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Hallo zusammen, neu hier Diabetes Typ 3 c

  • Elfe

    Rang: Gast
    am 08.03.2019 17:56:52 | IP (Hash): 1853499897
    @Jürgen
    Selbstverständlich ist Heike versiert in Technikdingen, falls dir das entgangen sein sollte.
    Hast du ihren Link mal angesehen - für sie als langjährige Pumpenträgerin wohl eher weniger Berührungsängste mit OP und Katheter implantieren.

    Glykogen wird eben nicht nur in der Leber gespeichert, sondern in erheblichem Maße auch in den Muskeln, jeweils mit unterschiedlicher Funktion.
    https://flexikon.doccheck.com/de/Glykogenspeicher

    Brauchen wir dann so Igelmäßig noch so paar Zugänge zu den Muskeln ?
    Scherz ;-)

    Armselig finde ich die Subkutane Gabe keineswegs,
    im Gegenteil, mit den heutzutage verfügbaren dünnen Pennadeln.
    Wirkt gut, wie manches andere auch, was wir oral an Tabletten einnehmen und verteilt sich über Blut/Lymphe.
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    am 08.03.2019 18:55:57 | IP (Hash): 1994009015
    Die Diskussion, wo Insulin am Besten wirkt, war mir irgendwie zu kompliziert und auch teilweise zu gruselig, dass ich es nur überflogen habe. Hoffe, ich habe dadurch jetzt nicht irgendwas wichtiges überlesen.

    Ich habe es jetzt mehrmals probiert, am Bauch scheitere ich mit Hautfalte machen komplett. Wobei ich, denke ich, auch nicht in den Bauch spritzen könnte. Wo es gut geht mit der Falte und anscheinend auch nicht so schmerzhaft ist, ist die Stelle oberhalb der Hüfte. Da ist die einzige Stelle, wo ich etwas Fett habe. Ich bereite mich momentan innerlich darauf vor, indem ich Hautfalte machen übe und dann mit dem Fingernagel etwas drücke. So merke ich auch welche Stellen weniger empfindlich sind. Bauch wahnsinnig empfindlich bei mir. Oberschenkel außen, relativ weit oben dagegen weniger.
    Wahrscheinlich würde ich echt die zwei Stellen, also Oberschenkel und Flanke hernehmen.

    Am Montag oder Dienstag erfahre ich das Ergebnis der Entzündungswerte. Und sollten die in Ordnung sein, habe ich mir fest vorgenommen am Donnerstag beim Diabetologen wegen Insulin spritzen zu fragen. Weil ich kann einfach nicht mehr. Es kann natürlich sein, dass ich dann in der Praxis einen Rückzieher mache, aber eigentlich habe ich es vor...
    Am Mittwoch Abend gab es bei uns Pizza selbst belegt und im Pizzaofen gebacken. Große Ausnahme, sonst würde ich sowas nie essen. Ich habe ca. 1/4 gegessen (Fertigteig) mit Champignons und 1/2 Scheibe Käse. Habe es irgendwie gar nicht vertragen und der Blutzucker hat sich auch sehr darüber gefreut. Durfte noch Nachts zweimal Aufstehen um aufs Klo zu gehen, vorher auch schon ständig. Das habe ich sonst nie mit der Nacht... Also definitiv keine Pizza mehr.

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    am 08.03.2019 19:14:18 | IP (Hash): 1994009015
    HeikeOV schrieb:


    @July: Lese jetzt schon länger in verschiedenen Foren von dir und finde es schlimm, wie mit dir von Ärzten und medizinischem Personal umgegangen wurde... Die mit der zwangsweisen Blutabnahme im Krankenhaus hätte ich angezeigt... geht gar nicht!
    Die Vorstellung, sich mehrmals täglich spritzen zu müssen, erschreckt erstmal jeden und für dich ist es besonders schlimm. Beim selber Spritzen gibt es aber einige Möglichkeiten es schmerzfrei hinzubekommen: Emla-Creme, die Haut vorher mit nem kleinen Stein, Glasnugget oder ähnlichem kühlen (vorher in den Kühlschrank legen) und auch vor den Zustechen die Nadel ganz vorsichtig auf die Haut drücken hilft unangenehme Stellen zu vermeiden.

