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Hallo zusammen, neu hier Diabetes Typ 3 c

  • Elfe

    Rang: Gast
    am 06.03.2019 17:59:17 | IP (Hash): 1853499897
    Manno, von Hölzken auf Stöcksen, 'Talent' jedes angefragte Thema per Internet jenseits eigener Erfahrung zu sabotieren. °~°
    Du warst nicht Kind und musstest abnehmen … .

    Ich habe einen sogenannten Kinderpen per Einstellung per 0,5 Einheiten, um fein dosiert Insulin abgeben zu können.
    Und im übrigen, war ich zu Beginn nicht schlank, sondern nur noch Haut & Knochen, was jenseits deiner Vorstellungskraft liegt.

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    am 06.03.2019 18:09:04 | IP (Hash): 568833662
    Wollte eigentlich nur schreiben, dass es mit den kurzen und feinen Kanülen überhaupt keine Notwendigkeit mehr für Hautfalte oder Wulst gibt, auch nicht für irgendwelches Strammziehen, sondern dass eine Hand für den winzigen Pieks völlig ausreicht :)

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 06.03.2019 18:31:43 | IP (Hash): 1853499897
    Na denn, je nach dem eben doch zu berücksichtigen, liegt außerhalb deiner Vorstellungskraft,
    'Wulst' ist echt ein garstig Wort.
    Externes Insulin gehört dahin, wo es bestenfalls wirken soll.
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    am 06.03.2019 18:45:20 | IP (Hash): 568833662
    Elfe schrieb:
    Externes Insulin gehört dahin, wo es bestenfalls wirken soll.


    Wirken tut's am meisten in der Leber und an den Zellen, die sonst noch Glukose und zu deren Aufnahme Insulin brauchen, und dahin gelangt es via Blutkreislauf. Dafür am besten wäre ein Venenzugang ;)

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  • Elfe

    Rang: Gast
    am 06.03.2019 19:46:10 | IP (Hash): 1853499897
    Merkst du selber, was du da für Unsinn schreibst !?!
    Dein 'Lieblingsorgan' Leber schüttet Zuckerreserve aus und der Blutkreislauf (+ Lymphe) schafft es, auch extern gegebenes Insulin dahin zu transportieren, um auf KHs reagieren zu können.
    Vene/Kanüle ist nicht lustig, sondern besonders unerträglich in Bezug auf Thema von July.
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    am 06.03.2019 20:12:10 | IP (Hash): 568833662
    Elfe schrieb:
    Dein 'Lieblingsorgan' Leber schüttet Zuckerreserve aus und der Blutkreislauf (+ Lymphe) schafft es, auch extern gegebenes Insulin dahin zu transportieren, um auf KHs reagieren zu können.


    Die Leber ist unser zentrales Stoffwechselorgan. U.a. reguliert sie auch, was an Zucker und Insulin in den Ganzkörperkreislauf geht: gesund immer genau so viel, wie gerade gebraucht wird - mit T2 halt immer mehr zuviel :(

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 07.03.2019 19:14:49 | IP (Hash): 1853499897
    July95 schrieb:

    also es ist so, ich gehe, mit oder ohne Überweisung, zum Facharzt, sage, bitte einen Befund zum Hausarzt schicken. Macht jede Praxis auch. Aber es kommt oftmals kein Befund an. Was zum Teil auch daran liegt, dass der Hausarzt zwei Praxen hat und die Befunde dann in der anderen Praxis anscheinend rumliegen und nicht in die richtige kommen. Obwohl mir vom Hausarzt versichert wird, dass alles was in der falschen Praxis landet von ihr persönlich in die andere mitgenommen wird. Die haben aber auch ein Chaos überall.
    Die Realität sieht so aus: Beispiel Rheumatologe Befund. Es wird ein Befund an die Hausarzt-Praxis geschickt. Es kommt keiner an. Soll ich mich darum kümmern. Was ja eigentlich nicht die Aufgabe des Patienten ist. Ich rufe beim Rheumatologen an, die versichern sie haben ihn geschickt, faxen ihn wieder. Es kommt wieder kein Befund an. Angeblich wurde die gesamte Praxis durchsucht. Ich rufe wieder beim Rheumatologen an, die faxen den Befund das dritte Mal. Komme ich auf die Idee in der zweiten Praxis vom Hausarzt anzurufen, dort liegt dreimal der Befund, sie wundern sich schon warum er jetzt zum dritten Mal gekommen ist.. Er wurde dann zur anderen Hausarztpraxis gefaxt. Plötzlich war er dann auch dreimal in der richtigen Praxis.


    Hallo July,
    habe doch tatsächlich Kopie vom Facharzt per Post an mich gesendet bekommen :-).
    Aufgrund eines Dreizeilers per E-Mail - kein Telefon, kein persönlicher Besuch, easy.
    Hatte mein Hausarzt in seiner Ablage nicht gefunden, warum auch immer - Datumsmäßig hätte das passen müssen.
    Auch egal, nehme Kopie mit zum nächsten Quartalstermin und hoffe dann, auf kompetente Besprechung (ggfs. zusätzliche Medikamente notwendig).

