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Nach langer Zeit melde ich mich mal zurück
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am 11.06.2018 00:20:24 | IP (Hash): 375765359
Also morgen früh fahre ich und lasse die Abdrücke machen für die Schuhe und die Einlagen.
Außerdem in die Praxis weil das Fersenloch tierisch weh tut. Und mein goßer Zeh noch größer geworden ist.
elfe:
Was sollen die Podologen denn dazu sagen, wenn sie mich jetzt erst kennen gelernt haben. Zudem geht es mir vorbei. Ich habe jetzt das erste Mal Probleme, wenn auch heftig. Für 63 Jahre barfußlaufen doch wohl nicht schlecht. Seit Jahrtausenden laufen die Menschen barfuß. Den ganzen Klimbim mit Schneider hier und Schneider da, Holzstäbchen für die Nagelhaut, Feilen, Nagellack und was da sonst noch so rumschwirrt in den Köpfen der ach so gestylten Dämchen, den Mist brauche ich nicht. Ne Nagelschere und ein Seitenschneider das langt für mich als Pflege. Eine Schere und hin und wieder eine Nagelfeile für die Pfötchen und mehr braucht es mir nicht. Weder an den Füßen noch an den Händchen kommen mir Nagellack, künstliche Fingernägel oder sonstiger Schrott. Ich liebe es lieber natürlich.
Mikroorganismen, Bakterien, Pilze: Wir bestehen daraus. Ohne könnten wir gar nicht leben. Pilze? Ja wenn man toppgepflegte Füßchen hat ohne Schutz (Hornhäute) da mag es bei der angegriffenen Haut wohl zu Problemen kommen. Bakterien - oh weia. Wir sind umzingelt von all diesen hübschen kleinen Helferchen. Wir verdauen mit ihnen, unsere hauseigenen Bakterien schützen uns vor Eindringlingen. Wir absorbieren sie mit jedem Atemzug. Natürlich gibt es gute und schlechte. Vor den schlechten muss man sich schützen oder hüten, aber die sind in der Minderzahl.
Ich habe eine Bitte: Verschont mich mit diesem künstlichen Zeugs und der künstlichen Einstellung die immer mehr um sich greift. Ganz im Gegenteil lehne ich "antibakteriell" ab. Mein erster Beruf ist übrigens Laborantin mit einer mikrobiologischen, chemischen und physikalischen Ausbildungsweite. Ich erlebe es im Bekanntenkreis immer wieder wie sehr eine künstliche Welt aufgebaut wird.
Es gibt Dinge die müssen sein. Offenbar das mit den Einlagen, evtl. das mit den Schuhen, die Besuche bei der Podologie, aber das reicht denn auch. Wie gesagt, ich nehme das in Angriff - zu mindestens die Einlagen und Schuhe. Ich habe so viele Baustellen in meinem Körper und das nur weil ich ein Workoholic bin, Ungerechtigkeiten und Lügen an die Nieren gehen, Verrat mich schwerst getroffen hat, da brauche ich nicht noch diese Gedanken. Denn all das hat meine Erkrankungen verursacht. Ich versuche mehr auf mich zu achten. Und ich bin härter geworden, sehr viel härter. Eine Auster ist dagegen offen. Ich beiße wie ein Kampfhund um mich, wenn man mich bedrängt, dazu habe ich zu viel erlebt und durch gemacht. Und es dauert mich zu überzeugen. Bei handfesten Beweisen und liebem Zureden ist mehr zu erreichen als mit "mach das oder dir droht das". Wie man das begriffen hatte, war ich bereit die bis zu fast 30 Tabletten täglich zu schlucken wo ich zuvor höchstens mal 2 mal im Jahr eine Kopfschmerztablette nahm. Verzeiht also, wenn das heute etwas hart rüber kam. Aber ich möchte meine Sichtweise euch entgegen bringen damit ihr auch versteht warum ich so bin und reagiere wie ich es tue. Ich habe innerhalb eines Jahres so viel verkraften müssen, mich mit auseinander setzen zu müssen, Hilfe zu zu lassen, im Augenblick ist einfach alles zu viel.
