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Hallo zusammen, neu hier Diabetes Typ 3 c
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am 14.03.2019 15:42:37 | IP (Hash): 831207386
Ganz lieben Dank euch allen für die Antworten. Ich habe sie noch gelesen, aber hatte keine Zeit mehr zum Antworten.
Also @Elfe meine Infusion, ich habe extra nachgeschaut, enthält Inflectra (ein Immunsuppressivum ohne Cortison) und als Zusätze zwei Salze, eine Zuckerart und ein Bindemittel, also alles kein Kortison. Und wird dann auf mit einer NaCl-Infusion verdünnt. Aber danke für den Hinweis.
@Rainer, ich habe orale Medikamente nie ausgeschlossen, es klang auch für mich bei Elfe nicht wirklich danach, als wäre sie generell komplett gegen diese Medikamente.
@Jürgen, das wusste ich nicht. Sorry. Dachte du hättest "nur" mit deinem Diabetes zu kämpfen. Umso mehr freut es mich zu lesen, wie gut du klar kommst.
So jetzt aber zu meinem Besuch beim Diabetologen.
Sie war wahnsinnig nett und hat sich 30 Minuten Zeit für ein Gespräch genommen, trotz vollem Wartezimmer. Weil sie auch einfach gespürt hat, wie verzweifelt ich momentan bin.
Ergebnis vom dem Gespräch:
1. Sie füllt mir meinen Reha-Antrag aus, ist für sie kein Problem :)
2. Für sie ist die Schilddrüsenunterfunktion ein möglicher Grund für den gestiegenen HbA1C Wert und diese sollte behandelt werden. es ist aber für sie in Ordnung, dass ich momentan erst noch die nächste Blutwerte abwarten möchte
3. Wenn Medikamente, dann wirklich Basal-Insulin, aber dass kann sie mir nur verschreiben, wenn ich mich selbst BZ messen kann. Vorher macht sie es nicht. Das ist momentan bei mir gar nicht drin. Wichtig ist halt die regelmäßige HbA1c-Kontrolle bis dahin.
4. Ich soll mir überlegen, ob ich zu ihr Vertrauen habe und dann auch das mache, was notwendig ist oder ob ich mir lieber einen anderen Arzt suchen möchte. Sie würde sich aber freuen, wenn ich mich entscheide, bei ihr bleibe. Aber ohne Vertrauen wird es halt schwierig. Hat sie komplett recht.
4. Zu meiner Ernährung hat sie gesagt, dass ich viel zu wenig esse (wusste ich ja selbst) und wir haben vereinbart, dass ich jetzt wenigstens zweimal am Tag esse und die zweite Mahlzeit erstmal nur ein Joghurt mit Obst ist, und dann später zu einer richtigen Mahlzeit wird und der Joghurt ggf. dann ne Zwischenmahlzeit wird, damit ich wieder auf meine notwendigen Kalorien komme. Sie hat auch mein Problem total verstanden, dass ich einfach Angst habe vor dem BZ-Anstieg und deshalb nichts esse. Sie hat mir probiert etwas die Angst zu nehmen, wirklich gelungen ist es ihr leider nicht.
5. Darum hat sie vorgeschlagen gleich den HbA1C zu messen per Blutabnahme. (Normal wäre es Mitte April geplant). Dann hätte ich Gewissheit, dass er nicht drastisch gestiegen ist und könnte wieder mehr essen. Hat mir aber komplett die Entscheidung überlassen. Ich wollte es dann auch.
Und dann :( :( :( :(
Die Arzthelferin war schon angepisst, dass sie jetzt bei mir schon wieder Blut abnehmen muss. Das letzte Mal war vor zwei Monaten, also so häufig ist es ja jetzt auch nicht. Ich habe schon voll die Angst gehabt. Die angenervten Kommentare haben es nicht besser gemacht. Erstes Mal habe ich total weggerissen, so dass die Nadel gleich wieder draußen war. Zweites Mal habe ich gezuckt, dann kam kein Blut weil sie nicht gescheid in die Vene kam. Beim Dritten Mal dasselbe. Vor zwei Wochen beim Gastroenterologen haben sie ohne größere Probleme Blut abgenommen, einmal stechen etwas gezuckt ja, aber es lief trotzdem.
