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Verdacht auf Prädabetis?
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am 17.01.2021 10:25:27 | IP (Hash): 1879629636
Hallo zusammen,
Mir ist auf gefallen,das mein Nächternblutzuckerwert vor 2 Jahren im KH bei 106 und vor 2 Wochen bei meinem HA 105. Wenn ich länger zurückschaue, hatte ich bei meinem HA immer um die 60 bis 70.
Jetzt habe ich selber mal 2 morgendliche gemessen( direkt nach dem aufstehen) hatte einmal 81 und einmal 101. Mit dem condour care Gerät.
Heute habe ich zwei Scheiben Brot gegessen. Mit Salami und Schinken Wurst. Nach einer halben Stunde hatte ich 141 , nach ner Stunde 138 und nach 2 Stunden 108. Habe in der ersten Stunde wohl nur faul da gelegen. Und nachher war ich etwas spazieren.
Gestern hatte ich ein Brötchen mit nem Ei und es ging nicht höher als 108.
Vorgestern hatte ich mir 6 Brote mit Wurst reingehauen und der wert stieg auf 158. Nach einer Stunde 121 undnach 2 bei 98.
Da er morgens scheinbar wirklich öfter hoch sein kann(wird) und der Wert auch schon mal was höher geht als 140 macht mir das etwas Sorgen.
Sollte ich das weiter beobachten oder direkt zum doc und nachhaken. Die netten MFA's vorne meinten das wäre ein Wert der OK ist.
Habt ihr eine Idee was ich selber testen könnte,dass mich beruhigt oder doch leider mehr bestätigt?
Lg
Bearbeitet von User am 17.01.2021 10:31:48. Grund: Verschrieben -
am 17.01.2021 11:17:24 | IP (Hash): 2010158432
Hallo Topper,
es gibt einen ganz einfachen Rat, den du dir eigentlich selber geben kannst. Wahrscheinlich würde dir dein Arzt den gleichen Rat geben:
1. Mache alles, damit dein Zustand - egal ob es jetzt gesund oder beginnender Prädiabetes ist - sich nicht in Richtung Diabetes entwickelt. Achte dabei besonders auf gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung. Lass dich auch nicht unter Dauerstress setzen, insbeondere nicht mit deiner oben beschriebenen Befürchtung.
2. Lass deinen BZ regelmäßig überprüfen. Aller 2 Jahre reicht aus, deine beschriebenen Werte geben keinen Anlass zu häufigeren Kontrollen.
Von den Handmessgeräten kannst du keine Präziionsmessung erwarten. Du würdest sehr wohl merken, wenn der BZ nach einer Mahlzeit viel zu hoch ansteigt. Das macht er bei dir nicht uns bei allen anderen Werten kannst du die Toleranzgrenzen (+/-15mg/dl unter 100, sonst +/-15%) nicht außer Betracht lassen. Bei Erkrankungen und bei Stress verläuft der BZ immer etwas höher. Deshalb kannst du aus den 2 exakt gemessenen aber sehr leicht negativ beeinflussbaren Nüchternwerten, die inur ganz leicht erhöht waren, nicht sehr viel schließen.
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 17.01.2021 11:18:00. Grund: . -
am 17.01.2021 11:28:45 | IP (Hash): 1622766520
https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar zeigt Dir ne Grafik vom gesunden BZ-Verlauf bei einer KH-lastigen Mahlzeit. Beachte bitte auch die mögliche Schwankungsbreite.
Prädiabetes und Diabetes sind Definitionswerte auf der Blutzuckerskala. Organisch lassen sich mit dem Über- oder Unterschreiten keine Veränderungen feststellen.
Mit 100-140 mg/dl morgens nüchtern und vor den Mahlzeiten gilt ein Diabetes als gut behandelt, unabhängig davon, wie hoch der BZ zwischendurch ansteigt. Da sind Deine 158 lang als völlig i.O. drin und für keinen Dok auch nur der geringste Anlass zu irgendeiner Aktion.