Bearbeitet von User am 11.06.2018 00:23:17. Grund: Ergänzung und Rechtschreibefehler -
Elfe
Rang: Gastam 11.06.2018 01:10:03 | IP (Hash): 1988603761
Drakosfelidae schrieb:
1. mal dringt Honig ein.
2. enthält Honig mehr als Zuckergrundlage. Da sind ganz viel der Dinge drin, die die Biene beim Einsammeln in den Pflanzen mit nimmt, zusätzlich in ihren Speichern, in den Brutkammern und Vorratskammern finden auch Veränderungen statt. Die Fermentierung ist wichtig.
3. Es geht weniger um den Entzug von Feuchtigkeit, das hat damit nichts zu tun.
4. Seit Jahrtausenden heilt man mit Honig. Nur die modernen Menschen, - egal ob jung oder alt - die keine Verbindung mehr zur Natur haben, bezeichnen so etwas als gefährlich, Aberglaube oder sonst was.
1. Honig dringt nicht so tief ein, daß größere Blutgefäße den Zucker wirklich aufnehmen können und als BZ wirklich messbar ist.
3. Wirkung bzgl. Wundheilung ist Hautoberfläche !
2. Vorgänge innerhalb eines Bienenstocks hat nichts mit Wirkung auf Haut oder oral zu tun.
Honig unterscheidet sich in Qualität, wo denn die Bienen den Nektar sammeln.
4. Mittlerweile haben wir mir als 'Glauben', können messen und analysieren.
Was ist in deinem Beruf falsch gelaufen, daß du so gegensätzlich denkst ?
Für mich ist Honig jedenfalls nur Bienenspucke, unhygienisch und bäh, auf Brot und in Milch.
Bearbeitet von User am 11.06.2018 01:48:28. Grund: + -
am 11.06.2018 10:57:10 | IP (Hash): 1437762442
Entschuldige, aber so diskutiere ich nicht mit dir. Du hast leider Null Ahnung und entsprichst ganz genau dem Typus Mensch, den ich nicht um mich haben möchte und mit dem ich keinen Kontakt wünsche.
In meinem Beruf ist gar nichts falsch gelaufen, aber leider wohl sehr vieles bei dir.
Ich möchte dich bitten nur dann in meinem Thread sich zu äußern, wenn fundierte Kenntnisse oder Erfahrungen da sind. Zumal ich ahne welche Richtung deine Wahrnehmung geht und mit der kann, werde und will ich nichts zu tun haben weil sie vollkommen unnatürlich ist.
Trotzdem danke für deine bisherigen Beiträge.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Elfe
Rang: Gastam 12.06.2018 01:14:18 | IP (Hash): 1988603761
Drakosfelidae schrieb:
Ganz im Gegenteil lehne ich "antibakteriell" ab. Mein erster Beruf ist übrigens Laborantin mit einer mikrobiologischen, chemischen und physikalischen Ausbildungsweite.
Hättest du von deinem erstem Beruf sofort geschrieben, hätte ich dir gar nicht geantwortet.
Denn eigentlich hast du genügend Kenntnisse, um besser mit dir umgehen zu können, um nicht so schlimme Füße zu bekommen.
Antibakteriell im Haushalt, alles mögliche desinfizieren zu müssen, ist falsch - da stimme ich dir zu. Mit einem gewissen Maß an Mikroorganismen kommt der Körper klar.
Bei der Wundheilung ist jedoch Hygiene angebracht, sonst können schlimme Entzündungen entstehen.
Besonders, wenn die Nerven in den Füßen geschädigt sind, sollte man keinesfalls barfuß in der Gegend laufen. Spitze Steine können sich in die Fußsohle bohren, mal abgesehen von Stoßen an Gegenständen.
Auch eine dicke Hornhaut an den Füßen ist nicht gut.
Dann können sich sogen. Schrunden bilden, Risse bis aufs Fleisch.
Drakosfelidae schrieb:
Ich beiße wie ein Kampfhund um mich, wenn man mich bedrängt, dazu habe ich zu viel erlebt und durch gemacht. Und es dauert mich zu überzeugen. Bei handfesten Beweisen und liebem Zureden ist mehr zu erreichen als mit "mach das oder dir droht das".
