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Hallo zusammen, neu hier Diabetes Typ 3 c
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Elfe
Rang: Gastam 08.03.2019 17:56:52 | IP (Hash): 1853499897
@Jürgen
Selbstverständlich ist Heike versiert in Technikdingen, falls dir das entgangen sein sollte.
Hast du ihren Link mal angesehen - für sie als langjährige Pumpenträgerin wohl eher weniger Berührungsängste mit OP und Katheter implantieren.
Glykogen wird eben nicht nur in der Leber gespeichert, sondern in erheblichem Maße auch in den Muskeln, jeweils mit unterschiedlicher Funktion.
https://flexikon.doccheck.com/de/Glykogenspeicher
Brauchen wir dann so Igelmäßig noch so paar Zugänge zu den Muskeln ?
Scherz ;-)
Armselig finde ich die Subkutane Gabe keineswegs,
im Gegenteil, mit den heutzutage verfügbaren dünnen Pennadeln.
Wirkt gut, wie manches andere auch, was wir oral an Tabletten einnehmen und verteilt sich über Blut/Lymphe. -
am 08.03.2019 18:55:57 | IP (Hash): 1994009015
Die Diskussion, wo Insulin am Besten wirkt, war mir irgendwie zu kompliziert und auch teilweise zu gruselig, dass ich es nur überflogen habe. Hoffe, ich habe dadurch jetzt nicht irgendwas wichtiges überlesen.
Ich habe es jetzt mehrmals probiert, am Bauch scheitere ich mit Hautfalte machen komplett. Wobei ich, denke ich, auch nicht in den Bauch spritzen könnte. Wo es gut geht mit der Falte und anscheinend auch nicht so schmerzhaft ist, ist die Stelle oberhalb der Hüfte. Da ist die einzige Stelle, wo ich etwas Fett habe. Ich bereite mich momentan innerlich darauf vor, indem ich Hautfalte machen übe und dann mit dem Fingernagel etwas drücke. So merke ich auch welche Stellen weniger empfindlich sind. Bauch wahnsinnig empfindlich bei mir. Oberschenkel außen, relativ weit oben dagegen weniger.
Wahrscheinlich würde ich echt die zwei Stellen, also Oberschenkel und Flanke hernehmen.
Am Montag oder Dienstag erfahre ich das Ergebnis der Entzündungswerte. Und sollten die in Ordnung sein, habe ich mir fest vorgenommen am Donnerstag beim Diabetologen wegen Insulin spritzen zu fragen. Weil ich kann einfach nicht mehr. Es kann natürlich sein, dass ich dann in der Praxis einen Rückzieher mache, aber eigentlich habe ich es vor...
Am Mittwoch Abend gab es bei uns Pizza selbst belegt und im Pizzaofen gebacken. Große Ausnahme, sonst würde ich sowas nie essen. Ich habe ca. 1/4 gegessen (Fertigteig) mit Champignons und 1/2 Scheibe Käse. Habe es irgendwie gar nicht vertragen und der Blutzucker hat sich auch sehr darüber gefreut. Durfte noch Nachts zweimal Aufstehen um aufs Klo zu gehen, vorher auch schon ständig. Das habe ich sonst nie mit der Nacht... Also definitiv keine Pizza mehr.
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am 08.03.2019 19:14:18 | IP (Hash): 1994009015
HeikeOV schrieb:
@July: Lese jetzt schon länger in verschiedenen Foren von dir und finde es schlimm, wie mit dir von Ärzten und medizinischem Personal umgegangen wurde... Die mit der zwangsweisen Blutabnahme im Krankenhaus hätte ich angezeigt... geht gar nicht!
Die Vorstellung, sich mehrmals täglich spritzen zu müssen, erschreckt erstmal jeden und für dich ist es besonders schlimm. Beim selber Spritzen gibt es aber einige Möglichkeiten es schmerzfrei hinzubekommen: Emla-Creme, die Haut vorher mit nem kleinen Stein, Glasnugget oder ähnlichem kühlen (vorher in den Kühlschrank legen) und auch vor den Zustechen die Nadel ganz vorsichtig auf die Haut drücken hilft unangenehme Stellen zu vermeiden.
Ich kann es zum Beispiel überhaupt nicht leiden, wenn mir andere Spritzen verpassen. Lässt sich nicht immer vermeiden, aber ich bestimme die genaue Stelle und den richtigen Augenblick lieber selber.
Ich bin mir sicher, wenn du dich erst ein paar mal getraut hast, klappt das. Lass dich nicht drängen und hetzen und nimm dir gerade bei den ersten Versuchen die Zeit, die Du brauchst.
Du schaffst das!
Danke für deine Antwort. Es tut so gut, von jedem zu hören, dass es machbar ist.
Der Tipp mit dem Stein ist super. Das werde ich ausprobieren. Habe schon überlegt so Eisspray zu verwenden. Weiß aber nicht, ob man das dann in Kombination mit Insulin überhaupt machen darf. Nicht dass dadurch dann das Insulin nicht mehr wirkt?
Emla-Salbe nehme ich zu Blutabnahme/Infusionen her, aber der Apotheker hat gemeint, dass ich es nicht beim Insulin spritzen verwenden soll. Weil man die Creme nicht so häufig anwenden darf, besonders nicht täglich, weil irgendwelche Stoffe über die Haut aufgenommen werden können. Außerdem ist die ja auch sauteuer.
Was bringt es die Ärzte dort anzuzeigen, ich habe keine Beweise. Und im Zweifel für den Angeklagten...
Außerdem haben sie ja einen angeblichen "Grund" warum ich unbedingt zu dem Zeitpunkt (Mo) eine neue Zugangsnadel benötigt habe. Und sie mich deshalb auch zwingen konnten. Weil ich hatte ja Eisenmangelanämie (Hb bei 7) und ich brauchte ja angeblich dringend an diesem Tag eine Eiseninfusion. Nachdem sie erstmal tagelang gewartet hatten (Do zuvor Notfalleinweisung wegen diesem Hb-Wert), plötzlich ganz dringend brauchte ich die Infusion angeblich. Aber irgendwie habe ich dann die angeblich so dringend benötigte Infusion erst zwei Tage später am Mi bekommen (Eiseninfusionen erkennt man ja an der Farbe)... Das kann ich aber nicht beweisen. Ich vermute einfach sie wollten irgendeinen Grund warum jetzt genau in der Situation eine Nadel gelegt werden muss, wo es gar keinen Grund gab. Sie hatten nur keinen Bock darauf, dass ich mich geweigert habe. -
Elfe
Rang: Gastam 08.03.2019 19:42:29 | IP (Hash): 1853499897
Hallo July,
hatte selber HB kleiner 7 und Eisenspeicher leer.
Drama - Anruf auf der Arbeit, vollkommen verdattert.
Wurde erstmal überwiesen zum 'Blut'-Facharzt.
Statt empfohlener Bluttransfusion wurde wg. anderer Gefahren jedenfalls auf Eisen in Kapselform zurückgegriffen. 2 x pro Tag, später 1 x - dann so stetig über Wochen&Monate im Bereich angelangt.
~
Was dich total verunsichert sind unangenehme Erfahrungen mit Kanülensetzen in die Vene.
Hat aber kaum was mit Insulingeben per Pen zu tun, die Nadeln sind fein und wird in die Unterhaut gespritzt.
Und du machst das selber !
Hat auch mit normalen medizinischen Spritzen per Stärke und Länge nichts zu tun.
Andere Personen können die Schmerzempfindlichkeit ja nicht spüren, du selbst handelnd schon.
Sprühen erstmal viel Alkohol auf (kühlt auch) und setzen dann Kanüle.
Schau dann gar nicht hin, und tut auch weniger weh (Einbildung ;-))
Gruß Elfe -
am 08.03.2019 20:04:41 | IP (Hash): 512375175
July95 schrieb:
Die Diskussion, wo Insulin am Besten wirkt, war mir irgendwie zu kompliziert und auch teilweise zu gruselig, dass ich es nur überflogen habe. Hoffe, ich habe dadurch jetzt nicht irgendwas wichtiges überlesen.
Wenn ich verstehen kann, wie was bei mir nicht so recht funktioniert und wie’s richtig funktioniert, ist das für mich schon ein großer Schritt weg von Grusel hin zu normal. Und wenn sich mit diesem Verstehen dann auch noch ergibt, was ich selbst dafür tun kann, dass es wenigstens im Ergebnis besser funktioniert, ist das für mich sehr ent- statt be-lastend. Nicht zuletzt, weil ich z.B. beim Diabetes mit dem Verstehen der Abläufe im Zusammenhang mit höherem Blutzucker nicht fürchten müsste, für ne Viertel Pizza statt normal überhaupt nicht, bei der Nacht danach wg extremem Blutzucker praktisch als Beweis dafür sogar gleich 2mal raus gemusst zu haben ;)
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;) -
Elfe
Rang: Gastam 09.03.2019 17:00:50 | IP (Hash): 1853499897
Das Wort 'gruselig' habe ich auch verwendet, für noch weiter gehenden Zugang innerlich per OP.
Klappt auch per Pen ganz gut,
weil sich das Insulin und der Blutzucker nach Aufschließen per benötigter Zeit eben im Organismus per Verteilung über den Kreislauf treffen.
Mahlzeiteninsulin wird abgestimmt über sogenannte IE/BE-Faktoren, bedeutet soundsoviel KHs brauchen soundsoviel Insulin (unterschiedlich per Tageszeit = Biorhythmus).
Basalinsulin (ev. bei July ausreichend) unterstützt den Grundkreislauf ohne Essen, da aufgrund verschiedener innerer Prozesse der BZ-Spiegel ansteigen kann.
Wie man an die richtige Dosis kommt, wird per Schulung erklärt mit Feintuning über Diabetologen.
Das ist nun wirklich kein Hexenwert, sondern logisch mit kleinem Einmaleins und wie man auch selbst z.B. einen Basalratentest durchführt oder die Faktoren anpassen kann.
Pizza wird bei July wegen Laktoseintoleranz (jedenfalls nicht Fertigpizza) wohl kaum vorkommen, zusätzlich zu ihren Darmbeschwerden.
Zumal Pizza ja eigentlich BZ-mäßig gar nicht so schlimm ist, wie gemeinhin gedacht.
Die Kohlenhydrate werden in Übergang durchaus gebremst durch Belag (je nach Sorte) plus Käse.
Im übrigen war in der Schulung die Pizza das Parade-Beispiel für Schwerverdaulich - dauert bis zu 7 h !.
Mahlzeiteninsulin teilen und ev. FPEs notwendig. -
am 09.03.2019 17:51:01 | IP (Hash): 422697666
@Elfe
July95 schrieb:
Am Mittwoch Abend gab es bei uns Pizza selbst belegt und im Pizzaofen gebacken. Große Ausnahme, sonst würde ich sowas nie essen. Ich habe ca. 1/4 gegessen (Fertigteig) mit Champignons und 1/2 Scheibe Käse. Habe es irgendwie gar nicht vertragen und der Blutzucker hat sich auch sehr darüber gefreut. Durfte noch Nachts zweimal Aufstehen um aufs Klo zu gehen, vorher auch schon ständig. Das habe ich sonst nie mit der Nacht... Also definitiv keine Pizza mehr.
darauf hab ich geantwortet - nicht zuletzt, weil sich das für mich so liest, als wenn da mehr Müssen etwas sehr kurzgeschlossen als Beweis für viel zu hohen BZ interpretiert wird.