    Ich kann es zum Beispiel überhaupt nicht leiden, wenn mir andere Spritzen verpassen. Lässt sich nicht immer vermeiden, aber ich bestimme die genaue Stelle und den richtigen Augenblick lieber selber.

    Ich bin mir sicher, wenn du dich erst ein paar mal getraut hast, klappt das. Lass dich nicht drängen und hetzen und nimm dir gerade bei den ersten Versuchen die Zeit, die Du brauchst.

    Du schaffst das!



    Danke für deine Antwort. Es tut so gut, von jedem zu hören, dass es machbar ist.
    Der Tipp mit dem Stein ist super. Das werde ich ausprobieren. Habe schon überlegt so Eisspray zu verwenden. Weiß aber nicht, ob man das dann in Kombination mit Insulin überhaupt machen darf. Nicht dass dadurch dann das Insulin nicht mehr wirkt?
    Emla-Salbe nehme ich zu Blutabnahme/Infusionen her, aber der Apotheker hat gemeint, dass ich es nicht beim Insulin spritzen verwenden soll. Weil man die Creme nicht so häufig anwenden darf, besonders nicht täglich, weil irgendwelche Stoffe über die Haut aufgenommen werden können. Außerdem ist die ja auch sauteuer.

    Was bringt es die Ärzte dort anzuzeigen, ich habe keine Beweise. Und im Zweifel für den Angeklagten...
    Außerdem haben sie ja einen angeblichen "Grund" warum ich unbedingt zu dem Zeitpunkt (Mo) eine neue Zugangsnadel benötigt habe. Und sie mich deshalb auch zwingen konnten. Weil ich hatte ja Eisenmangelanämie (Hb bei 7) und ich brauchte ja angeblich dringend an diesem Tag eine Eiseninfusion. Nachdem sie erstmal tagelang gewartet hatten (Do zuvor Notfalleinweisung wegen diesem Hb-Wert), plötzlich ganz dringend brauchte ich die Infusion angeblich. Aber irgendwie habe ich dann die angeblich so dringend benötigte Infusion erst zwei Tage später am Mi bekommen (Eiseninfusionen erkennt man ja an der Farbe)... Das kann ich aber nicht beweisen. Ich vermute einfach sie wollten irgendeinen Grund warum jetzt genau in der Situation eine Nadel gelegt werden muss, wo es gar keinen Grund gab. Sie hatten nur keinen Bock darauf, dass ich mich geweigert habe.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 08.03.2019 19:42:29 | IP (Hash): 1853499897
    Hallo July,
    hatte selber HB kleiner 7 und Eisenspeicher leer.
    Drama - Anruf auf der Arbeit, vollkommen verdattert.
    Wurde erstmal überwiesen zum 'Blut'-Facharzt.
    Statt empfohlener Bluttransfusion wurde wg. anderer Gefahren jedenfalls auf Eisen in Kapselform zurückgegriffen. 2 x pro Tag, später 1 x - dann so stetig über Wochen&Monate im Bereich angelangt.
    ~
    Was dich total verunsichert sind unangenehme Erfahrungen mit Kanülensetzen in die Vene.
    Hat aber kaum was mit Insulingeben per Pen zu tun, die Nadeln sind fein und wird in die Unterhaut gespritzt.
    Und du machst das selber !
    Hat auch mit normalen medizinischen Spritzen per Stärke und Länge nichts zu tun.
    Andere Personen können die Schmerzempfindlichkeit ja nicht spüren, du selbst handelnd schon.

