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Plötzlich Unverträglichkeit von Metformin
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am 28.09.2020 10:34:41 | IP (Hash): 1398926540
Hallo,
plötzlich vermutlich Unverträglichkeit von Metformin.
Bin ansich gut eingestellt. Gegen 22.00 Uhr Levemir 15 E und morgens und abends 1000 mg
Metformin. Seit einigen Tagen morgens Blähungen und Durchfall.
Ist das möglich, das Metformin plötzlich nicht mehr vertragen wird?
Gruß
Michael -
am 29.09.2020 09:16:39 | IP (Hash): 422584782
Sorry, dass Du bisher noch keine Antwort gekriegt hast. Hoffentlich hat sich Deine Situation nicht verschlimmert. Wenn ich wissen will, ob ne Medi Beschwerden macht, lass ich sie einfach mal ein paar Tage raus. Natürlich darf ich sonst nichts an meinem Input ändern. Und wenn die Beschwerden dann verschwinden, war's wahrscheinlich die Medi, und der Dok muss mir ne Alternative dafür aufschreiben.
Wenn die Beschwerden trotzdem bleiben, müssen sie ne andere Ursache haben, und dann möchte der Dok die rausfinden und nach Möglichkeit beheben.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 29.09.2020 09:31:21 | IP (Hash): 1398926540
Hallo Jürgen,
dank für Deine Antwort.
Habe Metformin seit gestern mal abgesetzt. Heute auf jeden Fall keinen Durchfall.
Werde es noch ein paar Tage testen und berichte dann.
Gruß
Michael
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am 06.10.2020 16:54:57 | IP (Hash): 1398926540
Übelkeit und Durchfall sind seit Absetzen von Metformin verschwunden.
Der Arzt meint, es sei ungewöhnlich nach langer Zeit der Einnahme plötzlich Nebenwirkungen zu haben.
Soll jetzt für 4 Wochen pausieren und das Insulin (z.Zt. 15 E Levemir abends um 22.00 Uhr) entsprechend meinen Werten anpassen.
Bestimmung des Nüchternblutzuckers sowie ein Blutzucker-Tagesprofil pro Woche abwechselnd vor und 2 Stunden nach den 3 Hauptmahlzeiten und alle 2 Wochen die Blutzuckerwerte durchgeben.
Hab jetzt Bedenken, das ich mit meinen Werten tagsüber zu hoch komme.
VG / Michael
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am 06.10.2020 19:24:50 | IP (Hash): 1094776843
Gut, dass Du die Beschwerden los bist!
Aber zu hoch, ist seeehr dehnbar. Was meinst Du konkret?
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 06.10.2020 19:56:24 | IP (Hash): 1398926540
Ich meine das die Zuckerwerte tagsüber eben ohne Metformin steigen werden.
Normal müßte ich ja dann Levemir 2 mal spritzen, morgens und abends um den Blutzucker
im normalen Bereich zu halten.
VG / Michael
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am 06.10.2020 20:44:38 | IP (Hash): 1094776843
Du kannst als einziger was dazu schreiben. Denn Du hast als einziger die Möglichkeit gehabt, Deine Werte im Tagesverlauf MIT Met zu messen und die mit denen zu vergleichen, die Du jetzt misst. Alles andere ist reine Spekulation.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 09.10.2020 09:09:17 | IP (Hash): 1398926540
Dank für Deinen Beitrag.
Es ist nur schade in diesem Forum, das meistens nur 2 - 3 Leute antworten.
(meistens Jürgen und Rainer)
Wieviel Mitglieder hat das Forum?
VG / Michael -
am 09.10.2020 10:15:34 | IP (Hash): 72970431
Michael2 schrieb:
Dank für Deinen Beitrag.
Es ist nur schade in diesem Forum, das meistens nur 2 - 3 Leute antworten.
(meistens Jürgen und Rainer)
Wieviel Mitglieder hat das Forum?
VG / Michael
Servus Michael!
