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bin neu im Diabetiker Club
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am 21.10.2019 10:19:09 | IP (Hash): 1927180519
Guten Morgen liebe Gemeinde,
ich bin neu im Diabetiker Typ 2 Club. Mein HAusarzt hat im Mai 2019 bei mir Diabetes diagnostiziert. Mein Langzeitzucker lag im Mai bei 6,0 , im Juli bei 6,0 und im August bei 5,9. Nächste Messung ist im Dezember. Bis Mai habe ich mich überwiegend ohne Fleisch, aber mit vel Kartoffeln, Nudeln Reis und Brot ernährt. Sowie fast täglich 1 Liter Cola tagsüber und abends 1 Liter Bier getrunken. Ich habe meine Ernährung im Mai komplett auf Low Carb umgestellt und Null Zucker, Null Alkohol umgestellt.. Inzwischen wiege ich 21 kg weniger. Muss keine Blutdruckmedikamente mehr nehmen. Diabetes Medikamente nehme ich auch nicht. Ich messe regelmäßig morgen meinen Nüchternzuckerwert. Im September lag der Wert bei 70 - 80. Seit einer Woche liegt der Wert bei 60 - 70. Heute Morgen war der Wert bei 57. Ist das nicht zu wenig? Sollte ich besser Diabetes Medikamente verschreiben lassen? Mein Hausarzt ist leider z Zt in den Ferien. Mit dem kann ich das nicht besprechen.
Vielen Dank für Zuhören.
Gruß
I.M. Keller
Bearbeitet von User am 21.10.2019 10:19:55. Grund: Ergänzung -
am 21.10.2019 10:56:21 | IP (Hash): 1456991216
Unterzucker fängt ohne Zuckermedis offiziell bei 50 mg/dl an. Alle Zuckermedikation hat als erstes Ziel den niedrigeren Blutzucker.
Aber erstmal Glückwunsch zu Deiner tollen Umstellung! Du hast zwar noch immer den Typ 2, und der würde Deinen Blutzucker mit sogenannt normal gesund ausgewogenen Essen mit vielen KHs auch sehr schnell wieder über gesund ansteigen lassen. Aber wie Du’s jetzt machst, ist das völlig gesundes Leben mit Deinem Typ 2 in kompletter Remission. Also 24/7 völlig gesunder Blutzucker-Verlauf ohne Medikamente :)
Daumendrück für Weiterso!
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
Bearbeitet von User am 21.10.2019 10:58:01. Grund: Ergänzung -
am 21.10.2019 15:45:55 | IP (Hash): 799802576
Hallo IM Keller,
der BZ kann, wenn man keine Diabetes-Medikamente nimmt, die den BZ aktiv senken (Insulin, SHs) und solange man sich wohl fühlt, nicht zu tief sinken. Du brauchst wirklich keine Angst vor zu niedrigen Werten zu haben.
Weiter viel Erfolg, Rainer -
Michael74
Rang: Gastam 21.10.2019 16:10:05 | IP (Hash): 36339311
Mit welche bz Werten bist du denn überführt worden, denn nur mit dem lz Wert von 6,0 ist das nicht möglich.ein nbz ohne Medis bei 70 ist schon heftig bei einem diagnostizierten diabetiker🤔
Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung. -
am 21.10.2019 19:58:10 | IP (Hash): 1456991216
Beim Typ 2 haben wir keinen irgendwie organisch eindeutig definierbaren Defekt wie beim Typ 1 die abgestorbenen Beta-Zellen. Bei uns ist offenbar das Zusammenspiel einer Vielzahl von Regelkreisen, das ungestört unter allen Umständen vollautomatisch für den BZ-Verlauf im gesunden Rahmen sorgt, mehr oder weniger gestört. Damit verläuft unser Blutzucker mit der Zeit immer höher, wenn wir ihn lassen.
Wenn wir das nicht wollen, können die meisten von uns ihren zunehmenden Bluthochzucker mit dem systematisch gezielten Einsatz von Essen und Bewegen nicht nur am weiteren Ansteigen hindern, sondern auch noch Jahre nach der Diagnosereife (vorher sowieso) mit wenig bis keiner Zuckermedikation in den völlig gesunden BZ-Rahmen zurückdrehen und darin halten.