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;) -
Elfe
Rang: Gastam 09.03.2019 18:18:50 | IP (Hash): 1853499897
@Jürgen,
Sorry, ich bitte dich um Entschuldigung !
Julys Text zur Pizza habe ich überlesen.
Fertigteig käme mir so und so gar nicht in den Sinn und laktosefreier Käse selbstverständlich.
Gruß Elfe -
am 09.03.2019 18:40:04 | IP (Hash): 831207386
Elfe schrieb:
Hallo July,
hatte selber HB kleiner 7 und Eisenspeicher leer.
Drama - Anruf auf der Arbeit, vollkommen verdattert.
Wurde erstmal überwiesen zum 'Blut'-Facharzt.
Statt empfohlener Bluttransfusion wurde wg. anderer Gefahren jedenfalls auf Eisen in Kapselform zurückgegriffen. 2 x pro Tag, später 1 x - dann so stetig über Wochen&Monate im Bereich angelangt.
Bei mir wurden keine Tabletten im Krankenhaus gegeben. Grund wurde genannt, dass der Eisenmangel zu groß sei. Darum musste die Eiseninfusion sein. Und bei Entlassung dann Tabletten. Die meine Gastroenterologin aber sofort zwei Tage später wieder abgesetzt hat, weil man im akuten Schub keine Eisentabletten gibt. Nur Infusionen. Man hat ja Eisenmangel im Schub, weil der Darm kein Eisen aufnehmen kann, wie soll es dann mit Tabletten klappen...
Elfe schrieb:
Was dich total verunsichert sind unangenehme Erfahrungen mit Kanülensetzen in die Vene.
Hat aber kaum was mit Insulingeben per Pen zu tun, die Nadeln sind fein und wird in die Unterhaut gespritzt.
Und du machst das selber !
Hat auch mit normalen medizinischen Spritzen per Stärke und Länge nichts zu tun.
Andere Personen können die Schmerzempfindlichkeit ja nicht spüren, du selbst handelnd schon.
Sprühen erstmal viel Alkohol auf (kühlt auch) und setzen dann Kanüle.
Schau dann gar nicht hin, und tut auch weniger weh (Einbildung ;-))
Gruß Elfe
Sobald ich es einmal selbst schaffe, bzw. erstmal mit Hilfe, werde ich merken, ob es machbar ist oder nicht. Meine Therapeutin vermutet auch, dass es klappen kann, weil ich es selbst mache und nicht irgendjemand mir was "tun" will.
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am 09.03.2019 18:49:35 | IP (Hash): 831207386
Bei der Pizza war es das erste Mal, dass ich so lange mit Toilettengängen und Durst zu kämpfen hatte. Das waren mindestens sechs Stunden. Ich weiß nicht, ob es mit der Pizza zu tun hat. Mir ist es halt aufgefallen. Und beim Googlen scheint Pizza ja zuckertechnisch relativ schwierig zu sein. Obwohl sie ja bei mir zumindest vom Belag her relativ fettarm war, Tomaten passiert und Champignons haben kein Fett und eine halbe Scheibe Käse ca. 4 gr Fett. Keine Ahnung, wie jetzt die Pizza BZ-technisch gewirkt hat, mir ist halt dieser Zusammenhang aufgefallen. Und wenn ich nicht messe, gibt es halt nur einige wenige Anhaltspunkte, wo ich vermuten kann, dass der BZ zu hoch ist.
Es war eine große Ausnahme, die ich sonst nie machen würde. Habe auch mit ziemlichen Bauchschmerzen, Übelkeit, Sodbrennen, etc pp dafür bezahlt. Aber ich wollte halt auch einfach mal mitmachen und nicht immer sagen müssen, nein das darf ich nicht essen und das darf ich nicht essen. Und den anderen dann zuschauen...
Hartkäse ist doch sowieso laktosefrei, KH 0gr pro 100 gr, warum schreibst du dann extra von laktosefreien Käse? Fertigteig ist auch laktosefrei, also wegen der Laktoseintoleranz wäre es sicher kein Problem gewesen. -
Elfe
Rang: Gastam 09.03.2019 19:21:34 | IP (Hash): 1853499897
Hallo July,
ist bei mir nun mal so, daß ich auf jedes Krümelchen Laktose reagiere.
Bei handelsüblichem Käse wäre ggfs. Parmesan per Reifung laktosefrei, Scheibenkäse oder andere Milchprodukte enthalten immer noch kleine Mengen Laktose, die bei weniger empfindlichen Personen durchaus ausreichen können, lt. Laktoseernährungsberatung.
Ich selber greife auf wirklich laktosefreie Milchprodukte zurück und achte auch sonst bei verarbeiteten Lebensmitteln auf Zutatenliste.
Fertigteige - Pizza, Keks, Blätterteig - können Laktose enthalten.
Mit selber erstellen, kann man sich die Zutaten zusammenstellen - Hefeteig dauert.
Eisenmangel ist keineswegs ein Schub.
Das passiert wirklich über längere Zeit, solch niedrige Werte und bei mir Eisenspeicher komplett zu leeren (hat auch was mit starker Monatsblutung zu tun).
Im weiteren Verlauf hat sich noch gezeigt, daß zur Blutbildung notwendige Vitamin-B12-Aufnahme nicht mehr funktioniert ~ brauche dieses per Spritze in Umgehung des Magens - kann dies nicht verwerten.
Gruß Elfe
Bearbeitet von User am 09.03.2019 19:25:07. Grund: + -
am 09.03.2019 21:15:42 | IP (Hash): 422697666
July95 schrieb:
Aber ich wollte halt auch einfach mal mitmachen und nicht immer sagen müssen, nein das darf ich nicht essen und das darf ich nicht essen. Und den anderen dann zuschauen...
Wie ich das lese, hast Du da grad mal Deine wesentliche Herausforderung angesprochen, dass Du was darfst oder nicht darfst. Das zieht sich so mehr oder weniger deutlich ausgeschrieben durch alle Deine bisherigen Beiträge, und wenn ich mit diesem Ansatz leben müsste, hätte ich bestenfalls HBA1c 10 statt 5,5 und besser.
Warm? - Weil ich chronisch dazu neige, meistens gerade das machen zu wollen, was ich nicht darf, und meistens nur das recht zuverlässig zu machen, was ich wirklich will.
Ich will meinen Blutzucker 24/7 jeweils die meisten von 24 Stunden im völlig gesunden Rahmen, und dafür will ich nach Möglichkeit immer nur so viel von dem essen und trinken, was für mich in diesen Rahmen passt.
Und genau: Nicht ich darf nicht, sondern ich will wirklich nicht, was da nicht hinein passt.
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;) -
Elfe
Rang: Gastam 11.03.2019 20:28:08 | IP (Hash): 1853499897
@Jürgen
Da hast du nur Deine spezielle BZ-Brille auf der Nase.
BZ-Werte sind bei July gar nicht so hoch, daß externes Insulin gar nicht notwendig erscheint - ggfs. oral ausreichend ?
Du hast die Komplexität von Julies Bewerden nicht verstanden !
Kenne das sehr wohl auch, in Gesellschaft dieses und jenes nicht mitessen zu wollen.
Nur 3c und auf Laktose achtend (nicht mal Morbus Crohn, schon besonders):
- Wieviel KHs sind da drin ? - Insulindosierung
- Wieviel Fett ? - Kapsel Fettenzym
- Wieviel Milchzucker ? - Kapsel(n) Laktase
Drei Medikamente notwendig per pi x Auge = Da vergeht mir echt der Appetit.
Je nach Situation eben nur Kaffee schwarz, Essen auswärts per Buffet oder Speisekarte entsprechend auswählen. -
am 12.03.2019 13:19:25 | IP (Hash): 831207386
Elfe schrieb:
Eisenmangel ist keineswegs ein Schub.
Das passiert wirklich über längere Zeit, solch niedrige Werte und bei mir Eisenspeicher komplett zu leeren (hat auch was mit starker Monatsblutung zu tun).
Im weiteren Verlauf hat sich noch gezeigt, daß zur Blutbildung notwendige Vitamin-B12-Aufnahme nicht mehr funktioniert ~ brauche dieses per Spritze in Umgehung des Magens - kann dies nicht verwerten.
Ich hatte damals einen Schub und Eisenmangel. Bzw. der erste heftige Eisenmangel mit Anämie ist entstanden, dadurch dass ich drei Jahre unentdeckt Crohn hatte und der somit drei Jahre auch nicht behandelt worden ist. Beim zweiten Schub hatte ich auch einen leichten Eisenmangel. Wo sofort eine Infusion gegeben wurde. HB war da noch 12,2, aber sie wollten gleich sicher gehen.
B12 Wert passt bei mir noch. 330 (bei Ref. 211-960). -
am 12.03.2019 13:22:51 | IP (Hash): 831207386
hjt_Jürgen schrieb:
July95 schrieb:
Aber ich wollte halt auch einfach mal mitmachen und nicht immer sagen müssen, nein das darf ich nicht essen und das darf ich nicht essen. Und den anderen dann zuschauen...
Wie ich das lese, hast Du da grad mal Deine wesentliche Herausforderung angesprochen, dass Du was darfst oder nicht darfst. Das zieht sich so mehr oder weniger deutlich ausgeschrieben durch alle Deine bisherigen Beiträge, und wenn ich mit diesem Ansatz leben müsste, hätte ich bestenfalls HBA1c 10 statt 5,5 und besser.
Warm? - Weil ich chronisch dazu neige, meistens gerade das machen zu wollen, was ich nicht darf, und meistens nur das recht zuverlässig zu machen, was ich wirklich will.
Ich will meinen Blutzucker 24/7 jeweils die meisten von 24 Stunden im völlig gesunden Rahmen, und dafür will ich nach Möglichkeit immer nur so viel von dem essen und trinken, was für mich in diesen Rahmen passt.
Und genau: Nicht ich darf nicht, sondern ich will wirklich nicht, was da nicht hinein passt.
Ich finde es gut, wie du verzichtest.
Bei mir ist es nochmal etwas anderes. Ich bin ja noch relativ jung mit 23 und da spielt die Peer-Group noch eine große Rolle. Und ich muss dazu sagen, wie Elfe auch angedeutet hat, es geht bei mir ja auch nicht nur um den BZ. Sondern noch um vieles mehr. Und ich verzichte auf einiges. Und hab auch auf einiges verzichten müssen schon, nur als Beispiel mein Crohn wurde eine Woche nach den Abi-Prüfungen diagnostiziert. Heißt, alle anderen waren Abi feiern und ich lag im Krankenhaus für zwei Wochen... -
am 12.03.2019 13:33:32 | IP (Hash): 831207386
Elfe schrieb:
BZ-Werte sind bei July gar nicht so hoch, daß externes Insulin gar nicht notwendig erscheint - ggfs. oral ausreichend ?
Du hast die Komplexität von Julies Bewerden nicht verstanden !
Kenne das sehr wohl auch, in Gesellschaft dieses und jenes nicht mitessen zu wollen.
Nur 3c und auf Laktose achtend (nicht mal Morbus Crohn, schon besonders):
- Wieviel KHs sind da drin ? - Insulindosierung
- Wieviel Fett ? - Kapsel Fettenzym
- Wieviel Milchzucker ? - Kapsel(n) Laktase
Drei Medikamente notwendig per pi x Auge = Da vergeht mir echt der Appetit.
Je nach Situation eben nur Kaffee schwarz, Essen auswärts per Buffet oder Speisekarte entsprechend auswählen.
