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Verbeamtung mit Diabetes Typ 1/ PKV

  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 4
    Mitglied seit: 24.03.2018
    am 04.04.2018 19:30:44 | IP (Hash): 2031994382
    Hallo Zusammen,

    Bin grad in der Ausbildung als Verwaltungsbeamter in NRW und im Sommer mit der Ausbildung fertig. Ich werde übernommen. Somit wäre ich nach der Ausbildung Beamter auf Probe.
    Ergänzend ist zu sagen, dass ich Diabetes Typ 1 habe.
    Daher bin ich momentan gesetzlich krankenversichert. Jetzt gibt es diese Öffnungsklausel. Ich möchte diese Möglichkeit auch nutzen und beschäftige mich daher schon länger mit der privaten Krankenversicverung.

    Jetzt die Frage an alle gibt es diesbezüglich Beamte mit Diabetes Typ 1 mit entsprechende Erfahrungen oder Ratschläge.

    Würdet mir sehr helfen.

    Danke
  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 17.07.2016
    am 11.04.2018 15:13:42 | IP (Hash): 1150197069
    Ich würde bei der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben. Ich habe seit 49
    Jahren einen Diabetes und immer Ärger mit meiner privaten Versicherung.
    Als ich eine Insulinpumpe wollte, wurde die Behandlung mit der Begründung
    abgelehnt, daß eine Pumpe kein Hilfsmittel sei. Sie wurde zwar genehmigt, aber
    nach langem hin und her. Kontinuierliche Zuckermessungen mit FreeStyle mußte
    erst beantragt werden. Die Pumpen und CGM Geräte bekamen alle meine
    Patienten ohne Schwierigkeiten von der AOK und Ersatzkassen.(Ich war 40
    Jahre Kassenarzt )
    In so einem Fall kommt man sich als Patient 2.Klasse vor. Krankenhauseinweisungen werden erst genehmigt wenn dort keine Kurbehandlungen möglich sind. Kuren von Haus aus nicht. Ich würde wenn
    ich die Möglichkeit hätte, sofort einer gesetzlichen Kasse beitreten.
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  • Elfe

    Rang: Gast
    am 12.04.2018 01:21:03 | IP (Hash): 218717528
    Sehe das eher differenziert.
    Ärgerliches erlebe ich auch mit der PKV.
    Diabetesbetreffend andauernder Schriftwechsel um eine bestimmte Ziffer mit ein paar Euronen, die aber keineswegs eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung beschreibt, sondern das Ausfüllen des Diabetiker-Passes vergütet.

    Voranfrage für Hilfsmittel ist notwendig, auch für eine Hyposchulung, die vom Arzt begründet sein muss.
    Schlaraffenland ist eine PKV nicht.

    Jedoch gibt es Vorteile:
    Keine Zuzahlung zu Medikamenten, eine Dauerverordnung für Lanzetten und Sensoren für BZ-Messgerät reicht (trotz Wechsel), brauche sehr teure Enzympräparate - per Diagnose kein Problem.
    Laktrase wird nicht erstattet, weil Lebensmittelzusatzstoff.

    @Abc123
    Bei deiner Entscheidung für und gegen die PKV sind auch deine persönliche Lebensplanung/wünsche wichtig - gehe davon aus, daß du noch sehr jung bist.
    Bei später ev. Frau und Kind(er) mitversichern zu müssen, bist du in der gesetzlichen Krankenversicherung besser aufgehoben. Bei der PKV ist das nicht möglich, wird teuer.
    Da schlüpfen selbst mehr als Gutverdiener mit junger Liebe und später Vater unter den Schirm der GKV.

    Hatte allerdings auch Bekanntschaft im KH mit einer jungen Patientin im Zimmer, die ihre Referendarzeit mit zeitweiliger PKV nutzte, um stationär eine Nahrungsmittelallergie untersuchen zu lassen.

    Gibt also einiges zu bedenken, was dir persönlich wichtig ist.

