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    am 23.01.2024 10:02:39 | IP (Hash): 522677713
    Mitglied schrieb:

    Versäumte ich mal den Bus und musste 10 Minuten von der Straßenbahn nach Hause wandern, fühlte ich mich mit meinen damaligen 145 kg bei 1,83 Meter wie ein Ungläubiger im Inferno.

    Doch das größte Geschenk war wohl jenes, dass ich mich zunehmend wohler im eigenen Körper fühlte und an Selbstbewusstsein gewann. Das alleine war den gesamten Aufwand (den ich niemals als solchen im Sinne eines "schwierigen Weges" empfand) überaus wert.



    Ich kann mich noch erinnern als mal der Aufzug auf Arbeit defekt war und ich 4 Etagen hochlaufen musste. Oben endlich angekommen war ich derartig fertig, da fehlte vom Gefühl her nicht mehr viel zum Notarzt. Und ich habe ernsthaft darüber nachgedacht mich die folgenden Tage krank zu melden bis der Aufzug wieder funktioniert, das war Horror.

    Ja, das stimmt, Abnehmen und wieder besser in Form kommen ist so viel mehr wert als es nur auf den reinen Blutzucker zu reduzieren. Das betrifft doch alle Bereiche des Lebens, die an Qualität gewinnen und für den Blutzucker ist der Einfluss ohnehin vielschichtig, direkt und indirekt.
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    am 23.01.2024 10:10:19 | IP (Hash): 1057708481
    Trotzdem noch mal zurück zum Thema T2D Remission:

    Wenn 7-8 Tage nach der bariatrischen OP der Nüchternzucker wieder im gesund-normalen Rahmen verläuft, haben die schwer übergewichtigen Betroffenen meistens noch nicht einmal messbar abgenommen. Genauso nach ner Woche mit der Newcastle Diet OP. In beiden Fällen ist da wesentlich lediglich das an Fett verbraucht, was die Leber am gesunden Funktionieren hindert.

    Mit "einfach so" Abnehmen, wie z.B. mit Riedl & Co., geht das offenbar eher nicht, weil damit die Leber nicht gezwungen wird, direkt von den eigenen Vorräten abzugeben ;(


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    Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
    Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)
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    am 23.01.2024 10:14:45 | IP (Hash): 1688603062
    Gunter21 schrieb:
    Ja, das stimmt, Abnehmen und wieder besser in Form kommen ist so viel mehr wert als es nur auf den reinen Blutzucker zu reduzieren. Das betrifft doch alle Bereiche des Lebens, die an Qualität gewinnen und für den Blutzucker ist der Einfluss ohnehin vielschichtig, direkt und indirekt.

    Da kann ich nur zustimmen. Die heutigen Modediäten, nur „um mal wieder in meinen Bikini zu passen für den Sommer“, das ist doch alles Schwachsinn. Übergewicht ist eine Beeinträchtigung, die das ganze Leben betrifft, nicht nur den Urlaub. Viele wollen das als rein ästhetisches Problem herunterreden, aber das ist es nicht. Bei dem heutigen Schönheitsideal fühlt man sich natürlich schöner, begehrenswerter, attraktiver, wenn man schlanker ist. Aber das ist der kleinste Teil.

    Das mit dem Aufzug und den Treppen kann ich sooo gut verstehen. 😄 Ich hätte genauso geschnauft und überlegt, mich krankzumelden. Ich weiß noch, eine Kollegin von mir – schlank – kam mal mit mir zusammen von der Kantine zurück, und wir mussten beide in den dritten Stock. Ich steuerte sofort den Aufzug an, und sie meinte, nein, sie nähme lieber die Treppe. Bei jeder Gelegenheit, wenn das ginge. Ich hätte mich ihr anschließen können, habe ich aber nicht. Ich bin mit dem Aufzug gefahren.