Das Forum hat viele Nutzer. :-)
Grundsätzlich schade, denn das zeigt auch, wie viele Diabetiker es in deutschsprachigen Landen gibt. Schön ist natürlich, dass diesem polarisierenden Gesundheitsthema ein ganzes Forum gewidmet ist und sich sowohl Betroffene als auch Nicht-Betroffene untereinander austauschen können, wobei der Schwerpunkt des Forums natürlich auf die Vernetzung und Beratung von Diabetikern für Diabetiker abzielt.
Bei Jürgen, July95, Rainer und anderen Forenteilnehmern bist Du aber - auch ohne die Rückmeldung weiterer Personen - in den besten Händen. :-)
Alles Gute und ein schönes Wochenende!
LG -
am 09.10.2020 11:09:11 | IP (Hash): 490856714
99,5% der Mitglieder sind halt Laien - wie ich
und können auf spezielle Fragen einfach nicht antworten.
Ich bin seit 4 Monaten Diabetiker Typ 2.
Während des einschleichen von Metformin bis 1000 / 0 / 1000
2-3 mal Durchfall gehabt. Danach erst mal nur vereinzelt.
Die letzten 4 Wochen lief ich allerdings als fäkale Zeitbombe durch die Gegend.
Zum Glück hatte ich immer ca 15 Minuten vorher Magenschmerzen im Unterbauch
und daher immer etwas Zeit mir eine Toilette zu suchen.
Bei der Diabetologin angesprochen das es so nicht weiter gehen kann
bekam ich Siofor in geringerer Dosierung verordnet
mit der Zugabe wenn sich der Durchfall gelegt hat die Dosierung Abends zu erhöhen.
3-4 Tage hat es gedauert bis der Stuhlgang wieder eine geschmeidige Bristol 4 war.
1 Woche hab ich noch gewartet und letzten Freitag die Dosierung erhöht.
5 Stunden nach dem Abendessen hatte ich wieder Durchfall.
Am Samstag natürlich wieder zurück Marsch Marsch
und diese Woche war wieder alles ok.
Am Montag werde ich die Dosierung wieder erhöhen und abwarten.
Meßwerte:
Das Tagesprofil ist nach Änderungen der Medikation leicht gestiegen,
die Spitzen nach dem Essen schon deutlich höher von 190 auf 240.
Ich warte jetzt den nächsten Montag und die Verträglichkeit ab
und Anfang nächsten Monat habe ich wieder einen Termin bei der Diabetologin.
Schaunmermal wie der Kaiser zu sagen pflegte.
Gruß
Peter -
am 09.10.2020 12:33:46 | IP (Hash): 1759180021
Da hat Peter Recht. Viele, wie auch ich, sind Laien.
Was ich aber weiss, ist, dass die Beschwerden besser werden KÖNNTEN, wenn man einfach zu einem anderen Metforminhersteller wechselt. Die Darmbeschwerden können auch von den Hilfsstoffen in den Tabletten ausgelöst bzw. gefördert werden.
Viele Grüße
Chris -
am 09.10.2020 14:56:15 | IP (Hash): 1398926540
Ich freue mich, das auch Laien zu dem Thema was zu sagen haben!
Aber Spaß bei Seite, jeder Beitrag ist für mich wertvoll.
Vielen Dank Euch allen.
VG / Michael -
am 12.10.2020 08:08:34 | IP (Hash): 1398926540
Hallo Peter,
geht es Dir jetzt schon besser unter Siofor (ist ja auch Metformin)?
Gruß
Michael -
am 12.10.2020 13:24:37 | IP (Hash): 268658209
Hallo Michael
Bis jetzt geht es recht gut bei Dosierung 500/0/500. Metformin vorher 1000/0/1000.
Ab und an ein leichtes ziehen im unteren Bauchraum aber das ist erträglich.
Keinen Durchfall bisher. Stuhlgang bei optimalen Bristol 4
Hatte ja, wie geschrieben, vor gut 10 Tagen probiert die Dosierung auf 500/0/1000
zu erhöhen, was nicht gut ging.
Heute Abend werde ich es noch einmal versuchen. Werde berichten wie ich es vertrage.
