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Typ 2 Diabetiker
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am 26.01.2020 11:18:35 | IP (Hash): 334799117
Hallo zusammen,
angefangen hat es bei mir mit Metformin.
Dann hat mir die Diabetologin Velmetia wegen der erhöhten Nüchternwerte verschrieben.
Velmetia mußte ich nach 2 Monaten wegen Gelenkschmerzen wieder absetzen.
Dann bekam ich neben Metformin Protaphane verschrieben.
Protaphane könnte jedoch den Nüchternwert nicht senken.
Ich habe dann Protaphane abgesetzt und mir Metformin und Januvia verschreiben lassen.
Im Gegensatz zu Velmetia hat die separate Einnahme der beiden Wirkstoffe bei mir
keine Nebenwirkungen verursacht. Die Blutzuckerwerte sind nun im grünen Bereich.
Ist vielleicht für den ein oder anderen von Euch interessant.
Gruß / Michael
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am 26.01.2020 11:57:49 | IP (Hash): 894795620
Danke für die interessante Rückmeldung und Daumendrück für weiter gutes Gelingen!
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Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen passen und wann am Tag welche Bewegunngsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!
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am 03.03.2020 09:30:41 | IP (Hash): 334799117
Zu früh gefreut.
Die Nebenwirkungen kamen wieder.
Gelenk- und Muskelschmerzen.
Habe am Freitag einen Termin beim Diabetologen.
Bin gespannt wie es weiter geht.
LG
Michael -
am 03.03.2020 11:13:42 | IP (Hash): 1792078437
Hallo Michael,
Basalinsuline werden häufig bei Typ2 verschrieben, um Abends gegen 22 Uhr gespritzt, die Nüchternwerte zu verbessern.
Also würde ich an deiner Stelle die Möglichkeit nicht komplett ausklammern.
Welche Medikamente bei dir noch in Frage kommen, musst du mit deinem Arzt klären. Wollte das mit dem Basalinsulin nur mal richtigstellen.
Es gibt Basalinsuline mit Wirkhöhepunkt, wenn man den geschickt legt, dann verbessert man die Morgensanstiege und Nüchternwerte. -
am 03.03.2020 14:12:49 | IP (Hash): 461736456
Hallo Michael,
Bist du schon seit lange Typ 2 Diabetiker? Akso ich habe gelesen dass du Gelenkeschmerzen hattest. Kommt das bei dir oft vor? Vielleicht kann ich irgendwie helfen.
Liebe Grüße
Despina -
am 03.03.2020 16:38:38 | IP (Hash): 334799117
Hallo July95,
da ich Metformin sehr gut vertrage, würde ich am liebsten gegen Abend ein Langzeitinsulin
spritzen. Levemir oder Lantus wären da wohl die erste Wahl.
Am Freitag habe ich den Termin beim Diabetologen. Bin mal gespannt was der sagt.
Werde dann mal berichten.
LG
Michael -
am 03.03.2020 16:42:58 | IP (Hash): 334799117
Hallo Despina,
Ich bin seit 6 Jahren Typ2 Diabetiker
die Muskel- und Gelenkschmerzen sind bei mir Nebenwirkungen von den DPP4-Hemmern.
Da bin ich übrings nicht der einzige.
Was meinst Du mit helfen?
LG
Michael
Bearbeitet von User am 03.03.2020 17:13:04. Grund: wort ergänzt -
am 06.03.2020 16:57:44 | IP (Hash): 334799117
Bin nun vom Diabetologen zurück.
2 Stunden lang alles mögliche untersucht. Der Langzeitwert konnte auch
sofort erstellt werden. Lag bei 7,0.
Ich sollte noch einen Vertrag unterschreiben. (Besondere Versorgung: Vertrag über die frühzeitige
Diagnostik und Behandlung von Begleiterkrankungen des Diabetes mellitus in Westfalen Lippe.
Der würde 1 Jahr laufen und verlängert sich falls nicht 4 Wochen vorher gekündigt wird.
Zu dem Metformin wurde mir Ozempic verschrieben. Langsam einschleichen.
4 Wochen lang 0,25 mg, dann 4 Wochen 0,5 mg und dann 4 Wochen 1 mg.
Wie sind Euro Erfahrungen mit dem Medikament?
LG
Michael
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am 10.03.2020 08:03:47 | IP (Hash): 334799117
Schade, das keiner sich auf meinen Beitrag meldet.
Wäre für mich sicherlich eine Unterstützung gewesen.
LG
Michael -
am 10.03.2020 09:47:19 | IP (Hash): 1102052501
Sorry, dass ich nicht geantwortet hab. Aber Metformin ist seit Jahrzehnten Einstiegsstandard für Typ 2, und X Nummern Beiträge allein hier im Forum befürworten langsames Einschleichen wg Verdauungsstörungen und als Hauptwirkung das Bremsen der Glukoseausgabe der Leber.
