Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
ist der ein stunden wert bedeutender als der zweistündige?
-
am 03.10.2018 18:43:03 | IP (Hash): 13715773
waterfall18 schrieb:
aber gut zu wissen das wir auf Fettprodukte nicht allzusehr achten müssen. Also nur die KH? und die dürfen wieviel ungefähr betragen? Spielen Fette und Fettsäuren gar keine Rolle?
Fett spielt für den BZ so gut wie keine Rolle. Eiweiß etwas mehr, aber immer noch viel weniger als die KH.
Unter Beachtung der Gesamtkalorien ist es deshalb für uns Diabetiker sinnvoll, mehr Fett und weniger KH zu essen. Von Fett wird man nicht von Fett, sondern von den zu viel gegessenen Kalorien, egal ob die aus KH, Eiweiß oder Fett stammen.
Typ2-Diabetiker machen häufig den Fehler, dass sie wegen dem BZ die KH und wegen den allgemeinen (veralteten) Ernährungsempfehlungen das Fett reduzieren wollen. Das Ergebnis ist dann eine Ernährung, die auf viel Verzicht hinaus läuft und unzufrieden macht. Wenn man versucht, die KH zu reduzieren, dann kann man die eingesparten Kalorien gut mit mehr Fett ausgleichen. Damit lassen sich sehr schmackhafte Mahlzeiten zusammen stellen, die deinen Mann bestimmt sehr zufrieden machen können.
Wenn du die KH moderat reduzieren willst, dann wären 80...100g pro Tag eine gute Zielgröße.
Alles Gute für deinen Mann, Rainer
Bearbeitet von User am 04.10.2018 09:30:44. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Elfe
Rang: Gastam 03.10.2018 18:56:37 | IP (Hash): 1505651263
Hallo Waterfall,
für BZ-Anstieg sind alleine die Kohlenhydrate verantwortlich - nicht Eiweiß, nicht Fett.
Stimmt - Aufbackbrezeln = Laugenbrezeln können die Ursache sein.
Sehen so harmlos aus, haben es aber als trockenes Getreideprodukt insich
https://fddb.info/db/de/lebensmittel/baecker_laugenbrezel/
Wie gesagt: Die Ernährungsempfehlungen bzgl. Fett für 2er beruhen auf Vermengung von BZ und Abnehmen zu müssen - nur in Kalorienbilanz ist Fett da zu sehen.
Geliebter Käse ist durchaus erlaubt - schmeckt gut und macht satt, im Gegensatz zu so Halbfett-Zeugs.
So Restaurant-üblichen Beigaben wie Brot und Butter widerstehen und auf Hauptmahlzeit warten.
Verdauung dann beschäftigt mit langsamer Abgabe von Zucker ins Blut.
Nachtisch dann durchaus möglich.
Gruß Elfe -
am 03.10.2018 21:59:53 | IP (Hash): 1241231678
Elfe schrieb:
Hallo Waterfall,
für BZ-Anstieg sind alleine die Kohlenhydrate verantwortlich - nicht Eiweiß, nicht Fett.
Stimmt - Aufbackbrezeln = Laugenbrezeln können die Ursache sein.
Sehen so harmlos aus, haben es aber als trockenes Getreideprodukt insich
https://fddb.info/db/de/lebensmittel/baecker_laugenbrezel/
Wie gesagt: Die Ernährungsempfehlungen bzgl. Fett für 2er beruhen auf Vermengung von BZ und Abnehmen zu müssen - nur in Kalorienbilanz ist Fett da zu sehen.
Geliebter Käse ist durchaus erlaubt - schmeckt gut und macht satt, im Gegensatz zu so Halbfett-Zeugs.
So Restaurant-üblichen Beigaben wie Brot und Butter widerstehen und auf Hauptmahlzeit warten.
Verdauung dann beschäftigt mit langsamer Abgabe von Zucker ins Blut.
Nachtisch dann durchaus möglich.
Gruß Elfe
Dann beschäftige dich mal mit FPE-Berechnung.
Der eine mehr, der andere weniger - selbst die handelsübliche BE ist eine "belegte BE". Mit Fett und Eiweiß!
Bearbeitet von User am 03.10.2018 22:01:18. Grund: . -
am 04.10.2018 02:27:42 | IP (Hash): 767726182
@Waterfall
Fett und Gemüse belastet mich so gut wie gar nicht. Käse auch nicht.
Esse ich eine Brezel, ist der ganze Tag versaut. Egal, ob mit Butter oder ohne. Genauso Pizza, die hängt mir ewig nach. Und Reis. Reis ist das Schlimmste, was ich mir antun kann. Esse ich Reis und benutze dann das Fahrrad, geht der BZ-Wert natürlich runter. Beende ich das Fahrradfahren, geht er wieder hoch! Da messe ich dann zwei Spitzen. Das ist bei anderen Lebensmitteln nicht so.
