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Diabetes Schwangerschaft

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    am 08.02.2019 17:10:43 | IP (Hash): 807428415
    Elfe schrieb:

    Absolut fahrlässig der Altherren-Riege BZ-Werte zwischen 60 - 70 zu akzeptieren !
    Da würde ich vom Arzt eine Standpauke mit Satz roter Ohren bekommen
    (1er, mit Zielwert 100 mg/dl, 60 mg/dl gilt als Unterzucker).



    Auch wenn es bei mir schon `ne Weile her ist... aber solche Werte waren während meiner Schwangerschaft durchaus erwünscht. Zielbereich war 70-120mg/dl... Für eine Typ1 ein Balancieren am Abgrund...
    Die Hypogrenze war damals und ist für mich heute noch bei 50mg/dl. Bei unter 60mg/dl greife ich aktiv ein... aber mir ist schon bekannt, dass die inzwischen auf 60 manchmal sogar 70mg/dl angehoben wurde.
    Bearbeitet von User am 08.02.2019 17:23:04. Grund: Ergänzung
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    am 08.02.2019 17:48:55 | IP (Hash): 1328348549
    Elfe schrieb:
    hjt_Jürgen schrieb:
    Darum geht's mir nicht, was angeblich in SS so normal ist.
    Sondern was das Levemir eigentlich soll und wie das dosiert werden kann.
    So wie ich das kenne, soll das den Grundstoffwechsel unterstützen und ggfs. den morgendlichen Anstieg durch die 'Wachwerd'horme abfangen.
    Den morgendlichen Anstieg kann ich mittlerweile gut händeln mit nächtlicher 2ter Dosis und sehe das schon am Nüchternwert, ob 's gepasst hat oder nicht.
    - Meine Frage an Sarah lautet deshalb, wann wurde der Nach-Essen-BZ-Wert wirklich gemessen ?


    Und was hat so eine Abhandlung in nem Fred zu suchen, in dem eine werdende Mutter Infos zu ihrer Situation sucht und Anleitung für ihren Umgang mit ihrem völlig ungewohnten neuen Diabetes? In dem sich der Insulinbedarf auch schon mal alle paar Tage und manchmal sogar von einem auf den anderen Tag ändern kann?

    http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Evidenzbasierte_Leitlinien/Gestationsdiabetes_EbLL_Endfassung_2011_08_11_.pdf Seite 31 zu den Zielwerten mit SS
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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)

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    am 09.02.2019 16:32:05 | IP (Hash): 1417489925
    @Jürgen
    Du hast anscheinend Sarahs Ausgangsfragen nicht verstanden:
    - morgendliche Nüchternwerte lt. ärztlicher Anweisung auf 92 mg/dl zu senken zu sollen, von z. Zt. 115 mg/dl
    - Umgang mit Levemir, was sie abends spritzt (hatte a. m. E. vorgeschlagen, Spritze später zu setzen)

    In deinem Zitat steht übrigens auf Seite 31 auch der für Schwangere angestrebte Nüchternwert von bis zu 95 mg/dl !!

    Und statt auf diese, fast unlesbare 'evidenzbasierte' aufgeblähte 89 Seiten-Datei zu verweisen,
    gibt es für Schwangere dieses Dokument 9-Seiten-Dokument mit Empfehlungen zum Nüchternwert (auf Seite 6) und auch zu anderen Fragen
    https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Patientenleitlinien/GDM_Patienten_LL_END_2012_04_17.pdf
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    am 09.02.2019 16:53:18 | IP (Hash): 294175566
    Elfe schrieb:

    Absolut fahrlässig der Altherren-Riege BZ-Werte zwischen 60 - 70 zu akzeptieren !
    Da würde ich vom Arzt eine Standpauke mit Satz roter Ohren bekommen
    (1er, mit Zielwert 100 mg/dl, 60 mg/dl gilt als Unterzucker).


    Aber Du hast schon gelesen, dass da eine Nüchternbandbreite von 95-75 empfohlen ist und dass die bei größerem Kindswachstum auch weiter zu senken ist?

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    am 09.02.2019 17:22:05 | IP (Hash): 1417489925
    @Jürgen
    Wie nervig und überflüssig, diese Zankerei mit 'Elfe' °~°

    Selbst bei nicht Schwangeren wird Wert darauf gelegt, eben besonders nachts nicht in den Unterzucker zu geraten - Rainer kann aufgrund seiner persönlichen Diabetesgeschichte das nicht kennen (kleiner 60), aber du Jürgen mit ICT schon.
    70 mg/dl ist bei Überprüfung um 2/3 Uhr (nicht 1 Uhr) zu niedrig.
    Hörst du eigentlich mal deinem Arzt und in der Hyposchulung, die du absolvierst hast, überhaupt mal zu !?! (Bezweifle das, mit so manchem, was du hier zum Besten gibst).