Das war zwar in dem Beispiel mit der Pizza nicht so. Da wollte ich einfach auch was essen, ohne Nachdenken zu müssen und nicht den anderen beim Pizza essen zuschauen wollen.
Aber was du erzählst, so geht es mir ständig. Ist da jetzt
Laktose drin - Tablette,
ist das essen Fettig - lieber nicht essen, mag besonders mein Magen nicht
zu viel Gemüse - mag mein Darm auch nicht, wird dann nicht aufgenommen..
zu viele KH - schlecht für den Zucker
Was soll ich dann noch essen??
Ich weiß nicht, ob man in meinem Fall irgendwelche Tabletten geben kann um den Zucker zu senken. Einige hemmen ja die Aufnahme der KH im Darm, die würde ich auf keinen Fall nehmen.
Irgendein Mittel, SGTL2-Hemmer, oder so, da scheidet man den Zucker eher durch Urin aus. Ab 140 statt 180 mg/dl. Vielleicht wäre sowas geeignet. Oder halt doch gleich Basal-Insulin..
Wenigstens weiß ich seit gestern, dass mein Darm momentan nicht entzündet ist. Der eine hohe Wert hat eine Lücke aufgezeigt, wo die Infusion nicht gewirkt hat, zwei Tage lang. Sonst fast 7 Wochen wirkt die Infusion. Von dem her, kann der gestiegene HbA1C nicht an einer Darm-Entzündung liegen.
Donnerstag habe ich ja endlich den Termin beim Diabetologen. Mal schauen was jetzt rauskommt. Ich will auf jeden Fall jetzt irgendwas nehmen, damit der BZ gesenkt wird. Ich kann so nicht mehr. -
Elfe
Rang: Gastam 12.03.2019 17:49:49 | IP (Hash): 1853499897
Liebe July,
schon gut, daß du bald einen Termin beim Diabetologen hast, was mögliche Medikamente zur BZ-Senkung angeht.
Meines Erachtens wäre Basalinsulin (nur 1 - 2 x in den Oberschenkel zu geben) am besten für Dich.
Gelangt direkt in den Kreislauf in Umgehung des Magen-/Darm-Traktes, der bei dir schon angegriffen ist.
Orale Medikamente greifen doch sehr ein und haben dort (selbst Metformin) ev. Nebenwirkungen und müssen 'eingeschlichen' werden.
Die SGTL2-Hemmer senken die Nierenschwelle und Zucker (der eigentlich in den Körper gehört) wird per Pippi ausgeschieden. Eine recht häufige Nebenwirkung besonders bei Frauen sind Entzündungen im Genitalbereich, die sehr unangenehm sein können, per Schmerz/Juck/Behandlung.
Hier eine Übersicht über Diabetes-Medikamente mit ganz unterschiedlichem Wirkprofil
https://www.internisten-im-netz.de/krankheiten/typ-2-diabetes/medikamente-gegen-typ-2-diabetes.html
zum Ansehen als Vorbereitung zum Arztgespräch.
Versuch macht klu'ch', ev. mal ausprobieren, möchte dir da nicht vorgreifen.
~
Ärzte haben lt. meiner Erfahrung nur wenig Zeit zu Ernährungs-/Verträglichkeits-Fragen.
Ev. bekommst du ein paar Einzeltermine bei der Ernährungsberaterin verschrieben.
Da kannst du mehr Fragen stellen, nicht nur so BZ-mäßig.
~
Vor deiner aktuellen Frage in Gegenüberstellung der empfohlen Ernährungsempfehlungen stand ich auch, da passte nichts zum anderem und war praktisch gar nichts übrig.
Viel ausprobieren per Verträglichkeit (bei mir Problem chronische Magenentzündung (eine Etage höher)):
- Mikrowelle ist mein bester Freund. Rohkost (Möhren, selbst Paprika mit schwerverdaulicher Haut in Stücke geschnitten) sind so per 1-2 min bei 600 Watt leicht erhitzt gut verträglich.
- Salatgurke, Eisberg- und grüner Salat sind roh geschnibbelt per Wasser-Gehalt mit selbst gerührtem Joghurt-Dressing auch o.k.
- Milch- und Ei-Eiweiß klappt auch ganz gut.
Fleisch so gut wie gar nicht - bekomme die Fasern schon nicht auseinander (nur Vermutung).
- Brotsorten habe ich durchprobiert und da ein Mischbrot, ein Vollkornbrot und sogar ein Knäckebrot gefunden
~
Auswärts essen ist ein Problem !
Aber per Speisekarte lässt sich auch beim Italiener ev. noch etwas finden.
Habe dann so prophylaktisch in kleinem Tablettenbehältnis Laktrase und Fettenzyme dabei.
Die Nebenwirkungen einer Event-Mahlzeit zeigen sich erst Stunden später, wenn man eh wieder allein daheim klarkommen muss.
~
July, du bist sooo tapfer per Morbus Crohn-Behandlung und Infusionen, so'n Basal-Insulin per feinem Nädelchen schaffst du locker !
Gruß Elfe -
am 12.03.2019 21:41:36 | IP (Hash): 1718229196
July95 schrieb:
Bei mir ist es nochmal etwas anderes. Ich bin ja noch relativ jung mit 23 und da spielt die Peer-Group noch eine große Rolle. Und ich muss dazu sagen, wie Elfe auch angedeutet hat, es geht bei mir ja auch nicht nur um den BZ. Sondern noch um vieles mehr. Und ich verzichte auf einiges. Und hab auch auf einiges verzichten müssen schon, nur als Beispiel mein Crohn wurde eine Woche nach den Abi-Prüfungen diagnostiziert. Heißt, alle anderen waren Abi feiern und ich lag im Krankenhaus für zwei Wochen...
In Deinem Alter war ich mit meinem Hadern mit meinem Schicksal gerade durch. Also nicht mehr alle paar Tage drüber nachgrübeln, was alles wg Polio als Baby zu kurz und teilweise gelähmten linken Beines nicht ging, sondern endlich mal aktiv zu schauen, was eben damit noch ging. Und nachdem ich so mit dem Teil des Nichtgehens abgeschlossen hatte, hat sich mir mit dem neuen und unbelasteten Ansatz ne erstaunliche Menge Nochgehen erschlossen, allem voran, was heute noch - 50 Jahre weiter - meine Frau ist ;)
Ok, ich hatte bis zu der Entscheidung fast Deine ganze Lebenslänge an Zeit verbrauchen können und zudem das Allesgehen nie erlebt, das ja wahrscheinlich bis in die Nähe vom Abi Deine Lebensperspektive bestimmt hatte. Also hatte ich auch anschließend mit dem Ausbau meines Nochgehens keinen Klotz vom Vergleich mit vorvorherigem Allesgehen am Hinkebein. Hatte es damals also schon gewissermaßen leichter als Du heute.
Und dazu kommt jetzt natürlich noch meine Opasammlung an Lebenserfahrung, aus der sich heute so schön locker formulieren lässt:
Lass, was nicht mehr geht, hinter Dir! Fokussiere einzig, was noch geht! Erhalte das FÜR DICH (nicht für Deine Ärzte!) und baue das nach Möglichkeit aus! Daumendrück :)
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Elfe
Rang: Gastam 13.03.2019 18:02:51 | IP (Hash): 1853499897
Hallo July,
was ich noch unbedingt als Ergänzung zu deinem Termin morgen sagen möchte:
Weißt du, was in der Infusion an Wirkstoffen gegen die Darmentzündung drin ist !?
Ev. können auch diese für eine BZ-Erhöhung verantwortlich sein - ev. Kortison enthalten !?
Unbedingt vorlegen beim Arzt.
Wird sowieso abgefragt, was man als Medikamentation bekommt, eigentlich.
Per Tabletten hat man Packung und Beipackzettel zur Hand.
Was man als Infusion im Krankenhaus in die Vene bekommt, eher weniger Informationen, da muss man ggfs. nachfragen.
Gruß Elfe
und melde dich bitte, wie dein Termin verlaufen ist.
Bearbeitet von User am 15.03.2019 17:14:04. Grund: Löschen @ -
am 13.03.2019 23:15:04 | IP (Hash): 1169573473
Hallo July,
auch von mir für deinen Besuch bei der Diabetologin:
Wenn Frau Elfe dir den SGLT2-Hemmer verbietet, dann hat das keinen realistischen Hintergrund. Sie ist aus Prinzip Gegenerin von Diabetestabletten und beschimpft jeden, der es anders sieht. Dabei hat sie sich mit oralen AntiDiabetika überhaupt nicht beschäftigt, was sie für sich ja auch nicht muss. Es ist nicht so, dass ich dir die Tabletten besonders empfehlen will, aber wenn du mit deiner Ärztin darüber reden willst, dann kannst du unvoreingenommen an das Thema heran gehen.
Elfe redet davon, dass du dir den Pen bei Basalinsulin in den Oberschenkel hauen musst. Für mich wäre das eine unschöne Vorstellung. Bei dieser Frage kannst du beruhigt sein. Basalinsulin kann in den Bauch und wenn du das lieber möchtest, auch in den Oberschenkel gespritzt werden.
Alles Gute für den Termin bei der Diabetologin, Rainer -
am 14.03.2019 15:42:37 | IP (Hash): 831207386
Ganz lieben Dank euch allen für die Antworten. Ich habe sie noch gelesen, aber hatte keine Zeit mehr zum Antworten.
Also @Elfe meine Infusion, ich habe extra nachgeschaut, enthält Inflectra (ein Immunsuppressivum ohne Cortison) und als Zusätze zwei Salze, eine Zuckerart und ein Bindemittel, also alles kein Kortison. Und wird dann auf mit einer NaCl-Infusion verdünnt. Aber danke für den Hinweis.
@Rainer, ich habe orale Medikamente nie ausgeschlossen, es klang auch für mich bei Elfe nicht wirklich danach, als wäre sie generell komplett gegen diese Medikamente.
@Jürgen, das wusste ich nicht. Sorry. Dachte du hättest "nur" mit deinem Diabetes zu kämpfen. Umso mehr freut es mich zu lesen, wie gut du klar kommst.
So jetzt aber zu meinem Besuch beim Diabetologen.
Sie war wahnsinnig nett und hat sich 30 Minuten Zeit für ein Gespräch genommen, trotz vollem Wartezimmer. Weil sie auch einfach gespürt hat, wie verzweifelt ich momentan bin.
Ergebnis vom dem Gespräch:
1. Sie füllt mir meinen Reha-Antrag aus, ist für sie kein Problem :)
2. Für sie ist die Schilddrüsenunterfunktion ein möglicher Grund für den gestiegenen HbA1C Wert und diese sollte behandelt werden. es ist aber für sie in Ordnung, dass ich momentan erst noch die nächste Blutwerte abwarten möchte
3. Wenn Medikamente, dann wirklich Basal-Insulin, aber dass kann sie mir nur verschreiben, wenn ich mich selbst BZ messen kann. Vorher macht sie es nicht. Das ist momentan bei mir gar nicht drin. Wichtig ist halt die regelmäßige HbA1c-Kontrolle bis dahin.
4. Ich soll mir überlegen, ob ich zu ihr Vertrauen habe und dann auch das mache, was notwendig ist oder ob ich mir lieber einen anderen Arzt suchen möchte. Sie würde sich aber freuen, wenn ich mich entscheide, bei ihr bleibe. Aber ohne Vertrauen wird es halt schwierig. Hat sie komplett recht.