Durch Aufnahme von ca. 70g Kohlehydrate pro Tag, ohne Rücksicht auf die Fettmenge, habe ich mein Gewicht - natürlich mit Sport treiben - von 85kg auf 60kg reduziert. Den HbA1c von 17% auf 5,5%.
Ich bin, was die Ernährung angeht möglicherweise zu extrem geworden. Ich meide 'verarbeitete' Lebensmittel.
Selbst Obst belastet mich nicht wirklich. Höchstens für ca. 60 Minuten, was sich offensichtlich auf den HbA1c nicht auswirkt.
@Elfe
LOL, nein, nicht nach China gesandt. Ich lebe in China. Alle 3 Monate werden die Werte in China ermittelt und alle 6 Monate in Deutschland und ein paar Tage später wieder in China. So kann ich vergleichen, ob beide Labore denselben HbA1c ermitteln (+/- 0,2% in der Regel).
Allgemein kann man sagen, dass ich lernen musste 'Was für den einen Diabetiker gilt, kann bei mir nicht zutreffen'. Also habe ich gemessen, ausgewertet und angepasst. Über Monate hinweg, immer und immer wieder. Es hat sich gelohnt.
@Waterfall Ich persönlich mag das FreeStyle Libre nicht. Bei mir hat es ständig Unterzucker angezeigt. Aber, wenn man als Neuling die Kurvenverläufe nach den Mahlzeiten kennenlernen will, dann mag es vielleicht hilfreich sein. Man darf nur die Beträge nicht überbewerten.
Freundlich gegrüßt und schönen Tag gewünscht!
-
am 04.10.2018 02:42:48 | IP (Hash): 767726182
waterfall18 schrieb:
uuuups, dann waren wir der annahme und umstellung bzw meidung von zu vielem Fett wohl der falschen Annahme...
wir verzichten nämlich weitgehendst auf fettreiche Mahlzeiten, bzw wenn es das mal gab, wie zb die Würste, oder die Pizza vom Italiener, versuchen wir immer einen Ausgleich mit Gemüse, wie Salate etc. Davon essen wir ziemlich viel auch.
Achja, zu den Würsten gab es die Aufbackbrezen. Ich vermute dann lag da der Fehler??????
Aber bei der Pizza erkenne ich keinen Fehler?! Trinken ausschliesslich Mineralwasser.
aber gut zu wissen das wir auf Fettprodukte nicht allzusehr achten müssen. Also nur die KH? und die dürfen wieviel ungefähr betragen? Spielen Fette und Fettsäuren gar keine Rolle? Erst letztens musste ich ihm seinen geliebten Käse, 60 Prozent i.Tr. Fettgehalt auf 100 g = 29 g Fett ausreden, da ich immer der Auffassung war so wenig wie möglich an Fettanteilen.
Zu beginn, und da seid ihr ja offensichtlich, zählt mal die Kohlehydrate. Dazu braucht es vielleicht auch eine kleine Taschenwaage, welche im 5g Bereich auflöst. Ich habe das so gemacht. Auf fast allem, was Du verpackt kaufst stehen die KH/100g drauf. Obst und Gemüse kannst Du im Internet nachschlagen.
Sogenannte 'light' Produkte würde ich meiden! Vergleich doch mal die KH Menge auf einem 'normalen' , mit der Angabe auf einem fettarmen Yoghurt. Du wirst feststellen, dass der fettarme eher mehr KH enthält. Ich mache Yoghurt mittlerweile selbst. Durch die verwendete Milch kann ich somit Fett- und KH-Gehalt selbst festlegen.
Im Restaurant versagt dieses System aber oft. Neulich habe ich bei Siemens in Shanghai in der Küche gearbeitet - der Koch warf Riesenmengen an Zucker ins Gemüse.
Wasser ist bei mir auch so ein Thema. Lacht mich aus - aber warmes Wasser, ohne Kohlensäure, ist für mich das allerbeste. In China natürlich dann den ganzen Tag auch Tee. Grün, weiss, braun, schwarz - wie auch immer. Nur morgens, da trinke ich 1,2l schwarzen Kaffee.
Freundlich gegrüßt und schönen Tag gewünscht!
-
am 04.10.2018 06:13:16 | IP (Hash): 1382502717
waterfall18 schrieb:
Achja, zu den Würsten gab es die Aufbackbrezen. [...]
Wunderbar, damit ist das Würstchen-Rätsel gelöst. Dann kam der größte Teil des BZ-Anstieges von der Brezen.
waterfall18 schrieb:
Aber bei der Pizza erkenne ich keinen Fehler?!
