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Fragen zu oGTT Werten
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am 16.08.2020 10:53:46 | IP (Hash): 1257585248
Wuzlmama schrieb:
Hallo Rainer, ich vermute mal, dass meine Probleme morgens schlimmer sind als Abends. Denn ich bin gerade beim einschleichen von Metformin...und Abends habe ich gar keine Nebenwirkungen. Aber morgens nach dem Frühstück geht gar nicht :-( ich musste es wieder weglassen. Den ganzen Tag eine extreme Übelkeit und auch Unterzuckersymptome...
Hallo Wuzlmama,
Metformin baut seine Wirkung über mehrere Tage auf.Deshalb würde es keinen Sinn machen, es am Abend zu nehmen und am Morgen nicht. Wenn die Unterzuckerungssymptome am Morgen so stark sind, dann lasse Metformin versuchsweise weg und wenn es dir dann (möglicherweise erst nach ein paar Tagen) besser geht, dann nimm es lieber gar nicht mehr.
Noch mal ein paar Worte zu deinen BZ- und Insulin werten. Hier (aus Wikipedia: Insulin)
https://de.wikipedia.org/wiki/Insulin#/media/Datei:Glucose-insulin-day-german.svg
hast du erst mal den normalen Verlauf von Insulin nach einer Mahlzeit bzw. beim oGTT. Deine Werte, die sehr wahrscheinlich in mIU/l angegeben sind, musst du mal 7 nehmen, um sie mit der dort angegebenen Maßeinheit pmol/l vergleichen zu können. Du siehst dann, dass deinen Insulinwerte viel zu hoch sind, so wie das bei einer normalen Insulinresistenz der Fall ist. Bei einer Insulinresistenz werden aber mit dem vielen Insulin die BZ-Werte nur auf den Normalwert abgesenkt oder sie sind zu hoch, wenn die BSD das nicht mehr ganz schafft. Bei dir wird der BZ mit dem vielen Insulin zu weit nach unten gedrückt, was dich von den normalen insulinresistenten Leute unterscheidet. Es ist durchaus möglich, dass das Abnehmen auch bei dir durch das viele Insulin erschwert wird. Du kannst aber nicht die gleichen Strategien wie die normalen insulinresistenten anwenden, wie z.B. Metformin.
Bei dir könnte durchaus helfen, wenn du den Insulinspiegel möglichst gering hältst. Das ist relativ einfach möglich, indem du die KH entweder moderat (z.B. LOGI) oder sogar stark (z.B. LCHF oder Paleo) absenkst. Sieh dir diese und andere Low Carb Ernährungen mal näher an. Vielleicht kannst du dich mit einer davon anfreunden und sie hilft dir beim Abnehmen. Eine Ernährungsberaterin, die dich bei LC unterstützt, dürfte nur schwer zu finden sein. Die meisten werden dich wie alle ihre insulinresistenten Patienten beraten wollen, was deine Probleme mit niedrigem BZ verschärfen dürfte.
Alles Gute, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 17.08.2020 11:29:42. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 16.08.2020 16:31:55 | IP (Hash): 1621794996
Hallo Rainer!
Ja du hast Recht - die Arzthelferin beim Hausarzt mit der ich das Gespräch hatte, meinte auf keinen Fall Low Carb oder Fasten!
Letztes Jahr als ich die 20 Kilo abgenommen habe, da hab ich eigentlich immer nur 2 Mahlzeiten am Tag gegessen - und wenn Abends dann ohne KH (oder fast ohne) halt kein Brot und sowas.
Ich hatte da auch diese Unterzuckersymptome nicht so ausgeprägt. Im Gegenteil - ich habe sogar oft morgens nüchtern Sport gemacht und hatte sogar da keine Probleme.
Was mir noch einfällt. Diese ganzen Unterzuckersymptome habe ich schon Jahrelang...nur ich dachte immer es wäre der Kreislauf. Ich denke dass das Problem schon länger besteht. Ich hatte nur nie daran gedacht, dass es am Zucker/Insulin liegen könnte.
Wäre evtl ein Termin beim Endokrinologen eine Option?
Danke und schönen Sonntag -
am 16.08.2020 17:48:09 | IP (Hash): 1405894044
Was sagt eigentlich dein hba1c, laut ddg sind bei unter 5,7 Störungen kaum möglich. -
am 16.08.2020 18:06:24 | IP (Hash): 109100247
DanielaW schrieb:
Was sagt eigentlich dein hba1c, laut ddg sind bei unter 5,7 Störungen kaum möglich.
kurze Bemerkung dazwischen:
DDG bezieht sich AUSSCHLIESSLICH auf Störungen mit höher als gesundem BZ. Der Themenstarter hier hat ganz eindeutig ne Störung im Rahmen vom unteren gesunden BZ-Bereich und darunter. Also nix, wozu die DDG irgendwelche Anhaltspunkte liefern könnte :(
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 16.08.2020 18:22:50 | IP (Hash): 1405894044
Also definiert die ddg nur hba1c Werte welche nicht mehr gesund sind und haben im gesunden Bereich keine Ahnung.....aha -
am 16.08.2020 18:23:57 | IP (Hash): 1405894044
hoffentlich lernen die durch dich dazu -
am 16.08.2020 18:50:13 | IP (Hash): 1621794996
Hallo!
Dieser HbA1c wurde nicht abgenommen.
Was sagt der denn aus?
Ich habe diesen Wert nur 2016 mal abgenommen bekommen und da lag er bei 5 % -
am 16.08.2020 19:54:06 | IP (Hash): 109100247
https://diabetesinfo.de/fortgeschrittene/grundlagen-fortgeschrittene/hba1c.html Zitat daraus:
"Ein schlechtes HbA1c zeigt eindeutig eine schlechte Einstellung, während ein normwertiges HbA1c noch kein Beweis für eine gute Einstellung ist. Von einer guten Einstellung kann man nämlich nur dann sprechen, wenn keine größeren Schwankungen aufgetreten sind. (BZ-Spitzen gelten als potentiell zytotoxisch und mitverantwortlich für Gefäßschädigungen)
Und da BZ-Spitzen nicht allzulange dauern, die Glykierung aber erst nach etwa 4 Stunden irreversibel wird tauchen diese Spitzen nicht im HbA1c auf."
Für Dich hat der HBA1c-Wert keinerlei Bedeutung. Wo Du selbst in der möglichen Spitze beim oGTT deutlich unter 100 mg/dl geblieben bist,
Und noch einmal für Frau Labor:
Jede Fachaussage, dass jemand unter einem Fachgrenzwert gesund sei, kann sich ausschließlich nur auf die jeweils mit diesem Grenzwert verbundenen möglichen Krankheiten beziehen!
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 16.08.2020 19:58:00 | IP (Hash): 1405894044
Danke, ich teile es meinem Chef mit. Dieser Spinner, hat sogar Medizin studiert, wo er in kürzerer Zeit doch einfach nur Deine Beiträge hätte lesen müssen. Aber ein, er verschwendet seine Zeit an der Uni. -
am 16.08.2020 20:10:26 | IP (Hash): 109100247
Ehrlich? Ich glaub einstweilen nicht, dass Du den Mumm dafür aufbringst, ihm allein den Sachverhalt aus diesem Thread zu zeigen und uns seine Bewertung mitzuteilen. - Wenn ich mich in Dir getäuscht haben sollte, will ich das gern zugeben.
Vielleicht als Zugabe: Hatte erst Anfang Juli meinen letzten Checkup mit HBA1c 5,0. Hab allerdings seit 1998 insulinpflichtigen Typ 2. Bin ich jetzt plötzlich auch gesund?
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.