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Abendliche Spritzmenge, nächtliche Schwankungen und Morgenwerte
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am 22.11.2020 12:29:04 | IP (Hash): 1846063717
Mit den weiteren Erläuterungen würd ich das auch für mich akzeptieren, und Du weist, ich steh auf gesund ;)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 24.11.2020 16:44:30 | IP (Hash): 348257371
Fips schrieb:
und genau das habe ich bislang praktiziert.
Ich habe entsprechendf meinem Wert um 22:00 Uhr meine Lantus IE angepasst.
Die Fragen für mich bleiben offen:
Welchen Wert soll ich um 22h haben? (Diesen kann ich einigermaßne steuern indem ich zum Abendesssen mein Fiasp spritze). Aber die Basalrate besagt ja, dass ich abends um 22h immer die selben IE spritzen soll, egal ob ich einen BZ vonn 100 oder 200 habe.
Hallo,
das ganze ist theoretisch ganz einfach.
Als erstes musst du deinen Blutzucker auf deinen Zielwert bringen. Bei mir war das am Anfang 120, später mit Alarmfunktion des Libre 2 Zielwert 100. Solltest du zum Bettgehen zu tief sein, entsprechend BEs essen, solltest du zu hoch sein, Korrekturinsulin (kurzwirksames Insulin spritzen).
Dann die normale Menge Lantus spritzen. Diese ist jeden Tag gleich, selten Ausnahmen ggf. durch Muskelauffülleffekt, oder ähnliches.
Passt die Menge an Lantus bleibt der BZ einigermaßen stabil über die gesamte Nacht, heißt keine starken Anstiege, keine starken Abfälle.
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am 24.11.2020 16:52:58 | IP (Hash): 348257371
Fips schrieb:
Der Unterschied ist mir leider nicht klar.
Ich habe bei 70-120 - 50%. Der Grund dafür ist für mich, dass ab 120 statt eionem grünen ein gelbes Licht aufgeht und nicht erst bei 180 o.ä. Wert
Wenn ich die Einstellung auf 70-140 ändere liege ich innerhalb von 30 Tagen bei 86% und bei 70-160 bei 95%.
Warum also ist bei 70-120 50% mieß? Ich kann von diesen Werten leider nicht ableiten, welcher der bessere ist oder sein soll und warum.
Man sollte sich realistische Ziele setzen.
Es ist einfach fakt, dass der Blutzucker nach der Mahlzeit ansteigt und dadurch höher läuft als 120. In Bad Mergentheim hieß es in der Schulung nach dem Essen sind Anstiege +60-80mg/dl vom Ausgangswert komplett normal und können durch die Trägheit des Insulins kaum vermieden werden.
Wenn du jetzt einen Ausgangswert von 100 hast, sind Spitzen von 160-180 komplett normal. Mit SEA, weniger Kohlenhydrate etc kann man die Spitzen etwas absenken. Aber selbst komplett Stoffwechselgesunde haben Spitzen von 140-160. Die sind definitiv nicht ständig unter 120.
Ich persönlich habe meinen TIR bei 80-140 eingestellt. Wobei ich mir hierbei anschaue, wie hoch meine Werte zwischen den Mahlzeiten sind. Über 80% ist mir hier wichtig. Dann schalte ich kurz auf 80-160 um zu schauen, wie es mit den kurzfristigen Spitzen aussieht. Da sollten mind. 90% drin sein. Und dann schaue ich mir hierbei an, welche Werte drüber liegen, welche Ursache dies hat, bspw. Katheterprobleme, bestimmte Nahrungsmittel, etc.
Schon mit 80-140 werde ich bei meiner DiaPraxis immer dumm angeschaut. Als Insulinpflichtiger Diabetiker gilt standardmäßig TIR 70-180. Wobei ich hier der Meinung bin, habe ich hier über 95%, dann kann man die Ziele etwas enger setzen. Also 70-160, oder 80-160. Wenn man da auch über 90% hat, kann man ja noch einen Zielwert von 70-140 oder 80-140 anstreben. Aber alles andere ist nicht mehr sinnvoll. -
am 03.12.2020 11:33:42 | IP (Hash): 1731968798
Zu TiR:
- Welcher %-Satz ist denn mit welchen Werten realistisch erstrebenswert?
- Warum ist alles außer 80/140 nicht mehr sinnvoll, denn ab 125mg/dl liegen wir ja bereits bei 7% und dies sollte nicht unsere Zielsetzung sein.
Meine persönliche Zielsetzung dazu ist 80/125 mit 70%
P.S.
Ich bin auf der Suche nach einer (guten) Online-Schulung. Kann mir da jemand etwas empfehlen?
Wegen einer Schulung oder einem Klinikaufenthalt hatte ich bereits die Klinik in Bad Mergentheim – leider ohne jegliche Rückmeldung - angeschrieben. -
am 03.12.2020 13:21:27 | IP (Hash): 1480313380
Du siehst, der Lennard will Dir helfen. Ne super App gibt's allerdings schon mit managegbl
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 03.12.2020 15:20:44 | IP (Hash): 1731968798
SORRY, aber ich versteht leider nur Bahnhof -
am 03.12.2020 17:46:31 | IP (Hash): 1480313380
Was daran ist Bahnhof?
Lennard will ne Diabetes-App machen und sich dabei genau nach dem richten, was wir brauchen. Wäre doch gut, wenn er Deine Herausforderung berücksichtigen und Dir dann eine liefern könnte, die Deine Fragen beantwortet, oder?
Und ich kenne keine App/kein Programm, die/das die jeweils aktuelle Insulindosis zutreffender angeben könnte, als https://www.managebgl.com/api.html , und ich kenne auch keine besseren Tutorials.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 03.12.2020 19:55:40 | IP (Hash): 1731968798
DANKE jetzt war es verständlich.
Das wäre natürlich super gut ! -
am 05.12.2020 21:01:45 | IP (Hash): 1976670685
Fips schrieb:
Wegen einer Schulung oder einem Klinikaufenthalt hatte ich bereits die Klinik in Bad Mergentheim – leider ohne jegliche Rückmeldung - angeschrieben.
In Bad Mergentheim gibt es bestimmte Aufnahmeindikationen. Siehe hier:
https://www.diabetes-klinik-mergentheim.de/klinik-information/aufnahmegruende
Nur dafür wird ein stationärer Klinikaufenthalt von der Krankenkasse bezahlt.
Frage doch mal bei allen Diabetologen in deiner Region nach. Ggf. bietet ja eine Praxis eine Online-Schulung bzw. eine Schulung in einer Kleingruppe an.