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Hallo zusammen, neu hier Diabetes Typ 3 c

  • Elfe

    Rang: Gast
    am 15.02.2019 17:17:01 | IP (Hash): 1417489925
    Liebe July,
    kann dich gut verstehen und stehe dir bei.
    Googeln zu Krankheiten mag ich auch nicht mehr, was da so alles beschrieben wird - könnte …, macht mich ganz kirre. Frage da lieber die Ärzte in der Gegenwart.

    Von ärztlicher Seite bist du gut aufgehoben, schon mal beruhigend, da dich ja mehrere internistische Probleme plagen.
    Fettverdauungsprobleme bestehen bei dir bestimmt nicht aufgrund ausgestandener Pankreatis.

    Morbus Crohn und Reizdarm ist ja auch schmerzhaft und mit allen möglichen Verdauungsproblemen behaftet.
    Ich selber habe allein noch nicht mal die hochgradige Laktoseintoleranz feststellen können.
    Die Beschwerden wurden z.T. erst am anderen Tag deutlich, mit etlichen Mahlzeiten dazwischen - was war also falsch ?

    Manches hat bei mir auch etwas mit einer chronischen Magenentzündung zu tun.
    Versuche also, Magen und Darm per Verdauung nicht zu überfordern und stelle danach die Mahlzeiten zusammen. Lieber leichtverdauliches warmes Essen, Brot + gekochte Kartoffel, Ei in jeglicher Form, Milchprodukte. Wurst und faseriges Fleisch (Eiweiß) bekomme ich kaum aufgeschlossen (sehe das an hohen BZ-Werten nach einigen Stunden, trotz abgestimmtes Insulin).

    Deine Spritzenphobie beruht auf ärztlicher Behandlung mit Kanülensetzen tief in die Ader.
    Je nachdem, wer's macht, habe ich da auch so einige schmerzhaften Erfahrungen.

    Aber selber BZ messen und Insulindosis geben, hat damit so gut wie kaum was zu tun.
    Wie schon beschrieben, sind Pennadeln sehr viel kürzer, fein geschliffen und beschichtet.
    Auch die Lanzetten sind ebenso fein geschliffen und werden seitlich an der Fingerbeere angesetzt - bevorzuge dazu Mittel- und Ringfinger der rechten und linken Hand, nicht so schmerzempfindlich wie kleiner Finger (Daumen und Zeigefinger entfallen wg. Greifen im Alltag).
    Pennadeln und Lanzetten können dazu jedesmal gewechselt werden, was schonender für die Haut ist.

    Da deine BZ-Werte gar nicht so hoch sind, könnte Basalinsulin hilfreich sein.
    Dieses wird nur 1 - 2 mal pro 24 h gegeben, in den Oberschenkel, da als Frau genügend Unterhautfett vorhanden und schmerzfrei.
    Wurden eigentlich mit dir schon mal orale Medikamente besprochen ?
    Da hat sich in den letzten Jahren eine Menge getan mit unterschiedlichen Wirkansätzen.
    Ev. sprechen Morbus Crohn und Reizdarm dagegen - nachfragen.

    Selber wurde ich per Diabetes ambulant behandelt.
    War wegen anderer Dinge in Kliniken und kam mir vor, wie unter einer Glasglocke.
    Von heut' auf morgen entlassen und sieh mal zu, wie du klar kommst.
    Am gleichen Tag noch zum Hausarzt, wegen Rezept und Medikamente besorgen und dann in den Alltag geworfen °~°

    Panik und sonstige dunklen Gedanken möglichst verbannen.
    Hey, wir leben noch und wollen mit allen Sinnen genießen.
    Es wird Frühling, die Tage werden heller mit viel Sonnenschein.

    Ganz hilfreich finde ich im übrigen auch Musik als Stimmungsaufheller.
    Takt macht fröhlich und lässt mich tanzen.
    Mein aktueller Ohrwurm zur Zeit
    https://www.youtube.com/watch?v=mOFvJVroAJE
    Auch gut, auch zu Sport (in Endlosschleife)
    https://www.youtube.com/watch?v=aee7AmC_CzY

    Gruß Elfe
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    am 22.02.2019 19:08:03 | IP (Hash): 1156118018
    Ganz lieben Dank für deine Antwort Elfe.

    Ich bin momentan irgendwie mit meiner Kraft am Ende, deshalb schreibe ich fast gar nichts. Jetzt habe ich anscheinend auch noch einen Schub beim Crohn. Jedenfalls sind die Entzündungswerte recht hoch.. Das könnte auch den Anstieg des HbA1Cs erklären.

    Am Mittwoch war ich bei meiner Hausärztin wegen Reha-Antrag und sprechen, was sie zu Diabetes und Insulin spritzen, sowie zur Schilddrüsenunterfunktion sagt. Leider hat sich das Thema Hausarzt jetzt erledigt. Ich wurde so angeschrieen und fertiggemacht weil ein Befund nicht angekommen ist, dass ich dort erstmal nicht mehr hingehe. Dann muss Diabetologe den Reha-Antrag stellen. Hoffe sie macht es auch. Und wegen Insulin spritzen muss ich auch nur zum Diabetologe. Leider kennt die mich noch nicht so gut. Beim Hausarzt war Vertrauen da. Meine Hausärztin hätte sicher auch ehrlich gesagt, was sie vom sofortigen Insulin spritzen hält. Insbesondere ob sie denkt, dass ich es schaffe. Leider kam es gar nicht dazu. Vorher wurde ich ja schon angeschrieen.

