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Latente Hypoglykämie (Chronischer Unterzucker)

  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 03.01.2019
    am 03.01.2019 23:27:22 | IP (Hash): 348869653
    Hallo ihr Lieben,

    ich bin neu in diesem Forum und bräuchte eure Hilfe.
    Laut einer guten Bekannten, die Heilpraktikerin ist, und einer umfangreichen Eigenrecherche deutet alles darauf hin, dass ich unter latenter Hypoglykämie, auch chronischer Unterzucker genannt, leide.
    Gibt es evtl. jmd. in diesem Forum, der ebenfalls unter dieser Erkrankung leidet und sich mit mir austauschen möchte oder mir einen Diabetologen empfehlen kann, der sich damit auskennt?

    Denn eine fundierte Diagnose ist nicht so leicht zu stellen, da die Blutzuckerwerte teilweise noch relativ normal erscheinen können, wenn nicht ein 5-stündiger oraler Glucosetoleranztest durchgeführt wird, wobei JEDE halbe Stunde gemessen wird.
    Die Erkrankung hat auch nichts mit Diabetes zu tun, sondern ist eine eigenständige Erkrankung,

    Vielen Dank und herzliche Grüße
    Biene
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    am 04.01.2019 09:31:08 | IP (Hash): 1593243818
    vielleicht schaust Du mal https://www.diabetes-forum.de/forum/topic/14050/Wo-bekomme-ich-Hilfe-wegen-haeufiger-Unterzuckerung-ohne-Insulin

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
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    am 04.01.2019 11:06:45 | IP (Hash): 1983084232
    Hallo Biene,

    ich würde dir das gleiche antworten, wie in dem von Jürgen verlinkten Thread. Suche dir einen kompetenten Endokrinologen. Falls es noch schlimmer wird, (Werte über 50mg/dl werden noch nicht als sehr schlimm angesehen,) kannst du Hilfe in einem Pankreaszentrum bzw. Bauchspeicheldrüsenzentrum finden.

    Darüber hinaus kannst du noch dafür sorgen, dass du dich bei den niedrigen BZ-Werten weniger mies fühlst. Das kannst du erreichen, indem du die Ketolysefähigkeit des Gehirns trainierst. Peter Mersch hat darüber gute Artikel und auch Bücher geschrieben. Er betrachtet es aus der Perspektive von Migräne, ausgelöst durch Mangelzustände im Gehirn, die ja auch bei dem Unwohl sein bei niedrigem BZ die Ursache sind. Falls du dich dafür ernsthaft interessierst, such ich dir mal etwas raus, wo es gut beschrieben ist und beantworte dir gerne auch Fragen dazu. Vielleicht kann dir ja auch deine Heilpraktikerin dabei helfen.

    Alles Gute, Rainer
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 04.01.2019 20:44:29 | IP (Hash): 172902360
    Hallo Biene,

    Sorry, keine gute Basis, sich auf Heilpraktiker und Internet zu verlassen, für Diagnose Hypoglykämie.

    Diagnosen beruhen auf schulmedizinisch erfassten Werten - dein erster Ansprechpartner ist dein Hausarzt:
    Misst BZ und Zuckerlangzeitwert aus Blut.

    Ein oGTT dauert nur 2 h, jede 1/2 h messen ist da nicht die Regel.
    Wichtig sind da 1 und 2 h Wert, was eher weniger aussagt über vermutete Hypos im Alltag.

    Im Internet findest du eher Diabetes-Unterzuckerungswerte, die da mit 60 mg/dl angegeben sind, was für mich als INSULINER auch zutrifft (mit entsprechend Puffer).
    Für Nichtdiabetiker sind 60er jedoch ganz normal, was über Internet allerdings nicht so in Breite öffentlich zugänglich ist.
    Bitte nicht falsch verstehen, Naturheilwissen hat durchaus seine Berechtigung.
    Nutze dieses auch in verschiedenster Form …

    Gruß Elfe
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    am 04.01.2019 21:03:43 | IP (Hash): 1593243818
    @elfe
    Bitte, nicht Stichwort und dann Diabetes drauf los!

