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Latente Hypoglykämie (Chronischer Unterzucker)

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    Mitglied seit: 12.08.2015
    am 06.01.2019 03:53:08 | IP (Hash): 1593680626
    Den Artikel fand ich beim Überfliegen ganz informationsreich. Vielleicht ergibt sich was beim Lesen: https://www.aerzteblatt.de/archiv/10826/Hypoglykaemien-beim-Erwachsenen-Nicht-Diabetes-assoziierte-Formen
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    am 06.01.2019 16:39:29 | IP (Hash): 178494798
    Hallo,

    ich habe fast das gleiche Problem, oft zu niedrige Werte, (allerdings kurz nach dem Essen auch sehr hohe).
    Bei mir wurde auch ein oGtt gemacht, bei dem der Blutzucker in 30 min von 145 auf 41 mg/dl abgesackt ist. Aber die Ärzte haben nicht viel dazu gesagt, sie vermuten, dass es bei mir am Reduzieren von Kortison liegt (ich habe lange hochdosiertes Kortison genommen). Aber ich hatte die niedrigen Werte schon vor der Kortisontherapie, ich vermute, dass da etwas mit meinem Stoffwechsel nicht ganz richtig läuft....den Artikel von Brabant kenne ich, mir ist Lübeck aber eigentlich zu weit weg....bin momentan auch noch sehr unsicher, wie ich weiter vorgehen soll. Ich hätte gerne eine genaue Diagnose, woran es liegt, aber ich vermute mal, dass ich damit leben muss und das beste daraus machen muss.
    Momentan sehe ich zu, dass ich wenig schnelle Kohlenhydrate/Zucker zu mir nehme, häufige Mahlzeiten, meist auch nachts, und für den Notfall immer Traubenzucker dabei.
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    Mitglied seit: 06.01.2019
    am 06.01.2019 17:28:09 | IP (Hash): 785100727
    Hallo, leider muss ich mich mit diesem Zustand in den letzten paar Tagen vermehrt befassen. Meine Werte schwanken zwischen 40 und 500. Nun könnte man jetzt meinen, ich sei schlecht eingestellt. Das ist nicht der Fall. Das Problem, welches aus einem mir nicht erklärlichen Grund eingetreten ist, scheint das verwendete Pumpen-Insulin zu sein. Es wirkt nur sehr stark zeitverzögert. Es kann also der Fall eintreten,
    dass ich mit einem Wert von 450 konfrontiert bin, ich die dafür benötigte Insulinmenge eingebe und mich zwei Stunden später plötzlich mit einem Wert von 470 konfrontiert sehe. Wenn ich darauf nochmals mit der Eingabe von Insulin reagiere, dann tut sich in den folgenden vier bis fünf Stunden gar nichts. Nach dieser Zeit sinken die Werte stark ab, ein Umstand, der auch bei 40 keinerlei wie auch immer geartete
    Beeinträchtigung zur Folge hat. Allerdings können im weiteren Verlauf Beeinträchtigungen eintreten,
    die für eine Hypoglykämie typisch sind.
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    am 06.01.2019 18:00:23 | IP (Hash): 1138820452
    Hallo,
    erstmal bist du hier eigentlich im falschen Thema... aber das lässt sich jetzt nicht mehr ändern.

    Du hast nicht ernsthaft Werte jenseits der 400 mit der Pumpe korrigiert, oder? (Liest sich für mich so)

    Bevor ich von `nem grundsätzlichen Insulinproblem ausgehen würde, würde ich erst mal die wahrscheinlicheren Fehlerquellen ausschließen:
    - Sehr hohe Werte möglichst immer mit Pen/Einmalspritze korrigieren. Bei so hohen Werten kann es zu eine heftigen Insulinresistenz kommen, es wir also evtl. viel mehr Insulin benötigt.
    - Ketone prüfen
    - Infusionsset und Reservoir tauschen
    - evtl. neue Insulinampulle verwenden
    - ab der zweiten Korrektur vorsichtiger dosieren. Irgendwann ist die Resistenz
    geknackt und dann gehts abwärts.
    - Kathetersetzstellen überprüfen. Bei Verhärtungen kann es zu "interessanten" Wirkverläufen kommen.

    Wenn man erstmal in der Achterbahnfahrt drin ist, wird es echt doof die Kontrolle wieder zurückzubekommen. Bei mir hilft da, weniger Kohlenhydrate essen und nicht zu ungeduldig korrigieren - weder in die eine noch in die andere Richtung.
    Bearbeitet von User am 06.01.2019 18:14:07. Grund: Ergänzung
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    am 06.01.2019 21:21:18 | IP (Hash): 1157148279
    HeikeOV schrieb:
    erstmal bist du hier eigentlich im falschen Thema... aber das lässt sich jetzt nicht mehr ändern.