    Der Befund vom Diabetologen habe ich auch endlich bekommen. Dort steht drin, dass der Anstieg des HbA1Cs am ehesten auf die Schilddrüsenunterfunktion zurückzuführen ist. Und dass sie erstmal diätisch weiterbehandeln möchte. Was ich aber jetzt nicht mehr möchte. Ich bin am Ende. Vor jeder Mahlzeit bin ich am Grübeln, steigt jetzt der Zucker an oder bekomme ich jetzt Bauchschmerzen davon. Das ist nicht mehr schön.

    Ich hätte noch eine andere Frage, insb. an die Diabetiker, die kein Insulin spritzen. War heute beim Sport eine Stunde. Hatte davor vor ca. 2,5 Std etwas gegessen (Nudeln). Das einzige an dem Tag. Im Sport selbst schon und auch nachher hatte ich total das Gefühl unterzuckert zu sein. Kann das überhaupt sein? Oder ist das nur so ein Gefühl, weil ich höhere BZ-Spiegel momentan gewohnt bin. Ich habe dann Traubenzucker genommen und es wurde besser.
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    am 23.02.2019 11:00:58 | IP (Hash): 2077170506
    bin nicht 11e ;)

    Von Hausnummer 100 Menschen, die keine Zuckermedis nehmen und klagen, sich unterzuckert zu fühlen, haben wenigstens 96 den BZ im völlig normalen Bereich und nutzen die Rede einfach als gleichbedeutend mit schlapp und antriebslos. 1-2 machen das sogar mit hohem bis sehr hohem Blutzucker. Ohne konkreten aktuellen Messwert also keine Möglichkeit, tatsächlichen Unterzucker von allgemein schlapp oder z.B. auch niedrigem Blutdruck zu unterscheiden.

    Und 1-2 haben tatsächlich ihren BZ um 50 oder 40 infolge einer reaktiven Unterzuckerung. Die gibt es nur bei Menschen mit noch funktionierender eigener Insulinproduktion. Dafür steigt der BZ nach dem Essen erst schön hoch an, weil die erste und größte der normal 2 Insulinantworten fehlt und dann setzt die zweite ein. Und weil die eigentlich nur noch einen kleinen Rest korrigieren soll und für die ganze Aufgabe praktisch unvorbereitet überreagiert und mehr Insulin ausschüttet, als tatsächlich notwendig ist, sinkt der BZ mit dieser Reaktion schneller und tiefer als normal ab. Diesen Effekt kann man mit physischer Aktivität verstärken.

    Aber solcher Unterzucker dauert messbar immer nur 5-10 Minuten , weil die Alpha-Zellen im Pankreas schon auf dem Weg dahin reichlich Glukagon ausschütten, das die Leber zum sofortigen Ausschütten von mehr Glukose treibt. Das mies schlappe Gefühl kann allerdings noch ne halbe Stunde anhalten. Aber ne Stunde oder gar noch länger sogenannt unterzuckert Fühlen muss bei Menschen ohne Zuckermedis und mit normal normalem bis höherem Blutzucker andere Ursachen haben als tatsächlich Unterzucker.

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
  • Elfe

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    am 23.02.2019 18:06:11 | IP (Hash): 334955150
    Hallo July,

    wer bitte, hat dich da angeschrien in der Praxis ?
    Die Hausärztin oder so'ne 'Königin Mutter', die ihre Chefin abschirmt - ggfs. klären.
    Kann ja wohl echt nicht sein - und was hast du bitte mit einem fehlenden Befund zu tun !?

    Das eine Schilddrüsenunterfunktion für den Anstieg deines Langzeitzuckers verantwortlich sein soll, kann ich nicht nachvollziehen. Als Symptom wurde mir erklärt, daß man eher etwas träge/müde wird, mehr nicht. Hatte für mich jedenfalls keine offensichtliche Wirkung auf BZ, weder vor noch nach L-Thyroxin-Gabe (erst seit paar Jahren, sehr viel später als Diabetes-Diagnose).

    Der Blutzucker steigt an bei essen von Kohlenhydraten. Dabei gibt es schnell- und langsam verdauliche.
    Auch mit Eiweiß- und Fettanteil der Mahlzeit kannst du die Verdauungsgeschwindigkeit beeinflussen.
    Und gar nichts oder nur 1 x am Tag etwas essen, ist da keine Lösung.
    Schon gar nicht Nudeln - mit was dazu ?
    Beim Sport werden dann die leicht verfügbaren Kohlenhydrate schnell verbraucht und je nach Anstrengung wird einem ganz schwummrig … . Wenn es dir mit Traubenzuckergabe danach besser geht, ist das voll in Ordnung.
    Das passiert auch Nichtdiabetikern und ohne externe Insulingabe (sehe das ab und zu im persönlichen Umfeld).