    Der normale OGTT über 2 Stunden soll den BZ-Verlauf im normalen bis übernormalen Bereich sichtbar machen, Richtung Diabetes.
    Einer über mehr Stunden soll zeigen, wie weit unter normal der BZ absinken kann - auch völlig ohne Diabetes, z.B. mit verminderter Rückresorption oder auch mit Insulinom.

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 04.01.2019 21:38:41 | IP (Hash): 1983084232
    Hallo Biene,

    ich finde es gut, dass deine Heilpraktikerin dir eine Richtung weist, wie du deine Störung bewerten kannst. Mit diesem Hinweis kannst du mit deinem Arzt ganz anders reden und mit ihm zusammen entscheiden, wie die nächsten Schritte aussehen könnten. Lass dir am besten eine Überweisung zu einem Endokrinologen geben. Der ist zuständig für die Störungen der endokrinen Funktion der BSD und um so eine würde es sich bei dir handeln, wenn es bestätigt wird.

    Der Diabetologe ist ebenfalls zuständig für Störungen der endokrinen Funktion der BSD, aber nur für den Spezialfall, dass sie zu wenig Insulin ausgibt. Es gibt sicher auch einige Diabetologen, die sich mit zu viel Insulin etwas auskennen, aber das ist nicht ihr Spezialgebiet. Ein Gastroenterologen, der dir vielleicht hier noch empfohlen wird, passt dafür auch nicht. Der ist Spezialist für Störungen der exokrinen Funktion der BSD und den damit verbundenen Störungen im Magen und DarMTRakt.

    Viel Erfolg bei der Suche nach einem Arzt, der dir helfen kann.
    Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 04.01.2019 21:41:57. Grund: .
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 04.01.2019 21:51:53 | IP (Hash): 172902360
    @Jürgen
    Echt überflüssiger Querschuss mich betreffend und mühsam, immer wieder zu kommentieren.

    Dein 2er-Kränzchen und viel zu spätes Reagieren deinerseits und gegoogle mit Hirngespinsten max 140 mg/dl BZ profilieren dich NICHT als Ratgeber.

    Diagnose gehört in ärztliche Hand, zumal bei so geploppten Sonderform 'Insolinom', als Google-Stichwort deinerseits.

    Bin selber kein typischer 1er, per Diagnose, werde aber dennoch so behandelt - Insuline richtig anwenden.
    Darauf könntest du dich für dich mal konzentrieren, anstatt deinen geistigen Blähungen zu folgen.

    @Rainer
    Noch mehr Google-'Wissen' mit vermeintlichem Wissen von wegen endokrin.
    Such' dann mal weiter dein Wunderblümchen und pflege dein LCHF-Konzept mit bisserl Basal.

    Ihr habt keine Ahnung, wie das wirklich ist, mit ICT umzugehen.
    Von wissenschaftlicher Auswertung schon mal gar nicht.

    Da habe ich euch einiges voraus, sowohl als auch.
    Bearbeitet von User am 04.01.2019 22:15:22. Grund: -
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    Mitglied seit: 03.01.2019
    am 05.01.2019 22:29:44 | IP (Hash): 818636304
    Hallo ihr Lieben,

    ich möchte euch recht herzlich für eure schnellen Antworten danken.
    Mittlerweile hatte ich einen dreistündigen oralen Glukoseintoleranztest beim Endokrinologen, bei welchem ich in der dritten Stunde einen Blutzuckerspiegel von 50 hatte. Das hatte derartige Symptome bei mir ausgelöst, dass ich erstmal mit Traubenzucker und Müsliriegeln versorgt werden musste und eine Liege gebraucht habe. Jetzt bin ich gespannt, was dagegen unternommen werden soll, da Medikamente wie Metformin meines Wissens nur bei zu hohem Blutzucker hilft, wohl aber nicht bei Unterzucker, oder was denkt ihr? Ich kann mich auch einfach überraschen lassen. Der Termin ist in zwei Wochen.

