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  • Michael74

    Rang: Gast
    am 18.11.2019 20:27:24 | IP (Hash): 556349223
    Schön, dass hier im Laufe der vergangenen Jahre, immer mehr Leute zur Erkenntnis gekommen sind, das der hba1c nicht nur in der Diagnose, sondern auch in der Therapie nicht mehr sinnvoll erscheint. In der Diagnose, bei der es um Knappe Zahlen geht gilt er ohnehin als ungenau. In den vergangenen Jahren sind diejenige hier, welche sich negativ über den hba1c geäußert haben, beleidigend vom Hof gejagt worden, siehe pures. Schön das sich die Zeiten nun zu ändern scheinen.

    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.
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    am 18.11.2019 20:57:45 | IP (Hash): 1522555887
    Die Frage ist nur, wann es bis zu den Ärzten vordringt,denn alles was nicht in deren Theorie paßt, kann nicht sein.
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 18.11.2019 21:04:36 | IP (Hash): 556349223
    Da hast du recht nele. Aber selbst diejenigen hier, welche Diabetiker sind und sich darstellen als ob sie alles über diese Kranheit wissen, philosophieren hier bei Neuankömmlingen, dass bei hba1c unter 5,7 kein Diabetes vorliegen könne. Wenn es bei jemandem dann doch so ist, wird er hier als Lügner und Querulsnt nieder gemacht, bis er seinen Account löscht. Ich hoffe pures liest dies z.B.

    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.
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    am 18.11.2019 23:07:10 | IP (Hash): 1057708031
    Mich hat der HBA1c-Wert ursprünglich aus einem ganz einfachen Grund tierisch gestört: Ich musste mit über 40 wie ein Schülerlein alle 3 Monate antreten und mir die Zensur geben lassen. War natürlich immer mieser als ich nach meinem genauesten Einhalten von Doc’s Orders erwartet hatte.
    Natürlich ist mir seitdem längst klar, dass die ärztlichen Vorgaben beim T2 nicht zu den ärztlichen Erwartungen passen, aber super zum T1 Vorurteil vom Dicken Dummen Diabetiker und entsprechend zur T1 basierten Diabetologie.

    Dumm und dick war ich ja damals auch, über 20kg schwerer als heute und von Diabetes Null Ahnung. Null Ahnung heißt, dass ich mit dem Überschreiten eines dieser Grenzwerte eine gravierende Änderung in oder an meinem Organismus erwartete. War natürlich völliger Blödsinn. Da ist mit nüchtern 90 nichts die Bohne anders als mit 190 oder 290 oder mit HBA1c 5, 6, 7 oder 8 oder… Einfach Bluthochzucker. Bei Bluthochdruck ändert sich mit dem Zunehmen ja auch nix, nur dass da keine Größen eigene Namen haben wie beim Bluthochzucker mit Prädiabetes und Diabetes.
    Ich hab auch vor nem Jahr oder so innerhalb von 14 Tagen vom selben Labor einmal 5,1 und dann 5,3 bescheinigt bekommen, was eigentlich überhaupt nicht sein kann - aber mich kein bisschen wirklich kratzt. Denn den Verlauf meines BZ kann ich jederzeit per Fingerpieks sehen.

    Zugegeben, mit einem Piels nur immer eine Zahl, aber schon die Piekse in 30-Minuten-Schritten geben einen ausgezeichneten Verlaufs-Überblick und den sehr viel deutlicher, als der mit HBA1c und TIR und irgendeinem Durchschnitt möglich wäre. Merke, bei Durchschnitt angenehmen 20 Grad Celsius kann der Kopf bei 120° Kochen, während die Füße bei -10° frosten: Absolut ungesunder Maßstab :(

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    Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
    Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen passen und wann am Tag welche Bewegunngsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 18.11.2019 23:15:33 | IP (Hash): 556349223
    Schade dass wir jetzt nicht den schrieb hier haben wie du vor Jahren Leute wie purea angefangen bist wenn die gesagt haben sie hätten mit 5,3 diabetes und jetzt kommt dieses sinnlose Geschwafel....überleg mal wie du , Rainer oder im parallelforum Klaus solche Leute niedergemacht habt.🤢
    Ich habe dem Forenbetreiber mitgeteilt bitte meinen Account zu löschen, denn solche Doppelmoral ertrage ich nicht.



