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Dehydration
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Dibein
Rang: Gastam 08.03.2018 13:29:52 | IP (Hash): 1468086696
Michael74 schrieb:
EH schrieb:
Hallo Dirk,
an etwas ähnliches habe ich auch zuerst auch gedacht. Da ich aber schon seit Jahren Markumar und ASS nehme, kann die Bluverdünnung durch Wasser nicht so stark ausfallen. Da muß noch mehr dahinter stecken. Vielleicht war das Medikament (Indapamid 1,5mg) zu stark, zumal ich keine Wassereinlagerungen habe. Es ging nur um Blutdrucksenkung.
Ich hätte nur nie gedacht, daß wenig trinken einen in einen derartigen Zustand versetzen kann, ich dachte, ich bin todkrank.
Grüße EH
Ist dass ein scherz....was hat den bitte der blutkreislauf mit der menge an wasser zu tun welche ich meinem körper zuführe.....wenn du dein blut mit wasser verdünnen möchte um den bz herunterzubringen müsstest du wasser in den blutkreislauf einfügen....sollte fies besser als insulin funktionieren würde ich mir die weltweiten rechte der vermarktung von wasser sichern, dies wäre eine marktlücke🤣🤣🤣🤣
Wer hat das denn geschrieben? Es geht darum da ausreichendes trinken einer Verringerung des Blutvolumens entgegenwirkt. Das bedeutet bei geringfügig mehr Blut weniger mg Zucker pro Deziliter oder anders:
60dl Blutvolumen mit 120mg/dl BZ
60,1dl Blutvolumen bei gleicher BZ Menge würde 119,8mg/dl machen
Also wäre der Blutzucker geringer wenn viel oder ausreichend trinken die Blutmenge um 10ml erhöht. Leider konnte ich nicht finden um welchen Faktor sich die Blutmenge erhöhen kann.
Fazit kein Scherz sondern eine ernsthafte Überlegung.
PS.: Die Weltweiten Rechte an der Vermarktung von Trinkwasser versucht sich Nestle zu sichern.
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Zuckerkrank
Bearbeitet von User am 08.03.2018 13:31:54. Grund: PS -
Elfe
Rang: Gastam 08.03.2018 17:30:37 | IP (Hash): 73875411
EH schrieb:
Dirk_B. schrieb:
Also wenn ich das mal als Volllaie und Schlosser angehe:
ich würde mal sagen, wenn ich irgendwo Wasser reinkippe dann tritt eine Verdünnung der Flüssigkeiten ein die sich in dem Behältnis befinden ein. Nun stelle ich mir das in einem Bereich, wo wir von Milligramm sprechen und ich "viel" Flüssigkeit dazu kippe so vor, das auch das Blut um einen minimalen Faktor vermehrt/verdünnt/ausdehnt wird. Somit wäre auch die Menge an BZ durch die Zufuhr an Flüssigkeit geringer weil ich ja mehr Blut bei gleicher Menge an BZ habe. Ich hoffe Elfe kann, wenn sie sich nun von Lach- oder Weinkrämpfen, aufgrund meiner These, erholt hat dazu was sagen. Also für mich klingt meine Vermutung absolut plausibel. ;-)
Hallo Dirk,
an etwas ähnliches habe ich auch zuerst auch gedacht. Da ich aber schon seit Jahren Markumar und ASS nehme, kann die Bluverdünnung durch Wasser nicht so stark ausfallen. Da muß noch mehr dahinter stecken. Vielleicht war das Medikament (Indapamid 1,5mg) zu stark, zumal ich keine Wassereinlagerungen habe. Es ging nur um Blutdrucksenkung.
Ich hätte nur nie gedacht, daß wenig trinken einen in einen derartigen Zustand versetzen kann, ich dachte, ich bin todkrank.
Hallo EH und Hallo Dirk,
der erste Gedanke, mit Flüssigkeit das Blutvolumen zu vergrößern = Konzentration verringern, liegt nahe.
Jedoch hat ein Blutgefäß keine festen Wände, sondern Membranen.
Flüssigkeitsübergang findet statt = Osmose = Konzentrationsausgleich, solange wohl noch genügend Flüssigkeit im Gewebe ist.
https://krank.de/koerperprozesse/osmose/
Indapamid als Entwässerungsmittel ist ein zusätzlicher Faktor, Flüssigkeit auszuscheiden.
