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Neuropathie und HbA1c
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Elfe
Rang: Gastam 11.02.2020 19:06:12 | IP (Hash): 13924027
Hallo TypF,
zu Deiner Beruhigung: Bei Typ 1 ist Neuropathie eher unwahrscheinlich, per 2er-Problematik mit Übergewicht + Metabolisches Syndrom z.B., die da eine zusätzliche Rolle spielen.
Als 1er, hat mir mein Diabetologe versichert, ausreichend auf gute BZ-Werte zu achten, die sich per Langzeitwert als Kontrollwert auch wirklich einschätzen lassen, wie wir mit Insulinen, ICT bei mir (? ihr ?), & Vorgaben so klarkommen.
Eiweiß im Urin zu bestimmen, gehört zum normalen DMP, zu Nierenprophylaxe, gleichermaßen für alle Diabetiker.
Was du im Netz und auch hier im Forum findest, ist auf Typ 2 bezogen.
Weißt du, wie lange deine Partnerin schon um Diagnose Typ 1 weiß !?
Schon als Kind oder bereits Erwachsene !? Durchaus ein Unterschied.
Die allgemein empfohlene vollwertige Ernährung
https://www.dge.de/fileadmin/public/doc/fm/10-Regeln-der-DGE.pdf
gilt auch für Diabetiker - mit Anpassung ggfs. zu Obst zugunsten Gemüse und Insulindosierung sowieso.
:-) Gruß Elfe -
am 11.02.2020 20:07:37 | IP (Hash): 1461134734
Sie hat die Diagnose vor etwa 15 Jahren erhalten, als jugendliche. Ich weiß, dass sich vieles auf typ 2 bezieht. Das hat ja, wenn ich das richtig. Verstehe, den Grund, dass bei Typ 2 die kra jheit später entdeckt wird und daher lange ein hoher BZ besteht.
Genau das ist ja bei meiner Freundin der Fall. Sie hat sich oft nicht darum gekümmert. Manchmal war sie gut eingestellt und der BZ hatte eine Weile einen guten Wert.
Aber seit Jahren gibt es immer längere Phasen, in denen der Hba1c sehr, sehr hoch war. Wie gesagt, zeitweise bis 12. -
am 11.02.2020 22:28:45 | IP (Hash): 1102039480
Höher als gesunder BZ macht bei allen Betroffenen aller Typen den gleichen Scheiß, und der nimmt zu mit dem BZ über gesund und den Jahren, die man sich den leistet. Dummerweise nach System Lotto: Alle Schäden kann’s zwar in seltenen Fällen, aber schon nach wenigen Jahren mit dem BZ im diabetologisch sehr guten Behandlungsbereich geben, und dann gibt es genauso ab und zu mal jemanden mit seit Jahren HBA1c 10 und höher und nix an miesen Folgen. Dazwischen halt mit zunehmender Zeit und zunehmendem BZ immer mehr "Gewinner". Wo man als Betroffener selbst dazu gehört, kann einem auch der beste Dok erst am Schluss sagen - und dann sieht man’s ja auch längst selbst.
Wo wir alle Möglichkeiten dafür haben, unseren BZ so gesund zu steuern, wie wir wollen (im Gegensatz zu damals Doc Bernstein), geht es längst nicht mehr darum, wie viel gesund wir können, sondern wie viel gesund wir wollen. Und das richtet sich direkt danach, wie weit wir uns mit unserem alltäglichen Verhalten nach unserem BZ richten mögen.
Deswegen ist für uns als TypF alles am wichtigsten, was unsere Lieben mit Diabetes 24/7 dazu anhalten kann, ihren BZ möglichst gesund zu steuern. Und das sind garantiert keine Vorschriften und nix, was der Dok nicht auch schon gesagt haben könnte, oder was für tausend andere auch gilt. Also lass Dein Hirnschmalz bruzzeln. Daumendrück!!!
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Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen passen und wann am Tag welche Bewegungsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!
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am 12.02.2020 04:43:50 | IP (Hash): 690706899
Moin, Moin,
Ich habe einen völlig anderen Eindruck von den Geschehnissen. Zum einen bist Du nicht persönlich betroffen, sondern Deine Freundin. Mir scheint, das Mädel muss erst einmal erwachsen werden und lernen Verantwortung für sich zu übernehmen. Wenn Sie so dumm reagiert, wie sie es tut, zeigt es mir, dass sie sich nicht mit der Krankheit beschäftigt hat.
Das Mädel braucht keinen Lakaien, der Ihr den Arsch hinterherträgt, sondern muss erwachsen werden. Die Schmerzen kannst Du Ihr nicht abnehmen. Emanzipiere Dich und lass sie Ihr Leben leben. Sie wird dafür belohnt oder bestraft.
LG Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
Bearbeitet von User am 12.02.2020 11:05:04. Grund: Schreibfehler1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 12.02.2020 08:50:12 | IP (Hash): 1461134734
Hallo Rolf,
Ich finde deinen Beitrag hochgradig unangemessen, unsensibel und weltfremd. Es ist vollkommen klar, dass deine Einschätzung unvereinbar ist mit der Sorge, die ich hier im Forum zum Ausdruck gebracht habe.