Dann haben sie komplett entnervt ausgegeben, mit dem Kommentar, wenn die Ärztin unbedingt eine Blutabnahme braucht, soll sie es halt machen, sie haben keine Lust mehr. Ich habe dann noch versucht ihnen zu erklären, dass es psychologisch überhaupt nicht gut ist, hier jetzt abzubrechen. Weil ich dann beim nächsten Mal wahrscheinlich gar nicht mehr kommen werde. Dann hieß es von der einen, dann komme ich halt nicht mehr. Ich habe mich dann beruhigt. Beim Rausgehen habe ich noch gefragt, ob ich Tavor nehmen könnte das nächste Mal, weil es beim nächsten Mal nach der Aktion heute nur noch viel schlechter klappen würde. Dann hieß es, wenn es beim nächsten Mal nicht klappt, wird gar kein Blut mehr abgenommen. Und dann????
Das nächste Mal ist zum Scheitern verurteilt. Im Oktober Ogtt: 1. Blutabnahme funktionierte einigermaßen, 2. Blutabnahme mussten sie dreimal stechen, Im Januar Kontrolle 1 Stechen, aber dann machte die Vene nicht mehr mit und es kam viel zu wenig Blut und ich hatte davor ca. eine Std hyperventiliert, keiner hat es gemerkt, jetzt dreimal stechen ohne Erfolg.... Ich hatte in dieser Praxis noch nie ein Erfolgserlebnis. Jedes Mal ist es schlecht gelaufen.
Sorry, dass ich jetzt so viel schreibe, aber ich bin einfach so fertig. -
am 14.03.2019 17:23:40 | IP (Hash): 745799082
Hallo July,
das tut mir echt leid für dich. :=(
Die Schwestern gehören zur Praxis und wenn die nicht mitspielen wollen, dann nützt dir die verständnisvollste Ärztin nichts. Wenn du keinen anderen Weg findest, (z.B. dass dein Hausarzt das HbA1c bestimmt,) dann musst du wohl weiter nach einem geeigneten Diabetologen suchen.
Bitte höre auf, so wenig zu essen. So groß ist die akute Gefahr bestimmt nicht, dass dich eine ordentliche Mahlzeit gleich umschmeißt. Wenn du kein Übergewicht befürchten musst, dann wäre BZ-mäßig die Variante mit vielen kleinen Mahlzeiten bestimmt eine gute Alternative.
Alles Gute, Rainer -
am 14.03.2019 18:27:36 | IP (Hash): 1185466947
Weil Chefs das eher selten tun, sind Stiche von Ärztin oder Arzt meistens schmerzhafter.
Normal können die Personen in einer Praxis am erträglichsten stechen, die das meistens machen. Und auch bei denen funktioniert das nicht immer gleich gut, auch wenn sie sich immer die gleiche Mühe geben. Einmal, weil jeder Mensch anders als jeder andere Schmerz empfindet, und dann, weil sich in 100 verschiedenen Armen die Venen wenigstens 100mal verschieden finden und stechen lassen - WENN die betreffende Person STILL hält!
Wenn die plötzlich wegzieht, wie Du das offenbar machst, wird daraus für die Person, die stechen soll, das reine Glücksspiel und mit jeder Wiederholung ne immer größere Zumutung!
Und statt den Mitmenschen Fehlverhalten vorzuwerfen, denen Du mit Deinem Verhalten so ein völlig sinnfreies Glücksspiel aufzwingst, bei dem sie praktisch nur verlieren können, wäre schon lange erwachsene Zeit an Dir, ihnen für die Blutentnahme bei Dir ne mit Dir machbare Fixierung vorzuschlagen. Voll in dem Bewusstsein, dass die dann selbstverständlich bei Deiner Anspannung nur schmerzhafter sein kann, als wenn Du einfach locker lassen würdest. -
Aber so würdest Du den Menschen, denen Du den Auftrag für ihre professionelle Mithilfe zur Erhaltung Deiner Gesundheit erteilst, nicht beständig die absolut notwendige Grundlage für ihre Arbeit entziehen!
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;) -
Elfe
Rang: Gastam 14.03.2019 22:31:14 | IP (Hash): 1853499897
Hallo July,
da hast du mich missverstanden, hatte dich übrigens auf Möglichkeit oraler Medikamente hingewiesen, da viele meiner Mitmenschen sehr gut damit klarkommen.
Ich selber nicht und wollte dir nur die Angst nehmen vor Insulingaben per Pen.
Blutabnahme aus der Vene ist für HbA1c-Bestimmung gar nicht notwendig.
In 'meiner' Diabetesschwerpunktpraxis genügt dazu eines Fingerpieks mit Gewinnung eines Bluttropfens.
Dann wird mittels zwei feinen Proberöhrchen das Blut aufgesogen und wandert sofort ins Messsystem (HPLC). 1 x für BZ-Wert und 1 x für Langzeitwert.