    Ja, ist nicht unsere Patientenaufgabe, den Ärzten die Befunde hinterherzutragen …, was soll's Hauptsache wir als Patienten kommen klar und werden anständig beraten.

    Gruß Elfe

    @Jürgen: Du weißt schon, daß Insulin in den Inselzellen der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Und erst ermöglicht, daß Blutzucker aufgenommen werden kann - Gelle !? - siehe Thema 3c
    'Zuviel' Insulin stimmt auch nicht - wirkt nicht so, wie es eigentlich soll.
    Vielleicht tät's ja mal wirklich ein Buch zu lesen per Grundlagen (Biologie, Diabetes Typ 2). statt sich auf Internet zu verlassen.
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    am 07.03.2019 20:03:16 | IP (Hash): 2135734174
    @Elfe: Der optimale „Injekionsort“ für Insulin wäre die Pfortader und von da geht es direkt in die Leber. Da man da aber so schlecht hinkommt ist die nächstbeste Alternative, was die Wirksamkeit angeht, der Insulinport von Roche. Aber der wird nur in wenigen Ausnahmefällen eingesetzt.

    Siehe auch:https://www.diabetologie-online.de/a/neuer-weg-bei-der-intraperitonealen-insulingabe-1773515

    @Jürgen: Wenn ich denn mal mit Spritze Insulin gebe, mache ich auch eine Hautfalte und auch Stahlkatheter setze ich mit Hautfalte. Empfinde ich als angenehmer, wenn die Haut beim reinstechen nicht nachgibt.

    @July: Lese jetzt schon länger in verschiedenen Foren von dir und finde es schlimm, wie mit dir von Ärzten und medizinischem Personal umgegangen wurde... Die mit der zwangsweisen Blutabnahme im Krankenhaus hätte ich angezeigt... geht gar nicht!
    Die Vorstellung, sich mehrmals täglich spritzen zu müssen, erschreckt erstmal jeden und für dich ist es besonders schlimm. Beim selber Spritzen gibt es aber einige Möglichkeiten es schmerzfrei hinzubekommen: Emla-Creme, die Haut vorher mit nem kleinen Stein, Glasnugget oder ähnlichem kühlen (vorher in den Kühlschrank legen) und auch vor den Zustechen die Nadel ganz vorsichtig auf die Haut drücken hilft unangenehme Stellen zu vermeiden.

    Ich kann es zum Beispiel überhaupt nicht leiden, wenn mir andere Spritzen verpassen. Lässt sich nicht immer vermeiden, aber ich bestimme die genaue Stelle und den richtigen Augenblick lieber selber.

    Ich bin mir sicher, wenn du dich erst ein paar mal getraut hast, klappt das. Lass dich nicht drängen und hetzen und nimm dir gerade bei den ersten Versuchen die Zeit, die Du brauchst.

    Du schaffst das!

    Bearbeitet von User am 07.03.2019 20:17:24. Grund: Korrektur
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 08.03.2019 01:16:51 | IP (Hash): 1853499897
    @Heike
    Dein Link ist deine Technik-Denke mit Pumpe eh schon, Zugang noch viel tiefer.
    Gruselig.

    Wenn das so nur wirklich möglich wäre, wäre alles ad absurdum in der Medizin per Medikament oral, Infusion, Injektion,

    Blut-/Lymphe-Kreislauf verteilt das schon zur Wirkung.
    Diabetes-speziell - die Verdauung dauert auch eine Weile bis zur Glukose, bis dahin ist auch externes Insulin im Kreislauf - und trifft sich.

    Spritzen geben und Blutabnahme von Anderen ist je nach Talent unterschiedlich.
    Kanüle setzen in Vene ist damit sowieso nicht gleichzusetzen.

    Insulin wird in Unterhaut gegeben mit ganz feinen Nadeln.
    Überwinden und wirklich mal selbst erleben, gar nicht so schlimm.
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    am 08.03.2019 09:56:46 | IP (Hash): 512375175
    Elfe schrieb:
    Wenn das so nur wirklich möglich wäre, wäre alles ad absurdum in der Medizin per Medikament oral, Infusion, Injektion,


    Was Heike beschrieben hat, ist nicht Technikdenke, sondern der normale natürliche Weg. Das Insulin gelangt aus dem Pankreas über die wenigen Zentimeter Pfortader direkt in die Leber - um ein großes Vielfaches konzentrierter als nachher im Ganzkörper-Blutkreislauf. Und das meiste vom natürlichen Insulin kommt über die Leber auch gar nicht hinaus, weil es da drin zuerst mal z.B. für das Auffüllen vom Glykogenspeicher und für die Umwandlung von Glukose zu Speicherfett verbraucht wird. In den Ganzkörperkreislauf geht dann gesund sehr exakt dosiert genau so viel an Glukose und Insulin, wie darin jeweils direkt gebraucht wird.

    Unsere Art der Applikation durch die Injektion ins Unterhautfettgewebe ist lediglich ein armseliger Behelf, der den natürlichen Funktions- und Verteilprozess komplett auf den Kopf stellt, aber zum Glück meistens ausreichend gesund steuerbar funktioniert.

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
    Bearbeitet von User am 08.03.2019 11:25:26. Grund: Ergänzung
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