    Was das Essen angeht, ist es für dich bestimmt besser, verträgliches für deinen entzündeten empfindlichen Darm zu finden.
    Steht gar nicht im Widerspruch zu BZ.
    Gemüsegerichte mit Anteil Kartoffel/Nudeln/Reis sind so oder so ganz gut, Mischbrot (nicht unbedingt schwer verdauliches Schwarzbrot), Müsli auf Haferflockenbasis mit Milch/Jogurt als Frühstück z.B..
    Habe ab und an bei starken Schmerzen, wenn ich echt nicht mehr wusste was essen, auf Baby-Gläschen-Nahrung zurückgegriffen, um irgendwie bei Kräften zu bleiben.

    Na klar schaffst du die Insulingabe per Pen.
    Wenn du unter Begleitung es wirklich einmal schaffst festzustellen, daß das nicht schmerzhaft und nicht so schlimm ist, wie von dir befürchtet, hast du gewonnen - und belastet deine Psyche nicht unnötig weiter.

    Auf jeden Fall bist du mit deiner komplexen Krankheitsgeschichte in deiner Internistischen/DDG-Praxis besser aufgehoben als beim Allgemein-Mediziner.

    Liebe Grüße Elfe
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    am 23.02.2019 20:08:46 | IP (Hash): 1156118018
    hjt_Jürgen schrieb:

    Aber solcher Unterzucker dauert messbar immer nur 5-10 Minuten , weil die Alpha-Zellen im Pankreas schon auf dem Weg dahin reichlich Glukagon ausschütten, das die Leber zum sofortigen Ausschütten von mehr Glukose treibt. Das mies schlappe Gefühl kann allerdings noch ne halbe Stunde anhalten. Aber ne Stunde oder gar noch länger sogenannt unterzuckert Fühlen muss bei Menschen ohne Zuckermedis und mit normal normalem bis höherem Blutzucker andere Ursachen haben als tatsächlich Unterzucker.



    eine halbe Stunde trifft es recht gut. Ich dachte es lag am Traubenzucker, aber vielleicht war es ja auch diese Glukagon Ausschüttung..
    Man kann jetzt natürlich nur spekulieren, wollte nur wissen, ob es das überhaupt gibt. So eine Unterzuckerung ohne Insulin.
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    am 23.02.2019 20:24:48 | IP (Hash): 1156118018
    Es war die Hausärztin selbst. Die schreit gerne mal umeinander, ist schnell reizbar,...
    Angeblich ist es meine Schuld, wenn der Befund nie ankommt. Mach ich absichtlich laut ihr, weil ich ja kein Vertrauen zu ihr habe und deshalb zum Facharzt gehe. Auch beim Crohn. Sie ist einfach eifersüchtig auf die Fachärzte. Ernsthaft. Das muss man, glaube ich, nicht verstehen. Das ist eine so verdrehte Logik vom Hausarzt, die versteht ein Normalsterblicher nicht. :)

    Das mit der Schilddrüse verstehe ich auch nicht wirklich. Im Internet steht Unterfunktion eher Unterzuckerungen, Überfunktion eher höhere BZ-Werte... Da werde ich nochmal nachfragen müssen.

    Das Problem mit dem Essen ist einfach, dass ich momentan dank leichten Schub vom Crohn und vllt Schilddrüsenunterfunktion, sowieso keinen großen Hunger habe. Und jetzt mag ich mich auch erst recht nicht zum Essen zwingen, weil ich weiß, dass dadurch auch wieder der BZ steigt. Nudeln esse ich immer im Schub, ist mein Lieblingsgericht :) Aber natürlich schon mit viel Gemüse, fettarmen Frischkäse, etc.
    Babygläschen auch so ein Schub-Nahrungsmittel :) Momentan vertrage ich aber leider auch Fruktose anscheinend recht schlecht... Am 14.3. habe ich ja mal die Ernährungsberatung, mal schauen, was da rauskommt.

    Mit dem Insulin spritzen schwanke ich jeden Tag. Oftmals denke ich schon, ich kann es schaffen. Und dann wird mir wieder alles zuviel. Nadeln, jeden Tag... :(
    Bevor ich es nicht gezeigt bekommen habe und merke wie es wirklich ist, werde ich das ganzen wahrscheinlich nicht irgendwie lösen können. Sondern ich drehe mich nur weiter im Kreis..
  • Elfe

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    am 25.02.2019 01:08:22 | IP (Hash): 334955150
    Hallo July,
    bei allem Verständnis, blicke bei dir nicht mehr durch.
    Selbst wenn du versicherungstechnisch ohne Überweisung zu einem Facharzt gehen kannst, wird dennoch immer die Adresse des Hausarztes abgefragt, wohin der Befund dann geschickt wird ~ du gibst deine Hausärztin nicht an !?

    Dank Dr. Google vermutest du auf einmal eine Fruktose-Unverträglichkeit !?
    Ob da wirklich was dran ist, lässt sich leicht testen.

    Was ist das für eine Ernährungsberatung am 14.3 !?!?

    Auf dem Silbertablett wird dir jedenfalls nicht die einzig wahre Ernährung und Behandlung serviert.
    Bei mir diabetesmäßig ist das so KH-Gehalt in Lebensmitteln (plus Insulindosierung), Laktose ist in Lebensmittel da drin und zu beachten, Magen/Darm sollte nicht überlastet werden und braucht Schonkost … und muss man da so übereinanderlegen und hinkriegen.

