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Typ 2 Remission?
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am 13.01.2021 11:05:20 | IP (Hash): 1270603624
Informieren Ärzte eigentlich inzwischen zur Möglichkeit der Remission? https://www.diabsite.de/aktuelles/nachrichten/2019/190519b.html
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 13.01.2021 11:22:34 | IP (Hash): 72970431
Sieht ganz so aus. Wenn ich mir im I-Net ein paar Berichte zu Diabetes ansehe, scheinen aber leider inbesondere die amerikanischen Kollegen dazu tendieren, Remission mit Heilung der Stoffwechselstörung gleichzusetzen. -
am 15.01.2021 14:02:19 | IP (Hash): 1766470831
Kann sein, dass das zu einer Grundsatzdiskussion führt.
aus eigener Erfahrung würde ich in Erwägung ziehen, zu wagen, mal folgende These zu denken:
In einem frühen Stadium der Diabetesentwicklung ist es durchaus möglich, nach Überschreitung der definitorisch festgelegten Grenzen von diesem Ausflug in die Welt des Diabetes zu normalgesunder Funktion zurückzukehren.
Ob wir dann von Remission, Heilung oder noch nicht umfänglich entwickeltem Diabetes sprechen wollen, könnte eine müßige Debatte werden.
Bearbeitet von User am 15.01.2021 14:10:44. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 15.01.2021 20:53:39 | IP (Hash): 674957598
Im Prinzip ist mir inzwischen recht wurscht, wie jemand es nennt, wenn einem Menschen mit Prädiabetes oder auch diagnostiziertem Typ 2 sein Ding so umzudrehen gelingt, dass er in seinem ganz normalen Alltag für seinen völlig gesunden BZ für Jahre und vielleicht sogar sein ganzes langes Leben keine Medis braucht. Dafür braucht der Diabetes auch gar nicht mehr so jung zu sein. So ist Hans Lauber (Fit wie ein Diabetiker) sein Ding an der Schwelle zur dringend empfohlenen Insulinbehandlung gelungen.
Klar wäre schön, wenn die 300.000-500.000 Piepels, die allein bei uns in D jedes Jahr von Prä- auf Diabetes vorrücken dürfen, schon da systematische Anleitung in die gesunde Spur ohne Medis erfahren würden. Die DiRECT Studie zeigt ja in GB, dass das geht, und der Link oben sagt, dass das in der Diabetologie hier in D bekannt ist. Deswegen ja meine Frage: Wer ist von ärztlicher Seite schon mal auf die Möglichkeit hingewiesen worden?
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 16.01.2021 15:09:35 | IP (Hash): 1476682830
hjt_Jürgen schrieb:
IDeswegen ja meine Frage: Wer ist von ärztlicher Seite schon mal auf die Möglichkeit hingewiesen worden?
Bei jeder guten Diabetesschulung wird m.W.n. darauf hingewiesen, das
durch Gewichtsabnahme und Umstellung der Ernährung auch ohne
Zugabe von Medikamenten eine gute Diabetes-Einstellung erreicht
werden kann. Wie man den Zustand dann bezeichnet ist mir vollkommen
wurscht. Und ob eine an 298 übergewichtige Patienten durchgeführte
Studie umbedingt aussagekräftig ist..... naja.
Was meinst du, was passiert, wemm der sog. Genesende wieder in alte
Gewohnheiten verfällt?
Das es hier mal wieder ums liebe Geld geht, liegt ja auf der Hand.
Fehlt nur noch der Hinweis oder der Gedankensprung, das wenn
"die fetten Typ 2 ler" nicht abnehmen, auch nicht den Magen
in irgendeinerweise verkleinern lassen wollen, die zukünftigen
Kosten ihrer Diabetes-Behandlung selbst übernehmen sollen.
-Ich möchte nur auf die Neurregelung der Verordnung von Sensoren
zur Blutzuckerbestimmung hinweisen.-
Bearbeitet von User am 16.01.2021 15:13:10. Grund: ohne1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 17.01.2021 10:49:29 | IP (Hash): 1622766520
Wenn seit vielen Jahren bei vielen tausend schwerstgewichtigen Menschen mit schwer zu bändigendem Typ 2 regelmäßig um 1 Woche nach der bariatrischen OP völlig ohne Medis statt viiiiel zu hohem von einem Tag auf den anderen gesunder Nüchternzucker beobachtet wird, kann das nicht vom Bewegen kommen. Denn in der Woche nach soner OP bewegen sich alle Menschen nur für’s allernotwendigste, also noch weniger als sonst. Und es kann auch nicht vom Abnehmen kommen, denn in der Woche haben sie zwar mit 600 kcal in 3 Portionen über den Tag verteilter Formula-Diät fast gefastet, aber noch lange nicht nennenswert an Gewicht verloren.
Wenn bei X Nummern People With Diabetes Type 2 in GB die selbe Beobachtung ohne Skalpell https://www.ncl.ac.uk/research/impact/casestudies/diabetes/ nach 1 Woche fast Fasten mit 600 kcal Formula pro Tag im Rahmen der DiRECT Studie wiederholt werden kann, kann auch hier weder mehr Bewegung noch nennenswertes Abnehmen den gesunden Nüchternzucker ohne Medis erklären.
Das bedeutet jetzt nicht, dass Abnehmen und mehr Bewegen zumindest für schwergewichtigere und bewegungsärmere Menschen nicht gesund wäre, und auch nicht, dass sich damit der BZ bei denen darunter mit Diabetes nicht verbessern ließe.
Aber der Prozess der erstaunlich kurzfristig erreichbaren Normalisierung im gesunden Bereich hat damit ganz offensichtlich nichts zu tun. Und die meisten der Menschen in den o.g. Bespielen haben schon mehrfach nach den ärztlichen und ernährungsberaterischen Empfehlungen mehrere kgs abgenommen und sich auch deutlich mehr als sonst für sie normal bewegt, ohne dass ihr Nüchternzucker ohne Medis im völlig gesunden Rahmen aufgefallen wäre.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 21.01.2024 10:39:50 | IP (Hash): 1753580086
Aber liegt das nicht eher an der Hormonlage, die sich nach der OP massiv ändert?
Hier mal ein Link: https://cordis.europa.eu/article/id/447614-diabetes-boosting-hormone-production-could-be-as-good-as-surgery
Im Grunde genommen ähnlich wie wenn man Insulin spritzt und danach der BZ direkt runtergeht.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 21.01.2024 11:11:34 | IP (Hash): 705022674
In der Art sind haufenweise schlaue wissenschaftliche Bücher geschrieben worden. Und dann ist in den letzten 10 Jahren mehrfach überall in der Welt in Untersuchungszentren wie in Newcastle nachgewiesen worden, dass der Stimulus zur Insulinausgabe bei Menschen mit eingeschaltetem Typ 2 halt nur auf ausgeschaltete Betazellen stößt.
