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neu diagnostiziert und nun totale Panik

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    am 06.06.2020 10:20:52 | IP (Hash): 1955652696
    Mache einfach mal eine Proberechnung mit 150 - bis dahin ist normal - und mit leicht erhöhten 200. TG unter 150 würde ich bei dir für relativ unwahrscheinlich halten.

    Beste Grüße, Rainer
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    am 06.06.2020 10:35:38 | IP (Hash): 2120864078
    Danke, mach ich!
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    am 06.06.2020 12:12:58 | IP (Hash): 1955652696
    Neu_hier schrieb:
    Kann ich denn normale Werte erreichen auch wenn ich noch weit weg vom Normalgewicht bin?
    Und was wäre denn ein guter c Peptid-Wert. Kann der auch wieder besser werden?

    Der c-Peptid-Wert ist gut. Der sagt nur, dass deine BSD noch ziemlich viel leisten kann. Wenn du es schaffst, die Insulinresistenz (IR) abzubauen, dann reicht dein Eigeninsulin vermutlich wieder aus. Dieser Wert wird später auch nicht mehr bestimmt. Jetzt bei der Diagnose ist er zum Ausschluss von Typ1-Diabetes wichtig.

    Ja, du kannst auch mit zu hohem Gewicht normale Werte erreichen. Das Problem ist nicht das Übergewicht an sich, sondern das Fett in der Leber (NAFL) und BSD, was nicht dort hin gehört und Hauptursache für die IR ist. Zum Glück wird auch das zuerst wieder abgebaut. Allgemein sagt man, dass mit den ersten 5% Gewichtsreduzierung bereits eine starke Verbesserung der BZ-Werte einher geht.

    Neben der Gewichtsreduzierung ist übrigens regelmäßige Bewegung auch sehr wichtig im gegen NAFL und IR.

    Beste Grüße, Rainer
    Bearbeitet von User am 06.06.2020 12:15:02. Grund: .
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    am 07.06.2020 10:21:45 | IP (Hash): 2120864078
    Dankeschön Rainer!

    Heute ist Tag 5 nach Diagnose.
    Meine Morgenwerte (nüchtern) sinken von16,5 auf 11 auf 9,6 auf 8 auf 6,7 mmol/l bei stark reduzierter Nahrungsaufnahme und regelmäßigen Spaziergängen.
    Gerade habe ich 5,5 gemessen, habe aber auch noch nichts gegessen.
    Am Vortag der Diagnose lag mein Wert nach einer großen Portion Chilis mit Kartoffeln/Bohnen/Mais bei 28... deshalb bin ich ja dann am nächsten Tag zum Arzt und habe meine Quittung bekommen. Meine Angst ist nach wie vor groß.
    Ich habe nur an den ersten beiden Tagen abends 500 mg Metformin genommen und dann selbst weggelassen, weil mir abends schon vor Tabletteneinnahme übel war. Da meine Werte trotzdem weiter fielen, hab ich es auch am nächsten Abend nicht genommen. Und meine Werte sinken trotzdem.
    Mittlerweile sehe ich unscharf. Das soll sich, wie ich gelesen habe, wieder geben? Einen Augenarzttermin mach ich mir trotzdem.
    Dazu habe ich jetzt Fragen:
    Verstehe ich es richtig, dass das Metformin nur die Leber an der Glukoseausschüttung bremst und das wiederum die BSD entlastet, weil sie weniger Insulin ausschütten muss? Kann sich die Glukoseausschüttung denn nicht ohne Medis wieder normalisieren, sodass das Insulin nicht unnötig produziert wird? Oder geht das nur noch mit Metformin, ist es sogar besser Metformin von Beginn an zu nehmen? Welche Nachteile hat das Medikament für die BSD und Leber?
    Was ist eíne Remission, nur eine Blutzuckerwerteverschönerung oder doch eine gesunde Stoffwechsellage?
    Ich hoffe, ihr versteht was ich mit meinen Fragen meine... o jeee mineee
    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag - Bea





