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Diabetes oder nicht?!

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    am 11.06.2018 14:08:13 | IP (Hash): 789571822
    Hallo!

    Diese Grafik über einen gesunden Tag finde ich sehr interessant! Danke!

    Ich hab jetzt tägliche Schwankungen von 58-320 mg/dl. Fühl mich wie in der Achterbahn...

    Ich befürchte allerdings, daß der Hba1 wieder nicht anschlägt. War während dem SS- Diabetes genauso. Nur die Messwerte und das zu große Kind haben den Diabetes belegt...

    Liebe Grüße!
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    am 11.06.2018 14:45:28 | IP (Hash): 1176515177
    Nimm die Messwerte mit zum Diabetologen, der weiß die zu interpretieren.

    Bei SS-Diabetes spielt der HbA1c-Wert sowieso keine Rolle. Für die erforderliche gute BZ-Führung in der SS ist er zu unspezifisch.
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    am 11.06.2018 15:36:57 | IP (Hash): 1289640705
    Der HBA1c-Wert gibt den Prozentsatz der roten Blutkörperchen mit nem dauerhaften Zuckeranhänger an. Wo die den nur von dem Zucker behalten, der so um 3 Stunden und länger anhält, werden die hohen und zeitlich kürzeren Spitzen damit praktisch übersehen. Aber das müsste eigentlich jeder Arzt wissen und vor allem in ner Schwangerschaft dazu anleiten, solche hohen Spitzen auch dann zu vermeiden, wenn die Diagnose Grenzwerte zum Diabetes noch nicht überschritten werden. Ne bewährte Anleitung findest Du hier http://phlaunt.com/diabetes/DeutschMgDlFlyer.pdf

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Cracktros

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    am 11.06.2018 18:10:03 | IP (Hash): 1713003145
    Was viele verwechseln sind Begriffe wie Reaktionszeit - die Zeit die eine Chemische Reaktion benötigt um ein Endprodukt zu liefern- und Initialzeit - die Zeit bis eine Reaktion angestoßen ist. Die Spritzen werden natürlich dazu führen das mehr Hämoglobin verzuckert wie ohne Spitzen. Aber die Verhinderung benötigt 3 Stunden. Ansonsten ist es einfache Mathematik warum 3 Wochen BZ Spitzen den HbA1c nicht so stark verändern wie 12 Wochen durchgehend hohe Werte.
    Aber, im Gegensatz zum SSD ist der Typ 3e mit anderen Grenzwerten Assoziiert. Die Werte, die Einzuhalten sind, sind nicht so streng.
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    am 11.06.2018 18:31:31 | IP (Hash): 1289640705
    https://www.diabetesinfo.de/fortgeschrittene/grundlagen-fortgeschrittene/hba1c.html einfach mal zum Nachlesen von Aktion und Reaktion ;)

    UND Risiko=Wahrscheinlichkeit der Entwicklung von miesen diabetischen Folgen richtet sich nicht nach der Bezeichnung und den Grenzwerten, die die Medizin für den jeweiligen Typ vorsieht, sondern völlig unabhängig davon nach dem jeweiligen individuellen BZ-Verlauf mit seiner Höhe und seinen Schwankungen.

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  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 11.06.2018 18:41:39 | IP (Hash): 1713003145
    Und das beweist nur, dass jemand etwas falsches veröffentlicht hat. Und?
    Wo sind seine Quellen?
  • Cracktros

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    am 11.06.2018 18:56:17 | IP (Hash): 1775559806
    Zum Risiko.
    Wer wird wohl ein höheres Risiko haben: Jemand der 6 Wochen mit ein paar Spitzen am Tag leben soll oder Jemand der 60,70 oder 80 Jahre mit viel zu hohen Werten z.B. mit durchschnittlich 300 mg/dl/Tag -über 24 h am Tag- leben soll?
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    am 11.06.2018 19:48:59 | IP (Hash): 1289640705
    Cracktros schrieb:
    Und das beweist nur, dass jemand etwas falsches veröffentlicht hat. Und?
    Wo sind seine Quellen?


    https://www.diabetesinfo.de/profis.html und wo sind Deine? - Aber ich will

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  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 11.06.2018 20:16:18 | IP (Hash): 1093270764
    Prust....nur mal so hätte er zum Beispiel das hier gelesen, dann wüssste er das es nicht stimmt http://care.diabetesjournals.org/content/26/3/881
    Ich kenne aber viele Untersuchungen, die belegen, dass pp spitzen sich im HbA1c wiederspiegeln.