    Zu lösen nicht alleine, sondern wirklich mit Hilfe eines Hausarztes deines Vertrauens: Allgemeinmediziner (auch Facharzt übrigens) oder Internist oder Internist/Diabetologe.

    Falsch ist auf jeden Fall zuhause 'dat arme dier' zu kriegen.
    Aufsetzen, Nase putzen, aufstehen und eins nach dem anderen in Angriff nehmen.

    Gruß Elfe
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 11.02.2019
    am 25.02.2019 21:08:18 | IP (Hash): 652703116
    Hallo Elfe,

    also es ist so, ich gehe, mit oder ohne Überweisung, zum Facharzt, sage, bitte einen Befund zum Hausarzt schicken. Macht jede Praxis auch. Aber es kommt oftmals kein Befund an. Was zum Teil auch daran liegt, dass der Hausarzt zwei Praxen hat und die Befunde dann in der anderen Praxis anscheinend rumliegen und nicht in die richtige kommen. Obwohl mir vom Hausarzt versichert wird, dass alles was in der falschen Praxis landet von ihr persönlich in die andere mitgenommen wird. Die haben aber auch ein Chaos überall.
    Die Realität sieht so aus: Beispiel Rheumatologe Befund. Es wird ein Befund an die Hausarzt-Praxis geschickt. Es kommt keiner an. Soll ich mich darum kümmern. Was ja eigentlich nicht die Aufgabe des Patienten ist. Ich rufe beim Rheumatologen an, die versichern sie haben ihn geschickt, faxen ihn wieder. Es kommt wieder kein Befund an. Angeblich wurde die gesamte Praxis durchsucht. Ich rufe wieder beim Rheumatologen an, die faxen den Befund das dritte Mal. Komme ich auf die Idee in der zweiten Praxis vom Hausarzt anzurufen, dort liegt dreimal der Befund, sie wundern sich schon warum er jetzt zum dritten Mal gekommen ist.. Er wurde dann zur anderen Hausarztpraxis gefaxt. Plötzlich war er dann auch dreimal in der richtigen Praxis.

    Am 14.3. habe ich die Ernährungsberatung bei der Diabetesberaterin, weil ja mein HbA1C weiter gestiegen ist und sie mir nicht glauben, dass ich auf meine Ernährung achte. Bis dahin führte ich auch brav Ernährungstagebuch.

    Mein Plan ist jetzt, erst den Schub vom Crohn in Griff zu bekommen. Dann einen neuen Hausarzt zu suchen und bei dem Termin am 14.3. die Diabetologische Praxis fragen, ob die mir den Reha-Antrag ausfüllen. Zudem bei diesem Termin wegen Insulin spritzen und Libre fragen. Schritt für Schritt, auch wenn ich einfach nicht mehr kann. Aber irgendwie muss es weitergehen.

    Lg July
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    am 25.02.2019 23:17:15 | IP (Hash): 1575634986
    Warum geht der Befund da nicht zuerst an Dich? In der Praxis, in der Deine HA Dich anraunzt, kannst Du ihr den dann direkt von Deinem Handy auf das Fax dort schicken oder auch als e-Mail ;)

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 27.02.2019 17:18:40 | IP (Hash): 334955150
    Hallo July,

    leider kenne ich diese Schwierigkeiten auch - gerade aktuell wieder.
    War beim Gastroenterologen und hatte erwartet, daß histologischer Befund beim Hausarzt angekommen ist - nichts dergleichen, nach vier Wochen.
    Den Vorabbericht hatte ich noch in die Hand gedrückt bekommen und habe diesen kopiert für meine Unterlagen und dann erst weitergeschickt.
    Per Format ist schon zu sehen, daß die 'Sehr geehrten Kollegen' untereinander sich die Befunde schicken und trotz Bitte an mich Kopie zu senden seit Jahren nicht nachgekommen wird.
    Manchmal bekomme ich einen Ausdruck vom Hausarzt oder kann auch persönlich beim Facharzt vorbeigehen und Kopie einfordern. Aktuell überlege ich noch, per Anruf nerven oder hingehen °~°

    Wie dem auch sei, ich sammle jedenfalls alle Befunde in meiner persönlichen Ablage (und unverständliche Fachwörter bzw. Grenzbereiche von Blutwerten recherchiere im Internet nach).
    WIR sind die Menschen, die mit ganz unterschiedlichen 'Empfehlungen' - die sich z. T. widersprechen, zurecht kommen müssen.

    Dein gestiegener HbA1c-Wert kann auf deinem Morbus Crohn beruhen, Entzündung allgemein (selbst banale Erkältung) erhöhen den Blutzucker, geschweige denn so eine großflächige chronische Darmentzündung.

    Das kannst du mit Ernährung auf KHs achten BZ-mäßig gar nicht in den Griff bekommen.
    Ernährungstagebuch zu führen, ist dennoch sehr gut, was du so verträgst oder nicht.
    ~
    Was mich in dem Zusammenhang verwundert hat, daß du Lactoseintoleranz als Indikation angibst und dann im Essen Frischkäse beschreibst.
    Habe letztens wg. Akut-Erkrankung per Medikament ein kleines Tablettchen mit Laktose (gibt's nicht anders) einnehmen müssen und brauchte per Minimenge eine Laktrase-Tablette dazu.