Ich möchte in aller Deutlichkeit sagen, dass ich an weiteren "Eindrücken" deinerseits nicht interessiert bin. -
am 12.02.2020 11:22:59 | IP (Hash): 690706899
Moin TypF,
das kann ich sehr, sehr gut nachvollziehen. Ich habe leider diese Erfahrung selber machen müssen, deren Schlussakkord den Tod einer Frau am 31.12.2000 nach sich zog. Auch, wenn Dich meine Einstellung schockiert ist sie weder unangemessen noch unsensibel oder weltfremd. Bitte denke intensiv über meine Zeilen nach.
Es gibt doch nur 2 Möglichkeiten. A) Du lehnst sie ab oder B) Du findest im Nachhinein, dass eine Meinung überdenkenswert ist.
Ich wollte Dir ganz bestimmt nicht weh tun. Manchmal muss man hart in seinen Entscheidungen sein.
Liebe Grüße
Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
Elfe
Rang: Gastam 12.02.2020 18:43:31 | IP (Hash): 13924027
TypF schrieb:
Sie hat die Diagnose vor etwa 15 Jahren erhalten, als jugendliche. Ich weiß, dass sich vieles auf typ 2 bezieht. Das hat ja, wenn ich das richtig. Verstehe, den Grund, dass bei Typ 2 die kra jheit später entdeckt wird und daher lange ein hoher BZ besteht.
Genau das ist ja bei meiner Freundin der Fall. Sie hat sich oft nicht darum gekümmert. Manchmal war sie gut eingestellt und der BZ hatte eine Weile einen guten Wert.
Aber seit Jahren gibt es immer längere Phasen, in denen der Hba1c sehr, sehr hoch war. Wie gesagt, zeitweise bis 12.
Hallo TypF,
die Einteilung Typ 2/Typ 1 per Alter ist schon lange überholt.
So jugendliche Diagnose ist bestimmt Typ 1, auch wenn ggfs. per Körpergewicht erstmal in Typ 2-Schublade gesteckt (war selber schon 40 mit LADA-Diagnose = Typ 1 bei Erwachsenen).
Grundproblem sind BZ-Werte, jedoch Grund und Medikamente per Behandlung sind unterschiedlich.
Bei 1ern ist Insulin das Mittel, irgendwelche Tabletten zur besseren Wirkung oder Förderung der eigenen Insulinproduktion macht da keinen Sinn.
Regelmäßiger Arztbesuch alle 3 Monate, sind da wichtig bzgl. Dosierungsanpassung und auch Ernährung-Tipps.
Dabei kommt es drauf an, Kohlenhydrate mit dem Insulin abzustimmen, was deine Partnerin erklärt bekommt.
Da du für dich für sie um Mahlzeiten kümmerst, nur beachten, was schnell an KHs im Kreislauf landet.
In Kombination mit Eiweiß, Fett, Ballaststoffen sind Hauptmahlzeiten gar nicht so problematisch.
Finde Dich einfach großartig, wie du dir Sorgen machst
:-) Gruß Elfe -
am 12.02.2020 19:31:04 | IP (Hash): 1345528919
Wie ich's verstehe, hat die Frau, um die es geht, alle Infos, die hier als wichtig angepriesen werden, schon X mal genossen und ebenso alle Warnungen vor Folgekrankheiten, und sie kennt alle empfohlenen und notwendigen Routinen. Einzig, sie nutzt all dieses Wissen nicht, setzt es nicht gesund um. Und was uns jetzt einfallen möchte, tatsächlich ja dem TypF, aber der hat uns ja hier um Rat gefragt, wie er sie dazu motivieren kann, ihr längst vorhandenes und wahrscheinlich zum Hals raushängendes Wissen 24/7 in gelebten gesünderen Alltag zu übersetzen.
Pistole auf Brust, wie der Leutturm rät, könnte locker nach hinten losgehen. Das Motiv muss was sein, wo primär sie dran hängt, und nicht er!
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Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen passen und wann am Tag welche Bewegungsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!
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am 13.02.2020 05:30:30 | IP (Hash): 1990061889
Moin hit_Jürgen,
alle Beteiligten können Schreiben und empfehlen, was sie wollen. Wenn es nicht im Kopf der Patientin ankommt, hat niemand eine Chance. Ich als Patient wäre bedient, wenn sich Mitmenschen in mein Leben einmischen würden. Stell Dir vor ich würde Dir vorschreiben, wie Du Dich zu verhalten hast. Ab sofort spritzt Du nicht mehr 10 Einheiten Medikament A, sondern 20 Einheiten Medikament B.
Die Einsicht muss sie entwickeln, denn es ist Ihr Diabetes und es sind Ihre Folgeerkrankungen.
Liebe Grüße
Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 13.02.2020 10:26:11 | IP (Hash): 1982792627
Noch schlimmer. Im Kopf ist da schon längst alles doppelt und dreifach. Jetzt muss nur noch die Stelle geweckt werden, die's in alltägliches Verhalten übersetzen WILL.
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Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen passen und wann am Tag welche Bewegungsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!