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Hallo zusammen, neu hier Diabetes Typ 3 c

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    am 12.02.2019 17:38:22 | IP (Hash): 561241341
    Auch die beste psychologische Behandlung wird so eine massive Phobie nicht einfach irgendwann von jetzt auf gleich ausschalten können, sondern nur nach und nach immer mehr und hoffentlich in absehbarer Zeit ausreichend lindern können. Und auf die Linderung kann frau als akut Betroffene nicht warten, sondern der muss frau so schwer das auch fällt Tag um Tag Millimeter um Millimeter entgegen gehen.

    Praktisch ist das ein vielschichtiger Lernprozess, mit dem das alte ungesunde Verhalten nicht abgelöst und ersetzt wird, sondern mit dem Du das alte ungesunde Verhalten UNBEDINGT MIT DEM GESUNDEN ABLÖSEN UND ERSETZEN WILLST!

    Dazu gehört wesentlich das Video vom situativ völlig selbstverständlichen BZ-Test mehrmals am Tag auf dem inneren Monitor. Und ja, das fühlt sich zu Anfang ALLES ANDERE als gut und richtig an, aber in dem Maße, in dem Du das Video jedesmal mit der Gewissheit siehst, dass Du Deinen Diabetes damit eng bei Fuß halten und gesund mit ihm leben kannst, wird es sich mit Sicherheit ein Fitzelchen weniger schrecklich und mehr nützlich anfühlen. Daumendrück

    Wie Du hier lesen kannst, gibt es den Diapen nicht mehr https://haselmeier.com/wp-content/uploads/2016/12/Haselmeier_DIAPEN_ausser_Vertrieb.pdf

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 12.02.2019 19:03:32 | IP (Hash): 1417489925
    Hallo July,

    so ein Insulinpen hat mit einer Medizinischen Spritze (Kanüle in Vene) weniger zu tun, auch wenn man das so begrifflich mit Insulinspritzen benennt.
    Die Pennadeln sind sehr viel kürzer (ab 4 mm Länge schon erhältlich), fein geschliffene Spitze und beschichtet. Hautfalte bilden, muss nur ins Unterhautfettgewebe gegeben werden, nicht wirklich zu spüren.
    Tapfer sein, tief durchatmen und unter Aufsicht versuchen, selber fühlen und am besten gar nicht so schlimm, wie befürchtet.
    Blutzuckermessen per Lanzette ist auch nicht schlimm.
    Auch hier sind die Spitzen fein und können per Andruck der Stechhilfe noch zusätzlich eingestellt werden.
    Übrigens möchte ich die Spitze sehen und merke schon bei Antesten: Nö, da nicht - besser andere Stelle.
    ~
    Deine BZ-Werte sind noch nicht so hoch und ev. heilt die leichte Bauchspeicheldrüsenentzündung noch aus.

    Bei mir ist die Bauchspeicheldrüsenentzündung chronisch, schmerzfrei verlaufen und erst Jahre später diagnostiziert worden - wurde vorher als LADA = erwachsener 1er behandelt.
    Überweisung an weit entfernte spezialisierte Gastro-Abteilung an Uni-Klinik war nicht zielführend.
    Gegenteil: Trotz hochauflösendem Ultraschall und Enzymbestimmung in Stuhlproben wurde damals Pankreatitis ausgeschlossen. Kreon als Fettenzyme wurden sogar abgesetzt.

    Nun ja, so langsam hat mein Internist/Diabetologe diese Fehleinschätzung ausbügeln können, mit geduldigem Herantasten (über andere leichtere Verdauungsenzyme) bis wieder zum Kreon.
    Ist ein zweites Problem, wenn die Bauchspeicheldrüse insgesamt nicht funktioniert - Verdauungsenzyme bes. zur Fettverdauung fehlen. Nicht nur per Gewichtsabnahme zu sehen, sondern auch an Mangel per Blutwerte fettlöslicher Vitamine A, D, E, K.

    Mittlerweile kann mein Arzt die geschrumpfte Bauchspeicheldrüse auch mit seinem Ultraschallgerät sehen und prophezeit: Insulin und Enzymdosis wird sich erhöhen. Und malte dann so einen Strich als graphische Darstellung auf einen Notizzettel.