Deine Emotionen schlagen Purzelbaum.
Du hast vollkommen vergessen, daß Werte ermittelt werden als Fakten, um daraufhin - logisch - weiteres Vorgehen aufzubauen.
Chemische Analyse ist mein Beruf, mit Einschätzungen bis zu biologischen Auswirkungen.
Mit LADA-Diagnose hatte ich keine Option zu Tabletten, Wunderblümchen oder Hausmitteln, sondern sofort Insulin.
Besonders von Anfang an eben auch Augenmerk auf Fußpflege und passendes, nicht drückendes Schuhwerk.
Seit vielen Jahren o.k.
Bearbeitet von User am 12.06.2018 01:15:08. Grund: Format -
am 12.06.2018 03:50:21 | IP (Hash): 689695594
Hallo
Eben habe ich deine Postings hier und den Thread von 2011 gelesen.
Zu den meisten Sachen/Erkrankungen kann ich gar nichts sagen, nur zu dem was mit Diabetes zu tun hat.
Weiss nicht wie ich das umschreiben soll, darum direkt: Trotzhaltung und ignorieren bringt absolut gar nichts.
Egal welche Scheisse im Leben passiert, es darf nicht die Einnahme von Medikamente und Insulintherapie beeinflussen.
Man muss einen Weg finden das dies nicht von Stimmungsschwankungen beeinflusst wird. Wenn man es einen Tag nicht geschafft hat dann geht es eben am nächsten Tag weiter.
Und nein, es ist eben keine Diabetes-Verarschungs-Industrie.
Naja, es gibt natürlich jede Menge sinnlose Produkte aus "asiatischer Fauna" und weiss der Geier.
ABER: So etwas wird dir bestimmt nicht in der Fachpraxis angedreht. Solche Mittelchen hast Du irgendwo selbst entdeckt. Solange man sich an seine richtigen Fachpraxis hält, kann es einem grade egal sein was irgendwelche Quacksalber verkaufen wollen. Man kann sich drüber aufregen aber es bringt halt nix, lenkt nur ab, kostet Kraft.
Diabetes hat einen "Vorteil" gegenüber anderen Erkrankungen:
Der Blutzucker lässt sich genau messen und in Zahlen ausdrücken. Darum gibt es eigentlich gar keine Möglichkeit Verarschungs-produkte zu verkaufen, denn man sieht knallhart an den Zahlen ob es funktioniert oder nicht.
Und zum Beispiel bei der Insulintherapie mit Lantus & Actrapid hast Du ja selbst gesehen wie die Werte besser wurden, gegenüber den Jahren als Du nichts gespritzt hast.
Insulin und orale AntiDiabetika, das Zeug ist erprobt und es funktioniert halt einfach. Eventuell hat man Nebenwirkungen wie zB Magenprobleme bei Metformin oder Unterzuckerungen, da muss man dann zusammen mit dem Arzt gucken weche Medikamente geeignet sind oder wie man die Dosis anpasst. Aber wie gesagt im Prinzip funktioniert das Zeug, Diabetes ist ja nun nicht soo selten.
Vorausetzung ist man bleibt dabei, misst regelmässig usw.
Und mit der diabetischen Fusswunde ist es ähnlich.
Hat überhaupt nichts mit Styling oder Klimbim zu tun.
Wundversorgung kriegt die Medizin eigentlich gut hin, das ist Routine.
Da braucht man nicht über eigene Mittelchen nachzudenken sondern geht zu den Terminen und macht was gesagt
wird. Ja, spezielle Schuhe oder so sieht halt mal scheisse aus. Denkt sich auch jedes Kind dass eine Zahnspange oder Insulinpumpe tragen muss.
Als Erwachsener kann man aber erkennen dass es sinnvoll ist.
Ja, früher konnte man überall barfuss rumlaufen. Ja, früher genügte zur Pflege eine Nagelschere. Da hatte man aber auch keine Wunde am Fuss die man erst bemerkte als man die Blutlachen sah!