    Ganz liebe Grüße
    Biene
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    am 05.01.2019 22:38:58 | IP (Hash): 1902405900
    Hallo Biene,

    lass dich überraschen, wie es weiter geht. Zumindest hat der Arzt schon mal festgestellt, dass dein BZ zu weit abfällt. Ich denke, dass er weitere Untersuchungen veranlassen wird, um eventuell die Ursache der Störung zu finden. Wahrscheinlich wird er dir auch Möglichkeiten aufzeigen, wie du mit den Unterzuckerungen besser umgehen kannst. Wenn er es nicht selbst macht, dann versuche ihn dazu auszufragen. Berichte bitte weiter.

    Alles Gute, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 05.01.2019 22:47:23. Grund: .
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 06.01.2019 02:24:48 | IP (Hash): 172902360
    Hallo Biene,

    das was du gefühlt hast, ist Unterzucker.

    Um die zwei Wochen bis zum nächsten Termin kannst du solches überbrücken, mit schnell wirkenden Kohlenhydraten, z. B. flüssigen 200 ml Obstsaft (normale Cola) - wirkt am schnellsten, 4 Täfelchen Dextro hebt auch den Blutzucker schnell an und mit Wasser hinunter spülen, anderer Traubenzucker einzeln verpackt à 2 g gibt's in der Apotheke.

    Könnte mir vorstellen, daß dich dein Endokrinologe zu weiteren Fachärzten überweist, zu speziellen Untersuchungen.
    Und ihn fragen, warum/wieso/weshalb, wenn er es nicht so schon erklärt.

    Ich habe auch viele Facharzttermine gebraucht, um wirklich zu wissen, welche Grunderkrankung bei mir dahinter steckt (Bauchspeicheldrüse insgesamt).
    Zu hohe BZ-Werte konnten durch Insulintherapie schnell gesenkt werden, aber andere Symptome nicht.
    Überwiesen wurde ich zuerst zum MRT, damit kann man innerer Organe sehr gut darstellen (besser als per CT). … weitere folgten.

    Ganz wichtig ist, einen guten Arzt als Lotsen zu haben zum Facharztbesuch, im Normalfall Hausarzt, bei mir speziell internistischer Diabetologe (wg. hohem BZ u.a., Hausärztin hat mich dorthin schnellstmöglich abgegeben).

    Frage immer nach, warum ich denn da schon wieder hin muss …, wird erklärt, und ich frage, welche Praxis er mir denn empfehlen kann. Nun ja, Werbung ist bei Ärzten nun mal nicht erlaubt, aber die Fachärzte kennen sich untereinander und bekomme dann auch eine Antwort.

    Gruß Elfe
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    am 06.01.2019 03:53:08 | IP (Hash): 1593680626
    Den Artikel fand ich beim Überfliegen ganz informationsreich. Vielleicht ergibt sich was beim Lesen: https://www.aerzteblatt.de/archiv/10826/Hypoglykaemien-beim-Erwachsenen-Nicht-Diabetes-assoziierte-Formen
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    am 06.01.2019 16:39:29 | IP (Hash): 178494798
    Hallo,