    Ambulant einen Arzt des Vertrauens zu finden, ist so meine Lebenserfahrung.
    Überweisung an Spezialklinik mit Tunnelblick auf ein spezielles Fachgebiet, waren bei mir jedenfalls nicht hilfreich.
    Bei einem anderen Klinikaufenthalt sollte ich auch so Psycho-Gespräche wahrnehmen.
    Eh schon mal da, warum nicht ? War nix! Gebrieft durch Vorurteil von Prof. beeinflusst, ging's eher darum, als um meine Gedanken.

    Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 13.02.2019 15:36:38. Grund: Korrektur Schreibfehler
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    am 13.02.2019 22:12:08 | IP (Hash): 1156118018
    hjt_Jürgen schrieb:
    Auch die beste psychologische Behandlung wird so eine massive Phobie nicht einfach irgendwann von jetzt auf gleich ausschalten können, sondern nur nach und nach immer mehr und hoffentlich in absehbarer Zeit ausreichend lindern können. Und auf die Linderung kann frau als akut Betroffene nicht warten, sondern der muss frau so schwer das auch fällt Tag um Tag Millimeter um Millimeter entgegen gehen.

    Praktisch ist das ein vielschichtiger Lernprozess, mit dem das alte ungesunde Verhalten nicht abgelöst und ersetzt wird, sondern mit dem Du das alte ungesunde Verhalten UNBEDINGT MIT DEM GESUNDEN ABLÖSEN UND ERSETZEN WILLST!

    Dazu gehört wesentlich das Video vom situativ völlig selbstverständlichen BZ-Test mehrmals am Tag auf dem inneren Monitor. Und ja, das fühlt sich zu Anfang ALLES ANDERE als gut und richtig an, aber in dem Maße, in dem Du das Video jedesmal mit der Gewissheit siehst, dass Du Deinen Diabetes damit eng bei Fuß halten und gesund mit ihm leben kannst, wird es sich mit Sicherheit ein Fitzelchen weniger schrecklich und mehr nützlich anfühlen. Daumendrück



    Also ich bin jetzt wirklich ernsthaft am Überlegen, ob ich es hinbekommen würde einmal am Tag Verzögerungs-Insulin zu spritzen, als Unterstützung. Wurde mir im Onmeda-Forum empfohlen. Mit verdeckter Nadel und sehr geringer Nadellänge. Hab jetzt mal ein bisschen rumgegoogled. Die hier im Forum empfohlenen Nadeln sind ja 8mm. Es gibt anscheinend, sollte es die noch geben?, mylife Clickfine Autoprotect 5mm (31G) Nadeln. Ich weiß jetzt natürlich nicht, ob die auch verdeckt sind. Klingt aber so.

    Aber BZ-messen funktioniert sicher nicht. Egal wie sehr ich mich bemühen würde. Schon allein, weil es ja dann blutet... Da kann wahrscheinlich nicht einmal der Psychologe mir helfen. Und selbst wenn ich so ein BZ-Messgerät mit Lazetten da hätte, würde ich mich nicht überwinden können, es auszuprobieren.
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    am 13.02.2019 22:30:47 | IP (Hash): 1731633076
    Wo wir jetzt so schön in 2 Foren spielen, hier die beinharte Verlängerung:

    Mit "BZ-messen funktioniert sicher nicht" machst Du das Paradebeispiel von voll megatiefer Werbung :(

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
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    am 13.02.2019 22:32:22 | IP (Hash): 1156118018
    Elfe schrieb:
    Hallo July,

    so ein Insulinpen hat mit einer Medizinischen Spritze (Kanüle in Vene) weniger zu tun, auch wenn man das so begrifflich mit Insulinspritzen benennt.
    Die Pennadeln sind sehr viel kürzer (ab 4 mm Länge schon erhältlich), fein geschliffene Spitze und beschichtet. Hautfalte bilden, muss nur ins Unterhautfettgewebe gegeben werden, nicht wirklich zu spüren.
    Tapfer sein, tief durchatmen und unter Aufsicht versuchen, selber fühlen und am besten gar nicht so schlimm, wie befürchtet.
    Blutzuckermessen per Lanzette ist auch nicht schlimm.
    Auch hier sind die Spitzen fein und können per Andruck der Stechhilfe noch zusätzlich eingestellt werden.
    Übrigens möchte ich die Spitze sehen und merke schon bei Antesten: Nö, da nicht - besser andere Stelle.
    ~
    Deine BZ-Werte sind noch nicht so hoch und ev. heilt die leichte Bauchspeicheldrüsenentzündung noch aus.

