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Unterschiedliche Werte 1-2-3-Stunden nach Mahlzeit

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    Mitglied seit: 12.04.2019
    am 14.04.2019 15:49:58 | IP (Hash): 1202047915
    Aha, also liegen unterschiedliche Werte nach 1-3 Stunden nicht an dem, was gegessen wurde oder ob man sich bewegt hat oder nicht, sondern bei korrekter BZ-Automatik wären die Werte immer gleich?
    Und die 203 im ogtt sind natürlich zu viel, aber warum habe ich anderthalb Jahre später immer noch gute bis befriedigende Nüchtern- und postprandial Werte, die sich sogar noch etwas verbessert haben? Und auch der damalige Hba1c von 5,2-5.4 entsprach dem Wert zehn Jahre vorher, wo er mal routinemäßig erhoben wurde (5,3).
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 14.04.2019 17:39:18 | IP (Hash): 673744335
    Zwischen gesunder und defekter BZ-Automatik ist allermeistens kein sachlich substanzieller Unterschied zu finden, sondern nur graduellesr, eben höherer und mit der Zeit ungebremst immer höher ansteigender BZ, der dann nach Überschreiten eines der dafür definierten Grenzwerte Diabetes heißt. Es gibt bislang keine regelhaften Erkenntnisse dazu, in wie vielen Jahren das Ansteigen verläuft oder ob es sogar Verläufe gibt, die wieder umkehren. Denn ALLES unterhalb der jeweiligen Diagnose-Grenzwerte war bislang für die Diabetologie völlig uninteressant. Und ALLE bisher fachoffiziell geübte Diabetes-Behandlung ändert nichts an der Ursache dafür, dass der BZ höher ansteigen "will", sondern bremst immer nur allgemein das Ansteigen oder/und den jeweiligen Anstieg.

    https://static.wixstatic.com/media/32a606_6e1145fd5a2b4a49a89c381f48a68623~mv2.jpg/v1/fill/w_812,h_543,al_c,lg_1,q_85/NormalBGGraphs.webp zeigt, was als gesunder BZ-Verlauf nach dem Einfüllen von KHs=Glukose gilt, der blaue Verlauf als Mittelwert und die grauen Ränder, bis wo konkrete Werte locker streuen können. Und zu der Streubreite dürfen wir dann noch mal die bis zu plusminus 15% von unseren Taschentestern dazu berücksichtigen, wenn wir vor dem Hintergrund eigene Messwerte beurteilen.
    Mit Deinen Messwerten würde ich meine BZ-Automatik auch für gestört halten. Allerdings noch in einem Bereich, den jeder Arzt als super gesund bei jeder Diabetes-Behandlung auf dem Schirm hat, der also noch keine ärztliche Mithilfe erfordert. Wenn Du da was besser machen willst, kannst Du das also nur ausprobieren, was an Futter und Bewegung am besten für den BZ-Rahmen passt, den Du einhalten willst, und Dich dann meistens danach richten. Daumendrück :)

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 14.04.2019 19:32:37 | IP (Hash): 626136507
    So ist es und so bleibt es. Und höre doch bitte mag mit diesem hba1c zur Diagnose auf. Der Tür hat gerade erstmal wieder gezeigt dass der wert keine Berechtigung bzgl. Einer diagnose hat.

    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 15.04.2019 01:26:19 | IP (Hash): 804374119
    Hallo Paninaro,
    mein Langzeitwert gut einstellt !?
    Unter 6,5 zu bleiben, war erstes Ziel. Daß der seit letztem Jahr so niedrig liegt, findet mein Arzt eher bedenklich - mit externem Insulin achtet er eher auf Hypo-Vermeidung, als Sicherheitspuffer.
    Und dann blättert er in meinen Aufzeichnungen und versucht, irgendwo (m)einen System-Fehler zu finden.