    Gruß Elfe
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 139
    Mitglied seit: 27.06.2015
    am 12.04.2018 17:36:54 | IP (Hash): 1873686133
    Hallo,

    bin mittlerweile 70 Jahre geworden, trotz Selbständigkeit immer GKV ( DAK ) und habe nur beste Erfahrungen sammeln können. Trotz Diabetes seit Jahrzehnten nie Probleme mit Verschreibungen, seit mehren Jahren problemlos selbst das FreeStyleLibre bekommen. Zuzahlungen für Medikamente / Hilfsmittel im Jahr (+ Ehefrau !!! ) ca. 285,- € - erschwinglich.
    Zugegeben, höhere Beiträge als in PKV sind zu erwarten. Aaaaber, ich habe mit 60. Geburtstag mein Gewerbe abgemeldet um in den "Ruhestand" zu gehen; mich als Arbeitssuchender bei der ARGE (ohne Anspruch auf jegliche Leistungen ! - wegen des Finanzamtes )
    registrieren lassen und bin in der Familienversicherung bei meiner Frau "untergeschlüpft" = (!!!) ohne jeglichen Beitrag bis zu meinem gesetzlichem Rentenalter und erster Auszahlung meiner "Staatsrente" !
    Gibt es eine PKV die einen Diabetiker mehr als 5 Jahre kostenfrei krankenversichert, versorgt ( Diabetiker Typ 2, mit FreeStyleLibre und allem Anderen ) ??
    Heute bezahle ich von meiner Rente wirklich nur Peenauts für die GKV, in der PKV ????

    Mein Fazit: bleibe in der GKV und versichere Deine Sonderwünsche ( EinzelbettHotelzimmer, Chefarztbesuch 1x wöchentlich im Krankenzimmer, und weitere Sonderwünsche ) bei externen Versicherungen - wenn Du es denn wirklich brauchst.
    Oder aber, verpasse mit 55 Jahren nicht den Absprung aus der PKV, wenn er denn gelingen könnte bei einem Beamtenverdienst
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  • Elfe

    Rang: Gast
    am 12.04.2018 19:21:37 | IP (Hash): 218717528
    @Falkreiner
    Also doch "untergeschlüpft" bei der GKV deiner Frau.
    Für mich ist das Ausnutzen der sozialen Systeme, die doch auch eigentlich für Menschen da sein sollte, die wirklich Unterstützung brauchen, jedenfalls nach meinem Verständnis.

    Als gut verdienende selbstversicherte Angestellte war ich lange in GKV.
    Da wurde früher Selbstverständliches noch mehr anerkannt, wie z.B. Augendruckmessung - ist heutzutage IGeL.
    Was das BfArM so einschätzt als sinnvoll oder nicht, na ja.

    In der AOK mit Höchstbeitrag hätte ich alle Zuzahlungen on top.
    Hatte zwischenzeitlich wirklich Sorge, ob ich die PKV-Beiträge zu bewältigen kann.
    Entscheidung ist jedenfalls z. Zt. richtig.
    Zu IGeL muss ich mir weniger Gedanken machen, auch Erstattung zu Brille und Zahnbehandlung sind gegeben, in der GKV nix bzw. wenig - was so politisch alles gekürzt wurde.

    Aufzählung Chefarzt, Einzelzimmer als Luxus der PKV zu nennen, ist eine Frechheit.
    Zweibettzimmer ist jedenfalls angenehmer, dem Chefarzt unterliegt die Behandlung (kein Grüßaugust), so direkt am Krankenbett ist Fachpersonal.

    Das letzte Hemd hat keine Taschen, Geld können wir nicht mitnehmen.
    Optimale Bedingungen im hiesigen Leben sehe ich da eher in der PKV für sich einzeln versichert.