Deine Diabetes-Praxis ist scheinbar dazu Gerätemäßig nicht so gut ausgestattet, sondern ist auf Venenblut per Analyse extern angewiesen.
Nur 1 x pro Jahr wird mir in der Praxis per Vene Blut entnommen wegen großem Blutbild, 3 x sonst s.o.
MFAs sind da durchaus geübter als Ärzte, die für Infusionen verantwortlich sind.
So Kalorienmäßig wurde mir per Klinik empfohlen, sogenannte Aufbaunahrung zu probieren.
Gibt's im Tetrapack in Apotheken.
Ev. Alternative für dich ?
Gruß Elfe -
am 15.03.2019 21:17:03 | IP (Hash): 831207386
Rainer schrieb:
Hallo July,
das tut mir echt leid für dich. :=(
Die Schwestern gehören zur Praxis und wenn die nicht mitspielen wollen, dann nützt dir die verständnisvollste Ärztin nichts. Wenn du keinen anderen Weg findest, (z.B. dass dein Hausarzt das HbA1c bestimmt,) dann musst du wohl weiter nach einem geeigneten Diabetologen suchen.
Bitte höre auf, so wenig zu essen. So groß ist die akute Gefahr bestimmt nicht, dass dich eine ordentliche Mahlzeit gleich umschmeißt. Wenn du kein Übergewicht befürchten musst, dann wäre BZ-mäßig die Variante mit vielen kleinen Mahlzeiten bestimmt eine gute Alternative.
Alles Gute, Rainer
Danke Rainer.
Ich habe leider auch keine Hausarzt mehr, nachdem sie vor ca. 3 Wochen ausgetickt ist und mich dermaßen angeschrien hat wegen einem fehlenden Befund und dem Reha-Antrag. Deshalb keine Alternative in Sicht.
Habe aufgrund deiner Antwort mit dem Wechseln mal geschaut, bei uns in der Region gibt es absolut keine Praxis die noch für mich in Frage kommt.. :(
Also muss ich es irgendwie das nächste Mal mit den Arzthelferinnen hinbekommen.
Mit der Diabetologin haben wir ja vereinbart wie ich essen soll. Eine Hauptmahlzeit mit Kohlenhydrate und die zweite darf am Anfang ruhig mit weniger KH sein. Was habe ich heute gemacht, natürlich wieder nur einmal gegessen, gestern auch. Und dann stelle ich mich wieder auf die Waage und stelle entsetzt fest, dass ich wieder abgenommen habe, obwohl das ja klar ist.
Einfach das Wissen, wie zu hohe BZ Werte den Körper schaden... Ich weiß ja überhaupt nicht wie hoch ich tatsächlich nach der oder der Mahlzeit komme. :( -
am 15.03.2019 21:33:55 | IP (Hash): 831207386
hjt_Jürgen schrieb:
Weil Chefs das eher selten tun, sind Stiche von Ärztin oder Arzt meistens schmerzhafter.
Normal können die Personen in einer Praxis am erträglichsten stechen, die das meistens machen.
Da stimme ich dir zu. Ärzte lasse ich äußerst ungerne stechen. Das Problem in der Praxis ist, dass anscheinend immer die gleiche der Praxis im Labor ist. Und das ist eine junge frisch ausgelernte und die traut sich bei mir nicht. Deshalb macht es die Diabetesberaterin, die ich aber sonst noch nie im Labor gesehen habe.. Und die hat halt sehr wahrscheinlich wenig Übung.
hjt_Jürgen schrieb:
Und auch bei denen funktioniert das nicht immer gleich gut, auch wenn sie sich immer die gleiche Mühe geben. Einmal, weil jeder Mensch anders als jeder andere Schmerz empfindet, und dann, weil sich in 100 verschiedenen Armen die Venen wenigstens 100mal verschieden finden und stechen lassen - WENN die betreffende Person STILL hält!
Wenn die plötzlich wegzieht, wie Du das offenbar machst, wird daraus für die Person, die stechen soll, das reine Glücksspiel und mit jeder Wiederholung ne immer größere Zumutung!
Ich habe ihnen gezeigt, welche Vene sie hernehmen sollen. Wenn sie eine nehmen, wo ich sage, dass die nicht geht, dann kann ich auch nichts machen, wenn kein Blut kommt.
Ja, beim ersten Mal habe ich weggerissen, da hätte niemand geschafft mir Blut abzunehmen.
