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Nach langer Zeit melde ich mich mal zurück
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am 06.06.2018 01:21:57 | IP (Hash): 631186756
Hi,
nach langer Zeit melde ich mich mal wieder zurück. Viel ist in der Zwischenzeit geschehen und ich bin zurück nach NRW gezogen. Seit wenigen Tagen bin ich auch EM-Rentnerin. Übrigens liebe Grüße an Ferrato und hjt_Jürgen.
Nun von 2014 - 2017 habe ich nicht mehr gespritzt, OralantiDiabetika nahm ich ja ohnehin nicht. Dafür gab es Dutzende Gründe die eigentlich darin gipfeln, daß ich Ärzte gegenüber eine Trotzhaltung einnahm. Die anderen Gründe waren Mobbing/Bossing, schändlichster Verrat von einem sehr guten Freund, Verlust Arbeitsplatz, 2facher Umzug und einfach die berühmte Schn… voll haben.
Juli 2017 erwischte es mich eiskalt. Mein Herz (3-KHK mit derzeit 4 Stents, weitere können irgendwann folgen), Lungenfibro, TIA, eine ziemlich zugesetzte Halsschlagader, die andere sieht nur unwesentlich weniger problematisch aus und noch so ein paar "Kleinigkeiten". Sehe ich einen Arzt, bin ich im Krankenhaus oder hab eine neue Krankheit. Ich musste bis Januar 2018 in Krankenhäuser bleiben und bin immer mal wieder für ein paar Tage Gast im KH. Natürlich war mein DM irre hoch. Innerhalb weniger Wochen gelang es mir, den wieder runter zu kriegen dank Lantus und Actrapid. Bis auf 6,26. Leider stellten sich dann - vor allem nächtliche Unterzuckerungen ein und ich muss den Wert wieder hoch bringen auf 7,5. Früher hab ich eigentlich kaum etwas bemerkt, doch seitdem ich wieder spritze, merke ich sofort wenn der Wert unter 100 rutscht. Inzwischen wurde ich auch genötigt aufgrund der übrigen Medikation Metformin (ich hasse es immer noch) und Jardiance zu nehmen. Beides in Höchstdosis. Ich muss eine Menge Tabletten einnehmen, u. a. eine hefige Anzahl Herzmittel, Cholsterinblocker, Magenmittel, Mittel gegen Schwindel, Schmerzmittel weil zu allem Überfluß auch noch eine intercostal Neuralgie dazu kam, usw. usf.; ach ein paar Psychopharmaka sind auch dazu gekommen - grumpf. Zeitweise waren es 25 Tabletten täglich - ich die nie Tabletten nahm. Übrigens wohne ich jetzt in der Stadt in der die Diabetes-Götter sitzen, die auch meine Ärzte sind. Soweit so gut, soweit so schlecht.
Seit einigen Monaten gehe ich jetzt zur Podologie bei meinen DM-Ärzten in der Ambulanz und hier kommt es; ich habe das Gefühl schlichtweg der Diabetesindustrie auf zu sitzen. Ich laufe immer noch im Haus barfuss, und auch oft draußen. Nun ist vor einigen Monaten es passiert, daß ich mir ein Stückchen aus meinem großen Zeh unten raus geschnitten habe, Dussel halt. Ich hab´s natürlich erst gemerkt, als ich die Blutlachen sah, denn die Nerven sind da nicht mehr so ok. Seither heilt dieses Loch nicht. Blutet auch immer wieder.
Und bei jedem Podologiebesuch wird mir nahegelegt, mir Diabetiker-Strümpfe und Diabetiker-Hausschuhe und Diabetiker-Schuhe zu besorgen. Hab dafür auch eine Verordnung und auch für die Einlagen. Strümpfe trage ich so gut wie nie, Schuhe meistens eine Art Ballerina oder so. Ich habe mir diese Schuhe angeschaut und hab nur noch gedacht, daß man da auch ein Stück Holz nehmen könnte, ein Loch reinbohren das der Fuß reinpasst und das ist es dann. Wer soll denn in diesen Klotschen da laufen und ein bißchen gut ausschauen sollen die ja auch noch und nicht als wäre ich meine 100jährige Großmutter oder würde die Schuhe meines Ehemannes auftragen. Im Net habe ich schon fleißig gesucht, aber alleine die Vorstellung solche Zentner da an den Füßen zu haben, erschrickt mich ganz doll, macht mich wütend und ich habe das Gefühl in einer Zwangsjacke zu stecken. Man hat da doch gar kein Bodengefühl mehr bei den Sohlen, da kann ich doch gleich so eine Korkplateausohle zu nehmen wie in den 80igern. Die Geschichte mit dem Zeh geht jetzt in den 5. Monat. Ich habe schon keine Lust mehr dahin zu gehen. Beim letzten Termin konnte ich eh nicht, weil mich eine richtig böse Bronchitis erwischt hatte. Aber ich habe diesen Monat noch Termine da ...
Gibt es denn nichts anderes? Oder trügt mich mein Gefühl nicht, daß hier eine Art Industrie aufgebaut wird, die es nur mit Vera... hält? Ähnlich der Armutsindustrie? Strümpfe, Schuhe, demnächst dann noch spezielle Kleidung für Sommer und Winter samt elektronischer Weiterleitung zur Industrie und was weiß ich noch alle? Ich bin ein Mensch der seine Freiheit liebt und wehre mich gegen solche Zwänge. Das Loch wollte ich schon mit Heilhonig bekämpfen, doch es ist sehr tief und bevor ich den bestelle, wollte ich eure Meinung mal dazu hören. Ganz das Laufen einstellen kann ich ja nicht, also wird bei jedem Schritt auf das Loch gedrückt und so kann es nicht heilen. Da nützen auch Polster nicht viel.
Übrigens habe ich Pflegegrad 3 und bin wie gesagt jetzt auch EM-Rentnerin und einen Miniferrari namens Rollator habe ich auch. Bin zur Zeit sehr gefrustet und das merkt auch mein Pflegedienst weil ich nicht so mitarbeite wie es vielleicht sein sollte. Derzeit geht aber auch ohnehin nichts, gar nichts mehr außer dämlich herum sitzen oder schlafen. Mein Gewicht liegt inzwischen bei 80 - 85 kg bei 1,62 m Größe. Die COPD hat sich nicht bestätigt, es ist eine Lungenfibro. Auch fein.
Bearbeitet von User am 24.06.2018 02:14:03. Grund: Rechtschreibefehler korrigiert -
am 06.06.2018 08:18:21 | IP (Hash): 169186600
Dann mal willkommen zurück und danke für die Grüße :)
Wie Du schreibst, hast Du mächtig weiter gesammelt und als vorläufig letzte Errrungenschaft wohl das Loch im Zeh. Und wenn Du Dein Verhalten da nicht grundsätzlich änderst, ist der wohl hin, mit ausreichend Pech auch noch mehr oder weniger vom restlichen Fuß.