    Jetzt überlege ich, wo ich eine schöne, lange Treppe finde, damit ich trainieren kann, da rauf- und runterzulaufen wie Rocky. 😅

    Bearbeitet von User am 23.01.2024 10:16:48. Grund: Ergänzung
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    am 23.01.2024 10:22:57 | IP (Hash): 1688603062
    hjt_Jürgen schrieb:
    Mit "einfach so" Abnehmen, wie z.B. mit Riedl & Co., geht das offenbar eher nicht, weil damit die Leber nicht gezwungen wird, direkt von den eigenen Vorräten abzugeben.


    Riedl ist Ernährungsmediziner und Diabetologe. Also ganz sicher geht es ihm nicht um "einfach so" Abnehmen. Hast Du mal die Sendung gesehen, "Die Ernährungsdocs"? Da ist Riedl ja sehr präsent zusammen mit ein paar anderen Ärzten. Und da sieht man genau, dass es um die ganze Umstellung und alles geht, nicht "einfach so". Das geht Monate.

    Riedl und Taylor sind auf derselben Wellenlänge. Das tut sich nicht viel. Nur dass Taylor sich nicht damit beschäftigt, seinen Leuten das richtige Essen beizubringen wie Riedl. Für Taylor endet die Betreuung nach den 8 Wochen mit den Shakes. Dann holen sie höchstens noch mal Blutproben oder so was ab. Riedl geht es um den Langzeiteffekt. Den Zucker runterzukriegen, vom Insulin loszukommen, seine Ernährung umzustellen. Er bedauert es immer wieder, dass viele seiner Kollegen sich weigern, sich mit den modernen Erkenntnissen und Methoden auseinanderzusetzen und sie ihren Patienten anzubieten.
    Bearbeitet von User am 23.01.2024 10:26:26. Grund: Ergänzung
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    am 23.01.2024 11:08:04 | IP (Hash): 1057708481
    Kelly schrieb:
    Riedl ist Ernährungsmediziner und Diabetologe. Also ganz sicher geht es ihm nicht um "einfach so" Abnehmen. Hast Du mal die Sendung gesehen, "Die Ernährungsdocs"? Da ist Riedl ja sehr präsent zusammen mit ein paar anderen Ärzten. Und da sieht man genau, dass es um die ganze Umstellung und alles geht, nicht "einfach so". Das geht Monate.


    Ich habe zuletzt die Sendung gesehen, die du verlinkt hattest. Der Pflegeschul-Lehrer dort hatte nach einem guten halben Jahr mit Riedl noch immer Bedarf an Insulin, wenn auch nur noch zu einer Mahlzeit. Der hatte nie einen gesunden Nüchternwert, was mit Taylor schon nach einer Woche funktioniert. Und der hat bis heute keine normale spontane Reaktion seiner Beta-Zellen auf neu gegessene Glukose.

    Im Vergleich zu vorher ist sein T2D durchaus kleiner gedreht, aber nicht ausgeschaltet. Er hat immer noch Hyperinsulinämie, also T2D typisch sehr viel mehr Insulinumsatz, als im gesunden Rahmen, und damit sehr viel mehr Pipeline-/Endothel-Belastung, als mit ausgeschaltetem T2D.

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    am 23.01.2024 11:18:11 | IP (Hash): 72970431
    Kelly schrieb:
    Es gibt da auch einen ganz großen Unterschied zwischen Männern und Frauen. Da Männer schon von Natur aus 30% mehr Muskelmasse haben als Frauen, läuft das etwas anders. Für uns Frauen ist es wesentlich schwerer, Muskeln aufzubauen. Jedenfalls, wenn man nicht der athletische Typ ist. Der bin ich nicht. 😀 Ich bin eine kleine Frau mit runden Schultern und breiten Hüften. Der größte Teil meines Gewichts sitzt unterhalb der Hüften an meinen Beinen. Der kleinste Teil sitzt am Bauch.

    Dieser Mythos mit dem Ausdauersport betrifft meistens auch vor allem Frauen. Weil man denkt, Frauen haben keine Muskeln und wollen auch keine, wird uns Ausdauersport empfohlen. Oder Hanteln mit 500g Gewicht. In pink. 🙄 Völlig sinnlos. Selbst eine kleine Frau wie ich kann mehr heben als das.