Und Ozempic ist ein GLP-1 Analogum, das die Ausgabe von Insulin in dem Moment bestellt/verstärkt, in dem Glukose durch die Darmwand in den Blutkreislauf abgegeben wird. Auch GLP-1 Analoga können zu Anfang die Verdauung stören. Gutes Gelingen!
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Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen passen und wann am Tag welche Bewegungsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!
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am 10.03.2020 12:45:47 | IP (Hash): 745799125
Michael2 schrieb:
Schade, das keiner sich auf meinen Beitrag meldet.
Wäre für mich sicherlich eine Unterstützung gewesen.
Hallo Michael,
du hast explizit nach Erfahrung mit Ozempic gefragt, die wird keiner hier im Forum haben.
Wenn du Infos zur Unterstützung haben willst, dann kannst du dir vielleicht mal den Thread vom 29.2.2020 'Erfahrung mit Ozempic' durchlesen. Der Frager dort hat die Dosis wahrscheinlich nicht stufenweise gesteigert sondern von 0,25 gleich auf 1mg erhöht. Das ist ihm offensichtlich nicht gut bekommen. Leider hat er nicht berichtet, was bei seinem Arztbesuch raus gekommen ist.
Aus der dort angegebenen Quelle:
https://compendium.ch/product/1390144-ozempic-dualdose-2-mg-1-5ml-0-25-o-0-5-mg-dosis/MPro#MPro7100
ergibt aus meiner Sicht auch, dass 0,5mg die Normaldosis für Ozempic ist. Eine weitere Steigerung auf 1mg ist möglich und sollte erfolgen, wenn die BZ-Werte mit 0,5mg noch nicht gut genug sind. An deiner Stelle würde ich mit dem Arzt noch mal darüber reden, ob die letzte Erhöhung sinnvoll ist, ohne vorher die BZ-Werte noch mal zu kontrollieren.
Ansonsten soll der GLP1-Rezeptor-Agonist Ozempic noch besser wirken als Trulicity. Neben der Hauptwirkung, einer guten BZ-Senkung konnte für das Medikament ein zusätzlicher Schutz für das Herz nachgewiesen werden.
Es wäre schön, wenn du hier weiter berichtest und deine Erfahrungen teilst.
Viel Erfolg mit Ozempic, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 10.03.2020 14:06:10. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 10.03.2020 17:56:30 | IP (Hash): 334799117
Hallo Reiner,
ich bin Samstag mit Ozempic angefangen, 0,25 mg gespritzt.
Bisher ab und zu leichte Übelkeit. Habe in 4 Wochen wieder einen Termin beim Diabetologen.
Zur Zeit keinen großen Einfluß auf die Zuckerwerte.
LG
Michael -
am 11.03.2020 11:54:52 | IP (Hash): 334799117
Sodbrennen ist dazu gekommen und heute Nacht habe ich gebrochen.
Ich überlege, ob ich Ozempic weiter spritzen soll?
LG
Michael -
am 11.03.2020 14:31:54 | IP (Hash): 1406912836
Hattest Du sonst noch nie Sodbrennen?
Nachtrag
Die Einstiegsdosierungen sind immer zum Eingewöhnen und haben sehr selten größeren Einfluss auf den BZ. Is mit Insulin nicht anders.
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Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen passen und wann am Tag welche Bewegungsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!
Bearbeitet von User am 11.03.2020 14:34:56. Grund: Nachtrag -
am 13.03.2020 14:58:44 | IP (Hash): 334799117
Ich wurde von Rainer gebeten meine Erfahrungen zu teilen.
Zitat Rainer,
Es wäre schön, wenn du hier weiter berichtest und deine Erfahrungen teilst.
Nichts weiter ist geschehen.
Es gibt nämlich Leute die das interessiert. (744 Ansichten)
Nimm das bitte zur Kenntnis.
LG
Michael -
am 13.03.2020 17:36:07 | IP (Hash): 86434313
Sorry, wenn sich's bissig gelesen hat. Wollte eigentlich nur gefragt haben, so wie jetzt auch: Hat sich's gegeben? Und vor allem, hat sich der Brechreiz gegeben, oder plagt der immer noch?
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Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
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am 19.03.2020 09:20:28 | IP (Hash): 334799117
Nein hat sich nicht gelegt.
Weiterhin Übelkeit, Appetitlosigkeit und Sodbrennen.
Ich mache sehr viel Sport ( Jeden 2. Tag 8 km joggen und bin 67 Jahre alt)
Habe Idealgewicht und jetzt durch Ozempic schon 2 kg abgenommen.
Das Medikament ist eher was für Übergewichtige.
Fühle mich komplett unwohl und hab das Ozempic jetzt abgesetzt.
Zur Zeit nehme ich weiterhin Metformin morgens und abends 1000 mg.
