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Erste Untersuchungen

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    am 16.01.2021 18:49:32 | IP (Hash): 1365312491
    Alwine schrieb:
    Mit was für Untersuchungen habe ich denn in der nahen Zukunft zu rechnen? In welchen Abständen wird z.B. normalerweise Blut abgenommen? Oder macht der Arzr auch mal den Schnelltest für den Nüchternzucker?
    Mir ist schon klar, dass das unterschiedlich sein wird, aber vielleicht könnt ihr mal sagen, wie das bei euch so läuft.



    Also ich bin im DMP für Typ1 Diabetes. Allerdings ist vieles bei Typ2 ähnlich.
    Bei mir gibt es jedes Quartal einen Termin bei der Diabetesberaterin, wo wir über Probleme sprechen. Ich bekomme dort Rezepte für Teststreifen und Insulin bzw. halt einmal im Jahr zusätzlich die Jahresrezepte für Sensoren und Pumpenzubehör. Sollte ich zu diesem Zeitpunkt absolut keinen Gesprächsbedarf haben, brauche ich auch nicht unbedingt zu ihr. Rezepte kann ich mir einfach abholen. Ich muss dazu sagen, ich bin sehr eigenständig mit meiner Diabetestherapie und meine Diabetesberaterin kann jederzeit meine Werte in der Cloud sehen. Und sollte irgendwelche Probleme auftreten, rufe ich sowieso an, das wissen sie. Wenn ich bspw. gerade einen Magen-Darm-Infekt haben, oder gerade merke, dass ich meine Insulinmenge gerade im Moment anpassen muss, hilft es nichts, auf einen Quartalstermin in 6 Wochen oder so zu warten. Deshalb machen wir das so.

    Bei mir wird theoretisch jedes Quartal der HbA1C bestimmt. Da meine Praxis kein Laborgerät für den Schnelltest des HbA1Cs besitzt, muss hierfür immer Blut abgenommen werden. Der Nüchternzucker interessiert weniger. Ich habe bei den Blutabnahmen beim Diabetologen ausschließlich HbA1C und TSH bestimmt bekommen. Einmal im Jahr wurde "groß" Blut abgenommen, da sind dann Nieren-, Leberwerte, Cholesterin, Blutbild etc. dabei. So lief es jedenfalls im ersten Jahr. Mittlerweile mache ich es aufgrund anderer Krankheiten so, dass nicht meine Diabetespraxis Blut abnimmt. Dort ist ja nicht einmal ein Blutbild bei der Quartalsblutabnahme selbstverständlich. Und dann kommt keine zwei Wochen später meine zweite oder dritte Praxis damit an, dass sie Blutbild, Entzündungswerte, o.ä. benötigen. Ergebnis war im ersten Jahr mehr als 10 Blutabnahmen.. Daher gehe ich nicht mehr zum Diabetologen zwecks Blutabnahme, sondern alle meine anderen Ärzte nehmen den HbA1C bei ihrer Blutabnahme mit ab. So komme ich auf jedes zweite bis jedes Quartal, wo der HbA1C bestimmt wird. Halbjährlich ist Pflicht um nicht aus dem DMP zu fliegen. Wobei das halbjährliche bei mir funktioniert, da man aufgrund der kontinuierlichen Sensorwerte einen groben Überblick über den Blutzucker hat. Bei Typ2ern die nur gelegentlich oder gar nicht den Blutzucker messen und keinen Sensor tragen, wäre jedes Quartal definitiv besser.

    Sonst wird einmal im Jahr Urin untersucht und die Füße angeschaut. Darüber hinaus muss man alle ein bis zwei Jahre zum Augenarzt. Wobei diese Untersuchungen bei Typ1 erst nach 5 Jahren beginnen. Weiß nicht, ob das bei Typ2 sofort passiert.

    Zusätzlich wird bei Typ2 soweit ich weiß, jedes Quartal Gewicht und Blutdruck gemessen. Das wird bei mir nicht gemacht, da ich dort keine Probleme habe.

    Frage beim Arzt nach, dass du einen Diabetespass bekommst. Darin werden alle Untersuchungsergebnisse eingetragen. Somit bekommt man einen guten Überblick über die Einstellung der letzten Jahre. Das ist insbesondere mal bei diabetesbedingten Krankenhaus oder Rehaaufenthalte sinnvoll.
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    am 16.01.2021 20:04:45 | IP (Hash): 316850211
    Finde Deinen Einstieg mit dem Fasten TOLL!

    Du hast damit praktisch angefangen, wofür sonst die bariatrische OP genutzt wird: Sehr viel weniger zur Futterluke einfüllen. 600 kcal am Tag sind das nach so einer OP in Form von 3 auf den Tag verteilten Portionen Formula Diät.
    Nach der ersten Woche sinkt normal der Nüchternzucker in den völlig normalen Bereich, so wie Deine 84. Und nach 4-6 Wochen steigt der Zucker dann auch in der Stunde nach der Diät Portion nur noch im gesunden Rahmen an, obwohl in diesen Drinks egal welche Marke vergleichsweise viel Glukose ist.