4. Zu meiner Ernährung hat sie gesagt, dass ich viel zu wenig esse (wusste ich ja selbst) und wir haben vereinbart, dass ich jetzt wenigstens zweimal am Tag esse und die zweite Mahlzeit erstmal nur ein Joghurt mit Obst ist, und dann später zu einer richtigen Mahlzeit wird und der Joghurt ggf. dann ne Zwischenmahlzeit wird, damit ich wieder auf meine notwendigen Kalorien komme. Sie hat auch mein Problem total verstanden, dass ich einfach Angst habe vor dem BZ-Anstieg und deshalb nichts esse. Sie hat mir probiert etwas die Angst zu nehmen, wirklich gelungen ist es ihr leider nicht.
5. Darum hat sie vorgeschlagen gleich den HbA1C zu messen per Blutabnahme. (Normal wäre es Mitte April geplant). Dann hätte ich Gewissheit, dass er nicht drastisch gestiegen ist und könnte wieder mehr essen. Hat mir aber komplett die Entscheidung überlassen. Ich wollte es dann auch.
Und dann :( :( :( :(
Die Arzthelferin war schon angepisst, dass sie jetzt bei mir schon wieder Blut abnehmen muss. Das letzte Mal war vor zwei Monaten, also so häufig ist es ja jetzt auch nicht. Ich habe schon voll die Angst gehabt. Die angenervten Kommentare haben es nicht besser gemacht. Erstes Mal habe ich total weggerissen, so dass die Nadel gleich wieder draußen war. Zweites Mal habe ich gezuckt, dann kam kein Blut weil sie nicht gescheid in die Vene kam. Beim Dritten Mal dasselbe. Vor zwei Wochen beim Gastroenterologen haben sie ohne größere Probleme Blut abgenommen, einmal stechen etwas gezuckt ja, aber es lief trotzdem.
Dann haben sie komplett entnervt ausgegeben, mit dem Kommentar, wenn die Ärztin unbedingt eine Blutabnahme braucht, soll sie es halt machen, sie haben keine Lust mehr. Ich habe dann noch versucht ihnen zu erklären, dass es psychologisch überhaupt nicht gut ist, hier jetzt abzubrechen. Weil ich dann beim nächsten Mal wahrscheinlich gar nicht mehr kommen werde. Dann hieß es von der einen, dann komme ich halt nicht mehr. Ich habe mich dann beruhigt. Beim Rausgehen habe ich noch gefragt, ob ich Tavor nehmen könnte das nächste Mal, weil es beim nächsten Mal nach der Aktion heute nur noch viel schlechter klappen würde. Dann hieß es, wenn es beim nächsten Mal nicht klappt, wird gar kein Blut mehr abgenommen. Und dann????
Das nächste Mal ist zum Scheitern verurteilt. Im Oktober Ogtt: 1. Blutabnahme funktionierte einigermaßen, 2. Blutabnahme mussten sie dreimal stechen, Im Januar Kontrolle 1 Stechen, aber dann machte die Vene nicht mehr mit und es kam viel zu wenig Blut und ich hatte davor ca. eine Std hyperventiliert, keiner hat es gemerkt, jetzt dreimal stechen ohne Erfolg.... Ich hatte in dieser Praxis noch nie ein Erfolgserlebnis. Jedes Mal ist es schlecht gelaufen.
Sorry, dass ich jetzt so viel schreibe, aber ich bin einfach so fertig. -
am 14.03.2019 17:23:40 | IP (Hash): 745799082
Hallo July,
das tut mir echt leid für dich. :=(
Die Schwestern gehören zur Praxis und wenn die nicht mitspielen wollen, dann nützt dir die verständnisvollste Ärztin nichts. Wenn du keinen anderen Weg findest, (z.B. dass dein Hausarzt das HbA1c bestimmt,) dann musst du wohl weiter nach einem geeigneten Diabetologen suchen.
Bitte höre auf, so wenig zu essen. So groß ist die akute Gefahr bestimmt nicht, dass dich eine ordentliche Mahlzeit gleich umschmeißt. Wenn du kein Übergewicht befürchten musst, dann wäre BZ-mäßig die Variante mit vielen kleinen Mahlzeiten bestimmt eine gute Alternative.
Alles Gute, Rainer -
am 14.03.2019 18:27:36 | IP (Hash): 1185466947
Weil Chefs das eher selten tun, sind Stiche von Ärztin oder Arzt meistens schmerzhafter.
Normal können die Personen in einer Praxis am erträglichsten stechen, die das meistens machen. Und auch bei denen funktioniert das nicht immer gleich gut, auch wenn sie sich immer die gleiche Mühe geben. Einmal, weil jeder Mensch anders als jeder andere Schmerz empfindet, und dann, weil sich in 100 verschiedenen Armen die Venen wenigstens 100mal verschieden finden und stechen lassen - WENN die betreffende Person STILL hält!
Wenn die plötzlich wegzieht, wie Du das offenbar machst, wird daraus für die Person, die stechen soll, das reine Glücksspiel und mit jeder Wiederholung ne immer größere Zumutung!
Und statt den Mitmenschen Fehlverhalten vorzuwerfen, denen Du mit Deinem Verhalten so ein völlig sinnfreies Glücksspiel aufzwingst, bei dem sie praktisch nur verlieren können, wäre schon lange erwachsene Zeit an Dir, ihnen für die Blutentnahme bei Dir ne mit Dir machbare Fixierung vorzuschlagen. Voll in dem Bewusstsein, dass die dann selbstverständlich bei Deiner Anspannung nur schmerzhafter sein kann, als wenn Du einfach locker lassen würdest. -
Aber so würdest Du den Menschen, denen Du den Auftrag für ihre professionelle Mithilfe zur Erhaltung Deiner Gesundheit erteilst, nicht beständig die absolut notwendige Grundlage für ihre Arbeit entziehen!
----------------------------------------------
Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;) -
Elfe
Rang: Gastam 14.03.2019 22:31:14 | IP (Hash): 1853499897
Hallo July,
da hast du mich missverstanden, hatte dich übrigens auf Möglichkeit oraler Medikamente hingewiesen, da viele meiner Mitmenschen sehr gut damit klarkommen.
Ich selber nicht und wollte dir nur die Angst nehmen vor Insulingaben per Pen.
Blutabnahme aus der Vene ist für HbA1c-Bestimmung gar nicht notwendig.
In 'meiner' Diabetesschwerpunktpraxis genügt dazu eines Fingerpieks mit Gewinnung eines Bluttropfens.
Dann wird mittels zwei feinen Proberöhrchen das Blut aufgesogen und wandert sofort ins Messsystem (HPLC). 1 x für BZ-Wert und 1 x für Langzeitwert.
Deine Diabetes-Praxis ist scheinbar dazu Gerätemäßig nicht so gut ausgestattet, sondern ist auf Venenblut per Analyse extern angewiesen.
Nur 1 x pro Jahr wird mir in der Praxis per Vene Blut entnommen wegen großem Blutbild, 3 x sonst s.o.
MFAs sind da durchaus geübter als Ärzte, die für Infusionen verantwortlich sind.
So Kalorienmäßig wurde mir per Klinik empfohlen, sogenannte Aufbaunahrung zu probieren.
Gibt's im Tetrapack in Apotheken.
Ev. Alternative für dich ?
Gruß Elfe -
am 15.03.2019 21:17:03 | IP (Hash): 831207386
Rainer schrieb:
Hallo July,
das tut mir echt leid für dich. :=(
Die Schwestern gehören zur Praxis und wenn die nicht mitspielen wollen, dann nützt dir die verständnisvollste Ärztin nichts. Wenn du keinen anderen Weg findest, (z.B. dass dein Hausarzt das HbA1c bestimmt,) dann musst du wohl weiter nach einem geeigneten Diabetologen suchen.
Bitte höre auf, so wenig zu essen. So groß ist die akute Gefahr bestimmt nicht, dass dich eine ordentliche Mahlzeit gleich umschmeißt. Wenn du kein Übergewicht befürchten musst, dann wäre BZ-mäßig die Variante mit vielen kleinen Mahlzeiten bestimmt eine gute Alternative.
Alles Gute, Rainer
Danke Rainer.
Ich habe leider auch keine Hausarzt mehr, nachdem sie vor ca. 3 Wochen ausgetickt ist und mich dermaßen angeschrien hat wegen einem fehlenden Befund und dem Reha-Antrag. Deshalb keine Alternative in Sicht.
Habe aufgrund deiner Antwort mit dem Wechseln mal geschaut, bei uns in der Region gibt es absolut keine Praxis die noch für mich in Frage kommt.. :(
Also muss ich es irgendwie das nächste Mal mit den Arzthelferinnen hinbekommen.
Mit der Diabetologin haben wir ja vereinbart wie ich essen soll. Eine Hauptmahlzeit mit Kohlenhydrate und die zweite darf am Anfang ruhig mit weniger KH sein. Was habe ich heute gemacht, natürlich wieder nur einmal gegessen, gestern auch. Und dann stelle ich mich wieder auf die Waage und stelle entsetzt fest, dass ich wieder abgenommen habe, obwohl das ja klar ist.
Einfach das Wissen, wie zu hohe BZ Werte den Körper schaden... Ich weiß ja überhaupt nicht wie hoch ich tatsächlich nach der oder der Mahlzeit komme. :( -
am 15.03.2019 21:33:55 | IP (Hash): 831207386
hjt_Jürgen schrieb:
Weil Chefs das eher selten tun, sind Stiche von Ärztin oder Arzt meistens schmerzhafter.
Normal können die Personen in einer Praxis am erträglichsten stechen, die das meistens machen.
Da stimme ich dir zu. Ärzte lasse ich äußerst ungerne stechen. Das Problem in der Praxis ist, dass anscheinend immer die gleiche der Praxis im Labor ist. Und das ist eine junge frisch ausgelernte und die traut sich bei mir nicht. Deshalb macht es die Diabetesberaterin, die ich aber sonst noch nie im Labor gesehen habe.. Und die hat halt sehr wahrscheinlich wenig Übung.
hjt_Jürgen schrieb:
Und auch bei denen funktioniert das nicht immer gleich gut, auch wenn sie sich immer die gleiche Mühe geben. Einmal, weil jeder Mensch anders als jeder andere Schmerz empfindet, und dann, weil sich in 100 verschiedenen Armen die Venen wenigstens 100mal verschieden finden und stechen lassen - WENN die betreffende Person STILL hält!
Wenn die plötzlich wegzieht, wie Du das offenbar machst, wird daraus für die Person, die stechen soll, das reine Glücksspiel und mit jeder Wiederholung ne immer größere Zumutung!
Ich habe ihnen gezeigt, welche Vene sie hernehmen sollen. Wenn sie eine nehmen, wo ich sage, dass die nicht geht, dann kann ich auch nichts machen, wenn kein Blut kommt.
Ja, beim ersten Mal habe ich weggerissen, da hätte niemand geschafft mir Blut abzunehmen.
Aber beim zweiten und dritten Mal habe ich nur gezuckt. Und in Gastro-Praxis hätte es hingehauen.
hjt_Jürgen schrieb:
Und statt den Mitmenschen Fehlverhalten vorzuwerfen, denen Du mit Deinem Verhalten so ein völlig sinnfreies Glücksspiel aufzwingst, bei dem sie praktisch nur verlieren können, wäre schon lange erwachsene Zeit an Dir, ihnen für die Blutentnahme bei Dir ne mit Dir machbare Fixierung vorzuschlagen. Voll in dem Bewusstsein, dass die dann selbstverständlich bei Deiner Anspannung nur schmerzhafter sein kann, als wenn Du einfach locker lassen würdest. -
Aber so würdest Du den Menschen, denen Du den Auftrag für ihre professionelle Mithilfe zur Erhaltung Deiner Gesundheit erteilst, nicht beständig die absolut notwendige Grundlage für ihre Arbeit entziehen!