    Bei gleicher Nahrung unterschiedliche Schwankungsbreite kenne ich auch, selbst zur selben Tageszeit mit zu Unterschied von über 50 mg/dl (Frühstück).
    Es gibt so viele unterschiedliche hormonelle Vorgänge im Körper, die Einfluss auf den BZ haben.
    In der Nacht gegen Morgen sind das Hormone zum Aufwachen, die Gegenhormone zum Insulin sind, Cortisol z.B..
    Um den Biorhythmus alleine schon zu berücksichtigen, wird das mit externem Insulin mit sogenannten IE/BE-Faktoren abgefangen
    Meine sind 2-1-2,25 (morgens, mittags, abends), das heißt: Für die gleiche Menge an Kohlenhydraten muss ich morgens und abends ca. doppelt soviel geben als mittags.
    Stresshormone wirken auch gegenteilig zum Insulin, was ja wohl eher unterbewusst abläuft.

    Bzgl. Vollkorn gibt's unterschiedliche Varianten - wirklich Schwarzbrot (wie man hier sagt) oder Vollkornmehl ?
    Unterscheidet sich der Belag auf Brot u.a. zu Morgen-/Abendmahlzeiten ?
    Hat alles Einfluss auf die Verdauungsgeschwindigkeit.

    Nach 1 h ist nur ein kleiner Teil der Kohlenhydrate der Mahlzeit zu messen, da kommen noch mehr.
    Und daß dein eigenes Insulin gut ausreicht, siehst du an der Senkung des BZ-Spiegels :-)

    Dein oGTT ist an der Grenze, mehr nicht.
    Und wie du hier in Abbildung 1 sehen kannst, ist Diagnose Diabetes bei dir nicht zutreffend
    https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisempfehlungen/2018/DuS_S2_2018_Praxisempfehlungen_02_Diagnostik.pdf
    da dein Langzeitwert und Blutzuckerwerte weitaus niedriger sind (mal abgesehen von guten anderen Parametern wie 'schlank & sportlich'.

    Gruß Elfe

    @Michael: Der HbA1c-Wert dient mir, mit externem Insulin umgehen zu müssen, als Verlaufskontrolle der Therapie. Ist was logisches und verständliches.
    Warum hast du so Panik, allein vor der Diagnose ?
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    am 15.04.2019 09:04:39 | IP (Hash): 2133798342
    Hallo Elfe,
    wenn dein Hba1c Ausdruck von Hypos ist bzw. Hypos begünstigt, ist das sicher problematisch. Dennoch denke ich ja, je niedriger die Zuckerwerte sind desto besser.

    Aber dass das alles nicht so zusammen passt sieht man ja an dem Schaubild.
    Da hat man mit Nüchternglukose unter 100 und einem Hba1c unter 5, 7 keinen Diabetes.
    Ferner empfiehlt die DGG den Hba1c zur Diabetes-Diagnose.
    Danach hätte ich keinen Diabetes.

    Wie passt denn das dann mit einem ogtt von 203 zusammen?
    Huch, da haben wir doch einen Diabetes.

    Auch hier im Forum gibt es ja durchaus unterschiedliche Meinungen von alles ok bis zum Defekt der Blutzucker Automatik.

    Vielleicht sollte man auch nicht zu wertegläubig sein, man ist ja keine Maschine.
    Es sei denn, man hat definitiv einen Diabetes.

    Meine unterschiedlichen postprandialen Werte kann ich mir jedenfalls immer noch nicht erklären geschweige denn einordnen.
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    am 15.04.2019 09:53:01 | IP (Hash): 890854493
    Paninaro schrieb:


    Aber dass das alles nicht so zusammen passt sieht man ja an dem Schaubild.
    Da hat man mit Nüchternglukose unter 100 und einem Hba1c unter 5, 7 keinen Diabetes.
    Ferner empfiehlt die DGG den Hba1c zur Diabetes-Diagnose.
    Danach hätte ich keinen Diabetes.

    Wie passt denn das dann mit einem ogtt von 203 zusammen?
    Huch, da haben wir doch einen Diabetes.