    Etwas anderes ist problematisch-bei Menschen mit Insulintherapie können sich Unterzuckerzeugungen und pp- Spitzen so ausgleichen, dass ein scheinbar guter HbA1c rauskommt. Dennoch ist die Therapie miserabel. Bei verschiedenen DDG Jahrestagung gab es einige Vorträge zu diesen Thema, die online -in der Mediathek der DDG- abgerufen werden können. Und in der Tat, das ist eine Schwachstelle des HbA1c.
    Genau so ist der HbA1c bei SSD und bei dem Beispiel des Steroid indizierten Diabetes nicht aussagekräftig genug.

  • Michael74

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    am 11.06.2018 21:01:22 | IP (Hash): 1672522331
    Hi cracktos
    Dies ist ja auch das problem weshalb der hba1c in der diagnose leider nicht funktioniert hat, so wie es die gesellschaften noch 2010 gehofft hatten.
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    am 11.06.2018 21:21:21 | IP (Hash): 1289640705
    Auch pruuuust: da wird dargestellt, wie sich mit hohen BZ-Spitzen der BZ bei T2 insgesamt mit der Zeit zu erhöhen pflegt und damit auch der Nüchtern-BZ - und damit auch der HBA1c ;)

    Mit Insulin können wir den Nüchtern-BZ beliebig nach oben und unten begrenzen. Aber die meisten von uns begrenzen nur nach oben. Je niedriger sie nach oben begrenzen, desto niedriger sinkt der gesamte BZ-Verlauf, also auch der über 3-4 Stunden hinaus, und mit ihm der HBA1c-Wert. Und mit dem gesamten Verlauf sinken natürlich auch die Spitzen nach unten, selbstverständlich auch in den Hypo-Bereich. Woraus die allgemeine Schlaumeierei schon immer abgeleitet hat, dass man sich einen guten 1c mit mehr Hypos erkaufen könnte ;)

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  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 11.06.2018 22:26:22 | IP (Hash): 1093270764
    Im gegenteil, es beweist eben das was ich sage, lieber Jürgen.

    Was soll den ein einmaliges Ereignis -z.B. eine BZ-Spietze im Quartal- , was sich in ein par Minuten in 8-12 Wochen, gezeigt hat für einen Einfluss haben? Richtig einen sehr geringen. Die Reaktion ist dennoch erfolgt.
    Oder, was bewegt ein Sandkorn in einem Ozean? Was bewirkt ein Atom in eine Milliarde Liter Wasser oder eine 0,0001% Lösung? Wenig, aber sie sind vorhanden.
    Werden es mehr Sandkörner, mehr Atome, höher prozentige Lösungen zeigen sich die Wirkungen auch deutlicher.

    Bleiben die BZ Spitzen nicht einmalig, sondern wiederholen sie sich und werden sie stärker so erhöht sich auch der HbA1c. Ist doch logisch, oder? Einfache Mathematik: Der HbA1c ist die Summe aller BZ, zu jeder Millisekunde die es in 8-12 Wochen gibt.
    Nen mich kleinlich, nen mich Korinthenkacker-Aber, es ist ein Unterschied zwischen geringer Auswirkung und nicht vorhanden. Denn aus dem Artikel lässt sich ganz klar lesen: Je mehr BZ-Spitzen um so höher der Hb1Ac. Also, gibt es eine Reaktion auch auf BZ-Spitzen. Steigen dann weitere Werte an steigt der HbA1c noch stärker.