Wenn ich sage, sie sollen mich stark festhalten, es aber nicht machen, was soll ich noch machen. Es wird ja bei jeder Blutabnahme festgehalten und das sage ich auch klar und deutlich, dass es ohne nicht funktioniert. Aber wenn dann nur so alibimäßig festgehalten wird, kann es nicht klappen. Es müsste viel fester sein, dass ich nicht wegziehen kann. Aber das wollen die anscheinend nicht. Ich habe jetzt nochmal eine Seite geschrieben, wie es klappen könnte. Hoffe sie beachten es mal, die Ärztin hat es beim ersten Mal ja wenig bis gar nicht interessiert.
Ich kann ihnen ja auch nicht vorschreiben, wie sie es machen müssen. Nur Vorschläge machen, wenn sie die dann nicht umsetzen, was soll ich tun.
Das nächste Mal ist die letzte Chance, schaffe ich es überhaupt hinzugehen. Wenn es wieder schief geht, kann ich nicht mehr. Überlege momentan ob ich frage, ob es mal wer anderes machen könnte. Aber die anderen Arzthelferinnen kenne ich halt überhaupt nicht.. -
am 15.03.2019 21:44:18 | IP (Hash): 831207386
Elfe schrieb:
Hallo July,
da hast du mich missverstanden, hatte dich übrigens auf Möglichkeit oraler Medikamente hingewiesen, da viele meiner Mitmenschen sehr gut damit klarkommen.
Ich selber nicht und wollte dir nur die Angst nehmen vor Insulingaben per Pen.
Blutabnahme aus der Vene ist für HbA1c-Bestimmung gar nicht notwendig.
In 'meiner' Diabetesschwerpunktpraxis genügt dazu eines Fingerpieks mit Gewinnung eines Bluttropfens.
Dann wird mittels zwei feinen Proberöhrchen das Blut aufgesogen und wandert sofort ins Messsystem (HPLC). 1 x für BZ-Wert und 1 x für Langzeitwert.
Deine Diabetes-Praxis ist scheinbar dazu Gerätemäßig nicht so gut ausgestattet, sondern ist auf Venenblut per Analyse extern angewiesen.
Nur 1 x pro Jahr wird mir in der Praxis per Vene Blut entnommen wegen großem Blutbild, 3 x sonst s.o.
MFAs sind da durchaus geübter als Ärzte, die für Infusionen verantwortlich sind.
So Kalorienmäßig wurde mir per Klinik empfohlen, sogenannte Aufbaunahrung zu probieren.
Gibt's im Tetrapack in Apotheken.
Ev. Alternative für dich ?
Gruß Elfe
Ja, die brauchen immer richtige Blutabnahme. Es wird dann aber auch mehr bestimmt als nur der HbA1c. Ich wäre auch so froh drüber, wenn jedes Quartal Blutbild mitgemacht wird, auch um zu sehen, ob sonst alles passt. Aber wenn es nicht funktioniert, ist es so eine Sache.
Also ich bekomme ja meine Infusionen immer ambulant in meiner Gastro-Praxis. Und dort legen immer die Arzthelferinnen die Kanülen. Das funktioniert mittlerweile seit über einen Jahr wieder super, bis auf mal eine Ausnahme - klar immer mit starken Festhalten, Ablenken, Betäubungscreme und auch dort zucke ich mal weg. Aber es funktioniert. Und die können echt stechen, da merkt man bei einer Blutabnahme gar nichts. Z. T. auch bei den Zugangsnadeln kaum. Weil sie es können, ich darauf vertrauen kann, dass es klappt und siehe es klappt auch.
Solche Nahrungsergänzungsdrinks möchte ich eigentlich nicht. Bin ja auch nicht im Untergewicht oder so. Habe zwar ein paar Kilo verloren, aber bin immer noch beim BMI 20. Und ich hoffe, jetzt wenn das Studium wieder anfängt, dass ich dann auch wieder mehr essen werde. Mittags in der Mensa mit anderen. Ob Abends dann nochmal, weiß ich nicht.
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am 12.04.2019 22:22:42 | IP (Hash): 23347864
So ich gebe mal ein Update von meinem letzten Arztbesuch:
Also ich war heute mal wieder bei meiner Diabetologin. Sie hat mir meinen Reha-Antrag ausgefüllt zurückgegeben und gemeint bei meiner Kombi Diabetes, Crohn und Angststörung würde sicher eine Reha genehmigt. :) ich hoffe es so sehr.
Was sie mit Freude registriert hat, dass ich jetzt das BZ messen wenigstens versuchen möchte, bzw. wenigstens schon mal ein Messgerät daheim haben möchte ohne Messgerät komme ich ja nie einen Schritt weiter. Sie hat mir dann gleich ein Starterpaket mitgeben wollen. Es war aber von Beuer?? oder so und das wollte ich nicht, wollte das Akku Chek Guide. Weil ich über das Gerät und speziell über die FastClix Stechhilfe viel positives gelesen habe. Dann hat sie gemeint, dass ich mir online bei Akku-Chek ein kostenloses Messgerät bestellen kann. Dann gäbe es auch keine Probleme mit der Krankenkasse, sollte ich das Messen nicht schaffen. So kann ich es unverbindlich erstmal ausprobieren.
Ich habe jetzt heute nachmittag auf der Website eins bestellt. Bin mal gespannt, wenn es ankommt.
Eine Frage hätte ich jedoch, wurde euch vom Diabetologen/Diabetesberater erklärt oder gezeigt, wie genau das Stechen und Messen geht oder ist das wirklich so einfach, dass man das einfach so machen kann ohne groß Fehler zu machen??
Und dann wurde noch Blut abgenommen, auch Schilddrüsenwerte also TSH, T4 und Antikörper auf Hashimoto. Im Gespräch hat sie es vorsichtig angesprochen, dass es unbedingt klappen sollte und sie die Werte unbedingt braucht. Wusste ich ja auch.
Das Blutabnehmen hat dieses Mal das erste Mal in der DiaPraxis echt gut hingehauen. Sie lernen dazu anscheinend. :D
Ich musste überhaupt nicht wirklich warten, damit ich mich nicht wieder in Panik reinsteigern kann. Und dann hat mich dieses Mal auch eine andere Arzthelferin festgehalten. Eine ältere/erfahrene, die es echt super gemacht hat, so fest, dass ich nicht wegziehen konnte und die mich auch die ganze Zeit abgelenkt hat. Sonst hat es ja eine sehr junge versucht, die aber einfach nicht die Kraft hatte meinen Arm wirklich festzuhalten und sich auch nicht getraut hat. Und da ich wusste, dass sie es nicht schafft mich richtig festzuhalten, hatte ich dann noch mehr Angst.
Nächste Woche muss ich nochmal hin um die Blutergebnisse zu besprechen. Dann muss ich aber lange Warten, weil ich natürlich dafür keinen Termin mehr habe. Der heutige wäre ja dafür gewesen, mit der Voraussetzung eigentlich davor zum Blutabnehmen zu kommen, war ich aber nicht. Und sie haben jetzt keine freien Termine mehr die nächsten Zeit. Und dann erfahre ich auch, wie es jetzt bei mir weitergeht mit Medikamenten oder ob doch eine Möglichkeit besteht neben dem blutigen Messen auch ein Libre zu bekommen. Will ich unbedingt fragen.
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am 13.04.2019 11:58:38 | IP (Hash): 658874989
Hallo July,
schön, dass das dieses Mal so gut geklappt hat :)
Sogar ohne Elma? Warst ja nicht drauf vorbereitet, oder?
Und den Rest schaffst Du auch...
Ob mir das mit dem Messen jemals erklärt wurde, kann ich gar nicht mehr sagen, vermute aber schon. Bei den Messgeräten und Stechhilfen sind meistens gut Anleitungen mit Bildern dabei. Und Videos findet man im Netz auch. -
am 13.04.2019 12:03:56 | IP (Hash): 364432743
HeikeOV schrieb:
Und den Rest schaffst Du auch...
Ich schließe mich Heike an und drücke dir fest die Daumen, dass es für dich weiter so gut läuft.
Beste Grüße, Rainer -
am 15.04.2019 09:55:04 | IP (Hash): 890854493
HeikeOV schrieb:
Hallo July,
schön, dass das dieses Mal so gut geklappt hat :)
Sogar ohne Elma? Warst ja nicht drauf vorbereitet, oder?
Und den Rest schaffst Du auch...
Ob mir das mit dem Messen jemals erklärt wurde, kann ich gar nicht mehr sagen, vermute aber schon. Bei den Messgeräten und Stechhilfen sind meistens gut Anleitungen mit Bildern dabei. Und Videos findet man im Netz auch.
Danke dir.
Es war mit Emla. Ich habe mir schon denken können, dass sie pieksen wollen. Aber trotzdem ist es super gelaufen. :)
Ich bin mal gespannt wann mein Blutzuckermessgerät ankommt. Dann zeigt sich, ob ich es mit dem Messen schaffe oder nicht..
Danke auch dir Rainer. -
am 18.04.2019 15:42:38 | IP (Hash): 23347864
So ich war jetzt nochmal beim Diabetologen mit meinem neuen BZ Messgerät.
HbA1C ist wieder auf 6,3 gesunken. Es sind aber auch die Werte, wo ich fast nichts gegessen habe mit darunter. Deshalb ist er wenig aussagekräftig.. Bin jetzt im DMP eingetragen, habe ein Rezept mit 50 Streifen und eins mit 204 Lanzetten bekommen und ein Blutzucker-Tagebuch.
Ich habe jetzt mit der Diabetesberaterin das erste Mal gemessen bzw. sie hat gemessen. Am Vortag habe ich mit der Stechhilfe OHNE Nadel schonmal geübt. Es hat schon ohne Nadel 3 Std gedauert bis ich mich getraut habe, den Auslöser zu drücken :( Als das aber geschafft war, habe ich ca. 200 Mal einfach so probiert und die Angst etwas verloren.
Heute in der DiaPraxis wurde es mir genau erklärt und dann einfach gepiekst. Stufe 3 :( :( Aber es ging ich hatte keine Panik, aber es war schon sehr unangenehm, jedoch nicht wirklich schmerzhaft.
Ergebnis nüchtern 147 mg/dl ca. 8 Uhr :( also doch deutlich zu hoch. Die Ärztin will jetzt erstmal drei-vier Wochen ein Tagebuch geführt haben mit BZ-Werten 4x am Tag (nüchtern und jeweils 2 Std nach der Mahlzeit). Wenn nicht geht, dann weniger. Da soll ich mir nicht so einen Stress machen.
Jetzt habe ich daheim gemessen, nach ca. 2 Stunden nach dem Essen. Erster Versuch FastClix 0,5 kam gar nichts. :( Zweiter Versuch mit 1,5 kam ein kleiner Tropfen. Ich habe dann vorsichtig so ausgestrichen, dass ein größerer Tropfen kommt, nicht gedrückt oder so, hofffe das ist okay?
Dabei ist aber das Messgerät ausgegangen, ich nicht gemerkt, aufgetragen. Wieder eingeschalten, Ergebnis: zu frühe Blut Auftragung...
