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Unterzucker in der Nacht

  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 3
    Mitglied seit: 29.02.2020
    am 29.02.2020 11:52:37 | IP (Hash): 1050639120
    Hallo allerseits, ich benutze die Antikoma-App seit einem Monat. Als sie mich nachts weckte, war Zucker 2,7, während ich es mag
  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 8
    Mitglied seit: 02.02.2020
    am 02.03.2020 16:31:27 | IP (Hash): 1150686422
    Unterzucker in der Nacht? Was soll da die Anpassung der Basalrate? Die passende Basalrate ist doch jede Nacht anders. Ich habe CGM mit Warnmeldungen und sogar Unterzuckerabschaltung. Ich sehe und höre also was nachts los war oder ist. 3 Nächte fast konstant 100 mg/dl und dann wieder zu hoch und am nächsten Tag zu niedrig.

    Mir hilft nur, den Wecker alle 2 Stunden zu stellen und wenn es konstant läuft natürlich ab 2:00 Uhr durchschlafen. Die besten Erfahrungen mit einem CGM das fast die BZ-Werte genau anzeigt, ist das Dexcom G6. Parallel läuft bis auf weiteres das Medtronic CGM mit der 640G. Das ist aber um Welten schlechter, nur schaltet das bei Unterzuckerung ab.
    Also, mit CGM wäre die starke Unterzuckerung vermeidbar gewesen.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 02.03.2020 23:54:18 | IP (Hash): 927509326
    Nö, die Basalrate für nachts ist schon einigermaßen stabil.
    Dann sind wir in Ruhe und schlafen. Grundstoffwechsel für Atmen, Herzschlag, Regenieren da durchaus überblickbar.
    Wecker stellen ist nur notwendig, wenn man noch tagesaktuelles nicht so überblicken kann, wie Wirkung Abendessen/Mahlzeitinsulin … , bzw. Insuline per Pen, ab und an.
    ~ 100 mg/dl sind nur ein Zielwert, mit Bereich durchaus tiefer und höher. ~
    Tief = UZ kleiner 60 mg/dl bis zu Hoch ~ meins da so ca. die 200er (durchaus da mehr 'zulassen' lt. Arzt).
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    am 03.03.2020 11:25:44 | IP (Hash): 1792078437
    Ich würde sagen, es gibt einfach Diabetiker, die einen sehr instabilen Stoffwechsel haben, deshalb diese ja auch dringend eine Pumpe brauchen (mit CGM, Hypoabschaltung, Hybrid-Close-Loop, etc.) und andere Diabetiker, wo es besser läuft und die relativ stabil sind.

    Genauso wie es Typ1er gibt, die "sehr insulinsensibel" sind, andere "normal insulinsensibel" und wieder andere "weniger insulinsensibel" bis hin zum Doppeldiabetes Typ1 mit Insulinresistenz vom Typ2. Hat jemand noch etwas Restfunktion (insb. Lada Fraktion) läuft es wieder anders, zum Teil stabiler zum Teil auch unberechenbarer.

    Deshalb sind solche Allgemeinaussagen nicht zielführend meiner Meinung nach.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 03.03.2020 19:04:51 | IP (Hash): 927509326
    Sorry July,
    meine Beiträge beruhen aufgrund meiner persönlichen Erfahrung ~ schon sehr viel länger als deine !
    Sowohl Typ 1 bei mir im Typ 2-Umfeld.
    M. E. klamüserst du dir irgendwas zusammen aus dem Internet.
    Das wahre Leben sieht anders aus - im Arztgespräch … .
    Und wie du eigentlich wissen könntest, war nur meine Erstdiagnose LADA und keineswegs 'stabil', mit 3c (was du für dich meinst) obendrauf.

    Technische Helferleins ersetzen nicht das Kleine Einmaleins der Diabetesgrundlagen !
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 26.10.2015
    am 03.03.2020 22:52:14 | IP (Hash): 1934479328
    Moment...
    meine persönlichen Erfahrungen sind länger als die von Euch beiden zusammen und ich habe so ziemlich alle Therapieformen durch!

    Was von dem was July schreibt stimmt nicht?
    Das wahre Leben sieht so aus, dass jeder Tag anders ist, jeder Mensch mit Diabetes anders ist und deshalb jeder die für ihn optimale Therapie finden muss.