    Bearbeitet von User am 11.06.2018 22:28:22. Grund: -
  • Cracktros

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    am 11.06.2018 22:41:27 | IP (Hash): 1093270764
    @Micheal,
    wir Teilen nicht die selbe Kritik am HbA1c.
    Der HbA1c ist eine wunderbare Methode um Diagnosen zu stellen. Und dort wo er versagen könnte, z.B. bei einer durch Steroide ausgelösten Diabetes, genügen ein par Tropfen Blut um Klarheit zu bekommen. Die Threaderstellerin schreibt, dass sie erst seit 3 Wochen Kortison einnimmt und das sie BZ-Spitzen nach dem Essen gemessen hat, die Weit ausserhalb von gesunden BZ ist. Sie kann aber hoffen, dass mit den Absetzen des Kortison der BZ wieder im gesunden Bereich landet. Wenn das so kommt, dann hatte sie einige Wochen ein par BZ Spitzen. Ist zwar nicht so schön, aber auch nicht extrem belastend.
    Bearbeitet von User am 11.06.2018 22:42:50. Grund: -
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    am 11.06.2018 23:07:11 | IP (Hash): 1289640705
    Cracktros schrieb:
    Nen mich kleinlich, nen mich Korinthenkacker-Aber, es ist ein Unterschied zwischen geringer Auswirkung und nicht vorhanden. Denn aus dem Artikel lässt sich ganz klar lesen: Je mehr BZ-Spitzen um so höher der Hb1Ac. Also, gibt es eine Reaktion auch auf BZ-Spitzen. Steigen dann weitere Werte an steigt der HbA1c noch stärker.


    Ausschließlich bei T2, und zwar direkt und auf der Basis vom mit den Spitzen ansteigenden Nüchtern-BZ. Und wenn ein Betroffener die Spitzen raus lässt, sinkt nach und nach auch der Nüchtern-BZ.

    Wenn Du das Ganze mit nem INSULINER durchspielen kannst, der ernsthaft mit macht und seinen Nüchtern/postabsortiven-BZ konstant zwischen z.B. 100 und 140 hält, und dann schaut, wie der Unterschied beim HBA1c mit regelmäßig wenigestens 3mal täglichen pp-Spitzen bei nem halben Jahr mit 200 und bei nem halben Jahr mir 300 ausschaut, werdet Ihr KEINEN Unterschied finden.

    Du gehst davon aus, dass JEDE Verzuckerung bei den Blutkörperchen beleibt. Dass sich also alle Verzuckerungszeiten addieren und dass der 1c deren Durchschnitt is. Is aber nich so :(

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  • Cracktros

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    am 11.06.2018 23:31:16 | IP (Hash): 1093270764
    Die Differenz des HbA1c mit und ohne pp-Spitzen dürfte sehr klein sein und dennoch Messbar ca 0,2 % (je nach Verweildauer auch Höher oder Niedriger).
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    am 12.06.2018 15:39:11 | IP (Hash): 175015516
    Hallo,

    habe gerade Deinen Beitrag gelesen und finde mich dort total wieder. Auch bei mir schwanken die BZ-Werte sehr extrem (58-310), ich habe aber einen normalen HbA1c von 5,8. Deshalb meint auch meine derzeitige Hausärztin, ich habe keinen Diabetes.
    Ich habe trotzdem das Gefühl, dass meine Beschwerden auch mit dem Blutzucker zusammenhängen, denn dieses Hin und her zwischen niedrigen und hohen Werten ist extrem anstrengend.
    Ich nehme auch Kortison wegen mehrerer Autoimmunerkrankungen..

    LG Chrissi
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    am 12.06.2018 16:58:13 | IP (Hash): 1175528821
    Du schreibst es ja selbst: Du merkst, wie die großen Blutzucker-Schwankungen Dich besonders belasten. Also wäre höchstwahrscheinlich hilfreich, die Schwankungen zu verkleinern. Und wo Du schon für weitere unliebsame Begleiter einiges an Medis nimmst, wäre Verkleinern ohne Medis wahrscheinlich die erste Wahl. Selbstverständlich nur so weit wie das bei Dir geht, und das kannst Du nach diesem Rezept ganz einfach selbst herausfinden http://phlaunt.com/diabetes/DeutschMgDlFlyer.pdf Daumendrück :)

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