Du hast mit dem Zucker und den Medis für die weiteren Baustellen schon ausreichend Gründe für schlechteres Heilen nicht nur an den entfernteren Enden Deines Organismus. Wenn die Wunde tatsächlich noch mal heilen soll, wirst Du um Hochlegen und Ruhigstellen wohl kaum rum kommen.
UND auch nicht darum, Deine Füße vor solchen Verletzungen zu schützen, wo Du schon nicht fühlst, wenn Du wo anstößt, und nicht mal, wenn Du ein Stück davon abreißt. Ist schon ein bisschen ne verquere Logik, wenn Du Anbietern solcher Schutzmöglichkeiten vorwirfst, dass sie Dich unvorteilhaft aussehen lassen und einsperren wollen ;(
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 06.06.2018 09:31:45 | IP (Hash): 858053149
Hi Jürgen,
jap kann man wohl sagen. Die Grundlagen waren seinerzeit schon gelegt bzw. voll im Gange. Doch solange ich durch meine Arbeit und Überlastung abgelenkt war, habe ich die Dinge ja nicht gespürt bzw. nicht zugelassen, daß mein Körper mir Warnsignale gab. Das was dann passierte bzw. sich verschärfte in 2012 - 2015 gab den Rest. Nochmals 2 Jahre durch gehalten, aber dann kam der Hammer. Nun ja!
Ich verstehe deine Worte, aber wie läuft man damit? Und warum müssen es Spezialstrümpfe sein? Wenn ich mir diese Schuhe nur anschaue, dann gruselt es mich. Ich liege übrigens bzw. sitze bei hochgelegten Füßen den ganzen Tag. Nur wenn ich mal zum Arzt muss oder auf Toilette oder zum Einkaufen mit meiner Pflegerin bin ich am Laufen.
Vielleicht ist das schwer begreiflich zu machen, aber wenn man sein Lebtag lang barfuss läuft, sind Schuhe/Hausschuhe schon "ungewohnt" an den Füßen. Und dann noch Strümpfe dazu. Das fühlt sich an, als würde man in ein eng geschnürtes Korsett, das auch noch zu klein ist, reingepresst zu werden.
Ich hab natürlich mitbekommen, daß es Unmengen an DM-Vereinen, -Stiftungen usw. usf. gibt. Jeder will einen irgend etwas "Gutes" an, sei es mit Mittelchen aus heimischer oder asiatischer Fauna und Flora womit man den DM bekämpfen kann. Oder zig Pharmafirmen verkünden das mit ihren Mitteln mind. besser leben kann. Würde man das Ganze alles zu sich nehmen, wäre man eine einzige Giftmüllhalde. Man wird regelrecht überschüttet und sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.
Und wenn man dann die Preise sieht - nur weil Diabetes darauf steht, gleich ein Wahnsinnspreis. Ich schwitze auch schon, wenn ich die Dicke der Socken nur sehe. Und dann die Farben/Formate. Ich stelle mir gerade vor, ich trage ein hübsches Kleid zu einem festlichen Anlass und meine Füße stecken in weithin sichtbaren Ringelwollsocken mit Panzerschuhen. Wir sind doch nicht alle schon 80 Jahre und älter. Und Luft soll doch auch an die Füße kommen. Immer nur in Schuhen, das kann doch nicht gesund sein. Und alles mit Schnürung oder Klettverschluss, nix da mit einfach reinschlüpfen. Ich sag ja, das ist nur für Alte gedacht und so alt fühle ich mich mit meinen 63 Lenzen nicht. Ich hab in meinem Leben niemals mehr als 40 DM/20 Euro ausgegeben für ein paar Schuhe und nun soll ich da zwischen 100 und 300 Euro zahlen. Das erschrickt mich einfach.
Bin mal wieder gerade an dem Punkt wo ich alles in die Ecke schmeissen will, Schluss mit den ganzen Ärzten und sonstigen Kräften und ganz besonders mit Podologie. Nur noch das Notwendigste machen und gut ist weil ansonsten eh an allem herum gemäkelt wird und letztlich keiner helfen kann. Grumpf! -
am 06.06.2018 13:44:20 | IP (Hash): 169186600
Es gibt von allem Unmengen von Herstellern, die alle ihre jeweiligen Produkte verkaufen wollen und dann noch Unmengen von Verkäufern, die alle die gleichen Produkte verkaufen wollen. Was Du wirklich brauchst, kannst Du selbst ganz gut auswählen. Du musst nur die notwendigen Eigenschaften sammeln und dann unter den Produkten auswählen, die zu dieser Sammlung passen.
Also z.B. Schuhe, mit denen Du auch mal kräftig anecken oder hängenbleiben kannst, ohne dass das zu einer Verletzung führt. Können also keine offenen Sandalen sein und müssen wenigstens von unten und vorn so stabil sein, dass Du ohne dir weh zu tun kräftig auf oder vor oder unter ein Hindernis treten kannst.
Was Du an Socken oder Strümpfen darin trägst, wird sich wesentlich nach dem richten, was Du da drin auf Deiner Pelle am besten verträgst.
Klar musst Du dich nach den Angeboten mit den entsprechenden Titeln richten, wenn Du mit den entsprechenden Rezepten die kranke Kasse an Deinen Einkäufen beteiligen willst.
Aber das ist bis zur geheilten Zehwunde erstmal eh reine Theorie. Denn wenn Heilung klappt, was herzlich zu wünschen ist, dann kann durchaus sein, dass Du für den Rest Deines Lebens für die geheilte Ecke eine besonders gepolsterte Entlastung brauchst, und die könnte dann sowieso nur in speziellen Panzer- oder sonstwie unschönen Verkleidungen möglich sein :(
An Deiner Stelle würde ich mir für die Bewegung in der Wohnung so einen Absatz verpassen lassen, mit dem der Vorfuß gar nicht an die Erde kommt - und BEI JEDEM SCHRITT darauf achten, dass die Zehen wirklich nirgendwo anstoßen. Ausflüge draußen nur noch im Rollstuhl. Und in den langen Sitz-Zeiten das Bein und den Fuß von allen 30 Minuten wenigstens 10 massieren, damit die Durchblutung darin wenigstens leidlich funktioniert. Denn ohne Durchblutung wenig aussicht auf Heilung. Daumendrück.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Elfe
Rang: Gastam 06.06.2018 18:13:28 | IP (Hash): 724645683
Oh je, was für ein Ausbruch.
Daß nächtlicher UZ eintritt, ist kein Grund, um Insulin abzusetzen.