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    am 07.06.2020 12:42:04 | IP (Hash): 861296216
    Gesund kann der Mensch essen und trinken, was und wie viel er will, und der BZ schlängelt sich vollautomatisch immer im gesunden Bereich bis in kurzzeitigen (Minuten) Spitzen nach viiiel Glukose um 8 mmol/l. Diabetisch defekt schlängelt er sich meistens zunächst in den Spitzen und mit der Zeit aber auch sonst immer höher.
    Komplette Remission bedeutet das gelungene Zurückdrehen des Geschlängels in den gesunden Bereich ohne Medis "einfach" gezielt mit dem persönlichen Essens- und Bewegungs-Verhalten.

    Wenn die Remission erreicht und eingewöhnt ist, werden häufig auch wieder glukosehaltigere Ausnahmen(!) toleriert, also ohne dass der BZ damit prompt wieder gewaltig(!) ansteigt und dann womöglich gleich wieder in den höheren Verlauf startet. Aber wenn man die Ausnahmen zur Regel werden lässt, wird dann schnell auch wieder der diabetische Verlauf zur Regel.

    Metformin bremst die Glukoseausgabe der Leber. Um wieviel, ist bis heute nicht recht klar. Um bis zu 50%, habe ich schon mal als Herstellerangabe gesehen. Praktisch alle Nutzenbeobachtungen zu Metformin lassen sich als Interpretationen/Deutungen aus diesem Bremsen verstehen.
    Typ 2 typisch ist, dass die Leber zunehmend immer mehr Glukose ausgibt, als verbraucht wird. Wenn es gelingt, diese Mehrausgabe ohne Metformin so weit zu verringern, wie beabsichtigt, besteht kein Grund zur Einnahme. Daumendrück :)

    ----------------------------------------------
    Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
    Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen (in der Spitze etwa ne Stunde danach max 140-160 mg/dl) passen und wann am Tag welche Bewegungsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 07.06.2020 12:42:10 | IP (Hash): 861296216
    Gesund kann der Mensch essen und trinken, was und wie viel er will, und der BZ schlängelt sich vollautomatisch immer im gesunden Bereich bis in kurzzeitigen (Minuten) Spitzen nach viiiel Glukose um 8 mmol/l. Diabetisch defekt schlängelt er sich meistens zunächst in den Spitzen und mit der Zeit aber auch sonst immer höher.
    Komplette Remission bedeutet das gelungene Zurückdrehen des Geschlängels in den gesunden Bereich ohne Medis "einfach" gezielt mit dem persönlichen Essens- und Bewegungs-Verhalten.

    Wenn die Remission erreicht und eingewöhnt ist, werden häufig auch wieder glukosehaltigere Ausnahmen(!) toleriert, also ohne dass der BZ damit prompt wieder gewaltig(!) ansteigt und dann womöglich gleich wieder in den höheren Verlauf startet. Aber wenn man die Ausnahmen zur Regel werden lässt, wird dann schnell auch wieder der diabetische Verlauf zur Regel.

    Metformin bremst die Glukoseausgabe der Leber. Um wieviel, ist bis heute nicht recht klar. Um bis zu 50%, habe ich schon mal als Herstellerangabe gesehen. Praktisch alle Nutzenbeobachtungen zu Metformin lassen sich als Interpretationen/Deutungen aus diesem Bremsen verstehen.
    Typ 2 typisch ist, dass die Leber zunehmend immer mehr Glukose ausgibt, als verbraucht wird. Wenn es gelingt, diese Mehrausgabe ohne Metformin so weit zu verringern, wie beabsichtigt, besteht kein Grund zur Einnahme. Daumendrück :)

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    am 07.06.2020 13:46:08 | IP (Hash): 2120864078
    Danke Jürgen.
    Welche Blutwerte zeigen mir denn, wies um die Leber mit der Glukosearbeit bestellt ist?
    Und würdest du Metformin an meiner Stelle nehmen oder abwarten?