Okay, der Hauptbestandteil der Brezen ist Getreidemehl und das enthält nun mal viel Stärke und somit KH. Preisfrage: Woraus besteht der Pizzaboden? Eben! Mal abgesehen davon, dass heute gern vieles gezuckert und/oder mit Stärke gebunden wird, von dem man es eher nicht vermutet z. B. Tomatensaucen.
Mein Vorschlag: Investiert etwas Zeit und durchforstet mal ein paar Nährstofftabellen auf den KH-Anteil verschiedener Nahrungsmittel, die ihr gern verwendet. Da kann man schon nette Überraschungen erleben. Alle Welt schimpft z. B. auf Cola, weil die ja sooo unendlich viel Zucker enthält. Okay, stimmt, 100 ml Cola enthalten ca. 10 g Kohlenhydrate. Aber die gleiche Menge Fruchtjoghurt enthält meistens deutlich mehr, nämlich je nach Sorte und Hersteller etwa 12 - 15 g.
Bearbeitet von User am 04.10.2018 06:18:23. Grund: Korrektur -
am 04.10.2018 08:52:35 | IP (Hash): 623838521
Hier gehen T1 und T2 wieder munter durcheinander. T1 fehlt nur Insulin. T2 setzt davon im Stadium wie hier mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sehr viel mehr um, als der selbe Mensch bei gleichem Essen und gesundem BZ-Verlauf brauchen und umsetzen würde. Nur lässt die T2-gestörte Lebersteuerung sehr viel mehr Glukose raus als gebraucht wird. Und wieviel zuviel die jeweils ohne und dann mit welchem Futterinput rauslässt, ist nun mal häufig sehr variabel und mit exakter Gramm-Berechnung kaum zu zwingen. Da hilft nur systematische Beobachtung und Buchführung, also einfaches Beispiel:
Morgen zum Frühstück die gewohnten 3 Scheiben vom gewohnten Brot und ne Stunde danach schauen, wie hoch der BZ geklettert ist. Wenn sehr viel höher als gewollt, übermorgen halt nur 2 Scheiben vom selben Brot, und wenn damit der BZ auch noch sehr viel höher als gewollt ansteigt, halt am Sonntag der Versuch mit nur einer Scheibe vom selben Brot.
Dabei muss nicht unbedingt gehungert werden, denn wenn die Spitze mit 1 Scheibe passt und mit 2 zu hoch ist, kann man auch erst 1 Scheibe essen und ne Stunde weiter die 2. und in aller Regel beobachten, dass dann ne Stunde nach der 2. die Spitze kaum höher ansteigt, als wenn nur 1 Scheibe gegessen worden wäre.
----------------------------------------------
Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Elfe
Rang: Gastam 04.10.2018 18:41:57 | IP (Hash): 1505651263
TypEinser schrieb:
Elfe schrieb:
Hallo Waterfall,
für BZ-Anstieg sind alleine die Kohlenhydrate verantwortlich - nicht Eiweiß, nicht Fett. ...
Dann beschäftige dich mal mit FPE-Berechnung.
Der eine mehr, der andere weniger - selbst die handelsübliche BE ist eine "belegte BE". Mit Fett und Eiweiß!
Mit FPE-Berechnung habe ich mich beschäftigt, keine Sorge.
Und ist eine Bestätigung, für das, was ich oben geschrieben habe.
Vom Arzt habe ich ein Arbeitsblatt (Typ 1 für Fortgeschrittene) bekommen.
Der Grund, warum INSULINER FPEs beachten sollen, ist
"wegen der 4-8 Stunden dauerenden Verdauung von fettem Essen sind langsamere Strategien notwendig"
- um die Wirkung des schnellen Mahlzeiteninsulins zu verlängern !
1 FPE braucht kein extra Insulin, 2 FPE brauchen Extrainsulin und der Bolus muss 4 h wirken, 3 FPE … 5 h, über 4 FPE … 8 h.
Besprochen wurde bei mir: Extrazuschlag 1 FPE ~ 1 BE, aber wg. Hypos erst ab 4 FPEs berücksichtigten zur Hälfte - bei 6 FPEs nur 1 Zusatzeinheit.
FPE = 11 g Fett oder 25 g Eiweiß
Angegeben ist hier ein Wert von 4,5 FPEs für 1 Pizza (24 cm).
hjt_Jürgen schrieb:
Hier gehen T1 und T2 wieder munter durcheinander. T1 fehlt nur Insulin. T2 setzt davon im Stadium wie hier mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sehr viel mehr um, als der selbe Mensch bei gleichem Essen und gesundem BZ-Verlauf brauchen und umsetzen würde. Nur lässt die T2-gestörte Lebersteuerung sehr viel mehr Glukose raus als gebraucht wird. Und wieviel zuviel die jeweils ohne und dann mit welchem Futterinput rauslässt, ist nun mal häufig sehr variabel und mit exakter Gramm-Berechnung kaum zu zwingen. Da hilft nur systematische Beobachtung und Buchführung, also einfaches Beispiel:
Morgen zum Frühstück die gewohnten 3 Scheiben vom gewohnten Brot und ne Stunde danach schauen, wie hoch der BZ geklettert ist. Wenn sehr viel höher als gewollt, übermorgen halt nur 2 Scheiben vom selben Brot, …
Teile diese 2er-These nicht zur Glukoseausschüttung, schon gar nicht bei Essen.