Die Dosis muss genauer abgestimmt werden - ev. Mahlzeiteninsulin zum Abendessen oder auch Basal.
Wichtig wäre, vor zu Bett gehen BZ messen, um je nach Wert gegensteuern zu können.
Mit Insulin brauchst du die Diabetes-Tabletten nicht.
Kontraproduktiv zur Einschätzung des Insulins außerdem, meine Meinung.
Für Schutz deiner Füße musst du wirklich mehr als 20 € investieren, dafür bekommst du nur Plastikzeugs, was den Fuß einzwängt, schwitzen lässt.
Lederschuhe wären gut. Anprobieren im Geschäft wegen Passform, dehnen sich noch beim Einlaufen.
Sogen. Diabetikerschuhe sind gar nicht unbedingt nötig.
Normale Schuhgeschäfte (auch Deichmann) bieten Schuhe in weiteren Größen an (F wäre schmal, G etwas weiter, H noch weiter ...).
Als Strumpf ist Baumwolle gut, um Schweiß aufzusaugen.
Gibt auch Füßlinge aus BW-Mischung, die man gar nicht sieht.
Gut wäre, wenn in deiner Praxis mit auf Diabetes fortgebildete Internisten wären mit Fußambulanz, mit alle dem, was dich so plagt. -
am 07.06.2018 01:29:02 | IP (Hash): 858053149
Elfe, ich habe seinerzeit das Insulin nicht abgesetzt aufgrund nächtlicher Unterwerte sondern nach dem ich wieder angefangen war zu spritzen tauchte das Problem auf. Die Praxis ist DIE Praxis in D für DM. Mitsamt Podologie und Fußambulanz. Das mit dem Messen kurz vor dem Zubettgehen mache ich eh. Da kann der Wert dann bei 190 liegen oder mehr und 3 Stunden später ist er auf 36 runter. Gut das ich wach werde und das ein zu sortieren weiß. Im Augenblick ist er stabiler über Nacht.
Ich bin ja ein Gegner dieser Oraldiabetika und es passte mir gar nicht, daß ich die nehmen muss.
Meine bisherigen Schuhe waren sehr oft aus Stoffen, bevorzugt Baumwollstoff. Ich hab auch noch nie schwitzende Füße gehabt. Liegt vielleicht daran, daß ich eben die meiste Zeit barfuß laufe. Müll rausbringen im Schnee? Da zieh ich doch keine Schuhe an. Hab auch sehr dicke Hornhäute.
Aber so hatte ich mir das auch gedacht mit normalen Schuhe mit größerer Weite, aber nein, da hab ich schon wieder was falsch gemacht.
Naja jeder Zeh ist xmal verstaucht oder gebrochen. Ich habe die Angewohnheit Ecken an Schränken und Kommoden "mit zu nehmen". Hab mir auch schon das eine oder andere Mal in den Fuß geschnitten, doch niemals so wie jetzt. Hübsches kreisrundes Loch. Als ich Heilhonig angesprochen habe, hieß es oh nein. Die Beine meines Vaters habe ich damals mit normalem Honig ganz gut hin bekommen.
Ich fühle mich einfach total verunsichert inzwischen. Tu dies, tu das, lass dies, lass jenes, das geht nicht mehr, da musst du umdenken. Je nachdem welchen Arzt ich gerade habe, ändert es sich laufend. Daher dachte ich, hier würde man mir Infos geben können, ob das wirklich alles so sein muss oder ob das eben nur Geschäftemacherei ist. Ich lehne ja Schutz nicht komplett ab. Nur habe ich so einiges innerhalb eines Jahres erlebt, daß mich immer öfter fragen läßt: Muss das sein. -
Elfe
Rang: Gastam 08.06.2018 02:03:48 | IP (Hash): 1988603761
Hallo, deine beschriebenen Blutzuckerwerte 190 und 36 nach 3 Stunden lässt nach wie vor auf ein Insulindosierungsproblem schließen, eher Mahlzeiteninsulin.
In wie weit wurde dir der Umgang erklärt - IE/BE-Faktor, Korrekturregel, Wirkungsdauer?
Wichtig ist, daß die letzte Mahlzeiteninsulinspritze mindestens 3 Stunden vor Zubettgehen liegt, dann kannst je nach dem korrigieren.
~
Was sagt denn deine Diabetes-Praxis zu deiner dicken Hornhaut an den Füßen?
Nicht so gut allgemein, für Diabetiker erst recht nicht.
Habe schon zu Anfang eine Broschüre zur Fußpflege in die Hand gedrückt bekommen.
Nix scharfes, nix spitzes verwenden, täglich mit Spiegel Fußsohle betrachten und eincremen °~°.
Benutze regelmäßig eine Hornhautfeile, Nagelknipser und Nagelfeile.
Zur Pflege ab und an ein Tröpfchen leichte Körperlotion.
Von den fetthaltigen sogen. Diabetesfußpflegeprodukten bekomme ich Schweißfüße, schließt Haut zu sehr ab.
~
Für zuhause, wäre eine Sportsandale eine Möglichkeit.
Kannst du auch ohne Strümpfe tragen und schützt per Form der Sohle vor anstoßen an Möbeln.
Beispiele:
https://www.amazon.de/Ecco-Cruise-Trekking-Wandersandalen-Schwarz/dp/B076DFDYM5/ref=lp_1760351031_1_8?s=shoes&ie=UTF8&qid=1528405189&sr=1-8
oder mehr Schutz für Zehen
https://www.amazon.de/Keen-Clearwater-Sandalen-Trekking-Wanderschuhe/dp/B008J27XIS/ref=lp_1760351031_1_23?s=shoes&ie=UTF8&qid=1528405254&sr=1-23
Lieber im Sport-/Schuhgeschäft anprobieren und beraten lassen, vor Kauf.
~
Honig ist bei dir keine gute Idee, trotz antibakterielle Wirkung.
(Beruht auf hohem Zuckergehalt, der so beim Einkochen von Obst genutzt wird.)
Barfuß draußen kannst du dir sonst was einhandeln, mit dem, was da so wimmelt - Mikroorganismen, Mikropilze, Bakterien.
Besser, zumindest Sandalen/Pantoletten anziehen.
Bearbeitet von User am 08.06.2018 02:06:56. Grund: X -
am 08.06.2018 08:03:00 | IP (Hash): 2037157106
Elfe schrieb:
Honig ist bei dir keine gute Idee, trotz antibakterielle Wirkung.
(Beruht auf hohem Zuckergehalt, der so beim Einkochen von Obst genutzt wird.)
Meinst Du, weil der Zucker durch die Haut in den Kreislauf geraten und den BZ erhöhen könnte???
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Elfe
Rang: Gastam 08.06.2018 19:50:16 | IP (Hash): 1988603761
Meine nein.