    Hallo Paninaro,

    wenn du schon bei der DDG liest, dann schau mal hier: https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/leitlinien/praxisempfehlungen.html die neue Empfehlung zur Diagnostik an. Seite 5 Überschrift: "Wie soll ein einzelner Messwert unter Berücksichtigung der Variabilität der Messergebnisse bewertet werden?"
    Dort steht, dass in deinem Fall (also ein Wert nahe der Diagnosegrenzen) entweder nochmal mit derselben Methode, also OGTT, die Diagnose innerhalb 14 Tagen bestätigt werden soll oder mit einer der anderen Messmethoden (HbA1C oder Nüchtern-Plasma). Bei unterschiedlichen Werten sollte der höherer also der OGTT ggf. nocheinmal bestätigt werden, um Messfehler auszuschließen. Im Graubereich wie bei dir sollte in ca. 3-6 Monaten nochmal eine Kontrolle erfolgen.

    Ich könnte mir vorstellen, dass dein Ogtt-Test verfälscht ist. Vllt hast du Prä-Diabetes anhand deiner selbstgemessenen Werte, aber wahrscheinlich kein Diabetes.
    Hast du denn vor dem Test drei Tage Kohlenhydrate-reich (ca. 150gr KH pro Tag) gegessen? Warst du zu dem Zeitpunkt oder kurz danach krank? Solltest du weiblich sein?, sorry bin mir da grade nicht sicher, ob du weiblich oder männlich bist, kann auch die Regelblutung die BZ-Werte in die Höhe treiben, etc. Und das führt alles zu einem falsch positiven Ogtt, genauso kann einfach ein Fehler bei der Durchführung des Testes passiert sein. Auch Stress kann, muss aber nicht, großen Einfluss auf den Test haben.
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    am 15.04.2019 11:01:38 | IP (Hash): 2133798342
    Hallo Juli95,

    der Test wurde einfach ohne irgendeine Vorbereitung gemacht.
    Stress hatte ich schon aufgrund der reinen Aufregung, ausserdem hatte ich damals einen Tag vorher Entzündungwerte im Urin. Und Zucker, das war ja dann der Auslöser. Bei ca. 100 Urinsticks zu Hause als Eigentest wie vom Arzt empfohlen über die nächsten Monate waren die Ergebnisse immer negativ. Was auch immer zu der Zeit mit mir los war....
    Und die Diagnose hat mich nur noch mehr aufgeregt seitdem....... Und meine selbst gemessenen Werte sprechen für einen Prädiabetes?
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 15.04.2019 11:13:04 | IP (Hash): 626136507

    Schon mal drann gedacht, dass deine gemessenen Ergebnisse alle vom stress kommen, den du dir selbst machst, denn hier stimmt ja irgenwie zumindest mit dem langzeitwert nix zusammen. In einem Fanderen forum hat jürgen und July beii solchen Messergebnissen und solch einem hba1c der Schreiberin lügerei vorgeworfen. Ich hoffe du gehörst jetzt nicht auf dazu.



    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.
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    Mitglied seit: 12.04.2019
    am 15.04.2019 11:25:52 | IP (Hash): 2133798342
    Dass da nix zusammenpast ist klar, mein Arzt bleibt aber bei Diagnose Diabetes. Den Langzeitwert erklärte er so: Entweder Diabetes grade am Anfang oder ich habe auch so niedrige Werte, dass die hohen ausgeglichen werden. Wie schon geschrieben hatten die im Diabetes Zentrum auch nur Achselzucken übrig. Dennoch lässt sich der Wert nicht wegdiskutieren, auch nicht meine teilweise uneinheitlichen, wenngleich guten oder einigermaßen akzeptablen Werte heute. Und da diese 18 Monate später eher besser als schlechter geworden sind, kann da nix am Anfang sein, denke ich.
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 15.04.2019 12:10:26 | IP (Hash): 626136507

    https://www.onmeda.de/forum/diabetes/2919572-diagnose/page2
    Lies dir mal den Text durch. Kommt dir da was ähnlich zu dir vor; nur dass du das Glück hast hier bislang noch nicht härter engegangen worden zu sein als die Dame :(


    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.