Gründe sind: Das eigene Insulin wirkt nicht ausreichend, oder bereits wird zuwenig Insulin produziert
https://www.zuckerkrank.de/diabetes-typ-2/ursachen
Auf jeden Fall sollte der Blutzuckerverlauf möglichst gleichmäßig verlaufen mit gut abgestimmten Mahlzeiten, Kohlenhydrate nicht pur, sondern flankiert durch andere Bestandteile wie Eiweiß und/oder Fett, Belaststoffe nicht zu vergessen.
Diese vorgeschlagene 'systematische' Beobachtung hat ihre Tücken.
Mit dem Hormonhaushalt finden nach andere Vorgänge im biologischen Organismus statt, die den BZ beeinflussen können.
Mein Werkstagsmüsli zeigt jedenfalls Ausschläge von 100 (Zielwert) bis zu 180 (2 Korrektureinheiten).
So eine Faustregel vom Arzt ist, drei Tage beobachten und dann anpassen.
Nix für Ungeduldige ;-) -
am 04.10.2018 19:12:34 | IP (Hash): 1136329760
Liebe Elfe,
lass Deine Thesen Mal keinen hören, der FPE genau berechnen muss...
Dein LADA hilft Dir offensichtlich noch so gut - und hoffe auch noch lange. -
Elfe
Rang: Gastam 04.10.2018 19:39:26 | IP (Hash): 1505651263
Irrtum, nicht 'meine These', habe aus Diabetologen-Arbeitsblatt zitiert.
Kann ja auch jeder selbst feststellen, daß FPE-Mahlzeiten nicht unbedingt zum Bolus passen.
Mein sehr unrühmliches Beispiel: Steak und Pommes.
Pommes entsprechend gespitzt ~ gerade noch so nach Hause geschafft per Hypo.
Halbe Nacht mit Traubenzuckergaben verbracht, um später die hohen Blutzuckerwerte wieder runterspritzen zu müssen.
Grund: Mahlzeiteninsulin wirkt - Kohlenhydrate noch nicht als BZ da. Zucker im Blutkreislauf, Menge Insulin schon weg, ZusatzKHs wegspritzen.
Im übrigen habe ich geschrieben, daß ich persönlich mit besonderer Insulinempfindlichkeit erst ab 4 FPEs vorsichtig handeln soll.
Mag bei dir ganz anders sein, zumal ich bei dir von einer anderen Konstitution ausgehe:
Männlich, paar 10te Kilos mehr an Gewicht u.a.m.
Bin schon längst kein LADA mehr, hättest du lesen können, sondern 3c = Komplettausfall der Bauchspeicheldrüse, da sind die paar Antikörper echt nicht relevant.
Zusätzlich zum Insulin muss ich noch für je 10 g Fett eine Fettverdauungsenzymkapsel einnehmen.
Muss also Ernährung besonders abstimmen.
Bearbeitet von User am 04.10.2018 19:42:58. Grund: Ergänzung -
am 04.10.2018 20:15:11 | IP (Hash): 1136329760
Elfe,
Du bleibst also dabei:
"Nur Kohlenhydrate erhöhen den BZ"?
Na dann. -
am 04.10.2018 22:02:53 | IP (Hash): 623838521
Elfe schrieb:
Teile diese 2er-These nicht zur Glukoseausschüttung, schon gar nicht bei Essen.
Gründe sind: Das eigene Insulin wirkt nicht ausreichend, oder bereits wird zuwenig Insulin produziert
https://www.zuckerkrank.de/diabetes-typ-2/ursachen
In Deinem Link steht völlig schwacher Sinn, denn darin fehlt das zentrale Stoffwechselorgan Leber völlig. Denn
NICHTS aus dem Darm gelangt direkt in den Körperumlauf, sondern
ALLES daraus gelangt via Pfortader ZUERST in die Leber, auch
ALLES Insulin aus der eigenen Produktion.
Es stimmt zwar, dass die peripheren Zellen insgesamt eine ganze Menge Glukose gespeichert halten, aber im Tagesverlauf sind die in aller Regel gut gefüllt und nicht für zusätzliche Portionen vom Essen aufnahmefähig.
Der einzige Speicher im Körper, der innerhalb weniger Minuten große Mengen an Glukose aufnehmen und dann bedarfsabhängig wieder abgeben kann, steckt in der Leber.
