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Sind wir T2er schuld an unserem Diabetes?

  • Krawehl

    Rang: Gast
    am 04.12.2008 22:36:14
    Nee, nicht pervers, trauriger Ernst. Es gibt Völker, da haben bereits 60 % der erwachsenen Bevölkerung einen diagnostizierten Diabetes. Also schon längst keinen Vorläufer mehr des Typ 2.

    Bei uns sind es so um die 10 % bereits mit der Diagnose. Und vermutlich so 15-20 % die noch nichts von dem süßen Glück(welches da in ihren Adern schlummert)wissen. von Krawehl
  • Dm

    Rang: Gast
    am 05.12.2008 07:57:15
    ...ist ja mittlerweile schon ekelerregend bis dekadent,wie immer wieder versucht wird den oder die Schuldigen woanders zu suchen...Typ 2 DiabetikerInnen müßen und sollten vor der eigenen Haustüre kehren - nicht umsonst heißt es: LIFESTYLE-Diabetes ! von Dm
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 05.12.2008 08:53:05
    Hier haben wir den Erfinder des Lifestyle-Diabetes:
    http://www.diabetesstiftung.org/diabetes-60-tage-programm.html
    Die Namensgebung war 1999 ein super Marketing-Trick für sein erstes Buch. Trotzdem hat Hans Lauber für sich und andere viel geleistet. Er hat gezeigt, dass man als Typ2 bei ausreichend früher Diagnose ohne Medis auskommen kann,
    + wenn man seinen BZ vor dem Essen misst und
    + wenn man dann nur so viel Stärke=Zucker isst, dass der BZ nur begrenzt ansteigt, und
    + wenn man den direkt nach dem Essen in ner halben bis ner Stunde wieder abläuft.

    Allerdings sieht die große Veröffentlichkeit von seinem MESSEN-ESSEN-LAUFEN immer nur das LAUFEN. Und da auch nicht, dass der Meister nach jedem Essen gelaufen ist und heute noch jedes mal läuft, wenn er mal ein paar zu viele KHs gegessen hat, so dass sein BZ über sein Limit ansteigt. Nur wenn er DANN läuft, kann er den gesund senken. Irgend wann am Tag die selbe Laufleistung kann dagegen den BZ u.U. sogar erhöhen!

    Der Mann ist schlank und sportlich und hat immer noch Diabetes. Jeder Zuckerwassertest (OGTT) kann das jederzeit belegen :-( von Jürgen
  • Michael

    Rang: Gast
    am 05.12.2008 11:37:14
    so kann und will ich mein leben nicht führen...auch noch überlegen wann ich nun schwimmen geh...bloss nicht ne stunde zu spät...hallo...nee von Michael
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 05.12.2008 13:24:35
    Dass Du geschockt bist, kann ich verstehen. Und dass Dir alle kontruktiven Bewältigungsmöglichkeiten gewaltig aufwändig erscheinen, ist normal, wenn man nach der Diagnose die ersten Male bewusst die Augen auf macht.
    Aber dann schau auch, dass es selbst unter Hochleistungssportlern Diabetiker gibt. In praktisch allen Lebensbereichen findest Du Menschen mit Diabetes, die sich den wie Du auch nicht ausgesucht haben, aber mit etwas Übung gesund viel nebenherer bewältigen, als z.B. Autofahren. Klar musst Du dir aus all den Informationen hier und vor allem aus den Messbeobachtungen und Erfahrungen mit Deinem Körper Deinen eigenen Weg machen. Und das wirst Du schaffen :-) von Jürgen
  • Michael

    Rang: Gast
    am 05.12.2008 13:29:30
    nnaja...ich muss das erst mal alles verdauen.....aber wenn man dann liest dass die ganze Diagnostik bei den Ärzten eigentlich für die Katz ist dann bekommt man auch noch Zweifel an der medizin

    ich meine

    Nüchternwert-nicht aussagekräftig
    HBA1c -nicht aussagekräftig

    echt toll von Michael
  • Hajo Janse

    Rang: Gast
    am 05.12.2008 14:30:39
    Hallo Michael,

    Lasse dich nicht durcheinander bringen von diese viele Posts.

    Die geben Ansichten der Diabetiker wieder. Die Eine stezt sein Diabetes hoch an und liesst nur die Hiobsbotschafter und stellt sein Leben ganz auf erzielen von Flache 100 oder niedrige BZ Kurven ein.

    Die Andern nehmen es was lockerer und sagen 100 bis 120 BZ und ab und zu eine Ausrutzer nehme ich im Kauf.

    Ich persönlich denke die Wahrheit liegt im Mitten und de letztere Ansicht lasst mehr von Leben haben.