    Hallo Servolanseron,

    doch, es lässt sich ändern und ich denke, du solltest es unbedingt tun. Deine Probleme sind so weit von denen der Threaderstellerin Biene entfernt, dass es unfair wäre, sie hier weiter zu diskutieren.

    Erstelle dein eigenes Thema und kopiere deinen Beitrag einfach dort rein. Ich bin sicher, dass Heike dann ihre Antwort auch in dein Thema noch mal rein kopiert und du dann weitere Fragen stellen kannst und vielleicht auch weitere Antworten bekommst. Die Beiträge in diesem Thread könnten dann auch gelöscht werden, aber das ist vielleicht gar nicht nötig, wenn es nur bei den beiden bleibt.
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    am 10.01.2019 03:08:31 | IP (Hash): 1225976552
    @crissy41: Ohje, das klingt ja gar nicht gut. Bei wie vielen Ärzten warst du denn schon wegen dem Problem? Ich find das immer ganz schlimm, wenn man nicht Ernst genommen wird und einfach mit seinen Problemen allein gelassen wird von den Ärzten. Das ist mir auch schon zig mal passiert, sonst wäre der zu niedrige BZ-Spiegel mit Sicherheit schon früher erkannt worden.
    Nächste Woche habe ich cden Termin, falls dort etwas Aufschlussreiches bei rauskommt, gebe ich dir Bescheid :)
    Du nimmst keine Medikamente jeglicher Art im Moment oder? Und ich würde noch nicht aufgeben, viell. gibt es noch einen Arzt, der dir helfen kann :) Ich war auch bei sehr vielen Ärzten bis nun dieser Test gemacht wurde.
    Glg Biene
    PS: Dass der Blutzuckerspiegel nach dem Essen so rasant nach oben steigt ist bei mir gar nicht der Fall. Er ist einfach chronisch immer viel zu niedrig und nach einer Mahlzeit mit kurzkettigen Kohlehydraten sackt er wie bei dir aber auch stark ab.

    Allen anderen möchte ich für die Ratschläge danken, ich halte euch auf dem Laufenden ;-)
    Bearbeitet von User am 10.01.2019 03:10:53. Grund: Ansprechpartner eingefügt
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    am 11.01.2019 14:40:05 | IP (Hash): 160976008
    Ich hatte gestern mal wieder einen Termin in der Endokrinologie (Uniklinik), und der Arzt meinte ganz ehrlich, dass er es nicht wirklich wüsste...trotzdem fand er wohl die ständig niedrigen Werte kritisch.
    Ich nehme derzeit noch Kortison (17 mg Prednisolon) und L-Thyroxin für die Schilddrüse.
    Das Kortison erhöht ja eigentlich den Blutzucker, ich soll/möchte es aber möglichst reduzieren, aber das scheitert wie gesagt meistens daran, dass der Zucker dann zu stark absackt.
    Und ich hatte vor der Kortisontherapie (das war vor 10 Jahren) täglich Blutzuckerwerte zwischen 40 und 50 mg/dl, obwohl ich mich gesund und ausgewogen ernährt habe und normalgewichtig war.
    Ich vermute irgendwie eher ein Problem mit dem Stoffwechsel, es stand ganz zu Anfang auch mal eine metabolische Muskelerkrankung im Raum, ist aber nicht weiter verfolgt worden.

    Bearbeitet von User am 11.01.2019 14:43:33. Grund: Ergänzung
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    am 11.01.2019 15:30:22 | IP (Hash): 24387658
    40-50mg/dl ist der Rahmen, in dem viele Neugeborene (Unterzucker unter 36mg/dl) gemessen werden, und bei denen ist das Gehirn eindeutig das Organ mit dem größten Energiebedarf. Der wird in der ersten Lebensphase vorrangig aus Fett bestritten. Will damit zunächst mal nur sagen, dass da nichts lebenswichtiges fehlt, wenn nur 40mg/dl angezeigt werden, und dass da wahrscheinlich mit der neuerlichen Gewöhnung an die ketogene Energieversorgung auch kein Hypogefühl mehr auftreten muss und Du bei 40-50 genauso munter bist, wie die meisten anderen bei 70-80.
    Das würde ich an Deiner Stelle auf jeden Fall mal ausprobieren, wenn ich 14 Tage ohne besondere Verpflichtungen zur Verfügung hätte, also wo es mir die ersten paar Tage zum Eingewöhnen auch wirklich mies gehen könnte.

    Bis dahin würde ich die 3 normalen Mahlzeiten auf alle 2 Stunden oder so ne kleine aufteilen und dabei drauf achten, dass die Spitze jeweils danach bis 90 besser als 100 reicht, weil unter 90 noch wenig zusätzliches Insulin für das Absinken des BZ sorgt. Daumendrück.


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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)