Die sogen. "Blutverdünner" verdünnen das Blut nicht per Flüssigkeit, sondern sind Gerinnungshemmer mit Einfluss auf die Blutplättchen, um Verklumpung/Thromben zu vermeiden.
https://www.apotheken-umschau.de/Gerinnungshemmung
Finde es jedenfalls auch sehr erstaunlich, daß die 'einfache' Maßnahme mit Erhöhung der Trinkmenge einen so positiven Einfluss auf die Senkung der BZ-Werte hat, von bis zu 300 mg/dl auf Zielwert.
Erklärung könnte sein, daß die Flüssigkeit per Blut/Lymphe als Transportmittel dient für BZ und gespritztes Insulin aus der Unterhaut, um sich zu 'treffen'.
Grüße Elfe -
Dibein
Rang: Gastam 08.03.2018 20:42:40 | IP (Hash): 1468086696
Hallo Elfe,
ich habe schon vermutet das es nicht so einfach ist. Ich dachte tatsächlich das sich das Blutvolumen, wenn auch in sehr engen Grenzen, verändert wenn der Körper dehydriert oder gesättigt ist.
Für mich als Fazit bleibt: ausreichend trinken = gut und unterstützt den positiven BZ verlauf.
Danke für die Erklärung.
Liebe Grüße
Dirk
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Zuckerkrank -
Cracktros
Rang: Gastam 08.03.2018 20:55:32 | IP (Hash): 156235480
Ich denke, dass die Wirkung auf verschieden Effekte beruht. Wer viel Trinkt, der scheidet auch viel aus. Mit den dem mehr an Urin kann auch ein mehr an Glukose und Ketone ausgeschieden werden. Wehrend das ausscheiden von Glukose einen sehr kleinen Beitrag, zur Senkung des BZ, beträgt ist das Ausscheiden von Ketonen enorm vorteilhaft. Ketone lassen Insulin nicht so gut wirken.
Blut ist eine Suspension -ein Gemisch aus festen Bestandteilen und Wasser-. Der Anteil des Wassers schwank zwischen 85% und 95%. Entscheidend für diese Schwankungen ist die Menge des Zugeführten Wassers. Deswegen kann eine Dehydration zu leicht schlechteren Werten führen.
Bearbeitet von User am 08.03.2018 20:59:31. Grund: - -
Elfe
Rang: Gastam 09.03.2018 17:58:46 | IP (Hash): 73875411
Verschiedene Effekte sind das ganz bestimmt.
Ansonsten stimmen die Erklärungsversuche nicht.
1) Suspension bezeichnet Mischung fester Bestandteile in Lösung.
Blutzellen sind jedoch keine festen (kristalline) Bestandteile, sondern selber Zellen.
Außerdem liegen andere Bestandteile in gelöster Form z. T. als Ionen vor.
2) Ob Glukose ausgeschieden wird, liegt am BZ-Wert oberhalb der Nierenschwelle.
Wobei auszugehen ist, daß bei 300 mg/dl (Ausgangsfrage) das erfolgt.
3) Ketone sind nicht gut, aber nicht das Problem von 2ern. -
Cracktros
Rang: Gastam 09.03.2018 19:53:49 | IP (Hash): 148532225
O, jeee
Was sind Zellen anderes als feste Bestandteile; flüssig? oder Gasförmig?
----'--'-----''-
DO NOT FEED THE TROLL!!! -
Cracktros
Rang: Gastam 09.03.2018 20:04:09 | IP (Hash): 148532225
Elfe schrieb:
Verschiedene Effekte sind das ganz bestimmt.
Ansonsten stimmen die Erklärungsversuche nicht.
1) Suspension bezeichnet Mischung fester Bestandteile in Lösung.
Blutzellen sind jedoch keine festen (kristalline) Bestandteile, sondern selber Zellen.
Außerdem liegen andere Bestandteile in gelöster Form z. T. als Ionen vor.
o jee...was sind den Zellen anderes als feste Bestandteile; Gasförmig oder Flüssig?
Ich lerne gern dazu.
Elfe schrieb:
2) Ob Glukose ausgeschieden wird, liegt am BZ-Wert oberhalb der Nierenschwelle.