Der klebrige Honig wird auf die Haut aufgetragen und entzieht den Mikroorganismen die wichtige Feuchtigkeit.
Oberflächlich dringt nur wenig in die tieferen Hautschichten ein, betrifft auch so tolle Werbeversprechen, wie Antifalten- oder Cellulite-Cremes.
Obwohl das eigentlich so ist, bekomme ich aufgrund Diabetes keine Cortison-Salbe zu meinen Hautproblemen. -
am 10.06.2018 23:44:36 | IP (Hash): 375765359
Du bekommst keine Cortison-Creme weil der Blutzuckerwert damit austicken könnte. Hatte eine Bettnachbarin, die Cortison nehmen musste und bei der schossen die Werte durch die Decke. Die Diabetologin hat es ihr dann auch erklärt.
1. mal dringt Honig ein.
2. enthält Honig mehr als Zuckergrundlage. Da sind ganz viel der Dinge drin, die die Biene beim Einsammeln in den Pflanzen mit nimmt, zusätzlich in ihren Speichern, in den Brutkammern und Vorratskammern finden auch Veränderungen statt. Die Fermentierung ist wichtig.
3. Es geht weniger um den Entzug von Feuchtigkeit, das hat damit nichts zu tun.
4. Seit Jahrtausenden heilt man mit Honig. Nur die modernen Menschen, - egal ob jung oder alt - die keine Verbindung mehr zur Natur haben, bezeichnen so etwas als gefährlich, Aberglaube oder sonst was. -
am 11.06.2018 00:20:24 | IP (Hash): 375765359
Also morgen früh fahre ich und lasse die Abdrücke machen für die Schuhe und die Einlagen.
Außerdem in die Praxis weil das Fersenloch tierisch weh tut. Und mein goßer Zeh noch größer geworden ist.
elfe:
Was sollen die Podologen denn dazu sagen, wenn sie mich jetzt erst kennen gelernt haben. Zudem geht es mir vorbei. Ich habe jetzt das erste Mal Probleme, wenn auch heftig. Für 63 Jahre barfußlaufen doch wohl nicht schlecht. Seit Jahrtausenden laufen die Menschen barfuß. Den ganzen Klimbim mit Schneider hier und Schneider da, Holzstäbchen für die Nagelhaut, Feilen, Nagellack und was da sonst noch so rumschwirrt in den Köpfen der ach so gestylten Dämchen, den Mist brauche ich nicht. Ne Nagelschere und ein Seitenschneider das langt für mich als Pflege. Eine Schere und hin und wieder eine Nagelfeile für die Pfötchen und mehr braucht es mir nicht. Weder an den Füßen noch an den Händchen kommen mir Nagellack, künstliche Fingernägel oder sonstiger Schrott. Ich liebe es lieber natürlich.
Mikroorganismen, Bakterien, Pilze: Wir bestehen daraus. Ohne könnten wir gar nicht leben. Pilze? Ja wenn man toppgepflegte Füßchen hat ohne Schutz (Hornhäute) da mag es bei der angegriffenen Haut wohl zu Problemen kommen. Bakterien - oh weia. Wir sind umzingelt von all diesen hübschen kleinen Helferchen. Wir verdauen mit ihnen, unsere hauseigenen Bakterien schützen uns vor Eindringlingen. Wir absorbieren sie mit jedem Atemzug. Natürlich gibt es gute und schlechte. Vor den schlechten muss man sich schützen oder hüten, aber die sind in der Minderzahl.
Ich habe eine Bitte: Verschont mich mit diesem künstlichen Zeugs und der künstlichen Einstellung die immer mehr um sich greift. Ganz im Gegenteil lehne ich "antibakteriell" ab. Mein erster Beruf ist übrigens Laborantin mit einer mikrobiologischen, chemischen und physikalischen Ausbildungsweite. Ich erlebe es im Bekanntenkreis immer wieder wie sehr eine künstliche Welt aufgebaut wird.
Es gibt Dinge die müssen sein. Offenbar das mit den Einlagen, evtl. das mit den Schuhen, die Besuche bei der Podologie, aber das reicht denn auch. Wie gesagt, ich nehme das in Angriff - zu mindestens die Einlagen und Schuhe. Ich habe so viele Baustellen in meinem Körper und das nur weil ich ein Workoholic bin, Ungerechtigkeiten und Lügen an die Nieren gehen, Verrat mich schwerst getroffen hat, da brauche ich nicht noch diese Gedanken. Denn all das hat meine Erkrankungen verursacht. Ich versuche mehr auf mich zu achten. Und ich bin härter geworden, sehr viel härter. Eine Auster ist dagegen offen. Ich beiße wie ein Kampfhund um mich, wenn man mich bedrängt, dazu habe ich zu viel erlebt und durch gemacht. Und es dauert mich zu überzeugen. Bei handfesten Beweisen und liebem Zureden ist mehr zu erreichen als mit "mach das oder dir droht das". Wie man das begriffen hatte, war ich bereit die bis zu fast 30 Tabletten täglich zu schlucken wo ich zuvor höchstens mal 2 mal im Jahr eine Kopfschmerztablette nahm. Verzeiht also, wenn das heute etwas hart rüber kam. Aber ich möchte meine Sichtweise euch entgegen bringen damit ihr auch versteht warum ich so bin und reagiere wie ich es tue. Ich habe innerhalb eines Jahres so viel verkraften müssen, mich mit auseinander setzen zu müssen, Hilfe zu zu lassen, im Augenblick ist einfach alles zu viel.
Bearbeitet von User am 11.06.2018 00:23:17. Grund: Ergänzung und Rechtschreibefehler -
Elfe
Rang: Gastam 11.06.2018 01:10:03 | IP (Hash): 1988603761
Drakosfelidae schrieb:
1. mal dringt Honig ein.
2. enthält Honig mehr als Zuckergrundlage. Da sind ganz viel der Dinge drin, die die Biene beim Einsammeln in den Pflanzen mit nimmt, zusätzlich in ihren Speichern, in den Brutkammern und Vorratskammern finden auch Veränderungen statt. Die Fermentierung ist wichtig.
3. Es geht weniger um den Entzug von Feuchtigkeit, das hat damit nichts zu tun.
4. Seit Jahrtausenden heilt man mit Honig. Nur die modernen Menschen, - egal ob jung oder alt - die keine Verbindung mehr zur Natur haben, bezeichnen so etwas als gefährlich, Aberglaube oder sonst was.
1. Honig dringt nicht so tief ein, daß größere Blutgefäße den Zucker wirklich aufnehmen können und als BZ wirklich messbar ist.
3. Wirkung bzgl. Wundheilung ist Hautoberfläche !
2. Vorgänge innerhalb eines Bienenstocks hat nichts mit Wirkung auf Haut oder oral zu tun.
Honig unterscheidet sich in Qualität, wo denn die Bienen den Nektar sammeln.