    Meine Trainerin hat glücklicherweise eine andere Vorgehensweise. Sie macht ein Training, bei dem Gewichte schon etwas schwerer sein dürfen. Meine Schultern waren vorher sehr schwach, wie üblich bei den meisten Frauen. Meine meiste Kraft saß in den Beinen. Aber nach ein paar Monaten Training bekam sogar ich dann so richtige Erhebungen auf den Schultern, wenn ich meine Muskeln anspannte. Das war ein tolles Gefühl! 😊



    So ist es! Frauen fällt es im Gegensatz zu Männern - vor allem bezogen auf die Oberkörpermuskulatur - schwerer, Muskelmasse aufzubauen als Männer. Das erklärt auch, warum selbst professionelle Bodybuilderinnen gegenüber ihren männlichen Kollegen, was Oberarmumfang, Schulterbreite, etc. angeht, den deutlich kürzeren ziehen - und ihr beeindruckender Ist-Zustand eher an (sehr) gut trainierte, männliche Hobby-Bodybuilder erinnert.

    Darüber hinaus behauptet die Medizin, dass die Fettverteilung geschlechterspezifisch und wohl auch genetisch bedingt, damit individuell ist. Mit meinem damaligen Gewicht entsprach meine Fettverteilung nicht nur dem bekannten "Apfel-Typ" (mit nem Bauchumfang von knapp 130 cm) sondern auch dem der "Birne", also mit großen Fetteinlagerungen in den Beinen. Von meinem ursprünglichen Gewicht ist heutzutage zum Glück - mit nem T-Shirt und ner kurzen Hose bekleidet - nichts mehr zu sehen - nur die lose Haut und ein paar Fettpolster an den Oberschenkeln als Reste sind mir geblieben.
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    am 23.01.2024 11:32:46 | IP (Hash): 72970431
    Gunter21 schrieb:


    Ich kann mich noch erinnern als mal der Aufzug auf Arbeit defekt war und ich 4 Etagen hochlaufen musste. Oben endlich angekommen war ich derartig fertig, da fehlte vom Gefühl her nicht mehr viel zum Notarzt. Und ich habe ernsthaft darüber nachgedacht mich die folgenden Tage krank zu melden bis der Aufzug wieder funktioniert, das war Horror.

    Ja, das stimmt, Abnehmen und wieder besser in Form kommen ist so viel mehr wert als es nur auf den reinen Blutzucker zu reduzieren. Das betrifft doch alle Bereiche des Lebens, die an Qualität gewinnen und für den Blutzucker ist der Einfluss ohnehin vielschichtig, direkt und indirekt.



    So "schwer" traf es mich zwar zum Glück nie, aber ich kann Dein Erlebnis natürlich nachempfinden. Das Problem bei Vorliegen von zuviel Gewicht oder besser gesagt: zu viel Fettmasse, ist ja auch das, dass die Lust zu Bewegung mit steigendem Gewicht abnimmt. Somit entsteht ein "Teufelskreis", weil gerade diese bewegungsbedürftigen Körper immer weniger Bewegung in ihren Alltag integrieren - und natürlich auch von Auto, Bus und elektronischen Beförderungsmitteln verwöhnt sind. Treppensteigen, zu Fuß gehen und andere "leichte" Bewegung war für mich damals ein "No-Go", weil es mir es schlicht und ergreifend an der nötigen Fitness fehlte.