    Arztgespräch über Diabetes? Was soll ich denen erklären?

    Und nochmal: Die von dir so verächtlich gemachten "technischen Helferleins" funktionieren nur, wenn man auch versteht was man macht. GRUNDVORAUSSETZUNG für eine Insulinpumpe für Erwachsene ist zum Beispiel
    das sichere Beherrschen der ICT. Und wenn die nicht funktioniert, weil zum Beispiel die Wirkprofile der Langzeitinsuline nicht zum eigenen Bedarf passen oder der Bedarf z.B. hormonell bedingt stark schwankt, ist eine Insulinpumpe ein guter Weg.
    Wenn die Hypwahrnehmung im Laufe der Jahre immer schlechter wird - Hyposchulungen bringen da irgendwann auch nichts mehr - dann kann ein CGMS oder Libre2 helfen, den Alltag sicherer zu machen.

    Alle 2 Stunden den Wecker stellen, um auf CGMS zu gucken, finde ich allerdings auch etwas seltsam. Dass Ding klingelt doch, wenn was ist...
     2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 04.03.2020 00:11:33 | IP (Hash): 927509326
    X
    Bearbeitet von User am 04.03.2020 17:32:14. Grund: Löschen
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 1430
    Mitglied seit: 11.02.2019
    am 04.03.2020 20:50:53 | IP (Hash): 1792078437
    Elfe schrieb:
    Sorry July,
    meine Beiträge beruhen aufgrund meiner persönlichen Erfahrung ~ schon sehr viel länger als deine !
    Sowohl Typ 1 bei mir im Typ 2-Umfeld.
    M. E. klamüserst du dir irgendwas zusammen aus dem Internet.
    Das wahre Leben sieht anders aus - im Arztgespräch … .
    Und wie du eigentlich wissen könntest, war nur meine Erstdiagnose LADA und keineswegs 'stabil', mit 3c (was du für dich meinst) obendrauf.

    Technische Helferleins ersetzen nicht das Kleine Einmaleins der Diabetesgrundlagen !



    Das erste was mir meine Diabetespraxis gelernt hat, JEDER Diabetes ist anders. Das ist alles was ich mitteilen wollte.
    Und falls du richtig gelesen hast, habe ich geschrieben, dass es mit Restfunktion wieder anders ist als ohne, stabiler oder mehr Chaos. Und das Restfunktion insb. die Lada-Fraktion hat. Und da wirst du mir bestimmt zustimmen, dass Lada Diabetiker eher eine Restfunktion haben als klassische Typ1er. Wobei es auch dort möglich ist. Das war nicht persönlich an dich gerichtet.

    Und es stimmt, dass technische Geräte definitiv nicht die Grundlagen ersetzen, aber sie erleichtern den Alltag und sind bei einigen Diabetikern einfach notwendig.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 05.03.2020 00:08:25 | IP (Hash): 927509326
    Liebe July,
    alles gut !
    Finde übrigens bemerkenswert, wie du innerhalb kurzer Zeit vieles zur Behandlung deiner Diabetes-Erkrankung weißt :-)
    Und du hast dich für eine Pumpe entschieden !?
    Aufgrund was, vermute mal vermeiden von pieksen und spritzen !?
    ~ Meine Angst liegt da eher auf Alles was klebt (eben auch Zugang), meine Haut reagiert mit Ekzemen darauf. ~ (Wiederholter Allergietest hat wieder nix gebracht, dafür gibt's leider keine eindeutigen Messmethoden.)

    Auch habe ich sehr viel länger gebraucht, mit dem anfänglichen Mahlzeiteninsulin klarzukommen.
    Zu Anfang engmaschige Termine und dann wochenlange Schulung abends nach der Arbeit.
    BZ nach 1. LADA-Diagnose ging so, trotz Stress-Hormone völlig gegenläufig der Theorie bzgl. BZ-steigernd.
    Und dann noch die anderen 'Baustellen', wie bei dir, Magen/Darm + Laktoseintoleranz; 3c-Diagnose nach mehreren Jahren.

    Mit Restfunktion als LADA + 3c war/ist für mich ICT noch am einfachsten/logisch zu händeln.
    Und ja, bin kein 'klassischer Typ 1er', werde nur wie ein 1er behandelt.

