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Hallo zusammen, neu hier Diabetes Typ 3 c

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    am 15.04.2019 09:55:04 | IP (Hash): 890854493
    HeikeOV schrieb:
    Hallo July,
    schön, dass das dieses Mal so gut geklappt hat :)
    Sogar ohne Elma? Warst ja nicht drauf vorbereitet, oder?

    Und den Rest schaffst Du auch...

    Ob mir das mit dem Messen jemals erklärt wurde, kann ich gar nicht mehr sagen, vermute aber schon. Bei den Messgeräten und Stechhilfen sind meistens gut Anleitungen mit Bildern dabei. Und Videos findet man im Netz auch.



    Danke dir.
    Es war mit Emla. Ich habe mir schon denken können, dass sie pieksen wollen. Aber trotzdem ist es super gelaufen. :)

    Ich bin mal gespannt wann mein Blutzuckermessgerät ankommt. Dann zeigt sich, ob ich es mit dem Messen schaffe oder nicht..

    Danke auch dir Rainer.
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    am 18.04.2019 15:42:38 | IP (Hash): 23347864
    So ich war jetzt nochmal beim Diabetologen mit meinem neuen BZ Messgerät.

    HbA1C ist wieder auf 6,3 gesunken. Es sind aber auch die Werte, wo ich fast nichts gegessen habe mit darunter. Deshalb ist er wenig aussagekräftig.. Bin jetzt im DMP eingetragen, habe ein Rezept mit 50 Streifen und eins mit 204 Lanzetten bekommen und ein Blutzucker-Tagebuch.

    Ich habe jetzt mit der Diabetesberaterin das erste Mal gemessen bzw. sie hat gemessen. Am Vortag habe ich mit der Stechhilfe OHNE Nadel schonmal geübt. Es hat schon ohne Nadel 3 Std gedauert bis ich mich getraut habe, den Auslöser zu drücken :( Als das aber geschafft war, habe ich ca. 200 Mal einfach so probiert und die Angst etwas verloren.

    Heute in der DiaPraxis wurde es mir genau erklärt und dann einfach gepiekst. Stufe 3 :( :( Aber es ging ich hatte keine Panik, aber es war schon sehr unangenehm, jedoch nicht wirklich schmerzhaft.
    Ergebnis nüchtern 147 mg/dl ca. 8 Uhr :( also doch deutlich zu hoch. Die Ärztin will jetzt erstmal drei-vier Wochen ein Tagebuch geführt haben mit BZ-Werten 4x am Tag (nüchtern und jeweils 2 Std nach der Mahlzeit). Wenn nicht geht, dann weniger. Da soll ich mir nicht so einen Stress machen.

    Jetzt habe ich daheim gemessen, nach ca. 2 Stunden nach dem Essen. Erster Versuch FastClix 0,5 kam gar nichts. :( Zweiter Versuch mit 1,5 kam ein kleiner Tropfen. Ich habe dann vorsichtig so ausgestrichen, dass ein größerer Tropfen kommt, nicht gedrückt oder so, hofffe das ist okay?
    Dabei ist aber das Messgerät ausgegangen, ich nicht gemerkt, aufgetragen. Wieder eingeschalten, Ergebnis: zu frühe Blut Auftragung...
    Zum Glück war das Blut noch vorhanden. Deshalb mit einem zweiten Streifen gemessen. Ergebnis 124. Das kann jetzt entweder nicht hinhauen. Oder mein Darm braucht einfach länger um das Essen zu verdauen?? Weil von 147 auf 124 und dazwischen zwei Std vorher Mittag. Da fehlt mir entschieden der Anstieg. Der Wert müsste viel höher sein. Würde es Sinn machen, einfach später zu messen als nach zwei Stunden? Ich soll eigentlich nach zwei Stunden messen, aber das bringt ja echt nichts..

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    am 18.04.2019 15:48:02 | IP (Hash): 1929087270
    Es kann schon passen, der Wert muss nicht höher sein.