    Willst du der fragenden Sarah wirklich zumuten, nachts schweißgebadet mit Unwohlsein langsam aufzuwachen, um dann irgendwie gegensteuern zu können ?
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    am 09.02.2019 17:31:52 | IP (Hash): 1896373424
    Hallo Sarah,
    das meiste wurde ja schon geschrieben. Ich musste bei meiner Schwangerschaftsdiabetes damals nüchtern (d.h. nicht nur morgens sondern vor jeder Mahlzeit) bei unter 95 liegen und nach dem Essen maximal bei 120mg/dl.

    Abgesehen von den Stresshormonen wirken am Morgen wohl auch bestimmte Plazentahormone stärker, meinte meine Diabetologin damals. Ich weiß nicht mehr wie das Insulin hieß (die Diabetologin bezeichnete es nur als Humaninsulin, andere seien nicht zugelassen) aber ich musste deutlich mehr spritzen als du. Der Bedarf ändert sich auch im verlauf der Schwangerschaft. Bis ca. zur Schwangerschaftsmitte musste ich gar nicht spritzen, später waren es (hab gerade in meinem Dokuheft nachgeschaut, das habe ich nämlich immer noch) 10 Einheiten langwirksames Insulin am Abend und vor einer Mahlzeit (mit wenig! Kohlehydraten) bis zu 36 Einheiten! In den letzten Wochen ist der Bedarf dann wieder deutlich gesunken und ein paar Monate nach der Schwangerschaft war kein Diabetes mehr nachweisbar (Hba1c bei 4,8 und normale Werte im OGTT).

    Lass die Werte dringend besser einstellen und zwar nicht in ein paar Tagen sondern sofort.
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    am 09.02.2019 18:12:35 | IP (Hash): 294175566
    Elfe schrieb:
    @Jürgen
    Wie nervig und überflüssig, diese Zankerei mit 'Elfe' °~°

    Selbst bei nicht Schwangeren wird Wert darauf gelegt, eben besonders nachts nicht in den Unterzucker zu geraten - Rainer kann aufgrund seiner persönlichen Diabetesgeschichte das nicht kennen (kleiner 60), aber du Jürgen mit ICT schon.
    70 mg/dl ist bei Überprüfung um 2/3 Uhr (nicht 1 Uhr) zu niedrig.
    Hörst du eigentlich mal deinem Arzt und in der Hyposchulung, die du absolvierst hast, überhaupt mal zu !?! (Bezweifle das, mit so manchem, was du hier zum Besten gibst).

    Willst du der fragenden Sarah wirklich zumuten, nachts schweißgebadet mit Unwohlsein langsam aufzuwachen, um dann irgendwie gegensteuern zu können ?


    Wer sich mit seinem BZ wesentlich im Bereich von 70-140 aufhält, hat weder bei 60 noch bei 50 großes Unterzucker-Schwitzen, sondern vielleicht ab 40, und nein, da geht noch lange kein Licht aus. Und bei Neugborenen und entsprechend auch den noch nicht Geschlüpften beginnt der Unterzucker erst bei 36mg/dl. Also auch unter 50 keine Gefahr für das Kind, sondern vielleicht unwohles Gefühl bei der Mutter.

    UND wer sich angewöhnt hat, den BZ nach dem Essen zu beobachten und entsprechend direkt zu handeln und nicht erst beim Dok nachzufragen, wie das in der Schwangerschaft ja allein schon wg der beständig möglichen größeren Bedarfsveränderungen notwendig ist, läuft wenig Gefahr, unverhofft plötzlich niedriger als beabsichtigt zu landen.
    Zudem sind plötzliche BZ-Abstürze nur mit Basal in der Nacht mehrere Stunden nach der Injektion bei T2 und dem damit vergleichbaren Schwangerschaftsdiabetes unbekannt.

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    am 09.02.2019 18:35:00 | IP (Hash): 294175566
    @Viola82 interessanter Artikel zu dem Thema
    https://aeon.co/essays/why-pregnancy-is-a-biological-war-between-mother-and-baby

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    am 09.02.2019 19:42:51 | IP (Hash): 1417489925
    @Jürgen
    Persönlich halte ich mich bei diesem Thema jetzt 'raus.
    Finde besser, wenn sich Viola und Sarah persönlich austauschen würden, da beide der Behandlung während der Schwangerschaft unterliegen/lagen und sich speziell daran halten sollten.

    Mag deine Wortwahl 'Nicht Geschlüpften' für zu erwartendes Kind nicht, und verharmlosendes Unwohlsein der werdenden Mutter auch nicht.
    Denn diese macht sich Sorgen und trägt die Verantwortung für ihr Kind und sich.
    (Der zitierte Artikel an Viola ist echt überflüssig !)
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    am 09.02.2019 22:34:19 | IP (Hash): 294175566
    Ich finde den verlinkten Artikel allein schon deswegen super beruhigend, weil er zeigt, wie Schwangerschaftsdiabetes auch völlig ohne Anlage zum Typ2 allein auf die Schwangerschaft begrenzt funktionieren kann :)

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