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LADA Diabetes normaler C-Peptid - Insulin sinnvoll?
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am 24.08.2020 18:16:38 | IP (Hash): 974942215
Hallo liebe Gemeinde,
bin neu hier und deshalb zunächst einmal eher Konsument als Beitragender, vielleicht später einmal auch andersherum ;-)
Bei mir wurde vor ca zwei Monaten nebenbei im KH entdeckt, dass mein Nüchternblutzucker zu hoch ist (um die 130 mg/dl).
Daraufhin wurde während meines KH Aufenthalts immer mal 1-2 Stunden nach dem Essen Blutzucker gemessen, da hatte ich dann je nachdem, was ich gegessen hatte, zwischen 140 und 240 mg/dl. Langzeitwert war bei 7,2.
Da ich an einer anderen Autommunerkrankung leide (Colitis Ulcerosa) und normalgewichtig, sowie 39 Jahre alt bin, war der Verdacht da, dass es sich eher um Typ 1 Diabetes (LADA) handelt, als um Typ 2.
Allerdings war mein C-Peptid gut in der Norm (nicht nüchtern; nehme noch kein Insulin), bei 3,45 - Referenz: 0,78 - 5,19, daher habe ich erst Mal Metformin bekommen und es hieß, dass ich vllt doch Typ 2 bin. Das Metformin hat meine Nüchternwerte scheinbar runtergebracht (so auf 80 und 90).
Es wurden dann aber trotzdem auf meine Bitte hin Antikörper bestimmt mit dem Ergebnis, dass da so einiges zu finden war: GAD 2000, ZnT8 400, IA2 190, Rest war normwertig, und ich soll nun auf Basalinsulin (Tresiba) umsteigen, statt Metformin zu nehmen.
Metformin habe ich seit 5 Tagen abgesetzt, da Darmbeschwerden und weil es laut Diabetologen wohl keinen Sinn mehr macht, wegen der Antikörper. Ich merkte jedoch, dass mein Nüchterblutzucker etwa zwei Tage nach Absetzen von Metformin wieder bei über 100 mg/dl liegt. D.h. Metformin hat wohl was gebracht.
Das führte beim Diabetologen nun zu der Vermutung, dass bei mir sowohl ein Autoimmunprozess im Gange ist als auch eine Insulinresistenz vorliegt. Dafür spricht auch der relativ normale C-Peptid Level.
Meine BZ Werte habe ich derzeit in den letzten Wochen durch Bewegung und Low Carb Ernährung zunächst wohl ganz gut im Griff (selten höher als 160 mg/dl, aber auch selten unter 100 mg/dl).
So, lange Rede, kurzer Sinn, nun zu meiner Frage: hat jemand eine Idee, ob Insulin bei einem normalen C-Peptid Level dennoch sinnvoll ist und ob Metformin zusätzlich dazu genommen werden sollte oder eben nur Insulin oder nur Metformin und weiter beobachten, wie es sich entwickelt?
Ich habe viel darüber gelesen, dass eine frühzeitige Insulingabe die Beta Zellen wohl schont und den Zerstörungsprozess, in der Form wie dieser bei Typ 2 verläuft, wohl verlangsamt.
Den autoimmunen Zerstörungsprozess wird die Insulingabe aber vmtl nicht aufhalten können, (GLAUBE ICH) wobei es da anscheinend auch so Theorien gibt, die anderes besagen...
Würde mich über ein paar Meinungen freuen (natürlich keine Diagnosen ;-)).
Danke im Voraus und viele Grüße, Ron -
am 24.08.2020 19:46:04 | IP (Hash): 1271908337
Mit Deiner Colitis - hab die in der Verwandtschaft - würde ich für den Diabetes in jedem Fall Insulin vorziehen, und das als einzige Zucker-Medikation. Warum? Weil Insulin keine eigenen Beschwerden im Verdauungsbereich macht und direkt dosierbar ist. Und nach der Phase der Einstellung - würde an Deiner Stelle möglichst bald ein kurzwirkendes für’s Essen dazunehmen - ist das auch ein super Gradmesser für die übrige Gesundheit: Wann immer sich da was ändert, siehst Du das sofort am ungewöhnlichen BZ-Anstieg=Mehrbedarf. Und Deine Rest-Betas schonst Du mit jeder Stunde im Bereich um 80 mg/dl nüchtern und postabsorptiv, also um 3 Stunden nach jeder Einverleibung.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 24.08.2020 21:47:45 | IP (Hash): 1092331922
Lieber Jürgen,
vielen Dank für Deine Antwort - das was du da schreibst, leuchtet mir prinzipiell schon ein, das mit den Vorteilen - Dosierung, keine Nebenwirkungen v.A. bzgl Verdauungstrakt...