    Laktose oder auch bei dir vermuteter Fruchtzuckerunverträglichkeit gibt es ganz eindeutige Tests, ob und wie stark das ausgeprägt ist.
    https://reizdarm.one/untersuchungen/h2-atemtest/

    Habe selber bei Diabetesberaterinnen nur den Blickwinkel auf KH-Gehalt einzelner Lebensmittel erfahren (+ Insulindosierung).
    Sonstige Schwierigkeiten blieben da außen vor.
    Da gab's dann eher so Ermahnungen allgemeiner Natur vom Arzt - 'deftig' essen mit hohem Fettgehalt zum Zunehmen … Scherzkeks - bei 3c und Übelkeit …

    Ist leider so.
    Komme mir manchmal vor, als wäre ich mit einer Wünschelrute unterwegs, irgendwie durchkommen ohne klare Antworten zu bekommen.

    Habe selbst in Klinik-Aufenthalten meine Diabetes-Utensilien mitgenommen mit anderen Medikamenten, die dann so übernommen worden sind - weil die fachspezifistisch ein enges Blickfeld haben. Und jedesmal mein Sprüchlein aufgesagt: Messe Blutzucker und spritze Insulin, wenn ich denn das Essen per BE einschätzen kann. Selbst ermittelte Ergebnisse wurden im Krankenhausessen nicht berücksichtigt …

    War selbst nie ein einer Reha, mir reicht schon Erfahrung s.o..
    Was soll dann so bitte ein Kochkurs a la Diabetes ?
    Würden die wirklich neue Medikamente verordnen, wenn selbst eine Uni-Klinik das nicht tut, sondern eher per Arztbrief Empfehlungen an überweisenden Arzt schreibt ?

    Überlege gut & pass' auf dich auf !
    Liebe Grüße Elfe
    Bearbeitet von User am 27.02.2019 17:22:51. Grund: +
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 11.02.2019
    am 02.03.2019 18:54:08 | IP (Hash): 652703116
    Danke Elfe für deine lange Antwort.

    Es ist irgendwie beruhigend zu hören, dass andere auch Probleme mit ihren Ärzten haben und man selbst nicht alleine ist. So wie du es machst, mach ich es auch. Hab schon einen kompletten Ordner. Hausarzt hat mir immer alles kopiert was ich brauchte, und Labor gibt jeder Arzt sofort mit, weil sie wissen, wie schwierig die Blutabnahme generell bei mir ist und teilweise nur ein bis zwei Mal im Jahr überhaupt Blut abgenommen wird deswegen. Jetzt mit Diabetes ändert sich es ja..

    War jetzt gestern nochmal beim Gastroenterologen, die nochmal alle Entzündungswerte überprüft haben, wenn ich mich schonmal freiwillig pieksen lasse :D
    Es besteht jetzt der Verdacht, dass die hohen Werte beim letzen Mal einfach davon kamen, dass nur meine Antikörper-Infusion nicht so lange wirkt und ich ggf. doch keinen Schub habe.
    Dann würde der gestiegene HbA1C Wert nicht durch die Entzündung erklärt werden können.

    In zwei Wochen ist ja die Ernährungsberatung, da werde ich mal das Thema Insulin spritzen ansprechen, mal schauen, wie die Praxis darauf reagiert. Mach mir darüber schon ziemlich viele Gedanken. Auch weil ich es irgendwie nicht schaffe, irgendwo so eine Hautfalte zu bilden. Immer habe ich das Gefühl, dass ich da nicht nur Haut in der Hand habe, sondern auch Muskeln, ich habe auch nur wenig Fett generell am Körper. Da wäre es sicher einfacher.

    Meine Laktoseintoleranz wurde per Atemtest nachgewiesen. Und körniger Frischkäse hat bspw. nur 1,5-2gr Laktose pro 100 gr. Da reicht mir eine Laktasetablette und fertig. Bei höheren Laktosemengen bekomme ich aber Beschwerden trotz Tablette, deshalb lasse ich bestimmte Produkte weg.
    Fruktoseintoleranz ist nur eine Vermutung von mir. Ich werde beim Ernährungstagebuch mal ein Augenmerk darauf legen. Die beim Gastroenterologen sind leider momentan mit den Terminen für Atemtests bereits im August! Von dem her, will ich da erstmal selbst schauen, ob es überhaupt sein kann.

    LG July

  • Elfe

    Rang: Gast
    am 05.03.2019 23:13:03 | IP (Hash): 1853499897
    Hallo July,

    selber habe ich meine persönliche Ablage in zwei Ordnern dokumentiert:
    1.) 'Arzt Befunde' mit Ausdrucken der jeweiligen Ärzte,
    ergänzt durch zeitnahe eigene Gesprächsnotiz (da wird uns Patienten mehr gesagt/erklärt),
    unterteilt in Unterablagepunkte der jeweiligen Fachgebiete (Diabetes, Gastro, Herz, Impfen, Augen, Zähne …)
    2.) 'Arzt Infos' enthält selbe Unterteilung w. o.,
    mit so allen Beipackzetteln von Medikamenten (beschriftet von/bis),
    Broschüren … zum Thema.
    ~
    Mein Laktose-Intertoleranz-Test hat sofort eine hochgradige Empfindlichkeit gegenüber Milchzucker angezeigt. Ist weiter fortgeschritten, so daß ich wirklich auf laktose-freie Milchprodukte zurückgreife.
    Mittlerweile ist Laktose auf verarbeiteten Lebensmitteln bzw. 'Spuren von Milch' ausgewiesen (auch Brot, Wurst, Süßstofftabletten …, Medikamente) wo man dieses Zeugs nicht unbedingt erwartet).