LG
Michael
Bearbeitet von User am 19.03.2020 10:16:31. Grund: . -
am 19.03.2020 10:08:04 | IP (Hash): 745799129
Schade. :=(
Wenn du Normalgewicht hast und bei dir schon bei der kleinen Einstiegsdosis das Gewicht weiter gesunken ist, dann wären Ozempic oder ein anderes GLP1-Mimetikum für dich sowieso nicht das geeignete Medikament gewesen. Normal klappt die Gewichtsreduktion nur bei 50% der Leute und bei den wenigsten schon bei der kleinen Dosis.
Außer Basalinsulin und SGLT2-Hemmern hast du ja schon alles durchprobiert. Basalinsulin wäre eine gute Option. Allerdings würde ich auch verstehen, wenn dir dein Arzt einen SGLT2-Hemmer, z.B.Xelevia empfiehlt. Die SGLT2-Hemmer wirken sehr gut auf den Nüchtern-BZ und haben in den Studien zusätzlichen Herz- und Nierenschutz geboten. Die unerwünschten Nebenwirkungen, mögliche Harnwegsentzündungen, lassen sich gut behandeln, falls sie auftreten.
Bei Basalinsulin würde ich dir, auch wenn es dir hauptsächlich um bessere Nüchternwerte geht, ein Langzeitinsulin mit 24-Stunden-Wirkung empfehlen. Damit unterstützt du deine Bauchspeicheldrüse nicht nur nachts und am Morgen, sondern auch tagsüber, was bei deinem HbA1c von 7% hilfreich sein dürfte. Infrage kämen dafür Lantus oder wegen seiner sehr gleichmäßigen Wirkung besser noch Tresiba. Das ebenfalls noch mögliche Toujeo wäre erst bei hohen Dosen sinnvoll, wie du sie wahrscheinlich nicht benötigst.
Alles Gute, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 19.03.2020 10:08:24. Grund: . -
am 19.03.2020 10:34:36 | IP (Hash): 334799117
SGLT2-Hemmer hatte ich auch schon und bekam dadurch
im Genitalbereich starkes brennen.
Wurde daraufhin wieder abgesetzt.
LG
Michael -
am 19.03.2020 10:49:42 | IP (Hash): 745799129
Na dann - viel Erfolg mit Basalinsulin. :=)
Nebenwirkungen sind dafür eigentlich keine zu erwarten. Auch die Gefahr von gefährlichen Unterzuckerungen ist sehr gering. So etwas dürfte erst bei einer starken Überdosierung auftreten. Bei deinem Joggen musst du am Anfang gut aufpassen, aber das spielt sich bestimmt auch schnell ein.
Alles Gute, Rainer -
am 19.03.2020 14:59:40 | IP (Hash): 334799117
Ich glaube auch das Basalinsulin für mich richtig ist.
Dank für Deine Beiträge.
LG
Michael -
Elfe
Rang: Gastam 19.03.2020 18:08:38 | IP (Hash): 1354275971
Michael2 schrieb:
Levemir oder Lantus wären da wohl die erste Wahl.
Rainer schrieb:
Bei Basalinsulin würde ich dir, auch wenn es dir hauptsächlich um bessere Nüchternwerte geht, ein Langzeitinsulin mit 24-Stunden-Wirkung empfehlen. Damit unterstützt du deine Bauchspeicheldrüse nicht nur nachts und am Morgen, sondern auch tagsüber, was bei deinem HbA1c von 7% hilfreich sein dürfte. Infrage kämen dafür Lantus oder wegen seiner sehr gleichmäßigen Wirkung besser noch Tresiba. Das ebenfalls noch mögliche Toujeo wäre erst bei hohen Dosen sinnvoll, wie du sie wahrscheinlich nicht.
Hallo Michael,
kann als 1er nur bedingt antworten, aber zu Basalinsulin doch etwas beitragen.
Der Trend bei der Basalinsulin-Entwicklung ist wirklich eine gleichmäßige 24 h-Wirkung zu ermöglichen.
Für mich selber habe ich allerdings festgestellt, daß der Grundstoffwechsel eben nicht so gleichmäßig ist für Tag & Nacht.
Der Tag/Wachbereich ist zeitmäßig länger + wir sind aktiver, zumal du regelmäßig joggst, was auch den BZ senkt.
Habe anfangs auch Protaphane gespritzt, aber dann auf Levemir gewechselt (klare Lösung, in Anwendung besser).
Lantus habe ich ausgelassen und sollte neues Tresiba testen, als 42 h-wirkend beworben, was aber nicht so wirklich stimmt. Über 3 d baut sich das sogen. Steady State auf, man muss immer diese 3 Tage abwarten, bevor man die Dosis anpassen darf.