Und das Insulin gelangt alles zuerst in die Leber in mehrzehnerfacher Konzentration, als anschließend daraus in den Ganzkörper-Umlauf, ebenso wie die Glukose. Nur im Gegensatz zur Glukose hat Insulin im Blut nur eine Halbwertzeit von weniger als 5 Minuten. Und das bedeutet, dass ein sehr großer Teil der Wirkung des eigenen Insulins überhaupt nicht über die Leber hinaus gelangt, sondern darin für die Glukose-/Glykogen-Speicherung und für die Umwandlung von Glukose zu Fett/Triglyzeriden verbraucht wird.
Und von beiden gibt die Leber mit gesunder Steuerung nur fortlaufend so viel aus, wie für die Versorgung des Organismus bei gesundem Blutzucker gebraucht wird.
Mit T1 geht das nicht, weil dem das Insulin fehlt.
Mit T2 geht das nicht, weil die Steuerung defekt ist und die Leber damit sehr viel mehr Glukose und Insulin ausgibt, als gebraucht wird. Und dabei passen halt die Mengen nicht mehr für den gesunden Ausgleich zusammen.
Wie unzutreffend die Geschichte mit der verminderten Insulinwirkung ist, kannst Du innerhalb einer Woche nach der weit überwiegenden Zahl der bariatrischen OPs bei adipösen T2 sehen oder auch ohne OP mit entsprechend wenig Essen, wenn dann noch völlig ohne jede Veränderung an den peripheren Zellen Glukose und Insulin und BZ ohne Medikamente in den gesunden Rahmen schalten.
----------------------------------------------
Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 05.10.2018 01:04:51 | IP (Hash): 982484924
hjt_Jürgen schrieb:
Elfe schrieb:
NICHTS aus dem Darm gelangt direkt in den Körperumlauf, sondern
ALLES daraus gelangt via Pfortader ZUERST in die Leber, auch
Hallo Jürgen,
als ich meinen Diabetologen in D nach der exakten Wirkung des Metformin fragte, da kam als 1 Wirkung:
es vermindert die Glukoseaufnahme durch den Dünndarm ins Blut.
Als weitere Wirkungen wurde genannt:
Verminderung der Glukoseausschüttung durch die Leber
Verbesserung der Insulinsensitivität
Ich weiß, dass im Internet viel Mist steht, aber diese 3 Wirkungen werden überall genannt, wenigstens da wo ich es gefunden habe.
Aufgrund welcher Berichte / Untersuchungen widersprichst Du der Aussage bzgl. der direkten Glukoseaufnahme durch den Dünndarm ins Blut?
Freundlich gegrüßt und schönen Tag gewünscht!
-
Elfe
Rang: Gastam 05.10.2018 02:05:25 | IP (Hash): 1505651263
@TypEinser
bleibe dabei, nur Kohlenhydrate erhöhen den BZ, Eiweiß und Fett nicht.
Per Molekularstruktur im Abbau gar nicht möglich.
@Jürgen
Dein Lieblingsthema Leber stimmt so nicht.
Insulin wird übrigens in der Bauchspeicheldrüse gebildet.
Klar, mein Link ist Schwachsinn,
genauso wie die Medikamentenentwickler, die Insulinwirkung/Insulinausschüttung unterstützen.
Wie willst du aktuelle Anfrage erklären, daß trotz Magenbypass-OP weitere Medikamente nötig sind ?
Wie willst du erklären, daß du als 2er mittlerweile zwei Insuline brauchst ?
Finde dieses Ausufern einzelner Forumsteilnehmer in Grundsatzüberzeugungen zur Fragestellerin nicht zielführend.
Erfahrungen bitte zur eigenen Diabetesbehandlung
Meint Elfe -
am 05.10.2018 05:21:38 | IP (Hash): 1136329760
Liebe Elfe!
Etliche Leute berichten über das Phänomen Kaffee = BZ-Anstieg. Kenne ich auch, ist das Zeug stark genug kletter ich 40 mg rauf.
Dann gibt es die gluconeogenese. Eine nette Nummer, hast Du nicht auf dem Schirm...
Arbeitsblätter vom Doc sind toll, Erfahrungen rund ums Insulin sind besser.
Hab selbst bei einem 5jährigen einen BZ-Anstieg nach einer roten Paprika per CGM sehen können...
Bearbeitet von User am 05.10.2018 05:22:47. Grund: . -
am 05.10.2018 09:05:47 | IP (Hash): 674957599
skytower schrieb:
Aufgrund welcher Berichte / Untersuchungen widersprichst Du der Aussage bzgl. der direkten Glukoseaufnahme durch den Dünndarm ins Blut?
