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Hallo zusammen, neu hier Diabetes Typ 3 c

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    am 11.02.2019 22:51:35 | IP (Hash): 1156118018
    Hallo zusammen

    ich habe bisher nur im Onmeda-Forum für Diabetiker geschrieben. Dort bekam ich schon sehr viele wertvolle Tipps, jetzt habe ich zusätzlich dieses Forum entdeckt und hoffe, dass vielleicht jemanden noch die ein oder andere Idee einfällt.

    Ich habe seit Oktober 2018 die Diagnose Diabetes mellitus Typ 3c, besser bekannt als pankreopriver Diabetes. Davor waren seit Dezember 2017 die Blutzuckerwerte im diabetischen Bereich erhöht. HbA1C bei 6,5 nüchtern bei 112; Bei anderem Facharzt im April Nüchtern BZ von 135. Laut Hausarzt beide Werte nicht schlimm. Leitlinien und die Leute im Onmeda Forum sagten jedoch was anderes. Ich muss dazu sagen, ich bin recht schlank, 23 Jahre alt, habe zudem noch Morbus Crohn und auch in der Vorgeschichte eine leichte Pankreatitis mit deutlichen Diabetes-Zeichen für zwei Wochen gehabt.

    Beim Diabetologen zeigte sich dann im Ogtt nüchtern 140, nach zwei Std 215, HbA1C von 6,3 und Antikörper negativ. Darauf fiel die Diagnose auch dank Vorgeschichte auf pankreopriven Diabetes.

    Das Hauptproblem ist, dass ich eine extreme Spritzenphobie habe. Das ist nicht so, ja ich hab etwas Angst. Sondern es ist wirklich was komplett anderes. Und ich kann mich überhaupt nicht selbst spritzen, auch Blutabnahmen verlaufen zum Teil mit extremen Panikattacken.

    Meine Diabetologin hat dann nach den Werten gemeint, wir sehen jetzt mal weiter. Wahrscheinlich komme ich sowieso nicht wieder. Keine Schulung, nichts. Ich sollte nur etwas auf meine Ernährung achten. Was leider dank Morbus Crohn nicht wirklich geht. Und in drei Monaten zur erneuten Blutabnahme wiederkommen.

    Heute war ich wieder beim Diabetologen um die Ergebnisse der erneuten Blutabnahme zu besprechen. Obwohl ich kaum noch was esse, HbA1c auf 6,7 gestiegen, nüchtern Zucker weiter bei 134. Zudem habe ich anscheinend auch eine Schilddrüsenunterfunktion. TSH bei 4,1 (Ref. 0,3-4.0). Ich habe jetzt einen Termin zur Ernährungsberatung am 14.3. Will auch eine medizinische Reha beantragen. Bin bloß grade ziemlich verzweifelt, was man jetzt noch tun sollte. Ich esse max zweimal, oft nur einmal am Tag etwas. Z. T. nur ca. 500 kcal. So kann es definitiv nicht weitergehen. Ich weiß selbst, dass ich viel zu wenig esse und ich eigentlich mehr essen müsste. Aber Insulinspritzen geht absolut nicht. Und ich bekomme auch immer wieder nach dem Essen Beschwerden. Und ich habe Angst, dass unbehandelt der Diabetes immer weiter steigt, wenn ich "normal" drei Mahlzeiten essen würde.

    Vielleicht fällt noch jemanden einige Tipps ein. Bin für alle Vorschläge dankbar.
  • Michael74

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    am 12.02.2019 08:03:35 | IP (Hash): 1100796255
    Hallo July
    Gibt es in Deutschland nicht spezielle Diabeteskliniken in für welche man eine Überweisung bekommen sollte. Dein Fall klingt ja schon speziell und vielleicht könnten die dich top einstellen.
    Alles Gute

    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.
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    am 12.02.2019 09:06:24 | IP (Hash): 1831099343
    @Michael74
    Interessanter Ansatz. Und wie stellst du dir eine top Einstellung vor? So ganz ohne Insulininjektion? Die Dame hat nach eigenem Bekunden eine "extreme Spritzenphobie"! 50 Shades of Grey? Fesseln, knebeln, ab dafür?
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    am 12.02.2019 09:22:14 | IP (Hash): 1899743091
    Hi!

    Wenn Insulin fehlt muss es per Injektion in den Körper...

    Was bei Spritzenphobie durchaus schwierig ist.
    Ein gute Hilfe sind die
    Novofine Autocover Kanülen.

    Hier ist die Nadeln nicht sichtbar, und der kleine Ring an der Kanülenspitze lenkt gut vom Einstich ab.
    Bleibt nur noch die Hemmung, selbst die Injektion zu setzen... Hier kann man mit Entspannungsübungen gegenwirken.
    Dauert vielleicht am Anfang länger...
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    am 12.02.2019 10:17:19 | IP (Hash): 561241341
    Nicht nur Spritz- sondern ganz generell ne Pieksphobie, also auch keine BZ-Tests - und da ist die Nadel verdeckt.

    Und NEIN, ich kann mir ohne tägliche mehrfache Überwindung z.B. erstmal mit dem Testspiele keinerlei Möglichkeit zur Verbesserung der Situation vorstellen :(

    ----------------------------------------------
    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
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    am 12.02.2019 11:35:13 | IP (Hash): 1156118018
    Erstmal ein großes Dankeschön, dass mir überhaupt jemand geantwortet hat.

    Also mit der Klinik ist es so eine Sache. Habe in einer Klinik erst meine Spritzenphobie erworben und meide komplett jede stationäre Einweisung in ein Krankenhaus. Ich will ja jetzt eine medizinische Reha beantragen, in der Hoffnung, dass dort irgendwie eine Einstellung klappen könnte. Zusammen mit Psychologen, anderen Betroffenen und halt die Diabetesberater. Was ich aber auch sehr bezweifele. Meine Spritzenphobie, Pieksphobie trifft es wie Jürgen schon angemerkt hat, wohl besser, ist einfach wahnsinnig heftig. Mich muss bei jeder Blutabnahme/Infusion min. eine Person festhalten. Sobald ich die Nadel nur spüre, reiße ich eigentlich schon reflexartig meinen Arm weg. In der letzten Reha für Morbus Crohn haben sie mir mal einmal den Blutzucker gemessen, nachdem ich es eine Woche lang ständig verweigert habe. Dabei wurde ich von drei Leuten festgehalten. Wie soll ich das dann allein schaffen, wenn ich es nicht einmal so zulassen kann? Zudem falle ich um, wenn ich mein Blut sehe... Fürs blutige Messen sehr sehr unpraktisch :(
    Deshalb sind auch verdeckte Kanülen, schön und gut für manche Leute, aber das behebt ja leider nicht das Problem bei mir. Ich denke kaum, dass ich die Kanülen nicht spüren werde. Vielleicht tuen sie ja nicht sehr weh, aber etwas merken wird man sicher. Und dann ist es aus. Besonders vielleicht würde ich es einmal schaffen mich zu pieksen, aber sobald ich dann die Nadel spüre zucke ich weg, oder ähnliches. Es dauert ja auch anscheinend einige Sekunden bis das Insulin verteilt ist.
    Was sind da eure ehrlichen Erfahrungen? Man merkt schon was, bzw was ist das genau für ein Gefühl?

    Ich habe jetzt viel über den FreeStyle Libre gelesen, wenigstens wegen der Blutzuckermessung wäre das vielleicht eine Alternative. Leider bekommt man den anscheinend erst, wenn man sich Insulin spritzt.
    Wie sind da eure Erfahrungen damit, insb. wegen der Genauigkeit der gemessenen Werte?
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    am 12.02.2019 11:59:44 | IP (Hash): 1899743091
    Wenn Du irgendwann auf Insulingaben angewiesen bist, wird es nicht ohne pieksen gehen.

    Selbst mit Insulinpumpe und Gewebezuckermessung ohne blutige Kalibrierung - die Setzhilfen sind Klasse, aber Dein Kopf macht nicht mit.

    Alternative: Hohe BZ-Werte, Folgeschäden, etc.

    Da hilft nur dauerhaft an der Phobie arbeiten.
    Und: Es geht.

    Erster Schritt: Nicht weiter nach nicht vorhandenen Alternativen suchen!
    Bearbeitet von User am 12.02.2019 12:00:51. Grund: .
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    am 12.02.2019 12:44:45 | IP (Hash): 561241341
    Ohne täglichen Abgleich/Kalibrieren mit eher 2 als 1 Pieks geht auch der Sensor nicht annähernd verlässlich, den man nur 1mal pro Woche, alle 14 Tage oder im halben Jahr setzt.

    Für's vollautomatische Spritzen gab's mal Diapens von Hasselmeier. Dosis einstellen, spannen, ohne Hautfalte auf die Spritzstelle setzen und am Klipp auslösen. Hatte sowas, als meine älteren Enkel gerade laufen konnten, und die haben beide gefeiert, wenn sie hier zu Besuch dem Opa den Schuss setzen durften - und Riesentheater veranstaltet, wenn ich das einfach so im Thran selbst gemacht hab.

    Sorry, aber ich denke, dass da nur eine Selbstmach-Kur helfen kann, sone BZ-Testausrüstung und jeden Tag EIN SELBSTGEMACHTER Fingerpieks, erst einer, dann zwei und dann drei mit immer kürzeren Zeiten für den Überwindungskampf. Und mit dreien könnte dann vielleicht schon so viel Routine erreicht sein, dass auch die Injektion mit dem normalen Pen geht. Schließlich braucht man für die kurzen dünnen Kanülen heute keine Hautfalte mehr.