Muss 1 x d gespritzt werden, erspart also nur eine Spritze (ist mir egal, da ich sowieso noch Mahlzeiteninsulin spritzen muss).
https://pdfs.semanticscholar.org/6d48/7671d4f2ba13cc752ce452d163169ef078da.pdf
Außerdem hat sich bei mir eine Abwehrreaktion gezeigt, gegen diesen 'Klumpen' an den Oberschenkeln mit starker Schwellung: Sofort absetzen !
Bin dann wieder reumütig zu Levemir zurückgekehrt, da ich die Wirkung besser überblicken kann.
Spritze morgens und abends mit Dosis zurzeit 7 zu 4,5 Einheiten.
Ob Abenddosis passt, sehe ich direkt morgens am Nüchternwert, Tagesdosis etwas schwieriger herauszufinden (bei dir noch nicht Thema).
Im übrigen habe ich zufällig herausgefunden, daß ein späterer Zeitpunkt für Abenddosis als die üblichen 22 Uhr besser ist.
Messe wirklich erst vor Schlafengehen den BZ (ggfs. korrigieren), wenn Mahlzeit verdaut und als Nachteule wirklich zur Ruhe komme ;-)
Auch bei anderen Medikamenten wird ärztlich bei mir nach ev. Nebenwirkungen gefragt.
Ab Ende 2019 muss ich zwei neue Tabletten-Medikamente nehmen und auch einschleichen und langsam Dosis zu den Werten anpassen.
Gruß Elfe -
am 19.03.2020 21:06:53 | IP (Hash): 427260729
Elfe schrieb:
Michael2 schrieb:
Levemir oder Lantus wären da wohl die erste Wahl.
Rainer schrieb:
Bei Basalinsulin würde ich dir, auch wenn es dir hauptsächlich um bessere Nüchternwerte geht, ein Langzeitinsulin mit 24-Stunden-Wirkung empfehlen. Damit unterstützt du deine Bauchspeicheldrüse nicht nur nachts und am Morgen, sondern auch tagsüber, was bei deinem HbA1c von 7% hilfreich sein dürfte. Infrage kämen dafür Lantus oder wegen seiner sehr gleichmäßigen Wirkung besser noch Tresiba. Das ebenfalls noch mögliche Toujeo wäre erst bei hohen Dosen sinnvoll, wie du sie wahrscheinlich nicht.
Hallo Michael,
kann als 1er nur bedingt antworten, aber zu Basalinsulin doch etwas beitragen.
Der Trend bei der Basalinsulin-Entwicklung ist wirklich eine gleichmäßige 24 h-Wirkung zu ermöglichen.
Für mich selber habe ich allerdings festgestellt, daß der Grundstoffwechsel eben nicht so gleichmäßig ist für Tag & Nacht.
Der Tag/Wachbereich ist zeitmäßig länger + wir sind aktiver, zumal du regelmäßig joggst, was auch den BZ senkt.
Habe anfangs auch Protaphane gespritzt, aber dann auf Levemir gewechselt (klare Lösung, in Anwendung besser).
Lantus habe ich ausgelassen und sollte neues Tresiba testen, als 42 h-wirkend beworben, was aber nicht so wirklich stimmt. Über 3 d baut sich das sogen. Steady State auf, man muss immer diese 3 Tage abwarten, bevor man die Dosis anpassen darf.
Muss 1 x d gespritzt werden, erspart also nur eine Spritze (ist mir egal, da ich sowieso noch Mahlzeiteninsulin spritzen muss).
https://pdfs.semanticscholar.org/6d48/7671d4f2ba13cc752ce452d163169ef078da.pdf
Außerdem hat sich bei mir eine Abwehrreaktion gezeigt, gegen diesen 'Klumpen' an den Oberschenkeln mit starker Schwellung: Sofort absetzen !
Bin dann wieder reumütig zu Levemir zurückgekehrt, da ich die Wirkung besser überblicken kann.
Spritze morgens und abends mit Dosis zurzeit 7 zu 4,5 Einheiten.
Ob Abenddosis passt, sehe ich direkt morgens am Nüchternwert, Tagesdosis etwas schwieriger herauszufinden (bei dir noch nicht Thema).
Im übrigen habe ich zufällig herausgefunden, daß ein späterer Zeitpunkt für Abenddosis als die üblichen 22 Uhr besser ist.
Messe wirklich erst vor Schlafengehen den BZ (ggfs. korrigieren), wenn Mahlzeit verdaut und als Nachteule wirklich zur Ruhe komme ;-)
Auch bei anderen Medikamenten wird ärztlich bei mir nach ev. Nebenwirkungen gefragt.
Ab Ende 2019 muss ich zwei neue Tabletten-Medikamente nehmen und auch einschleichen und langsam Dosis zu den Werten anpassen.
Gruß Elfe
Für jeden ist ein anderes Insulin passend.
Lantus hilft vielen Typ1ern nur bedingt. Viele Typ1er sind mit Toujeo/Tresiba zufrieden. Andere sind mit Levemir zufrieden.