Aufgrund der Tatsache, das alle Blutwege aus allen Verdauungsorganen in der Pfortader gesammelt werden und in die Leber münden. Es gibt auch kein großes Blutgefäß, das durch die Leber hindurch führt, sondern alles, was da rein geht, wird zuerst da drin verarbeitet und erst nach dem Durchgang durch die feinen Strukturen des Organs wieder in größeren Pipelines in den Organismus geleitet.
Ist aber kein Widerspruch zum möglichen verzögerten Übergang vom Dünndarm ins Blut, denn ohne ins Blut käme da ja auch nix in die Leber ;)
----------------------------------------------
Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Bearbeitet von User am 05.10.2018 09:07:11. Grund: Ergänzung -
am 05.10.2018 09:22:33 | IP (Hash): 1921456990
Auch wenn wir hier gerade einen fremden Thread schreddern, ist eh zu spät...
Wenn ich alles glauben würde, was ich jemals in Schulungen gelernt habe...
Mal das Beispiel Gemüse (ohne Hülsenfrüchte, Mais - sonst wird`s zu unübersichtlich):
1980: Gemüse ist grammgenau abzuwiegen und zu berechnen
1990: Gemüse bis 150/200g(weiß ich nicht mehr so genau) muss nicht berechnet
werden. Alles darüber schon...
1995: Gemüse muss (mit Ausnahmen) überhaupt nicht berechnet werden
Realität: Gemüse enthält verwertbare Kohlenhydrate, die den Blutzucker beeinflussen. (Eine ganze rote Paprika ist ungefähr eine BE und wirkt auch genau so.)
Esse ich Gemüse immer zusammen mit Reis, Nudel, Kartoffeln, ... fällt der Anstieg durch das Gemüse aber gar nicht so auf bzw. ist einfach mit im Faktor drin. Esse ich eine Mahlzeit nur aus dem angeblich kohlenhydratfreien Gemüse - lasse also den Bolus weg -, ist plötzlich ein deutlicher Anstieg messbar....
Ähnlich verhält es sich mit Eiweiß/Fett. Bei einer gemischten Mahlzeit aus Kohlehydraten, Eiweiß und Fett, ist das Insulin für Eiweiß und Fett über den Faktor weitestgehend mit abgedeckt. Den Rest erledigt das Basalinsulin. Bei einer reinen Fleischmahlzeit (igitt) - wieder ohne Bolus - wäre ein Anstieg über mehrere Stunden sichtbar.
Diese Dinge sieht man aber nicht mit den 6 Messungen, die die Krankenkassen den meisten von uns maximal zugestehen...
Ich bin mir sicher, durch die zunehmende Verbreitung von FGM/CGM wird es in der Zukunft wieder neue "Regeln" geben, was wie zu berechnen und zu insulinieren ist.
Und wisst ihr was: Ist mir total egal, weil ich verlasse mit schon seit sehr vielen Jahren nur noch auf mein eigenes durch meine eigenen Erfahrungen untermauertes Wissen. Schulungen, zu denen man mich alle paar Jahre mal nötigt, lassen ich mit einen leicht bösartigen Grinsen über mich ergehen...
Diese Schulungen sind ALLE mehr oder weniger für Anfänger, die noch nicht ausreichend eigene Erfahrungen sammeln konnten, oder Menschen, die geistig nicht in der Lage sind, aus ihren Erfahrungen eine gute Therapie zu entwickeln. Und für diese Gruppen sind sie auch gut und sinnvoll und vermeiden böse Pannen...
Das Beispiel mit Steak mit Pommes hinkt übrigens:
Die KH der Pommes wurde durch Fett ausgebremst, richtig. Das hat `ne Hypo verursacht, weil das Insulin schneller war, evtl. richtig. Aber ab diesem Punkt kann man doch keine Rückschlüsse vom Verlauf auf die ursprüngliche Mahlzeit mehr treffen. Was von dem folgenden Anstieg der Traubenzucker, eine Gegenregulation, die später wirksamen KH der Pommes und was das Eiweiß des Steaks war, ist doch völlig unklar.
Bearbeitet von User am 05.10.2018 09:28:54. Grund: .2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 05.10.2018 10:04:32 | IP (Hash): 674957599
Dann man weiter Schreddern:
Seit ich vor 10 oder so Jahren in eigener Regie meinen BZ-Verlauf von ärztlich eingestellten HBA1c 7und auf 5und und damit meinen Insulinbedarf um etwa 30% gesenkt hab, bei unverändertem Essen, hat mir niemand mehr eine Schulung angeboten.
Klar gabs da ärztliches Dummquatsch von Erkaufen mit vielen Hypos - hatte mit niedrigerem 1c sehr viel weniger als vorher - und von höherer Insulinempfindlichkeit - hab aber da noch munter das eine oder andere Kilo zugenommen und die damit nach der ärztlichen Schulmeinung doch deutlich verringert???