Wenn Du keine 158 willst, musst Du dafür nicht zum Arzt gehen, sondern einfach ausprobieren, mit welchem Essen Du nur soviel an Spitze produzierst, wie Du haben willst, und dich dann danach richten :)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 17.01.2021 11:28:45 | IP (Hash): 1622766520
https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar zeigt Dir ne Grafik vom gesunden BZ-Verlauf bei einer KH-lastigen Mahlzeit. Beachte bitte auch die mögliche Schwankungsbreite.
Prädiabetes und Diabetes sind Definitionswerte auf der Blutzuckerskala. Organisch lassen sich mit dem Über- oder Unterschreiten keine Veränderungen feststellen.
Mit 100-140 mg/dl morgens nüchtern und vor den Mahlzeiten gilt ein Diabetes als gut behandelt, unabhängig davon, wie hoch der BZ zwischendurch ansteigt. Da sind Deine 158 lang als völlig i.O. drin und für keinen Dok auch nur der geringste Anlass zu irgendeiner Aktion.
Wenn Du keine 158 willst, musst Du dafür nicht zum Arzt gehen, sondern einfach ausprobieren, mit welchem Essen Du nur soviel an Spitze produzierst, wie Du haben willst, und dich dann danach richten :)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 17.01.2021 11:36:55 | IP (Hash): 1622766520
Hab wieder mit einem Abschicken 2 Einträge provoziert. Hat jemand ne Idee dazu, wie ich zuverlässig für immer nur einen sorgen könnte?
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 17.01.2021 11:51:36 | IP (Hash): 1879629636
Vielen Dank für eure flotten Antworten. Das beruhigt mich schon mal.
Mir sind noch andere Sachen aufgefallen an denen derzumindest morgige BZ etwas höher sein.
Stress bzw. Angst hatte ich vor zwei Jahren im Krankenhaus als der Zufallswert 106 Betrug.
Im Moment hab ich auch "stress" da unser 1 1/2 Jähriger Sohn bestimmt 5 bis 6mal die Nacht wach wird und ich natürlich mit. Habe gelesen, dass sich das auch auswirken kann.
Ebenso sind meine Schilddrüsenwerte auch nah an einer Überfunktion.das werde ich auch mal testen.
Ich habe gerade einen joghurt mit Obst gegessen( ohne zuckerzusatz) und son weizenschiffchen das mit Tomaten und Käse überbacken ist . Hatte einen bz von 92. Messe gleich nach einer Stunde noch mal.
Wenn also ,egal was ich Esse der bz.nach 2 Stunde unter 120 ist, ist das ein relativ gutes Zeichen?
Wie ist das mit dem BZ nach einer Stunde? Dürfte ja dann auch als nicht diabetiker abhängig vom gegessenen sein und auch bis zu 160 dürfen?
Lg -
am 17.01.2021 12:57:57 | IP (Hash): 1879629636
Also jetzt nach einer Stunde habe ich 108.
@Jürgen:
Warum sind die Spitzen denn zwischendurch vernachlässigbar,wenn der Nüchternwert zwischen 100 und 140. Oder habe ich das falsch verstanden?
Diese Spitzenwerte sollen doch gerade das schädlichste sein oder?
Lg -
am 17.01.2021 13:13:27 | IP (Hash): 704271533
Hi Topper,
deine Werte erscheinen ziemlich unkritisch.
Unsere jüngste Tochter ist jetzt bald 6, die ersten fast 2,5 Jahre war es mit ihr auch sehr schlimm. Jede Nacht 3-6x wach, zwar immer nur ganz kurz aber das macht die Sache für die Eltern auch nicht besser.
Da meine Frau immer ewig lang braucht um nach so einer Unterbrechung einzuschlafen war eigentlich immer ich derjenige der raus musste. Ich schlafe zwar immer schnell wieder ein aber das war trotzdem eine sehr anstrengende Zeit.
Auf jeden Fall Stress pur für den Körper, durchaus möglich das dadurch dein morgentlicher BZ Wert dadurch etwas höher ist.
Gruß Tobias -
am 17.01.2021 13:58:41 | IP (Hash): 1622766520
@Topper
Ich hatte geschrieben: "Mit 100-140 mg/dl morgens nüchtern und vor den Mahlzeiten gilt ein Diabetes als gut behandelt, unabhängig davon, wie hoch der BZ zwischendurch ansteigt."