    Habe gerade in der Tageszeitung gelesen, daß selbst Fachärzte kämpfen müssen per GKV-Budget.
    Mindestens 30 min Zeit sind Usus bei mir im Routine-Diabetesarztgespräch.
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    Mitglied seit: 26.10.2015
    am 13.04.2018 13:07:50 | IP (Hash): 1024280691
    Elfe schrieb:
    @Falkreiner
    Also doch "untergeschlüpft" bei der GKV deiner Frau.
    Für mich ist das Ausnutzen der sozialen Systeme, die doch auch eigentlich für Menschen da sein sollte, die wirklich Unterstützung brauchen, jedenfalls nach meinem Verständnis.



    Dazu erstmal:
    Zu einem solidarischen System gehört, dass ich auch noch solidarisch bin, wenn ich zu den Gebern gehöre!
    Mein Mann und ich sind beide einzeln bei der GKV freiwillig versichert und es würde uns im Traum nicht einfallen, dieses System zu verlassen, obwohl die PKV für meinen Mann sicher kostengünstiger wäre.
    Die meisten haben im Leben Zeiten gehabt, in denen ihr Einkommen nicht so hoch war und deshalb von Solidarprinzip der GKV profitiert haben. Dann später, wenn es einen finanziell besser geht, auszusteigen, finde ich nicht ok und torpediert das System! Oder, noch schlimmer, mit 55 das Einkommen "künstlich" senken, um dann wieder in die GKV zurück zu können...

    Falkenreiner ist aber immer im System geblieben, war also mal auf der Geber- und mal auf der Empfängerseite.

    Und so schlecht wird man als GKV-Versicherter ja nun auch nicht behandelt.
    Ich habe immer fast alles notwendige bezahlt bekommen - manchmal mit etwas (oder mehr) Kampf. Ist aber in der PKV ja auch nicht anders.

    Wenn ich ein Zweibettzimmer möchte, bezahle ich dafür. Ansonsten halt Mehrbettzimmer...
    Nen Chefarzt als Behandler braucht niemand... wenn es wirklich notwendig ist, kümmert der/die sich übrigens auch um GKV-Versicherte...

    @ABC123: So ich das richtig in Erinnerung habe, sind Beamte nur zu 50% im der PKV versichert, den Rest übernimmt die Beihilfe. Und ich meine mich zu erinnern, dass deshalb der Arbeitgeberanteil für die GKV nicht übernommen wird. Mach dich da mal schlau... Für Beamter ist die GKV, befürchte ich, ungünstig,
    Bearbeitet von User am 13.04.2018 16:46:18. Grund: .
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  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 27.06.2015
    am 13.04.2018 16:51:04 | IP (Hash): 1873686133
    Nun liebe Elfe,

    ich habe in jungen Jahren gerne mehr in die GKV eingezahlt als bei PKV nötig gewesen wäre; beherzigt habe ich Worte meiner Oma: sorge vor, nicht nur fürs Alter, auch für Kommendes von dem Du nicht weißt dass es kommt; also lieber ein Leben lang teuerer in GKV - dafür aber auch irgendwann wenn erforderlich wieder "billig" ( hier in der Familienversicherung ); aber vorgesorgt - und möglicherweise auch bezahlt, aber nachzurechnen fände ich idiotisch

    Jeder möge für sich entscheiden was er tun wird im Leben, vor der Entscheidung sollte aber ein sorgfältiger Denkprozess stattfinden
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  • Elfe

    Rang: Gast
    am 13.04.2018 17:15:32 | IP (Hash): 218717528
    Hallo Heike,
    ich persönlich finde die sogen. Solidarität überwertet und eben auch ausgenutzt von Leuten, die es nicht nötig haben.
    Dazu gehört für mich eben auch F., der als Selbstständiger nicht verpflichtet ist, sich weiter selbst zu versichern.
    Als Angestellter mit eigenem Einkommen bleibt jeder für sich selbst versichert, ob bei der Agentur für Arbeit gemeldet oder später als Rentner.