@Michael solltest du ein Langzeitinsulin bekommen und dieses Lantus/Abasaglar sein, dann solltest du bei sportlichen Aktivitäten auf den Blutzucker verstärkt achten. Bei einigen, ich gehöre auch dazu, reicht schon nur das Basalinsulin damit man beim Sport der Blutzucker abgestürzt ist. Ich bin mit 180 gestartet, habe 3-4 Sport-KEs gegessen und hatte trotzdem zu kämpfen bei 100 zu bleiben. Mit Toujeo war das Problem weg, vor dem Sport 140 nach dem Sport 150 ohne jegliche Sport-KEs.
Das muss bei dir nicht auftreten und ich möchte dir damit auch keine Angst machen, du solltest nur sollte es Lantus werden, darauf achten.
Bei Toujeo und Tresiba sind Änderungen halt erst langfristig wirksam. Insb. bei Typ1ern sind Infekten, Frauen auch Hormonschwankungen, etc. mit diesen Langzeitinsuline etwas schwierig zu händeln. Bei Typ2 dürfte das ganze weniger ein Problem sein.
Generell ist das Unterzuckerungsrisiko bei allen Basalinsulinen nicht so hoch. Ausnahme wie gesagt bei einigen Lantus und Sport.
Ich denke, ihr werdet die richtige Lösung für dich finden
LG July
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am 20.03.2020 09:30:35 | IP (Hash): 334799117
Vielen Dank für die ausführlichen interessanten Beiträge und Hilfestellungen.
Ich werde weiter berichten, welches Insulin Der Diabetologe verschreibt.
LG
Michael -
am 15.04.2020 09:43:02 | IP (Hash): 107734828
Der Diabetologe hat mir nun Levemir verschrieben.
Anfangsdosis 4 E um 21.00 Uhr spritzen und jeden 3. Tag
um eine Einheit erhöhen bis der Nüchternzucker sich um die
100 einpendelt.
VG. Michael -
am 15.04.2020 19:32:30 | IP (Hash): 1234495181
Hallo Michael
das klingt gut.
Jedoch solltest du nicht starr immer weiter erhöhen, sollten die Werte plötzlich nicht mehr weiter sinken, sondern dann mal um 3 Uhr nachts den Wecker stellen. Grund, du könntest irgendwann eine zu hohe Menge Levemir spritzen, welches dich um 3 Uhr (insulinsensibelste Zeit) in eine unbemerkte nächtliche Unterzuckerung bringt. Die Gegenregulierung führt dann dazu, dass die Nüchternwerte wieder deutlich erhöht sind.
LG -
Elfe
Rang: Gastam 16.04.2020 01:32:13 | IP (Hash): 2005615831
Hallo Michael,
als 'üblichen' Spritz-Zeitpunkt kenne ich eher die 22 Uhr, für mich persönlich dennoch 'früh' (wie geschrieben).
Bin mittlerweile auch wieder auf 4 IE Levemir gelandet - aufgrund des Nüchternwertes in der nun hellen/wärmeren Jahreszeit von 4,5 auf 4 reduziert ~ obwohl, bei ca. 60 mg/dl erstmal vier Gummibärchen vor Frühstück :-)
Nüchtern/Aufstehwert ist schon ein guter Hinweis.
3 d warten ist üblich bei allen Insulinarten, um andere kurzfristig Einflüsse physisch/psychisch auszuschließen. -
am 16.04.2020 09:56:39 | IP (Hash): 107734828
Danke für die Antworten.
Das hatte Der Diabetologe auch gesagt, ab und zu nachts um 3 Uhr messen,
um Unterzuckerungen zu vermeiden.
Bin mal gespannt wie es mit Levemir weitergeht. Bin jetzt bei 6 E und Nüchternzucker von 140.
Ach noch was! Muß Levemir unbedingt in den Oberschenkel gespritzt werden? Ich jogge sehr
viel und habe ziemlich fettlose Oberschenkel.
LG. Michael
Bearbeitet von User am 16.04.2020 11:10:57. Grund: . -
Elfe
Rang: Gastam 17.04.2020 01:43:40 | IP (Hash): 2005615831
Hallo Michael,
Insulin sollte dahin gespritzt werden, wo genügend Unterhautfettgewebe vorhanden ist.
Wie du in diesem Link siehst, wird bei schlanken Menschen der Popo empfohlen.
https://www.bd.com/de-de/products/diabetes-care/diabetes-learning-centre/insulin-injection/basics-of-insulin-injection/injection-regions
Ev. könntest du auch die Bauchregion verwenden, kann man besser sehen als sich zu Po-Backe zu drehen.
(Bei mir ist Bauch allerdings schon durch Mahlzeiteninsulin besetzt.)
Auch kurze Pennadeln 4 oder 5 mm können helfen.