Noch mal ausführlich:
Da steht, dass jemand so hohen Blutzucker hat, dass die Grenzwerte für die Diagnose Diabetes eindeutig überschritten sind. Der muss behandelt/eingestellt werden, und Ziel einer guten Behandlung/Einstellung sind 100-140 vor den Mahlzeiten.
Ziel einer sogenannt scharfen Behandlung/Einstellung sind 80-120 vor den Mahlzeiten und max 200 in der Spitze nach den Mahlzeiten. Nicht zu verwechseln mit den Werten eines gesunden Verlaufs wie in der Grafik weiter oben. So ein gesunder Verlauf gilt diabetologisch als praktisch nicht einstellbar.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 17.01.2021 13:58:42 | IP (Hash): 1622766520
@Topper
Ich hatte geschrieben: "Mit 100-140 mg/dl morgens nüchtern und vor den Mahlzeiten gilt ein Diabetes als gut behandelt, unabhängig davon, wie hoch der BZ zwischendurch ansteigt."
Noch mal ausführlich:
Da steht, dass jemand so hohen Blutzucker hat, dass die Grenzwerte für die Diagnose Diabetes eindeutig überschritten sind. Der muss behandelt/eingestellt werden, und Ziel einer guten Behandlung/Einstellung sind 100-140 vor den Mahlzeiten.
Ziel einer sogenannt scharfen Behandlung/Einstellung sind 80-120 vor den Mahlzeiten und max 200 in der Spitze nach den Mahlzeiten. Nicht zu verwechseln mit den Werten eines gesunden Verlaufs wie in der Grafik weiter oben. So ein gesunder Verlauf gilt diabetologisch als praktisch nicht einstellbar.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 17.01.2021 15:13:21 | IP (Hash): 1879629636
Hmmm.
Nach einer Stunde hatte ich eben 108 und jetzt Nach über 3 Stunden immer 95.
Müsste der nicht tiefer sein?
Oder liegt es an dem was ich gegessen habe? Glaube Fett verzögert die Aufnahme oder?
So ein Käse überbackkenes Teil hat ja bestimmt genug davon. Oder irre ich mich mit der Annahme? -
am 17.01.2021 16:03:30 | IP (Hash): 2138057311
Auch habe ich gesehen, das ein mal Blut gegen halb 11 nüchtern abgenommen wurde und dieser Wert auch bei 97 lag. Müsste der nicht definitiv tiefer sein?
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am 17.01.2021 16:17:35 | IP (Hash): 277645003
Hallo Topper,
Unter 100 nüchtern und zwischen den Mahlzeiten ist vollkommen im grünen Bereich.
Unter 140 nach 2 Stunden auf eine Mahlzeit ebenfalls, gelegentliche Abweichungen, die weit unter 200 liegen, geschenkt.
Um dabei zu bleiben, hilft gesunde Ernährung (bunt, abwechslungsreich, hoher Gemüseanteil, wenn Mehl, dann bevorzugt Vollkorn, keine Limo,) und ausreichend Bewegung.
Wenn du dir sorgen machst (Bewegungsarmut, Übergewicht, Bauchumfang über 1 Meter, ...), dann ist das erst recht dringend geboten.
Bleib gesund.
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am 17.01.2021 16:20:50 | IP (Hash): 1622766520
Wieso viel niedriger? Wenn Du die obere Gesundkurve in der Grafik weiter oben schaust, passt das doch, oder? Die Kurven haben alle eine weitgehend ähnliche Form, verlaufen weitgehend parallel.
Die blaue Kurve ist der Durchschnitt aller zwischen der unteren und der oberen.
Die persönliche Kurve kann mit häufigeren Spitzen über 140 zu insgesamt höherem Verlauf neigen. Wenn dem so ist, lässt sie sich meistens mit der gezielten Verringerung der Spitzen auf meistens unter 140 wieder senken.
Was da wie am besten passt, kann da nur jeder für sich selbst systematisch testen. So kann bei der einen Fett die Aufnahme von KHs deutlich verzögern und die Spitze abflachen und nach hinten verschieben, während der andere keinen Unterschied zwischen Toast mit oder ohne Käse messen kann.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 17.01.2021 16:24:51 | IP (Hash): 1570537874
Also in der Hinsicht wäre ich kein Risiko typ.habe 3 Kinder die mich auf trapp halten. Der kleinste ist 1 1/2 der regelmäßig chauffiert werden will damit er einschläft 😅
Bei 2m Größe und 73kg bin ich sehr schlank.