    LG
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    am 07.06.2020 18:29:16 | IP (Hash): 861296216
    18 mg/dl sind 1 mmol/l. Meine max 140-160 mg/dl in der unregelmäßigen Stundenspitze, besser meistens nur 120-140, sind gerundet 8-9 mmol/l, besser eben 6,5-8. Damit würde ich einen Nüchternwert um 4-6 erwarten.

    Wenn das Absenken des BZ über 14 und mehr Tage ausbliebe, würde ich an Deiner Stelle wahrscheinlich Metformin nehmen. Allerdings für gegen das dumme Magengefühl in ganz kleinen Dosen langsam einschleichen. Daumendrück :)

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    Mitglied seit: 03.06.2020
    am 07.06.2020 20:53:13 | IP (Hash): 2120864078
    Hallo,
    bisher geht er ja stetig nach unten.
    Beim Aufwachen hatte ich 6,7, von um 10:00 bis um 18:00 Uhr lag ich zwischen 5 und 5,5. Zum Mittag gabs ne kleine Portion Fisch mit Brokkoli, danach kein Anstieg? Nach dem Abendessen, welches nur aus gegarten Gemüse (Karotten) bestand, bin ich nach 2 Stunden auf 7. Also sind Möhren nix für mich...
    wie gesagt, ich lerne und lerne...

    danke Jürgen für deine Rückmeldung
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    am 07.06.2020 21:22:30 | IP (Hash): 1955652676
    Hallo Neue,

    hier hast du mal eine Anleitung mit den Zielwerten für eine gute BZ-Führung:
    https://a7582688-a1e5-4056-88a2-dfd422642832.filesusr.com/ugd/32a606_b02597c39b5c4f6e9b6f2291ca6c9d08.pdf

    Erstaunlicherweise bist du schon fast im wünschenswerten Zielbereich - Glückwunsch und weiter viel Erfolg. :=)

    Die Nüchternwerte reagieren langsamer. Wenn die in ein paar Woche nicht auch in der Nähe des Zielwertes angekommen sind, dann solltest du dich intensiv darum bemühen, dass du Metformin verträgst. Wenn es so weit ist, dann frage am besten noch mal nach ein paar Tipps.

    Beste Grüße, Rainer
    Bearbeitet von User am 07.06.2020 21:33:18. Grund: .
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    am 18.06.2020 21:30:28 | IP (Hash): 1311467637
    Hallo,
    anbei ein kleines Update, weil ich heute beim Hausarzt war und nun verwirrt bin...
    Meine Blutzuckerwerte bewegen sich jetzt 2 Wochen nach Diagnose und dem Beginn einer Diät in
    Bereichen von 4,5 bis 5,7. Die Werte sind also gut. Ich war heute zur Wertebesprechung, weil noch
    Antikörper ausstanden/ausstehen. Jetzt meinte der Doc ich hätte wahrscheinlich doch Typ 1, weil mein Antikörperwert GLDH??? 6,4 U/l beträgt. Bis 5 ist wohl normal. Und ich muss unbedingt Metformin nehmen, weil ich meinen Langzeitzucker sonst nicht senken kann. Hääää? Wenn ich die nächsten 2-3 Monate nur gute Werte messe, muss doch automatisch auch der HbA1c sinken... Das verneinte mein Hausarzt.
    Ich heim und gegoogelt und keinen Antikörper GLDH gefunden, aber einen Leberwert mit dem Namen.
    Der Antikörper heißt doch GADA...oder? Meint ihr das mir da der falsche Wert abgenommen wurde und der Arzt da was verwechselt, er ist kein Diabetologe?
    LG Bea
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    am 18.06.2020 21:33:48 | IP (Hash): 1311467637
    Ich möchte noch was ergänzen.
    Ich habe seit vielen Jahren (über 20) einen Tumor an der Hypophyse, der permanent das Hormon Prolactin (Stress- und Stillhormon) freisetzt und meine Hormone durcheinanderwirbelt. Meint ihr das beeinflusst den Blutzucker? Da hab ich noch nichts richtiges dazu im Netz gefunden...
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    am 18.06.2020 22:17:36 | IP (Hash): 1266447864
    Hallo Bea,