Wobei auszugehen ist, daß bei 300 mg/dl (Ausgangsfrage) das erfolgt.
o_O Nicht ausschieslich zum ausscheiden wird auch die richtige Menge Wasser benötigt .
Elfe schrieb:
3) Ketone sind nicht gut, aber nicht das Problem von 2ern.
Richt Ketone führen nur in den seltensten Fällen bei Menschen mit Typ 2 Diabetes zur ketoazidose. Aber: Auch bei Menschen mit Typ 2 Diabetes entstehen bei hohen Werten Ketone, die die Wirkung von Insulin abschwächen.
Bearbeitet von User am 09.03.2018 20:06:38. Grund: - -
am 09.03.2018 21:06:09 | IP (Hash): 766281329
Cracktros schrieb:
Richt Ketone führen nur in den seltensten Fällen bei Menschen mit Typ 2 Diabetes zur ketoazidose. Aber: Auch bei Menschen mit Typ 2 Diabetes entstehen bei hohen Werten Ketone, die die Wirkung von Insulin abschwächen.
Deine Ketontheorien nerven, weil da wirklich keine Tatsachen dahinter stecken. Es ist vollkommener Blödsinn, anzunehmen, dass bei hohem BZ automatisch auch in der Leber Ketonkörper gebildet werden.
Bei Typ 1ern (und bei 2ern ohne Eigeninsulin) führt Insulinmangel zur Bildung von Ketonkörpern und eventuell sogar zu einer Ketoazidose. Dass bei Leuten ohne Eigeninsulin und fehlendem gespritzten Insulin außerdem der BZ in die Höhe schießt, ist klar. Aber der hohe BZ ist nicht die Ursache für die ungebremste Bildung von Ketonkörpern, die Ursache ist der Insulinmangel. -
Cracktros
Rang: Gastam 09.03.2018 21:31:40 | IP (Hash): 148532225
Rainer schrieb:
Cracktros schrieb:
Richt Ketone führen nur in den seltensten Fällen bei Menschen mit Typ 2 Diabetes zur ketoazidose. Aber: Auch bei Menschen mit Typ 2 Diabetes entstehen bei hohen Werten Ketone, die die Wirkung von Insulin abschwächen.
Deine Ketontheorien nerven, weil da wirklich keine Tatsachen dahinter stecken. Es ist vollkommener Blödsinn, anzunehmen, dass bei hohem BZ automatisch auch in der Leber Ketonkörper gebildet werden.
Bei Typ 1ern (und bei 2ern ohne Eigeninsulin) führt Insulinmangel zur Bildung von Ketonkörpern und eventuell sogar zu einer Ketoazidose. Dass bei Leuten ohne Eigeninsulin und fehlendem gespritzten Insulin außerdem der BZ in die Höhe schießt, ist klar. Aber der hohe BZ ist nicht die Ursache für die ungebremste Bildung von Ketonkörpern, die Ursache ist der Insulinmangel.
Eine schöne Theorie aber bei einem entgleisten Diabetes lassen sich in der Praxis die erhöhten Ketone auch bei Typ 2 Diabetes nachweisen. Lediglich die Übersäuerung des Blutes bleibt aus, da das schwachwirksame oder geringe Insulin, bei Typ 2 Diabetikern, ausreicht um die Ketonkörper verarbeiten zu können.
Du musst Dir also keine Sorgen machen, dass diese Aussage, die ich treffe, genutzt werden kann um die heilige ketogene Diät anzugreift. Es geht lediglich darum , erhöhte Werte schneller absenken zu können.
Bearbeitet von User am 09.03.2018 21:37:08. Grund: - -
am 10.03.2018 20:07:57 | IP (Hash): 193841914
Ich denke, jeder Diabetiker, der oft Ausdauersport betreibt, kennt das Phnomen: ist der Körper dehydriert, steigen die Blutzucker-Werte, trinkt man ausreichend, vorzugsweise Wasser, sinkt der Blutzucker wieder auch ohne Korrektur-Insulin. Einmal ist der Blutzucker auf diese Weise ohne Insulin um 150 mg/dl abgesunken, das war bei mir das Maximum. Was dabei im Körper genau vor sich geht, weiß ich nicht, interessiert mich auch nicht. Hauptsache, es klappt - immer wieder!
LG Geri