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    am 12.02.2019 13:32:03 | IP (Hash): 2142017618
    hjt_Jürgen schrieb:
    Sorry, aber ich denke, dass da nur eine Selbstmach-Kur helfen kann

    Ich fürchte, das wird nichts. Wir reden hier nicht über "ich fürchte mich vorm Pieks" sondern nach der gegebenen Beschreibung über eine ausgewachsene Angststörung. Das ist eine psychische Erkrankung und gehört in die Hände eines Fachmanns, der sich mit der Therapie von Phobien auskennt. Und das möglichst rasch! Wenn der noch funktionierende Rest der Bauchspeicheldrüse erstmal den Geist aufgegeben hat, bleibt nicht mehr viel Zeit. Und auch die heute bei Phobien favorisierten Ansätze brauchen Zeit und funktionieren eben nicht von heut auf morgen. Auf eine durch absoluten Insulinmangel ausgelöste Ketoazidose zu warten und zu hoffen, dass der Schock über Verkabelung und permanente venöse Zugänge auf der Intensivstation das Problem löst, scheint mir da jedenfalls keine gute Lösung zu sein.
    Bearbeitet von User am 12.02.2019 13:32:55. Grund: .
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    am 12.02.2019 14:41:46 | IP (Hash): 1156118018
    Ich bin seit einem Jahr wegen meiner Spritzenphobie und der damit verbundenen posttraumatischen Belastungsstörung in psychotherapeutischer Behandlung. Das Problem damals war, dass erst mehrfach im Krankenhaus die Nadeln daneben lagen und mir keiner glaubte, dass ich permantent dadurch starke Schmerzen hatte. Und als ich dann nicht mehr wollte, wurden die nächsten Zugänge gegen meinen Willen unter körperlicher Gewalt gelegt. Und das habe ich überhaupt nicht verarbeitet.

    Ich bekomme so Panikattacken, dass ist mit einer normalen Angst nicht mehr gleichzusetzen. Ich hyperventiliere z. T. schon vorher so schlimm, bis ich (fast) ohnmächtig werde. Nach dem Stechen halte ich zum Teil solange die Luft unbewusst an, dass ich ohnmächtig werde. Selbst wenn ich liege, während der Blutabnahme. Vom Blutdruckabfall gar nicht zu reden. Einmal habe ich mich versehentlich beim Abspülen mit einem Messer geschnitten, ich habe es nicht rechtzeitig geschafft mich hinzusetzen, deshalb bin ich ohnmächtig geworden und böse gestürzt... Z. T. müssen mich auch mehrere Menschen festhalten, weil einer allein nicht die Kraft dazu hat...

    @Jürgen: du schreibst von diesem vollautomatischen Pen. Hast du da irgendwas gespürt, beim Spritzen? Wenn ja, mit was war das vergleichbar?

    Bei Insulinpumpe und Sensor gäbe es halt die Möglichkeit, dass ich die Stellen vorher mit einer speziellen Betäubungssalbe eincreme. Damit ich fast nichts spüre. Nehme ich auch für Blutabnahmen/Infusionen. Damit wäre es einfacher, aber ich könnte mich trotzdem nicht selbst spritzen, aber es wahrscheinlich besser/eher zulassen, wenn mich jemand spritzt. Weil ich lasse ja nicht einmal zu, dass mir jemand mit einer Nadel nahe kommt. Die Creme darf man aber nicht täglich nehmen, also nichts für tägliche Insulininjektion per Pen. Und für die blutige BZ-Messung scheitet sie auch komplett aus, weil da angeblich auch kein Blut rauskommen würde am Finger, da dadurch die Durchblutung herabgesetzt wird.
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    am 12.02.2019 17:38:22 | IP (Hash): 561241341
    Auch die beste psychologische Behandlung wird so eine massive Phobie nicht einfach irgendwann von jetzt auf gleich ausschalten können, sondern nur nach und nach immer mehr und hoffentlich in absehbarer Zeit ausreichend lindern können. Und auf die Linderung kann frau als akut Betroffene nicht warten, sondern der muss frau so schwer das auch fällt Tag um Tag Millimeter um Millimeter entgegen gehen.

    Praktisch ist das ein vielschichtiger Lernprozess, mit dem das alte ungesunde Verhalten nicht abgelöst und ersetzt wird, sondern mit dem Du das alte ungesunde Verhalten UNBEDINGT MIT DEM GESUNDEN ABLÖSEN UND ERSETZEN WILLST!

    Dazu gehört wesentlich das Video vom situativ völlig selbstverständlichen BZ-Test mehrmals am Tag auf dem inneren Monitor. Und ja, das fühlt sich zu Anfang ALLES ANDERE als gut und richtig an, aber in dem Maße, in dem Du das Video jedesmal mit der Gewissheit siehst, dass Du Deinen Diabetes damit eng bei Fuß halten und gesund mit ihm leben kannst, wird es sich mit Sicherheit ein Fitzelchen weniger schrecklich und mehr nützlich anfühlen. Daumendrück

    Wie Du hier lesen kannst, gibt es den Diapen nicht mehr https://haselmeier.com/wp-content/uploads/2016/12/Haselmeier_DIAPEN_ausser_Vertrieb.pdf

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 12.02.2019 19:03:32 | IP (Hash): 1417489925
    Hallo July,

    so ein Insulinpen hat mit einer Medizinischen Spritze (Kanüle in Vene) weniger zu tun, auch wenn man das so begrifflich mit Insulinspritzen benennt.
    Die Pennadeln sind sehr viel kürzer (ab 4 mm Länge schon erhältlich), fein geschliffene Spitze und beschichtet. Hautfalte bilden, muss nur ins Unterhautfettgewebe gegeben werden, nicht wirklich zu spüren.
    Tapfer sein, tief durchatmen und unter Aufsicht versuchen, selber fühlen und am besten gar nicht so schlimm, wie befürchtet.
    Blutzuckermessen per Lanzette ist auch nicht schlimm.
    Auch hier sind die Spitzen fein und können per Andruck der Stechhilfe noch zusätzlich eingestellt werden.
    Übrigens möchte ich die Spitze sehen und merke schon bei Antesten: Nö, da nicht - besser andere Stelle.
    ~
    Deine BZ-Werte sind noch nicht so hoch und ev. heilt die leichte Bauchspeicheldrüsenentzündung noch aus.

    Bei mir ist die Bauchspeicheldrüsenentzündung chronisch, schmerzfrei verlaufen und erst Jahre später diagnostiziert worden - wurde vorher als LADA = erwachsener 1er behandelt.
    Überweisung an weit entfernte spezialisierte Gastro-Abteilung an Uni-Klinik war nicht zielführend.
    Gegenteil: Trotz hochauflösendem Ultraschall und Enzymbestimmung in Stuhlproben wurde damals Pankreatitis ausgeschlossen. Kreon als Fettenzyme wurden sogar abgesetzt.

    Nun ja, so langsam hat mein Internist/Diabetologe diese Fehleinschätzung ausbügeln können, mit geduldigem Herantasten (über andere leichtere Verdauungsenzyme) bis wieder zum Kreon.
    Ist ein zweites Problem, wenn die Bauchspeicheldrüse insgesamt nicht funktioniert - Verdauungsenzyme bes. zur Fettverdauung fehlen. Nicht nur per Gewichtsabnahme zu sehen, sondern auch an Mangel per Blutwerte fettlöslicher Vitamine A, D, E, K.

    Mittlerweile kann mein Arzt die geschrumpfte Bauchspeicheldrüse auch mit seinem Ultraschallgerät sehen und prophezeit: Insulin und Enzymdosis wird sich erhöhen. Und malte dann so einen Strich als graphische Darstellung auf einen Notizzettel.

    Ambulant einen Arzt des Vertrauens zu finden, ist so meine Lebenserfahrung.
    Überweisung an Spezialklinik mit Tunnelblick auf ein spezielles Fachgebiet, waren bei mir jedenfalls nicht hilfreich.
    Bei einem anderen Klinikaufenthalt sollte ich auch so Psycho-Gespräche wahrnehmen.
    Eh schon mal da, warum nicht ? War nix! Gebrieft durch Vorurteil von Prof. beeinflusst, ging's eher darum, als um meine Gedanken.

    Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 13.02.2019 15:36:38. Grund: Korrektur Schreibfehler
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    am 13.02.2019 22:12:08 | IP (Hash): 1156118018
    hjt_Jürgen schrieb:
    Auch die beste psychologische Behandlung wird so eine massive Phobie nicht einfach irgendwann von jetzt auf gleich ausschalten können, sondern nur nach und nach immer mehr und hoffentlich in absehbarer Zeit ausreichend lindern können. Und auf die Linderung kann frau als akut Betroffene nicht warten, sondern der muss frau so schwer das auch fällt Tag um Tag Millimeter um Millimeter entgegen gehen.

    Praktisch ist das ein vielschichtiger Lernprozess, mit dem das alte ungesunde Verhalten nicht abgelöst und ersetzt wird, sondern mit dem Du das alte ungesunde Verhalten UNBEDINGT MIT DEM GESUNDEN ABLÖSEN UND ERSETZEN WILLST!

    Dazu gehört wesentlich das Video vom situativ völlig selbstverständlichen BZ-Test mehrmals am Tag auf dem inneren Monitor. Und ja, das fühlt sich zu Anfang ALLES ANDERE als gut und richtig an, aber in dem Maße, in dem Du das Video jedesmal mit der Gewissheit siehst, dass Du Deinen Diabetes damit eng bei Fuß halten und gesund mit ihm leben kannst, wird es sich mit Sicherheit ein Fitzelchen weniger schrecklich und mehr nützlich anfühlen. Daumendrück



    Also ich bin jetzt wirklich ernsthaft am Überlegen, ob ich es hinbekommen würde einmal am Tag Verzögerungs-Insulin zu spritzen, als Unterstützung. Wurde mir im Onmeda-Forum empfohlen. Mit verdeckter Nadel und sehr geringer Nadellänge. Hab jetzt mal ein bisschen rumgegoogled. Die hier im Forum empfohlenen Nadeln sind ja 8mm. Es gibt anscheinend, sollte es die noch geben?, mylife Clickfine Autoprotect 5mm (31G) Nadeln. Ich weiß jetzt natürlich nicht, ob die auch verdeckt sind. Klingt aber so.

    Aber BZ-messen funktioniert sicher nicht. Egal wie sehr ich mich bemühen würde. Schon allein, weil es ja dann blutet... Da kann wahrscheinlich nicht einmal der Psychologe mir helfen. Und selbst wenn ich so ein BZ-Messgerät mit Lazetten da hätte, würde ich mich nicht überwinden können, es auszuprobieren.
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    am 13.02.2019 22:30:47 | IP (Hash): 1731633076
    Wo wir jetzt so schön in 2 Foren spielen, hier die beinharte Verlängerung:

    Mit "BZ-messen funktioniert sicher nicht" machst Du das Paradebeispiel von voll megatiefer Werbung :(

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
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    am 13.02.2019 22:32:22 | IP (Hash): 1156118018
    Elfe schrieb:
    Hallo July,

    so ein Insulinpen hat mit einer Medizinischen Spritze (Kanüle in Vene) weniger zu tun, auch wenn man das so begrifflich mit Insulinspritzen benennt.
    Die Pennadeln sind sehr viel kürzer (ab 4 mm Länge schon erhältlich), fein geschliffene Spitze und beschichtet. Hautfalte bilden, muss nur ins Unterhautfettgewebe gegeben werden, nicht wirklich zu spüren.
    Tapfer sein, tief durchatmen und unter Aufsicht versuchen, selber fühlen und am besten gar nicht so schlimm, wie befürchtet.
    Blutzuckermessen per Lanzette ist auch nicht schlimm.
    Auch hier sind die Spitzen fein und können per Andruck der Stechhilfe noch zusätzlich eingestellt werden.
    Übrigens möchte ich die Spitze sehen und merke schon bei Antesten: Nö, da nicht - besser andere Stelle.
    ~
    Deine BZ-Werte sind noch nicht so hoch und ev. heilt die leichte Bauchspeicheldrüsenentzündung noch aus.