Zum Glück war das Blut noch vorhanden. Deshalb mit einem zweiten Streifen gemessen. Ergebnis 124. Das kann jetzt entweder nicht hinhauen. Oder mein Darm braucht einfach länger um das Essen zu verdauen?? Weil von 147 auf 124 und dazwischen zwei Std vorher Mittag. Da fehlt mir entschieden der Anstieg. Der Wert müsste viel höher sein. Würde es Sinn machen, einfach später zu messen als nach zwei Stunden? Ich soll eigentlich nach zwei Stunden messen, aber das bringt ja echt nichts..
-
am 18.04.2019 15:48:02 | IP (Hash): 1929087270
Es kann schon passen, der Wert muss nicht höher sein.
Bevor du dir ernsthaft Gedanken machst, sammle erst mal ein paar Werte um den typischen BZ-Verlauf heraus zu kriegen.
Das machst du toll - weiter viel Erfolg,
Rainer -
Elfe
Rang: Gastam 18.04.2019 18:42:27 | IP (Hash): 804374119
Hallo July,
super und tapfer, daß du dir dieses BZ-Messen nun zutraust :-)
Blöd, daß dein Messgerät sich einfach ausschaltet und nicht warten kann.
Bei meinem Messgerät zählt das von 5 runter und zeigt ggfs. eine Fehlermeldung an.
Mit selben Messstreifen kann ich dann noch ein wenig Blut hineinziehen lassen und Ergebnis wird angezeigt.
'Noch genügend Blut vorhanden' nach zeitkostendem Wechsel zum neuen Teststreifen würde ich nicht nehmen, sondern an anderem Finger erneut Blutprobe durch neues Pieksen gewinnen (Blut verändert sich durch Kontakt mit Luft sehr schnell durch Gerinnung).
Genügende Blutmenge sollte durch Stechhilfe schon da sein, nicht zu wenig.
Wenn per Augenmaß nicht erfolgreich, besser nochmal an anderer Stelle.
Eingestellte Eindringtiefe an der Stechhilfe ist das eine, aber auch wie du diese auf der Fingerbeere seitlich aufsetzt. Die gesamte runde Auflagefläche sollte auf der Hautstelle liegen, nicht zu schwach und nicht zu stark aufgedrückt (per Delle).
Dein Nüchternwert ist schon recht hoch, mit 8:00 morgens aber zeitlich auch recht spät.
Die Beeinflussung des Zuckerspiegels per Gegenhormone zum Insulin findet ab ca. 2/3 Uhr in der Nacht statt, was ich am frühen Morgen ca. 6 Uhr auf der Bettkante messen und gegenregulieren musste.
Wenn dein Morgenwert mit Mittagessen sinkt, ist das ein sehr gutes Anzeichen, daß dein Organismus die BZ-Regulierung gut hinbekommt.
Was hast du für ein Tagebuch bekommen - nur Aufzeichnungen von Uhrzeit und Messwert ?
Ggfs. notierst du dir noch, was du gegessen hast in Zusammenstellung der Mahlzeit - KH-Schätzung mit anderen Bestandteilen wie Fett, Eiweiß, Ballaststoffe vorhanden ?
Jenseits des propagierten 2 h-Wertes kann auch späteres Messen nach 3 h einen weiteren Hinweis geben. wie der BZ in deinen Organismus hinein tröpfelt.
Du hattest das doch selbst aktuell unter anderem Thema sehr gut erklärt :-) und weißt die Grundlagen.
Gruß Elfe -
am 18.04.2019 21:24:48 | IP (Hash): 23347864
So ich habe es jetzt mit den 10 bzw. 8 Teststreifen alle Stunde gemessen, weil die Werte nicht stimmig waren. Auch wenn es sehr schwer gefallen ist. Aber so habe ich jetzt einmal einen vermutliche klassischen Verlauf von mir, nur leider im höchsten Anstieg habe ich fast eine Stunde Sport gemacht, sonst hätte ich sicher gesehen, wie es normal weitergeht, weil die typischen Symptome sind gekommen. Bloß normalerweise bleiben sie viel viel länger erhalten.
Also ich gebe jetzt mal chronologisch meine Werte: mySugr sei Dank, das Blutzuckertagebuch führe ich gerade nicht, weil ich nicht weiß, wie es machen soll. Hat sechs Spalten, für je Mahlzeit 2 und davon eine vor und eine 2-Stunden Wert, für besondere Bemerkungen gibt es für die ganze Seite, reicht für immer eine Woche, gerade mal zwei Zeilen, da ist mir MySugr lieber.
12.30 Uhr 1 Teller Nudeln (nicht Vollkorn) mit Tomatensauce, wenig Fett, 1 TL körniger Frischkäse, Dauer vom Essen ca. 1/2 Stunde
15.15 Uhr also ca. 2 Stunden später 126
16.15 Uhr also ca. 3 Stunden später 143
17.15 Uhr also ca. 4 Stunden später 171!
so wäre es weiter gegangen, habe dann auch starken Harndrang bekommen. Also nach ca. 4 Stunden war das Essen dort, wo es ins Blut kommt, irgendwie komisch...
ab 17.45 Uhr- 18.30 Uhr Sport, erste halbe Stunde geringe Belastung, Zunahme Beschwerden, hab da aber nicht gemessen
letzte 15 Min extremes Ausdauer/Krafttraining, danach ich würde das jetzt mal als leichte Hyposymptome einschätzen, Zittern, Müdigkeit, Schlappheit, Frieren, etc.
18.30 Gemessen nach dem Training 131
19.30 stärkere "Hyposymptome" 115
Frage an euch, können trotz der gemessenen normalen 131 und 115 wirklich Hyposymptome auftreten, oder ist das von irgendwas anderem?
Kann es sein, wenn ich wirklich weiter gestiegen bin auf über 200 und dann plötzlich wahnsinnig Sport mache, dass ich dann schnell runterkrache und deshalb die Hyposymptome habe?
-
am 18.04.2019 21:30:09 | IP (Hash): 23347864
Ach so, noch als Zusatz: ich benutze das Accu Chek Guide, da dauert der Wechsel für einen neuen Teststreifen wenigen Sekunden, max. 2 würde ich sagen. Das ist komplett unkompliziert. Ich denke das geht noch von der Länge.
Stechtiefe nehme ich jetzt 1,5. Die passt. So klein wie nur möglich. Mit 0,5 und 1 kommt leider kein Blut. Bei 1,5 klappt es nach den ersten Anlaufschwierigkeiten einigermaßen. Zweimal hatte ich zuwenig Blut auf dem Teststreifen. Jedes Mal wo ich geschwitzt hatte, direkt nach dem Sport und 1 Stunde danach.
Was macht ihr gegen schwitzige Finger? Ich habe sie erst abgewaschen, dann vor dem Stechen noch einmal mit Tempo getrocknet. Gepiekst, alles schweißig. Erster Tropfen abgewischt. Auf den zweiten gewartet, der war dann zu wenig für den Teststreifen. Der dritte ging dann.. Aber mit etwas vorsichtigen Ausstreichen. Nochmal pieksen ist mir zuviel. -
am 25.04.2019 15:44:26 | IP (Hash): 1487893266
Puh, ich hab jetzt mal einige Beiträge in deinem Thread gelesen - die Mitte aber überflogen. Ich denke du kannst echt stolz auf dich sein, dass du das mit dem Pieksen mittlerweile so gut hinbekommst. Langfristig kannst du dann bestimmt einschätzen, wann der Blutstropfen groß genug für die Messung ist.
Was deine Werte angeht: Ich musste auch erstmal akzeptieren lernen, dass die Werte oft seltsam sind und gar nicht so wie man es erwarten würde. Meine Werte sind nach dem Essen oft deutlich besser als nüchtern. Den größten "negativen" Einfluss haben bei mir zwei Dinge: Krankheit und Stress. Ich hatte meine Werte fast wieder im Normbereich und bei einer Erkältung mit Husten (vermutlich leichte Bronchitis, Gliederschmerzen aber kein Fieber) stiegen meine Werte nüchtern wie nach dem Essen aus dem fast gesunden Bereich auf bis zu 160mg/dl an. Sobald ich im Urlaub bin liegen meine Nüchternwerte - selbst wenn ich sie erst früh um 8 messe i.d.R. mittlerweile knapp unter 100. Wenn ich arbeiten muss sieht das ganz anders aus. Messe ich sofort nach dem Weckerklingeln (5:50 Uhr), dann bin ich auch noch in diesem Bereich. Messe ich aber erst später (auch wenn ich liegen bleibe, weil ich mal später los muss), dann steigt der Nüchternwert gerne mal auf bis zu 135 an. Träume ich schlecht oder wache nachts mehrfach auf, oder schlafe schlecht ein weil mir die Arbeit im Kopf rumgeht - dann ist mein Nüchternwert immer erhöht. Mich würde es nicht verwundern, wenn deine Angst vor dem Stich deinen Nüchternwert auch kurzfristig nochmal nach oben schießen lässt. Wann misst du denn? Hast du mal versucht direkt nach dem Aufwachen noch im Liegen den Blutzucker zu messen? Probier das mal aus!
Auch beim Sport (insbesondere Krafftraining) steigt mein Blutzucker auf ca 120 an - ohne dass ich vorher etwas esse. Zum Ausgleich sinkt er dann in den Stunden danach aber entsprechend ab. Am positivsten wirkt sich bei mir ein ausgiebiger (mind. 1h) aber sehr langsamer, nicht anstrengender Spaziergang auf den Blutzucker aus - für mich nicht nachvollziehbar aber ich akzeptiere es mittlerweile.
Und falls Insulin doch mal Thema für dich wird: Kopf hoch, wenn du das mit dem Pieksen hinbekommen hast, dann auch das Spritzen mit dem Pen. Ich habe in meiner Schwagerschaft gespritzt und fand das Pieksen im Finger schlimmer als das Insulinspritzen, weil die Nadeln wirklich kurz sind und viel dünner als Lanzetten. Ich habe eher mal das Insulin selbst (als leichtes Brennen) gespürt - die Nadel nur an wenigen Stellen, und das merkt man eigentlich schon beim Ansetzen, ob man gerade eine empfindliche Stelle erwischt oder nicht. -
am 08.05.2019 16:28:33 | IP (Hash): 890854493
Danke für deine lange Antwort. Habe sie leider erst jetzt gesehen. Deshalb erst jetzt die Antwort.
Ich habe auch mal vermutet, dass mein Nüchtern-Blutzucker durchs Aufstehen, etc. steigt. Oder dieses Dawn-Syndrom. Jedoch habe ich mal - jedoch bisher nur einmal - um 3 Uhr in der Nacht Wecker gestellt und gemessen, da war er bei 150. Und morgens war er nüchtern auch bei 144, beides im Liegen.. Also scheint es echt so zu sein, dass ich die ganze Nacht so hoch bin, noch vom Abendessen her. Vorm Bettgehen war ich bei ca. 180. :(
Ja ich bin wahnsinnig stolz auf mich, dass ich es geschafft habe mit dem BZ messen - auch wenn man sowas eigentlich ja nicht offen sagen sollte. Meine Ärztin hat mich auch ziemlich gelobt.
Wenn es wirklich sein muss, denke ich mittlerweile schon, dass ich das Insulin spritzen hinbekommen könnte. Danke für dein Mutmachen. -
am 08.05.2019 16:33:55 | IP (Hash): 890854493
So ich war heute beim Diabetologen.