Vielleicht liest du doch mal “Endlich Schluss mit Typ-2-Diabetes!”: In 3 Schritten radikal abnehmen - Leber und Bauchspeicheldrüse dauerhaft entlasten https://amzn.eu/d/d5zNk8v
Schon für den einfachen gesunden Menschenverstand ist ja interessant zu sehen, dass sich die Hormonlage ja auch mit der Newcastle Diät ändern müsste, weil damit ja die gleichen BZ-Ergebnisse erzielt werden - völlig ohne OP
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002. Diabetes ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 21.01.2024 20:57:24 | IP (Hash): 1904521947
@Jürgen: Bitte definiere Remission :-).
PS: Ich habe den Beitrag im link gelesen.
LG
Nada
Typ 2 - 2x1000mg Metformin
Bearbeitet von User am 21.01.2024 21:10:04. Grund: ... -
am 21.01.2024 21:40:55 | IP (Hash): 705022674
Mit der Remission ist der T2D ausgeschaltet. Die Grafik gleich zu Anfang in diesem Link zeigt diesen Zustand https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar
Die Leber liefert immer nur so viel Glukose UND Insulin per Kreislauf in den Organismus, wie darin jeweils aktuell verbraucht und gespeichert werden kann.
Die Betazellen im Pankreas liefern direkt auf Bestellung von den Inkretinen beim Passieren neu gegessener Glukose durch die Dünndarmwand in die Pfortader genau dorthin die passende Menge Insulin.
Diese Insulin-Menge ist so groß, dass sie die Glukoneogenese in der Leber für 1-1,5 Stunden ausschaltet. Außerdem wandelt sie sofort einen großen Teil der neuen Glukose in Triglyzeride um zum Speichern in den Schwimmhilfen. Ein weiterer großer Teil wird in den Glykogen-Puffer in der Leber aufgenommen, und der Rest wird in dem kleinen Hügel in der Grafik in den Kreislauf gegeben.
Mit dem ausgeschalteten T2D macht dieselbe Menge gegessene Glukose nur weniger als 140 mg/dl in der Spitze, die mit eingeschaltetem T2D 200 mg/dl und mehr macht. Meine alltäglich mehrfach gemessene Erfahrung in 91.
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 21.01.2024 23:02:50 | IP (Hash): 1904521947
Besten Dank.
Deine neue Signtur ist klasse - und lässt mich schmunzeln ;-)).
LG
Nada
Typ 2 - 2x1000mg Metformin
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am 21.01.2024 23:52:52 | IP (Hash): 1904521947
https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar
.....gib es die eigentlich auch irgendwo in deutsch und Normalgröße?
LG
Nada
Typ 2 - 2x1000mg Metformin
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am 22.01.2024 07:21:56 | IP (Hash): 1753564977
Nada schrieb:
Bitte definiere Remission.
Die definiert jeder anders. Deshalb ist dann mal eine internationale Vereinbarung getroffen worden, die hier beschrieben wird: https://www.diabetes.org.uk/guide-to-diabetes/managing-your-diabetes/treating-your-diabetes/type2-diabetes-remission
Bearbeitet von User am 22.01.2024 07:25:49. Grund: Ergänzung1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 22.01.2024 07:24:23 | IP (Hash): 1753564977
hjt_Jürgen schrieb:
Schon für den einfachen gesunden Menschenverstand ist ja interessant zu sehen, dass sich die Hormonlage ja auch mit der Newcastle Diät ändern müsste, weil damit ja die gleichen BZ-Ergebnisse erzielt werden - völlig ohne OP
Nein. Weil die alle noch ihren vollständigen Magen und Darm haben. Dasselbe Resultat, aber unterschiedliche Ursachen. -
am 22.01.2024 07:29:03 | IP (Hash): 1753564977
Nada schrieb:
https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar
.....gib es die eigentlich auch irgendwo in deutsch und Normalgröße?
Kopier das raus und füg das in einen Übersetzer wie deepl.com ein, dann hast Du es auf Deutsch und in jeder beliebigen Größe. 😀1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 22.01.2024 11:46:18 | IP (Hash): 525338565
Kelly schrieb:
Nein. Weil die alle noch ihren vollständigen Magen und Darm haben. Dasselbe Resultat, aber unterschiedliche Ursachen.
Genau das ist aber der Punkt: die selbe Ursache!
Nachtrag:
Das ist auch vielfach überprüft und in der Fachwelt nicht mehr streitig.
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)
Bearbeitet von User am 22.01.2024 11:48:48. Grund: Nachtrag -
am 22.01.2024 13:56:11 | IP (Hash): 1688603062
Ich mache auch tausendmal lieber das, was ich jetzt mache, nämlich sehr wenige Kalorien essen, als mir den Magen aufschneiden zu lassen. 😀 Deshalb ist es gut, dass es da auch andere Möglichkeiten gibt. Bei manchen Leuten scheint das aber nicht zu funktionieren, dass sie einfach nur wenig essen. Dann ist die OP wohl tatsächlich die einzige Möglichkeit. Wobei ich mich frage, wie die Leute es dann schaffen, alles wieder zuzunehmen, was sie vorher abgenommen haben, mit so einem kleinen Restmagen.
Aber die Diabetes-Remission, ob die dann bestehen bleibt? Einfach, weil ein Stück des Magens und des Darms fehlt und da nichts mehr verarbeitet werden kann? Ich glaube, dazu habe ich noch nichts gehört oder gelesen.
Bei mir selbst werde ich es jedenfalls versuchen, es erst gar nicht so weit kommen zu lassen. Noch bin ich ja in einem relativ niedrigen Bereich. -
am 22.01.2024 16:35:08 | IP (Hash): 525338565
Kelly schrieb:
Wobei ich mich frage, wie die Leute es dann schaffen, alles wieder zuzunehmen, was sie vorher abgenommen haben, mit so einem kleinen Restmagen.
Aber die Diabetes-Remission, ob die dann bestehen bleibt? Einfach, weil ein Stück des Magens und des Darms fehlt und da nichts mehr verarbeitet werden kann? Ich glaube, dazu habe ich noch nichts gehört oder gelesen.
https://antjemueller.de/magenverkleinerung-erfahrungen-vor-und-nachteile/ sagt Google zu deiner Frage ganz generell.
Natürlich besteht bei Menschen mit viel Gewicht der gewohnheitsmäßige Hang dazu, immer mal wieder etwas in den Mund zu stecken, und zwar völlig unabhängig davon, ob das ernährungsmäßig gebraucht wird oder nicht. Und jede Unterbrechung dieser Gewohnheit meldet, dass da was fehlt - also gebraucht wird, oder?