4. Mittlerweile haben wir mir als 'Glauben', können messen und analysieren.
Was ist in deinem Beruf falsch gelaufen, daß du so gegensätzlich denkst ?
Für mich ist Honig jedenfalls nur Bienenspucke, unhygienisch und bäh, auf Brot und in Milch.
Bearbeitet von User am 11.06.2018 01:48:28. Grund: + -
am 11.06.2018 10:57:10 | IP (Hash): 1437762442
Entschuldige, aber so diskutiere ich nicht mit dir. Du hast leider Null Ahnung und entsprichst ganz genau dem Typus Mensch, den ich nicht um mich haben möchte und mit dem ich keinen Kontakt wünsche.
In meinem Beruf ist gar nichts falsch gelaufen, aber leider wohl sehr vieles bei dir.
Ich möchte dich bitten nur dann in meinem Thread sich zu äußern, wenn fundierte Kenntnisse oder Erfahrungen da sind. Zumal ich ahne welche Richtung deine Wahrnehmung geht und mit der kann, werde und will ich nichts zu tun haben weil sie vollkommen unnatürlich ist.
Trotzdem danke für deine bisherigen Beiträge.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Elfe
Rang: Gastam 12.06.2018 01:14:18 | IP (Hash): 1988603761
Drakosfelidae schrieb:
Ganz im Gegenteil lehne ich "antibakteriell" ab. Mein erster Beruf ist übrigens Laborantin mit einer mikrobiologischen, chemischen und physikalischen Ausbildungsweite.
Hättest du von deinem erstem Beruf sofort geschrieben, hätte ich dir gar nicht geantwortet.
Denn eigentlich hast du genügend Kenntnisse, um besser mit dir umgehen zu können, um nicht so schlimme Füße zu bekommen.
Antibakteriell im Haushalt, alles mögliche desinfizieren zu müssen, ist falsch - da stimme ich dir zu. Mit einem gewissen Maß an Mikroorganismen kommt der Körper klar.
Bei der Wundheilung ist jedoch Hygiene angebracht, sonst können schlimme Entzündungen entstehen.
Besonders, wenn die Nerven in den Füßen geschädigt sind, sollte man keinesfalls barfuß in der Gegend laufen. Spitze Steine können sich in die Fußsohle bohren, mal abgesehen von Stoßen an Gegenständen.
Auch eine dicke Hornhaut an den Füßen ist nicht gut.
Dann können sich sogen. Schrunden bilden, Risse bis aufs Fleisch.
Drakosfelidae schrieb:
Ich beiße wie ein Kampfhund um mich, wenn man mich bedrängt, dazu habe ich zu viel erlebt und durch gemacht. Und es dauert mich zu überzeugen. Bei handfesten Beweisen und liebem Zureden ist mehr zu erreichen als mit "mach das oder dir droht das".
Deine Emotionen schlagen Purzelbaum.
Du hast vollkommen vergessen, daß Werte ermittelt werden als Fakten, um daraufhin - logisch - weiteres Vorgehen aufzubauen.
Chemische Analyse ist mein Beruf, mit Einschätzungen bis zu biologischen Auswirkungen.
Mit LADA-Diagnose hatte ich keine Option zu Tabletten, Wunderblümchen oder Hausmitteln, sondern sofort Insulin.
Besonders von Anfang an eben auch Augenmerk auf Fußpflege und passendes, nicht drückendes Schuhwerk.
Seit vielen Jahren o.k.
Bearbeitet von User am 12.06.2018 01:15:08. Grund: Format -
am 12.06.2018 03:50:21 | IP (Hash): 689695594
Hallo
Eben habe ich deine Postings hier und den Thread von 2011 gelesen.
Zu den meisten Sachen/Erkrankungen kann ich gar nichts sagen, nur zu dem was mit Diabetes zu tun hat.
Weiss nicht wie ich das umschreiben soll, darum direkt: Trotzhaltung und ignorieren bringt absolut gar nichts.
Egal welche Scheisse im Leben passiert, es darf nicht die Einnahme von Medikamente und Insulintherapie beeinflussen.
Man muss einen Weg finden das dies nicht von Stimmungsschwankungen beeinflusst wird. Wenn man es einen Tag nicht geschafft hat dann geht es eben am nächsten Tag weiter.
Und nein, es ist eben keine Diabetes-Verarschungs-Industrie.
Naja, es gibt natürlich jede Menge sinnlose Produkte aus "asiatischer Fauna" und weiss der Geier.
ABER: So etwas wird dir bestimmt nicht in der Fachpraxis angedreht. Solche Mittelchen hast Du irgendwo selbst entdeckt. Solange man sich an seine richtigen Fachpraxis hält, kann es einem grade egal sein was irgendwelche Quacksalber verkaufen wollen. Man kann sich drüber aufregen aber es bringt halt nix, lenkt nur ab, kostet Kraft.
Diabetes hat einen "Vorteil" gegenüber anderen Erkrankungen:
Der Blutzucker lässt sich genau messen und in Zahlen ausdrücken. Darum gibt es eigentlich gar keine Möglichkeit Verarschungs-produkte zu verkaufen, denn man sieht knallhart an den Zahlen ob es funktioniert oder nicht.
Und zum Beispiel bei der Insulintherapie mit Lantus & Actrapid hast Du ja selbst gesehen wie die Werte besser wurden, gegenüber den Jahren als Du nichts gespritzt hast.
Insulin und orale AntiDiabetika, das Zeug ist erprobt und es funktioniert halt einfach. Eventuell hat man Nebenwirkungen wie zB Magenprobleme bei Metformin oder Unterzuckerungen, da muss man dann zusammen mit dem Arzt gucken weche Medikamente geeignet sind oder wie man die Dosis anpasst. Aber wie gesagt im Prinzip funktioniert das Zeug, Diabetes ist ja nun nicht soo selten.
Vorausetzung ist man bleibt dabei, misst regelmässig usw.
Und mit der diabetischen Fusswunde ist es ähnlich.
Hat überhaupt nichts mit Styling oder Klimbim zu tun.
Wundversorgung kriegt die Medizin eigentlich gut hin, das ist Routine.
Da braucht man nicht über eigene Mittelchen nachzudenken sondern geht zu den Terminen und macht was gesagt
wird. Ja, spezielle Schuhe oder so sieht halt mal scheisse aus. Denkt sich auch jedes Kind dass eine Zahnspange oder Insulinpumpe tragen muss.
Als Erwachsener kann man aber erkennen dass es sinnvoll ist.