    Sprühen erstmal viel Alkohol auf (kühlt auch) und setzen dann Kanüle.
    Schau dann gar nicht hin, und tut auch weniger weh (Einbildung ;-))

    Gruß Elfe
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    am 08.03.2019 20:04:41 | IP (Hash): 512375175
    July95 schrieb:
    Die Diskussion, wo Insulin am Besten wirkt, war mir irgendwie zu kompliziert und auch teilweise zu gruselig, dass ich es nur überflogen habe. Hoffe, ich habe dadurch jetzt nicht irgendwas wichtiges überlesen.


    Wenn ich verstehen kann, wie was bei mir nicht so recht funktioniert und wie’s richtig funktioniert, ist das für mich schon ein großer Schritt weg von Grusel hin zu normal. Und wenn sich mit diesem Verstehen dann auch noch ergibt, was ich selbst dafür tun kann, dass es wenigstens im Ergebnis besser funktioniert, ist das für mich sehr ent- statt be-lastend. Nicht zuletzt, weil ich z.B. beim Diabetes mit dem Verstehen der Abläufe im Zusammenhang mit höherem Blutzucker nicht fürchten müsste, für ne Viertel Pizza statt normal überhaupt nicht, bei der Nacht danach wg extremem Blutzucker praktisch als Beweis dafür sogar gleich 2mal raus gemusst zu haben ;)

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
  • Elfe

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    am 09.03.2019 17:00:50 | IP (Hash): 1853499897
    Das Wort 'gruselig' habe ich auch verwendet, für noch weiter gehenden Zugang innerlich per OP.

    Klappt auch per Pen ganz gut,
    weil sich das Insulin und der Blutzucker nach Aufschließen per benötigter Zeit eben im Organismus per Verteilung über den Kreislauf treffen.
    Mahlzeiteninsulin wird abgestimmt über sogenannte IE/BE-Faktoren, bedeutet soundsoviel KHs brauchen soundsoviel Insulin (unterschiedlich per Tageszeit = Biorhythmus).
    Basalinsulin (ev. bei July ausreichend) unterstützt den Grundkreislauf ohne Essen, da aufgrund verschiedener innerer Prozesse der BZ-Spiegel ansteigen kann.
    Wie man an die richtige Dosis kommt, wird per Schulung erklärt mit Feintuning über Diabetologen.
    Das ist nun wirklich kein Hexenwert, sondern logisch mit kleinem Einmaleins und wie man auch selbst z.B. einen Basalratentest durchführt oder die Faktoren anpassen kann.

    Pizza wird bei July wegen Laktoseintoleranz (jedenfalls nicht Fertigpizza) wohl kaum vorkommen, zusätzlich zu ihren Darmbeschwerden.

    Zumal Pizza ja eigentlich BZ-mäßig gar nicht so schlimm ist, wie gemeinhin gedacht.
    Die Kohlenhydrate werden in Übergang durchaus gebremst durch Belag (je nach Sorte) plus Käse.
    Im übrigen war in der Schulung die Pizza das Parade-Beispiel für Schwerverdaulich - dauert bis zu 7 h !.
    Mahlzeiteninsulin teilen und ev. FPEs notwendig.
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    am 09.03.2019 17:51:01 | IP (Hash): 422697666
    @Elfe
    July95 schrieb:
    Am Mittwoch Abend gab es bei uns Pizza selbst belegt und im Pizzaofen gebacken. Große Ausnahme, sonst würde ich sowas nie essen. Ich habe ca. 1/4 gegessen (Fertigteig) mit Champignons und 1/2 Scheibe Käse. Habe es irgendwie gar nicht vertragen und der Blutzucker hat sich auch sehr darüber gefreut. Durfte noch Nachts zweimal Aufstehen um aufs Klo zu gehen, vorher auch schon ständig. Das habe ich sonst nie mit der Nacht... Also definitiv keine Pizza mehr.


    darauf hab ich geantwortet - nicht zuletzt, weil sich das für mich so liest, als wenn da mehr Müssen etwas sehr kurzgeschlossen als Beweis für viel zu hohen BZ interpretiert wird.