Dazu kommt, dass weltweit niemand dazu anleitet, nach der Remission mit so einer OP oder auch mit Diät die weitere Blutzucker-Entwicklung z.B. wöchentlich oder monatlich zu beobachten, obwohl sich daran sehr viel eher als an der Waage erkennen lässt, wenn man den Diabete wieder eingeschaltet hat.
Daher wird häufig über die Zeit der Mensch von vor der Intervention wieder aufgepäppelt, und der hat dann natürlich all die Probleme von vor der Intervention wieder zurück - und häufig noch das eine oder andere dazu :(
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Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :) -
am 22.01.2024 17:59:26 | IP (Hash): 46474283
Kelly schrieb:
Wobei ich mich frage, wie die Leute es dann schaffen, alles wieder zuzunehmen, was sie vorher abgenommen haben, mit so einem kleinen Restmagen.
1. Weil eine prozentuell große Anzahl ehemals schwerstgewichtiger Patienten, die entsprechend lange durchgeführten Ernährungsweisen in der Regel (mehr als 90 Prozent) wieder aufnehmen und in ihre alten Gewohnheiten zurückfallen. Vorher=Nachher ist meist auch die Ursache fürs Wiederzunehmen der Reserven. Entscheident für den langfristigen Erfolg ist vor allem das Verhalten danach. Sich an neue Muster auf lange Sicht zu gewöhnen, fällt vielen schwerer, als bereits in Kindertagen einen zum Leidwesen des Körpers umgesetzten Lebensstil zu pflegen. Wobei sich wohl auch psychologische Faktoren wie Stress und Ähnliches ungünstig auf den Erfolg auswirken. Vor allem dann, wenn die Stressbewältigung davor auch schon mittels Lebensmitteln „bewältigt“ wurde.
2. Weil sich der Magen wieder dehnt, wenn er - wie vor dem Abschmelzen - wieder sehr gut gefüttert wird.
Bearbeitet von User am 22.01.2024 18:05:09. Grund: . -
am 22.01.2024 19:54:48 | IP (Hash): 1688603062
hjt_Jürgen schrieb:
Dazu kommt, dass weltweit niemand dazu anleitet, nach der Remission mit so einer OP oder auch mit Diät die weitere Blutzucker-Entwicklung z.B. wöchentlich oder monatlich zu beobachten, obwohl sich daran sehr viel eher als an der Waage erkennen lässt, wenn man den Diabetes wieder eingeschaltet hat.
Das schon mal nicht und dann auch nicht das, was die Ernährung betrifft. Da scheinen die Leute auch nicht richtig geschult zu werden. Und da es ja immer Gründe gibt, die mit Essen zu tun haben, warum man dick geworden ist, wäre das doch eigentlich das Erste.
Aber die Geschichte mit dem Zucker beobachten ist wirklich eine Idee. Daran habe ich auch noch nicht gedacht statt Waage. Das hatte für mich immer eine andere Perspektive. -
am 22.01.2024 20:10:10 | IP (Hash): 46474283
Kelly schrieb:
Und da es ja immer Gründe gibt, die mit Essen zu tun haben, warum man dick geworden ist, wäre das doch eigentlich das Erste.
Bingo. Vielen Fällen von gestörtem Essverhalten liegt ein psychologisches Problem zugrunde, seien es Traumen wie sexuelle Übergriffe oder Essen als Ersatz für emotionale und persönliche Zuwendung. Auch nach dem Tod einer geliebten Person ist übermäßiges Essen (mit meist entsprechend fehlender Bewegung zum Ausgleich) für viele Patienten eine „beruhigende Maßnahme“. Das Problem ist aber auch jenes, das in Zusammenhang mit Übergewicht und Fettleibigkeit immer wieder thematisiert wird: Fehlende Bewegung. Denn Sport, wie bspw. Kraft- und Ausdauertraining, verbrennt - in Abhängigkeit von der Sportart, der Dauer und Intensität - viele Kalorien und wirkt sich sowohl auf das Herz-Kreislaufsystem, als auch auf den (Zucker)Stoffwechsel und die Psyche positiv aus.
Bearbeitet von User am 22.01.2024 20:12:00. Grund: . -
am 22.01.2024 20:39:10 | IP (Hash): 525338565
“Nowadays, average adult body weight in the UK increases by a pound every year between the ages of 20 and 60. Some people gain only a little and some gain much more but the person who weighed 156 pounds at the age of 25 will on average weigh 176 pounds by the time they are 45.”
…lese ich bei Taylor, und genau so wird das statistische Bundesamt den Zugewinn auch hier für D ausweisen. Sorry, aber das Phänomen erklärt kein individuelles psychologisches Problem von wg gestörtem Essverhalten.
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Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :) -
am 22.01.2024 20:41:58 | IP (Hash): 1688603062
Mitglied schrieb:
Das Problem ist aber auch jenes, das in Zusammenhang mit Übergewicht und Fettleibigkeit immer wieder thematisiert wird: Fehlende Bewegung. Denn Sport, wie bspw. Kraft- und Ausdauertraining, verbrennt - in Abhängigkeit von der Sportart, der Dauer und Intensität - viele Kalorien und wirkt sich sowohl auf das Herz-Kreislaufsystem, als auch auf den (Zucker)Stoffwechsel und die Psyche positiv aus.
Das stimmt natürlich generell, aber wie man auf Sport reagiert und was man davon hat, ist doch individuell sehr unterschiedlich. Ich kann beispielsweise durch Sport nicht abnehmen. Steht so in meinem Gentest und ist auch meine Erfahrung. Deshalb sind die verbrauchten Kalorien da für mich irrelevant. Bislang reagiert auch mein Zucker nicht auf Sport, aber ich mache das ja noch nicht so lange. Zwar scheint es bei anderen schneller zu gehen, aber vermutlich gehöre ich da - genau wie beim Abnehmen - wieder mal zu den Langsamen.
Herz-/Kreislauf weiß ich jetzt nicht. Ich hoffe, dass mir das Radfahren da jetzt was bringt. Kann ich aber auch noch nicht durch Erfahrung untermauern. In erster Linie erhoffe ich mir davon mehr Kondition, denn in der Beziehung bin ich noch sehr unterversorgt. Krafttraining mache ich schon länger, wenn auch zum Teil durch Krankheiten unterbrochen, und da habe ich immer viel gemerkt. Also auf Krafttraining spreche ich anscheinend besser an als auf Ausdauertraining. Aber wenn das jetzt mit dem Fahrrad gut läuft, kann sich das ja vielleicht auch noch mal ändern.