    Bevor du dir ernsthaft Gedanken machst, sammle erst mal ein paar Werte um den typischen BZ-Verlauf heraus zu kriegen.

    Das machst du toll - weiter viel Erfolg,

    Rainer
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 18.04.2019 18:42:27 | IP (Hash): 804374119
    Hallo July,
    super und tapfer, daß du dir dieses BZ-Messen nun zutraust :-)

    Blöd, daß dein Messgerät sich einfach ausschaltet und nicht warten kann.
    Bei meinem Messgerät zählt das von 5 runter und zeigt ggfs. eine Fehlermeldung an.
    Mit selben Messstreifen kann ich dann noch ein wenig Blut hineinziehen lassen und Ergebnis wird angezeigt.
    'Noch genügend Blut vorhanden' nach zeitkostendem Wechsel zum neuen Teststreifen würde ich nicht nehmen, sondern an anderem Finger erneut Blutprobe durch neues Pieksen gewinnen (Blut verändert sich durch Kontakt mit Luft sehr schnell durch Gerinnung).

    Genügende Blutmenge sollte durch Stechhilfe schon da sein, nicht zu wenig.
    Wenn per Augenmaß nicht erfolgreich, besser nochmal an anderer Stelle.
    Eingestellte Eindringtiefe an der Stechhilfe ist das eine, aber auch wie du diese auf der Fingerbeere seitlich aufsetzt. Die gesamte runde Auflagefläche sollte auf der Hautstelle liegen, nicht zu schwach und nicht zu stark aufgedrückt (per Delle).

    Dein Nüchternwert ist schon recht hoch, mit 8:00 morgens aber zeitlich auch recht spät.
    Die Beeinflussung des Zuckerspiegels per Gegenhormone zum Insulin findet ab ca. 2/3 Uhr in der Nacht statt, was ich am frühen Morgen ca. 6 Uhr auf der Bettkante messen und gegenregulieren musste.

    Wenn dein Morgenwert mit Mittagessen sinkt, ist das ein sehr gutes Anzeichen, daß dein Organismus die BZ-Regulierung gut hinbekommt.

    Was hast du für ein Tagebuch bekommen - nur Aufzeichnungen von Uhrzeit und Messwert ?
    Ggfs. notierst du dir noch, was du gegessen hast in Zusammenstellung der Mahlzeit - KH-Schätzung mit anderen Bestandteilen wie Fett, Eiweiß, Ballaststoffe vorhanden ?
    Jenseits des propagierten 2 h-Wertes kann auch späteres Messen nach 3 h einen weiteren Hinweis geben. wie der BZ in deinen Organismus hinein tröpfelt.
    Du hattest das doch selbst aktuell unter anderem Thema sehr gut erklärt :-) und weißt die Grundlagen.

    Gruß Elfe
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    am 18.04.2019 21:24:48 | IP (Hash): 23347864
    So ich habe es jetzt mit den 10 bzw. 8 Teststreifen alle Stunde gemessen, weil die Werte nicht stimmig waren. Auch wenn es sehr schwer gefallen ist. Aber so habe ich jetzt einmal einen vermutliche klassischen Verlauf von mir, nur leider im höchsten Anstieg habe ich fast eine Stunde Sport gemacht, sonst hätte ich sicher gesehen, wie es normal weitergeht, weil die typischen Symptome sind gekommen. Bloß normalerweise bleiben sie viel viel länger erhalten.
    Also ich gebe jetzt mal chronologisch meine Werte: mySugr sei Dank, das Blutzuckertagebuch führe ich gerade nicht, weil ich nicht weiß, wie es machen soll. Hat sechs Spalten, für je Mahlzeit 2 und davon eine vor und eine 2-Stunden Wert, für besondere Bemerkungen gibt es für die ganze Seite, reicht für immer eine Woche, gerade mal zwei Zeilen, da ist mir MySugr lieber.