Aber wenn ich NUR Insulin nehme, tue ich nichts gegen die Insulinresistenz und kompensiere diese durch noch mehr Insulin, wenn man bedenkt, dass bei mir die Eigenproduktion ja noch normal ist, oder sehe ich das falsch? Würdest Du das mit Insulin von Außen genauso sehen, bei einem Typ 2 (und ohne Colitis)? Spielt es überhaupt eine Rolle, wie viel man noch selber produziert, oder ist Insulin im Zweifelsfall immer die bessere Option?
Übrigens, 80 mg/dl klingt ja gesünder als gesund, geradezu perfekt, kann es sein? Ich glaube, bei Nicht-Diabetikern sind die Werte doch nicht auch nach 3 Stunden nach dem Essen bei 80 mg/dl, oder doch?
Viele Grüße, Ron -
am 25.08.2020 20:53:33 | IP (Hash): 740336689
Hier mal eine Grafik zum gesunden Verlauf https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar
Wichtig für die munter produzierenden eigenen Beta-Zellen ist neben der gesund gedeckelten Stundenspitze der postabsorptive Verlauf für die meisten Stunden deutlich unter 100 mg/dl. Denn in den Stunden deutlich unter 100 können sie noch einen guten Teil ihrer Produktion für größere Spitzen speichern, während sie darüber immer mehr von ihrer Produktion sofort ausgeben müssen und so in Stress geraten. Und Typ-2-geschädigte Betas neigen wohl zu Stress und unter Stress dazu, mit der Ausgabe immer weniger vom Produktionsmolekül Proinsulin ordentlich in C-Peptid und Insulin zu teilen. Sie geben also immer mehr intaktes Proinsulin aus und machen sich selbst damit immer mehr Stress. Denn es braucht 10 Einheiten Proinsulin für die BZ-Wirkung von nur 1 Einheit ordentlich in C-Peptid und Insulin geteiltem.
Zu mehr zu Typ 2 schaust Du vielleicht auch mal in Diabetes nach der Schwangerschaft - kann Mann auch ohne Schwangerschaft kriegen ;)
Generell zu Deiner Arzt-Umschau:
Typ 1 setzt in der Diabetologie immer noch den Standard. Ordentlich behandelt wacht der mit 100-140 auf und misst die auch als Zielbereich vor den Mahlzeiten. Dazwischen mag der BZ ausfliegen, so hoch er will, wenn er nur immer wieder zurück findet.
Als scharfe Einstellung gilt der Zielbereich 80-120 mit den Stundenspitzen unter 200.
Das sind die Bereiche und Werte, die behandlungsmäßig angestrebt und von der Mehrzahl der Patienten deutlich bis weit übertroffen werden. Und vor dem Hintergrund ist zu bewerten, wenn auf nahezu gesunde Werte ohne Medis oder mit Metformin oder Basal nicht sonderlich aufgeregt reagiert wird.
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am 26.08.2020 08:46:44 | IP (Hash): 524603521
Lieber Jürgen,
und nochmals danke für Deinen Beitrag! Die Grafik ist ja echt interessant, auch der gesamte Artikel! Das werde ich mir mal zur Orientierung merken.
Auch Deine Erklärung zu der Produktion der Beta-Zellen leuchtet mir ein. Ich schließe jetzt daraus, dass eigentlich egal ist, wie viel Eigenproduktion noch da ist - wenn der Zucker zu hoch ist, dann reicht es nicht. Ich werde morgen mal mit meiner Ärztin sprechen, was sie denn dazu meint (evtl. Kombo aus Basal + ggf. Metformin, oder auch nicht, sowie Mahlzeiteninsulin im späteren Verlauf).
"Zu mehr zu Typ 2 schaust Du vielleicht auch mal in Diabetes nach der Schwangerschaft - kann Mann auch ohne Schwangerschaft kriegen ;)" - mache ich, danke ;)
Bitte entschuldige, aber Deinen letzten Satz habe ich nicht verstanden: "Und vor dem Hintergrund ist zu bewerten, wenn auf nahezu gesunde Werte ohne Medis oder mit Metformin oder Basal nicht sonderlich aufgeregt reagiert wird."
Danke und Gruß, Ron -
am 26.08.2020 11:19:47 | IP (Hash): 1866417543
Bezog sich auf Deine Arztsuche im anderen Fred. Alle Diabetologen kochen heute mit dem gleichen Wasser. Sie müssen sich nach dem selben immer dichteren Netz an Leit- und Richtlinien richten und für ihr Auskommen täglich so viele Behandlungen absolvieren, dass sie den jeweils vor ihnen sitzenden Einzelfall selbst dann am Bildschirm nachlesen müssen, wenn sie den schon viele Jahre medizinisch begleiten.