    Was mich an der GKV stört, ist, daß die Beiträge steigen, aber alles mögliche gekürzt wird und als unnötig bewertet werden, Beispiel Augendruckmessung hatte ich schon genannt.
    Auch daß Medikamente nach Wirkstoff nur ausgesucht werden und auf einmal ein anderes Medikament nur erhältlich ist.
    Darum geht es nicht, auf einmal eine neue Packung zu bekommen, sondern es wird - wissenschaftlich - unterschätzt, wie wichtig die Formulierung (Hilfsstoffe etc.) ist.
    Wer sich mal Aspirin aus USA mitgenommen hat, wird nach kurzer Zeit schon einen Geruch nach Essigsäure feststellen wg. Zersetzung.

    Unsozial finde ich geradezu die Zuzahlung für alle gesetzlich Versicherten, ob Harz IV-Empfänger, alleinerziehendes Elternteil oder Rentner am Mindesteinkommen.
    Außerdem stört mich der enorme Verwaltungsapparat der KK, die eigens mit den Herstellern eigene Verträge abschließen.

    Empfinde mich nicht als unsolidarisch.
    Liege niemandem auf der Tasche, finanziere Beiträge selbst aus eigenem Einkommen sowohl als auch.
    Möchte jedenfalls eine entsprechende Gegenleistung.
    Deshalb ist Rückkehr in die GKV durch Senkung der Arbeitszeit nicht schlimm, wenn abzusehen ist, daß der hohe Beitrag auf Dauer nicht zu finanzieren ist.

    Finde das Gesundheitssystem insgesamt nicht richtig ausgerichtet, per politisch Verantwortlicher.

    Zurück zur Ausgangsfrage:
    Privatversicherte haben Vorteile - Behandlung, Terminvergabe, Verschreibung.
    Auch eben, weil Ärzte mehr abrechnen können.
    Sehe das anhand der Rechnungen, die ich erst einmal begleichen muss, Ziffer x Faktor durch PKV sind hohe Summen.
    Per Leserbrief aktuell in Tageszeitung wurde gesagt, daß politisch verhindert wurde, daß GKV-Versicherte zumindest eine Kopie der Arztrechnung bekommen, zur Sichtung (Ulla Schmidt).
    Ein weiterer Leserbrief kam von einem Facharzt, der sagte, daß er 19 € pro Quartal je Patient zur Verfügung hat, selbst für Krebserkrankte.

    Da ist doch grundsätzlich politisch was nicht in Ordnung mit unserem Gesundheitssystem.
    Meint Elfe
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 1008
    Mitglied seit: 26.10.2015
    am 13.04.2018 17:24:40 | IP (Hash): 1024280691
    Elfe schrieb:

    Finde das Gesundheitssystem insgesamt nicht richtig ausgerichtet, per politisch Verantwortlicher.

    Da ist doch grundsätzlich politisch was nicht in Ordnung mit unserem Gesundheitssystem.



    In diesen beiden Punkten sind wir uns einig :)
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 13.04.2018 18:19:59 | IP (Hash): 218717528
    x
    Bearbeitet von User am 14.04.2018 16:37:24. Grund: gelöscht
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 27.06.2015
    am 13.04.2018 18:29:43 | IP (Hash): 1873686133
    Liebe Elfe,

    nur um es richtig klar zu stellen,
    bis zu meinem "Ausstieg" aus der Selbständigkeit war ich immer zahlendes Mitglied der GKV; bin es auch heute als Rentner wieder : zahlendes Mitglied der GKV

    Ohne nachzurechnen behaupte ich, ich habe mehr Beiträge geleistet als manch PKV - Versicherter, will es aber nicht berechnen weil ich es als unnötig empfinde solche Vergleiche anzustellen.
    Letztlich, jeder muß seinen eigene Entscheidung treffen und sollte bereits im Anfangsstadium des Berufslebens nachdenken, ja: nachdenken: was ist für mich das Beste und Richtige.
    Und natürlich auch zu dieser Entscheidung stehen !
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 13.04.2018 19:20:35 | IP (Hash): 1033794806
    Elfe schrieb:


    Was mich an der GKV stört, ist, daß die Beiträge steigen, aber alles mögliche gekürzt wird und als unnötig bewertet werden, Beispiel Augendruckmessung hatte ich schon genannt.