    ich habe fast das gleiche Problem, oft zu niedrige Werte, (allerdings kurz nach dem Essen auch sehr hohe).
    Bei mir wurde auch ein oGtt gemacht, bei dem der Blutzucker in 30 min von 145 auf 41 mg/dl abgesackt ist. Aber die Ärzte haben nicht viel dazu gesagt, sie vermuten, dass es bei mir am Reduzieren von Kortison liegt (ich habe lange hochdosiertes Kortison genommen). Aber ich hatte die niedrigen Werte schon vor der Kortisontherapie, ich vermute, dass da etwas mit meinem Stoffwechsel nicht ganz richtig läuft....den Artikel von Brabant kenne ich, mir ist Lübeck aber eigentlich zu weit weg....bin momentan auch noch sehr unsicher, wie ich weiter vorgehen soll. Ich hätte gerne eine genaue Diagnose, woran es liegt, aber ich vermute mal, dass ich damit leben muss und das beste daraus machen muss.
    Momentan sehe ich zu, dass ich wenig schnelle Kohlenhydrate/Zucker zu mir nehme, häufige Mahlzeiten, meist auch nachts, und für den Notfall immer Traubenzucker dabei.
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    am 06.01.2019 17:28:09 | IP (Hash): 785100727
    Hallo, leider muss ich mich mit diesem Zustand in den letzten paar Tagen vermehrt befassen. Meine Werte schwanken zwischen 40 und 500. Nun könnte man jetzt meinen, ich sei schlecht eingestellt. Das ist nicht der Fall. Das Problem, welches aus einem mir nicht erklärlichen Grund eingetreten ist, scheint das verwendete Pumpen-Insulin zu sein. Es wirkt nur sehr stark zeitverzögert. Es kann also der Fall eintreten,
    dass ich mit einem Wert von 450 konfrontiert bin, ich die dafür benötigte Insulinmenge eingebe und mich zwei Stunden später plötzlich mit einem Wert von 470 konfrontiert sehe. Wenn ich darauf nochmals mit der Eingabe von Insulin reagiere, dann tut sich in den folgenden vier bis fünf Stunden gar nichts. Nach dieser Zeit sinken die Werte stark ab, ein Umstand, der auch bei 40 keinerlei wie auch immer geartete
    Beeinträchtigung zur Folge hat. Allerdings können im weiteren Verlauf Beeinträchtigungen eintreten,
    die für eine Hypoglykämie typisch sind.
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    Mitglied seit: 26.10.2015
    am 06.01.2019 18:00:23 | IP (Hash): 1138820452
    Hallo,
    erstmal bist du hier eigentlich im falschen Thema... aber das lässt sich jetzt nicht mehr ändern.

    Du hast nicht ernsthaft Werte jenseits der 400 mit der Pumpe korrigiert, oder? (Liest sich für mich so)

    Bevor ich von `nem grundsätzlichen Insulinproblem ausgehen würde, würde ich erst mal die wahrscheinlicheren Fehlerquellen ausschließen:
    - Sehr hohe Werte möglichst immer mit Pen/Einmalspritze korrigieren. Bei so hohen Werten kann es zu eine heftigen Insulinresistenz kommen, es wir also evtl. viel mehr Insulin benötigt.
    - Ketone prüfen
    - Infusionsset und Reservoir tauschen
    - evtl. neue Insulinampulle verwenden
    - ab der zweiten Korrektur vorsichtiger dosieren. Irgendwann ist die Resistenz
    geknackt und dann gehts abwärts.
    - Kathetersetzstellen überprüfen. Bei Verhärtungen kann es zu "interessanten" Wirkverläufen kommen.

    Wenn man erstmal in der Achterbahnfahrt drin ist, wird es echt doof die Kontrolle wieder zurückzubekommen. Bei mir hilft da, weniger Kohlenhydrate essen und nicht zu ungeduldig korrigieren - weder in die eine noch in die andere Richtung.
    Bearbeitet von User am 06.01.2019 18:14:07. Grund: Ergänzung
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    am 06.01.2019 21:21:18 | IP (Hash): 1157148279
    HeikeOV schrieb:
    erstmal bist du hier eigentlich im falschen Thema... aber das lässt sich jetzt nicht mehr ändern.

    Hallo Servolanseron,

    doch, es lässt sich ändern und ich denke, du solltest es unbedingt tun. Deine Probleme sind so weit von denen der Threaderstellerin Biene entfernt, dass es unfair wäre, sie hier weiter zu diskutieren.