    Bei mir ist die Bauchspeicheldrüsenentzündung chronisch, schmerzfrei verlaufen und erst Jahre später diagnostiziert worden - wurde vorher als LADA = erwachsener 1er behandelt.
    Überweisung an weit entfernte spezialisierte Gastro-Abteilung an Uni-Klinik war nicht zielführend.
    Gegenteil: Trotz hochauflösendem Ultraschall und Enzymbestimmung in Stuhlproben wurde damals Pankreatitis ausgeschlossen. Kreon als Fettenzyme wurden sogar abgesetzt.

    Nun ja, so langsam hat mein Internist/Diabetologe diese Fehleinschätzung ausbügeln können, mit geduldigem Herantasten (über andere leichtere Verdauungsenzyme) bis wieder zum Kreon.
    Ist ein zweites Problem, wenn die Bauchspeicheldrüse insgesamt nicht funktioniert - Verdauungsenzyme bes. zur Fettverdauung fehlen. Nicht nur per Gewichtsabnahme zu sehen, sondern auch an Mangel per Blutwerte fettlöslicher Vitamine A, D, E, K.

    Mittlerweile kann mein Arzt die geschrumpfte Bauchspeicheldrüse auch mit seinem Ultraschallgerät sehen und prophezeit: Insulin und Enzymdosis wird sich erhöhen. Und malte dann so einen Strich als graphische Darstellung auf einen Notizzettel.

    Ambulant einen Arzt des Vertrauens zu finden, ist so meine Lebenserfahrung.
    Überweisung an Spezialklinik mit Tunnelblick auf ein spezielles Fachgebiet, waren bei mir jedenfalls nicht hilfreich.
    Bei einem anderen Klinikaufenthalt sollte ich auch so Psycho-Gespräche wahrnehmen.
    Eh schon mal da, warum nicht ? War nix! Gebrieft durch Vorurteil von Prof. beeinflusst, ging's eher darum, als um meine Gedanken.

    Gruß Elfe



    Das freut mich richtig, von jemanden zu hören, der ebenfalls Typ 3c hat.
    Meine Bauchspeicheldrüsenentzündung ist schon längst ausgeheilt. Die hatte ich Nov 2016. Damals hatte ich wahnsinnig viel Harndrang und darauffolgend wahnsinnig viel Durst. Kam auf ca. 5 Liter am Tag. Dazu Übelkeit, sehr starke Bauchschmerzen, wobei ich damals dachte, die kommen vom Crohn. Und generell, extreme Schlappheit, Schwindel, Müdigkeit. Nach der Akutphase (ca. 2 Wochen) war ich dann beim Arzt. In der Blutabnahme sah man dann immer noch stark erhöhte Lipase und Amphlyase-Werte. Behandelt wurde es dann nicht mehr. Aber ich hatte dann auch keine Beschwerden mehr. Die Blutwerte gingen langsam runter. Wurde nochmal nach 2 Wochen, 6 Wochen und 2 Monaten kontrolliert. Nüchtern-Zucker blieb leicht erhöht, jedoch noch kein Diabetes-Grenze überschritten.

    Aber in wenigen Fällen scheint dann nach der überstandenen Bauchspeicheldrüsenentzündung, ein Diabetes dauerhaft zu bleiben... Und so ein Fall bin anscheinend ich.

    Dann neun Monate später HbA1C bei 6,5, wurde gemacht weil ich über Schwindel klagte und leicht vermehrten Harndrang/Durst, ... Und dann sind auch die Nüchternwerte ein viertel Jahr später hoch gegangen auf ca. 135. Dank nur noch zwei Mahlzeiten und wieder stärker zuckerreduziert, dann ein halbes Jahr später beim Diabetologe 140 nüchtern und HbA1C bei 6,3.
    Dann habe ich weiter reduziert, zwei Mahlzeiten weniger Kohlenhydrate, kein Zucker mehr, außer mal selten eine Ausnahme, teilweise nur eine Mahlzeit am Tag insb. letzter Monat: HbA1c bei 6,7!!! Obwohl ich fast nichts mehr esse...

    Wegen der anderen Verdauungsbeschwerden von der Pankreatitis. Ich nehme da nichts zusätzlich ein. Vertrage aber sehr sehr schlecht Fett, weiß nicht ob da ein Zusammenhang besteht. Habe auch Vitamin D Mangel und niedrige Triglyceride. Da will ich mal mit dem Hausarzt oder Gastroenterologen reden, wegen Elastasetests im Stuhl. Wo wurde denn bei dir schlussendlich die richtige Diabetes Diagnose gestellt?
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    am 13.02.2019 22:32:46 | IP (Hash): 1929087186
    July95 schrieb:
    Also ich bin jetzt wirklich ernsthaft am Überlegen, ob ich es hinbekommen würde einmal am Tag Verzögerungs-Insulin zu spritzen, als Unterstützung.

    Das ist eine sehr gute Überlegung.

    Du solltest auch nicht mehr sehr lange warten und möglichst bald anfangen, deine BSD mit Basalinsulin zu unterstützen. Dass sich deine Werte trotz deiner sehr vorsichtigen Ernährung verschlechtert haben, lässt befürchten, dass es ohne Basalinsulin nicht mehr sehr lange funktioniert.

    Alles Gute, Rainer
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    am 13.02.2019 22:47:55 | IP (Hash): 1156118018
    Ich rede nächste Woche mal mit dem Hausarzt, was der zu dem ganzen Thema sagt.

    Termin zur Ernährungsberatung beim Diabetologen habe ich erst am 14.3. Und ich glaube mittlerweile echt, dass ich selbst frage, ob es möglich ist, das dazuzunehmen. Dann könnte ich endlich wieder etwas mehr essen und hätte hoffentlich auch nicht mehr die starken BZ-Spitzen nach dem Essen und Beschwerden. Weil warten, bis sie selbst damit ankommt, wird wahrscheinlich zu lange dauern und dann muss ich komplett spritzen. Außer sie lenken sofort ein, wenn sie mein Ernährungsprotokoll sehen...
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    am 13.02.2019 23:10:07 | IP (Hash): 1929087186
    Wenn dein Hausarzt dich bei dem schwierigen Beginn besser unterstützt und deine Phobie dabei so gut wie möglich berücksichtigt, dann solltest du es mit ihm zusammen versuchen.

    Deine Diabetologin handelt nicht besonders umsichtig, wenn sie nicht mal in Erwägung zieht, dass du deine Ernährung richtig beschrieben hast. Der Anstieg der Werte bei der von dir beschriebenen Ernährung hätte von ihr unverzügliches Handeln erfordert.
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    am 14.02.2019 11:21:21 | IP (Hash): 1010654315
    Ist halt einfacher zu sagen, dass die Patientin spinnt, wenigstens solange sie kein plausibles Protokoll vorlegt.

    ----------------------------------------------
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    am 14.02.2019 16:41:26 | IP (Hash): 1156118018
    Ich war heute bei meiner Psychotherapeutin und wir haben das Thema selbst spritzen ausführlich besprochen.

    Sie ist der Meinung, dass ich erstmal überhaupt die Diagnose Diabetes akzeptieren lernen muss. Bis dahin werde ich es sicher nicht schaffen mich zu spritzen, weil ich immer wieder neue Hoffnungen mir überlege. Also z. B. könnte ich ja doch Mody2 haben, da wären ja höhere BZ-Verläufe nicht ganz so schlimm.. oder ähnliches. Auch immer noch die Hoffnung, der Diabetes könnte wieder weggehen oder doch irgendwie durch die Ernährung gesteuert werden. Tief in mir weiß ich natürlich, dass es nicht funktioniert. Aber ich klammere mich weiter an diese Hoffnungen. Durch die Reha wird der hoffentlich besser werden, sollte sie genehmigt werden.

    Zudem hat mir meine Therapeutin das bestätigt, was ich selbst auch schon vermutet habe. Ich werde es ggf schaffen mich selbst mit Pen zu spritzen. Unter der Vorraussetzung, dass man keine Nadel sieht, kein Blut/Verletzung und auch keine Schmerzen dabei hat. Weil diese drei Punkte triggern wieder das Trauma und es kommt zur Panikattacke. Ich hoffe, das trifft auf den Pen so zu. Jedoch funktioniert dadurch das blutige BZ-Messen nicht, wegen der Verletzung bzw das Blut. Sollten die drei Bedingungen beim Pen erfüllt sein, meint sie weiter, dass ich es dann schon gut schaffen würde, besonders weil ich selbst bestimmen kann, wann ich es mache und es nicht sozusagen über mich ergehen lassen muss.

    Ich hoffe es stimmt so. Das einzige dumme ist, meine Therapeutin würde mich nicht bei einer ambulanten Einstellung unterstützen. Deshalb wäre dafür eine Reha mit Psychologen wichtig.
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    am 14.02.2019 16:47:32 | IP (Hash): 1156118018
    Mittlerweile denke ich, dass meine Diabetologin auch einfach Angst hat, bei mir jetzt Insulin-Spritzen anzusprechen. Nach der heftigsten Panikattacke bei der letzten Blutabnahme wundert es mich auch nicht. Die hat sie ja auch live miterlebt.
    Das allerwichtigste ist, hatte sie beim ersten Gespräch gesagt, dass es unbedingt weiter kontrolliert wird, weil sie hat bei mir Angst, dass ich einfach es überhaupt nicht mehr kontrollieren lasse. Sondern dass ich es einfach verdränge und nie mehr zu ihr komme.

    Und weil ihr Plan, dass es erstmal so funktioniert mit Ernährung, ohne Spritzen, ewige Diskussionen mit mir, etc, leider nicht klappt, war sie halt sauer.