    -Also, bei meiner GKV sind die Beiträge seit Jahren stabil: Politisch gewollt sind meine Zahlungen 1 mal gestiegen, weil die Politik den Arbeitgebern Geschenke gemacht hat, die ich finanzieren musste. Die Politik stieg aus dem Paritäts-Prinzip aus- Bei insgesamt gleich bleibenden Beiträgen mussten die Arbeitnehmer mehr bezahlen und die Arbeitgeber weniger. Wer die Verwaltungskosten von PKVs mit GKVs wird festdellen, dass die gesetzlichen sehr niedrige Kosten in diesen Bereich hat. Keine Private Versicherung kann so niedrige Kosten aufweisen. Jeder in der GKV kann sich zusätzlich versichern um die gleichen Leistungen, wie ein PKV Versicherte zu erhalten

    -Die PKVs haben unterschiedliche Tarif-Pakete. Der Basis-Tarif der PKVs entspricht dem Tarif der GKVs. Und wer solch einen Basis-Tarif einer PKV betrachtet der Stellt fest, dass sie eher weniger finanziert als die GKVs. Das FreeStyle Libre wird von fast jeder GKV finanziert.

    Elfe schrieb:

    Auch daß Medikamente nach Wirkstoff nur ausgesucht werden und auf einmal ein anderes Medikament nur erhältlich ist.


    Schreibt ärztliches Fachpersonal "et idem" unter einem Rezept muss genau dieses Präparat herausgerückt werden. Jedoch müssen Versicherte den Aufschlag, für die Mehrkosten für ein vergleichbares Präparat mit dem die KK Rabat -Verträge hat selbst bezahlen.

    Elfe schrieb:

    Unsozial finde ich geradezu die Zuzahlung für alle gesetzlich Versicherten, ob Harz IV-Empfänger, alleinerziehendes Elternteil oder Rentner am Mindesteinkommen..


    Hiervon können sich Hilfsbedürftige befreien lassen.



    Elfe schrieb:
    Finde das Gesundheitssystem insgesamt nicht richtig ausgerichtet, per politisch Verantwortlicher..


    Kein Angst, der neue Gesundheitsminister hat keine Zeit um Verantwortung zu übernehmen, denn seine Zeit muss er Verwenden um Minderheiten und Hilfsbedürftige, durch Pöbelei, zu Verunglimpfen. ;-)


    Bearbeitet von User am 13.04.2018 19:56:50. Grund: -
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 13.04.2018 19:44:31 | IP (Hash): 218717528
    Hallo Falkreiner,
    hattest du zwischenzeitlich anders beschrieben. kostenfrei mitversichert und 285 € pro Jahr!

    Muss selber monatlich einen Mehrbetrag finanzieren und abschätzen.
    Da ich weiblich als PKV-Versicherte sowieso schon mehr zu Arbeitgeberbeitrag nur bis zur Bemessungsgrenze unterstützt werde, habe ich eine zusätzliche private Rentenversicherung.

    Kann da entscheiden, Auszahlung des Kapitals oder monatliche Rente, um eben auch PKV-Beiträge zahlen zu können.
    Nachrechnen können meine Erben, wenn ich vorher versterben sollte.

    Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 13.04.2018 19:48:02. Grund: Korrektur Schreibfehler
  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 4
    Mitglied seit: 24.03.2018
    am 13.04.2018 23:34:04 | IP (Hash): 869194642
    Danke für die große Beteiligung.
    Ich bin ja Beamter aber während der Ausbildung noch gesetzlich versichert und war es ja auch schon vor der Ausbildung.
    Ich war bisher immer mit meiner Versicherung zufrieden und muss auch zugeben, dass die PKV nicht unbedingt besser ist, also nicht unbedingt wie viele immer so berichten. Klar kann man ja gewisse Leitungen vereinbaren wie Chefartzbehandlung und Einzelzimmer. Jedoch sind diese auch nicht unbedingt Luxus, denn ob eine Chefartzbehandlung besser ist, ist fraglich und auch alleine wenn man die Rechnungen erhält, wo man dann wundert was da alles angegeben wird. Einzig vorteilhaft ist die Wartezeit, aber da wird sich ja auch was bei der GKV ändern. Laut Herrn Spahn. Hätte ich die Möglichkeit würde ich mich weiterhin gesetzlich versichern. All Beamter wäre es auch nicht vorteilhafter sich freiwillig gesetzlich zu versichern, da man auch den Arbeitgeberanteil zahlen würde und man dann keinen Anspruch auf Beihilfe hätte. Da man ja 50% Beihilfeberechtigt ist, fällt der Betrag vlt. geringer aus als wenn sich ein Selbstständiger sich versichern würde. Aber leider im Vergleich zu der Besoldung ja auch schon nicht ohne ist. Da in der PKV bei Krankheit Risikozuschläge erhoben werden.
    Weiterhin würde ich gerne wissen von euch, wie das mit den vorstrecken ist - insbesondere in der Apotheke, weil man als Diabetiker ja auch gewisse teure Medikamente braucht und wie der Vorgang mit der jeweiligen Beihilfestelle abläuft. Muss man dann immer in Vorleistung gehen?
    Wirklich eine schwere Entscheidung, weil man nicht so leicht aus der PKV raus kommt und es ja heißt einmal Beamter immer Beamter.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 14.04.2018 10:50:56 | IP (Hash): 1782362523
    Abc123 schrieb:

    Weiterhin würde ich gerne wissen von euch, wie das mit den vorstrecken ist - insbesondere in der Apotheke, weil man als Diabetiker ja auch gewisse teure Medikamente braucht und wie der Vorgang mit der jeweiligen Beihilfestelle abläuft. Muss man dann immer in Vorleistung gehen?
    Wirklich eine schwere Entscheidung, weil man nicht so leicht aus der PKV raus kommt und es ja heißt einmal Beamter immer Beamter.



    Ja, man muss immer in Vorleistung gehen, auch bei teuren Hilfsmitteln, und die Bearbeitung -und damit die Erstattung der Vorleistung- kann, je nach Aufwand, einige Wochen in Anspruch nehmen. Aber, dIE Beihilfe ist der Teil der für Gesunde Beamte, die PKV günstiger macht als die gesetzliche Krankenversicherung. Würde der Dienstherr die privaten Krankenversicherungen nicht Subventionen würde es sich für Beamte nicht lohnen sich privat zu versichern.
    Allerdings sollte jeder der sich privat Versichert daran denken, dass die Beträge im Laufe des Lebens drastisch steigen können wenn eine Erkrankung dazu kommt. Besonders im Alter geschieht so etwas, also dann wenn die gesetzliche Versicherung die Beträge senkt. Deswegen ist der Wechsel, im hohen Alter, von der PKV in die GKV fast kaum möglich.
  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 24.03.2018
    am 14.04.2018 12:03:12 | IP (Hash): 133496088
    Ja wäre aber leider sehr schwer, wenn man z.B mehr als 1000 Euro vorstrecken muss. Da gibt es bestimmt einige Möglichkeiten, sonst wäre es ja unzumutbar.
    Das was du erwähnst, also dass die Beihilfe die PKV Beiträge so günstiger macht, als die gesetzliche stimmt nicht so ganz (Wenn du nicht die freiwillige gesetzliche Krankenversicherung meinst). Würde und hätte man die Möglichkeit, sich normal gesetzlich zu versichern, dann würde man besonders am Anfang der Karriere im Vergleich deutlich weniger zahlen, da diese ja auch abhängig vom Gehalt anfallen.
    Alleine die Spitzenleute wie die Beigeordnete oder der Bürgermeister die ja auch Beamte sind, da ist es so dass die PKV-Beiträge deutlich unter den GKV-Spitzensatz sich einordnen.
    Bei mir auf der Arbeit, würden sich so viele gesetzlich versichern, wenn sie die Möglichkeit hätte wie z.B in Hamburg.
    Ergänzend ist zu sagen, dass man doch eine Krankheit währenddessen man ja Privat versichert ist, nicht automatisch zu einer Steigerung der Beiträge führt.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 139
    Mitglied seit: 27.06.2015
    am 14.04.2018 14:14:34 | IP (Hash): 1873686133
    Hallo Falkreiner,
    hattest du zwischenzeitlich anders beschrieben. kostenfrei mitversichert und 285 € pro Jahr!