Gruß
Peter -
am 12.10.2020 15:09:39 | IP (Hash): 1398926540
Hallo Peter,
Ziel ist ja wahrscheinlich morgens und abends 1000 mg.
Bei mir kamen die Durchfälle plötzlich nach ein paar Jahren der Einnahme.
Auch morgens und abends 1000 mg.
Nach Absetzen sind die Beschwerden verschwunden.
VG / Michael -
am 08.01.2021 15:41:46 | IP (Hash): 137908304
Hallo, bin hier neu. Allen ein möglichst gutes neues Jahr. Ich leide seit ca 4 Jahren an Diabetes Typ 2.
Nehme zur Zeit Siofor 1000 morgens und abends. Zwischenzeitlich auch Xelevia. Das wurde abgesetzt weil plötzlich die Lipasewerte sehr angestiegen sind (400). Seit Ende 2020 leide ich an sehr starkem Durchfall. Bis zu meinem Arzt Termin sind noch ein paar Tage. Setze jetzt einfach mal mit Siofor aus um zu sehen ob es besser wird. Nachdem was ich hier gelesen habe gibt es also auch nach Jahren plötzliche Unverträglichkeiten in Verbindung mit Siofor. Ich hoffe mal das bringt etwas . Gruß Frank -
am 08.01.2021 19:19:49 | IP (Hash): 1503352675
Hallo Frank
Nach Metformin 1000 - 0 - 1000 mit häufig Durchfall
haben wir auf Siofor 500 - 0 - 500 gewechselt.
Durchfall hat sich gebessert, war aber nicht ganz weg.
Dennoch haben wir die Dosierung auf 500 - 0 - 1000 erhöht.
War nicht so gut.
Da der LZW bei 6,3 war sind wir wieder zurück auf 500 - 0 - 500.
Durchfall ist jetzt um einiges besser - nur ab und an mal. Bei weitem aber nicht mehr so oft wie mit der hohen Medikation.
Tageswerte an sich ganz ok, nur die Spitzen nach dem Essen sind stark gestiegen.
Mit Metformin 1000 - 0 - 1000 kaum an die 200 ran
nun mit Siofor 500 - 0 - 500 stiegen die Spitzen auf bis zu 240.
Auch der Nüchternzucker war bei hoher Medikation besser. Zur Zeit ist er zwischen 130 und 150.
Das gefällt mir nicht und ich werde das mit der Diabetologin besprechen müssen.
Wünsche Dir das es besser wird
Gruß
Peter
Bearbeitet von User am 08.01.2021 19:43:22. Grund: Ergänzung -
am 09.01.2021 22:42:35 | IP (Hash): 137908304
Hugin66 schrieb:
Hallo Frank
Nach Metformin 1000 - 0 - 1000 mit häufig Durchfall
haben wir auf Siofor 500 - 0 - 500 gewechselt.
Durchfall hat sich gebessert, war aber nicht ganz weg.
Dennoch haben wir die Dosierung auf 500 - 0 - 1000 erhöht.
War nicht so gut.
Da der LZW bei 6,3 war sind wir wieder zurück auf 500 - 0 - 500.
Durchfall ist jetzt um einiges besser - nur ab und an mal. Bei weitem aber nicht mehr so oft wie mit der hohen Medikation.
Tageswerte an sich ganz ok, nur die Spitzen nach dem Essen sind stark gestiegen.
Mit Metformin 1000 - 0 - 1000 kaum an die 200 ran
nun mit Siofor 500 - 0 - 500 stiegen die Spitzen auf bis zu 240.
Auch der Nüchternzucker war bei hoher Medikation besser. Zur Zeit ist er zwischen 130 und 150.
Das gefällt mir nicht und ich werde das mit der Diabetologin besprechen müssen.
Wünsche Dir das es besser wird
Gruß
Peter
Moin moin Peter. Ich habe ja nun Siofor abgesetzt. Zucker so um 140 nüchtern. Aber das wichtigste, der Durchfall lässt nach. Ich habe am Dienstag einen Termin. Mal sehen was ich nun bekomme. Danke für deinen Beitrag. Gruß Frank