Bearbeitet von User am 22.01.2024 20:44:01. Grund: Ergänzung -
am 22.01.2024 20:50:02 | IP (Hash): 522677713
also mein Weg in das Übergewicht war viel einfacher: es schmeckte einfach so lecker und ich war zeitgleich faul und träge. Ein ständigen Riesenappetit, eine Vorliebe für Pasta, Pizza, Burger, Döner , Überbackenes und alle Arten von Fastfood. Von Gemüse hab ich nie viel gehalten, ich war derjenige der sein Gemüse lieber gegen eine Extra Portion Nudeln getauscht hat. Am Nachmittag gab es im Büro immer 2 oder 3 Mars, Snickers oder so (Zuckertief nach der Pizza will ja ausgeglichen werden). Eine Tüte Gummibärchen durfte auch nie fehlen, Lakritze liebe ich ebenso, gern diese Stafetten mit dem Zuckermantel. Von all dem und von der Milkaschokolade gab es einige Tüten bzw. Tafeln pro Woche. Oft auch abends beim Fernsehen, Nutella war so lecker !. Ganz wichtig: NO SPORTS !
Getränke waren Apfelsaftschorle, Cola (zero oder normal, war mir völlig egal). Zucker in den Kaffee natürlich. Wird wohl in der Summe kaum mal unter 3000 kcal gewesen sein, vermutlich weit, weit mehr.
So, ist euch nun schlecht? Mir schon, vom lesen des eigenen Textes-:)))
Ich hab mir meinen DM wirklich hart erarbeitet, hab Haribo, Katjes, Suchard und alle Fastfoodbuden reich gemacht und kann rein gar nichts auf ein Kindheitstrauma schieben. Dieser Lebenswandel fing erst in den 20ern langsam an und hat sich über die Jahre dann zu einer Gewohnheit entwickelt bis mit 50 die Quittung kam.
Ich muss eine gute Verbrennung haben das ich das über Jahrzehnte so aushalten konnte und nicht das Gewicht eines Panzers angenommen habe sondern den BMI von 35 oder 36 nie überschritten habe.
Bearbeitet von User am 22.01.2024 20:51:55. Grund: Korrektur1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 22.01.2024 20:55:16 | IP (Hash): 525338565
Kelly schrieb:
Ich kann beispielsweise durch Sport nicht abnehmen. Steht so in meinem Gentest
Sorry, aber das kann so nicht stimmen, denn dann müsste dein Organismus zaubern können ;)
Selbstverständlich verbraucht dein Organismus mit 8-10 km in einer halben Stunde auf dem E-Bike mehr Kalorien, als mit einer halben Stunde in Ruhe auf dem Sofa. Und wenn du diese Kalorien nicht zusätzlich isst und jeden Tag so ein kleines Kaloriendefizit addierst, dann kommt da auch nach und nach ein Kilo zusammen, das du dann schlicht abgenommen hast.
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 23.01.2024 00:08:04 | IP (Hash): 1904521947
@Kelly: mir war reiner Ausdauersport vor allem immer viel zu öde und langweilig.
Pfiff hat das durch die Mischung von beidem bekommen...nennt sich Zirkeltraining. Richtig angepackt baut der Körper gleichzeitig Muskeln auf, die nachts das Fett verbrennen ;-).
LG
Nada
Typ 2 - 2x1000mg Metformin
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am 23.01.2024 07:13:05 | IP (Hash): 1688603062
hjt_Jürgen schrieb:
Kelly schrieb:
Ich kann beispielsweise durch Sport nicht abnehmen. Steht so in meinem Gentest
Sorry, aber das kann so nicht stimmen, denn dann müsste dein Organismus zaubern können
Mein Körper kommt bei Sport nie in den Fettverbrennungsmodus, habe ich durch meinen Gentest gelernt. Er schaltet da einfach nicht um. Wie er das macht, weiß ich nicht. Er hat einfach nicht den "Schalter" dafür. Und das stimmt mit meiner Erfahrung überein. Wenn ich nur Sport mache, aber an meiner Ernährung nichts ändere, nehme ich nichts ab. Wenn ich etwas an meiner Ernährung ändere, weniger esse, andere Sachen esse, nehme ich sofort ab. Ohne Sport.
Ich kann auch kein pflanzliches Vitamin A verarbeiten, sagt mein Gentest. Ich kann also so viel Gemüse mit Vitamin A essen, wie ich will, das nützt mir gar nichts. So ist das eben. Die Gene geben vor, was funktioniert und was nicht. Ich habe beispielsweise auch das GST-Gen nicht, und wenn ich das nicht habe, kann ich das nicht ändern. Das hat jetzt allerdings wieder mit etwas anderem zu tun als Vitamin A. Das GST-Gen hat mit der Verarbeitung von Giftstoffen (bspw. aus der Umwelt) zu tun. Deshalb bin ich sehr anfällig dafür.
Die Auswertung des Gentests ist Dutzende von Seiten lang, das sind nur einige Beispiele. Aber für mich war das in vielerlei Hinsicht sehr erhellend. Weil das viele Sachen erklärt, die ich mir bisher nicht erklären konnte. Es gibt Leute, die können genetisch super Sport machen, und es gibt Leute, bei denen das nicht so gut funktioniert. Es ist nicht alles nur Faulheit, sondern es sind eben auch die Gene. Ich bekomme bei Sport keine Endorphine, da könnte ich machen, was ich wollte. Ich mache Sport, weil es gesund ist, weil ich dadurch kräftiger werde und hoffentlich ausdauernder. Für das Gewicht bringt mir das rein gar nichts. Da könnte ich mich einfach auf weniger essen beschränken, das ist wesentlich besser. -
am 23.01.2024 07:50:20 | IP (Hash): 72970431
Nada schrieb:
Richtig angepackt baut der Körper gleichzeitig Muskeln auf, die nachts das Fett verbrennen ;-).
Es ist zwar richtig, dass Muskelmasse Energie verbraucht, jedoch wird dieser "Bonus" zuweilen massiv (!) überschätzt. Häufig liest man an Sensationsjournalismus grenzende Schlagzeilen wie "Muskeln verbrennen sogar Nachts viel Fett".
In der Praxis sieht das anders aus: 1 kg Muskelmasse mehr verbrennt gerade einmal 13 kcal (!!!) zusätzlich. Um da einen nennenswerten Unterschied zum vorherigen Zustand zu erreichen, müssten 10, 20 kg Muskelmasse aufgebaut werden. Und das ist, je nach der Genetik UND vor allem den Zielen des Sportlers, vorausgesetztem "richtigen" Training mit kontinuierlichem Fortschritt und vielen anderen Faktoren, ein Projekt, das über einige, wenn nicht gar viele Jahre andauert. Und dieses Ziel des massiven Muskelaufbaus haben die meisten Hobby-Sportler unter uns ja gar nicht. Mehr noch muss bedacht werden, dass mit jedem Kilogramm Fett, das im Rahmen einer Abnehmkur flöten geht, auch 4 kcal weniger (!) im Ruhemodus verbrannt werden. Und dann wird natürlich auch während des Training mit zunehmender Abnahme (!) des Fetts weniger Energie verbraucht, weil ja immer weniger Masse versorgt werden muss. In diesem (!) Kontext ist der positive Effekt vom höheren Energieverbrauch durch mehr Muskeln also eher als Ausgleich für das weniger an Fettmasse zu sehen.