    Bzgl. 'Technische Helferleins' ist so beruflich begründet, da bin ich genaueres gewöhnt, als das im privaten Leben nutzbar und habe ich damit echt schwer getan.
    Bin deshalb jedes Quartal gespannt, was so im Labor denn wirklich als HbA1c-Wert bestimmt wird.
    Erstaunlich gut im Vergleich zu den BZ-Werten per Handgerät.

    Gruß Elfe
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1430
    Mitglied seit: 11.02.2019
    am 05.03.2020 18:00:06 | IP (Hash): 1792078437
    Elfe schrieb:
    Liebe July,
    alles gut !
    Finde übrigens bemerkenswert, wie du innerhalb kurzer Zeit vieles zur Behandlung deiner Diabetes-Erkrankung weißt :-)
    Und du hast dich für eine Pumpe entschieden !?
    Aufgrund was, vermute mal vermeiden von pieksen und spritzen !?
    ~ Meine Angst liegt da eher auf Alles was klebt (eben auch Zugang), meine Haut reagiert mit Ekzemen darauf. ~ (Wiederholter Allergietest hat wieder nix gebracht, dafür gibt's leider keine eindeutigen Messmethoden.)

    Auch habe ich sehr viel länger gebraucht, mit dem anfänglichen Mahlzeiteninsulin klarzukommen.
    Zu Anfang engmaschige Termine und dann wochenlange Schulung abends nach der Arbeit.
    BZ nach 1. LADA-Diagnose ging so, trotz Stress-Hormone völlig gegenläufig der Theorie bzgl. BZ-steigernd.
    Und dann noch die anderen 'Baustellen', wie bei dir, Magen/Darm + Laktoseintoleranz; 3c-Diagnose nach mehreren Jahren.

    Mit Restfunktion als LADA + 3c war/ist für mich ICT noch am einfachsten/logisch zu händeln.
    Und ja, bin kein 'klassischer Typ 1er', werde nur wie ein 1er behandelt.

    Bzgl. 'Technische Helferleins' ist so beruflich begründet, da bin ich genaueres gewöhnt, als das im privaten Leben nutzbar und habe ich damit echt schwer getan.
    Bin deshalb jedes Quartal gespannt, was so im Labor denn wirklich als HbA1c-Wert bestimmt wird.
    Erstaunlich gut im Vergleich zu den BZ-Werten per Handgerät.

    Gruß Elfe



    Hallo Elfe,
    wir kapern zwar mal wieder etwas das Thema.
    Aber ja, ich habe mittlerweile die Pumpengenehmigung :D, warte aber leider immer noch auf die Einweisung seit ein paar Wochen :(

    Ich habe von Anfang an bei der ICT mit I-ports gespritzt (Umgebaute Pumpenkatheter, die man nur alle drei Tage wechseln muss und über eine Membran und den Teflonschlauch das Insulin spritzt per Pen, ohne zusätzlich stechen zu müssen).
    Deshalb war das nicht mehr Pieksen müssen, nicht der Haupt-Grund.
    Vielmehr hat mich die gesamte ICT körperlich und psychisch sehr belastet. Kombi also aus Spritzenphobie, Morbus Crohn Erkrankung, schwankenden Insulinbedarf der mit Toujeo nicht gut händelbar ist (nachts auch höhere Werte als tagsüber) und nicht in der Öffentlichkeit spritzen wollen.

    Ich habe auch eine stark ausgeprägte Pflasterallergie. Aber warum auch immer vertrage ich die Sensorpflaster vom Libre und auch die Katheter vom I-Port gut. Toitoitoi ;)
    Solange man mit der ICT klar kommt, besteht ja kein Grund eine Pumpe tragen zu müssen.

    Ich habe das Glück, dass ich von Anfang an meinen Libre Sensor getragen habe und da sehr intensiv ausgewertet habe. So dass ich schnell gemerkt habe, auf was ich wie mit dem BZ reagiere. Wobei an manchen Tagen der BZ auch unerklärbar verrückt spielt. Mit reinen Punktmessungen käme ich nicht klar. Frage mich immer, wie das andere hinbekommen (bzw. haben vor den CGMs).

    LG July