    Erstelle dein eigenes Thema und kopiere deinen Beitrag einfach dort rein. Ich bin sicher, dass Heike dann ihre Antwort auch in dein Thema noch mal rein kopiert und du dann weitere Fragen stellen kannst und vielleicht auch weitere Antworten bekommst. Die Beiträge in diesem Thread könnten dann auch gelöscht werden, aber das ist vielleicht gar nicht nötig, wenn es nur bei den beiden bleibt.
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    am 10.01.2019 03:08:31 | IP (Hash): 1225976552
    @crissy41: Ohje, das klingt ja gar nicht gut. Bei wie vielen Ärzten warst du denn schon wegen dem Problem? Ich find das immer ganz schlimm, wenn man nicht Ernst genommen wird und einfach mit seinen Problemen allein gelassen wird von den Ärzten. Das ist mir auch schon zig mal passiert, sonst wäre der zu niedrige BZ-Spiegel mit Sicherheit schon früher erkannt worden.
    Nächste Woche habe ich cden Termin, falls dort etwas Aufschlussreiches bei rauskommt, gebe ich dir Bescheid :)
    Du nimmst keine Medikamente jeglicher Art im Moment oder? Und ich würde noch nicht aufgeben, viell. gibt es noch einen Arzt, der dir helfen kann :) Ich war auch bei sehr vielen Ärzten bis nun dieser Test gemacht wurde.
    Glg Biene
    PS: Dass der Blutzuckerspiegel nach dem Essen so rasant nach oben steigt ist bei mir gar nicht der Fall. Er ist einfach chronisch immer viel zu niedrig und nach einer Mahlzeit mit kurzkettigen Kohlehydraten sackt er wie bei dir aber auch stark ab.

    Allen anderen möchte ich für die Ratschläge danken, ich halte euch auf dem Laufenden ;-)
    Bearbeitet von User am 10.01.2019 03:10:53. Grund: Ansprechpartner eingefügt
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    am 11.01.2019 14:40:05 | IP (Hash): 160976008
    Ich hatte gestern mal wieder einen Termin in der Endokrinologie (Uniklinik), und der Arzt meinte ganz ehrlich, dass er es nicht wirklich wüsste...trotzdem fand er wohl die ständig niedrigen Werte kritisch.
    Ich nehme derzeit noch Kortison (17 mg Prednisolon) und L-Thyroxin für die Schilddrüse.
    Das Kortison erhöht ja eigentlich den Blutzucker, ich soll/möchte es aber möglichst reduzieren, aber das scheitert wie gesagt meistens daran, dass der Zucker dann zu stark absackt.
    Und ich hatte vor der Kortisontherapie (das war vor 10 Jahren) täglich Blutzuckerwerte zwischen 40 und 50 mg/dl, obwohl ich mich gesund und ausgewogen ernährt habe und normalgewichtig war.
    Ich vermute irgendwie eher ein Problem mit dem Stoffwechsel, es stand ganz zu Anfang auch mal eine metabolische Muskelerkrankung im Raum, ist aber nicht weiter verfolgt worden.

    Bearbeitet von User am 11.01.2019 14:43:33. Grund: Ergänzung
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 11.01.2019 15:30:22 | IP (Hash): 24387658
    40-50mg/dl ist der Rahmen, in dem viele Neugeborene (Unterzucker unter 36mg/dl) gemessen werden, und bei denen ist das Gehirn eindeutig das Organ mit dem größten Energiebedarf. Der wird in der ersten Lebensphase vorrangig aus Fett bestritten. Will damit zunächst mal nur sagen, dass da nichts lebenswichtiges fehlt, wenn nur 40mg/dl angezeigt werden, und dass da wahrscheinlich mit der neuerlichen Gewöhnung an die ketogene Energieversorgung auch kein Hypogefühl mehr auftreten muss und Du bei 40-50 genauso munter bist, wie die meisten anderen bei 70-80.
    Das würde ich an Deiner Stelle auf jeden Fall mal ausprobieren, wenn ich 14 Tage ohne besondere Verpflichtungen zur Verfügung hätte, also wo es mir die ersten paar Tage zum Eingewöhnen auch wirklich mies gehen könnte.

    Bis dahin würde ich die 3 normalen Mahlzeiten auf alle 2 Stunden oder so ne kleine aufteilen und dabei drauf achten, dass die Spitze jeweils danach bis 90 besser als 100 reicht, weil unter 90 noch wenig zusätzliches Insulin für das Absinken des BZ sorgt. Daumendrück.


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