    Das könnte ich mir jetzt gut vorstellen. Leider kann ich die Ärztin noch überhaupt nicht gut einschätzen.
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    am 14.02.2019 17:10:42 | IP (Hash): 1962595485
    July95 schrieb:
    Tief in mir weiß ich natürlich, dass es nicht funktioniert.

    So ist es - alles bisherige spricht dagegen.

    Alles Gute, Rainer
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 14.02.2019 17:56:33 | IP (Hash): 1417489925
    Hallo July,
    deine Beschwerden beschreiben eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung.
    Morbus Crohn ist dazu noch eine weitere Schwierigkeit, kommt darauf an, wie stark die Entzündung ist. (Kenne das nur als Mitmensch einer betroffenen Person, die sich damit plagt und öfter Antibiotikum bekommen muss). Wie will man das auseinander halten °~°

    Wie schon erzählt, war ich per Blutzuckerwerte schon vorher in Behandlung.
    Bin aufgefallen mit BZ 400 ! und HbA1c von 8 und habe sofort Mahlzeiteninsulin zu jedem Essen spritzen müssen. Drei Monate später war ich schon bei LZ-Wert 6 angelangt, trotz großer Spannbreite der BZ-Werte. Ist weiter schwierig geblieben, aber mit dem kurzwirkenden Insulin kann man auch mal eine Einheit als Korrektur spritzen (überprüfe nach 3 h).

    BZ war also bei mir gar nicht so das Problem, sondern weiterhin eine sehr starke Gewichtsabnahme mit bereits Wassereinlagerungen als Notbehelf des Organismus - Fett und Muskeln waren komplett futsch.
    War erst ambulant beim Gastroenterologen (Zöliakie wurde ausgeschlossen) und dann haben sich die beiden Ärzte besprochen und mich in die 'beste' Uni-Klinik überwiesen.
    Viele Untersuchungen (auch manches gefunden bzgl. Magen und Laktoseintoleranz aufgedeckt), aber ausgerechnet wurde die vermutete Pankreas-Erkrankung verneint.
    War wohl auch mein Fehler, da ich die ambulant erstellten MRT-Bilder plus Diagnose in der Uni-Klinik vorgelegt habe. Dort wurde die Diagnose nicht bestätigt, hätte auf neues MRT mit deren wohl besseren Geräten bestehen sollen.
    Die Enzymbestimmung in gesammelten Stuhlproben war voll daneben.
    Wusste schon vom Diabetologen, daß Enzyme empfindlich sind und sich schnell zersetzen, Analytik schwierig.
    Und das Stehenlassen über die kompletten Osterfeiertage in der Klinik war ein Fehler.

    Die Verdauungsbeschwerden bei Pankreatitis ist auf Verminderung ! der Verdauungsenzyme begründet, besonders der Lipase zur Fettverdauung benötigt.
    Eine häufige Frage der Ärzte dazu, ob man selber einen sogenannten Fettstuhl bemerkt.
    War bei mir nicht der Fall, sondern anderes Aussehen mit Fettauflage (um das mal so allgemein zu beschreiben).
    So manches wird allerdings durch andere chronische Sachen überdeckt, bei mir eben die Unverträglichkeit von Milchzucker und bei dir ggfs. der Morbus Crohn.

    Gemessen hatte die Hausärztin den hohen BZ-Wert von 400.
    Sie hat dann sofort telefonisch am selben Tag mir einen Termin als Notfall in hiesiger Schwerpunktpraxis vermittelt … und dann eben sofort Mahlzeiteninsulin.
    Wurde erklärt warum/wieso/weshalb und musste sofort üben: Ampullenwechsel Pen und selbst spritzen mit entsprechendem Vorgehen. Da gab's kein Entrinnen …, verstehe deine Angst vor so spitzen Gegenständen.

    Mit der richtigen Technik tut's wirklich nicht weh, wichtig gewusst wie ?
    Wenn du selber BZ misst und Insulin per Pen gibst, bist du Frau des Handelns.
    Zum BZ-messen wird in die Fingerbeere seitlich die Lanzette gesetzt und es wird heutzutage wirklich nur ein kleines Tröpfen benötigt. Per Andruckeinstellung der Stechhilfe kannst du das gut einstellen und ggfs. jedesmal die Lanzette wechseln.
    Beim Insulindosis setzen, kannst du eine Hautfalte bilden, also mit Daumen und Zeigefinger die Haut/Unterhaut unter Spannung setzen, dann dringt die Kanüle ganz leicht ohne Schmerz ein.

    Ist für einen selbst gut händelbar und hat so überhaupt nichts damit zu tun, was so Ärzte, Krankenschwestern und MFAs mit uns anstellen.
    Solche ev. unschönen Erfahrungen wieder auszugraben und per Psychologen zu zerreden, ist nicht meins.
    Tief abgespeichert und aus Kurzzeitgedächtnis verbannt, hat auch gesunde Vorteile.

    Die Diabetes-Schwerpunktpraxis ist eine Internisten-Praxis mit entsprechender Fortbildung zum Diabetologen.
    Die kümmern sich um alle internistischen Probleme und überweisen auch zu anderen Fachkollegen, wenn sie dies für nötig erachten. Sammeln die Befunde für mich per Einschätzung und Medikamentenverschreibung. Mittlerweile auch sozusagen 'Hausarzt'.
    Ist eine große Erleichterung für mich, einen Ansprechpartner zu haben, der diese Facharzt-Gespräche insgesamt zur persönlichen Geschichte sortiert.

    Rate dir deshalb auch, einen kompetenten Internisten zu suchen, der deine Gesamterkrankungen besser einschätzen kann.

    Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 14.02.2019 17:58:22. Grund: +
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    am 14.02.2019 20:04:56 | IP (Hash): 1156118018
    Elfe schrieb:

    deine Beschwerden beschreiben eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung.
    Morbus Crohn ist dazu noch eine weitere Schwierigkeit, kommt darauf an, wie stark die Entzündung ist. (Kenne das nur als Mitmensch einer betroffenen Person, die sich damit plagt und öfter Antibiotikum bekommen muss). Wie will man das auseinander halten °~°



    Welche Beschwerden meinst du jetzt? Die damaligen von 2016 mit Bauchschmerzen, Übelkeit etc oder die jetzigen mit schlecht fettvertragen?

    Ich habe neben Morbus Crohn, auch Laktoseintoleranz und Reizdarm. Also bei Verdauungsproblemen ist es echt schwierig herauszufinden, woran es liegen könnte.

    Elfe schrieb:

    Mit der richtigen Technik tut's wirklich nicht weh, wichtig gewusst wie ?

    Beim Insulindosis setzen, kannst du eine Hautfalte bilden, also mit Daumen und Zeigefinger die Haut/Unterhaut unter Spannung setzen, dann dringt die Kanüle ganz leicht ohne Schmerz ein.



    Danke für die genaue Beschreibung. Ich habe jetzt von drei Leuten gehört, dass es angeblich überhaupt nicht weh tun soll das Insulin spritzen. Wenn es wirklich stimmt, würde ich es schon schaffen, denke ich.

    BZ messen ist nur leider eine komplett andere Geschichte. Aber sollte ich wirklich nur (erstmal) mit Verzögerungsinsulin auskommen, wäre es vllt auch gar nicht unbedingt nötig unbedingt zu messen.

    Elfe schrieb:
    Solche ev. unschönen Erfahrungen wieder auszugraben und per Psychologen zu zerreden, ist nicht meins.
    Tief abgespeichert und aus Kurzzeitgedächtnis verbannt, hat auch gesunde Vorteile.



    Meine Phobie war so stark, dass es ohne Psychologe nicht mehr gegangen wäre. Bei einer Infusion für Morbus Crohn 2 Std nur am Hyperventilieren. Ich war nicht zu beruhigen. Die nächste Infusion zweimal umsonst stechen, weil ich so extrem weggezogen habe, dass mich niemand mehr alleine festhalten kann, dann wurde die nächste Nadel gelegt, wo mich dann zwei Leute festgehalten haben und es hat auch nur mit viel Glück geklappt. Dann wollten sie mir eigentlich keine Infusionen mehr geben, gibt nur leider kaum noch Alternativen.. Und dann habe ich mit Therapie angefangen. Und schon gute Ergebnisse erzielt.

    Elfe schrieb:
    Die Diabetes-Schwerpunktpraxis ist eine Internisten-Praxis mit entsprechender Fortbildung zum Diabetologen.
    Die kümmern sich um alle internistischen Probleme und überweisen auch zu anderen Fachkollegen, wenn sie dies für nötig erachten. Sammeln die Befunde für mich per Einschätzung und Medikamentenverschreibung. Mittlerweile auch sozusagen 'Hausarzt'.
    Ist eine große Erleichterung für mich, einen Ansprechpartner zu haben, der diese Facharzt-Gespräche insgesamt zur persönlichen Geschichte sortiert.

    Rate dir deshalb auch, einen kompetenten Internisten zu suchen, der deine Gesamterkrankungen besser einschätzen kann.


    So ähnlich ist es bei mir auch. Diabetes-Schwerpunktpraxis DDG-zertifiziert, meine Ärztin Internistin, Diabetologin, Ernährungsmedizinerin, dann gibt es noch zwei weitere Internisten in der Praxis für Hausärztlich-internistische Betreuung.

    So scheine ich schon gut dort aufgehoben zu sein. Bei mir ist es sowieso schwierig mit der Angst und meinen Erfahrungen überhaupt Vertrauen zu neuen Ärzten aufzubauen. Und das erschwert halt auch die Zusammenarbeit mit einem neuen Arzt, der mich auch noch nicht kennt und einschätzen kann.
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    am 14.02.2019 21:11:26 | IP (Hash): 1156118018
    Ich drehe mich irgendwie im Kreis. Denke quasi den ganzen Tag nur noch an Insulin. ja/nein, schaff ich das, welches, Vorteile/Nachteile, etc. Habe auch schon so viel gelesen, Bücher, in Foren, etc. Aber ich steige da nicht komplett durch. Wahrscheinlich ist es auch einfach viel zu viel. Mein Gehirn weigert sich bestimmte Sachen einfach zu verstehen. Sorry, dass ich immer wieder aufs neue gefragt habe.

    Ich werde jetzt die nächsten Tage eine Google- und Forumpause machen. Bis ich Mittwoch beim Hausarzt war. Das wird sonst einfach viel zu viel. Und raus kommt ja doch nichts.