    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.
    Bearbeitet von User am 19.11.2019 08:41:16. Grund: Zusatz
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    am 19.11.2019 10:52:36 | IP (Hash): 518763282
    Michael74 schrieb:
    .....
    Ich habe dem Forenbetreiber mitgeteilt bitte meinen Account zu löschen, denn solche Doppelmoral ertrage ich nicht.



    .......



    *sarkasmusmodus an:

    Och das kannst Du uns doch nicht antun.... :-( Wir lieben Dich doch so sehr ....

    Deine ewigen Beleidigungen Rainer gegenüber werden uns fehlen. Genauso wie Du eben wieder Jürgen angegriffen hast und auch Elfe etc..... Das alles kannst Du uns doch nicht nehmen....

    *srakasmusmodus aus

    Merke: Die Wahrheit im Djungel des Diabetes liegt wohl irgendwo in der Mitte.

    Zwischen Hba1c-Fingermessung-BZ-TIR....
    Aber immerhin, generell bekommt man den Eindruck, als wüssten alle Ärzte irgendwie nicht sehr viel...
    Naja, was wundert mich noch etwas in der heutigen Zeit... eigentlich kaum noch etwas...





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    am 19.11.2019 23:39:14 | IP (Hash): 120459247
    Hallo Jürgen,

    ich gebe dir ja recht, dass der Hba1c als reiner Durchschnitt eine begrenzte Aussagekraft hat. Aber für Neu Diabetiker oder zum ja oftmals zufälligem Aufspüren eines Diabetes bei einer Routineuntersuchung macht er doch schon Sinn. Und ob 5 oder 8 ist ja wohl ein ziemlicher Unterschied und wenn ich eine 5 vor dem Komma hätte würde ich mich freuen und es wäre Ansporn, wenn es eine 8 ist weiss ich, ich muss etwas ändern. Man muss den Langzeitwert nur richtig einordnen und ihn als benchmark begreifen, nicht mehr aber auch nicht weniger.
    Und wie kommst du eigentlich bei 120 Grad und -10 Grad auf einen Durchschnitt von 20...? Bei mir sind das sehr heisse 55 Grad.
    Gruß
    Helge
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    am 20.11.2019 11:36:24 | IP (Hash): 2077798010
    Du hast Recht: Da fehlt zwischen Kopf und Füßen noch ne Menge Jürgen, und die auch noch mit abenteuerlichen Temperaturen für den angenommenen Durchschnitt von 20° ;(
    Und Du hast Recht: Immer dann, wenn der alltägliche BZ-Verlauf nicht manipuliert wird, also bei völlig unbedarften medizinischen Laien, entspricht er der üblichen Bewertungs-Einteilung mit unter 5,5 allenfalls sehr selten schon ein Überschreiten eines BZ-Grenzwertes zum Diabetes und mit weiterem Anstieg dann häufiger, bis bei 6,5 garantiert alle BZ-Grenzwerte locker überschritten sind.

    Aber wenn wir erst einmal mit ICT spielen, sind da bei 5,5 schon locker wenigstens 3 Ausflüge über 300 mg/dl pro Tag drin, wenn der Graph zwischendurch ausreichend lange unter 100 verläuft. Und da nützt er mir überhaupt nix. Klar sagt 8, dass die Ausflüge dann längere Zeiten andauern, aber macht trotzdem keine irgendwie direkt organisch feststellbaren Unterschiede, wie ich ja auch oben geschrieben hatte.
    Aber wenn ich meinen BZ so steuern will, dass er zwischen den Grenzen verläuft, die ich einhalten will, nützt mir der HBA1c volle Nullkommanix.

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  • Michael74

    Rang: Gast
    am 20.11.2019 14:52:58 | IP (Hash): 184443250
    angsthäsin schrieb:
    Michael74 schrieb:
    .....
    Ich habe dem Forenbetreiber mitgeteilt bitte meinen Account zu löschen, denn solche Doppelmoral ertrage ich nicht.



    .......



    *sarkasmusmodus an:

    Och das kannst Du uns doch nicht antun.... :-( Wir lieben Dich doch so sehr ....

    Deine ewigen Beleidigungen Rainer gegenüber werden uns fehlen. Genauso wie Du eben wieder Jürgen angegriffen hast und auch Elfe etc..... Das alles kannst Du uns doch nicht nehmen....

    *srakasmusmodus aus

    Merke: Die Wahrheit im Djungel des Diabetes liegt wohl irgendwo in der Mitte.