    Vielleicht is Versuche 100 bis 110 mit eine gelentliche Ausrutzer die beste Lösung, habe bis jetzt nur Teilstudien gesehen die VERSUCHEN zu belegen das dies nicht Ausreicht, statistisch waren die nicht Aussagekräftig.

    Allerst was ist Diabetes:

    Diabetes mellitus is a metabolic disorder characterized by chronic
    hyperglycaemia with disturbances of carbohydrate, fat and protein
    metabolism resulting from defects in insulin secretion, insulin action,
    or both, laut Welt Gesundheits Oraganisation.

    In Deutsch: Diabetes mellitus bezeichnet einen Formenkreis von Stoffwechselerkrankungen, bei denen der Körper hierzu nicht mehr in der Lage ist, mit der Folge dauerhaft erhöhter Glukosespiegel im Blut.

    Zur Diagnose Diabetes, dies ist GANZ EINFACH, Welt Gesundheits Organisation hat eine reihe Bedingungen aufgestellt.

    Entspricht man die Bedingungen dan hat mann Diabetes. Die DDG hat die Bedingungen in Deutsch übersetzt und übernommen.

    http://www.who.int/diabetes/publications/en/screening_mnc03.pdf

    Alles ander gilt NICHT.

    Man kann diskutieren ob mann einverstanden ist, aber dies ist theoretisch gedünst, reine Ansichtssache.

    Genau die Diskussion von Nüchtern, Nüchtern wird als 12 bis 14 Stunden nicht gegessen haben.

    Bettkante Messung is nur Interessant für Basal Messungen, für Bestimmung Diabetes reicht normale Ablauf ohne übermässige Anstrengung völlig aus.

    Es ist eigentlich sehr Einfach.

    LG/

    Hajo Janse
  • Michael

    Rang: Gast
    am 05.12.2008 14:49:04
    naja..mein BZ singt zum Beispiel schom um 60 ab wenn ich ein bißchen rumlaufe....haeb den OGTT mal gemacht ohne Bewegung und dann mit....tha und nur durch das bißchen rumlaufen hatte ich 60 weniger

    wo sind die Bedingungen der WHO in Deutsch? von Michael
  • Michael

    Rang: Gast
    am 05.12.2008 14:59:40
    oder kannst du diese Richtlinien mal zusammenfassen? von Michael
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 05.12.2008 15:19:58
    Die fachoffizielle Definition kennst Du: morgens nüchtern über 125 mg/dl oder/und über 200 mg/dl 2 Stunden nach dem Zuckerwasser beim OGTT. Das sind die offiziellen Größen. Weitere gibt es nicht.

    Eine letzte weiterführende Begrenzung ist um die 2 oder 3 Jahre alt, ausgegeben von der Europäischen Diabetes Föderation (übernationaler Zusammenschluss vor allem von Fachärzten), und gilt aber erst nach der Diagnose für die Behandlung von Diabetikern. Denen wird empfohlen, 2 Stunden nach dem Essen 140 mg/dl nicht zu unterschreiten.

    Darüber hinaus empfiehlt die Deutsche Diabetesgesellschaft (Zusammenschluss der deutschen Fachärzte), einen HBA1c-Wert unter 6,5 anzustreben, während die meisten praktizierenden Ärzte noch 7-8 als gut gelernt haben. von Jürgen
  • J ürgen

    Rang: Gast
    am 05.12.2008 15:22:01
    sorry, muss natürlich heißen, 140 nicht zu ÜBERschreiten von J ürgen
  • Arwa

    Rang: Gast
    am 05.12.2008 18:16:24
    Hallo Leute,
    also eigentlich wollte ich mich nur mal ein bissel über typ 2 informieren dabei bin ich gleich auf diese grossen Diskusionen gestossen. Ich muss ehrlich sagen wer oder was daran Schuld ist das man Diabetiker ist/wird egal ob typ 1 oder typ 2 sitzt man denn noch im gleichen Boot. Auch bei mir wurde Typ 2 grade frisch festgestellt und darum suche ich mir erstmal Infos im Netz aber gleich auf so zu stossen hät ich nicht gedacht, Woher meins nun kommt kann man spekulieren, habe zwar auch Übergewicht und ich gebs zu sehr wenig Bewegung aber auch Asthma, nehme seid Jahren Kortison dazu kommt noch das ich "auch schon Jahre) Betablocker einnehmen muss. Was das essen angeht so kann ich von mir selber behaupten das ich wirklich normal bis eigentlich wenig esse. Auch 2 meiner Geschwister haben Diabetes, auch im Alter bekommen aber Typ 1.
    So Leute...nun könnt ihr euch mal aussuchen woher dann wohl mein Diabetes stammt ;). Ich finde solche Diskusionen echt schwachsinnig. Für mich hört sich das fast so an als wäre es ein Kampf zwischen Typ 1 und Typ 2, also bleibt doch mal auf dem Teppich und helft lieber als euch die Köpfe ein zu hauen. Ich wäre jedenfals dankbar für Tips ect.
  • Michael