Den Bonus betreffend das gleichzeitige Verbrennen von Fett und dem Aufbau von Muskeln betrifft übrigens in erster Linie untrainierte (Kraft)Trainingsanfänger (die sehr viel schneller Ergebnisse sehen und spüren) und Personen mit einem höheren bis hohen Körperfettanteil.
Bearbeitet von User am 23.01.2024 07:54:03. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 23.01.2024 08:06:48 | IP (Hash): 72970431
Gunter21 schrieb:
also mein Weg in das Übergewicht war viel einfacher: es schmeckte einfach so lecker und ich war zeitgleich faul und träge. Ein ständigen Riesenappetit, eine Vorliebe für Pasta, Pizza, Burger, Döner , Überbackenes und alle Arten von Fastfood. Von Gemüse hab ich nie viel gehalten, ich war derjenige der sein Gemüse lieber gegen eine Extra Portion Nudeln getauscht hat. Am Nachmittag gab es im Büro immer 2 oder 3 Mars, Snickers oder so (Zuckertief nach der Pizza will ja ausgeglichen werden). Eine Tüte Gummibärchen durfte auch nie fehlen, Lakritze liebe ich ebenso, gern diese Stafetten mit dem Zuckermantel. Von all dem und von der Milkaschokolade gab es einige Tüten bzw. Tafeln pro Woche. Oft auch abends beim Fernsehen, Nutella war so lecker !. Ganz wichtig: NO SPORTS !
Getränke waren Apfelsaftschorle, Cola (zero oder normal, war mir völlig egal). Zucker in den Kaffee natürlich. Wird wohl in der Summe kaum mal unter 3000 kcal gewesen sein, vermutlich weit, weit mehr.
So, ist euch nun schlecht? Mir schon, vom lesen des eigenen Textes-:)))
Ich hab mir meinen DM wirklich hart erarbeitet, hab Haribo, Katjes, Suchard und alle Fastfoodbuden reich gemacht und kann rein gar nichts auf ein Kindheitstrauma schieben. Dieser Lebenswandel fing erst in den 20ern langsam an und hat sich über die Jahre dann zu einer Gewohnheit entwickelt bis mit 50 die Quittung kam.
Ich muss eine gute Verbrennung haben das ich das über Jahrzehnte so aushalten konnte und nicht das Gewicht eines Panzers angenommen habe sondern den BMI von 35 oder 36 nie überschritten habe.
Genauso erging es mir auch! :-) Ich schaufelte wahllos alles in mich rein, trieb keinen Sport und verbrachte jobbedingt auch meine Arbeitszeit überwiegend im Sitzen. Versäumte ich mal den Bus und musste 10 Minuten von der Straßenbahn nach Hause wandern, fühlte ich mich mit meinen damaligen 145 kg bei 1,83 Meter wie ein Ungläubiger im Inferno.
Im Mai 2019 begann ich meine Abnehmreise und wurde dank geeigneterer Lebensmittelauswahl, Bewegung und Sport binnen anderthalb Jahren sage und schreibe knapp 70 kg los. Seitdem habe ich ungefähr 10..12 kg Muskeln zugenommen, denn während meiner Abschmelzreise beging ich den Fehler kein Krafttraining zu betreiben und richtete meinen Fokus auf "Ausdauersport" á la Schwimmen, ausgiebige Spaziergänge und - mit abnehmendem Gewicht und zunehmender Fitness - immer mehr Einheiten auf dem Crosswalker.
Doch das größte Geschenk war wohl jenes, dass ich mich zunehmend wohler im eigenen Körper fühlte und an Selbstbewusstsein gewann. Das alleine war den gesamten Aufwand (den ich niemals als solchen im Sinne eines "schwierigen Weges" empfand) überaus wert. -
am 23.01.2024 08:44:08 | IP (Hash): 642710407
Es gibt da auch einen ganz großen Unterschied zwischen Männern und Frauen. Da Männer schon von Natur aus 30% mehr Muskelmasse haben als Frauen, läuft das etwas anders. Für uns Frauen ist es wesentlich schwerer, Muskeln aufzubauen. Jedenfalls, wenn man nicht der athletische Typ ist. Der bin ich nicht. 😀 Ich bin eine kleine Frau mit runden Schultern und breiten Hüften. Der größte Teil meines Gewichts sitzt unterhalb der Hüften an meinen Beinen. Der kleinste Teil sitzt am Bauch.
Dieser Mythos mit dem Ausdauersport betrifft meistens auch vor allem Frauen. Weil man denkt, Frauen haben keine Muskeln und wollen auch keine, wird uns Ausdauersport empfohlen. Oder Hanteln mit 500g Gewicht. In pink. 🙄 Völlig sinnlos. Selbst eine kleine Frau wie ich kann mehr heben als das.
Meine Trainerin hat glücklicherweise eine andere Vorgehensweise. Sie macht ein Training, bei dem Gewichte schon etwas schwerer sein dürfen. Meine Schultern waren vorher sehr schwach, wie üblich bei den meisten Frauen. Meine meiste Kraft saß in den Beinen. Aber nach ein paar Monaten Training bekam sogar ich dann so richtige Erhebungen auf den Schultern, wenn ich meine Muskeln anspannte. Das war ein tolles Gefühl! 😊 -
am 23.01.2024 10:02:39 | IP (Hash): 522677713
Mitglied schrieb:
Versäumte ich mal den Bus und musste 10 Minuten von der Straßenbahn nach Hause wandern, fühlte ich mich mit meinen damaligen 145 kg bei 1,83 Meter wie ein Ungläubiger im Inferno.
Doch das größte Geschenk war wohl jenes, dass ich mich zunehmend wohler im eigenen Körper fühlte und an Selbstbewusstsein gewann. Das alleine war den gesamten Aufwand (den ich niemals als solchen im Sinne eines "schwierigen Weges" empfand) überaus wert.
Ich kann mich noch erinnern als mal der Aufzug auf Arbeit defekt war und ich 4 Etagen hochlaufen musste. Oben endlich angekommen war ich derartig fertig, da fehlte vom Gefühl her nicht mehr viel zum Notarzt. Und ich habe ernsthaft darüber nachgedacht mich die folgenden Tage krank zu melden bis der Aufzug wieder funktioniert, das war Horror.