    Und gerade weil wir aufgrund unseres modernen Lebensstils immer dicker werden, wäre es von Vorteil, schon möglichst früh auf die möglichen Folgen von zu viel Körperfett hinzuweisen und gleichzeitig via Instagram und YouTube präsentierte "Fitness-Ideale" außen vor zu lassen. Leider versteckt man sich heutzutage aber gerne hinter Begrifflichkeiten wie "Body Positivity", dabei nicht einsehend, dass der eigene Lebensstil entscheidenden Einfluss auf das persönliche physische und psychische Wohlbefinden des Körpers hat und als wichtiger Risikofaktor für entsprechende Erkrankungen anzusehen ist. Diese Message an den Mann/die Frau zu bringen ist erfahrungsgemäß aber nicht ganz einfach, wie ich aus eigener Erfahrung weiß (durfte mir selbst schon mal Kritik gefallen lassen, die darauf lautete, dass ich "Fatshamer" sei).
    Bearbeitet von User am 23.01.2024 11:35:20. Grund: .
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    am 23.01.2024 13:11:07 | IP (Hash): 1688603062
    hjt_Jürgen schrieb:
    Ich habe zuletzt die Sendung gesehen, die du verlinkt hattest. Der Pflegeschul-Lehrer dort hatte nach einem guten halben Jahr mit Riedl noch immer Bedarf an Insulin, wenn auch nur noch zu einer Mahlzeit.

    Und hast Du Riedls Reaktion darauf hier im Podcast gehört? Das mit dem Insulin vor dem Abendessen war eine Idee des Diabetologen, der den Lehrer jetzt behandelt. Riedl fand das überhaupt nicht gut. Er hätte da etwas anderes gemacht.

    hjt_Jürgen schrieb:
    Der hatte nie einen gesunden Nüchternwert, was mit Taylor schon nach einer Woche funktioniert.

    Bei manchen. Mein NBZ reagiert nicht darauf. Und ich mache das jetzt schon 3 Wochen. Also ist das auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Das ist wie mit dem Metformin, das bei mir fast den Magen verschließt und bei anderen überhaupt keine Wirkung zeigt. Bei einigen funktioniert Taylor, bei anderen nicht.

    Wer weiß, was der Lehrer gemacht hat. Ob er sich an das gehalten hat, was Riedl ihm gesagt hat. Das wissen wir alles nicht. Bei Taylor hätte er 8 Wochen Shakes gekriegt, und was dann? Dann hätte er weitergegessen wie vorher, weil Taylor nichts dazu sagt, welche Rezepte man kochen sollte, wie und wann und was man essen sollte. Bei den Ernährungsdocs gibt es Tausende Rezepte speziell für Diabetes auf der Webseite. Danach sucht man bei Taylor vergebens.

    Taylor ist zwar auch Arzt, aber in erster Linie Forscher. Er testet Sachen, findet Sachen heraus, die nützlich sind. Das ist natürlich gut, aber er kümmert sich nicht weiter um seine Probanden. Die für ihn eben nur das sind: Probanden. Keine Patienten. Riedl ist ein Arzt, der wirklich Leute behandelt.

    Da vergleicht man im Grunde genommen Äpfel und Birnen. Shakes gab es immer schon zum Abnehmen. Und wenn das auch noch den Diabetes ausschaltet (bei manchen) - umso besser. Aber was ist danach? Was kommt nach den Shakes? Da werden die Leute nicht an die Hand genommen. Die sind nur Laborratten für Taylor.

    Natürlich ist das gut, was er herausgefunden hat. Aber auch er sagt nicht, dass das bei allen funktioniert. Und auch bei denen, bei denen es funktioniert, funktioniert es bei jedem anders.

    In diesem: https://www.diabetes.org.uk/our-research/about-our-research/our-impact/putting-type-2-diabetes-into-remission und anderen Links von Diabetes UK, die die Studie finanziert haben, steht folgendes:
    "The first results, in 2017, sent waves of excitement through diabetes and scientific communities. Almost half - 46% - of people with type 2 who received the low-calorie weight loss programme were in remission one year later."