    Hallo Elfe,

    um es klarer auszudrücken:
    nach meiner Gewerbeabmeldung und Eintritt in die gewollte Arbeitslosigkeit, allerdings ohne jegliche staatliche Hilfe/Unterstützung ( Hartz IV o.ä. ) kroch ich für ca. 5 Jahre in die Familienversicherung bis zur ersten Auszahlung meiner Regelaltersrente - meine Frau und ich wir waren immer gemeinsam in einer GKV (DAK , vorher mal ZollernALB ) versichert. In dieser Zeit zahlte ich keine GKV - Beiträge bei vollem Versicherungsschutz. Habe dafür aber lebenslänglich wesentlich mehr als PKV - Versicherte eingezahlt - nun traf mich das (gute) Solidarprinzip der GKV.
    Die ca. 285 € pro Jahr beziehen sich auf Medikamentenzuzahlungen, ich zahle diese sich jährlich etwas ändernde Summe, abhängig von Rentenhöhe, im Dezember im Voraus an die GKV und bin dann das ganze Jahr von jeglicher Zuzahlung befreit.
    Bitte nicht verwechseln mit den monatlichen Versicherbeiträgen gemäß meinen Renteneinkünften, dort werde ich wie jeder Andere - also Arbeitnehmer - behandelt und zahle Beiträge - aber sehr moderate!
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 14.04.2018 14:24:14 | IP (Hash): 1782362523
    Da ich als Uni Absolvent, der kein Beamter ist aber gut entlohnt wird, frisch im Job stehe, habe ich mich mit den KVs auserneinder gesetzt. Würde ich, mit meinen heute 27 Jahren, kein Diabetes Typ-1, mit 5 Jahren, entwickelt haben, wäre eine PKV sehr viel günstiger als die GKV.
    Um die Beiträge, von unterschiedlichen Anbietern, vergleichen zu können müsste man auch die unterschiedlichen Leistungen in den Paketen bewerten. Da existieren Pakete in denen Medikamenten nicht in den Leistungskatalog fallen. Solche Pakete sind günstiger als jene in denen diese Kosten die PKV übernimmt. Und nun kommt der Trick für Beamte: Sie können die günstigeren Pakete nutzen, da der Dienstherr, durch die Beihilfe, die Erstattung übernimmt. Der Dienstherr gibt auch einen Zuschuß zur Versicherung von Ehepartnerinnen und Kindern, eine Leistung die Angestellte, die gut verdienen, nicht erhalten
    Als Typ-1 Diabetiker kommen jedoch noch Risiko-Aufschläge hinzu. Also muss geprüft werden ob es sich immer noch rechnet in eine PKV zu gehen. Und stellen sich später andere Erkrankungen ein, steigt auch der Beitrag. Hat man sich einmal für die PKV entschieden ist der Wechsel in die GKV schwer bis garnicht möglich. Es soll verhindert werden, das Rosinen-Pickerei betrieben wird.

    Aber, diese Rosinen-Pickerei wird dadurch betrieben, dass ausgerechnet die Gutverdienden aus dem Solidarprinzip ausscheiden können und der Staat seine gesunden Beschäftigten, aus dem Solidarprinzip, aussteigen lässt. Jeder der Verbeamtet wird, wird Untersucht und Menschen mit hohen Risikofaktoren, wie z.B. Übergewicht, werden nicht Verbeamtet.
    Bearbeitet von User am 14.04.2018 15:32:56. Grund: -