Ach ja, was ich zu gestern noch ergänzen möchte:
Die Wirkung des Insulins hängt auch von der Einheitenmenge ab, wenige Einheiten wirken nicht so stark und nicht so lange.
Die 4 Einheiten, die ich wirklich erst vor Schlafengehen gebe, reichen für ca. 6/7 Stunden und fangen den Morgenanstieg (nach 3 Uhr) ab.
Hier noch aus einem weiteren Link:
"Insulin detemir wird wie alle Insuline Subkutan in den Oberschenkel, Oberarm oder die Bauchdecke injiziert."
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/inhalt-11-2005/pharm3-11-2005/
Gruß Elfe -
am 17.04.2020 15:54:05 | IP (Hash): 864917344
Hallo Michael, wie geht es dir in der zwischenzeit? -
am 17.04.2020 17:07:17 | IP (Hash): 382952493
Hi Michael,
mein Diabetologe hat mir als Spritzstelle den Bauch um den Nabel herum empfohlen. Ich kriege auch seit ein paar Wochen Levemir (BoT) und bin zur Zeit bei der Enddosis von 9 Einhieiten, die ich abends gegen 20:00 spitze, weil ich immer früh ins Bett gehe. Mein Nüchternzucker liegt nun zwischen 125 und 140, statt 180 und mehr.
Wie sieht es bei Dir mit dem Morgengupf aus?
Bei mir klettern die Werte nämlich immer noch um ca. 10 - 15 % vor dem Frühstück ...
mfG
Bearbeitet von User am 17.04.2020 17:10:38. Grund: Ergänzung -
am 17.04.2020 17:25:03 | IP (Hash): 294193971
Wie kommst Du auf Höchstdosis 9 IE? Ich weiß von Leuten, die 2x Tag 20 und mehr spritzen. Oder sind 125-140 Dein Ziel?
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am 17.04.2020 17:59:37 | IP (Hash): 382952493
Hallo Jürgen,
damit ich nachts nicht schocke, hat er gesagt.
mfG -
am 18.04.2020 08:51:19 | IP (Hash): 107734828
Hallo,
Ohne Ozempic und jetzt mit Levemir geht es mir wesentlich besser.
LG. Michael
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am 18.04.2020 08:58:21 | IP (Hash): 107734828
oledouble123 schrieb:
Hi Michael,
mein Diabetologe hat mir als Spritzstelle den Bauch um den Nabel herum empfohlen. Ich kriege auch seit ein paar Wochen Levemir (BoT) und bin zur Zeit bei der Enddosis von 9 Einhieiten, die ich abends gegen 20:00 spitze, weil ich immer früh ins Bett gehe. Mein Nüchternzucker liegt nun zwischen 125 und 140, statt 180 und mehr.
Wie sieht es bei Dir mit dem Morgengupf aus?
Bei mir klettern die Werte nämlich immer noch um ca. 10 - 15 % vor dem Frühstück ...
mfG
Hallo,
Morgengupf habe ich nicht.
Ansonsten bin ich jetzt bei der Levemir Einstellung. Aktuell bei 6 E und Nüchternwert 139.
LG. Michael
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am 22.04.2020 09:54:07 | IP (Hash): 107734828
Mein Nüchternzucker hat sich bisher nicht gebessert.
Bin jetzt bei 8 E Levemir um 21.00 Uhr gspritzt.
Nüchternzucker heute Morgen 156.
LG. Michael -
am 22.04.2020 11:51:09 | IP (Hash): 295480282
Wo das Levemir einen großen Wirkbogen schlägt, könnte schon weniger Nüchtern-BZ um 6 oder 7 Uhr machen, wenn Du statt um 21 erst um 22 oder 23 Uhr spritzt - je nachdem, wie es mit Deiner Schlafenszeit passt. Damit würdest Du die Wirkung entsprechend weiter in den Morgen verschieben.
Du könntest zusätzlich öfter mal zwischen 1 und 3 Uhr BZ messen. Viele gehen irgendwann in dem Zeitrahmen eh zum Klo, und die anderen stellen sich halt dafür den Wecker. Das ist allgemein die Zeit des geringsten Insulinbedarfs. Von mehr Levemir kannst Du so lange nicht schocken=unterzuckern (und das macht auch keinen Schock!) wie Du in dieser Zeit über 70 mg/dl misst.
Du kannst also auf der Grundlage dieser Messungen Dein Levemir gefahrlos nach und nach so weit höher dosieren, bis Du um die Zeit 70-80 messen kannst. Damit wird wahrscheinlich auch der Morgenwert um 6 oder 7 noch deutlich sinken.
Und wenn Du in der Spitze jeweils um etwa 1 Stunde nach dem Essen deutlich mehr als 140-160 misst, kann gut für einen niedrigeren Nüchternwert helfen, wenn Du Dein Essen nach Zusammensetzung und Portionsgröße so bemisst, dass die Spitze in diesem Rahmen bleibt.