    46% - nicht 100 Prozent. Ich gehöre offensichtlich zu den anderen 54%. 
    Bearbeitet von User am 23.01.2024 13:16:27. Grund: Ergänzung
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    am 23.01.2024 13:20:59 | IP (Hash): 1688603062
    Mitglied schrieb:
    Und gerade weil wir aufgrund unseres modernen Lebensstils immer dicker werden, wäre es von Vorteil, schon möglichst früh auf die möglichen Folgen von zu viel Körperfett hinzuweisen und gleichzeitig via Instagram und YouTube präsentierte "Fitness-Ideale" außen vor zu lassen. Leider versteckt man sich heutzutage aber gerne hinter Begrifflichkeiten wie "Body Positivity", dabei nicht einsehend, dass der eigene Lebensstil entscheidenden Einfluss auf das persönliche physische und psychische Wohlbefinden des Körpers hat und als wichtiger Risikofaktor für entsprechende Erkrankungen anzusehen ist. Diese Message an den Mann/die Frau zu bringen ist erfahrungsgemäß aber nicht ganz einfach, wie ich aus eigener Erfahrung weiß (durfte mir selbst schon mal Kritik gefallen lassen, die darauf lautete, dass ich "Fatshamer" sei).


    Ja, ja. Was für ein Unsinn. Body-Positivity hört sich ja erstmal ganz gut an. Aber was mittlerweile daraus geworden ist, führt die Sache ad absurdum. Wenn man selbst sein Leben lang (bis auf die ersten paar Jahre) übergewichtig war wie ich, sollte man wohl das Recht haben, etwas dazu zu sagen, dass Übergewicht nicht gerade gesund ist. Ich würde niemals Fat-Shaming betreiben, weil ich weiß, wie weh das tut. Das habe ich am eigenen Leib erlebt.

    Aber wenn man noch nicht mal seine eigenen Erfahrungen beitragen kann, indem man sagt "Guck mal, wenn du das vermeiden willst, was ich habe, dann nimm ab", dann ist das wirklich dumm. Wobei ich auch die Leute verstehe, die sich dagegen wehren, aber das ist der falsche Weg. Merkt man nur meistens zu spät.
    Bearbeitet von User am 23.01.2024 13:26:51. Grund: Korrektur
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    am 23.01.2024 16:51:45 | IP (Hash): 1057708481
    Kelly schrieb:
    Und hast Du Riedls Reaktion darauf hier im Podcast gehört? Das mit dem Insulin vor dem Abendessen war eine Idee des Diabetologen, der den Lehrer jetzt behandelt. Riedl fand das überhaupt nicht gut. Er hätte da etwas anderes gemacht.


    Er hätte ein anderes Medikament gewählt, sagt er praktisch ganz eindeutig. Nix von gesundem BZ ohne Medis!

    Kelly schrieb:
    hjt_Jürgen schrieb:
    Der hatte nie einen gesunden Nüchternwert, was mit Taylor schon nach einer Woche funktioniert.

    Bei manchen. Mein NBZ reagiert nicht darauf. Und ich mache das jetzt schon 3 Wochen. Also ist das auch nicht der Weisheit letzter Schluss.



    Sorry, aber mit 1 mal am Tag 600 kcal Optifast hätte Taylor mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine Remission vermelden können. Denn das wäre einmal am Tag für die Leber üppiger Überfluss. Davon lagert sie gerne ein. Und was dann noch übrig ist, wird im Organismus verteilt. Und indem das weniger wird, wird halt mehr aus den großen Speichern genommen - bis zum nächsten Überfluss. Also Abnehmen ohne nennenswerten Fettabbau in der Leber.

    Dem stehen die 3 x 200 kcal gegenüber, die das Kaloriendefizit zu keiner Zeit am Tag aufheben, das die Leber zwingt, von den eigenen Ersparnissen dazu zu geben.
    3 x 200 kcal am einfachsten in Form von Formula Drinks, aber genauso auch von normalem Essen, wie ich das ja selbst auch gemacht hab. Plus dazu kalorienarme vor allem Rohkost mit max 200 kcal pro Tag - und die auch wieder nicht auf einmal, sondern über den Tag verteilt zum Erhalten der Darmbewohner.

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    Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
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