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Hba1c
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am 21.11.2019 19:47:36 | IP (Hash): 1050874275
Wenn ich meine, dass ich nen Median brauche, dann ok. Aber was hilft mir der schönste Durchschnitt, wenn ich nen oberen Grenzwert nicht überschreiten, nen unteren nicht unterschreiten und zwischen den Mahlzeiten und nüchtern unter nem oberen Nüchtern-Grenzwert bleiben will?
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Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen passen und wann am Tag welche Bewegunngsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!
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am 21.11.2019 20:57:55 | IP (Hash): 120459247
Stimme ja zu, ein Zielbereich mit oberen und unteren Zielwert wäre sinnvoll. Aber: wer definiert mir denn diesen Bereich? Wer sagt mir, der obere Wert darf nie über 180 liegen? Vielleicht schadet mir das nicht oder aber in einigen Jahren habe ich Komplikationen und bereue, dass ich mir den obere Grenze nicht zB bei 150 gelegt habe. Wie legst du dir denn deine Grenzen fest? -
am 21.11.2019 22:59:21 | IP (Hash): 1050874275
Am schlauesten sind wir immer erst nachher. Stell dir vor, ich komm da oben beim Peter vorbei, und sein Sekretär lacht sich bei meine Begrüßung kaputt. Warum? Weil ich doch einer von den wenigen gewesen wär, denen häufig 220 auch noch nichts ausgemacht hätten, und ich wär so doof gewesen, nach Möglichkeit immer nur 140-160 anzustreben und bei 180 schon die Notbremse zu ziehen ;)
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Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen passen und wann am Tag welche Bewegunngsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!
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am 22.11.2019 12:25:39 | IP (Hash): 1589431811
hjt_Jürgen schrieb:
Wenn ich meine, dass ich nen Median brauche, dann ok. Aber was hilft mir der schönste Durchschnitt, wenn ich nen oberen Grenzwert nicht überschreiten, nen unteren nicht unterschreiten und zwischen den Mahlzeiten und nüchtern unter nem oberen Nüchtern-Grenzwert bleiben will?
Wobei man sowas nur mit einem kontinuierlichen Messgerät (Libre oder CGM) wirklich sagen kann. Du weißt durch punktielle Messungen (auch mit viel Erfahrung) nicht immer, ob nicht doch ein Wert kurzfristig zu niedrig oder zu hoch gegangen ist. Jeder Tag ist halt doch anderes.
Und zur Diskussion, meine DiaPraxis sowie auch die Reha-Klinik hat auf drei Parameter geschaut: HbA1C, TIR und die Prä- und Postprandialen Werte. Daraus ergab sich dann die Notwendigkeit für Insulin. -
am 22.11.2019 17:54:22 | IP (Hash): 1444029908
July95 schrieb:
Wobei man sowas nur mit einem kontinuierlichen Messgerät (Libre oder CGM) wirklich sagen kann. Du weißt durch punktielle Messungen (auch mit viel Erfahrung) nicht immer, ob nicht doch ein Wert kurzfristig zu niedrig oder zu hoch gegangen ist. Jeder Tag ist halt doch anderes.
Widerspruch, Euer Ehren: Hab zu allem, was ich normal esse, schon mal postprandiale Messreihen gemacht und schulheftweise geschrieben, zu Anfang in 10-Minuten-Schritten. Und ich hab natürlich auch notiert, was ich in den Zeiten außer Pieksen sonst noch gemacht hab. Will sagen, hab die Kurven unter verschiedenen Bedingungen mehrfach nachgebaut.
Da ich meinen BZ vorwiegend nach meinen postprandialen Messwerten steuere (Auch Libre2 vertrag ich nicht), praktisch Stichproben, wie Spritzen und Essen und ggf Bewegen zusammen gepasst haben, halten sich die Überraschungen in sehr engen Grenzen ;)
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Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen passen und wann am Tag welche Bewegunngsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!
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Elfe
Rang: Gastam 23.11.2019 17:26:41 | IP (Hash): 385616494
Helge schrieb:
Stimme ja zu, ein Zielbereich mit oberen und unteren Zielwert wäre sinnvoll. Aber: wer definiert mir denn diesen Bereich? Wer sagt mir, der obere Wert darf nie über 180 liegen? Vielleicht schadet mir das nicht oder aber in einigen Jahren habe ich Komplikationen und bereue, dass ich mir den obere Grenze nicht zB bei 150 gelegt habe. Wie legst du dir denn deine Grenzen fest?
Hallo Helge,
Zielwert mit Zielbereich legt der Arzt fest.
Zielwert ist bei mir 100 mg/dl, was bedeutet, daß ich irgendwie nach Essen wieder dahin kommen muss.
Unterer Wert ist 60 mg/dl, was schon Unterzucker bedeutet und vermieden werden soll, so 80 mg/dl finde ich persönlich allerdings o.k.
Bei mir liegt die persönliche obere Grenze bei 180 mg/dl = Nierenschwelle, ab da wird Zucker über die Niere über Urin ausgeschieden - möchte keinen Nierenschaden riskieren.
(Wobei ich die "Pinkelpille" (wie Jürgen dies nennt) sehr kritisch sehe, da die Nierenschwelle künstlich durch das Medikament herabgesetzt wird und m. M. die Nieren dann doch belastet werden (mal abgesehen von Problemen im Intimbereich).)
Die obere BZ-Grenze sieht mein Arzt anders - darf durchaus höher sein und soll nicht so scharf korrigieren nach 3-4 h.
Beruht darauf, daß ich eher zu Unterzuckerungen neige und die körperlichen Symptome wie Schwitz & Zittern verloren habe. Dazu sollte ich den BZ durchaus höher zulassen, um den Unterzucker wieder spüren zu können.
Vertraue meinem Arzt seit vielen Jahren und denke, würde er nicht sagen, falls das schädlich für mich sein sollte. Und, ich habe seit vielen Jahren keinerlei der befürchteten Diabetes-Folgeerkrankungen.
Denke, daß so eigen gesetzte niedrige BZ-Werte nicht notwendig sind (ausgen. Schwangere).
Wer's hinbekommt - gut -, aber mir fällt das mit anderen Erkrankungen recht schwer.
Für mich ist ein Zahlenwert für BZ nicht unbedingt wichtig wie bei euch, sondern große Schwankungen gilt es zu vermeiden:
Anfangs wurde der BZ von über 400 mg/dl (HbA1c größer 8) langsam gesenkt, um der Netzhaut nicht zu schaden, was mir auch alljährlich die Augenärztin sagt. Sie macht übrigens seit einigen Jahren eine OCT-Untersuchung, die einen Querschnitt der Netzhaut darstellt und Flüssigkeitsansammlung einschätzen lässt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Optische_Kohärenztomografie
Beim kürzlichen Diabetologen-Termin wurde die Risiko-Abschätzung zu Herzinfarkt/Schlaganfall besprochen:
Durch Diabetes eh schon erhöht, Cholesterin und Blutdruck steigen und brauche wohl noch zwei Medikamente, noch nicht ganz klar.
Ach ja, Überschrift lautet HbA1c.
Ist für mich ein Kontrollwert, wie ich denn mit Insulinen/Essen klarkomme.
Und für Nicht-Diabetiker werden ab 5,7 die ersten Ermahnungen ausgesprochen, zur Prävention weit vor Diagnose-Grenze von 6,5.
Gruß Elfe
@Michael: Du bist ja immer noch aktiv:
Fake oder was falsch gemacht ? PN an Forum Admin senden !
Purea (nicht pures) ist auch noch aktives Mitglied.
Was du dir so zusammenreimst °~°