Jetzt ist an Dir auszuprobieren, was von diesen Möglichkeiten Deinem Nüchtern-Ziel am nächsten kommt und am besten in Deinen normalen Alltag passt. Daumendrück!
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Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen passen und wann am Tag welche Bewegungsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!
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am 22.04.2020 22:21:21 | IP (Hash): 1449143224
Hallo Michael,
Ein Morgengupf spritzen sich Diabetiker, die direkt durch das Aufstehen sonst stark ansteigen würden.
Zu deinen Werten, einmal ist keinmal ;) Ich habe mit ICT Nüchternwerte um die 120-130, es kamen aber auch mal Ausreißer bis 190 vor. Also wenn das nur einmal war, ist es halt so. Sonst müsstest du nochmal schauen.
LG July -
am 23.04.2020 09:40:47 | IP (Hash): 1607347209
Hallo Jürgen,
vielen Dank für die interessanten Informationen.
Könnte für mich die Lösung sein. Ich werde es ausprobieren.
LG. Michael
Hallo July,
auch Die vielen Dank.
Aber was ist ICT Nüchternwerte?
LG. Michael -
am 23.04.2020 11:58:49 | IP (Hash): 755595871
Michael2 schrieb:
Hallo July,
auch Die vielen Dank.
Aber was ist ICT Nüchternwerte?
Der Nüchternwert während meiner ICT Zeit. ICT heißt intensivierte konventionelle Therapie. Also das Spritzen von Basalinsulin (in meinem Fall Toujeo) und von Mahlzeiteninsulin. Ich habe das nur dazu geschrieben, da mir die Werte unter ICT nicht wirklich gepasst haben. 120-130 ist recht hoch für meine Verständnisse, konnte aber schlecht mit Toujeo weiter hoch gehen. Jetzt habe ich eine Insulinpumpe und bin happy. Nüchternwerte hierbei zw. 90-110. Das braucht dich aber eigentlich nicht interessieren.
Was ich sagen wollte, es gibt immer wieder mal Ausreißer nach oben und unten. Bei einmal sollte man sich keine Gedanken machen, schlecht geschlafen, Messtoleranz, Stress, ... beeinflusst alles den Blutzucker. -
am 12.05.2020 16:53:02 | IP (Hash): 1756822577
Hallo,
ich habe jetzt folgendes bei mir festgestellt.
Levemir in den Oberschenkel gespritzt verursacht bei mit starke Schwankungen des Nüchternzuckers.
Ich treibe sehr viel Sport und entsprechend wenig Fett im Oberschenkel. Oftmals Schmerzen, Brennen
und Blutaustritt. Ich vermute mal, das Insulin dadurch nicht richtig ankommt oder verwertet wird.
In den Bauch gespritzt und später gegen 22.30 Uhr brachte Kontinuität in meinen Nüchternzucker.
Gleichbleibende Werte zwischen 100 und 120.
Ich spritze jetzt 13 E um 22.30.
VG. Michael Nolte -
am 12.05.2020 17:09:58 | IP (Hash): 458012716
Gratuliere zum gelungenen Ausprobieren! Und danke für die Info :)
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Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen (in der Spitze etwa ne Stunde danach max 140-160 mg/dl) passen und wann am Tag welche Bewegungsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Elfe
Rang: Gastam 12.05.2020 17:36:03 | IP (Hash): 691172837
Hallo Michael,
super, daß da das so gut hinbekommst.
Nur als Hinweis:
Spritzstelle rund um den Bauchnabel - mit Abstand - wechseln,
was dir mit einer Spritze täglich gut gelingen sollte
https://www.diabetes-news.de/produkte/insulin-spritzen-wie-geht-das
Gruß Elfe :-) -
am 13.05.2020 13:40:22 | IP (Hash): 541201172
Hallo Michael,
gut dass du eine Lösung gefunden hast.
Ich habe auch so meine Probleme mit in den Oberschenkel spritzen, da ist echt wenig Fett.
Solltest du nochmal versuchen zeitweise auf den Oberschenkel auszuweichen, z.B. um mal den Bauch zu schonen, solltest du kurze Nadeln hernehmen. Im Bauch nehmen viele 5mm oder 6mm Nadeln, manche brauchen deutlich längere. Das muss man ausprobieren. Für den Oberschenkel nehmen viele nur die 4mm Nadeln her. Aber auch dort brauchen manche längere. Also austesten. Die Diabetespraxis kann manchmal Probenadeln mitgeben, oder alternativ einfach bei verschiedenen Herstellern nachfragen, die schicken auch gerne mal Probenadeln zu.
LG July
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am 14.05.2020 09:46:50 | IP (Hash): 1687118268
Hallo July,
ich nehme 4mm Nadeln.