Und mit dem Blutzucker noch ohne Medis im guten Behandlungsrahmen wird da auch nirgendwo ne besonders drängende Termin-Eile gesehen.
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am 26.08.2020 11:43:47 | IP (Hash): 524603521
Ich verstehe ;)
Naja, das ist doch mittlerweile leider bei so gut wie allen Ärzten so, außer vllt, sie sie sind keine "Kassenärzte" und können es sich leisten, sich genügend Zeit für Ihre Patienten zu nehmen. Deswegen ist es auch so wichtig, dass man sich mit seinen Krankheiten selber auseinandersetzt.
"Und mit dem Blutzucker noch ohne Medis im guten Behandlungsrahmen wird da auch nirgendwo ne besonders drängende Termin-Eile gesehen." - in meinem Fall sind sie ja auch relativ entspannt, obwohl die Ärzte im KH das nicht waren, sie wollten mich auch nur ungern entlassen...
Nochmals vielen Dank!
P.S. Jürgen, hast Du eine Meinung zu meiner Annahme, dass man durch die Insulingabe die Beta-Zellen zwar entlastet, aber nichts am Fortschreiten des Autoimmunprozesses ändern kann?
Bearbeitet von User am 26.08.2020 11:56:23. Grund: Frage hinzugefügt -
am 26.08.2020 11:57:26 | IP (Hash): 1866417543
RonButterfly schrieb:
... obwohl die Ärzte im KH das nicht waren, sie wollten mich auch nur ungern entlassen.
Hey, Du warst nicht ansteckend und mit jedem weiteren Tag gesund für's Budget vom kranken Haus ;)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 26.08.2020 12:45:45 | IP (Hash): 524603521
hjt_Jürgen schrieb:
Hey, Du warst nicht ansteckend und mit jedem weiteren Tag gesund für's Budget vom kranken Haus ;)
Du raubst mir aber auch jegliche Illusion :-D
ich hatte noch ein EDIT mit einer Frage, da haben wir uns evtl. überschnitten, würde mich interessieren, ob Du dazu eine Meinung hast:
RonButterfly schrieb:
P.S. Jürgen, hast Du eine Meinung zu meiner Annahme, dass man durch die Insulingabe die Beta-Zellen zwar entlastet, aber nichts am Fortschreiten des Autoimmunprozesses ändern kann?
Danke und Gruß, Ron
Bearbeitet von User am 26.08.2020 12:46:37. Grund: Format -
am 26.08.2020 13:33:48 | IP (Hash): 1866417543
Nicht nur meine laienhafte, sondern selbstverständlich ist allgemeine Fachmeinung, dass die frühe komplette Insulintherapie (also ICT=Basal-Bolus) den zerstörerischen Autoimmunprozess verzögern hilft.
Und wenn der Arzt dann aber von sich (nicht von Dir!) aus auf ne mögliche Typ 2 Komponente anspricht, sag getrost, dass Du inzwischen von einigen armen LADAs gelesen hättest, die lange fälschlich als Typ 2 mit Tabletten usw. behandelt worden sind und bis zu ihrer richtigen Einsortierung und Behandlung erst belastende Folgekrankheiten entwickeln mussten.
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am 30.08.2020 21:24:42 | IP (Hash): 409965926
Hallo Ron,
bei mir sah es ähnlich aus.
Bei einer Routinekontrolle lag der Blutzucker nüchtern bei 135. HbA1C lag jedoch schon ein halbes Jahr vorher bei 6,5.
Irgendwann bin ich dann nach einem halben Jahr doch zum Diabetologen, nachdem Hausarzt meine Ängste nicht ernstgenommen hat. Mit oralen Glukosetoleranztest kam raus nüchtern 140, 2-Std.-Wert 215. Diabetes.. Ich habe selbst Morbus Crohn. Auch bei mir schlank, jung, etc. war ein Typ2 sehr unwahrscheinlich. Antikörper waren negativ. Da ich eine Bauchspeicheldrüsenentzündung durch ein Crohn-Medikament ein Jahr vorher hatte, wurde die Diagnose pankreopriver Diabetes (ähnlich einem Typ 1 Lada) gestellt. Meine BSD produziert noch Insulin, jedoch zu wenig. Hat auch die Insulin und C-Peptid-Messung während dem OGTT ergeben. Der Typ1 Verdacht ist aber irgendwie nie vom Tisch. Wurde jetzt sogar aus Bad Mergentheim (Diabetes-Krankenhaus) mit der Diagnose Typ1 entlassen..