Ja, früher konnte man überall barfuss rumlaufen. Ja, früher genügte zur Pflege eine Nagelschere. Da hatte man aber auch keine Wunde am Fuss die man erst bemerkte als man die Blutlachen sah!
Es bringt nichts zu jammern wie man aber 60 Jahre nie Medikamente nehmen musste. Es bringt auch nichts über Honig und Bakterien zu philosophieren, ist eine totale Nebendiskussion.
Man muss den Ärzten und Podologen vertrauen, das ist Teil der Akzeptanz ohne die viele Therapien einfach nicht funktionieren. Jeder hat natürlich im Leben seine Erfahrungen gemacht und eigene Meinungen zu Gesundheit, sein eigenes Körperbewusstsein usw. Aber man muss klar sagen: Die Experten sind die Ärzte. Das sind diejenigen die das studiert haben, die sich damit jeden Tag beschäftigen, die schon viele Patienten behandelt haben.
Versuch dich nicht ablenken zu lassen von Ängsten oder Grübelei.4 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 12.06.2018 16:02:37 | IP (Hash): 781646317
Hi,
Zuerst einmal ist alles in der Schwebe denn ich bin im Krankenhaus - Atemnot. Bei der Fußambulanz war ich gerade. Das Loch am rechten Fuß berührt nun mal die Hornhaut. Das Loch am linken Zeh - nun ja wir werden sehen.
Elfe: ich habe mein Leben lang für meine Kinder und sonstigen Verwandten gesorgt und für die Firmen in denen ich tätig war oder die mir gehörten. Da war keine Zeit für Schickimickiblödsinn und das hätte auch nicht zu mir gepasst. Gepflegt ja, hübsch und ordentlich ja, aber nicht verbeugen oder knien.
Über den Honig diskutier ich nicht mehr bei dir.
Der andere Poster dessen Namen ich leider nicht lesen kann auf dem Handy. Also entschuldige bitte dafür:
Ja 2015 habe ich mich verweigert nachdem mich der ÄD Tuttifrutti kompletti gesund schrieb. Als ich im Juli ins KH kam habe ich mich überreden lassen wieder mit der Therapie anzufangen. Innerhalb kurzer Zeit danken meine Werte inkl der Langzeitwerte. Bei 6,24 war Ende und ich soll wieder rauf 7,5. eben wegen der miesen Niedrigwerte. Das zur Info.
Gleichzeitig eben metformin und kardinale. Mein erster Diabetologe hat metformin in den Müll geschmissen. So unterschiedlich Urteilen Ärzte. Der eine sagt genaue essensüberwachung der nächste nein essen was schmeckt und Blutzucker beobachten. Der 3. sagt feste Tabellen bei welchen Werten man spritzen muss. Übrigens mein System samt Korrektur falls erforderlich. So ist e 5 Ärzte und 20 Meinungen. Wem soll man da vertrauen?
Um die Internet-Mittelchen geht es nicht. Da würde ich nichts kaufen. Es geht im das ganz normale Geschäft in dem Bereich. Hunderte Diabetes-Organisationen und jeder sagt was anderes.
Bei den Schuhen habe ich einfach Angst die Bodenhaftung nicht mehr zu spüren und weil ich eh ein dickes Problem mit Schwindel habe verstärkt sich das und macht unsicher beim laufen und davor graut es mir. Wenn ich den Kontakt Boden Fuß nicht mehr spüre und den Fuß nicht mehr abrollen kann sondern mit dem ganzen Fuß aufsetze. Wie ein Riese der durch die Gegend stapft und alles unter seinen Füßen platt macht -
Elfe
Rang: Gastam 12.06.2018 19:24:59 | IP (Hash): 1988603761
Habe selbst für Fingernägel kein 'Schickimicki', kurz gefeilt und ohne Lack, wegen Arbeiten mit den Händen ~ was auch immer du mir zu unterstellen glaubst.
Bei den Blutzuckerwerten gilt es einzig und alleine um Erreichung der gesunden Werte - Punkt.
Viele Wege führen dahin, das Ziel ist aber dasselbe.
Ausprobieren, Werte vorlegen, mit Arzt weiteres Vorgehen besprechen.
Feste Tabellen bei welchen Werten was man spritzen muss, ist so ein INSULINER-Anfänger-Ding, haben auch schon andere 2er vor dir berichtet °~°.
Eine wirkliche ICT-Behandlung ist da wesentlich besser
http://flexikon.doccheck.com/de/Intensivierte_konventionelle_Insulintherapie
Eine Schulung zu besuchen ist angebracht, aber damit kannst du viel besser deine Blutzuckerwerte beeinflussen und auch im Alltag berücksichtigen.
Selber hatte ich das Glück, ambulant sofort an eine Diabetologie-Schwerpunktpraxis überwiesen zu werden.
Krankenhausärzte waren allerdings wenig hilfreich, um zu sagen, hinderlich.
Das ganze musste dann mein Diabetologe ausbaden, hält sich natürlich erst an Entlassungsbrief.
Verdauungsenzyme wurden abgesetzt, hat dann zwei Jahre gedauert, um wieder zur Dosis zu kommen.
Meine Insuline und spritzen habe ich im KH sowieso selber übernommen.
Jeden Morgen mein Sprüchlein aufgesagt, Insulin spritze ich selber erst kurz vor oder nach Frühstück, wenn ich selber die BEs einschätzen kann (BE-Angaben auf Essensplan waren ziemlich ungenau, habe das mit der sogen. Ernährungsberaterin auch besprochen bzw. erklärt warum, wieso, weshalb).
Zum Schutz der Füße könntest du zuhause Antirutschsocken benutzen.
Du hast nur etwas Stoff (und Noppen als Halt auf glatten Böden gegen Ausrutschen) zwischen Fuß und Boden und kannst wie barfuß abrollen (in der Maschine waschbar).
Schützt allerdings nicht vor Stoßen an Möbeln, also hinsehen und Bogen drum machen.
Für außer Haus kannst du vor Ort besser anprobieren, normale Schuhe etwas weiter, mit normalen Sohlen (Gummi, Leder mit Schmirgelpapier etwas aufrauen) und ohne Einlagen. -
am 17.06.2018 22:43:01 | IP (Hash): 1863541062
Ach Elfi,
ich war nicht nur in einer DM-Schulung. Das ist Pflicht in der Reha und dort wurde ich als sehr gut informiert bezeichnet und die Diabetologen und ich haben uns lange unterhalten.
Bin übrigens wieder raus aus dem KH. Hatte auch nix mit meinen DM zu tun.