Es bringt nichts zu jammern wie man aber 60 Jahre nie Medikamente nehmen musste. Es bringt auch nichts über Honig und Bakterien zu philosophieren, ist eine totale Nebendiskussion.
Man muss den Ärzten und Podologen vertrauen, das ist Teil der Akzeptanz ohne die viele Therapien einfach nicht funktionieren. Jeder hat natürlich im Leben seine Erfahrungen gemacht und eigene Meinungen zu Gesundheit, sein eigenes Körperbewusstsein usw. Aber man muss klar sagen: Die Experten sind die Ärzte. Das sind diejenigen die das studiert haben, die sich damit jeden Tag beschäftigen, die schon viele Patienten behandelt haben.
Versuch dich nicht ablenken zu lassen von Ängsten oder Grübelei.4 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 12.06.2018 16:02:37 | IP (Hash): 781646317
Hi,
Zuerst einmal ist alles in der Schwebe denn ich bin im Krankenhaus - Atemnot. Bei der Fußambulanz war ich gerade. Das Loch am rechten Fuß berührt nun mal die Hornhaut. Das Loch am linken Zeh - nun ja wir werden sehen.
Elfe: ich habe mein Leben lang für meine Kinder und sonstigen Verwandten gesorgt und für die Firmen in denen ich tätig war oder die mir gehörten. Da war keine Zeit für Schickimickiblödsinn und das hätte auch nicht zu mir gepasst. Gepflegt ja, hübsch und ordentlich ja, aber nicht verbeugen oder knien.
Über den Honig diskutier ich nicht mehr bei dir.
Der andere Poster dessen Namen ich leider nicht lesen kann auf dem Handy. Also entschuldige bitte dafür:
Ja 2015 habe ich mich verweigert nachdem mich der ÄD Tuttifrutti kompletti gesund schrieb. Als ich im Juli ins KH kam habe ich mich überreden lassen wieder mit der Therapie anzufangen. Innerhalb kurzer Zeit danken meine Werte inkl der Langzeitwerte. Bei 6,24 war Ende und ich soll wieder rauf 7,5. eben wegen der miesen Niedrigwerte. Das zur Info.
Gleichzeitig eben metformin und kardinale. Mein erster Diabetologe hat metformin in den Müll geschmissen. So unterschiedlich Urteilen Ärzte. Der eine sagt genaue essensüberwachung der nächste nein essen was schmeckt und Blutzucker beobachten. Der 3. sagt feste Tabellen bei welchen Werten man spritzen muss. Übrigens mein System samt Korrektur falls erforderlich. So ist e 5 Ärzte und 20 Meinungen. Wem soll man da vertrauen?
Um die Internet-Mittelchen geht es nicht. Da würde ich nichts kaufen. Es geht im das ganz normale Geschäft in dem Bereich. Hunderte Diabetes-Organisationen und jeder sagt was anderes.
Bei den Schuhen habe ich einfach Angst die Bodenhaftung nicht mehr zu spüren und weil ich eh ein dickes Problem mit Schwindel habe verstärkt sich das und macht unsicher beim laufen und davor graut es mir. Wenn ich den Kontakt Boden Fuß nicht mehr spüre und den Fuß nicht mehr abrollen kann sondern mit dem ganzen Fuß aufsetze. Wie ein Riese der durch die Gegend stapft und alles unter seinen Füßen platt macht -
Elfe
Rang: Gastam 12.06.2018 19:24:59 | IP (Hash): 1988603761
Habe selbst für Fingernägel kein 'Schickimicki', kurz gefeilt und ohne Lack, wegen Arbeiten mit den Händen ~ was auch immer du mir zu unterstellen glaubst.
Bei den Blutzuckerwerten gilt es einzig und alleine um Erreichung der gesunden Werte - Punkt.
Viele Wege führen dahin, das Ziel ist aber dasselbe.
Ausprobieren, Werte vorlegen, mit Arzt weiteres Vorgehen besprechen.