Vllt. Dann doch den Fokus etwas auf die Ernährung legen...
Mich macht das ganze halt sehr nervös.
Und wenn ich die Standart Werte sehe von denen ich halt abweiche macht es mir sorgen.
Morgens nüchtern soll unter 100 und nach dem essen nicht über 140. -
am 17.01.2021 18:01:20 | IP (Hash): 2073010389
Topper schrieb:
Also in der Hinsicht wäre ich kein Risiko typ.habe 3 Kinder die mich auf trapp halten. Der kleinste ist 1 1/2 der regelmäßig chauffiert werden will damit er einschläft 😅
Bei 2m Größe und 73kg bin ich sehr schlank.
Vllt. Dann doch den Fokus etwas auf die Ernährung legen...
Mich macht das ganze halt sehr nervös.
Und wenn ich die Standart Werte sehe von denen ich halt abweiche macht es mir sorgen.
Morgens nüchtern soll unter 100 und nach dem essen nicht über 140.
Du hast keine Risikofaktoren (wie Übergewicht, mangelnde Bewegung). Liegt denn Diabetes bei euch in der Familie?
Es gibt einen Rechner, der das Diabetesrisiko ausrechnet. Vllt testest du diesen ja mal.
https://www.diabetesde.org/risikotest
Generell würde ich absolut nichts krankhaftes an deinen Werten sehen. Durch Aufregung, Stress, schlecht geschlafen, etc. kann der Blutzucker etwas ansteigen - auch bei Gesunden. Und das Gesunde nie nach dem Essen Werte über 140 haben, ist mittlerweile längst überholt. Je nach Mahlzeit haben diese auch Werte bis zu 180. Das haben mehrere Diabetespraxen/Kliniken auch selbst getestet, wie hoch eigentlich der Blutzucker auch bei Gesunden im Tagesverlauf steigen kann.
Also mach dir keine großen Gedanken. Hin und wieder mal den Blutzucker kontrollieren, z.B. beim Check Up alle 3 Jahre, sonst auf einen gesunden Lebensstil achten. Das kann definitiv nie schaden und würde sich auch auf die Entwicklung eines möglichen Prädiabetes positiv auswirken. -
am 17.01.2021 18:56:21 | IP (Hash): 1622766520
July95 schrieb:
Und das Gesunde nie nach dem Essen Werte über 140 haben, ist mittlerweile längst überholt. Je nach Mahlzeit haben diese auch Werte bis zu 180. Das haben mehrere Diabetespraxen/Kliniken auch selbst getestet, wie hoch eigentlich der Blutzucker auch bei Gesunden im Tagesverlauf steigen kann.
Gesund ist dabei eine ebenso schwammige Definitions-Angelegenheit wie Prädiabetes. Für beides gibt es keine physiologischen Anhaltspunkte. Wenn ausreichend viele und bedeutende Fachmediziner entscheiden, dass gesund auch noch mit Spitze 180 geht, und das allgemein akzeptiert wird, ist das eben dann gesund.
Ursprünglich hatte man für die Definitionen große Beobachtungsstudien über Jahrzehnte ausgewertet und z.B. die Diagnose Grenzwerte für Diabetes nach der statistischen Häufigkeit diabetischer Folgekrankheiten im Rahmen von 5 Jahren gesetzt.
Ebenso die heute als streng gesehenen alten Gesundvorgaben mit nüchtern max 90 mg/dl und in der Spitze nach dem Essen max 140: Auch hier wieder die Statistik der Langzeitbeobachtungen, die in dem damit als gesund abgesteckten Rahmen keine Zunahme an sich selbst verstärkenden ansteigenden BZ-Verläufen im Rahmen der nächsten 5 Jahre gezeigt hat.
Heißt aber auch sehr eindeutig, dass ein über Jahre und meistens in langen Stufen sich selbst verstärkend ansteigender BZ bislang auf keine direkten organischen Defekte zurückführbar ist. Deswegen lässt sich daran ja auch nix wirklích heilen, sondern nur in dem Rahmen, den man als Betroffener selbst haben will, mit dem eigenen Ess- und Bewegungsverhalten gezielt ausgleichen. Und wenn das nicht (mehr) ausreicht, halt mit den dann passenden Medis.