    12.30 Uhr 1 Teller Nudeln (nicht Vollkorn) mit Tomatensauce, wenig Fett, 1 TL körniger Frischkäse, Dauer vom Essen ca. 1/2 Stunde
    15.15 Uhr also ca. 2 Stunden später 126
    16.15 Uhr also ca. 3 Stunden später 143
    17.15 Uhr also ca. 4 Stunden später 171!
    so wäre es weiter gegangen, habe dann auch starken Harndrang bekommen. Also nach ca. 4 Stunden war das Essen dort, wo es ins Blut kommt, irgendwie komisch...

    ab 17.45 Uhr- 18.30 Uhr Sport, erste halbe Stunde geringe Belastung, Zunahme Beschwerden, hab da aber nicht gemessen
    letzte 15 Min extremes Ausdauer/Krafttraining, danach ich würde das jetzt mal als leichte Hyposymptome einschätzen, Zittern, Müdigkeit, Schlappheit, Frieren, etc.
    18.30 Gemessen nach dem Training 131
    19.30 stärkere "Hyposymptome" 115

    Frage an euch, können trotz der gemessenen normalen 131 und 115 wirklich Hyposymptome auftreten, oder ist das von irgendwas anderem?
    Kann es sein, wenn ich wirklich weiter gestiegen bin auf über 200 und dann plötzlich wahnsinnig Sport mache, dass ich dann schnell runterkrache und deshalb die Hyposymptome habe?
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    am 18.04.2019 21:30:09 | IP (Hash): 23347864
    Ach so, noch als Zusatz: ich benutze das Accu Chek Guide, da dauert der Wechsel für einen neuen Teststreifen wenigen Sekunden, max. 2 würde ich sagen. Das ist komplett unkompliziert. Ich denke das geht noch von der Länge.
    Stechtiefe nehme ich jetzt 1,5. Die passt. So klein wie nur möglich. Mit 0,5 und 1 kommt leider kein Blut. Bei 1,5 klappt es nach den ersten Anlaufschwierigkeiten einigermaßen. Zweimal hatte ich zuwenig Blut auf dem Teststreifen. Jedes Mal wo ich geschwitzt hatte, direkt nach dem Sport und 1 Stunde danach.
    Was macht ihr gegen schwitzige Finger? Ich habe sie erst abgewaschen, dann vor dem Stechen noch einmal mit Tempo getrocknet. Gepiekst, alles schweißig. Erster Tropfen abgewischt. Auf den zweiten gewartet, der war dann zu wenig für den Teststreifen. Der dritte ging dann.. Aber mit etwas vorsichtigen Ausstreichen. Nochmal pieksen ist mir zuviel.
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    am 25.04.2019 15:44:26 | IP (Hash): 1487893266
    Puh, ich hab jetzt mal einige Beiträge in deinem Thread gelesen - die Mitte aber überflogen. Ich denke du kannst echt stolz auf dich sein, dass du das mit dem Pieksen mittlerweile so gut hinbekommst. Langfristig kannst du dann bestimmt einschätzen, wann der Blutstropfen groß genug für die Messung ist.

    Was deine Werte angeht: Ich musste auch erstmal akzeptieren lernen, dass die Werte oft seltsam sind und gar nicht so wie man es erwarten würde. Meine Werte sind nach dem Essen oft deutlich besser als nüchtern. Den größten "negativen" Einfluss haben bei mir zwei Dinge: Krankheit und Stress. Ich hatte meine Werte fast wieder im Normbereich und bei einer Erkältung mit Husten (vermutlich leichte Bronchitis, Gliederschmerzen aber kein Fieber) stiegen meine Werte nüchtern wie nach dem Essen aus dem fast gesunden Bereich auf bis zu 160mg/dl an. Sobald ich im Urlaub bin liegen meine Nüchternwerte - selbst wenn ich sie erst früh um 8 messe i.d.R. mittlerweile knapp unter 100. Wenn ich arbeiten muss sieht das ganz anders aus. Messe ich sofort nach dem Weckerklingeln (5:50 Uhr), dann bin ich auch noch in diesem Bereich. Messe ich aber erst später (auch wenn ich liegen bleibe, weil ich mal später los muss), dann steigt der Nüchternwert gerne mal auf bis zu 135 an. Träume ich schlecht oder wache nachts mehrfach auf, oder schlafe schlecht ein weil mir die Arbeit im Kopf rumgeht - dann ist mein Nüchternwert immer erhöht. Mich würde es nicht verwundern, wenn deine Angst vor dem Stich deinen Nüchternwert auch kurzfristig nochmal nach oben schießen lässt. Wann misst du denn? Hast du mal versucht direkt nach dem Aufwachen noch im Liegen den Blutzucker zu messen? Probier das mal aus!