Im Oberschenkel waren meine Nüchternwerte sehr unterschiedlich.
Dann ist es fast unmöglich die geeignete Dosis Levemir für den Nüchternwert zu finden.
Im Brauch gespritzt sind die Nüchternwerte präziser und nachvollziehbar.
Wie ist das bei Dir?
VG. Michael -
am 14.05.2020 15:24:34 | IP (Hash): 541201172
Hallo Michael,
da ich während der ICT nur im Oberschenkel gespritzt habe, habe ich keine Vergleiche zum Bauch. Gespritzt hatte ich erst mit 5mm Nadeln, dann mit 6mm Kathetern.
Mir hat das Abasaglar/Lantus so extrem gebrannt im Oberschenkel (erstmal beim Spritzen an sich und dann nochmal höllisch einige Minuten NACHDEM die Nadel schon wieder rausgezogen war), dass ich dann auf Toujeo umgestellt wurde. Das hat nur 1/3 des Volumens von Lantus. (war allerdings ziemlich Verschwendung: Pen mit 450 Einheiten, wo ich täglich nur 7 Einheiten brauchte..). Das Brennen beim Spritzen ist geblieben, aber nicht hinterher. Laut Diabetesberaterin liegt es einfach daran, dass ich im Oberschenkel so extrem auf die Zusatzstoffe reagiert habe, was am Bauch nicht passiert wäre... In der Reha hieß es mehrmals eigentlich bräuchte ich 4mm Nadeln bei meinen Oberschenkeln, aber das ging nicht.
Bei Fiasp war es ähnlich, gebrannt hat es häufig beim Spritzen, aber auch nicht hinterher..
Was beim Oberschenkel spritzen auffällt ist, dass die Mahlzeiteninsuline erst zeitverzögert wirken.
Jetzt mit Pumpe nutze ich Oberschenkel und unterer Rücken. Bisher habe ich absolut keine Unterschiede zwischen beiden Setzstellen feststellen können. Nur dass mit Pumpe auf langsamste Abgabe gestellt, erst das NovoRapid mittlerweile wieder Fiasp überhaupt nicht brennt. :D
Auch nicht am Oberschenkel, aber dafür gibt die Pumpe 6 Einheiten auf 6 Minuten ab... Da muss man vor dem Essen halt etwas warten... -
am 15.05.2020 10:16:44 | IP (Hash): 1687118268
Warum gingen bei Dir die 4mm Nadeln nicht?
VG. Michael -
Elfe
Rang: Gastam 16.05.2020 01:22:10 | IP (Hash): 691172837
Hallo Michael,
bei Wahl der Nadeln ist nicht nur unbedingt die mm-Länge entscheidend, sondern auch der Hersteller dieser mit feinem Schliff und ev. Beschichtung.
Benutze selber das Levemir in Ampulle im NovoPen 3 Demi (0,5 Einheiten-Einstellung möglich) mit entsprechenden NovoFine-Kanülen.
Habe mit 6 mm-Nadeln angefangen (erst Bauchregion zum Novorapid (Mahlzeiteninsulin)), Levemir erst später.
Wegen blauer Flecken (ein Äderchen getroffen) dann mal 5 mm-Nadeln ausprobiert:
Zuerst BD, später auch NovoFine.
BDs nicht angenehm ~ NovoFine da besser.
Die 5 mm-Nadeln sind für mich jedenfalls so oder so zu kurz:
Aus der Einstichstelle tritt jedes mal dann Flüssigkeit zurück: Schätzungsweise ca. 0,5/1 Einheit Insulin
Nachdem ich zugenommen habe, Fettdepots anders verteilt sind als bei dir (weiblich/männlich),
benutze ich 8 mm NovoFine, sowohl als auch.
Gruß Elfe -
am 16.05.2020 11:27:07 | IP (Hash): 1687118268
Hallo Elfe,
ich benutze aktuell die BD Ultra Fine PRO 4mm von der Fa. Nouveau Novita.
Vielleicht sollte ich die NovoFine 4 mm mal ausprobieren.
VG. Michael -
am 18.05.2020 21:33:55 | IP (Hash): 541201172
Michael2 schrieb:
Warum gingen bei Dir die 4mm Nadeln nicht?
VG. Michael
Ich habe eine Nadelphobie und darum kann ich mit normalen Pennadeln nicht spritzen. Darum hatte ich verdeckte Autocover-Nadeln. Die gibt es aber nur in 5 mm und 8 mm.
Zu den unterschiedlichen Pennadeln, es gibt von vielen Herstellern welche. Jeder mag andere. Ggf. kannst du in deiner Diabetespraxis Probenadeln bekommen, andererfalls kannst du einfach bei verschiedenen Herstellern welche zur Probe anfordern. Probiere einfach aus, bis du die richtigen gefunden hast.
Lg1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.