Wie ging es bei mir weiter:
erstmal haben wir gar nichts getan. "Diät" ist bei mir aufgrund vom Crohn und zahlreichen Unverträglichkeiten nicht möglich. Als ich dann nach einem halben Jahr mit BZ Messen angefangen habe, waren die Werte nüchtern so um die 120-140, die gemessenen Essenspritzen jedoch auch max. 180. Ohne irgendwelche Medikamente.
Habe dann sehr viel Sport getrieben (min. 14 Stunden die Woche), dabei waren die Werte 2-Stunden nach dem Essen mal eins-zweimal gemessen bei 120. Also Thema in den Hintergrund.
Nach der bestandenen Sportprüfung habe ich das Sport-Niveau deutlich reduziert. Plötzlich finden die Symptome an. Nüchtern min. 160, nach dem Essen stundenlang über 200, nach einem Marmeladenbrötchen sogar mal 325. Ja, dann kam das Insulin, 3/4 Jahr nach der Diagnose. Erstmal habe ich mit Basalinsulin (Lantus) angefangen. Langsam von 2 IE auf insg. 8 IE erhöht. Anfangs sah es auch gut aus, jedoch nach 2 Monaten stiegen die PP-Werte wieder ständig über 200. So dass ich nach 2 Monaten auch ein Mahlzeiteninsulin dazubekommen habe. Seit März habe ich - aus anderen Gründen - mittlerweile eine Insulinpumpe.
Ich brauche sehr geringe Mengen Insulin (insg. ca. 8 Einheiten Basal und Bolus am Tag). Meine BSD arbeitet noch soweit mit, dass ich nach oben eine Art Grenze habe. Selbst wenn mal aufgrund der Pumpe (Katheterprobleme,etc.) kein Insulin abgegeben wird, dann hat das keine Ketoazidose, sondern nur etwas höhere Werte zu folge. Also meinen Grundbedarf schafft meine BSD dann noch soweit zu decken für kurze Zeit. Aber nach einigen Tagen deutlich zu wenig Insulin steigen die Werte wieder an.
Ich würde an deiner Stelle echt mit dem Tresiba anfangen. Vllt würde ich mit frühzeitigerem Basalinsulin noch immer kein Mahlzeiteninsulin brauchen. Aber wer weiß das schon.
Komplett aufhalten wird das Basalinsulin die Zerstörung deiner Bauchspeicheldrüse vllt nicht. Aber umso länger du eine Restfunktion behältst umso länger sind deine Werte deutlich stabiler, i.d.R. Die Bauchspeicheldrüse wird durch das Basalinsulin nämlich soweit unterstützt, dass sie sich nicht ständig überarbeiten muss.
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am 31.08.2020 10:44:32 | IP (Hash): 974942215
Hallo July,
danke, dass Du Deine Geschichte mit mir teilst. Klingt ja in der Tat relativ ähnlich.
Ich habe nun seit Freitagabend, den 28.8. mit 2 Einheiten Tresiba angefangen. Einen großen Effekt sehe ich nicht, aber es scheint mir, dass der Nüchternblutzucker etwas stabiler geworden ist und im Schnitt bei 95 mg/dl liegt. Nach KH-reichem Essen ist der Anstieg nun etwas weniger (nicht über 160 mg/dl) und geht nach zwei Stunden auf +- 100 mg/dl runter. Ich denke, das ist schon mal nicht schlecht. Aber meine Diabetologin meinte, dass ich wahrscheinlich schon noch Mahlzeiteninsulin brauchen werde, sie meint, dass das ihr das Bauchgefühl sagt. Wir probieren jetzt noch 2-3 Wochen nur mit Tresiba und Low Carb und dann schauen wir mal, wahrscheinlich nehme ich dann Mahlzeiteninsulin dazu, wenn ich viele Kohlenhydrate nehme. Bei Low Carb sind so gut wie keine Anstiege zu verzeichnen.
Zu den Werten sei allerdings noch gesagt: ich habe jetzt seit 2 Wochen auch noch das Libre 2 bekommen, und da habe ich beobachtet, dass der manchmal niedriger misst (auch wenn ich 15 Minuten Latenzzeit beachte), teilweise 20-30 Einheiten Unterschied, daher sind die Werte jetzt auch nur deswegen "besser". Diabetologin meinte, dass die Abweichungen nur im niedrigen Bereich vorkommen, aber ich bin mir da nicht so sicher. Habe mir jetzt Libre Teststreifen bestellt, weil sie ja keine Vergleiche mit anderen (Accu Check o.Ä.) akzeptieren. Mal schauen, was da rauskommt und dann ggf mit Abbott telefonieren...