Ja, das stimmt, Abnehmen und wieder besser in Form kommen ist so viel mehr wert als es nur auf den reinen Blutzucker zu reduzieren. Das betrifft doch alle Bereiche des Lebens, die an Qualität gewinnen und für den Blutzucker ist der Einfluss ohnehin vielschichtig, direkt und indirekt. -
am 23.01.2024 10:10:19 | IP (Hash): 1057708481
Trotzdem noch mal zurück zum Thema T2D Remission:
Wenn 7-8 Tage nach der bariatrischen OP der Nüchternzucker wieder im gesund-normalen Rahmen verläuft, haben die schwer übergewichtigen Betroffenen meistens noch nicht einmal messbar abgenommen. Genauso nach ner Woche mit der Newcastle Diet OP. In beiden Fällen ist da wesentlich lediglich das an Fett verbraucht, was die Leber am gesunden Funktionieren hindert.
Mit "einfach so" Abnehmen, wie z.B. mit Riedl & Co., geht das offenbar eher nicht, weil damit die Leber nicht gezwungen wird, direkt von den eigenen Vorräten abzugeben ;(
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :) -
am 23.01.2024 10:14:45 | IP (Hash): 1688603062
Gunter21 schrieb:
Ja, das stimmt, Abnehmen und wieder besser in Form kommen ist so viel mehr wert als es nur auf den reinen Blutzucker zu reduzieren. Das betrifft doch alle Bereiche des Lebens, die an Qualität gewinnen und für den Blutzucker ist der Einfluss ohnehin vielschichtig, direkt und indirekt.
Da kann ich nur zustimmen. Die heutigen Modediäten, nur „um mal wieder in meinen Bikini zu passen für den Sommer“, das ist doch alles Schwachsinn. Übergewicht ist eine Beeinträchtigung, die das ganze Leben betrifft, nicht nur den Urlaub. Viele wollen das als rein ästhetisches Problem herunterreden, aber das ist es nicht. Bei dem heutigen Schönheitsideal fühlt man sich natürlich schöner, begehrenswerter, attraktiver, wenn man schlanker ist. Aber das ist der kleinste Teil.
Das mit dem Aufzug und den Treppen kann ich sooo gut verstehen. 😄 Ich hätte genauso geschnauft und überlegt, mich krankzumelden. Ich weiß noch, eine Kollegin von mir – schlank – kam mal mit mir zusammen von der Kantine zurück, und wir mussten beide in den dritten Stock. Ich steuerte sofort den Aufzug an, und sie meinte, nein, sie nähme lieber die Treppe. Bei jeder Gelegenheit, wenn das ginge. Ich hätte mich ihr anschließen können, habe ich aber nicht. Ich bin mit dem Aufzug gefahren.
Jetzt überlege ich, wo ich eine schöne, lange Treppe finde, damit ich trainieren kann, da rauf- und runterzulaufen wie Rocky. 😅
Bearbeitet von User am 23.01.2024 10:16:48. Grund: Ergänzung -
am 23.01.2024 10:22:57 | IP (Hash): 1688603062
hjt_Jürgen schrieb:
Mit "einfach so" Abnehmen, wie z.B. mit Riedl & Co., geht das offenbar eher nicht, weil damit die Leber nicht gezwungen wird, direkt von den eigenen Vorräten abzugeben.
Riedl ist Ernährungsmediziner und Diabetologe. Also ganz sicher geht es ihm nicht um "einfach so" Abnehmen. Hast Du mal die Sendung gesehen, "Die Ernährungsdocs"? Da ist Riedl ja sehr präsent zusammen mit ein paar anderen Ärzten. Und da sieht man genau, dass es um die ganze Umstellung und alles geht, nicht "einfach so". Das geht Monate.
Riedl und Taylor sind auf derselben Wellenlänge. Das tut sich nicht viel. Nur dass Taylor sich nicht damit beschäftigt, seinen Leuten das richtige Essen beizubringen wie Riedl. Für Taylor endet die Betreuung nach den 8 Wochen mit den Shakes. Dann holen sie höchstens noch mal Blutproben oder so was ab. Riedl geht es um den Langzeiteffekt. Den Zucker runterzukriegen, vom Insulin loszukommen, seine Ernährung umzustellen. Er bedauert es immer wieder, dass viele seiner Kollegen sich weigern, sich mit den modernen Erkenntnissen und Methoden auseinanderzusetzen und sie ihren Patienten anzubieten.
Bearbeitet von User am 23.01.2024 10:26:26. Grund: Ergänzung -
am 23.01.2024 11:08:04 | IP (Hash): 1057708481
Kelly schrieb:
Riedl ist Ernährungsmediziner und Diabetologe. Also ganz sicher geht es ihm nicht um "einfach so" Abnehmen. Hast Du mal die Sendung gesehen, "Die Ernährungsdocs"? Da ist Riedl ja sehr präsent zusammen mit ein paar anderen Ärzten. Und da sieht man genau, dass es um die ganze Umstellung und alles geht, nicht "einfach so". Das geht Monate.
Ich habe zuletzt die Sendung gesehen, die du verlinkt hattest. Der Pflegeschul-Lehrer dort hatte nach einem guten halben Jahr mit Riedl noch immer Bedarf an Insulin, wenn auch nur noch zu einer Mahlzeit. Der hatte nie einen gesunden Nüchternwert, was mit Taylor schon nach einer Woche funktioniert. Und der hat bis heute keine normale spontane Reaktion seiner Beta-Zellen auf neu gegessene Glukose.
Im Vergleich zu vorher ist sein T2D durchaus kleiner gedreht, aber nicht ausgeschaltet. Er hat immer noch Hyperinsulinämie, also T2D typisch sehr viel mehr Insulinumsatz, als im gesunden Rahmen, und damit sehr viel mehr Pipeline-/Endothel-Belastung, als mit ausgeschaltetem T2D.
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :) -
am 23.01.2024 11:18:11 | IP (Hash): 72970431
Kelly schrieb:
Es gibt da auch einen ganz großen Unterschied zwischen Männern und Frauen. Da Männer schon von Natur aus 30% mehr Muskelmasse haben als Frauen, läuft das etwas anders. Für uns Frauen ist es wesentlich schwerer, Muskeln aufzubauen. Jedenfalls, wenn man nicht der athletische Typ ist. Der bin ich nicht. 😀 Ich bin eine kleine Frau mit runden Schultern und breiten Hüften. Der größte Teil meines Gewichts sitzt unterhalb der Hüften an meinen Beinen. Der kleinste Teil sitzt am Bauch.
Dieser Mythos mit dem Ausdauersport betrifft meistens auch vor allem Frauen. Weil man denkt, Frauen haben keine Muskeln und wollen auch keine, wird uns Ausdauersport empfohlen. Oder Hanteln mit 500g Gewicht. In pink. 🙄 Völlig sinnlos. Selbst eine kleine Frau wie ich kann mehr heben als das.