Risiko-Faktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit, einen entsprechenden Defekt zu entwickeln. Aber sie verursachen den nicht. Und Risiko-Faktoren sind auch wieder nur statistisch: Weil die meisten T 2 übergewichtig sind, gilt nach der Statistik Übergewicht als Risikofaktor. Aber die meisten Übergewichtigen haben keinen T 2.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 18.01.2021 08:44:55 | IP (Hash): 550936758
Was mich noch interessiert.
Wann misst Ihr denn immer den Blutzucker nach dem essen? Also, wie ist das wenn spazieren wart, ist er dann auch niedriger?
Würde das eine Verlaufskontrolle beeinflussen?
Lg -
am 18.01.2021 09:43:15 | IP (Hash): 1053703513
Mein Hunde-Oma-Beispiel:
Alte Frau bekam 3mal täglich Besuch vom Pflegedienst für die Medigaben und die Bereitung des Essens, dafür zum Mittag Essen-auf-Rädern. Nach dem Essen ruhte sie immer um ne Stunde in ihrem Schaukelstuhl und ging dann jeweils 20-30 Minuten mit ihrem Hund.
Bei der Reihenfolge hatte sie nach der Stunde im Schaukelstuhl irgendwas bei 250-300 mg/dl und einen HBA1c an 8.
Mir ist dann gelungen, ihr zu vermitteln, dass der Hund nach den Mahlzeiten eher raus musste, also erst Hundegang und dann Schaukelstuhl.
Bei der Reihenfolge hatte sie nach dem Hundegang irgendwas bei 80-120 und einen HBA1c unter 6.
Die Reihenfolge hat sich ihr so eingeprägt, dass sie die auch noch im Heim beibehalten hat, als sie schon nicht mehr wusste, dass sie mal einen Hund gehabt hatte. Und so lange sie noch ausreichend mobil war, hat sie ihre Remission beibehalten.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 26.01.2021 08:52:49 | IP (Hash): 1287119285
Ok, interessant das das so wirkt.
Ich habe meine Werte jetzt ein Paar Tage beobachtet und so gaaanz beruhigt bin ich noch nicht. Nach 2 bis 3 Stunden bin ich meistens erst unter 100. 30 bis 45 min. Nach dem essen aber so gut wie nie über 140. Müsste ich nicht flotter unter 100 sein?
Gestern Abend habe ich mir auch was vo Mc gegönnt... ein Big Mac, ein paar Nuggets und ein paar fritten( von meinen Kinder gemopst)
Da hatte ich nach 35min. Einen Wert von 165. Damit habe ich nicht gerechnet, soviel Zucker haben die Sachen doch gar nicht?
Nach ner Stunde war ich bei 141. Nach 2 bei 121,nach 3 bei 107 und nach 4 bei 97...
Lg -
am 26.01.2021 09:43:08 | IP (Hash): 1040372874
Du kannst die die Nährwertangaben aller MC Produkte im Internet ansehen.
Und wie so oft bei Fertigprodukten und Fast Food steckt da viel mehr Zucker, Fett und KH drin als zu vermuten wäre.
Der Big Mac z.b. 500kcl. 25g Fett und 42g Kohlenhydrate!
4 Chicken Nuggets dann noch mal 200kcl und 13g Kohlenhydrate. Und satt wird man davon dann auch nicht lange.
Da verschätzt man sich leider schnell.
Womöglich noch ein paar Schlucke von Softdrink?
Daher sind deine Werte in meinen (Laien) Augen auch nicht kritisch. Auch gesunde haben mal kurzfristig höhere BZ Werte.
Wenn du bei normalen Mahlzeiten nach einer Stunde nicht deutlich über 140 bist ist das unkritisch.
Ab und zu mal Fast Food oder ähnliches macht dann auch keine Probleme, wenn man sowas häufig isst
kann es dann aber langfristig die entstehen von Diabetes begünstigen.