----------------------------------------------
Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 05.10.2018 11:10:55 | IP (Hash): 1361018897
Guten Morgen @ all,
irgendwie sind wir an dem Thema vorbeigerutscht, lach. Und wir können auch nicht wirklich mitreden, was das Berechnungen von Mahlzeiten angeht usw. Wir haben lediglich an der Ernährung geschraubt, und fahren im Grossen und Ganzen ganz gut damit. Aber ich finde das Thema immer noch ein kleines Rätsel in sich, wenn wir zb feststellen, das die gleiche Mahlzeit von Mittag zu Abend enorm grossen Unterschied machte von der Messung. Sowas ist zb für uns nicht erklärbar.
Auch wenn das Thema Fett/Blutzucker umstritten ist, so achten wir trotzdem etwas darauf, nicht zuletzt wegen seinem Gewicht.
Und das mit dem "Fastfood" sprich Pizza, lag dann wirklich an dem Bodenbelag. Wobei: da er ab und an mal etwas nascht, habe ich ihm Müsliriegel gekauft, ohne Zuckerzusatz, schmecken trotzdem süss aufgrund Naturzucker. Und diese bestanden zb aus Getreide, Vollkorn, etc. Aber ich las auch Weizenmehl, in Form von Vollkorn Weizenflocken. Der knapp ein Stunden Wert danach belief sich aber nur auf 133.
Es ist erstmal wieder beruhigend, dass die Werte sich wieder normalisiert haben. Bisher seit Juli konnten wir so hohe Werte von 170 bis 200 insgesamt 5 mal feststellen. Ich hoffe der LZ Wert sieht gut/besser aus, trotz manchmal dieser Spitzen.
Und ja das kann ich auch so bestätigen mit den Gemüsebeigaben zum Ausbalancieren, so wie ich das immer nenne. Wir achten zwar auf Gemüse, insbesondere auf Paprika nicht darauf, und schneiden die in vielen Gerichten auch rein. Aber ich gehe zb auch an die Sache so ran, dass wenn ich zb mal Fleisch koche, wo ich etwas Bedenken habe, weil vllt Schwein statt Rind, oder auch einfach allgemein, mache ich reichlich Gemüse dazu, quer durch den Garten am besten. Aber ich habe da jetzt noch nie darauf geachtet auf diesen Index.
Nur der Nüchternwert ist immer noch bedenklich, schwankt zw 135 bis 145. Der ging nie weiter hoch aber auch nie unter 130.
ist es schlimm, wenn die Werte ansich gut sind, aber der Nüchternwert nicht? Das wird den LZ Wert später auch beeinflussen oder ? Dann muss er wohl doch Medis nehmen, auch wenn es nur den Nüchternwert betrifft?
wünsche euch allen noch ein schönes WE, LG
-
am 05.10.2018 11:32:30 | IP (Hash): 1176515172
waterfall18 schrieb:
Dann muss er wohl doch Medis nehmen, auch wenn es nur den Nüchternwert betrifft?
Sehr wahrscheinlich: ja.
Wenn die Nüchternwerte noch nicht weiter runter gegangen sind, obwohl ihr schon eine ganze Weile gut auf die Ernährung achtet, (gelegentliche Ausreißer machen fast nichts aus,) dann ist nicht mehr mit einer weiteren Normalisierung ohne medikamentöse Unterstützung zu rechnen. Darauf sollte sich dein Mann jetzt einstellen und lieber auch nicht mehr allzu lange mit der Hinzunahme eines Medikaments warten.
Entscheiden wird das natürlich sein Arzt, aber er sollte auf diese Variante vorbereitet sein.
Beste Grüße, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen. -
am 05.10.2018 12:16:41 | IP (Hash): 674957599
Wenn es nur darum geht, möglichst lange mögliche Folgen von zu hohem Blutzucker zu vermeiden, seid Ihr voll in der richtigen Spur. Die reicht je nach Alter bis HBA1c 7-8. Dafür reicht nüchtern/vor dem Essen unter 140mg/dl. Und ja, je nach dem, was man dann zusammen mit dem Arzt entscheidet, kann man nach und nach mit Medis dafür sorgen, dass der Blutzucker in dem Rahmen bleibt.
Beim Prädiabetes und Typ2 haben wir aber darüber hinaus in den ersten Jahren die gute Möglichkeit, den Defekt ohne Medikamente wieder so weit zurück zu drehen, dass auch der Nüchternzucker wieder im völlig gesunden Rahmen gemessen werden kann. Zusätzlich dazu kann dann häufig auch eine Normalisierung der Blutfette und des Blutdrucks beobachtet werden. Wenn Euch das interessiert, wäre hier ein guter Informations-/Lese-Anfang https://www.leberfasten.com/leberfasten-konzept/leber/
Persönlich habe ich das vor 5 Jahren in eigener Regie und mit ganz normalem Essen - halt in den entsprechend geringen Mengen - gemacht und meinen Insulinbedarf halbiert. Und ich bin der festen überzeugung, dass ich heute noch kein Medikament für meinen gesunden Blutzucker bräuchte, wenn ich das schon zu meiner Diagnose in 1991 oder in den folgenden Jahren gekannt und gemacht hätte.