Meine Trainerin hat glücklicherweise eine andere Vorgehensweise. Sie macht ein Training, bei dem Gewichte schon etwas schwerer sein dürfen. Meine Schultern waren vorher sehr schwach, wie üblich bei den meisten Frauen. Meine meiste Kraft saß in den Beinen. Aber nach ein paar Monaten Training bekam sogar ich dann so richtige Erhebungen auf den Schultern, wenn ich meine Muskeln anspannte. Das war ein tolles Gefühl! 😊
So ist es! Frauen fällt es im Gegensatz zu Männern - vor allem bezogen auf die Oberkörpermuskulatur - schwerer, Muskelmasse aufzubauen als Männer. Das erklärt auch, warum selbst professionelle Bodybuilderinnen gegenüber ihren männlichen Kollegen, was Oberarmumfang, Schulterbreite, etc. angeht, den deutlich kürzeren ziehen - und ihr beeindruckender Ist-Zustand eher an (sehr) gut trainierte, männliche Hobby-Bodybuilder erinnert.
Darüber hinaus behauptet die Medizin, dass die Fettverteilung geschlechterspezifisch und wohl auch genetisch bedingt, damit individuell ist. Mit meinem damaligen Gewicht entsprach meine Fettverteilung nicht nur dem bekannten "Apfel-Typ" (mit nem Bauchumfang von knapp 130 cm) sondern auch dem der "Birne", also mit großen Fetteinlagerungen in den Beinen. Von meinem ursprünglichen Gewicht ist heutzutage zum Glück - mit nem T-Shirt und ner kurzen Hose bekleidet - nichts mehr zu sehen - nur die lose Haut und ein paar Fettpolster an den Oberschenkeln als Reste sind mir geblieben. -
am 23.01.2024 11:32:46 | IP (Hash): 72970431
Gunter21 schrieb:
Ich kann mich noch erinnern als mal der Aufzug auf Arbeit defekt war und ich 4 Etagen hochlaufen musste. Oben endlich angekommen war ich derartig fertig, da fehlte vom Gefühl her nicht mehr viel zum Notarzt. Und ich habe ernsthaft darüber nachgedacht mich die folgenden Tage krank zu melden bis der Aufzug wieder funktioniert, das war Horror.
Ja, das stimmt, Abnehmen und wieder besser in Form kommen ist so viel mehr wert als es nur auf den reinen Blutzucker zu reduzieren. Das betrifft doch alle Bereiche des Lebens, die an Qualität gewinnen und für den Blutzucker ist der Einfluss ohnehin vielschichtig, direkt und indirekt.
So "schwer" traf es mich zwar zum Glück nie, aber ich kann Dein Erlebnis natürlich nachempfinden. Das Problem bei Vorliegen von zuviel Gewicht oder besser gesagt: zu viel Fettmasse, ist ja auch das, dass die Lust zu Bewegung mit steigendem Gewicht abnimmt. Somit entsteht ein "Teufelskreis", weil gerade diese bewegungsbedürftigen Körper immer weniger Bewegung in ihren Alltag integrieren - und natürlich auch von Auto, Bus und elektronischen Beförderungsmitteln verwöhnt sind. Treppensteigen, zu Fuß gehen und andere "leichte" Bewegung war für mich damals ein "No-Go", weil es mir es schlicht und ergreifend an der nötigen Fitness fehlte.
Und gerade weil wir aufgrund unseres modernen Lebensstils immer dicker werden, wäre es von Vorteil, schon möglichst früh auf die möglichen Folgen von zu viel Körperfett hinzuweisen und gleichzeitig via Instagram und YouTube präsentierte "Fitness-Ideale" außen vor zu lassen. Leider versteckt man sich heutzutage aber gerne hinter Begrifflichkeiten wie "Body Positivity", dabei nicht einsehend, dass der eigene Lebensstil entscheidenden Einfluss auf das persönliche physische und psychische Wohlbefinden des Körpers hat und als wichtiger Risikofaktor für entsprechende Erkrankungen anzusehen ist. Diese Message an den Mann/die Frau zu bringen ist erfahrungsgemäß aber nicht ganz einfach, wie ich aus eigener Erfahrung weiß (durfte mir selbst schon mal Kritik gefallen lassen, die darauf lautete, dass ich "Fatshamer" sei).
Bearbeitet von User am 23.01.2024 11:35:20. Grund: . -
am 23.01.2024 13:11:07 | IP (Hash): 1688603062
hjt_Jürgen schrieb:
Ich habe zuletzt die Sendung gesehen, die du verlinkt hattest. Der Pflegeschul-Lehrer dort hatte nach einem guten halben Jahr mit Riedl noch immer Bedarf an Insulin, wenn auch nur noch zu einer Mahlzeit.
Und hast Du Riedls Reaktion darauf hier im Podcast gehört? Das mit dem Insulin vor dem Abendessen war eine Idee des Diabetologen, der den Lehrer jetzt behandelt. Riedl fand das überhaupt nicht gut. Er hätte da etwas anderes gemacht.
hjt_Jürgen schrieb:
Der hatte nie einen gesunden Nüchternwert, was mit Taylor schon nach einer Woche funktioniert.
Bei manchen. Mein NBZ reagiert nicht darauf. Und ich mache das jetzt schon 3 Wochen. Also ist das auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Das ist wie mit dem Metformin, das bei mir fast den Magen verschließt und bei anderen überhaupt keine Wirkung zeigt. Bei einigen funktioniert Taylor, bei anderen nicht.
Wer weiß, was der Lehrer gemacht hat. Ob er sich an das gehalten hat, was Riedl ihm gesagt hat. Das wissen wir alles nicht. Bei Taylor hätte er 8 Wochen Shakes gekriegt, und was dann? Dann hätte er weitergegessen wie vorher, weil Taylor nichts dazu sagt, welche Rezepte man kochen sollte, wie und wann und was man essen sollte. Bei den Ernährungsdocs gibt es Tausende Rezepte speziell für Diabetes auf der Webseite. Danach sucht man bei Taylor vergebens.
Taylor ist zwar auch Arzt, aber in erster Linie Forscher. Er testet Sachen, findet Sachen heraus, die nützlich sind. Das ist natürlich gut, aber er kümmert sich nicht weiter um seine Probanden. Die für ihn eben nur das sind: Probanden. Keine Patienten. Riedl ist ein Arzt, der wirklich Leute behandelt.
Da vergleicht man im Grunde genommen Äpfel und Birnen. Shakes gab es immer schon zum Abnehmen. Und wenn das auch noch den Diabetes ausschaltet (bei manchen) - umso besser. Aber was ist danach? Was kommt nach den Shakes? Da werden die Leute nicht an die Hand genommen. Die sind nur Laborratten für Taylor.