LG, Ron
Bearbeitet von User am 31.08.2020 10:45:14. Grund: Rechtschreibung -
am 31.08.2020 21:27:09 | IP (Hash): 409965926
Hallo Ron,
Tresiba braucht 3-5 Tage bis es überhaupt eine Wirkung aufbaut. Zudem wird i.d.R. mit geringen Dosen angefangen, welche langsam bei Tresiba im 5-7 Tage Abstand bis zur benötigten Dosis gesteigert werden um Unterzuckerungen zu vermeiden.
Da du ja auch Colitis hast, wie kommst du denn damit und gleichzeitig Diabetes klar? Ich habe z.T. immer mal wieder die Situation, dass bei starken Bauchschmerzen mein Insulinbedarf sinkt. So bin ich nur mit Basalinsulin unterzuckert. Darum war bei mir Tresiba absolut nicht geeignet. Auch Toujeo eigentlich nicht. Nur Lantus (hatte ich anfangs und nicht gut vertragen) und Levemir kamen bei mir nicht in Frage, womit man sowas besser abfangen kann. Ich will dir damit absolut jetzt keine Angst machen. Das muss definitiv nicht bei jedem mit CED auftreten. Ich weiß auch nicht, ob das nur bei Crohn oder auch bei Colitis ein Thema ist. Aber solltest du sowas bemerken, bzw. vllt sogar bereits bemerkt haben, dann solltest du mit deinem Diabetologen reden, ob ein kürzer wirksames Basalinsulin in diesem Fall nicht besser wäre.
Eine Mahlzeiteninsulin für größere KH-haltige Mahlzeiten bzw. mal zur Korrektur ist sicher sinnvoll. Am Anfang kann es sein, dass du gar nicht KH zählen musst, sondern beispielsweise bei einem Teller Nudeln oder einer Pizza oder so fest bspw. 2-3 Einheiten Insulin spritzt. Und sonst halt nicht. Solche Schemas sind keine Seltenheit in deiner/unseren Situation.
Zum Libre2: meine Erfahrung seit März (vorher Libre1) und liest man auch sonst immer wieder: es gibt Sensoren die messen perfekt und Sensoren die messen 20mg/dl konstant zu wenig.
Darüberhinaus gibt es natürlich immer mal wieder den ein oder anderen Schrott-Sensor bzw. dass es bei manchen Patienten einfach gar nicht funktioniert.
Abbott tauscht keine Sensoren, die "nur" 20mg/dl zu wenig messen. Ist bei denen noch in der Toleranz. Da helfen auch die teuren Abbott Teststreifen nicht.. Teilweise finden sich Aussagen im Netz, dass selbst bei Abweichungen um die 60mg/dl nicht getauscht wird. Bei 20mg/dl hast du keine Chance. Habe ich selbst probiert. Bei mir hieß es sogar einmal als ein Sensor nach dem Starten nur LO und keine Messwerte verfügbar im Wechsel angezeigt hat, dass ich 24 Stunden! warten muss, vllt. stellt sich der Sensor noch ein...
Da diese 20mg/dl zu tief Abweichung häufiger vorkommt bei den Sensoren benutzen etliche informierte Nutzer die inoffizielle Methode. Patched Libre App (mit oder ohne LibreView Anbindung) und Xdrip. Darüber kann man A) die Werte kalibrieren B) werden die Daten jederzeit ohne Scan auf dem Handy angezeigt (Voraussetzung Handy immer in der Nähe und Bluetooth an) und C) gibt es dort deutlich bessere Alarme: individuell erstellbare mehrfache Hoch/Niedrig-Alarme sowie erneuter Alarm, wenn nach einer einstellbaren Zeit der BZ immer noch zu hoch/tief ist
Ist halt DIY und eigenes Risiko.
LG -
am 31.08.2020 22:59:53 | IP (Hash): 464047665
Auch die meisten der Sensoren, die bei mir mit Lesegerät und App von Abbott Scans von lo bis 60 bei gepieksten 100 bis 120 mg/dl angezeigt haben, ließen sich mit mit ner Fremd-App täglich passend kalibrieren (ist normal bei normalen CGMs) und auf diese Weise einwandfrei nutzen.
Ich bin mir sicher, dass Abbott mit Leichtigkeit seine Ausgabeseite um die Möglichkeit des täglichen Kalibrierens erweitern könnte, und hab eigentlich kein Verständnis dafür, dass sie's nicht tun.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 01.09.2020 09:34:57 | IP (Hash): 974942215
Hallo July,
das ist wirklich interessant, mit sich mit jmd in einer sehr ähnlichen Situation auszutauschen. Bei mir wurde ja das Thema mit dem Zucker zufällig neben der Colitis Diagnose entdeckt. Es sieht fast so aus, als wäre es gleichzeitig aufgetreten. Noch im Februar dieses Jahr hatte ich weder das eine noch das andere.