    Allgemein wird vor allem von der Ernährungsberatung dazu geraten, laaaaangsam abzunehmen, weil schnelles Abnehmen allerlei Defekte auslösen könnte.
    Aber nach einer bariatrischen OP ist die Nahrungsaufnahme erstmal rein vom im Magen verbliebenen Platz seeehr begrenzt. Also geht in den Wochen und Monaten danach nur recht schnelles Abnehmen, und damit sind tatsächlich keine negatiefen Folgen bekannt.
    Also würde ich an Deiner Stelle auch keine erwarten, wenn Du dir z.B. mit den 3 Formula-Portionen pro Tag alle besonders wichtigen Nahrungsbestandteile einverleibst. Und wo Du die erste Woche und damit die Menge an Miesfühlen wohl lebendig überstanden hast, hätte ich an Deiner Stelle jetzt Spaß dran zu schauen, wie viele von den zu vielen Kilos mir bis Ostern auf diese Weise wohls abhanden kommen könnten?

    Und wo die Praxen zur Zeit Schwierigkeiten haben, Patienten mit akuten Beschwerden zeitnah zu behandeln, würde ich an Deiner Stelle die Einladung zu irgendeiner nächsten Untersuchung vielleicht in 4-6 Wochen erwarten. Und daß der Dok dann mit Blick auf Deinen Blutzucker völlig überrascht feststellt, dass er so jemanden wie Dich bislang noch nicht erlebt hat. Daumendrück!

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 16.01.2021 20:04:45 | IP (Hash): 316850211
    Finde Deinen Einstieg mit dem Fasten TOLL!

    Du hast damit praktisch angefangen, wofür sonst die bariatrische OP genutzt wird: Sehr viel weniger zur Futterluke einfüllen. 600 kcal am Tag sind das nach so einer OP in Form von 3 auf den Tag verteilten Portionen Formula Diät.
    Nach der ersten Woche sinkt normal der Nüchternzucker in den völlig normalen Bereich, so wie Deine 84. Und nach 4-6 Wochen steigt der Zucker dann auch in der Stunde nach der Diät Portion nur noch im gesunden Rahmen an, obwohl in diesen Drinks egal welche Marke vergleichsweise viel Glukose ist.

    Allgemein wird vor allem von der Ernährungsberatung dazu geraten, laaaaangsam abzunehmen, weil schnelles Abnehmen allerlei Defekte auslösen könnte.
    Aber nach einer bariatrischen OP ist die Nahrungsaufnahme erstmal rein vom im Magen verbliebenen Platz seeehr begrenzt. Also geht in den Wochen und Monaten danach nur recht schnelles Abnehmen, und damit sind tatsächlich keine negatiefen Folgen bekannt.
    Also würde ich an Deiner Stelle auch keine erwarten, wenn Du dir z.B. mit den 3 Formula-Portionen pro Tag alle besonders wichtigen Nahrungsbestandteile einverleibst. Und wo Du die erste Woche und damit die Menge an Miesfühlen wohl lebendig überstanden hast, hätte ich an Deiner Stelle jetzt Spaß dran zu schauen, wie viele von den zu vielen Kilos mir bis Ostern auf diese Weise wohls abhanden kommen könnten?

    Und wo die Praxen zur Zeit Schwierigkeiten haben, Patienten mit akuten Beschwerden zeitnah zu behandeln, würde ich an Deiner Stelle die Einladung zu irgendeiner nächsten Untersuchung vielleicht in 4-6 Wochen erwarten. Und daß der Dok dann mit Blick auf Deinen Blutzucker völlig überrascht feststellt, dass er so jemanden wie Dich bislang noch nicht erlebt hat. Daumendrück!

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 16.01.2021 20:28:31 | IP (Hash): 2093932908
    Eine ganze Woche fasste ich noch nicht ;) - erst seit Dienstag.
    Heute Abend war der Wert erst bei 101. Weil mich das überraschte (habe heute Nachmittag Cappuccino getrunken, sonst aber nichts gegessen) habe ich dann gleich noch einmal gemessen und da war er bei 90. An diese Schwankungen muss ich mich wohl erst gewöhnen.
    Für Donnerstag habe ich noch einmal einen Termin, deswegen frage ich, was jetzt wohl passiert (würde gerne wissen, was mich erwartet; es geht aber auch noch um Cholesterin und Gallenwerte).

    Kann jemand eine möglichst Glucosearme Formuladiät empfehlen? Ich überlege, ob ich demnächst mit so etwas für längere Zeit weitermache.
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    am 16.01.2021 20:43:00 | IP (Hash): 316850211
    einfach mal ausprobieren, was hier meine Einträge verdoppelt??? Dieser nicht - seltsam

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
    Bearbeitet von User am 16.01.2021 20:43:46. Grund: test
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    am 21.01.2021 14:10:21 | IP (Hash): 2093932908
    So - komme vom Arzt. Es war alles gar nicht soo schlimm (ich Arztschisser.... Blutdruck beim Arzt bei 160 - kurz vorher zu Hause bei 112/70).
    Beim Langzeitwert habe ich mich vorher entweder verhört oder er hat es falsch gesagt: er ist nicht bei über 8, sondern bei 6,4. ich soll nun Metformin 500 morgens und abends nehmen. Na mal sehen. Ich hoffe doch, auch das auf längere Sicht nicht mehr zu brauchen.
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    am 21.01.2021 16:41:31 | IP (Hash): 13715700
    Das HbA1c klingt mit den 6,4% sehr viel besser als 8,x. Da hast du natürlich bessere Voraussetzungen für eine mögliche Remission.

    Denke beim Metformin an das langsame Einschleichen, selbst wenn dein Arzt dir nichts dazu gesagt hat. Nimm mindestens für eine Woche nur einmal 500 mg und erhöhe danach nur, wenn du die kleine Dosis gut verträgst.

    Viel Erfolg, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 21.01.2021 16:41:48. Grund: .
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    am 21.01.2021 16:54:05 | IP (Hash): 2093932908
    😊👍