Bekanntestes und von der Fachmedizin voll anerkanntes Beispiel: Hans Lauber und "Fit wie ein Diabetiker". Macht er inzwischen seit über 10 Jahren so.
Leider hat die DDG bisher versäumt, die Möglichkeit des gesunden Lebens mit Typ 2 wenigstens als Alternative zur chronisch progredienten Krankheit konkret zu benennen. Und damit darauf aufmerksam zu machen, dass auch Betroffenen mit seit Jahren HBA1c 7-8 und mehr gelingen kann(!), ihren BZ ohne Medis allein mit ihrem persönlich passenden Ess- und Bewegungs-Verhalten in den völlig gesunden Bereich zu senken und darin mit etwas Glück für Jahre oder sogar für immer zu halten. Dem Themenstarter dafür weiter Daumendrück ;)
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;) -
Michael74
Rang: Gastam 21.10.2019 21:16:35 | IP (Hash): 800837063
Danke für deine Antwort Jürgen, welche ich von dir schon gefühlte hundertmal gelesen habe. Ich möchte gerne wissen mit welchen Werten er überführt wurde, daher verstehe ich deine Antwort nicht🙄
Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung. -
am 21.10.2019 21:34:24 | IP (Hash): 1456991216
Ich habe nicht Dir geschrieben, sondern dem Themenstarter im Keller. Für den ist allein wichtig, wie gut und lange er auf seine Art zurecht kommt, und nicht, an welchen Werten Du seine Diagnose warum aufgehängt wissen oder anprangern willst.
Und wieso überführt? Haben Betroffene, deren Blutzucker über einen der Diagnose-Grenzwerte ansteigt, irgend eine Ungesetzmäßigkeit begangen?
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;) -
Elfe
Rang: Gastam 22.10.2019 18:35:28 | IP (Hash): 486585565
@Michael
Schad', nicht so, wie von dir erhofft ;-)
Diagnose steht noch gar nicht, siehe 'keine Medikamente notwendig'.
Bei LZ 6 greift eben, oberhalb von 5,7, sich so erste Ermahnungen anhören zu müssen, auf Lebensstil zu achten.
@Jürgen
BZ-Werte sind als Einzelwert einheitlich unabhängig vom Diabetes-Typ zu sehen,
Umgang damit auch nicht so unterschiedlich - auf Essen/Bewegung müssen auch 1er achten, mehr als 2er, meine persönliche Ansicht. -
Michael74
Rang: Gastam 23.10.2019 14:39:59 | IP (Hash): 800837063
Sag mal Elfe, bist du wirklich so engstirnig, wie schon in anderen Diskussionen gesehen, oder soll das witzig sein. Ich vermute mal stark ersteres bei dir. Als erstes solltest du mal die Überschrift lesen, denke nach 10 Minuten begreifst du was dort steht. Danach gehst du zu Satz 1.....upps da steht ja das diabetes diagnostiziert wurde. Jetzt wäre eigentlich Die Zeit wo du deine Lebensgeschichte zum hundertstenmal runterrattern kannst.
Weiterhin alles gute für dich.
Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung. -
Elfe
Rang: Gastam 23.10.2019 16:04:35 | IP (Hash): 486585565
@Michael
'Engstirnig' und fehlende Empathie ist ja wohl dir zuzuordnen :-(
Natürlich habe ich den Text vom Themenstarter gelesen und sogar verstanden ;-)
Sich mit Diabetes Typ 2 zu beschäftigen bzgl. Ernährung ist bei HbA1c von 6 die erste Maßnahme des Arztes. Und dann wird überprüft, ob die erste Maßnahme schon greift.
Das Wort 'diagnostiziert' lege ich dabei nicht auf Goldwaage !
In den Anfangswochen mit so einem Befund beschäftigt sich man noch nicht mit Diagnosegrenzen - ev. erst, wenn Medikamente notwendig werden.
Das eigentliche Anliegen des Themenstarters lag übrigens in der Frage, ob BZ 57 mg/dl bei ihm schon Unterzucker bedeuten.
Ohne BZ-Senker ist das nicht der Fall (s. Jürgen und Rainer).
Erst bei manchen Medikamenten muss man auf so tiefe Werte achten, als Puffer eigentlich.