Zum Thema Unterzuckerung: nein, habe ich nicht mal ansatzweise, hatte seit gestern Abend irgendwann einen Anstieg von 90 auf 120 mg/dl (ohne was gegessen zu haben) und dann die Nacht über bei über 100 mg/dl, dabei hat mein Darm heute Nach die ganze Zeit Probleme gemacht. Will sagen, wenn sich die Colitis verschlimmert, habe ich eher das Gefühl, dass der Zucker ansteigt. Und das war auch ohne Insulin so.
Das mit dem Mahlzeiteninsulin werde ich in gut zwei Wochen thematisieren, da habe ich den nächsten Termin. Zählen tue ich jetzt schon alles, damit ich mich schon mal dran gewöhne und irgendwann möglichst gut schätzen kann, ich denke, die Zeit ist jetzt schon gut investiert.
Das mit dem Libre habe ich auch schon alles gelesen... Das mit PatchedLibre App muss ich mal versuchen, klingt interessant...
LG, Ron
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am 01.09.2020 09:39:04 | IP (Hash): 974942215
hjt_Jürgen schrieb:
Ich bin mir sicher, dass Abbott mit Leichtigkeit seine Ausgabeseite um die Möglichkeit des täglichen Kalibrierens erweitern könnte, und hab eigentlich kein Verständnis dafür, dass sie's nicht tun.
Bestimmt hat es was mit dem wirtschaftlichen Aspekt zu tun, weil die Entwicklung zu teuer ist. So was zu programmieren ist bestimmt kein Akt, aber es gibt wahrscheinlich ein Haufen Dinge im Hintergrund zu beachten, wie Haftung usw. Außerdem ist die Entwicklung bestimmt outgesourced. Es ist doch überall so unnötig kompliziert heutzutage, -
am 02.09.2020 09:32:28 | IP (Hash): 1562157417
...und da frage ich mich, warum es kein Gerät gibt, das einem Insulin oder Glucose vollautomatisch zuführt, so dass man rund um die Uhr perfekt eingestellt ist. Das müsste doch technisch heutzutage möglich sein.
Kein Messen und kein Rechnen mehr und die Praxen wären erheblich entlastet.. -
am 02.09.2020 11:41:02 | IP (Hash): 974942215
Hallo Chris,
ich denke, das Problem ist, dass das nur als Korrektur im Nachgang funktionieren kann, da solche Geräte ja nicht wissen, wie viel Du an Kohlenhydraten zu Dir nehmen wirst. Das heißt, um die Zählerei kommt man wohl leider noch nicht herum. Es wird aber an anderen Optionen geforscht. Stammzellen zu Betazellen umwandeln bzw entwickeln, diese dann so ummanteln, dass sie nicht vom den Antikörpern zerstört werden können, aber dennoch die Glukose aufnehmen und Insulin ausgeben können. Das soll dann als Implantat unter die Haut oder so ähnlich gepflanzt werden und dann die normale Funktion simulieren. Soll dann alle paar Jahre getauscht werden und sonst hat man keinen Aufwand mehr. Stammzellenforschung ist aber mW in Deutschland nicht erlaubt, da müsste man dann nach Dänemark fahren oder so. Hier ein Link zu einem Artikel dazu: https://focus-arztsuche.de/magazin/gesundheitstipps/ist-typ-1-diabetes-bald-heilbar
Dann gibt es wohl noch Forschungen bzgl einer Insulinpille, aber das klang nicht so vielversprechend erst Mal. Und kann mMn nur für Langzeitinsulin funktionieren. Hier ein Link: https://www.scinexx.de/news/medizin/insulin-tablette-statt-spritze/
Mal sehen, was sich da in den nächsten tut.
Vllt ist ja auch der von Dir gewünschte Ansatz irgendwann möglich, wäre auf jeden Fall eine Erleichterung und zwar eine massive.
LG, Ron -
am 02.09.2020 12:16:01 | IP (Hash): 991063678
Chris70 schrieb:
...und da frage ich mich, warum es kein Gerät gibt, das einem Insulin oder Glucose vollautomatisch zuführt, so dass man rund um die Uhr perfekt eingestellt ist. Das müsste doch technisch heutzutage möglich sein.
Hallo Chris,
um die Entwicklungen dazu zu sehen, musst du nach dem Begriff 'bi-hormonale Systeme' suchen. Allerdings wird dabei nicht, wie du dir das vorstellst, Glukose zugeführt, sondern das Hormon Glukagon, das dann die Ausgabe von Glukose aus der Leber veranlasst. Glukose bekommst du nicht in den erforderlichen Mengen durch das Unterhautfettgewebe ins Blut transportiert.