    Laktase habe ich so nur dabei bei unbekanntem Essen außer Haus oder wenn sich so unangenehme Anzeichen (Druck/Schmerzgefühl Magen/Darm) zeigen. Dann kann ich noch eine Laktase nachnehmen.
    ~
    Hautfalte bilden ist wirklich nur Haut + Unterhautfettgewebe zu greifen.
    Also nicht zu tief kneifen, daß spürst du !
    Mit Daumen und Zeigefinger so ungefähr nur paar Zentimeter per Fläche zusammendrücken, Haut unter Spannung lässt feine Pennadel schmerzfrei eindringen.
    Kannst du schon mal üben mit der Hautfalte ohne Einstechen - Gefühl entwickeln mit überstreichen von unterschiedlichen spitzen Gegenständen: Holz-Zahnstocher, Sticknadel …
    ~
    Fruktose-Intoleranz lässt sich auch per Atemtest feststellen, wenn denn generell (bei mir negativ).
    Habe mich dennoch generell mit Fruktose befasst, weil damit angereicherte Produkte (Diabetes) per künstlichem Zusatz das so und so nicht passte.
    Fruktose in Obst ist da nicht so das Problem, mengenmäßig per künstlichem Zusatz dagegen schon.
    ~
    Rate Dir nach wie vor, auf Verträglichkeit zu deiner Darmproblematik (bei mir schon ab Magen) zu achten.
    Schale und Kerne von Gemüse und Obst entfernen, Kohlsorten und Hülsenfrüchte beobachten.

    Liebe Grüße Elfe
    Bearbeitet von User am 05.03.2019 23:23:09. Grund: Korrektur Text
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    am 06.03.2019 08:24:05 | IP (Hash): 568833662
    Manno, wer macht denn heute noch sone Injektionszeremonie mit Hautfalte und Desinfektion - und was kann man da vielleicht noch alles machen?

    Die kurzen dünnen Kanülen heute kann frau/man mit leichtem Schwung mit einer Hand vollständig in die Spritzstelle versenken, abdrücken und gut. 4 oder 5 mm gelangen da schon nicht tiefer als bis in das Unterhautfettgewebe.

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  • Elfe

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    am 06.03.2019 17:21:45 | IP (Hash): 1853499897
    @Jürgen, selber Manno, im wahrsten Sinne des Wortes.
    Bei Frauen ist die gesamte Konstitution per Gewebe eben anders.
    Vor allen Dingen bei schlanken Frauen, da ist Bauchfett kaum vorhanden.

    Die Haut unter Spannung zu setzen, erleichtert das Eindringen der Pennadel, ohne auf Muskelgewebe zu stechen. Dann loslassen und Insulin injizieren.
    MFAs machen das bei allen Spritzen so, falls du denn bei aktueller Grippeimpfung mal hingeschaut hättest.

    Die 4/5-mm Kanülen sind mir in der Anwendung zu kurz, dringt nicht tief genug ein und so geschätzte eine Einheit läuft zurück aus Einstichstelle, viel zu viel zur Gesamtmenge.

    Hatte letztens mal die 5mm-Kanülen als Test, weil sich blaue Flecken zeigten - kleines Blutgefäß getroffen.
    Angefangen per Untergewicht habe ich mit 6mm-Kanülen, mittlerweile aber so einigermaßen auf Normalgewicht reicht sowohl per Bauch- und Oberschenkel-Spritzstellen 8mm x 0,3 mm.

    Desinfektion ist nicht nötig - wer hat hier das kundgetan ?
    Vor der Insulininjektion soll man eine Einheit abgeben, um sicher zu sein, daß keine Luftblase o.a. die Menge beeinträchtigt. Dieses Tröpfchen an der Spitze ist ausreichend - per weiteren Inhaltstoffe des Insulins - und man kann Alkoholtupfer getrost bleiben lassen.
    Sowas wurde mir erklärt von Beginn an.

    Irgendwie kannst du nicht Zuhören in der ärztlichen Therapie, abgestimmt nun auf zwei Insuline.
    Hängst der Vergangenheit nach (hätte/wäre/wenn frühzeitig …), mit Irrungen und Wirrungen.
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    am 06.03.2019 17:34:29 | IP (Hash): 568833662
    Die Diapens, die's heute leider nicht mehr gibt, weil sie zu teuer und zu klobig waren, wurden vor allem für Kinder gegeben: gespannt mit etwas Druck auf die Haut setzen und auslösen. Keine Hautfalte/-Wulst, und Du willst mir bestimmt nicht erzählen, dass kleine Kinder dickeres Unterhautfettgewebe haben als schlanke erwachsene Frauen, oder?