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 09.03.2019 18:18:50 | IP (Hash): 1853499897
    @Jürgen,
    Sorry, ich bitte dich um Entschuldigung !
    Julys Text zur Pizza habe ich überlesen.
    Fertigteig käme mir so und so gar nicht in den Sinn und laktosefreier Käse selbstverständlich.
    Gruß Elfe
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    am 09.03.2019 18:40:04 | IP (Hash): 831207386
    Elfe schrieb:
    Hallo July,
    hatte selber HB kleiner 7 und Eisenspeicher leer.
    Drama - Anruf auf der Arbeit, vollkommen verdattert.
    Wurde erstmal überwiesen zum 'Blut'-Facharzt.
    Statt empfohlener Bluttransfusion wurde wg. anderer Gefahren jedenfalls auf Eisen in Kapselform zurückgegriffen. 2 x pro Tag, später 1 x - dann so stetig über Wochen&Monate im Bereich angelangt.



    Bei mir wurden keine Tabletten im Krankenhaus gegeben. Grund wurde genannt, dass der Eisenmangel zu groß sei. Darum musste die Eiseninfusion sein. Und bei Entlassung dann Tabletten. Die meine Gastroenterologin aber sofort zwei Tage später wieder abgesetzt hat, weil man im akuten Schub keine Eisentabletten gibt. Nur Infusionen. Man hat ja Eisenmangel im Schub, weil der Darm kein Eisen aufnehmen kann, wie soll es dann mit Tabletten klappen...


    Elfe schrieb:

    Was dich total verunsichert sind unangenehme Erfahrungen mit Kanülensetzen in die Vene.
    Hat aber kaum was mit Insulingeben per Pen zu tun, die Nadeln sind fein und wird in die Unterhaut gespritzt.
    Und du machst das selber !
    Hat auch mit normalen medizinischen Spritzen per Stärke und Länge nichts zu tun.
    Andere Personen können die Schmerzempfindlichkeit ja nicht spüren, du selbst handelnd schon.

    Sprühen erstmal viel Alkohol auf (kühlt auch) und setzen dann Kanüle.
    Schau dann gar nicht hin, und tut auch weniger weh (Einbildung ;-))

    Gruß Elfe



    Sobald ich es einmal selbst schaffe, bzw. erstmal mit Hilfe, werde ich merken, ob es machbar ist oder nicht. Meine Therapeutin vermutet auch, dass es klappen kann, weil ich es selbst mache und nicht irgendjemand mir was "tun" will.
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    am 09.03.2019 18:49:35 | IP (Hash): 831207386
    Bei der Pizza war es das erste Mal, dass ich so lange mit Toilettengängen und Durst zu kämpfen hatte. Das waren mindestens sechs Stunden. Ich weiß nicht, ob es mit der Pizza zu tun hat. Mir ist es halt aufgefallen. Und beim Googlen scheint Pizza ja zuckertechnisch relativ schwierig zu sein. Obwohl sie ja bei mir zumindest vom Belag her relativ fettarm war, Tomaten passiert und Champignons haben kein Fett und eine halbe Scheibe Käse ca. 4 gr Fett. Keine Ahnung, wie jetzt die Pizza BZ-technisch gewirkt hat, mir ist halt dieser Zusammenhang aufgefallen. Und wenn ich nicht messe, gibt es halt nur einige wenige Anhaltspunkte, wo ich vermuten kann, dass der BZ zu hoch ist.

    Es war eine große Ausnahme, die ich sonst nie machen würde. Habe auch mit ziemlichen Bauchschmerzen, Übelkeit, Sodbrennen, etc pp dafür bezahlt. Aber ich wollte halt auch einfach mal mitmachen und nicht immer sagen müssen, nein das darf ich nicht essen und das darf ich nicht essen. Und den anderen dann zuschauen...

    Hartkäse ist doch sowieso laktosefrei, KH 0gr pro 100 gr, warum schreibst du dann extra von laktosefreien Käse? Fertigteig ist auch laktosefrei, also wegen der Laktoseintoleranz wäre es sicher kein Problem gewesen.