    also mit dem HbA1C liegst du definitiv richtig und dein Arzt falsch.
    Wenn die Blutzuckerwerte generell sinken, dann sinkt natürlich auch der HbA1C, da dieser den Durchschnitt der Blutzuckerhöhe in den letzten 8-12 Wochen wiedergibt.

    Hast du die Laborwerte ausdrucken lassen? Nicht, dass er sich nur versprochen hat.
    Prinzipiell sind alle Ärzte nur Menschen und machen - gar nicht mal so selten - auch Fehler. Darum kann es schon sein.

    Es gibt insg. mehrere Antikörper, die für einen Typ1 sprechen können.
    Bei mir wurde damals untersucht:
    -Autoantikörper gegen Zink-Transporter
    - Insulinantikörper (IAA)
    - Glutamat-Decarboxy-lase- Antikörper (GADA)
    - Tyrosinphosphatase Antikörper (IA-2)
    - Inselzell-Antikörper (ICA)

    Von GLDH habe ich noch nie was gehört.. Kann natürlich echt sein, dass er es verwechselt hat, sollte zwar nicht passieren, aber ja..
    Wenn du dir unsicher bist, frage deinen Arzt nochmal detailliert.

    Lg
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    am 18.06.2020 22:22:29 | IP (Hash): 1266447864
    Ich habe mal ganz kurz gegoogled und bin da auf diesen Artikel/Studie gestoßen:
    https://www.diabetesinformationsdienst-muenchen.de/aktuelles/nachrichten/nachrichten-aus-der-diabetesforschung/news/article/rolle-des-gehirns-fuer-den-blutzuckerspiegel-altersabhaengig//index.html

    Bei solchen Fragen wärest du sicher besser bei einem guten Endokrinologen aufgehoben. Es gibt neben Typ1 und Typ2 auch noch jede Menge Sonderformen. Eine Diabetes-Form kann durch eine gestörte Hormonproduktion entstehen, Typ3d. Hier auch mal ein Link:
    https://www.diabetesinformationsdienst-muenchen.de/erkrankungsformen/seltene-formen/gestoerte-hormonproduktion/index.html
    Ob jetzt dein Fall dazugehört, ist natürlich fraglich. Da musst du echt zu einem Spezialisten (=Endokrinologen). Ein Hausarzt ist mit dem ganzen natürlich überfordert
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    am 18.06.2020 22:32:23 | IP (Hash): 1552659776
    [quote=Neu hier;105337] Und ich muss unbedingt Metformin nehmen, weil ich meinen Langzeitzucker sonst nicht senken kann. Hääää? Wenn ich die nächsten 2-3 Monate nur gute Werte messe, muss doch automatisch auch der HbA1c sinken... Das verneinte mein Hausarzt.[/quote]
    Da muss Deinem HA was an Info fehlen, denn den HBA1c gibt's nur kurzfristig scheinbar unabhängig vom BZ. Aber wenn Du so weiter machst, kann er ja bei Dir super dazu lernen ;)
    Und das geht dann auch gleich weiter. Denn wenn Du dir 24/7 sonen gesunden BZ machst, geht das - Antikörper hin oder her - nicht ohne ausreichend eigenes Insulin. Und unabdingbare Bedingung für Typ 1 ist nun mal das Absterben der eigenen Insulinproduktion. Das kann in seltenen Fällen auch beim Typ 1 langgsam gehen wie bei LADA.
    Aber da würde Metformin nicht wirklich helfen, denn das bremst mit seiner wesentlichen Wirkung die Glukoseausgabe der Leber. Aber die gibt ja bei Typ1 und auch bei LADA nicht zuviel aus, sondern denen fehlt für das normale Verarbeiten der normalen Glukosemengen einfach die normale Menge an Insulin.