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
  • Elfe

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    am 06.03.2019 17:59:17 | IP (Hash): 1853499897
    Manno, von Hölzken auf Stöcksen, 'Talent' jedes angefragte Thema per Internet jenseits eigener Erfahrung zu sabotieren. °~°
    Du warst nicht Kind und musstest abnehmen … .

    Ich habe einen sogenannten Kinderpen per Einstellung per 0,5 Einheiten, um fein dosiert Insulin abgeben zu können.
    Und im übrigen, war ich zu Beginn nicht schlank, sondern nur noch Haut & Knochen, was jenseits deiner Vorstellungskraft liegt.

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    am 06.03.2019 18:09:04 | IP (Hash): 568833662
    Wollte eigentlich nur schreiben, dass es mit den kurzen und feinen Kanülen überhaupt keine Notwendigkeit mehr für Hautfalte oder Wulst gibt, auch nicht für irgendwelches Strammziehen, sondern dass eine Hand für den winzigen Pieks völlig ausreicht :)

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
  • Elfe

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    am 06.03.2019 18:31:43 | IP (Hash): 1853499897
    Na denn, je nach dem eben doch zu berücksichtigen, liegt außerhalb deiner Vorstellungskraft,
    'Wulst' ist echt ein garstig Wort.
    Externes Insulin gehört dahin, wo es bestenfalls wirken soll.
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    am 06.03.2019 18:45:20 | IP (Hash): 568833662
    Elfe schrieb:
    Externes Insulin gehört dahin, wo es bestenfalls wirken soll.


    Wirken tut's am meisten in der Leber und an den Zellen, die sonst noch Glukose und zu deren Aufnahme Insulin brauchen, und dahin gelangt es via Blutkreislauf. Dafür am besten wäre ein Venenzugang ;)

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  • Elfe

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    am 06.03.2019 19:46:10 | IP (Hash): 1853499897
    Merkst du selber, was du da für Unsinn schreibst !?!
    Dein 'Lieblingsorgan' Leber schüttet Zuckerreserve aus und der Blutkreislauf (+ Lymphe) schafft es, auch extern gegebenes Insulin dahin zu transportieren, um auf KHs reagieren zu können.
    Vene/Kanüle ist nicht lustig, sondern besonders unerträglich in Bezug auf Thema von July.
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    am 06.03.2019 20:12:10 | IP (Hash): 568833662
    Elfe schrieb:
    Dein 'Lieblingsorgan' Leber schüttet Zuckerreserve aus und der Blutkreislauf (+ Lymphe) schafft es, auch extern gegebenes Insulin dahin zu transportieren, um auf KHs reagieren zu können.


    Die Leber ist unser zentrales Stoffwechselorgan. U.a. reguliert sie auch, was an Zucker und Insulin in den Ganzkörperkreislauf geht: gesund immer genau so viel, wie gerade gebraucht wird - mit T2 halt immer mehr zuviel :(

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  • Elfe

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    am 07.03.2019 19:14:49 | IP (Hash): 1853499897
    July95 schrieb:

    also es ist so, ich gehe, mit oder ohne Überweisung, zum Facharzt, sage, bitte einen Befund zum Hausarzt schicken. Macht jede Praxis auch. Aber es kommt oftmals kein Befund an. Was zum Teil auch daran liegt, dass der Hausarzt zwei Praxen hat und die Befunde dann in der anderen Praxis anscheinend rumliegen und nicht in die richtige kommen. Obwohl mir vom Hausarzt versichert wird, dass alles was in der falschen Praxis landet von ihr persönlich in die andere mitgenommen wird. Die haben aber auch ein Chaos überall.
    Die Realität sieht so aus: Beispiel Rheumatologe Befund. Es wird ein Befund an die Hausarzt-Praxis geschickt. Es kommt keiner an. Soll ich mich darum kümmern. Was ja eigentlich nicht die Aufgabe des Patienten ist. Ich rufe beim Rheumatologen an, die versichern sie haben ihn geschickt, faxen ihn wieder. Es kommt wieder kein Befund an. Angeblich wurde die gesamte Praxis durchsucht. Ich rufe wieder beim Rheumatologen an, die faxen den Befund das dritte Mal. Komme ich auf die Idee in der zweiten Praxis vom Hausarzt anzurufen, dort liegt dreimal der Befund, sie wundern sich schon warum er jetzt zum dritten Mal gekommen ist.. Er wurde dann zur anderen Hausarztpraxis gefaxt. Plötzlich war er dann auch dreimal in der richtigen Praxis.


    Hallo July,
    habe doch tatsächlich Kopie vom Facharzt per Post an mich gesendet bekommen :-).
    Aufgrund eines Dreizeilers per E-Mail - kein Telefon, kein persönlicher Besuch, easy.
    Hatte mein Hausarzt in seiner Ablage nicht gefunden, warum auch immer - Datumsmäßig hätte das passen müssen.
    Auch egal, nehme Kopie mit zum nächsten Quartalstermin und hoffe dann, auf kompetente Besprechung (ggfs. zusätzliche Medikamente notwendig).