    Bei mir ist die Bauchspeicheldrüsenentzündung chronisch, schmerzfrei verlaufen und erst Jahre später diagnostiziert worden - wurde vorher als LADA = erwachsener 1er behandelt.
    Überweisung an weit entfernte spezialisierte Gastro-Abteilung an Uni-Klinik war nicht zielführend.
    Gegenteil: Trotz hochauflösendem Ultraschall und Enzymbestimmung in Stuhlproben wurde damals Pankreatitis ausgeschlossen. Kreon als Fettenzyme wurden sogar abgesetzt.

    Nun ja, so langsam hat mein Internist/Diabetologe diese Fehleinschätzung ausbügeln können, mit geduldigem Herantasten (über andere leichtere Verdauungsenzyme) bis wieder zum Kreon.
    Ist ein zweites Problem, wenn die Bauchspeicheldrüse insgesamt nicht funktioniert - Verdauungsenzyme bes. zur Fettverdauung fehlen. Nicht nur per Gewichtsabnahme zu sehen, sondern auch an Mangel per Blutwerte fettlöslicher Vitamine A, D, E, K.

    Mittlerweile kann mein Arzt die geschrumpfte Bauchspeicheldrüse auch mit seinem Ultraschallgerät sehen und prophezeit: Insulin und Enzymdosis wird sich erhöhen. Und malte dann so einen Strich als graphische Darstellung auf einen Notizzettel.

    Ambulant einen Arzt des Vertrauens zu finden, ist so meine Lebenserfahrung.
    Überweisung an Spezialklinik mit Tunnelblick auf ein spezielles Fachgebiet, waren bei mir jedenfalls nicht hilfreich.
    Bei einem anderen Klinikaufenthalt sollte ich auch so Psycho-Gespräche wahrnehmen.
    Eh schon mal da, warum nicht ? War nix! Gebrieft durch Vorurteil von Prof. beeinflusst, ging's eher darum, als um meine Gedanken.

    Gruß Elfe



    Das freut mich richtig, von jemanden zu hören, der ebenfalls Typ 3c hat.
    Meine Bauchspeicheldrüsenentzündung ist schon längst ausgeheilt. Die hatte ich Nov 2016. Damals hatte ich wahnsinnig viel Harndrang und darauffolgend wahnsinnig viel Durst. Kam auf ca. 5 Liter am Tag. Dazu Übelkeit, sehr starke Bauchschmerzen, wobei ich damals dachte, die kommen vom Crohn. Und generell, extreme Schlappheit, Schwindel, Müdigkeit. Nach der Akutphase (ca. 2 Wochen) war ich dann beim Arzt. In der Blutabnahme sah man dann immer noch stark erhöhte Lipase und Amphlyase-Werte. Behandelt wurde es dann nicht mehr. Aber ich hatte dann auch keine Beschwerden mehr. Die Blutwerte gingen langsam runter. Wurde nochmal nach 2 Wochen, 6 Wochen und 2 Monaten kontrolliert. Nüchtern-Zucker blieb leicht erhöht, jedoch noch kein Diabetes-Grenze überschritten.

    Aber in wenigen Fällen scheint dann nach der überstandenen Bauchspeicheldrüsenentzündung, ein Diabetes dauerhaft zu bleiben... Und so ein Fall bin anscheinend ich.

    Dann neun Monate später HbA1C bei 6,5, wurde gemacht weil ich über Schwindel klagte und leicht vermehrten Harndrang/Durst, ... Und dann sind auch die Nüchternwerte ein viertel Jahr später hoch gegangen auf ca. 135. Dank nur noch zwei Mahlzeiten und wieder stärker zuckerreduziert, dann ein halbes Jahr später beim Diabetologe 140 nüchtern und HbA1C bei 6,3.
    Dann habe ich weiter reduziert, zwei Mahlzeiten weniger Kohlenhydrate, kein Zucker mehr, außer mal selten eine Ausnahme, teilweise nur eine Mahlzeit am Tag insb. letzter Monat: HbA1c bei 6,7!!! Obwohl ich fast nichts mehr esse...

    Wegen der anderen Verdauungsbeschwerden von der Pankreatitis. Ich nehme da nichts zusätzlich ein. Vertrage aber sehr sehr schlecht Fett, weiß nicht ob da ein Zusammenhang besteht. Habe auch Vitamin D Mangel und niedrige Triglyceride. Da will ich mal mit dem Hausarzt oder Gastroenterologen reden, wegen Elastasetests im Stuhl. Wo wurde denn bei dir schlussendlich die richtige Diabetes Diagnose gestellt?
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    am 13.02.2019 22:32:46 | IP (Hash): 1929087186
    July95 schrieb:
    Also ich bin jetzt wirklich ernsthaft am Überlegen, ob ich es hinbekommen würde einmal am Tag Verzögerungs-Insulin zu spritzen, als Unterstützung.