    Entweder Insulinspritzen (+BZ messen) trotz Panik oder eben Folgeschäden, Koma und Tod zu riskieren. Eine andere Wahl habe ich nicht. Das muss ich nur einsehen.
    Das einzige was es eigentlich nur noch zu bedenken gibt, falls ich mich für ersteres Möglichkeit entscheide, entweder Einstellung ambulant oder in der Reha oder in Bad Mergentheim in der Klinik. Aber darüber denke ich jetzt auch nicht mehr nach.

    Kann grade einfach nicht mehr. Sorry, dass ich euch so mit meinen Problemen "genervt" habe. Es gibt keine andere Lösung, das muss ich akzeptieren. Sonst gab es immer irgendeine Alternative, aber in diesem Sinn ist es einfach aussichtslos. Ich habe Lösungen versucht zu finden, wo es keine gibt.

  • Elfe

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    am 15.02.2019 17:17:01 | IP (Hash): 1417489925
    Liebe July,
    kann dich gut verstehen und stehe dir bei.
    Googeln zu Krankheiten mag ich auch nicht mehr, was da so alles beschrieben wird - könnte …, macht mich ganz kirre. Frage da lieber die Ärzte in der Gegenwart.

    Von ärztlicher Seite bist du gut aufgehoben, schon mal beruhigend, da dich ja mehrere internistische Probleme plagen.
    Fettverdauungsprobleme bestehen bei dir bestimmt nicht aufgrund ausgestandener Pankreatis.

    Morbus Crohn und Reizdarm ist ja auch schmerzhaft und mit allen möglichen Verdauungsproblemen behaftet.
    Ich selber habe allein noch nicht mal die hochgradige Laktoseintoleranz feststellen können.
    Die Beschwerden wurden z.T. erst am anderen Tag deutlich, mit etlichen Mahlzeiten dazwischen - was war also falsch ?

    Manches hat bei mir auch etwas mit einer chronischen Magenentzündung zu tun.
    Versuche also, Magen und Darm per Verdauung nicht zu überfordern und stelle danach die Mahlzeiten zusammen. Lieber leichtverdauliches warmes Essen, Brot + gekochte Kartoffel, Ei in jeglicher Form, Milchprodukte. Wurst und faseriges Fleisch (Eiweiß) bekomme ich kaum aufgeschlossen (sehe das an hohen BZ-Werten nach einigen Stunden, trotz abgestimmtes Insulin).

    Deine Spritzenphobie beruht auf ärztlicher Behandlung mit Kanülensetzen tief in die Ader.
    Je nachdem, wer's macht, habe ich da auch so einige schmerzhaften Erfahrungen.

    Aber selber BZ messen und Insulindosis geben, hat damit so gut wie kaum was zu tun.
    Wie schon beschrieben, sind Pennadeln sehr viel kürzer, fein geschliffen und beschichtet.
    Auch die Lanzetten sind ebenso fein geschliffen und werden seitlich an der Fingerbeere angesetzt - bevorzuge dazu Mittel- und Ringfinger der rechten und linken Hand, nicht so schmerzempfindlich wie kleiner Finger (Daumen und Zeigefinger entfallen wg. Greifen im Alltag).
    Pennadeln und Lanzetten können dazu jedesmal gewechselt werden, was schonender für die Haut ist.

    Da deine BZ-Werte gar nicht so hoch sind, könnte Basalinsulin hilfreich sein.
    Dieses wird nur 1 - 2 mal pro 24 h gegeben, in den Oberschenkel, da als Frau genügend Unterhautfett vorhanden und schmerzfrei.
    Wurden eigentlich mit dir schon mal orale Medikamente besprochen ?
    Da hat sich in den letzten Jahren eine Menge getan mit unterschiedlichen Wirkansätzen.
    Ev. sprechen Morbus Crohn und Reizdarm dagegen - nachfragen.

    Selber wurde ich per Diabetes ambulant behandelt.
    War wegen anderer Dinge in Kliniken und kam mir vor, wie unter einer Glasglocke.
    Von heut' auf morgen entlassen und sieh mal zu, wie du klar kommst.
    Am gleichen Tag noch zum Hausarzt, wegen Rezept und Medikamente besorgen und dann in den Alltag geworfen °~°

    Panik und sonstige dunklen Gedanken möglichst verbannen.
    Hey, wir leben noch und wollen mit allen Sinnen genießen.
    Es wird Frühling, die Tage werden heller mit viel Sonnenschein.

    Ganz hilfreich finde ich im übrigen auch Musik als Stimmungsaufheller.
    Takt macht fröhlich und lässt mich tanzen.
    Mein aktueller Ohrwurm zur Zeit
    https://www.youtube.com/watch?v=mOFvJVroAJE
    Auch gut, auch zu Sport (in Endlosschleife)
    https://www.youtube.com/watch?v=aee7AmC_CzY

    Gruß Elfe
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    am 22.02.2019 19:08:03 | IP (Hash): 1156118018
    Ganz lieben Dank für deine Antwort Elfe.

    Ich bin momentan irgendwie mit meiner Kraft am Ende, deshalb schreibe ich fast gar nichts. Jetzt habe ich anscheinend auch noch einen Schub beim Crohn. Jedenfalls sind die Entzündungswerte recht hoch.. Das könnte auch den Anstieg des HbA1Cs erklären.

    Am Mittwoch war ich bei meiner Hausärztin wegen Reha-Antrag und sprechen, was sie zu Diabetes und Insulin spritzen, sowie zur Schilddrüsenunterfunktion sagt. Leider hat sich das Thema Hausarzt jetzt erledigt. Ich wurde so angeschrieen und fertiggemacht weil ein Befund nicht angekommen ist, dass ich dort erstmal nicht mehr hingehe. Dann muss Diabetologe den Reha-Antrag stellen. Hoffe sie macht es auch. Und wegen Insulin spritzen muss ich auch nur zum Diabetologe. Leider kennt die mich noch nicht so gut. Beim Hausarzt war Vertrauen da. Meine Hausärztin hätte sicher auch ehrlich gesagt, was sie vom sofortigen Insulin spritzen hält. Insbesondere ob sie denkt, dass ich es schaffe. Leider kam es gar nicht dazu. Vorher wurde ich ja schon angeschrieen.

    Der Befund vom Diabetologen habe ich auch endlich bekommen. Dort steht drin, dass der Anstieg des HbA1Cs am ehesten auf die Schilddrüsenunterfunktion zurückzuführen ist. Und dass sie erstmal diätisch weiterbehandeln möchte. Was ich aber jetzt nicht mehr möchte. Ich bin am Ende. Vor jeder Mahlzeit bin ich am Grübeln, steigt jetzt der Zucker an oder bekomme ich jetzt Bauchschmerzen davon. Das ist nicht mehr schön.

    Ich hätte noch eine andere Frage, insb. an die Diabetiker, die kein Insulin spritzen. War heute beim Sport eine Stunde. Hatte davor vor ca. 2,5 Std etwas gegessen (Nudeln). Das einzige an dem Tag. Im Sport selbst schon und auch nachher hatte ich total das Gefühl unterzuckert zu sein. Kann das überhaupt sein? Oder ist das nur so ein Gefühl, weil ich höhere BZ-Spiegel momentan gewohnt bin. Ich habe dann Traubenzucker genommen und es wurde besser.
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    am 23.02.2019 11:00:58 | IP (Hash): 2077170506
    bin nicht 11e ;)

    Von Hausnummer 100 Menschen, die keine Zuckermedis nehmen und klagen, sich unterzuckert zu fühlen, haben wenigstens 96 den BZ im völlig normalen Bereich und nutzen die Rede einfach als gleichbedeutend mit schlapp und antriebslos. 1-2 machen das sogar mit hohem bis sehr hohem Blutzucker. Ohne konkreten aktuellen Messwert also keine Möglichkeit, tatsächlichen Unterzucker von allgemein schlapp oder z.B. auch niedrigem Blutdruck zu unterscheiden.

    Und 1-2 haben tatsächlich ihren BZ um 50 oder 40 infolge einer reaktiven Unterzuckerung. Die gibt es nur bei Menschen mit noch funktionierender eigener Insulinproduktion. Dafür steigt der BZ nach dem Essen erst schön hoch an, weil die erste und größte der normal 2 Insulinantworten fehlt und dann setzt die zweite ein. Und weil die eigentlich nur noch einen kleinen Rest korrigieren soll und für die ganze Aufgabe praktisch unvorbereitet überreagiert und mehr Insulin ausschüttet, als tatsächlich notwendig ist, sinkt der BZ mit dieser Reaktion schneller und tiefer als normal ab. Diesen Effekt kann man mit physischer Aktivität verstärken.

    Aber solcher Unterzucker dauert messbar immer nur 5-10 Minuten , weil die Alpha-Zellen im Pankreas schon auf dem Weg dahin reichlich Glukagon ausschütten, das die Leber zum sofortigen Ausschütten von mehr Glukose treibt. Das mies schlappe Gefühl kann allerdings noch ne halbe Stunde anhalten. Aber ne Stunde oder gar noch länger sogenannt unterzuckert Fühlen muss bei Menschen ohne Zuckermedis und mit normal normalem bis höherem Blutzucker andere Ursachen haben als tatsächlich Unterzucker.

    ----------------------------------------------
    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
  • Elfe

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    am 23.02.2019 18:06:11 | IP (Hash): 334955150
    Hallo July,

    wer bitte, hat dich da angeschrien in der Praxis ?
    Die Hausärztin oder so'ne 'Königin Mutter', die ihre Chefin abschirmt - ggfs. klären.
    Kann ja wohl echt nicht sein - und was hast du bitte mit einem fehlenden Befund zu tun !?

    Das eine Schilddrüsenunterfunktion für den Anstieg deines Langzeitzuckers verantwortlich sein soll, kann ich nicht nachvollziehen. Als Symptom wurde mir erklärt, daß man eher etwas träge/müde wird, mehr nicht. Hatte für mich jedenfalls keine offensichtliche Wirkung auf BZ, weder vor noch nach L-Thyroxin-Gabe (erst seit paar Jahren, sehr viel später als Diabetes-Diagnose).