Sie hat mich total gelobt, dass ich jetzt messe :D Und das mein Essverhalten wieder viel besser ist. (Meisens zwei Mahlzeiten am Tag)
Insgesamt ist aber nicht viel rausgekommen.
Nüchternwerte findet sie total in Ordnung. Ich weiß ja nicht. 130-150er Werte. Höchster 156. Sie meint, bis 126 sein normal?? Ich hätte da ja gute Werte.
Dann meinte sie auch, die Spitzen nach dem essen (bis 180) sind super.
Kein einziger Wert, egal wann, unter 120, erst recht nicht unter 100.. Stundenlang auf 150er Niveau..
Als ich sie darauf angesprochen habe, dass mir die Werte zu hoch sind, meinte sie, in der Praxis haben sie mal alle einen Selbstversuch gemacht mit CGMs. Und auch sie hatten nach dem Pizza essen kurzfristig Werte bis 200 als gesunde??
Ich weiß jetzt nicht, wie ich das ganze beurteilen soll. Hatte so das Gefühl sie will sich rausreden irgendwie. Keine Medikamente, weil nicht so hoch.
Als ich immer weiter gebohrt habe, hat sie dann doch zugegeben, dass es einfach momentan keine Möglichkeit der Behandlung gibt in meiner konkreten Situation. Hat alle OADs aufgezählt und immer die Begründung, warum sie für mich nicht geeignet sind. Einzige Möglichkeit irgendwann ist Insulin.
Dann zu Insulin detailliert hat sie gesagt, dass ich da zuverlässig messen muss und nicht mal eine Stunde mit Stechhilfe in der Hand dasitzen kann und mich nicht überwinden kann zu pieksen im Falle einer Hypo. Sie kann es mir so nicht verschreiben.
Außerdem meint sie, dass eine mögliche Unterzuckerung für meinen Körper (Crohn, etc) viel mehr Stress bedeuten würde, als generell etwas höhere Werte.. Deshalb findet sie meine Kurve und auch den HbA1c von 6,3 total in Ordnung. (HbA1C-Ziel ist laut ihr 6,0-6,5)
Wie beurteilt ihr die Aussage?
Und was ich gar nicht verstanden habe, ich soll generell nur und ausschließlich nach 2 Stunden messen, alles andere würde der HbA1C zeigen.
Hat mir dann noch eine Kurve gemalt. Nüchtern, dann der höchster Anstieg nach 1 Stunde, 2. Stunde-Wert ist die Kurve bereits gesunken, auf fast den Ausgangswert... Auf meinen Einwand, dass bei mir nicht nach 1 Stunde der Höchstwert ist, ist sie nicht eingegangen. Ich wisse es doch gar nicht, ob der Wert nicht zwischenzeitlich doch gestiegen und wieder gesunken ist..
Wenn ich mir so meine Werte anschaue ein Bsp: vor dem Essen 123 dann Nudeln, nach 1 Stunde 125, nach 2 Stunden 126, also scheinbar wirklich kein Anstieg! erst nach 3 Stunden langsamer Anstieg bis zu 6. Stunde auf 180..
Ihr habt es mir ja auch anders erklärt, was auch verständlich war, mit Nahrungsmittelzusammensetzung etc. Weiß sowas ein Diabetologe nicht??
Gibt es noch andere Gründe, warum ich nach 2 Stunden unbedingt und ausschließlich messen soll?
Bin jetzt echt verwirrt, wie ich jetzt messen soll. Und was ich generell von dem Gespräch halten soll.
Wir haben vereinbart, nächster HbA1C Juni/Juli, sollten 200er-Spitzen auftreten sofort melden oder ich irgendwelche Probleme bekomme.
-
Elfe
Rang: Gastam 09.05.2019 19:20:28 | IP (Hash): 2137331243
Hallo July,
ist doch insgesamt sehr gut, auch bzgl. deiner Diabetologin.
Diagnosegrenze Diabetes liegt bei Langzeitwert 6,5 - deshalb drunter bleiben.
Der 2 h-Stunden-Wert entspricht der üblichen Zusammensetzung von Hauptmahlzeiten und Reaktion der eigenen körperlichen Insulinreaktion.
Du könntest mal versuchen zu beurteilen, wie viele Nudeln mit was du an anderen Zutaten denn isst.
Deine beschriebenen BZ-Werte bis zu 180 liegen knapp an der Nierenschwelle, also gut.
Falls du wirklich jemals Insulin bekommen solltest, gilt bei körperlichen Unterzuckersymptomen - werden erklärt - erst zuckerhaltiges trinken/essen mit ca. 10 - 20 g Zucker, dann messen - genügend Zeit.
Gruß Elfe -
am 22.06.2019 19:11:41 | IP (Hash): 1994006807
Sorry, @Elfe dass ich deinen Beitrag nicht gesehen habe. Irgendwie funktioniert das nicht. Obwohl ich bereits den Thread als Favoriten markiert habe..
Also bei mir ist in der Zwischenzeit viel passiert. Reha abgelehnt, Widerspruch eingelegt, mal schauen, was kommt.
Wegen wahnsinnig viel Sport (wegen Sportprüfung) bis 18 Std/Woche habe ich eine Messpause gemacht. Zweimal in dieser Zeit lagen die Werte echt super. Nach dem Essen 2 Stunden Wert ca. 140...
Ja, kaum hatte ich die Prüfung bestanden, Sportniveau runter gefahren.
Dann doch wegen Symptomen wieder angefangen zu messen. Nüchtern um die 150-160 (früher waren es ja bessere Werte). Und die Spitzen sind auch höher bzw. gehen kaum mehr runter. Einmal 230 über Stunden dann über 200, auch Harnzucker gehabt, waren aber keine vorgekochten Nudeln. Mit vorgekochten Nudeln/weniger KH "nur" Anstieg auf ca. 190, aber dafür auch über Stunden bei 180-190 und auch hier Harnzucker. Dann nur noch sehr kohlenhydratreduziert bis zum "Notfalltermin" beim Diabetologen.
Einmal eine Marmeladen-Semmel gegessen zum Frühstück, was ich sonst nie mache. Eine Stunde später ging es mir ganz komisch. Schwindlig/Müde/Zittrig, schwer zu beschreiben. Gemessen: so einen Schock bekommen 325.. :(
Ja, jetzt war ich Mittwoch beim Diabetologen. Wurde komplett Blut überprüft, einschließlich Entzündungswerte, Schilddrüse. Da ist absolut nichts zu finden, als Ursache für die hohen Werte. Es muss vom Diabetes selbst kommen.
Also jetzt nächste Woche Mittwoch einen Termin bei der Diabetesberaterin zum Insulin einstellen.
Ich habe wahnsinnig Angst, aber ich kann auch einfach nicht mehr. -
am 22.06.2019 19:46:58 | IP (Hash): 1675178952
July95 schrieb:
Ja, jetzt war ich Mittwoch beim Diabetologen. Wurde komplett Blut überprüft, einschließlich Entzündungswerte, Schilddrüse. Da ist absolut nichts zu finden, als Ursache für die hohen Werte. Es muss vom Diabetes selbst kommen.
Der höher als gesunde BZ IST DER DIABETES. Diabetes ist hoher Blutzucker. Was den macht, hätte ne umfassende Blutuntersuchung auch ergeben müssen, also z.B. nen hohen HOMA Wert der sagt, dass die Regelung für die Glukose-Ausgabe defekt ist und mehr Glukose als normal ausgegeben wird, oder nen niedrigen, der sagt, dass deutlich weniger als normal an Insulin ausgegeben wird.
Wo Du schwindlich usw schon praktisch mit jedem BZ von u50-ü300 angegeben hast, kann das eindeutig nix mit dem BZ und damit auch nix mit Diabetes zu tun haben.
Glückwunsch zur bestandenen Sportprüfung!!!
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;) -
am 24.06.2019 11:57:20 | IP (Hash): 890854493
hjt_Jürgen schrieb:
July95 schrieb:
Ja, jetzt war ich Mittwoch beim Diabetologen. Wurde komplett Blut überprüft, einschließlich Entzündungswerte, Schilddrüse. Da ist absolut nichts zu finden, als Ursache für die hohen Werte. Es muss vom Diabetes selbst kommen.
Der höher als gesunde BZ IST DER DIABETES. Diabetes ist hoher Blutzucker. Was den macht, hätte ne umfassende Blutuntersuchung auch ergeben müssen, also z.B. nen hohen HOMA Wert der sagt, dass die Regelung für die Glukose-Ausgabe defekt ist und mehr Glukose als normal ausgegeben wird, oder nen niedrigen, der sagt, dass deutlich weniger als normal an Insulin ausgegeben wird.
Wo Du schwindlich usw schon praktisch mit jedem BZ von u50-ü300 angegeben hast, kann das eindeutig nix mit dem BZ und damit auch nix mit Diabetes zu tun haben.
Glückwunsch zur bestandenen Sportprüfung!!!
Danke.
Vielleicht habe ich mich etwas falsch ausgedrückt, klar ist ein hoher BZ immer Diabetes. Aber wir wollten schauen, ob es eine Ursache gibt, warum plötzlich der BZ sich so verschlimmert hat, (Früher Bereich 120-max. 180 egal wann gemessen , jetzt 160-200 meistens, aber auch Werte Ü200 und ein Wert Ü300) Entzündung, wieder die Schilddrüse... Das war alles negativ, deshalb muss sich der Diabetes selbst verschlechtert haben. -
am 24.06.2019 14:53:43 | IP (Hash): 182730528
Wenn der Blutzucker einmal das immer höhere Ansteigen über den gesunden Bereich angefangen hat, pflegt sich diese Entwicklung in den allermeisten Fällen selbst zu verstärken und auch bei 600 oder 700mg/dl nicht von selbst aufzuhören. Die Entwicklung ist ebenso wie der langsame Anfang überhaupt nichts besonderes. Verwundert ist Deine Ärztin wahrscheinlich, weil sie Deinen Diabetes auf Grund Deiner Vorerkrankung(en) und Deiner sportlichen Konstitution in einer anderen Schublade vermutet hatte, in der ganz seltene Fälle wohnen, die über viele Jahre kaum oder gar nicht ansteigen.
Das Begrenzen des immer höheren Anssteigens ist also angesagt. Und wer dafür einen großzügigen Rahmen wählt, kann damit auch wieder in den meisten Fällen über die Jahre immer mehr Insulin brauchen. Aber mit Deinem Anfang die Tage hast Du ja noch alle Möglichkeiten, Daumendrück :)
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;) -
Elfe
Rang: Gastam 24.06.2019 20:23:07 | IP (Hash): 1497761095
Liebe July,
erstmal Herzlichen Glückwunsch zum Bestehen deiner Sportprüfung.
Gräme dich nicht wg. abgesagter Reha, brauchst du nicht.
Viel wichtiger ist im Alltag klarzukommen, das geht auch ambulant (wie beschrieben).
Was dir so Angst macht, ist ggfs. Insulin spritzen zu müssen und deine selbst gemessenen Blutzuckerwerte.
Dafür gibt's keinen Grund, da du dich schon sehr gut überwunden hast bzgl. was Spitzes, den BZ messen zu können.
Ev. werden dir ein paar Einheiten Basalinsulin verschrieben, eine Spritze per feiner Kanüle sind weniger zu merken als die Lanzette, glaube mir bitte.
Deine gemessenen Blutzuckerwerte sind gar nicht so übel, wie du meinst.
Trotz zwei Insulinen (Kurz & Lang / Bolus & Basal) habe ich ab und an auch solche Werte.