    Das ist eine sehr gute Überlegung.

    Du solltest auch nicht mehr sehr lange warten und möglichst bald anfangen, deine BSD mit Basalinsulin zu unterstützen. Dass sich deine Werte trotz deiner sehr vorsichtigen Ernährung verschlechtert haben, lässt befürchten, dass es ohne Basalinsulin nicht mehr sehr lange funktioniert.

    Alles Gute, Rainer
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    am 13.02.2019 22:47:55 | IP (Hash): 1156118018
    Ich rede nächste Woche mal mit dem Hausarzt, was der zu dem ganzen Thema sagt.

    Termin zur Ernährungsberatung beim Diabetologen habe ich erst am 14.3. Und ich glaube mittlerweile echt, dass ich selbst frage, ob es möglich ist, das dazuzunehmen. Dann könnte ich endlich wieder etwas mehr essen und hätte hoffentlich auch nicht mehr die starken BZ-Spitzen nach dem Essen und Beschwerden. Weil warten, bis sie selbst damit ankommt, wird wahrscheinlich zu lange dauern und dann muss ich komplett spritzen. Außer sie lenken sofort ein, wenn sie mein Ernährungsprotokoll sehen...
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    am 13.02.2019 23:10:07 | IP (Hash): 1929087186
    Wenn dein Hausarzt dich bei dem schwierigen Beginn besser unterstützt und deine Phobie dabei so gut wie möglich berücksichtigt, dann solltest du es mit ihm zusammen versuchen.

    Deine Diabetologin handelt nicht besonders umsichtig, wenn sie nicht mal in Erwägung zieht, dass du deine Ernährung richtig beschrieben hast. Der Anstieg der Werte bei der von dir beschriebenen Ernährung hätte von ihr unverzügliches Handeln erfordert.
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    am 14.02.2019 11:21:21 | IP (Hash): 1010654315
    Ist halt einfacher zu sagen, dass die Patientin spinnt, wenigstens solange sie kein plausibles Protokoll vorlegt.

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
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    am 14.02.2019 16:41:26 | IP (Hash): 1156118018
    Ich war heute bei meiner Psychotherapeutin und wir haben das Thema selbst spritzen ausführlich besprochen.

    Sie ist der Meinung, dass ich erstmal überhaupt die Diagnose Diabetes akzeptieren lernen muss. Bis dahin werde ich es sicher nicht schaffen mich zu spritzen, weil ich immer wieder neue Hoffnungen mir überlege. Also z. B. könnte ich ja doch Mody2 haben, da wären ja höhere BZ-Verläufe nicht ganz so schlimm.. oder ähnliches. Auch immer noch die Hoffnung, der Diabetes könnte wieder weggehen oder doch irgendwie durch die Ernährung gesteuert werden. Tief in mir weiß ich natürlich, dass es nicht funktioniert. Aber ich klammere mich weiter an diese Hoffnungen. Durch die Reha wird der hoffentlich besser werden, sollte sie genehmigt werden.

    Zudem hat mir meine Therapeutin das bestätigt, was ich selbst auch schon vermutet habe. Ich werde es ggf schaffen mich selbst mit Pen zu spritzen. Unter der Vorraussetzung, dass man keine Nadel sieht, kein Blut/Verletzung und auch keine Schmerzen dabei hat. Weil diese drei Punkte triggern wieder das Trauma und es kommt zur Panikattacke. Ich hoffe, das trifft auf den Pen so zu. Jedoch funktioniert dadurch das blutige BZ-Messen nicht, wegen der Verletzung bzw das Blut. Sollten die drei Bedingungen beim Pen erfüllt sein, meint sie weiter, dass ich es dann schon gut schaffen würde, besonders weil ich selbst bestimmen kann, wann ich es mache und es nicht sozusagen über mich ergehen lassen muss.

    Ich hoffe es stimmt so. Das einzige dumme ist, meine Therapeutin würde mich nicht bei einer ambulanten Einstellung unterstützen. Deshalb wäre dafür eine Reha mit Psychologen wichtig.