Aber beim zweiten und dritten Mal habe ich nur gezuckt. Und in Gastro-Praxis hätte es hingehauen.
hjt_Jürgen schrieb:
Und statt den Mitmenschen Fehlverhalten vorzuwerfen, denen Du mit Deinem Verhalten so ein völlig sinnfreies Glücksspiel aufzwingst, bei dem sie praktisch nur verlieren können, wäre schon lange erwachsene Zeit an Dir, ihnen für die Blutentnahme bei Dir ne mit Dir machbare Fixierung vorzuschlagen. Voll in dem Bewusstsein, dass die dann selbstverständlich bei Deiner Anspannung nur schmerzhafter sein kann, als wenn Du einfach locker lassen würdest. -
Aber so würdest Du den Menschen, denen Du den Auftrag für ihre professionelle Mithilfe zur Erhaltung Deiner Gesundheit erteilst, nicht beständig die absolut notwendige Grundlage für ihre Arbeit entziehen!
Wenn ich sage, sie sollen mich stark festhalten, es aber nicht machen, was soll ich noch machen. Es wird ja bei jeder Blutabnahme festgehalten und das sage ich auch klar und deutlich, dass es ohne nicht funktioniert. Aber wenn dann nur so alibimäßig festgehalten wird, kann es nicht klappen. Es müsste viel fester sein, dass ich nicht wegziehen kann. Aber das wollen die anscheinend nicht. Ich habe jetzt nochmal eine Seite geschrieben, wie es klappen könnte. Hoffe sie beachten es mal, die Ärztin hat es beim ersten Mal ja wenig bis gar nicht interessiert.
Ich kann ihnen ja auch nicht vorschreiben, wie sie es machen müssen. Nur Vorschläge machen, wenn sie die dann nicht umsetzen, was soll ich tun.
Das nächste Mal ist die letzte Chance, schaffe ich es überhaupt hinzugehen. Wenn es wieder schief geht, kann ich nicht mehr. Überlege momentan ob ich frage, ob es mal wer anderes machen könnte. Aber die anderen Arzthelferinnen kenne ich halt überhaupt nicht.. -
am 15.03.2019 21:44:18 | IP (Hash): 831207386
Elfe schrieb:
Hallo July,
da hast du mich missverstanden, hatte dich übrigens auf Möglichkeit oraler Medikamente hingewiesen, da viele meiner Mitmenschen sehr gut damit klarkommen.
Ich selber nicht und wollte dir nur die Angst nehmen vor Insulingaben per Pen.
Blutabnahme aus der Vene ist für HbA1c-Bestimmung gar nicht notwendig.
In 'meiner' Diabetesschwerpunktpraxis genügt dazu eines Fingerpieks mit Gewinnung eines Bluttropfens.
Dann wird mittels zwei feinen Proberöhrchen das Blut aufgesogen und wandert sofort ins Messsystem (HPLC). 1 x für BZ-Wert und 1 x für Langzeitwert.
Deine Diabetes-Praxis ist scheinbar dazu Gerätemäßig nicht so gut ausgestattet, sondern ist auf Venenblut per Analyse extern angewiesen.
Nur 1 x pro Jahr wird mir in der Praxis per Vene Blut entnommen wegen großem Blutbild, 3 x sonst s.o.
MFAs sind da durchaus geübter als Ärzte, die für Infusionen verantwortlich sind.
So Kalorienmäßig wurde mir per Klinik empfohlen, sogenannte Aufbaunahrung zu probieren.
Gibt's im Tetrapack in Apotheken.
Ev. Alternative für dich ?
Gruß Elfe
Ja, die brauchen immer richtige Blutabnahme. Es wird dann aber auch mehr bestimmt als nur der HbA1c. Ich wäre auch so froh drüber, wenn jedes Quartal Blutbild mitgemacht wird, auch um zu sehen, ob sonst alles passt. Aber wenn es nicht funktioniert, ist es so eine Sache.
Also ich bekomme ja meine Infusionen immer ambulant in meiner Gastro-Praxis. Und dort legen immer die Arzthelferinnen die Kanülen. Das funktioniert mittlerweile seit über einen Jahr wieder super, bis auf mal eine Ausnahme - klar immer mit starken Festhalten, Ablenken, Betäubungscreme und auch dort zucke ich mal weg. Aber es funktioniert. Und die können echt stechen, da merkt man bei einer Blutabnahme gar nichts. Z. T. auch bei den Zugangsnadeln kaum. Weil sie es können, ich darauf vertrauen kann, dass es klappt und siehe es klappt auch.