Gruß Tobias -
am 26.01.2021 11:22:41 | IP (Hash): 507350102
Hau dein Messgerät in die Tonne. Erbähre dich gesund und bewege dich ausreichend. Du machst dich vollkommen um sonst, total verrückt.
Zudem solltest du das CheckUp alle 3 Jahre in Anspruch nehmen. Dort sieht man über die Jahre ob sich eine Verschlechterung einstellen sollte oder nicht.
Momentan sehe ich nix krankhaftes an den Werten. Auch gesunde können über 140 kommen. Das ist normal. Dazu noch die Toleranz der Messgeräte. Da sind deine gemessene 100 im Labor in Wirklichkeit irgendein Wert zwischen 85 und 115. Da merkst du, diese Geräte taugen absolut nix für eine Selbstdiagnose. Bei Diabetes steigt meist zuerst die Werte nach dem Essen stark an. Das ist bei dir nicht der Fall. Ob du jetzt 140 oder 160 mal misst, ist egal. Auch ob du nach 3 oder erst nach 4 Std. unter 100 kommst. Das hängt nämlich auch stark von der Nahrung ab. Und dein Essen hatte sehr wohl Zucker, alle Kohlenhydrate sind schlussendlich einfach Zucker. -
am 26.01.2021 12:11:03 | IP (Hash): 102950921
Topper schrieb:
Da hatte ich nach 35min. Einen Wert von 165. Damit habe ich nicht gerechnet, soviel Zucker haben die Sachen doch gar nicht?
Nach ner Stunde war ich bei 141. Nach 2 bei 121,nach 3 bei 107 und nach 4 bei 97...
Da war nicht besonders viel Zucker drin, aber ALLE KHs bis auf die Ballaststoffe sind nach dem Durchgang durch den Magen in Einfachzucker zerlegt, also in Glukose. Und die wird im ersten Darmabschnitt nach dem Magen sofort durch die Darmwand aufgenommen.
Aber warum Testgerät wegschmeißen, wenn einen der BZ-Verlauf interessiert? Schließlich wissen wir über Verläufe im gesunden Bereich so wenig, weil alle bis zum Auftreten von wirklich auffälligen Werten vom Beobachten abraten.
Die Herausforderung zum Bewerten eines BZ-Verlaufs im gesunden Rahmen besteht im Fehlen von breit angelegten Studien zu dem Thema. Erforscht wird traditionell in erster Linie, was eindeutig krank ist. Und nur für eindeutig krank hat die Medizin bisher ihre Behandlungspläne. Für ALLES BZ-mäßig darunter gibt es auch dann NIX außer one-size-fits-all Abnehmen und mehr Bewegen, wenn der Verlauf sich eindeutig den Diagnosegrenzwerten nähert.
Wenn also jemand seinen BZ im gesunden Bereich nach dem Essen auffällig langsam absinken sieht, spricht doch überhaupt nichts dagegen, dass er schaut, mit welcher Essensauswahl und ggf. welchem Bewegungsverhalten er daran etwas verbessern kann. Vielleicht ist ja sogar das auffällig langsame Absinken ein möglicher Vorläufer von den auffällig hoch ansteigenden postprandialen Spitzen?
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 26.01.2021 12:42:18 | IP (Hash): 1287119285
Kann beide Seite verstehen :)
Vllt. Macht man sich unnötig verrückt, andererseits mag man ja auch Gewissheit haben.
Ich hoffe das der langsame Abfall am Fett lag und der flotte Anstieg dann halt am Zucker und der KH. Dachte halt nur nicht, daß die KH sooo schnell im Blut ankommen.
War auch heute morgen beim doc weil ich mal mit ihm drüber reden wollte. Die MFA's meinten aber das ich kein Grund zur Sorge hätte, ab 125 NBZ sollte man Kontrollieren... aber warum erst soweit kommen lassen?
Hab mich vllt. Zu flott abwimmeln lassen oder mach ich mich zu bekloppt. -
am 26.01.2021 14:49:04 | IP (Hash): 207884867
Hast du denn mal deinen hba1c testen lassen. Vor ein paar Jahren galt ein hba1c bis 5,5 als vollkommen gesund und es musste nicht weiter kontrolliert werden. Heut zu Tage wird mehr auf die Glukosewerte bzw. Den NBZ Wert gelegt.