    Ja, ist nicht unsere Patientenaufgabe, den Ärzten die Befunde hinterherzutragen …, was soll's Hauptsache wir als Patienten kommen klar und werden anständig beraten.

    Gruß Elfe

    @Jürgen: Du weißt schon, daß Insulin in den Inselzellen der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Und erst ermöglicht, daß Blutzucker aufgenommen werden kann - Gelle !? - siehe Thema 3c
    'Zuviel' Insulin stimmt auch nicht - wirkt nicht so, wie es eigentlich soll.
    Vielleicht tät's ja mal wirklich ein Buch zu lesen per Grundlagen (Biologie, Diabetes Typ 2). statt sich auf Internet zu verlassen.
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    am 07.03.2019 20:03:16 | IP (Hash): 2135734174
    @Elfe: Der optimale „Injekionsort“ für Insulin wäre die Pfortader und von da geht es direkt in die Leber. Da man da aber so schlecht hinkommt ist die nächstbeste Alternative, was die Wirksamkeit angeht, der Insulinport von Roche. Aber der wird nur in wenigen Ausnahmefällen eingesetzt.

    Siehe auch:https://www.diabetologie-online.de/a/neuer-weg-bei-der-intraperitonealen-insulingabe-1773515

    @Jürgen: Wenn ich denn mal mit Spritze Insulin gebe, mache ich auch eine Hautfalte und auch Stahlkatheter setze ich mit Hautfalte. Empfinde ich als angenehmer, wenn die Haut beim reinstechen nicht nachgibt.

    @July: Lese jetzt schon länger in verschiedenen Foren von dir und finde es schlimm, wie mit dir von Ärzten und medizinischem Personal umgegangen wurde... Die mit der zwangsweisen Blutabnahme im Krankenhaus hätte ich angezeigt... geht gar nicht!
    Die Vorstellung, sich mehrmals täglich spritzen zu müssen, erschreckt erstmal jeden und für dich ist es besonders schlimm. Beim selber Spritzen gibt es aber einige Möglichkeiten es schmerzfrei hinzubekommen: Emla-Creme, die Haut vorher mit nem kleinen Stein, Glasnugget oder ähnlichem kühlen (vorher in den Kühlschrank legen) und auch vor den Zustechen die Nadel ganz vorsichtig auf die Haut drücken hilft unangenehme Stellen zu vermeiden.

    Ich kann es zum Beispiel überhaupt nicht leiden, wenn mir andere Spritzen verpassen. Lässt sich nicht immer vermeiden, aber ich bestimme die genaue Stelle und den richtigen Augenblick lieber selber.

    Ich bin mir sicher, wenn du dich erst ein paar mal getraut hast, klappt das. Lass dich nicht drängen und hetzen und nimm dir gerade bei den ersten Versuchen die Zeit, die Du brauchst.

    Du schaffst das!

    Bearbeitet von User am 07.03.2019 20:17:24. Grund: Korrektur
  • Elfe

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    am 08.03.2019 01:16:51 | IP (Hash): 1853499897
    @Heike
    Dein Link ist deine Technik-Denke mit Pumpe eh schon, Zugang noch viel tiefer.
    Gruselig.

    Wenn das so nur wirklich möglich wäre, wäre alles ad absurdum in der Medizin per Medikament oral, Infusion, Injektion,

    Blut-/Lymphe-Kreislauf verteilt das schon zur Wirkung.
    Diabetes-speziell - die Verdauung dauert auch eine Weile bis zur Glukose, bis dahin ist auch externes Insulin im Kreislauf - und trifft sich.

    Spritzen geben und Blutabnahme von Anderen ist je nach Talent unterschiedlich.
    Kanüle setzen in Vene ist damit sowieso nicht gleichzusetzen.

    Insulin wird in Unterhaut gegeben mit ganz feinen Nadeln.
    Überwinden und wirklich mal selbst erleben, gar nicht so schlimm.
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    am 08.03.2019 09:56:46 | IP (Hash): 512375175
    Elfe schrieb:
    Wenn das so nur wirklich möglich wäre, wäre alles ad absurdum in der Medizin per Medikament oral, Infusion, Injektion,


    Was Heike beschrieben hat, ist nicht Technikdenke, sondern der normale natürliche Weg. Das Insulin gelangt aus dem Pankreas über die wenigen Zentimeter Pfortader direkt in die Leber - um ein großes Vielfaches konzentrierter als nachher im Ganzkörper-Blutkreislauf. Und das meiste vom natürlichen Insulin kommt über die Leber auch gar nicht hinaus, weil es da drin zuerst mal z.B. für das Auffüllen vom Glykogenspeicher und für die Umwandlung von Glukose zu Speicherfett verbraucht wird. In den Ganzkörperkreislauf geht dann gesund sehr exakt dosiert genau so viel an Glukose und Insulin, wie darin jeweils direkt gebraucht wird.

    Unsere Art der Applikation durch die Injektion ins Unterhautfettgewebe ist lediglich ein armseliger Behelf, der den natürlichen Funktions- und Verteilprozess komplett auf den Kopf stellt, aber zum Glück meistens ausreichend gesund steuerbar funktioniert.

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
    Bearbeitet von User am 08.03.2019 11:25:26. Grund: Ergänzung
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