----------------------------------------------
Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 05.10.2018 12:27:07 | IP (Hash): 1361018897
jetzt bin ich etwas irritiert: sein Nüchternwert ist noch akzeptabel wenn er sich von 130 bis 140 bewegt ( laut Messgerät), oder er sollte bald anfangen Medikamente zu nehmen? ich lese gerade zwei verschiedene Meinungen?
Einen Termin hat er erst ab dem 20.10. denn da lässt sich der LZ Wert der letzten Monate ermitteln.
-
am 05.10.2018 12:56:49 | IP (Hash): 674957599
Da hab ich mich wohl missverständlich ausgedrückt.
Gesund sind nüchtern max 90-100mg/dl. Die meisten gesunden Menschen in meinen Umfeldern haben weniger.
Als diabetisch gesund behandelt gilt ein junger Mensch mit Diabetes, wenn er so eingestellt ist, dass er nüchtern und vor den Mahlzeiten 80-120 misst und in der Spitze nach dem Essen unter 200.
Allgemein und besonders bei älteren gilt statt der 80-100 halt 100-140 und in der Spitze nach dem Essen keine Begrenzung und da auch häufig schon mal an 300.
Aus der Erfahrung mit Typ2 sehe ich, dass der Zucker in weniger Jahren immer höher ansteigt und immer mehr Medikation braucht, je höhere Werte man in den ersten Jahren zulässt. Mit etwas Medikation also näher an oder vielleicht sogar unter 100 kann also dafür gesorgt werden, dass längere Zeit nur dieses bisschen Medikation ausreicht
----------------------------------------------
Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 05.10.2018 18:19:08 | IP (Hash): 1361018897
ok, also mein mann ist 47 Jahre alt, gilt dann die Regel nüchtern 100 bis 140, in der er sich immer befindet? Nach dem Essen hatte er nie wieder über 200, bzw vllt am Anfang der Protokolle.
das man als Diabetiker sich nicht (mehr) an die gesunden Werten messen kann, wissen wir. Doch wir glauben nicht das er schon Diabetiker ist, bzw erst diese Vorstufe hat. Aber trotzdem werden dann wohl die Diabetikermessrichtlinien gelten, oder ?
Danke nochmal für die vielen aufschlussreichen Antworten und Beiträge, schönes Wochenende
-
am 05.10.2018 19:32:26 | IP (Hash): 674957599
Naja, einer der Diagnose Grenzwerte ist der morgendliche Nüchternwert, für Prädiabetes über 100 und für Diabetes über 125mg/dl. Natürlich mit dem Gerät beim Arzt, aber auch da reicht für die Diagnose, wenn einer der Grenzwerte öfter überschritten wird.
Und jedem Prädiabetes- und Typ2-Anfänger mit 47 würde ich immer den Versuch zur Remission empfehlen, zu dem ich Dir oben schon mal den Link rausgesucht hatte.
Remission bedeutet gesunden Blutzucker ohne Medikamente mit dem entsprechenden Verhalten. Also keine Heilung, auch wenn davon gerne und häufig geschrieben wird, denn für den gesunden Blutzucker muss man sich passend verhalten, und wenn man Pech hat, kann der Blutzucker trotzdem nach einigen Jahren wieder ungesund ansteigen und Zuckermedis erfordern. Aber die Jahre bis dahin sind ein deutlicher Gewinn, und von bis zu 10 mit so gesunder Remission wird immer häufiger berichtet.
Die Schulmedizin steht der systematischen Behandlung zur Remission noch mehr oder weniger reserviert gegenüber. Lästermäuler sagen, weil sich mit weniger Medikamenten weniger Geld verdienen lässt. Aber trotz der vielen positiven Beispiele fehlt bislang noch der Beweis einer großen Studie. Der wird gerade über 5 Jahre mit mehreren tausend TeilnehmerInnen in GB erarbeitet, und erste Zwischenergebnisse sprechen recht deutlich für die Remission.
Trotzdem wartet die Fachärzteschaft erst einmal das Gesamtergebnis ab. Und wenn da der Abschlussbericht einige Jahre nach Studienende für die Remission spricht, muss dann erst einmal ein Programm erarbeitet und die Ärzte darin geschult werden. Und dann ist Dein Mann 57 oder 60, und der Doktor sagt: Wenn sie heute neu zu mir kämen, würde ich...
----------------------------------------------
Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Bearbeitet von User am 05.10.2018 19:33:49. Grund: Ergänzung