Ich habe bisher nach Plan und natürlich nach Überlegung gespritzt. Wenn ich weiß, daß ich nachher ein Stück Obstkuchen esse, dann muss ich eben darauf achten mehr zu spritzen als wäre es Sahnetorte oder gar kein Kuchen. Das habe ich sehr gut im Griff wie man mir bestätigte. Teilweise dürfte einiges auch bei mir von den Medis herkommen die ich sonst so nehmen muss aufgrund Herz- und Lungenproblemen. Und die sind nicht ohne. Zumal jetzt noch Cortison dazu kommt. Ich finde es nicht richtig, wie du herab guckst auf uns Tabelleninsulaner. Jeder hat seine Art damit umzugehen; was auch von seinen Erkrankungen abhängt.
In meiner Stadt werden eben wie gesagt die Diabetologen in dem KH ausgebildet. Also sollten die es hier wohl wissen.
Jahrelang hatte ich z. B. niemals Unterzuckerungen. Nun gibt es welche. Und das auch erst massiv seit einer weiteren Erkrankung und nach weiteren Medis, die aber benötigt werden und zu denen es keine Alternative gibt. Weil die Alternative noch schlimmer eingreifen würde in das System. Folge ist, das ich meinen guten 6er-Wert (6,26 Hba1c-Wert) hoch steigern muss auf 7,5. Er schwirrt immer noch im 6er-Bereich herum. Gerade wieder getestet im KH. Wir haben alle möglichen Tests gemacht, aber so ist es eben.
Für den Rest deiner Tipps danke ich dir. So hatte ich auch gedacht. Leider wurde gesagt, das reicht nicht. -
Elfe
Rang: Gastam 18.06.2018 23:48:02 | IP (Hash): 1602294844
Hallo,
dein Eindruck stimmt so nicht, daß ich auf 'TabellenINSULINER' herabgucke.
Ganz im Gegenteil !
Hinterfrage, warum 2ern von ärztlicher Seite nicht zugetraut wird, sich genauer mit einer ICT-Therapie auseinanderzusetzen.
Bei diesen Tabellen werden irgendwelche durchschnittliche BE-Werte pro Mahlzeit mit Korrektureinheiten vermangelt.
BEs zu berücksichtigen (Gehalt und Biorhythmus) und Korrektur einzuschätzen (1 Einheit senkt um wieviel) werden da gar nicht erklärt.
Da wird den Patienten ein hochwirksames Insulin in die Hand gedrückt, die hier wegen Unterzucker und anderes fragen, wie damit umzugehen ist (und antworte hier, du bist nicht die erste).
Facharztausbildung findet im Krankenhaus statt. je nach Fachgebiet.
Diabetes ist jedoch eine Fortbildung, zusätzlich.
6er HbA1c-Wert anvisieren ist gut, lass dir da nix anderes einreden.
Per ICT durchaus machbar, wenn's denn wirklich erklärt wird. -
am 23.06.2018 05:30:00 | IP (Hash): 1827446682
Elfie
ich habe bereits diesen 6er-Wert schon gehabt und der soll rauf auf einen 7er-Wert. Der 6er muss nicht mehr anvisiert werden, der war schon da bzw. ist noch da.
Die Tabellen die ich habe, da wird nichts vermangelt. Wie ich korrekturspritze, wurde mir auch erklärt. Gehalt und Biorhythmus? Oh je. Meine Gedanken behalte ich lieber für mich.
Zur Ausbildung dazu schreibe ich nichts mehr.
Ich warte derzeit auf die Bewilligung der vermaledeiten Diabetes-Klotschen. Die Einlagen werde ich nicht zusätzlich bekommen.
Ich liste einmal meine Medis auf. Mal gucken was du dann noch sagst. Viele greifen massiv auch in den Stoffwechsel, gerade auch den DM-Stoffwechsel ein. (inkl. der Einnahmenhäufigkeiten und Dosierung.)
Actrapid nach Plan siehe unten
Lantus 0-0-0-1 (16 i.E.)
Metformin 1000 mg 1-0-1-0
Empagliflozine 10 mg 1-0-0-0
Pantoprazol 40 mg 0-1-0-0
Simvastatin 40 mg 0-0-1-0
ASS 100 mg 1-0-0-0
Bisoprolol 2,5 mg 1-0-1-0
Ticagrelor 90 mg 1-0-1-0
Molsidomin 8 mg 1-0-0-0
Ramipril 2,5 mg 1-0-1-0
HCT 12,5 mg 1-0-0-0
Salbutamol 0,1 mg 1-1-1-0
Budesonid 0,2 mg 1-0-1-0
Foster 100 mcg 1-0-1-0
Betahistin 12 mg 4-4-4-0
Paracetamol 40 mg bis zu 4 x pro Tag (falls erforderlich)
Tramadol 100 mg bis zu 200 Tropfen/Tag (falls erforderlich)
Dipiperon 40 mg 0-0-0-1
Duloxetin 60 mg 1-1-0-0
Tavor 0,5 mg 1-1-1-1
Tabelle Actrapid:
BZ morgens mittags abends (Einheiten)
80 – 100 9- 5-0
101 – 150 10- 6-0
151 – 200 11- 7-0
201 – 250 12- 8-2
251 – 300 13- 9-3
Über 300 14-10 -4
So sieht "mein" täglicher Plan" aus. Sei versichert das das keinen Spaß macht und bei weitem nicht harmlos ist.
Ach so: es sind nur wenige Ärzte daran beteiligt, alle stehen untereinander in Verbindung, zusätzlich habe stets meine Liste dabei wenn ich zu einem Arzt gehe. So kann er gleich sehen welche Medikamente ich erhalte.
Bearbeitet von User am 23.06.2018 05:35:41. Grund: Rechtschreibefehler korrigiert -
Elfe
Rang: Gastam 23.06.2018 19:26:18 | IP (Hash): 1602294844
Drakosfelidae schrieb:
Elfie
ich habe bereits diesen 6er-Wert schon gehabt und der soll rauf auf einen 7er-Wert. Der 6er muss nicht mehr anvisiert werden, der war schon da bzw. ist noch da.
Die Tabellen die ich habe, da wird nichts vermangelt. Wie ich korrekturspritze, wurde mir auch erklärt. Gehalt und Biorhythmus? Oh je. Meine Gedanken behalte ich lieber für mich.
Zur Ausbildung dazu schreibe ich nichts mehr.
Ich warte derzeit auf die Bewilligung der vermaledeiten Diabetes-Klotschen. Die Einlagen werde ich nicht zusätzlich bekommen.
Ich liste einmal meine Medis auf. Mal gucken was du dann noch sagst. Viele greifen massiv auch in den Stoffwechsel, gerade auch den DM-Stoffwechsel ein. (inkl. der Einnahmenhäufigkeiten und Dosierung.)
Actrapid nach Plan siehe unten
Lantus 0-0-0-1 (16 i.E.)
Metformin 1000 mg 1-0-1-0
Empagliflozine 10 mg 1-0-0-0
...