Feste Tabellen bei welchen Werten was man spritzen muss, ist so ein INSULINER-Anfänger-Ding, haben auch schon andere 2er vor dir berichtet °~°.
Eine wirkliche ICT-Behandlung ist da wesentlich besser
http://flexikon.doccheck.com/de/Intensivierte_konventionelle_Insulintherapie
Eine Schulung zu besuchen ist angebracht, aber damit kannst du viel besser deine Blutzuckerwerte beeinflussen und auch im Alltag berücksichtigen.
Selber hatte ich das Glück, ambulant sofort an eine Diabetologie-Schwerpunktpraxis überwiesen zu werden.
Krankenhausärzte waren allerdings wenig hilfreich, um zu sagen, hinderlich.
Das ganze musste dann mein Diabetologe ausbaden, hält sich natürlich erst an Entlassungsbrief.
Verdauungsenzyme wurden abgesetzt, hat dann zwei Jahre gedauert, um wieder zur Dosis zu kommen.
Meine Insuline und spritzen habe ich im KH sowieso selber übernommen.
Jeden Morgen mein Sprüchlein aufgesagt, Insulin spritze ich selber erst kurz vor oder nach Frühstück, wenn ich selber die BEs einschätzen kann (BE-Angaben auf Essensplan waren ziemlich ungenau, habe das mit der sogen. Ernährungsberaterin auch besprochen bzw. erklärt warum, wieso, weshalb).
Zum Schutz der Füße könntest du zuhause Antirutschsocken benutzen.
Du hast nur etwas Stoff (und Noppen als Halt auf glatten Böden gegen Ausrutschen) zwischen Fuß und Boden und kannst wie barfuß abrollen (in der Maschine waschbar).
Schützt allerdings nicht vor Stoßen an Möbeln, also hinsehen und Bogen drum machen.
Für außer Haus kannst du vor Ort besser anprobieren, normale Schuhe etwas weiter, mit normalen Sohlen (Gummi, Leder mit Schmirgelpapier etwas aufrauen) und ohne Einlagen. -
am 17.06.2018 22:43:01 | IP (Hash): 1863541062
Ach Elfi,
ich war nicht nur in einer DM-Schulung. Das ist Pflicht in der Reha und dort wurde ich als sehr gut informiert bezeichnet und die Diabetologen und ich haben uns lange unterhalten.
Bin übrigens wieder raus aus dem KH. Hatte auch nix mit meinen DM zu tun.
Ich habe bisher nach Plan und natürlich nach Überlegung gespritzt. Wenn ich weiß, daß ich nachher ein Stück Obstkuchen esse, dann muss ich eben darauf achten mehr zu spritzen als wäre es Sahnetorte oder gar kein Kuchen. Das habe ich sehr gut im Griff wie man mir bestätigte. Teilweise dürfte einiges auch bei mir von den Medis herkommen die ich sonst so nehmen muss aufgrund Herz- und Lungenproblemen. Und die sind nicht ohne. Zumal jetzt noch Cortison dazu kommt. Ich finde es nicht richtig, wie du herab guckst auf uns Tabelleninsulaner. Jeder hat seine Art damit umzugehen; was auch von seinen Erkrankungen abhängt.
In meiner Stadt werden eben wie gesagt die Diabetologen in dem KH ausgebildet. Also sollten die es hier wohl wissen.
Jahrelang hatte ich z. B. niemals Unterzuckerungen. Nun gibt es welche. Und das auch erst massiv seit einer weiteren Erkrankung und nach weiteren Medis, die aber benötigt werden und zu denen es keine Alternative gibt. Weil die Alternative noch schlimmer eingreifen würde in das System. Folge ist, das ich meinen guten 6er-Wert (6,26 Hba1c-Wert) hoch steigern muss auf 7,5. Er schwirrt immer noch im 6er-Bereich herum. Gerade wieder getestet im KH. Wir haben alle möglichen Tests gemacht, aber so ist es eben.
Für den Rest deiner Tipps danke ich dir. So hatte ich auch gedacht. Leider wurde gesagt, das reicht nicht. -
Elfe
Rang: Gastam 18.06.2018 23:48:02 | IP (Hash): 1602294844
Hallo,
dein Eindruck stimmt so nicht, daß ich auf 'TabellenINSULINER' herabgucke.