Die Probleme, die dabei zu lösen sind, werden z.B. in diesem Artikel
https://www.profil.de/blog/bi-hormonale-kuenstliche-bauchspeicheldruesen-systeme
angeführt. Ein zu lösendes Problem ist die Entwicklung von Glukagon-Formulierungen, die über einen längeren Zeitraum und nicht nur für 24 Stunden stabil bleiben. Wenn alle dieses und andere Probleme gelöst werden können, dann bleibt aber immer noch die zeitliche Verzögerung, mit der Insulin und Glukagon vollständig im Blut ankommen. Selbst mit superschnellem Insulin wird dafür so viel Zeit gebraucht, dass eine jederzeit perfekte Einstellung nie möglich sein wird.
Es ist also nicht so, dass dafür alle technischen Möglichkeiten bereits zur Verfügung stehen. Außerdem wird unter den Fachleuten heftig darüber gestritten, ob der viel höhere Aufwand für ein nur leicht verbessertes Ergebnis gerechtfertigt ist.
Bearbeitet von User am 02.09.2020 12:21:11. Grund: . -
am 02.09.2020 13:30:29 | IP (Hash): 974942215
Hallo Rainer,
sorry für die vllt blöde Frage: was soll denn Glukose bzw Glukagon Zufuhr nützen? Ich habe jetzt eher gedacht, es geht darum, dass bedarfsmäßig Insulin ausgeschüttet werden kann?
LG, Ron -
am 02.09.2020 14:17:41 | IP (Hash): 1562157417
Hallo Ron und Rainer,
danke für die informativen Links.
@Ron: Die Glukose/Glukagon-Zufuhr soll vor Unterzuckerungen schützen.
VG
Chris -
am 02.09.2020 14:35:43 | IP (Hash): 1462877893
RonButterfly schrieb:
Hallo July,
das ist wirklich interessant, mit sich mit jmd in einer sehr ähnlichen Situation auszutauschen. Bei mir wurde ja das Thema mit dem Zucker zufällig neben der Colitis Diagnose entdeckt. Es sieht fast so aus, als wäre es gleichzeitig aufgetreten. Noch im Februar dieses Jahr hatte ich weder das eine noch das andere.
Zum Thema Unterzuckerung: nein, habe ich nicht mal ansatzweise, hatte seit gestern Abend irgendwann einen Anstieg von 90 auf 120 mg/dl (ohne was gegessen zu haben) und dann die Nacht über bei über 100 mg/dl, dabei hat mein Darm heute Nach die ganze Zeit Probleme gemacht. Will sagen, wenn sich die Colitis verschlimmert, habe ich eher das Gefühl, dass der Zucker ansteigt. Und das war auch ohne Insulin so.
Das mit dem Libre habe ich auch schon alles gelesen... Das mit PatchedLibre App muss ich mal versuchen, klingt interessant...
Normalerweise dauert es eine Weile bis eine CED entdeckt und diagnostiziert wird. Bei mir waren es drei Jahre..
Bis du dir sicher, dass du erst plötzlich die Colitis entwickelt hast?
Welche Medikamente nimmst du momentan dagegen?
Ein Anstieg von 30 Punkten kann alles oder nichts bedeuten. Infekte, Allergien, Stress, Schmerzen, Bewegung, verspäteter Anstieg durch Eiweiß/Fett ... kann alles einen Einfluss auf den BZ haben.
Klar auch die Entzündung.
Man lernt das mit der Zeit. Am besten bei hohen Werten alle möglichen Ursachen notieren, mit der Zeit sieht man Zusammenhänge.
Solltest du die patched App ausprobieren, wirst du sehen, wie stark eigentlich allein der BZ nur durchs Aufstehen ansteigt. 20-30mg/dl sind ohne Probleme dafür möglich.
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am 02.09.2020 15:09:24 | IP (Hash): 1462876840
hjt_Jürgen schrieb:
Auch die meisten der Sensoren, die bei mir mit Lesegerät und App von Abbott Scans von lo bis 60 bei gepieksten 100 bis 120 mg/dl angezeigt haben, ließen sich mit mit ner Fremd-App täglich passend kalibrieren (ist normal bei normalen CGMs) und auf diese Weise einwandfrei nutzen.
Ich bin mir sicher, dass Abbott mit Leichtigkeit seine Ausgabeseite um die Möglichkeit des täglichen Kalibrierens erweitern könnte, und hab eigentlich kein Verständnis dafür, dass sie's nicht tun
Zudem wäre es ein leichtes, dass die App direkt die Werte anzeigt, schließlich werden diese über Bluetooth ja permanent übermittelt. Aber nein, Abbott verlangt den umständlichen Weg des Scannens.