Natürlich ist das gut, was er herausgefunden hat. Aber auch er sagt nicht, dass das bei allen funktioniert. Und auch bei denen, bei denen es funktioniert, funktioniert es bei jedem anders.
In diesem: https://www.diabetes.org.uk/our-research/about-our-research/our-impact/putting-type-2-diabetes-into-remission und anderen Links von Diabetes UK, die die Studie finanziert haben, steht folgendes:
"The first results, in 2017, sent waves of excitement through diabetes and scientific communities. Almost half - 46% - of people with type 2 who received the low-calorie weight loss programme were in remission one year later."
46% - nicht 100 Prozent. Ich gehöre offensichtlich zu den anderen 54%.
Bearbeitet von User am 23.01.2024 13:16:27. Grund: Ergänzung -
am 23.01.2024 13:20:59 | IP (Hash): 1688603062
Mitglied schrieb:
Und gerade weil wir aufgrund unseres modernen Lebensstils immer dicker werden, wäre es von Vorteil, schon möglichst früh auf die möglichen Folgen von zu viel Körperfett hinzuweisen und gleichzeitig via Instagram und YouTube präsentierte "Fitness-Ideale" außen vor zu lassen. Leider versteckt man sich heutzutage aber gerne hinter Begrifflichkeiten wie "Body Positivity", dabei nicht einsehend, dass der eigene Lebensstil entscheidenden Einfluss auf das persönliche physische und psychische Wohlbefinden des Körpers hat und als wichtiger Risikofaktor für entsprechende Erkrankungen anzusehen ist. Diese Message an den Mann/die Frau zu bringen ist erfahrungsgemäß aber nicht ganz einfach, wie ich aus eigener Erfahrung weiß (durfte mir selbst schon mal Kritik gefallen lassen, die darauf lautete, dass ich "Fatshamer" sei).
Ja, ja. Was für ein Unsinn. Body-Positivity hört sich ja erstmal ganz gut an. Aber was mittlerweile daraus geworden ist, führt die Sache ad absurdum. Wenn man selbst sein Leben lang (bis auf die ersten paar Jahre) übergewichtig war wie ich, sollte man wohl das Recht haben, etwas dazu zu sagen, dass Übergewicht nicht gerade gesund ist. Ich würde niemals Fat-Shaming betreiben, weil ich weiß, wie weh das tut. Das habe ich am eigenen Leib erlebt.
Aber wenn man noch nicht mal seine eigenen Erfahrungen beitragen kann, indem man sagt "Guck mal, wenn du das vermeiden willst, was ich habe, dann nimm ab", dann ist das wirklich dumm. Wobei ich auch die Leute verstehe, die sich dagegen wehren, aber das ist der falsche Weg. Merkt man nur meistens zu spät.
Bearbeitet von User am 23.01.2024 13:26:51. Grund: Korrektur -
am 23.01.2024 16:51:45 | IP (Hash): 1057708481
Kelly schrieb:
Und hast Du Riedls Reaktion darauf hier im Podcast gehört? Das mit dem Insulin vor dem Abendessen war eine Idee des Diabetologen, der den Lehrer jetzt behandelt. Riedl fand das überhaupt nicht gut. Er hätte da etwas anderes gemacht.
Er hätte ein anderes Medikament gewählt, sagt er praktisch ganz eindeutig. Nix von gesundem BZ ohne Medis!
Kelly schrieb:
hjt_Jürgen schrieb:
Der hatte nie einen gesunden Nüchternwert, was mit Taylor schon nach einer Woche funktioniert.
Bei manchen. Mein NBZ reagiert nicht darauf. Und ich mache das jetzt schon 3 Wochen. Also ist das auch nicht der Weisheit letzter Schluss.
Sorry, aber mit 1 mal am Tag 600 kcal Optifast hätte Taylor mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine Remission vermelden können. Denn das wäre einmal am Tag für die Leber üppiger Überfluss. Davon lagert sie gerne ein. Und was dann noch übrig ist, wird im Organismus verteilt. Und indem das weniger wird, wird halt mehr aus den großen Speichern genommen - bis zum nächsten Überfluss. Also Abnehmen ohne nennenswerten Fettabbau in der Leber.
Dem stehen die 3 x 200 kcal gegenüber, die das Kaloriendefizit zu keiner Zeit am Tag aufheben, das die Leber zwingt, von den eigenen Ersparnissen dazu zu geben.
3 x 200 kcal am einfachsten in Form von Formula Drinks, aber genauso auch von normalem Essen, wie ich das ja selbst auch gemacht hab. Plus dazu kalorienarme vor allem Rohkost mit max 200 kcal pro Tag - und die auch wieder nicht auf einmal, sondern über den Tag verteilt zum Erhalten der Darmbewohner.
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :) -
am 23.01.2024 19:17:50 | IP (Hash): 160582365
@Kelly - sorry dass ich frage, vielleicht hast du das auch schon an anderer Stelle erzählt. Was ist das für ein Gentest und wie kann man den machen? Beim Hausarzt fragen? Danke. -
am 23.01.2024 19:43:37 | IP (Hash): 380278211
Mir hatte meine Hausärztin davon erzählt. Sie hat das dann aber nicht selbst gemacht, sondern mich an eine Diätberaterin verwiesen, die das Nötige dann bei einem Labor bestellt und den Test bei mir gemacht, das Stäbchen wieder ans Labor zurückgeschickt und mit mir dann die Auswertung des Tests, der vom Labor kam, besprochen hat.
Man kann dieses Stäbchen aber auch direkt beim Labor bestellen und den Test dann selbst machen. Nur bei der Auswertung ist man dann vielleicht ein bisschen überfordert. Denn das sind endlos viele Seiten mit vielen, vielen Informationen, die man nicht alle auf Anhieb versteht. Das meiste versteht man allerdings schon, denn bei mir war das in verschiedenen Farben kodiert. Das, was grün war, funktioniert gut. Muss man nicht beachten. Das, was gelb war, war ein bisschen weniger gut, aber muss man auch nicht unbedingt beachten. Dann kommt der orange Bereich, da sollte man schon mal nachlesen, was man eventuell verbessern kann. Und der rote Bereich ist das, was absolut nicht funktioniert. Bei mir war beispielsweise Vitamin A rot markiert, und da stand dabei, dass ich pflanzliches Vitamin A nicht verwerten kann. Dass ich dafür Supplemente nehmen sollte.
Ansonsten hatte ich allerdings nicht viel Rotes, was darauf hindeutet, dass ich ein relativ gesunder Mensch bin, sagte die Diätberaterin bei der Auswertung dann.