Ganz im Gegenteil !
Hinterfrage, warum 2ern von ärztlicher Seite nicht zugetraut wird, sich genauer mit einer ICT-Therapie auseinanderzusetzen.
Bei diesen Tabellen werden irgendwelche durchschnittliche BE-Werte pro Mahlzeit mit Korrektureinheiten vermangelt.
BEs zu berücksichtigen (Gehalt und Biorhythmus) und Korrektur einzuschätzen (1 Einheit senkt um wieviel) werden da gar nicht erklärt.
Da wird den Patienten ein hochwirksames Insulin in die Hand gedrückt, die hier wegen Unterzucker und anderes fragen, wie damit umzugehen ist (und antworte hier, du bist nicht die erste).
Facharztausbildung findet im Krankenhaus statt. je nach Fachgebiet.
Diabetes ist jedoch eine Fortbildung, zusätzlich.
6er HbA1c-Wert anvisieren ist gut, lass dir da nix anderes einreden.
Per ICT durchaus machbar, wenn's denn wirklich erklärt wird. -
am 23.06.2018 05:30:00 | IP (Hash): 1827446682
Elfie
ich habe bereits diesen 6er-Wert schon gehabt und der soll rauf auf einen 7er-Wert. Der 6er muss nicht mehr anvisiert werden, der war schon da bzw. ist noch da.
Die Tabellen die ich habe, da wird nichts vermangelt. Wie ich korrekturspritze, wurde mir auch erklärt. Gehalt und Biorhythmus? Oh je. Meine Gedanken behalte ich lieber für mich.
Zur Ausbildung dazu schreibe ich nichts mehr.
Ich warte derzeit auf die Bewilligung der vermaledeiten Diabetes-Klotschen. Die Einlagen werde ich nicht zusätzlich bekommen.
Ich liste einmal meine Medis auf. Mal gucken was du dann noch sagst. Viele greifen massiv auch in den Stoffwechsel, gerade auch den DM-Stoffwechsel ein. (inkl. der Einnahmenhäufigkeiten und Dosierung.)
Actrapid nach Plan siehe unten
Lantus 0-0-0-1 (16 i.E.)
Metformin 1000 mg 1-0-1-0
Empagliflozine 10 mg 1-0-0-0
Pantoprazol 40 mg 0-1-0-0
Simvastatin 40 mg 0-0-1-0
ASS 100 mg 1-0-0-0
Bisoprolol 2,5 mg 1-0-1-0
Ticagrelor 90 mg 1-0-1-0
Molsidomin 8 mg 1-0-0-0
Ramipril 2,5 mg 1-0-1-0
HCT 12,5 mg 1-0-0-0
Salbutamol 0,1 mg 1-1-1-0
Budesonid 0,2 mg 1-0-1-0
Foster 100 mcg 1-0-1-0
Betahistin 12 mg 4-4-4-0
Paracetamol 40 mg bis zu 4 x pro Tag (falls erforderlich)
Tramadol 100 mg bis zu 200 Tropfen/Tag (falls erforderlich)
Dipiperon 40 mg 0-0-0-1
Duloxetin 60 mg 1-1-0-0
Tavor 0,5 mg 1-1-1-1
Tabelle Actrapid:
BZ morgens mittags abends (Einheiten)
80 – 100 9- 5-0
101 – 150 10- 6-0
151 – 200 11- 7-0
201 – 250 12- 8-2
251 – 300 13- 9-3
Über 300 14-10 -4
So sieht "mein" täglicher Plan" aus. Sei versichert das das keinen Spaß macht und bei weitem nicht harmlos ist.
Ach so: es sind nur wenige Ärzte daran beteiligt, alle stehen untereinander in Verbindung, zusätzlich habe stets meine Liste dabei wenn ich zu einem Arzt gehe. So kann er gleich sehen welche Medikamente ich erhalte.
Bearbeitet von User am 23.06.2018 05:35:41. Grund: Rechtschreibefehler korrigiert