    Auch beim Sport (insbesondere Krafftraining) steigt mein Blutzucker auf ca 120 an - ohne dass ich vorher etwas esse. Zum Ausgleich sinkt er dann in den Stunden danach aber entsprechend ab. Am positivsten wirkt sich bei mir ein ausgiebiger (mind. 1h) aber sehr langsamer, nicht anstrengender Spaziergang auf den Blutzucker aus - für mich nicht nachvollziehbar aber ich akzeptiere es mittlerweile.

    Und falls Insulin doch mal Thema für dich wird: Kopf hoch, wenn du das mit dem Pieksen hinbekommen hast, dann auch das Spritzen mit dem Pen. Ich habe in meiner Schwagerschaft gespritzt und fand das Pieksen im Finger schlimmer als das Insulinspritzen, weil die Nadeln wirklich kurz sind und viel dünner als Lanzetten. Ich habe eher mal das Insulin selbst (als leichtes Brennen) gespürt - die Nadel nur an wenigen Stellen, und das merkt man eigentlich schon beim Ansetzen, ob man gerade eine empfindliche Stelle erwischt oder nicht.
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    am 08.05.2019 16:28:33 | IP (Hash): 890854493
    Danke für deine lange Antwort. Habe sie leider erst jetzt gesehen. Deshalb erst jetzt die Antwort.

    Ich habe auch mal vermutet, dass mein Nüchtern-Blutzucker durchs Aufstehen, etc. steigt. Oder dieses Dawn-Syndrom. Jedoch habe ich mal - jedoch bisher nur einmal - um 3 Uhr in der Nacht Wecker gestellt und gemessen, da war er bei 150. Und morgens war er nüchtern auch bei 144, beides im Liegen.. Also scheint es echt so zu sein, dass ich die ganze Nacht so hoch bin, noch vom Abendessen her. Vorm Bettgehen war ich bei ca. 180. :(

    Ja ich bin wahnsinnig stolz auf mich, dass ich es geschafft habe mit dem BZ messen - auch wenn man sowas eigentlich ja nicht offen sagen sollte. Meine Ärztin hat mich auch ziemlich gelobt.
    Wenn es wirklich sein muss, denke ich mittlerweile schon, dass ich das Insulin spritzen hinbekommen könnte. Danke für dein Mutmachen.
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    am 08.05.2019 16:33:55 | IP (Hash): 890854493
    So ich war heute beim Diabetologen.
    Sie hat mich total gelobt, dass ich jetzt messe :D Und das mein Essverhalten wieder viel besser ist. (Meisens zwei Mahlzeiten am Tag)

    Insgesamt ist aber nicht viel rausgekommen.

    Nüchternwerte findet sie total in Ordnung. Ich weiß ja nicht. 130-150er Werte. Höchster 156. Sie meint, bis 126 sein normal?? Ich hätte da ja gute Werte.
    Dann meinte sie auch, die Spitzen nach dem essen (bis 180) sind super.
    Kein einziger Wert, egal wann, unter 120, erst recht nicht unter 100.. Stundenlang auf 150er Niveau..
    Als ich sie darauf angesprochen habe, dass mir die Werte zu hoch sind, meinte sie, in der Praxis haben sie mal alle einen Selbstversuch gemacht mit CGMs. Und auch sie hatten nach dem Pizza essen kurzfristig Werte bis 200 als gesunde??