    Der Blutzucker steigt an bei essen von Kohlenhydraten. Dabei gibt es schnell- und langsam verdauliche.
    Auch mit Eiweiß- und Fettanteil der Mahlzeit kannst du die Verdauungsgeschwindigkeit beeinflussen.
    Und gar nichts oder nur 1 x am Tag etwas essen, ist da keine Lösung.
    Schon gar nicht Nudeln - mit was dazu ?
    Beim Sport werden dann die leicht verfügbaren Kohlenhydrate schnell verbraucht und je nach Anstrengung wird einem ganz schwummrig … . Wenn es dir mit Traubenzuckergabe danach besser geht, ist das voll in Ordnung.
    Das passiert auch Nichtdiabetikern und ohne externe Insulingabe (sehe das ab und zu im persönlichen Umfeld).

    Was das Essen angeht, ist es für dich bestimmt besser, verträgliches für deinen entzündeten empfindlichen Darm zu finden.
    Steht gar nicht im Widerspruch zu BZ.
    Gemüsegerichte mit Anteil Kartoffel/Nudeln/Reis sind so oder so ganz gut, Mischbrot (nicht unbedingt schwer verdauliches Schwarzbrot), Müsli auf Haferflockenbasis mit Milch/Jogurt als Frühstück z.B..
    Habe ab und an bei starken Schmerzen, wenn ich echt nicht mehr wusste was essen, auf Baby-Gläschen-Nahrung zurückgegriffen, um irgendwie bei Kräften zu bleiben.

    Na klar schaffst du die Insulingabe per Pen.
    Wenn du unter Begleitung es wirklich einmal schaffst festzustellen, daß das nicht schmerzhaft und nicht so schlimm ist, wie von dir befürchtet, hast du gewonnen - und belastet deine Psyche nicht unnötig weiter.

    Auf jeden Fall bist du mit deiner komplexen Krankheitsgeschichte in deiner Internistischen/DDG-Praxis besser aufgehoben als beim Allgemein-Mediziner.

    Liebe Grüße Elfe
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    am 23.02.2019 20:08:46 | IP (Hash): 1156118018
    hjt_Jürgen schrieb:

    Aber solcher Unterzucker dauert messbar immer nur 5-10 Minuten , weil die Alpha-Zellen im Pankreas schon auf dem Weg dahin reichlich Glukagon ausschütten, das die Leber zum sofortigen Ausschütten von mehr Glukose treibt. Das mies schlappe Gefühl kann allerdings noch ne halbe Stunde anhalten. Aber ne Stunde oder gar noch länger sogenannt unterzuckert Fühlen muss bei Menschen ohne Zuckermedis und mit normal normalem bis höherem Blutzucker andere Ursachen haben als tatsächlich Unterzucker.



    eine halbe Stunde trifft es recht gut. Ich dachte es lag am Traubenzucker, aber vielleicht war es ja auch diese Glukagon Ausschüttung..
    Man kann jetzt natürlich nur spekulieren, wollte nur wissen, ob es das überhaupt gibt. So eine Unterzuckerung ohne Insulin.
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    am 23.02.2019 20:24:48 | IP (Hash): 1156118018
    Es war die Hausärztin selbst. Die schreit gerne mal umeinander, ist schnell reizbar,...
    Angeblich ist es meine Schuld, wenn der Befund nie ankommt. Mach ich absichtlich laut ihr, weil ich ja kein Vertrauen zu ihr habe und deshalb zum Facharzt gehe. Auch beim Crohn. Sie ist einfach eifersüchtig auf die Fachärzte. Ernsthaft. Das muss man, glaube ich, nicht verstehen. Das ist eine so verdrehte Logik vom Hausarzt, die versteht ein Normalsterblicher nicht. :)

    Das mit der Schilddrüse verstehe ich auch nicht wirklich. Im Internet steht Unterfunktion eher Unterzuckerungen, Überfunktion eher höhere BZ-Werte... Da werde ich nochmal nachfragen müssen.

    Das Problem mit dem Essen ist einfach, dass ich momentan dank leichten Schub vom Crohn und vllt Schilddrüsenunterfunktion, sowieso keinen großen Hunger habe. Und jetzt mag ich mich auch erst recht nicht zum Essen zwingen, weil ich weiß, dass dadurch auch wieder der BZ steigt. Nudeln esse ich immer im Schub, ist mein Lieblingsgericht :) Aber natürlich schon mit viel Gemüse, fettarmen Frischkäse, etc.
    Babygläschen auch so ein Schub-Nahrungsmittel :) Momentan vertrage ich aber leider auch Fruktose anscheinend recht schlecht... Am 14.3. habe ich ja mal die Ernährungsberatung, mal schauen, was da rauskommt.

    Mit dem Insulin spritzen schwanke ich jeden Tag. Oftmals denke ich schon, ich kann es schaffen. Und dann wird mir wieder alles zuviel. Nadeln, jeden Tag... :(
    Bevor ich es nicht gezeigt bekommen habe und merke wie es wirklich ist, werde ich das ganzen wahrscheinlich nicht irgendwie lösen können. Sondern ich drehe mich nur weiter im Kreis..
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 25.02.2019 01:08:22 | IP (Hash): 334955150
    Hallo July,
    bei allem Verständnis, blicke bei dir nicht mehr durch.
    Selbst wenn du versicherungstechnisch ohne Überweisung zu einem Facharzt gehen kannst, wird dennoch immer die Adresse des Hausarztes abgefragt, wohin der Befund dann geschickt wird ~ du gibst deine Hausärztin nicht an !?

    Dank Dr. Google vermutest du auf einmal eine Fruktose-Unverträglichkeit !?
    Ob da wirklich was dran ist, lässt sich leicht testen.

    Was ist das für eine Ernährungsberatung am 14.3 !?!?

    Auf dem Silbertablett wird dir jedenfalls nicht die einzig wahre Ernährung und Behandlung serviert.
    Bei mir diabetesmäßig ist das so KH-Gehalt in Lebensmitteln (plus Insulindosierung), Laktose ist in Lebensmittel da drin und zu beachten, Magen/Darm sollte nicht überlastet werden und braucht Schonkost … und muss man da so übereinanderlegen und hinkriegen.

    Zu lösen nicht alleine, sondern wirklich mit Hilfe eines Hausarztes deines Vertrauens: Allgemeinmediziner (auch Facharzt übrigens) oder Internist oder Internist/Diabetologe.

    Falsch ist auf jeden Fall zuhause 'dat arme dier' zu kriegen.
    Aufsetzen, Nase putzen, aufstehen und eins nach dem anderen in Angriff nehmen.

    Gruß Elfe
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 11.02.2019
    am 25.02.2019 21:08:18 | IP (Hash): 652703116
    Hallo Elfe,

    also es ist so, ich gehe, mit oder ohne Überweisung, zum Facharzt, sage, bitte einen Befund zum Hausarzt schicken. Macht jede Praxis auch. Aber es kommt oftmals kein Befund an. Was zum Teil auch daran liegt, dass der Hausarzt zwei Praxen hat und die Befunde dann in der anderen Praxis anscheinend rumliegen und nicht in die richtige kommen. Obwohl mir vom Hausarzt versichert wird, dass alles was in der falschen Praxis landet von ihr persönlich in die andere mitgenommen wird. Die haben aber auch ein Chaos überall.
    Die Realität sieht so aus: Beispiel Rheumatologe Befund. Es wird ein Befund an die Hausarzt-Praxis geschickt. Es kommt keiner an. Soll ich mich darum kümmern. Was ja eigentlich nicht die Aufgabe des Patienten ist. Ich rufe beim Rheumatologen an, die versichern sie haben ihn geschickt, faxen ihn wieder. Es kommt wieder kein Befund an. Angeblich wurde die gesamte Praxis durchsucht. Ich rufe wieder beim Rheumatologen an, die faxen den Befund das dritte Mal. Komme ich auf die Idee in der zweiten Praxis vom Hausarzt anzurufen, dort liegt dreimal der Befund, sie wundern sich schon warum er jetzt zum dritten Mal gekommen ist.. Er wurde dann zur anderen Hausarztpraxis gefaxt. Plötzlich war er dann auch dreimal in der richtigen Praxis.

    Am 14.3. habe ich die Ernährungsberatung bei der Diabetesberaterin, weil ja mein HbA1C weiter gestiegen ist und sie mir nicht glauben, dass ich auf meine Ernährung achte. Bis dahin führte ich auch brav Ernährungstagebuch.

    Mein Plan ist jetzt, erst den Schub vom Crohn in Griff zu bekommen. Dann einen neuen Hausarzt zu suchen und bei dem Termin am 14.3. die Diabetologische Praxis fragen, ob die mir den Reha-Antrag ausfüllen. Zudem bei diesem Termin wegen Insulin spritzen und Libre fragen. Schritt für Schritt, auch wenn ich einfach nicht mehr kann. Aber irgendwie muss es weitergehen.

    Lg July
  • Bild User
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    am 25.02.2019 23:17:15 | IP (Hash): 1575634986
    Warum geht der Befund da nicht zuerst an Dich? In der Praxis, in der Deine HA Dich anraunzt, kannst Du ihr den dann direkt von Deinem Handy auf das Fax dort schicken oder auch als e-Mail ;)

    ----------------------------------------------
    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 27.02.2019 17:18:40 | IP (Hash): 334955150
    Hallo July,

    leider kenne ich diese Schwierigkeiten auch - gerade aktuell wieder.
    War beim Gastroenterologen und hatte erwartet, daß histologischer Befund beim Hausarzt angekommen ist - nichts dergleichen, nach vier Wochen.
    Den Vorabbericht hatte ich noch in die Hand gedrückt bekommen und habe diesen kopiert für meine Unterlagen und dann erst weitergeschickt.
    Per Format ist schon zu sehen, daß die 'Sehr geehrten Kollegen' untereinander sich die Befunde schicken und trotz Bitte an mich Kopie zu senden seit Jahren nicht nachgekommen wird.
    Manchmal bekomme ich einen Ausdruck vom Hausarzt oder kann auch persönlich beim Facharzt vorbeigehen und Kopie einfordern. Aktuell überlege ich noch, per Anruf nerven oder hingehen °~°

    Wie dem auch sei, ich sammle jedenfalls alle Befunde in meiner persönlichen Ablage (und unverständliche Fachwörter bzw. Grenzbereiche von Blutwerten recherchiere im Internet nach).
    WIR sind die Menschen, die mit ganz unterschiedlichen 'Empfehlungen' - die sich z. T. widersprechen, zurecht kommen müssen.

    Dein gestiegener HbA1c-Wert kann auf deinem Morbus Crohn beruhen, Entzündung allgemein (selbst banale Erkältung) erhöhen den Blutzucker, geschweige denn so eine großflächige chronische Darmentzündung.

