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Probleme Nachtzucker

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    Mitglied seit: 08.06.2017
    am 19.04.2019 09:06:24 | IP (Hash): 52263875
    Hallo! Bin vor ca. einem Jahr von Levemir 1x auf Lev. 2x umgestiegen. Nehme jetzt früh 7 IE, abends 13.. seit ca. 12 Wochen wieder Probleme.. nachts bzw morgens stimmt Zucker nie.. zB 3hmorgens 200 3IE Korrektur, früh dennoch 200.. gestern 2h 165, früh 250..(abends ca. 7 BE Brötchen) was mir in letzter Zeit auch auffiel, durch Bewegung/Sport geht Zucker kaum runter, Korrekturen greifen gut...
    Hier der gestrige Tag: 0630 190Z 8h 6 IE Levemir 11h 180Z 12h 13 IE Novrap. 8BE (Brötchen, Kuchen) + 1,5 BE Cola 15h 260Z 30Min. Skaten,17h 260 1h Tischtennis 18h30 240 Z 19h15: Radfahren 35 Min. 20:45 160 Z 7BE Brötchen 12IE Nov. 22h30 14 IE lev. 1h45 160Z 06h(heute) 250 Z...

    Vielleicht hat jemand eine Idee.. vielen Dank..
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    am 19.04.2019 12:37:56 | IP (Hash): 310349096
    Deine Frage sagt mir, dass Du seit Wochen wohl häufiger mehr Insulin brauchst, aber bislang keine Schulung dazu hattest, wie Du Deine Dosen selbst an Deinen Bedarf anpasst, wenn der sich verändert. Wenn ich Du wäre, würde ich spätenstens jetzt direkt nach den Feiertagen meinen Diabetologen danach fragen.

    Akut sagt die regelmäßigere Notwendigkeit von Korrektureinheiten, dass die jeweilige Hauptdosis größer werden will, damit der BZ gar nicht erst so hoch ansteigt/verläuft. Also die vorsichtig und langsam erhöhen. Denn wenn Du die Grenze unterschreitest, wo Deine Zellen von möglichst wenigen aktiven Insulin-Rezeptoren auf möglichst viele umschalten, kann das im Zeitrahmen weniger Stunden eine erhebliche Verringerung des Spritzbedarfs bedeuten. Daumendrück :)
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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
    Bearbeitet von User am 19.04.2019 12:39:14. Grund: Ergänzung
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    am 19.04.2019 13:28:42 | IP (Hash): 52263875
    Zusatz: LZW Wert 6,7, für mich sehr überraschend letzte Woche, dieser weit besser als erwartet werden konnte. Jetzt soeben 52Z nur... (6,5 BE mittags, 10 IE Novo. 7IE Lev. 7h morgens) Danke für deinen Input hitjürgen! Gibt's sonst noch Ideen? Hat jemand Ideen für die Probleme nachts?
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    am 19.04.2019 15:39:36 | IP (Hash): 310349096
    Für Deine HBA1c 6,7 würde ich mehr als 10 von 24 Std unter 200 erwarten. Schon mal getestet, wann Du die hast?

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    am 20.04.2019 20:27:46 | IP (Hash): 1546165158
    9-13 bzw meistens auch nachmittags , abends.. über 200 ab 4h früh bis in den morgen bis die Korrektur gegriffen hat... aber es ist nicht immer einheitlich ...
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    am 20.04.2019 21:24:11 | IP (Hash): 53047160
    Ok, also vor so um 3 Monaten hat Dein Morgenzucker angefangen, Deinen bis dahin gewohnten Rahmen zu übersteigen. Und - etwa gleich lange? - vermisst Du das bis dahin für Dich normale Sinken des BZ mit körperlichen Aktivitäten.

    Hat sich vor so um 3-4 Monasten irgendwas an Deinem Leben/Alltag nennenswert geändert?

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    am 21.04.2019 12:36:04 | IP (Hash): 367023534
    Ja gravierende Änderung: Vater im November verstorben! Mutter vor 10 Jahren , da begann bei mir der Diabetes (mit 37)...
    Das er mit Sport nicht mehr runtergeht fällt mir seit einigen Wochen auf .. in der Nacht das Problem besteht länger schon...
    November , Dezember war der Zucker sehr schlecht ... im Jänner (ich war da ein Monat im Krankenstand) war der Zucker gut..seit ich wieder arbeiten gehe ist er schlecht ..
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    am 21.04.2019 16:39:53 | IP (Hash): 1763930038
    So gravierende Lebensveränderungen bringen häufig vorübergehend oder auch für längere Zeiten bis immer einen anderen und meist höheren Insulinbedarf. Also die Notwendigkeit, die Einstellung anzupassen. Das trifft meistens auch auf jede Einstellung zu, die im kranken Haus passt. Häufig dort ja ERsteinstellung. Zuhause passt sie dann nicht mehr, weil der Alltag Zuhause völlig anders als im kranken Haus verläuft.

    Persönlich finde ich, dass sich die Mühe lohnt, wenn man sich als INSULINER gründlich in die Steuerung des eigenen Blutzuckers reinarbeitet. Dann muss man nicht mehr zusehen, wie der BZ z.B. mit einer Krankheit immer höher ansteigt, sondern dann kann man den zunehmenden Drang zum Anstieg fortlaufend so passend mit mehr Insulin ausgleichen, dass der BZ weiterhin in dem Rahmen verläuft, den man für sich haben will. Und selbstverständlich kann man dann die Dosierung wieder in dem Maße zurück nehmen, in dem der Bedarf mit dem Überstehen der Krankheit wieder sinkt.


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