    Klar kann Dein allerengster Lebenspartner Tumor ne Menge durcheinander bringen, direkt oder indirekt oder irgendwie auch die Blutzuckerei, aber so lange Du die noch so toll auf die Reihe kriegst, würde ich mir an Deiner Stelle da keinen Kopf drum machen und erstmal sehr beruhigt wg des tollen BZ-Gelingens die weitere Entwicklung beobachten. Daumendrück :)

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    am 19.06.2020 06:39:56 | IP (Hash): 1311467637
    Vielen vielen Dank für eure Antworten.
    Ich habe den Laborbefund als Ausdruck mit genommen und da steht tatsächlich GLDH (kein Hörfehler). Da ihr den Wert, als "alte Hasen", nicht kennt, scheint es wirklich ein Fehler zu sein.
    Ich rufe heute beim Arzt an um nachzuhaken.
    Übers Wochenende mache ich nach Bauchgefühl weiter, lasse bei meinen Werten auch das Metformin weiterhin sein. Meine Endokrinologin, die mich Jahre nicht gesehen hat, werde ich auch mal wieder beehren. Jetzt studiere ich eure Links und bedanke mich aufs Schärfste für eure Rückmeldungen!
    Ich schreibe sicher bald was raus gekommen ist...
    Einen schönen Tag euch!

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    am 19.06.2020 07:46:05 | IP (Hash): 1651516718
    Hallo Neue,

    GLDH ist eindeutig ein Leberwert, der mit 5,0 U/l bei Frauen und 7,0 U/l bei Männern als Grenzwert bei dir etwas erhöht ist. Ich würde auf die leichte Erhöhung nicht viel geben, weil deine Leber jetzt bei der Entfettung sehr große positive Änderungen durchmacht. Ein Diabetesantikörper ist es auf keinen Fall, July hat dir ja oben alle möglichen aufgezählt.

    Lass dir jetzt bitte von niemanden eine andere Diabetesart einreden. Das was du mit der hypokalorischen Ernährung gemacht hast und das, was dabei raus gekommen ist, deutet total eindeutig auf Typ2-Diabetes mit nichtalkoholischer Fettleber und starker Insulinresistenz hin. Du bist auf dem richtigen Weg, verlasse den jetzt bloß nicht, nur weil andere dich verwirren.

    Metformin würde ich auch so sehen, wie du es siehst.

    Prolactin kann durchaus bei der Entstehung deines Diabetes eine Rolle gespielt haben, siehe dazu der Link von July. Es wäre auch denkbar, dass dadurch manchmal die BZ-Werte durcheinander gewürfelt werden. Da du so etwas aber bisher nicht häufig beobachtet hast, wird es bei dir kaum von entscheidender Bedeutung sein.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 20.06.2020 09:08:12. Grund: .
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    am 19.06.2020 13:35:20 | IP (Hash): 1311467637
    Hallo, man kommt da echt ins Grübeln und denkt der Hausarzt müsste sich angesichts der hohen Diabetesrate in der Bevölkerung auskennen, aber ich bleibe bei meinem Bauchgefühl und natürlich auch beim Abspecken. Danke Rainer für deine Einschätzung. LG Bea
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    am 08.11.2020 20:17:01 | IP (Hash): 777939774
    Hi :)

    Ich kann dich sehr gut verstehen, dass dies erstmal ein Schock war. Mir hat abgesehen von Zeit geholfen, den Schock zu überstehen, dass ich mich informiert habe. Ich habe unzählige Bücher gelesen, um mir ein eigenes Bild zu machen und mir Sicherheit zu schaffen.

    Alles Gute!

    "Krankheit kann heilsam sein." - Helga Schäferling