    Das kannst du mit Ernährung auf KHs achten BZ-mäßig gar nicht in den Griff bekommen.
    Ernährungstagebuch zu führen, ist dennoch sehr gut, was du so verträgst oder nicht.
    ~
    Was mich in dem Zusammenhang verwundert hat, daß du Lactoseintoleranz als Indikation angibst und dann im Essen Frischkäse beschreibst.
    Habe letztens wg. Akut-Erkrankung per Medikament ein kleines Tablettchen mit Laktose (gibt's nicht anders) einnehmen müssen und brauchte per Minimenge eine Laktrase-Tablette dazu.

    Laktose oder auch bei dir vermuteter Fruchtzuckerunverträglichkeit gibt es ganz eindeutige Tests, ob und wie stark das ausgeprägt ist.
    https://reizdarm.one/untersuchungen/h2-atemtest/

    Habe selber bei Diabetesberaterinnen nur den Blickwinkel auf KH-Gehalt einzelner Lebensmittel erfahren (+ Insulindosierung).
    Sonstige Schwierigkeiten blieben da außen vor.
    Da gab's dann eher so Ermahnungen allgemeiner Natur vom Arzt - 'deftig' essen mit hohem Fettgehalt zum Zunehmen … Scherzkeks - bei 3c und Übelkeit …

    Ist leider so.
    Komme mir manchmal vor, als wäre ich mit einer Wünschelrute unterwegs, irgendwie durchkommen ohne klare Antworten zu bekommen.

    Habe selbst in Klinik-Aufenthalten meine Diabetes-Utensilien mitgenommen mit anderen Medikamenten, die dann so übernommen worden sind - weil die fachspezifistisch ein enges Blickfeld haben. Und jedesmal mein Sprüchlein aufgesagt: Messe Blutzucker und spritze Insulin, wenn ich denn das Essen per BE einschätzen kann. Selbst ermittelte Ergebnisse wurden im Krankenhausessen nicht berücksichtigt …

    War selbst nie ein einer Reha, mir reicht schon Erfahrung s.o..
    Was soll dann so bitte ein Kochkurs a la Diabetes ?
    Würden die wirklich neue Medikamente verordnen, wenn selbst eine Uni-Klinik das nicht tut, sondern eher per Arztbrief Empfehlungen an überweisenden Arzt schreibt ?

    Überlege gut & pass' auf dich auf !
    Liebe Grüße Elfe
    Bearbeitet von User am 27.02.2019 17:22:51. Grund: +
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    am 02.03.2019 18:54:08 | IP (Hash): 652703116
    Danke Elfe für deine lange Antwort.

    Es ist irgendwie beruhigend zu hören, dass andere auch Probleme mit ihren Ärzten haben und man selbst nicht alleine ist. So wie du es machst, mach ich es auch. Hab schon einen kompletten Ordner. Hausarzt hat mir immer alles kopiert was ich brauchte, und Labor gibt jeder Arzt sofort mit, weil sie wissen, wie schwierig die Blutabnahme generell bei mir ist und teilweise nur ein bis zwei Mal im Jahr überhaupt Blut abgenommen wird deswegen. Jetzt mit Diabetes ändert sich es ja..

    War jetzt gestern nochmal beim Gastroenterologen, die nochmal alle Entzündungswerte überprüft haben, wenn ich mich schonmal freiwillig pieksen lasse :D
    Es besteht jetzt der Verdacht, dass die hohen Werte beim letzen Mal einfach davon kamen, dass nur meine Antikörper-Infusion nicht so lange wirkt und ich ggf. doch keinen Schub habe.
    Dann würde der gestiegene HbA1C Wert nicht durch die Entzündung erklärt werden können.

    In zwei Wochen ist ja die Ernährungsberatung, da werde ich mal das Thema Insulin spritzen ansprechen, mal schauen, wie die Praxis darauf reagiert. Mach mir darüber schon ziemlich viele Gedanken. Auch weil ich es irgendwie nicht schaffe, irgendwo so eine Hautfalte zu bilden. Immer habe ich das Gefühl, dass ich da nicht nur Haut in der Hand habe, sondern auch Muskeln, ich habe auch nur wenig Fett generell am Körper. Da wäre es sicher einfacher.

    Meine Laktoseintoleranz wurde per Atemtest nachgewiesen. Und körniger Frischkäse hat bspw. nur 1,5-2gr Laktose pro 100 gr. Da reicht mir eine Laktasetablette und fertig. Bei höheren Laktosemengen bekomme ich aber Beschwerden trotz Tablette, deshalb lasse ich bestimmte Produkte weg.
    Fruktoseintoleranz ist nur eine Vermutung von mir. Ich werde beim Ernährungstagebuch mal ein Augenmerk darauf legen. Die beim Gastroenterologen sind leider momentan mit den Terminen für Atemtests bereits im August! Von dem her, will ich da erstmal selbst schauen, ob es überhaupt sein kann.

    LG July

  • Elfe

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    am 05.03.2019 23:13:03 | IP (Hash): 1853499897
    Hallo July,

    selber habe ich meine persönliche Ablage in zwei Ordnern dokumentiert:
    1.) 'Arzt Befunde' mit Ausdrucken der jeweiligen Ärzte,
    ergänzt durch zeitnahe eigene Gesprächsnotiz (da wird uns Patienten mehr gesagt/erklärt),
    unterteilt in Unterablagepunkte der jeweiligen Fachgebiete (Diabetes, Gastro, Herz, Impfen, Augen, Zähne …)
    2.) 'Arzt Infos' enthält selbe Unterteilung w. o.,
    mit so allen Beipackzetteln von Medikamenten (beschriftet von/bis),
    Broschüren … zum Thema.
    ~
    Mein Laktose-Intertoleranz-Test hat sofort eine hochgradige Empfindlichkeit gegenüber Milchzucker angezeigt. Ist weiter fortgeschritten, so daß ich wirklich auf laktose-freie Milchprodukte zurückgreife.
    Mittlerweile ist Laktose auf verarbeiteten Lebensmitteln bzw. 'Spuren von Milch' ausgewiesen (auch Brot, Wurst, Süßstofftabletten …, Medikamente) wo man dieses Zeugs nicht unbedingt erwartet).

    Laktase habe ich so nur dabei bei unbekanntem Essen außer Haus oder wenn sich so unangenehme Anzeichen (Druck/Schmerzgefühl Magen/Darm) zeigen. Dann kann ich noch eine Laktase nachnehmen.
    ~
    Hautfalte bilden ist wirklich nur Haut + Unterhautfettgewebe zu greifen.
    Also nicht zu tief kneifen, daß spürst du !
    Mit Daumen und Zeigefinger so ungefähr nur paar Zentimeter per Fläche zusammendrücken, Haut unter Spannung lässt feine Pennadel schmerzfrei eindringen.
    Kannst du schon mal üben mit der Hautfalte ohne Einstechen - Gefühl entwickeln mit überstreichen von unterschiedlichen spitzen Gegenständen: Holz-Zahnstocher, Sticknadel …
    ~
    Fruktose-Intoleranz lässt sich auch per Atemtest feststellen, wenn denn generell (bei mir negativ).
    Habe mich dennoch generell mit Fruktose befasst, weil damit angereicherte Produkte (Diabetes) per künstlichem Zusatz das so und so nicht passte.
    Fruktose in Obst ist da nicht so das Problem, mengenmäßig per künstlichem Zusatz dagegen schon.
    ~
    Rate Dir nach wie vor, auf Verträglichkeit zu deiner Darmproblematik (bei mir schon ab Magen) zu achten.
    Schale und Kerne von Gemüse und Obst entfernen, Kohlsorten und Hülsenfrüchte beobachten.

    Liebe Grüße Elfe
    Bearbeitet von User am 05.03.2019 23:23:09. Grund: Korrektur Text
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    am 06.03.2019 08:24:05 | IP (Hash): 568833662
    Manno, wer macht denn heute noch sone Injektionszeremonie mit Hautfalte und Desinfektion - und was kann man da vielleicht noch alles machen?

    Die kurzen dünnen Kanülen heute kann frau/man mit leichtem Schwung mit einer Hand vollständig in die Spritzstelle versenken, abdrücken und gut. 4 oder 5 mm gelangen da schon nicht tiefer als bis in das Unterhautfettgewebe.

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
  • Elfe

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    am 06.03.2019 17:21:45 | IP (Hash): 1853499897
    @Jürgen, selber Manno, im wahrsten Sinne des Wortes.
    Bei Frauen ist die gesamte Konstitution per Gewebe eben anders.
    Vor allen Dingen bei schlanken Frauen, da ist Bauchfett kaum vorhanden.

    Die Haut unter Spannung zu setzen, erleichtert das Eindringen der Pennadel, ohne auf Muskelgewebe zu stechen. Dann loslassen und Insulin injizieren.
    MFAs machen das bei allen Spritzen so, falls du denn bei aktueller Grippeimpfung mal hingeschaut hättest.

    Die 4/5-mm Kanülen sind mir in der Anwendung zu kurz, dringt nicht tief genug ein und so geschätzte eine Einheit läuft zurück aus Einstichstelle, viel zu viel zur Gesamtmenge.

    Hatte letztens mal die 5mm-Kanülen als Test, weil sich blaue Flecken zeigten - kleines Blutgefäß getroffen.
    Angefangen per Untergewicht habe ich mit 6mm-Kanülen, mittlerweile aber so einigermaßen auf Normalgewicht reicht sowohl per Bauch- und Oberschenkel-Spritzstellen 8mm x 0,3 mm.

    Desinfektion ist nicht nötig - wer hat hier das kundgetan ?
    Vor der Insulininjektion soll man eine Einheit abgeben, um sicher zu sein, daß keine Luftblase o.a. die Menge beeinträchtigt. Dieses Tröpfchen an der Spitze ist ausreichend - per weiteren Inhaltstoffe des Insulins - und man kann Alkoholtupfer getrost bleiben lassen.
    Sowas wurde mir erklärt von Beginn an.

    Irgendwie kannst du nicht Zuhören in der ärztlichen Therapie, abgestimmt nun auf zwei Insuline.
    Hängst der Vergangenheit nach (hätte/wäre/wenn frühzeitig …), mit Irrungen und Wirrungen.
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    am 06.03.2019 17:34:29 | IP (Hash): 568833662
    Die Diapens, die's heute leider nicht mehr gibt, weil sie zu teuer und zu klobig waren, wurden vor allem für Kinder gegeben: gespannt mit etwas Druck auf die Haut setzen und auslösen. Keine Hautfalte/-Wulst, und Du willst mir bestimmt nicht erzählen, dass kleine Kinder dickeres Unterhautfettgewebe haben als schlanke erwachsene Frauen, oder?