    Ich weiß jetzt nicht, wie ich das ganze beurteilen soll. Hatte so das Gefühl sie will sich rausreden irgendwie. Keine Medikamente, weil nicht so hoch.

    Als ich immer weiter gebohrt habe, hat sie dann doch zugegeben, dass es einfach momentan keine Möglichkeit der Behandlung gibt in meiner konkreten Situation. Hat alle OADs aufgezählt und immer die Begründung, warum sie für mich nicht geeignet sind. Einzige Möglichkeit irgendwann ist Insulin.

    Dann zu Insulin detailliert hat sie gesagt, dass ich da zuverlässig messen muss und nicht mal eine Stunde mit Stechhilfe in der Hand dasitzen kann und mich nicht überwinden kann zu pieksen im Falle einer Hypo. Sie kann es mir so nicht verschreiben.
    Außerdem meint sie, dass eine mögliche Unterzuckerung für meinen Körper (Crohn, etc) viel mehr Stress bedeuten würde, als generell etwas höhere Werte.. Deshalb findet sie meine Kurve und auch den HbA1c von 6,3 total in Ordnung. (HbA1C-Ziel ist laut ihr 6,0-6,5)
    Wie beurteilt ihr die Aussage?

    Und was ich gar nicht verstanden habe, ich soll generell nur und ausschließlich nach 2 Stunden messen, alles andere würde der HbA1C zeigen.
    Hat mir dann noch eine Kurve gemalt. Nüchtern, dann der höchster Anstieg nach 1 Stunde, 2. Stunde-Wert ist die Kurve bereits gesunken, auf fast den Ausgangswert... Auf meinen Einwand, dass bei mir nicht nach 1 Stunde der Höchstwert ist, ist sie nicht eingegangen. Ich wisse es doch gar nicht, ob der Wert nicht zwischenzeitlich doch gestiegen und wieder gesunken ist..
    Wenn ich mir so meine Werte anschaue ein Bsp: vor dem Essen 123 dann Nudeln, nach 1 Stunde 125, nach 2 Stunden 126, also scheinbar wirklich kein Anstieg! erst nach 3 Stunden langsamer Anstieg bis zu 6. Stunde auf 180..
    Ihr habt es mir ja auch anders erklärt, was auch verständlich war, mit Nahrungsmittelzusammensetzung etc. Weiß sowas ein Diabetologe nicht??
    Gibt es noch andere Gründe, warum ich nach 2 Stunden unbedingt und ausschließlich messen soll?

    Bin jetzt echt verwirrt, wie ich jetzt messen soll. Und was ich generell von dem Gespräch halten soll.

    Wir haben vereinbart, nächster HbA1C Juni/Juli, sollten 200er-Spitzen auftreten sofort melden oder ich irgendwelche Probleme bekomme.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 09.05.2019 19:20:28 | IP (Hash): 2137331243
    Hallo July,
    ist doch insgesamt sehr gut, auch bzgl. deiner Diabetologin.
    Diagnosegrenze Diabetes liegt bei Langzeitwert 6,5 - deshalb drunter bleiben.

    Der 2 h-Stunden-Wert entspricht der üblichen Zusammensetzung von Hauptmahlzeiten und Reaktion der eigenen körperlichen Insulinreaktion.
    Du könntest mal versuchen zu beurteilen, wie viele Nudeln mit was du an anderen Zutaten denn isst.
    Deine beschriebenen BZ-Werte bis zu 180 liegen knapp an der Nierenschwelle, also gut.

    Falls du wirklich jemals Insulin bekommen solltest, gilt bei körperlichen Unterzuckersymptomen - werden erklärt - erst zuckerhaltiges trinken/essen mit ca. 10 - 20 g Zucker, dann messen - genügend Zeit.

    Gruß Elfe