    Rang: Gast
    am 05.12.2008 19:14:13
    wie ist sie denn bei dir festgestellt worden und wenn am NBZ oder?? von Michael
  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 06.12.2008 03:25:33
    meiner damaligen hausärztin hatte ein hba1c von 9,1 zur diagnose gereicht. die dazugehörigen symptome hatte ich nach 0,5l coke recht ausgeprägt. von thomas2002
  • Arwa

    Rang: Gast
    am 06.12.2008 10:02:48
    Ich hab einfach mal so aus neugier zwischendurch getestet da ich ja ein biisel vorbelastet bin. Da war der Wert bei über 200. Habe dann danach mal eine Woche lang 7 x am Tag meine Werte aufgeschrieben und die waren nach dem essen immer 1 std über 200, 2std auch noch über 200.
    Diese Werte wurden dem Diabetologen vorgelegt und ich musste zum ogtt, das war grade am Montag.
    Die werte waren dann dort, NBZ 100, 1std. 263, 2std. 255. Montag darf ich dann zum hb1c und Tagesprofil. Mal schaun was dabei rum kommt.
  • Rainer

    Rang: Gast
    am 06.12.2008 13:52:26
    Hallo Anonym,

    schreib das am besten mal als neues Thema. Dann bekommst du bestimmt mehrere Antworten und vielleicht auch gute Hinweise.

    Du bist ein typischer Fall für die Diagnose Diabetes - dein NBZ liegt mit 100 noch nicht zu schlecht, deshalb hat dein Doc den Diabetes nicht eher erkannt. Der geringe Unterschied zwischen dem 1h- und 2h-Wert lässt darauf schließen, dass deine BSD nicht mehr viel leisten kann, vermutlich sind ca. 80% der Beta-Zellen bereits abgestorben. Dein HbA1C liegt wahrscheinlich so um die 7. An dem hätte man es etwas eher erkennen können, aber immer noch viel zu spät. Nur mit dem oGTT hätte man den Diabetes bzw. vorher den Prädiabetes viel zeitiger erkannt.

    Ich will dir keine Angst machen, dein Diabetes kann in dem Stadium noch sehr gut behandelt werden. Aber es sind halt schon schwerere Geschütze erforderlich als z. B. bei Michael mit seinen 245 nach 1h und 158 nach 2h (Prädiabetes).

    Alles Gute, Rainer
  • Xaneria

    Rang: Gast
    am 06.12.2008 14:20:06
    der diabetes wurde auf grund von einer "spontanen Messung" vermutet und darauf hin folgte eine selbstmessung fuer eine woche, die die sache dann bestätigte. das ergebnis wurde dem diabetologen vorgelegt, der den verdacht auf diabetes typ 2 äusserte, aber darauf hinwies, das ganze mit einem ogtt und hba1c abzusichern und festzustellen um welchen typ es sich letztendlich handelt.
    der ogtt hat ja nun bestätigt, dass ja nun ein diabetes vorliegt. es werden weitere maßnahmen erfolgen um nun herauszufinden, welche bestmögliche behandlungsmethode nun angewand werden soll.
    es ist also nicht so, dass der doc nur spekuliert. das hat schon alles hand und fuß.
    es ging hier lediglich daraum, informationen zu sammeln und erfahrungsberichte zu lesen, wie es anderen leute ergangen ist bzw. wie die behandelt werden und damit zurecht kommen.
    um mal ganz aussen vor zu lassen, ob nun der t1 über mehr wissen verfügt als der t2.
    ich denke, die belehrungen sollte man generell wenn überhaupt besser den ärzten überlassen, egal worum es nun letztendlich geht ;)
    ich hoffe, dass gibt nun kein böses blut hier... aber so isses ja nunmal.

    grüße
    xaneria (bekennender t1er :P) von Xaneria
  • Grünkohl

    Rang: Gast
    am 06.12.2008 15:33:46
    Kommen wir mal zurück zur Eingangsfrage s.o.!
    Die ist nämlich schon mal völlig falsch.
    Sie suggeriert, dass ALLE T2er gleich sind
    (WIR 2er, UNS 2ern...) und das ist totaler Tünnef.
    Es gibt nicht DEN 2er, sondern Millionen, die einen
    Typ2 haben. Das trifft übrigens auf die 1er und
    jede andere Krankheit genau so zu. Aber es ist
    einfach bequemer (für wen auch immer), ALLE
    über einen Kamm zu scheren. Mal d'rüber
    nachgedacht und nicht seitenlange Ergüsse,
    warum oder warum nicht - kann falsch, aber auch richtig sein. Auf jeden Fall wird man dann für super
    gebildet/ geschult gehalten - egal ob...
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 06.12.2008 17:56:35
    ein bisschen Tünnef:

    1. es gibt keinen Typ2 mit funktionierender Phase1 der gesund 2phasigen Insulinausgabe. Weil alle Typ2 die Phase1 nicht haben, steigt der BZ nach Glukose(Stärke/Zucker)-Input auffällig an.

    2. es gibt keinen Typ2, bei dem die Leber nicht dauernd zuviel und wie bei einem gesunden keinen Zucker mehr ausgibt, wenn neue Glukose(Stärke/Zucker) gegessen wird. Im Gegenteil: bei den meisten gibt sie mit dem Essen von Glukose(Stärke/Zucker) sogar noch mehr dazu.

    3. es gibt keinen Typ2, bei dem ähnlich viele Inselzellen aktiv funktionieren, wie bei einem gleich großen und gleich schweren Nichtdiabetiker, sondern bei überschreiten der Diagnose-Schwellen hat der neue Typ2 50-80% weniger.

    Den Tünnef haben wir Typ2 ALLE gemeinsam, denn nur der sorgt dafür, dass unser BZ die Diagnose-Schwellen überschreitet. von Jürgen
  • Grünkohl

    Rang: Gast
    am 06.12.2008 21:08:12
    kann es sein ,das du ein einzigartiger
    klugscheisser bist ,und was hat dass mit der
    "schuld"-frage zu tun ,wenn du behaubtest ,das
    alle typ 2 gleich sind?
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 06.12.2008 21:33:53
    Danke für das Kompliment ;-)

    Ich hab nur in kurz die organischen Defekte aufgezählt, die alle Typ2 gemeinsam haben und ohne die keiner Typ2 wäre. Und keinen davon kann man sich anfressen oder ansitzen.

    Damit ist jedem Selbstdenker auch ohne ausdrücklichen Hinweis klar, dass die populistischen Schuldvorwürfe absurd sind. von Jürgen
  • Michael

    Rang: Gast
    am 06.12.2008 23:07:27
    also Jürgen ...dein wissen in allen Ehren

    aber du kommst mir auch vor wie Prof . Dr. Dr.

    vieleicht ahben doch nicht alle Diabetiker nen Defekt und können noch viel ( wenns rechtzeitig gemerkt wird ) mit Ernährung machen

    Ich glaube da bei mir nicht dran dass da alles defekt ist.....in diesem sinne...schönes wochenende Herr Doktor! von Michael
  • Hajo Janse

    Rang: Gast
    am 06.12.2008 23:31:34
    @Michael

    Du braucht Jürgen nicht so ab zu schiessen.

    Du hast leider nicht verstanden dass Jürgen keine Therapie (Essen oder Bewegen) oder wie mann diese Symptome bekommt bespricht, aber die Gesicherte Medische Erkenntnisse über T2 auflistet.

    Hajo Janse

  • Xaneria

    Rang: Gast
    am 07.12.2008 10:07:28
    man oh man... leute.
    bei manchen hier hab ich den eindruck, sie müssen mit aller "gewalt" in den tiefen ihres Inneren nach fachausdrücken und weisheiten , sowie nach ihrem medizinischem wissen graben um sich zu beweisen.

    ist ja prima, wenn jemand das wissen hat und danach lebt, aber es gibt eben auch leute die können trotz mangels medizinischem wissen (wie es hier an den tag gelegt wird) ihre krankheit gut in den griff bekommen.

    ich denke, nicht jeder muss ein wandelndes medizinlexikon sein um mit seinem DM, egal welcher typ es nun ist, umzugehen.

    ich werd mich hier nun ausklinken, da mir das fachchinesisch hier zu hoch wird und ich auch keine lust darauf habe, wenn ich ehrlich bin. diese diskussionen sind sowieso überflüssig, oder seit ihr nach solchen texten alle geheilt? schön wärs, nicht wahr?

    xaneria, die nur noch mit dem kopf schütteln kann von Xaneria
  • Michael

    Rang: Gast
    am 07.12.2008 13:45:04
    Ich wollte Jürgen nicht abschiesen aber wenn ich so ein medzizinisches geblubber hören will geh ich zum Diabetologen...ich will net dran denken dass da alles kaputt iss und habe schon 3 Kilo abgenommen und war 2 mal schwimmen von Michael