Tabelle Actrapid:
BZ morgens mittags abends (Einheiten)
80 – 100 9- 5-0
101 – 150 10- 6-0
151 – 200 11- 7-0
201 – 250 12- 8-2
251 – 300 13- 9-3
Über 300 14-10 -4
So sieht "mein" täglicher Plan" aus. Sei versichert das das keinen Spaß macht und bei weitem nicht harmlos ist.
Ach so: es sind nur wenige Ärzte daran beteiligt, alle stehen untereinander in Verbindung, zusätzlich habe stets meine Liste dabei wenn ich zu einem Arzt gehe. So kann er gleich sehen welche Medikamente ich erhalte.
Hallo,
nehme Bezug zu deiner Diabetes-Behandlung:
Du hast zwei Insuline.
Und zwei weitere Medikamente zusätzlich ! Warum, hast du das mal hinterfragt ?
Anhand deiner Actrapid-Tabelle, ist sehr wohl zu sehen, daß da was vermagelt = grob zusammengefasst wird:
Feste Einheiten auf Blutzucker bezogen und Tageszeit - !?! und gerade abends 0 - 4 !?! -, statt aufschlüsseln in
BE-Menge, IE/BE-Faktoren und Korrekturregel:
1) BE ist Menge, was du wirklich isst - woher soll die Tabelle das wissen ???
2) IE/BE-Faktoren sind über den Tag unterschiedlich - meint 'Biorhythmus', besser Insulinempfindlichkeit zu unterschiedlichen Zeiten
http://www.ernaehrung.de/tipps/diabetes/diab18.php
3) Korrekturregel besagt, daß hohe Blutzuckerwerte mit Zusatzinsulingaben gesenkt werden können.
Man bezieht sich da auf 1 Einheit Insulin, um wieviel die Senkung mg/dl ausmacht.
Meine Korrekturregel ist 40, bei 200 mg/dl gebe ich zwei Zusatzeinheiten (wenn Essenspritze verbraucht ist (Wirkungsdauer Insulin ist da wichtig), um Zielwert 100 nahe zu kommen.
IE/BE-Faktoren müssen selbst ausprobiert werden:
Habe angefangen mit 1 Einheit Insulin zu 1 BE = Faktor 1 : 1
Mittlerweile deutlich erhöht auf:
Morgens 2, mittags weiterhin 1, abends 2,5
Bedeutet, für die gleiche Menge KHs muss ich je nach Tageszeit ganz unterschiedliche Insulinmengen spritzen.
Heißt aber auch, ich kann essen, muss aber nicht und KH-Menge ist nicht fix.
Habe selber ein schnelleres Mahlzeiteninsulin als du, was Handhabbarkeit zum Spritz-/Essabstand erleichtert.
Habe auch anderes Basalinsulin, was ich morgens und abends gebe, deutlich angepasster an meinen persönlichen Stoffwechsel (morgens 7 Einheiten und abends 3,5 Einheiten).
Das angeblich so gleichmäßige 24 h-Lantus passt bei mir nicht.
Zur Qualifikation von Diabetologen auch nur kurze Info meinerseits:
'Meine' Praxis ist DDG-zertifiziert
https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/arztsuche.html -
Cracktros
Rang: Gastam 23.06.2018 20:16:37 | IP (Hash): 1022816052
Eine Therapie muss auch zum Patienten passen.
ICT ist ein Form der Behandlung, des Diabetes, mit Insulin. Sie erfordert von uns Patienten Verantwortung und Motivation. Dafür gewinnen Diabetiker ein wenig mehr Freiheit. Nicht jeder Mensch mit Diabetes ist willens oder in der Lage diese Verantwortung zu übernehmen. Also kommen andere Therapieformen, wie z.B. CT zum Einsatz. Ich sehe hier keinen Grund warum wir Patienten andere Patienten Missionieren sollten, wenn sie doch mit CT zufrieden sind. Wichtig ist, dass sie wissen, dass es auch andere Formen der Therapie gibt und die Vorteile kennen.
Ich Persönlich empfinde ICT als einengend und wähle deswegen CSII mit rtCGM als Lösung aber, ob das für alle etwas ist? -
am 23.06.2018 20:18:47 | IP (Hash): 912542583
@elfe
Du lässt Deinen BZ sehr viel weiter schwanken als ich meinen, und Du findest meine Art der BZ-Steuerung übertrieben und hältst mir das bei jeder Gelegenheit vor, auch wenn ich Dich nicht beständig damit begehe. Was würdest Du davon halten, wenn ich das dauernd so mit Dir machen würde, wie Du das hier beständig mit Drako.. machst?
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 23.06.2018 20:21:26 | IP (Hash): 1827446682
Hallo,
meinst du ich weiß das nicht? Meinst du ich weiß nicht, was ein Korrekturspritzen ist?
Warum ich die beiden Medis bekomme? Nun, die Ärzte haben das als notwendig erachtet. Bei deiner ganze Erklärerei vergißt du eines: nämlich meine anderen Medis. Ich bin kein Diabetiker, der schnurstracks geradeaus laufen kann (übertragener Sinn). Bei mir geht es gleichzeitig auf und ab, kreuz und quer und noch einmal gerade durch. Und das macht es einfacher als mit der Korrekturspritzerei nach BE. Das kriegst du nämlich so nicht in den Griff weil die Medis unterschiedlich und zu unterschiedlichen Zeiten wirken. Und damit meine ich die Gesamtheit der Medis, die ich zum größten Teil lebenslang nehmen muss sofern ich leben will. Ich kann mich natürlich auch hinsetzen und alle 15 Minuten messen und spritzen. Und du musst nicht so tun, als wüßte ich nicht was ein Bolus- und was ein Basisinsulin ist.
Nun ja, ich sag Adieu, denn das hat hier keinen Zweck. Um es deutlich zu sagen: ich fühle mich nicht ernst genommen und schlichtweg als geistig nicht ganz zurechnungsfähig eingeordnet. Das ist in deiner ganzen Semantik in allen Beiträgen (von dir bei mir) so. Das brauche ich nun wirklich nicht.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 23.06.2018 20:59:08 | IP (Hash): 185606529
Hallo @Drakosfelidae ,
deine vielen Erkrankungen und vielen Medikamente sind derart komplex und vielfältig, dass du dir da von einem Forum keine Hilfe erwarten kannst...hier schreiben nur Laien...Laien, die Diabetes haben und von ihren eigenen Erfahrungen berichten können...und solche, die ihr ergoogeltes Wissen von sich geben.
Du hingegen brauchst Ärzte, die sich auskennen und zusammenarbeiten, so wie du schreibst, hast du diese ja anscheinend.
Es dürfte eine gute Entscheidung sein, dich hier zu verabschieden...alles Gute und viel Glück!1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.