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  • Elfe

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    am 06.03.2019 17:59:17 | IP (Hash): 1853499897
    Manno, von Hölzken auf Stöcksen, 'Talent' jedes angefragte Thema per Internet jenseits eigener Erfahrung zu sabotieren. °~°
    Du warst nicht Kind und musstest abnehmen … .

    Ich habe einen sogenannten Kinderpen per Einstellung per 0,5 Einheiten, um fein dosiert Insulin abgeben zu können.
    Und im übrigen, war ich zu Beginn nicht schlank, sondern nur noch Haut & Knochen, was jenseits deiner Vorstellungskraft liegt.

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    am 06.03.2019 18:09:04 | IP (Hash): 568833662
    Wollte eigentlich nur schreiben, dass es mit den kurzen und feinen Kanülen überhaupt keine Notwendigkeit mehr für Hautfalte oder Wulst gibt, auch nicht für irgendwelches Strammziehen, sondern dass eine Hand für den winzigen Pieks völlig ausreicht :)

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  • Elfe

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    am 06.03.2019 18:31:43 | IP (Hash): 1853499897
    Na denn, je nach dem eben doch zu berücksichtigen, liegt außerhalb deiner Vorstellungskraft,
    'Wulst' ist echt ein garstig Wort.
    Externes Insulin gehört dahin, wo es bestenfalls wirken soll.
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    am 06.03.2019 18:45:20 | IP (Hash): 568833662
    Elfe schrieb:
    Externes Insulin gehört dahin, wo es bestenfalls wirken soll.


    Wirken tut's am meisten in der Leber und an den Zellen, die sonst noch Glukose und zu deren Aufnahme Insulin brauchen, und dahin gelangt es via Blutkreislauf. Dafür am besten wäre ein Venenzugang ;)

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  • Elfe

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    am 06.03.2019 19:46:10 | IP (Hash): 1853499897
    Merkst du selber, was du da für Unsinn schreibst !?!
    Dein 'Lieblingsorgan' Leber schüttet Zuckerreserve aus und der Blutkreislauf (+ Lymphe) schafft es, auch extern gegebenes Insulin dahin zu transportieren, um auf KHs reagieren zu können.
    Vene/Kanüle ist nicht lustig, sondern besonders unerträglich in Bezug auf Thema von July.
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    am 06.03.2019 20:12:10 | IP (Hash): 568833662
    Elfe schrieb:
    Dein 'Lieblingsorgan' Leber schüttet Zuckerreserve aus und der Blutkreislauf (+ Lymphe) schafft es, auch extern gegebenes Insulin dahin zu transportieren, um auf KHs reagieren zu können.


    Die Leber ist unser zentrales Stoffwechselorgan. U.a. reguliert sie auch, was an Zucker und Insulin in den Ganzkörperkreislauf geht: gesund immer genau so viel, wie gerade gebraucht wird - mit T2 halt immer mehr zuviel :(

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  • Elfe

    Rang: Gast
    am 07.03.2019 19:14:49 | IP (Hash): 1853499897
    July95 schrieb:

    also es ist so, ich gehe, mit oder ohne Überweisung, zum Facharzt, sage, bitte einen Befund zum Hausarzt schicken. Macht jede Praxis auch. Aber es kommt oftmals kein Befund an. Was zum Teil auch daran liegt, dass der Hausarzt zwei Praxen hat und die Befunde dann in der anderen Praxis anscheinend rumliegen und nicht in die richtige kommen. Obwohl mir vom Hausarzt versichert wird, dass alles was in der falschen Praxis landet von ihr persönlich in die andere mitgenommen wird. Die haben aber auch ein Chaos überall.
    Die Realität sieht so aus: Beispiel Rheumatologe Befund. Es wird ein Befund an die Hausarzt-Praxis geschickt. Es kommt keiner an. Soll ich mich darum kümmern. Was ja eigentlich nicht die Aufgabe des Patienten ist. Ich rufe beim Rheumatologen an, die versichern sie haben ihn geschickt, faxen ihn wieder. Es kommt wieder kein Befund an. Angeblich wurde die gesamte Praxis durchsucht. Ich rufe wieder beim Rheumatologen an, die faxen den Befund das dritte Mal. Komme ich auf die Idee in der zweiten Praxis vom Hausarzt anzurufen, dort liegt dreimal der Befund, sie wundern sich schon warum er jetzt zum dritten Mal gekommen ist.. Er wurde dann zur anderen Hausarztpraxis gefaxt. Plötzlich war er dann auch dreimal in der richtigen Praxis.


    Hallo July,
    habe doch tatsächlich Kopie vom Facharzt per Post an mich gesendet bekommen :-).
    Aufgrund eines Dreizeilers per E-Mail - kein Telefon, kein persönlicher Besuch, easy.
    Hatte mein Hausarzt in seiner Ablage nicht gefunden, warum auch immer - Datumsmäßig hätte das passen müssen.
    Auch egal, nehme Kopie mit zum nächsten Quartalstermin und hoffe dann, auf kompetente Besprechung (ggfs. zusätzliche Medikamente notwendig).

    Ja, ist nicht unsere Patientenaufgabe, den Ärzten die Befunde hinterherzutragen …, was soll's Hauptsache wir als Patienten kommen klar und werden anständig beraten.

    Gruß Elfe

    @Jürgen: Du weißt schon, daß Insulin in den Inselzellen der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Und erst ermöglicht, daß Blutzucker aufgenommen werden kann - Gelle !? - siehe Thema 3c
    'Zuviel' Insulin stimmt auch nicht - wirkt nicht so, wie es eigentlich soll.
    Vielleicht tät's ja mal wirklich ein Buch zu lesen per Grundlagen (Biologie, Diabetes Typ 2). statt sich auf Internet zu verlassen.
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    am 07.03.2019 20:03:16 | IP (Hash): 2135734174
    @Elfe: Der optimale „Injekionsort“ für Insulin wäre die Pfortader und von da geht es direkt in die Leber. Da man da aber so schlecht hinkommt ist die nächstbeste Alternative, was die Wirksamkeit angeht, der Insulinport von Roche. Aber der wird nur in wenigen Ausnahmefällen eingesetzt.

    Siehe auch:https://www.diabetologie-online.de/a/neuer-weg-bei-der-intraperitonealen-insulingabe-1773515

    @Jürgen: Wenn ich denn mal mit Spritze Insulin gebe, mache ich auch eine Hautfalte und auch Stahlkatheter setze ich mit Hautfalte. Empfinde ich als angenehmer, wenn die Haut beim reinstechen nicht nachgibt.

    @July: Lese jetzt schon länger in verschiedenen Foren von dir und finde es schlimm, wie mit dir von Ärzten und medizinischem Personal umgegangen wurde... Die mit der zwangsweisen Blutabnahme im Krankenhaus hätte ich angezeigt... geht gar nicht!
    Die Vorstellung, sich mehrmals täglich spritzen zu müssen, erschreckt erstmal jeden und für dich ist es besonders schlimm. Beim selber Spritzen gibt es aber einige Möglichkeiten es schmerzfrei hinzubekommen: Emla-Creme, die Haut vorher mit nem kleinen Stein, Glasnugget oder ähnlichem kühlen (vorher in den Kühlschrank legen) und auch vor den Zustechen die Nadel ganz vorsichtig auf die Haut drücken hilft unangenehme Stellen zu vermeiden.

    Ich kann es zum Beispiel überhaupt nicht leiden, wenn mir andere Spritzen verpassen. Lässt sich nicht immer vermeiden, aber ich bestimme die genaue Stelle und den richtigen Augenblick lieber selber.

    Ich bin mir sicher, wenn du dich erst ein paar mal getraut hast, klappt das. Lass dich nicht drängen und hetzen und nimm dir gerade bei den ersten Versuchen die Zeit, die Du brauchst.

    Du schaffst das!

    Bearbeitet von User am 07.03.2019 20:17:24. Grund: Korrektur
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 08.03.2019 01:16:51 | IP (Hash): 1853499897
    @Heike
    Dein Link ist deine Technik-Denke mit Pumpe eh schon, Zugang noch viel tiefer.
    Gruselig.

    Wenn das so nur wirklich möglich wäre, wäre alles ad absurdum in der Medizin per Medikament oral, Infusion, Injektion,

    Blut-/Lymphe-Kreislauf verteilt das schon zur Wirkung.
    Diabetes-speziell - die Verdauung dauert auch eine Weile bis zur Glukose, bis dahin ist auch externes Insulin im Kreislauf - und trifft sich.

    Spritzen geben und Blutabnahme von Anderen ist je nach Talent unterschiedlich.
    Kanüle setzen in Vene ist damit sowieso nicht gleichzusetzen.

    Insulin wird in Unterhaut gegeben mit ganz feinen Nadeln.
    Überwinden und wirklich mal selbst erleben, gar nicht so schlimm.
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    am 08.03.2019 09:56:46 | IP (Hash): 512375175
    Elfe schrieb:
    Wenn das so nur wirklich möglich wäre, wäre alles ad absurdum in der Medizin per Medikament oral, Infusion, Injektion,


    Was Heike beschrieben hat, ist nicht Technikdenke, sondern der normale natürliche Weg. Das Insulin gelangt aus dem Pankreas über die wenigen Zentimeter Pfortader direkt in die Leber - um ein großes Vielfaches konzentrierter als nachher im Ganzkörper-Blutkreislauf. Und das meiste vom natürlichen Insulin kommt über die Leber auch gar nicht hinaus, weil es da drin zuerst mal z.B. für das Auffüllen vom Glykogenspeicher und für die Umwandlung von Glukose zu Speicherfett verbraucht wird. In den Ganzkörperkreislauf geht dann gesund sehr exakt dosiert genau so viel an Glukose und Insulin, wie darin jeweils direkt gebraucht wird.

    Unsere Art der Applikation durch die Injektion ins Unterhautfettgewebe ist lediglich ein armseliger Behelf, der den natürlichen Funktions- und Verteilprozess komplett auf den Kopf stellt, aber zum Glück meistens ausreichend gesund steuerbar funktioniert.

    ----------------------------------------------
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    Bearbeitet von User am 08.03.2019 11:25:26. Grund: Ergänzung
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