Sobald man mit Insulin umgehen muss, kommt immer die Warnung vom Arzt, auf Unterzucker zu achten. Und deshalb wird Insulin vorsichtig eingesetzt mit eher höheren BZ-Werten eingestellt, als so allgemein üblich zu lesen.
Harnzucker - also Zucker über die Nieren auszuscheiden, ist grundsätzlich nichts Übles - ist dann eben so (solange Nieren o.k.).
Per Ernährung = Zusammenstellung deiner Mahlzeiten kannst du eine Menge tun (muss das trotz Insuline auch beachten).
Um nicht so einen hohen BZ-Wert nach Marmelade auf Weißmehl zu haben, könntest du eine Schicht Quark oder Frischkäse dazwischen schieben - Eiweiß bremst den BZ-Anstieg.
Nudeln als Sportlernahrung ;-) kannst per BZ-Anstieg auch bremsen bzgl. Fleisch-/Käsesoße oder auch einen Beilagensalat - mischt sich im Verdauungstrakt.
:-) Gruß Elfe
P.S.: Der Nüchternblutzuckerwert macht dir Kummer.
Für mein Verständnis ist das eher EIN Wert als Parameter (neben HbA1c = Langzeitwert) zur Vorsorge und Diagnose.
Zeigt an, daß der eigene Organismus nicht so alles an Kohlenhydraten verträgt.
Einfluss auf Nüchternwert hat die Abendmahlzeit und eigene Veranlagung per Hormonausschüttung gegen Morgen. -
am 25.06.2019 14:26:50 | IP (Hash): 890854493
hjt_Jürgen schrieb:
Verwundert ist Deine Ärztin wahrscheinlich, weil sie Deinen Diabetes auf Grund Deiner Vorerkrankung(en) und Deiner sportlichen Konstitution in einer anderen Schublade vermutet hatte, in der ganz seltene Fälle wohnen, die über viele Jahre kaum oder gar nicht ansteigen.
Also die Diagnose ist pankreopriver Diabetes, Differenzialdiagnose ist Typ 1 LADA.. Da aber keine Antikörper und Vorgeschichte mit Pankreatitis kam es zu pankreopriven Diabetes.
Aber ich weiß ja nicht, wie die letzten HbA1c Werte/gemessenen Werte durch Sport und extremes Fasten verbessert worden sind. Vielleicht wären die gemessenen Werte damals auch so hoch gewesen ohne diese Faktoren. -
am 25.06.2019 14:33:09 | IP (Hash): 890854493
Danke Elfe
für mich sind die gemessenen Werte einfach zu hoch. Du hast die Möglichkeit einen 300er Wert zu korrigieren, das kann ich bisher nicht. Deshalb machen mir die Werte Angst. Insb. wenn ich stundenlang nach dem Essen auf dem Niveau 180-200 bleibe und nicht runtergehe
Und weil ich noch recht jung bin und mit meinen anderen Krankheiten schon genug Probleme habe, will ich wenigstens so gut wie möglich mögliche Folgeschäden des Diabetes verhindern.
Ich bin irgendwie extrem empfindlich was Blutzuckerschwankungen und hohen Blutzucker angeht. Ich bemerke das überschreiten der Nierenschwelle schon bei 180mg/dl. Deshalb möchte ich auch meinen Zucker soweit es geht in einem akzeptaplen Bereich halten, damit die Symptome - nicht schlimm, aber belastend für mich - aufhören.
Der Nüchternwert bereitet mir besonders dann Sorge, dass ich nicht bei einem 160mg/dl Zucker essen anfangen möchte, weil meine Grenzwerte NACH dem Essen auf 160mg/dl festgelegt worden sind. Und die knacke ich z.T. ja schon nüchtern. Ich bezweifel dass das so super ist hinsichtlich Folgeschäden.
Morgen habe ich meinen Termin. Werde euch berichten, wie es weiter läuft bei mir. -
Elfe
Rang: Gastam 25.06.2019 17:19:59 | IP (Hash): 1497761095
July95 schrieb:
Also die Diagnose ist pankreopriver Diabetes, Differenzialdiagnose ist Typ 1 LADA.. Da aber keine Antikörper und Vorgeschichte mit Pankreatitis kam es zu pankreopriven Diabetes.
Aber ich weiß ja nicht, wie die letzten HbA1c Werte/gemessenen Werte durch Sport und extremes Fasten verbessert worden sind. Vielleicht wären die gemessenen Werte damals auch so hoch gewesen ohne diese Faktoren.
Hallo July,
ist das so ärztlich bestätigt ?
Meine Geschichte hatte ich dir ja schon erzählt, wie langwierig die Diagnosen waren.
Zu Anfang standen eher Ausschlusskriterien (Typ 2 trotz Familienlinie).
Und bei BZ 400 mg/dl und Konstitution gab's da keine Option zum Insulin - habe mit Mahlzeiteninsulin angefangen, da muss man echt aufpassen per Dosierung.
Hatte damit echt genug zu tun, die Ärzte wollten es aber genauer wissen und dann LADA nachgewiesen (Typ 1 beim Erwachsenen).
Diagnose 3c kam zwei/drei Jahre später, aber nur aufgrund weiterhin starker Gewichtsabnahme, die trotz Kohlenhydrat-Verwertung per externem Insulin nicht erklären konnte.
Eine andere Diagnose Gastritis A (chronische Magenentzündung auch autoimmun) ist nach 15 Jahren 'ausgeheilt', weder per Histologie noch durch Antikörper nachweisbar ~ nun ja ~.
Als Patient kann ich mich da nur wundern, was über die Jahre so Fachärzte 'felsenfest' behaupten, jeder für sich in seinem Fachgebiet.
Auch wenn du das ziemlich doof findest, ist Sensitivität zu Blutzuckerwerten ein gutes Signal deines Organismus.
Für mich sind BZ-Werte um die 200 mg/dl nach Mahlzeiten (bes. außer Haus) ganz o.k., meine persönliche Grenze bzgl. Spätschädenvermeidung.
Mein Diabetologe sieht das völlig anders und ermahnt mich ständig, nicht so streng zu korrigieren wg. Hypo-Gefahr.
Aber du hast natürlich recht, daß ich per Mahlzeiteninsulin BZ-Werte korrigieren kann.
Auch hast du recht, daß man hohe Morgenwerte praktisch über den Tag mitschleppt, habe zeitweilig morgens 1-2 Einheiten Korrekturinsulin gespritzt, eingestellt auf Arbeitstag - am WE dann auch 6 Uhr Wecker, messen und entscheiden.
Gar nicht so einfach, in dem Dschungel da noch durchzublicken.
Auf jeden Fall achte ich mehr auf mein Bauchgefühl, bes. wenn sich so manche Mahlzeit per Schmerzen u.a. zeigt. Lasse so manches - trotz Gruppenzwang -, verstehen die nicht, aber müssen's auch nicht ausbaden.
Bis morgen und Gruß Elfe
Bearbeitet von User am 26.06.2019 16:33:03. Grund: minus PS -
am 26.06.2019 13:25:23 | IP (Hash): 890854493
So, ich war jetzt bei der Diabetesberaterin.
Früh nochmal brav gemessen, falls sie fragt, 152.
Dann wollte sie direkt nochmal BZ messen. Ich hatte auch noch mein Messgerät daheim vergessen Wollte eigentlich das Messgerät noch auslesen, das ging dann nicht.. Also hatte sie dann ein anderes Gerät genommen. Aber ich habe so Panik bekommen und wollte nicht. Immer wieder die Hand weggerissen. Sie hat dann gemeint, wenn es nicht geht, bekomme ich auch kein Insulin. Irgendwie indem sie die Hand recht festgehalten hat, ging es dann doch. BZ 135 (hatte auch eine halbstündige Radfahrt zur Praxis)
Als Insulin habe ich jetzt nur Basal Abasaglar bekommen. Im Fertigpen. Notfalls kann ich dann immer noch wechseln, aber erstmal soll ich das versuchen. Aber ich soll nur 2 IE pro Tag spritzen erstmals. Und dann weiterschauen. Nächster Termin in 2 Wochen, außer es geht gar nicht so.
Sie hat es dann auf so einen Kissen vorgemacht, und ich dann auch im Kissen. Mit dem Druck müsste ich klar kommen. Sie wollte es dann bei mir versuchen, aber hatte keine Autocover Nadeln da (wurden aber von Mylife 5mm verschrieben). Da habe ich so Panik bekommen, dass sie es sein gelassen hat. Ich solle es alleine daheim versuchen oder mit meiner Therapeutin.
Spritzen soll ich eigentlich früh, aber auf Nachfrage darf ich auch Abends spritzen, damit ich da in Ruhe Zeit habe.
Habe dann noch ein Libre als Testgerät geklebt bekommen. Das tat gar nicht weh. Jedoch meinte sie, dass ein Libre nur bei ICT von Krankenkasse übernommen wird. Aber ich soll nochmal bei der Kasse nachfragen wegen Spritzenphobie. Sagen sie ja, bekomme ich es von der Praxis sofort.
Angerufen habe ich die Krankenkasse später, ja meine Kasse übernimmt es sobald man Insulin spritzt. Egal ob ICT oder Basal gernell. Auch ein grünes Rezept würden sie übernehmen. Aber nur für Libre 1.
DiaPraxis nochmal angerufen, sie schicken gleich das Rezept zu Abbott.
Nur der momentane Libre Sensor spinnt total bei mir. Erste Messung 1 Stunde nach den blutigen 135, 95 gleich bleibend. Ca. 10 Minuten 76 Pfeil stark sinkend nach unten. Da kann was nicht stimmen. Wieder 10 Minuten später 85 gleich bleibend?? Die Werte stimmen überhaupt nicht. Pendelt das sich noch ein?? Ich bin nüchtern min. bei 120-130 durch die Stunde Rad fahren, sonst wäre ich noch höher. Das sind extreme Abweichungen..
Jetzt ewig nach dem Essen gleichbleibend bei 85. Dann 5 Minuten später 100 gleichbleibend.. Hoffe echt, das wird noch. 91 Libre gleichbleibend, 140 Blutig... Ich weiß ja nicht -
am 26.06.2019 13:29:34 | IP (Hash): 890854493
Elfe schrieb:
July95 schrieb:
Also die Diagnose ist pankreopriver Diabetes, Differenzialdiagnose ist Typ 1 LADA.. Da aber keine Antikörper und Vorgeschichte mit Pankreatitis kam es zu pankreopriven Diabetes.
Aber ich weiß ja nicht, wie die letzten HbA1c Werte/gemessenen Werte durch Sport und extremes Fasten verbessert worden sind. Vielleicht wären die gemessenen Werte damals auch so hoch gewesen ohne diese Faktoren.
Hallo July,
ist das so ärztlich bestätigt ?
Also Hausarzt hat 2017 schon mal gemeint wegen Pankreatitis sollte man bei meiner Müdigkeit (kann dann vom Vitamin D Mangel) schon mal den Zucker anschauen. Aber dann der HbA1C von 6,5 war nicht auffällig laut ihr...
Diabetologe hat es wie oben geschrieben begründet. Es wurden damals OGTT (nur mit nüchtern und Stunde 2) mit Insulin und C-Peptid und alle Antikörper abgenommen.
Gastroenterologin war von der Diagnose nicht wirklich überrascht, wegen meiner Vorgeschichte... Also ich denke schon, dass es pankreopriver Diabetes ist (hatte während der Pankreatits auch typische Diabetes Symptome)