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Diabetes postprandial

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    am 24.09.2020 18:01:51 | IP (Hash): 1866417541
    Also ich hab z.B. eindeutig seit 1991 Diabetes Typ 2, damals diagnostiziert mit HBA1c 15,5 und morgens nüchtern über 400 mg/dl. Seit so um 20 Jahren bin ich insulinpflichtig, und seit so um 10 Jahren hatte ich keinen HBA1c mehr über 5,5. Mein aktuellster Anfang Juli war 5,0. Und natürlich würde ich bei jedem OGTT mit Werten über 300 auffallen.
    So wie Du Deinen Chef verstanden hast, geht das nicht. Aber vielleicht verstehst Du Deinen Chef, wenn er Dir schön langsam Schritt für Schritt erklärt, wie das in Fällen wie meinem geht ?

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
    Bearbeitet von User am 24.09.2020 18:04:03. Grund: Ergänzung
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    am 25.09.2020 09:51:12 | IP (Hash): 1122236688
    Willst du hier eigentlich provozieren, oder mich als kleines blödes Mädel darstellen. Das du einen hba1c von 5,0 hast, funktioniert durch deine Medikation und Deinen Lebenswandel. Gratuliere dazu.
    Mein chef meint den hba1c bei unbehandelten, nicht diagnostizieren Diabetikern. ICh werde im mitteilen, dass der internetguru gesagt hat, er sei im Unrecht mit seiner Meinung und dass er lieber laut Dr. Jürgen zukünftig dem nbz bzw. Ogtt vertrauen soll.
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    am 25.09.2020 11:54:04 | IP (Hash): 224428136
    DanielaW schrieb:
    Willst du hier eigentlich provozieren, oder mich als kleines blödes Mädel darstellen. Das du einen hba1c von 5,0 hast, funktioniert durch deine Medikation und Deinen Lebenswandel. Gratuliere dazu.
    Mein chef meint den hba1c bei unbehandelten, nicht diagnostizieren Diabetikern.


    Da gebe ich Deinem Chef vollkommen Recht. ABER es gibt ne ganze Reihe von Menschen mit Typ 2 in den Anfangsjahren, die vom Hang ihres BZ zum höheren Ansteigen wissen und den noch locker mit passendem Essen oder/und Bewegen im gesunden Rahmen halten und damit auch den HBA1c - und dann will der Patient oder der Dok das mal genau wissen, und da kommt dann zum gesunden HBA1c der diabetische oGTT.
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    am 25.09.2020 11:57:24 | IP (Hash): 1122236688
    Ja eben, weil sie gezielt dagegen vorgehen, wenn sie dies nicht machen würden wäre wohl der hba1c zu hoch, oder?⁸
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    am 25.09.2020 13:04:33 | IP (Hash): 224428136
    Genauso. Und wenn Du nun das Blut von denen zum Testen kriegst, hast Du Glukose und HBA1c, die nicht zusammenpassen ;)

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    am 25.09.2020 13:59:19 | IP (Hash): 1122236688
    ?....soll heißen?
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    am 25.09.2020 14:57:16 | IP (Hash): 1122236688
    Ich versuche mal zu übersetzen, deiner Meinung nach taugt der hba1c nicht zur Diagnose bzw. Ausschluß
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    am 25.09.2020 16:48:17 | IP (Hash): 224428136
    DanielaW schrieb:
    Ich versuche mal zu übersetzen, deiner Meinung nach taugt der hba1c nicht zur Diagnose bzw. Ausschluß


    Du hattest geschrieben:
    Ja eben, weil sie gezielt dagegen vorgehen, wenn sie dies nicht machen würden wäre wohl der hba1c zu hoch, oder?

    Ich hatte geantwortet:
    Genauso. Und wenn Du nun das Blut von denen zum Testen kriegst, hast Du Glukose und HBA1c, die nicht zusammenpassen

    Und wie passt darauf jetzt Dein absolut freundlichkeitsbefreiter messerscharfer Schluss?

    Noch mal ganz einfach zur Sache:
    Der HBA1c ist ein Blutzuckerwert. Er bezeichnet den Prozentsatz der verzuckerten roten Blutkörperchen (einer speziellen Sorte). Wo Blutkörperchen etwa 120 Tage leben, haben wir damit immer den Durchschnitt des Blutzuckers der letzten 3 Monate. Allerdings ohne kurzzeitig höhere Spitzen, wenn welche aufgetreten sind.
    Denn die Blutkörperchen verzuckern erst nach 3-5 Stunden irreversibel. Nach kürzer anhalten BZ-Spitzen löst sich die Verzuckerung wieder ab. Also kann jemand jeden Tag mehrfach kurzzeitig BZ-Spitzen über 200 oder gar 300 haben und trotzdem einen HBA1c völlig gesunden HBA1c, wenn er zwischen den Spitzen z.B. 70 bis 100 mg/dl misst.

    Nun essen viele Leute nach den ersten Hinweisen vom Dok auf erhöhten Blutzucker Low Carb oder LOGI oder mediterran oder sogar ketogen und verhalten sich damit so, dass ihr Blutzucker weniger hoch ansteigt und weniger hoch verläuft. Also können sie auch keinen ungesund große Menge an Blutkörperchen verzuckern und somit keinen höheren HBA1c-Wert bilden, aber durchaus beim oGTT als diagnosereif auffallen.

    Das ist völlig logisch und normal und steht in überhaupt keinem Widerspruch zu der Erfahrung, dass beim Test von Leuten, die bis dahin ernährungsmäßig völlig normal gelebt und die sich auch nicht systematisch direkt nach den Mahlzeiten ne halbe Stunde bewegt haben, die Werte von HBA1c und oGTT zusammenpassen.


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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.