Auch ein erneuter Alarm, wenn der Wert nicht steigt, wäre möglich. Aber nein. Wenn der Sensor 20mg/dl zu wenig misst, werde ich bei einem realen BZ von knapp unter 80 mg/dl alarmiert. Sollte der BZ dann aber weiter abfallen und in eine wirkliche Hypo rutschen, kein Alarm. Entweder man bastelt oder stellt sich notgedrungen dann doch ggf. mehrfach den Wecker
Der Sensor ist nicht durchdacht..
Momentan entwickelt Abbott den Libre 3. Da Abbott auch zu mehreren Pumpenfirmen zwecks Hybrid Close Loop System Partnerschaften aufgenommen hat, u.a. zu Tandem, denke ich, der Libre 3 MUSS dann kalibrierbar sein. Alles andere wäre total gefährlich..
Zudem entwickelt Dexcom ja den G7. Der kleiner und billiger sein soll. Ggf. wäre das ja dann für viele die Alternative, sollte die Kasse diesen dann leichter genehmigen. -
am 02.09.2020 15:20:19 | IP (Hash): 1462876840
Chris70 schrieb:
...und da frage ich mich, warum es kein Gerät gibt, das einem Insulin oder Glucose vollautomatisch zuführt, so dass man rund um die Uhr perfekt eingestellt ist. Das müsste doch technisch heutzutage möglich sein.
Kein Messen und kein Rechnen mehr und die Praxen wären erheblich entlastet..
Geforscht wird viel.
So geht es immer mehr zu Close Loop Technologien (Pumpe, CGM, Algorhythmus). Hierbei wird immerhin der Basal-Bedarf zwischen den Mahlzeiten selbstständig geregelt. Auch Schätzfehler sowie Fett/Eiweiß-Anrechnungen werden mit diesen Systemen leichter.
Die 780G (bei uns noch nicht zugelassen) soll angeblich sogar kleinere Mahlzeiten ohne Berechnung abdecken können. Wobei hier halt leider die Werte erstmal deutlich ansteigen. Aber die Pumpe schafft es dann auf Ausgangsniveau zu kommen.
Bei all diesen Systemen gibt es allerdings Schwachstellen. Der Sensor gibt den BZ Verlauf zeitverzögert ca.10-15min wieder. Auch schnelle Insuline brauchen immer noch eine Zeit bis sie wirken. Einige erhoffen sich vom neuen URLi Insulin nochmal eine deutliche Verbesserung der Kurven im DIY-Loop. Aber Verläufe wie ein gesunder und dann noch ohne Berechnung, das geht nicht.
Traubenzucker geht nicht zu verabreichen. Allerdings gibt es Forschungsansätze mit Insulin und Glukagon. Bisher sind diese Pumpen noch sehr groß da zwei Kammern und man benötigt zwei Schläuche und zwei Katheter. Das ist echt unpraktisch. Aber mal schauen, wie weit das ganze geht.
Darüberhinaus wird an "smarten Insulinen" geforscht. Diese sollen einmalig am Tag oder so gespritzt werden und dann ausgehend vom BZ Wert selbstständig die richtige Mengr Insulin wirksam machen. -
am 02.09.2020 17:25:55 | IP (Hash): 974942215
July95 schrieb:
Normalerweise dauert es eine Weile bis eine CED entdeckt und diagnostiziert wird. Bei mir waren es drei Jahre..
Bis du dir sicher, dass du erst plötzlich die Colitis entwickelt hast?
Welche Medikamente nimmst du momentan dagegen?
Naja, ich hatte bisher nie irgendwelche Beschwerden, dann hatte ich mal eine Antibiotika Eradikationstherapie gegen Helicobacter pylori im Mai diesen Jahres und danach ging es los. Davor, wie gesagt, alles okay. Dabei wurden die hohen Blutzuckerwerte nebenbei entdeckt.
Ich hatte erst Mesalazin, das hat nix gebracht, dann Cortiment, bringt auch nix, und jetzt ab morgen soll ich Prednisolon nehmen (da freut sich mein Blutzucker).
July95 schrieb:
Solltest du die patched App ausprobieren, wirst du sehen, wie stark eigentlich allein der BZ nur durchs Aufstehen ansteigt. 20-30mg/dl sind ohne Probleme dafür möglich.
Da bin ich wirklich schon mal gespannt, werde ich aber wohl erst frühestens in zwei Wochen machen, muss übermorgen den Sensor tauschen und habe keine Zeit, Linux auf meinem PC zu installieren bzw einen Emulator. Frage mich eh, wieso niemand eine gepatchedte apk irgendwo hoch lädt...
LG, Ron