    Zwischen Hba1c-Fingermessung-BZ-TIR....
    Aber immerhin, generell bekommt man den Eindruck, als wüssten alle Ärzte irgendwie nicht sehr viel...
    Naja, was wundert mich noch etwas in der heutigen Zeit... eigentlich kaum noch etwas...





    Danke für die lieben Worte angsthäsin. Ich habe mich jetzt aber abgemeldet, da ich es nicht ertrage wie Leute mit anderer Meinung fertig gemacht werden. Es tut gut , dass Du mich unterstützt. Ich wünsche Dir alles gute und lass Dich nicht unterkriegen. Dein Freund Michael.

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    am 21.11.2019 18:54:17 | IP (Hash): 120459247
    Dafür gibt es in der Statistik ja auch andere Mittelwerte. Der Median zB wäre hier deutlich besser geeignet. Das Problem ist dabei nur, dass man ziemlich viele Daten sprich Messwerte bräuchte. Dann könnte man auch über 3 Monate einen Median BZ Wert bestimmen und das wäre dann spannend, diesen mit dem HBA1c abzugleichen. Mal sehen, wenn ich mein FreeStyle solange trage, werde ich das mal testen.

    Gruß
    Helge
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    am 21.11.2019 19:47:36 | IP (Hash): 1050874275
    Wenn ich meine, dass ich nen Median brauche, dann ok. Aber was hilft mir der schönste Durchschnitt, wenn ich nen oberen Grenzwert nicht überschreiten, nen unteren nicht unterschreiten und zwischen den Mahlzeiten und nüchtern unter nem oberen Nüchtern-Grenzwert bleiben will?

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    am 21.11.2019 20:57:55 | IP (Hash): 120459247
    Stimme ja zu, ein Zielbereich mit oberen und unteren Zielwert wäre sinnvoll. Aber: wer definiert mir denn diesen Bereich? Wer sagt mir, der obere Wert darf nie über 180 liegen? Vielleicht schadet mir das nicht oder aber in einigen Jahren habe ich Komplikationen und bereue, dass ich mir den obere Grenze nicht zB bei 150 gelegt habe. Wie legst du dir denn deine Grenzen fest?
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    am 21.11.2019 22:59:21 | IP (Hash): 1050874275
    Am schlauesten sind wir immer erst nachher. Stell dir vor, ich komm da oben beim Peter vorbei, und sein Sekretär lacht sich bei meine Begrüßung kaputt. Warum? Weil ich doch einer von den wenigen gewesen wär, denen häufig 220 auch noch nichts ausgemacht hätten, und ich wär so doof gewesen, nach Möglichkeit immer nur 140-160 anzustreben und bei 180 schon die Notbremse zu ziehen ;)

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    am 22.11.2019 12:25:39 | IP (Hash): 1589431811
    hjt_Jürgen schrieb:
    Wenn ich meine, dass ich nen Median brauche, dann ok. Aber was hilft mir der schönste Durchschnitt, wenn ich nen oberen Grenzwert nicht überschreiten, nen unteren nicht unterschreiten und zwischen den Mahlzeiten und nüchtern unter nem oberen Nüchtern-Grenzwert bleiben will?





    Wobei man sowas nur mit einem kontinuierlichen Messgerät (Libre oder CGM) wirklich sagen kann. Du weißt durch punktielle Messungen (auch mit viel Erfahrung) nicht immer, ob nicht doch ein Wert kurzfristig zu niedrig oder zu hoch gegangen ist. Jeder Tag ist halt doch anderes.

    Und zur Diskussion, meine DiaPraxis sowie auch die Reha-Klinik hat auf drei Parameter geschaut: HbA1C, TIR und die Prä- und Postprandialen Werte. Daraus ergab sich dann die Notwendigkeit für Insulin.
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    am 22.11.2019 17:54:22 | IP (Hash): 1444029908
    July95 schrieb:
    Wobei man sowas nur mit einem kontinuierlichen Messgerät (Libre oder CGM) wirklich sagen kann. Du weißt durch punktielle Messungen (auch mit viel Erfahrung) nicht immer, ob nicht doch ein Wert kurzfristig zu niedrig oder zu hoch gegangen ist. Jeder Tag ist halt doch anderes.