Solche Nahrungsergänzungsdrinks möchte ich eigentlich nicht. Bin ja auch nicht im Untergewicht oder so. Habe zwar ein paar Kilo verloren, aber bin immer noch beim BMI 20. Und ich hoffe, jetzt wenn das Studium wieder anfängt, dass ich dann auch wieder mehr essen werde. Mittags in der Mensa mit anderen. Ob Abends dann nochmal, weiß ich nicht.
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am 12.04.2019 22:22:42 | IP (Hash): 23347864
So ich gebe mal ein Update von meinem letzten Arztbesuch:
Also ich war heute mal wieder bei meiner Diabetologin. Sie hat mir meinen Reha-Antrag ausgefüllt zurückgegeben und gemeint bei meiner Kombi Diabetes, Crohn und Angststörung würde sicher eine Reha genehmigt. :) ich hoffe es so sehr.
Was sie mit Freude registriert hat, dass ich jetzt das BZ messen wenigstens versuchen möchte, bzw. wenigstens schon mal ein Messgerät daheim haben möchte ohne Messgerät komme ich ja nie einen Schritt weiter. Sie hat mir dann gleich ein Starterpaket mitgeben wollen. Es war aber von Beuer?? oder so und das wollte ich nicht, wollte das Akku Chek Guide. Weil ich über das Gerät und speziell über die FastClix Stechhilfe viel positives gelesen habe. Dann hat sie gemeint, dass ich mir online bei Akku-Chek ein kostenloses Messgerät bestellen kann. Dann gäbe es auch keine Probleme mit der Krankenkasse, sollte ich das Messen nicht schaffen. So kann ich es unverbindlich erstmal ausprobieren.
Ich habe jetzt heute nachmittag auf der Website eins bestellt. Bin mal gespannt, wenn es ankommt.
Eine Frage hätte ich jedoch, wurde euch vom Diabetologen/Diabetesberater erklärt oder gezeigt, wie genau das Stechen und Messen geht oder ist das wirklich so einfach, dass man das einfach so machen kann ohne groß Fehler zu machen??
Und dann wurde noch Blut abgenommen, auch Schilddrüsenwerte also TSH, T4 und Antikörper auf Hashimoto. Im Gespräch hat sie es vorsichtig angesprochen, dass es unbedingt klappen sollte und sie die Werte unbedingt braucht. Wusste ich ja auch.
Das Blutabnehmen hat dieses Mal das erste Mal in der DiaPraxis echt gut hingehauen. Sie lernen dazu anscheinend. :D
Ich musste überhaupt nicht wirklich warten, damit ich mich nicht wieder in Panik reinsteigern kann. Und dann hat mich dieses Mal auch eine andere Arzthelferin festgehalten. Eine ältere/erfahrene, die es echt super gemacht hat, so fest, dass ich nicht wegziehen konnte und die mich auch die ganze Zeit abgelenkt hat. Sonst hat es ja eine sehr junge versucht, die aber einfach nicht die Kraft hatte meinen Arm wirklich festzuhalten und sich auch nicht getraut hat. Und da ich wusste, dass sie es nicht schafft mich richtig festzuhalten, hatte ich dann noch mehr Angst.
Nächste Woche muss ich nochmal hin um die Blutergebnisse zu besprechen. Dann muss ich aber lange Warten, weil ich natürlich dafür keinen Termin mehr habe. Der heutige wäre ja dafür gewesen, mit der Voraussetzung eigentlich davor zum Blutabnehmen zu kommen, war ich aber nicht. Und sie haben jetzt keine freien Termine mehr die nächsten Zeit. Und dann erfahre ich auch, wie es jetzt bei mir weitergeht mit Medikamenten oder ob doch eine Möglichkeit besteht neben dem blutigen Messen auch ein Libre zu bekommen. Will ich unbedingt fragen.
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am 13.04.2019 11:58:38 | IP (Hash): 658874989
Hallo July,
schön, dass das dieses Mal so gut geklappt hat :)
Sogar ohne Elma? Warst ja nicht drauf vorbereitet, oder?
Und den Rest schaffst Du auch...
Ob mir das mit dem Messen jemals erklärt wurde, kann ich gar nicht mehr sagen, vermute aber schon. Bei den Messgeräten und Stechhilfen sind meistens gut Anleitungen mit Bildern dabei. Und Videos findet man im Netz auch. -
am 13.04.2019 12:03:56 | IP (Hash): 364432743
HeikeOV schrieb:
Und den Rest schaffst Du auch...
Ich schließe mich Heike an und drücke dir fest die Daumen, dass es für dich weiter so gut läuft.
Beste Grüße, Rainer