    Widerspruch, Euer Ehren: Hab zu allem, was ich normal esse, schon mal postprandiale Messreihen gemacht und schulheftweise geschrieben, zu Anfang in 10-Minuten-Schritten. Und ich hab natürlich auch notiert, was ich in den Zeiten außer Pieksen sonst noch gemacht hab. Will sagen, hab die Kurven unter verschiedenen Bedingungen mehrfach nachgebaut.

    Da ich meinen BZ vorwiegend nach meinen postprandialen Messwerten steuere (Auch Libre2 vertrag ich nicht), praktisch Stichproben, wie Spritzen und Essen und ggf Bewegen zusammen gepasst haben, halten sich die Überraschungen in sehr engen Grenzen ;)

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  • Elfe

    Rang: Gast
    am 23.11.2019 17:26:41 | IP (Hash): 385616494
    Helge schrieb:
    Stimme ja zu, ein Zielbereich mit oberen und unteren Zielwert wäre sinnvoll. Aber: wer definiert mir denn diesen Bereich? Wer sagt mir, der obere Wert darf nie über 180 liegen? Vielleicht schadet mir das nicht oder aber in einigen Jahren habe ich Komplikationen und bereue, dass ich mir den obere Grenze nicht zB bei 150 gelegt habe. Wie legst du dir denn deine Grenzen fest?


    Hallo Helge,
    Zielwert mit Zielbereich legt der Arzt fest.
    Zielwert ist bei mir 100 mg/dl, was bedeutet, daß ich irgendwie nach Essen wieder dahin kommen muss.
    Unterer Wert ist 60 mg/dl, was schon Unterzucker bedeutet und vermieden werden soll, so 80 mg/dl finde ich persönlich allerdings o.k.
    Bei mir liegt die persönliche obere Grenze bei 180 mg/dl = Nierenschwelle, ab da wird Zucker über die Niere über Urin ausgeschieden - möchte keinen Nierenschaden riskieren.
    (Wobei ich die "Pinkelpille" (wie Jürgen dies nennt) sehr kritisch sehe, da die Nierenschwelle künstlich durch das Medikament herabgesetzt wird und m. M. die Nieren dann doch belastet werden (mal abgesehen von Problemen im Intimbereich).)
    Die obere BZ-Grenze sieht mein Arzt anders - darf durchaus höher sein und soll nicht so scharf korrigieren nach 3-4 h.
    Beruht darauf, daß ich eher zu Unterzuckerungen neige und die körperlichen Symptome wie Schwitz & Zittern verloren habe. Dazu sollte ich den BZ durchaus höher zulassen, um den Unterzucker wieder spüren zu können.
    Vertraue meinem Arzt seit vielen Jahren und denke, würde er nicht sagen, falls das schädlich für mich sein sollte. Und, ich habe seit vielen Jahren keinerlei der befürchteten Diabetes-Folgeerkrankungen.
    Denke, daß so eigen gesetzte niedrige BZ-Werte nicht notwendig sind (ausgen. Schwangere).
    Wer's hinbekommt - gut -, aber mir fällt das mit anderen Erkrankungen recht schwer.

    Für mich ist ein Zahlenwert für BZ nicht unbedingt wichtig wie bei euch, sondern große Schwankungen gilt es zu vermeiden:
    Anfangs wurde der BZ von über 400 mg/dl (HbA1c größer 8) langsam gesenkt, um der Netzhaut nicht zu schaden, was mir auch alljährlich die Augenärztin sagt. Sie macht übrigens seit einigen Jahren eine OCT-Untersuchung, die einen Querschnitt der Netzhaut darstellt und Flüssigkeitsansammlung einschätzen lässt.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Optische_Kohärenztomografie

    Beim kürzlichen Diabetologen-Termin wurde die Risiko-Abschätzung zu Herzinfarkt/Schlaganfall besprochen:
    Durch Diabetes eh schon erhöht, Cholesterin und Blutdruck steigen und brauche wohl noch zwei Medikamente, noch nicht ganz klar.

    Ach ja, Überschrift lautet HbA1c.
    Ist für mich ein Kontrollwert, wie ich denn mit Insulinen/Essen klarkomme.
    Und für Nicht-Diabetiker werden ab 5,7 die ersten Ermahnungen ausgesprochen, zur Prävention weit vor Diagnose-Grenze von 6,5.

    Gruß Elfe
    @Michael: Du bist ja immer noch aktiv:
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    Purea (nicht pures) ist auch noch aktives Mitglied.
    Was du dir so zusammenreimst °~°