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Blutzuckersenkende Medikamente unwirksam
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am 02.02.2021 14:01:08 | IP (Hash): 1089076313
Ries_Heng schrieb:
Die Energie wird bei mir scheinbar Nachts hauptsächlich meiner Beinmuskulatur entzogen!
Sorry, aber das halte ich für ein Narratief. Die Strukturen in unserem Organismus werden alle 24/7 fortlaufend ab- und aufgebaut. Da ist immer Protein im Fluss und die Gluconeogenese speist sich aus diesem Fluss, genauso wie der sich wieder aus neu gegessenem Eiweiß speist.
Klar könntest Du dagegenhalten, dass bei Dir doch eh alles anders sei, aber es gibt definitiv keine Möglichkeit, Muskeln so schnell wieder aufzubauen, wie Du das mit dem Frühstück beschreibst ;)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 02.02.2021 15:21:34 | IP (Hash): 72970431
"Herr Ries, es gibt Menschen sowie Sie, die mit hohem Blutzucker problemlos leben können!"
Eine sehr fragwürdige und seltsame Aussage....
Dein Fall ist in der Tat seeeeeehr seltsam und irgendwie konträr zu allem, was medizinisch recht oder unrecht ist. Sicher, dass Du kein grünes Blut und (irgendwo drunter) spitze Vulkanier-Ohren hast? ;-)))
Bearbeitet von User am 02.02.2021 15:23:00. Grund: Ergänzung -
am 02.02.2021 17:09:05 | IP (Hash): 1089076313
Mitglied schrieb:
Dein Fall ist in der Tat seeeeeehr seltsam und irgendwie konträr zu allem, was medizinisch recht oder unrecht ist. Sicher, dass Du kein grünes Blut und (irgendwo drunter) spitze Vulkanier-Ohren hast? ;-)))
Muss gestehen, dass die Art Denke bei mir seit dem ersten Beitrag im Hintergrund läuft, aber die Antworten sind bislang zwar manchmal geradezu naiv aber erstaunlich sachlich und konsistent.
Nachtrag:
Allerdings hat mir ein gestandener Diabetologe vor einigen Jahren erklärt, dass ich zwar auch mit gesunden KHs einen höheren BZ haben könnte, aber dass der dann unabhängig von der Höhe nicht ungesund sein könnte. Ungesunden gäb's nur mit ungesunden KHs.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Bearbeitet von User am 02.02.2021 17:44:40. Grund: Nachtrag -
am 02.02.2021 17:13:55 | IP (Hash): 1089076313
Ries_Heng schrieb:
Als Alternative könnte ich unter klinischer Beobachtung mich einem extrem strikten Fasten unterziehen. In London war eine Universitätsklinik in einem Forschungsprogramm sehr erfolgreich damit bei 600 Patienten, die laut einem Bericht vollends vom Diabetes genesen wurden.
Unter den größeren aktuellen Ansätzen in GB kenne ich nur DiRECT auf der Basis von Prof. Taylors Twin Cycle Ansatz mit der Entfettung von Leber und Pankreas. Aber das meinst Du ja offensichtlich nicht. Hast Du zu dem Projekt in London einen funktionierenden Link?
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 02.02.2021 18:20:43 | IP (Hash): 1203190562
hjt_Jürgen schrieb:
... , aber es gibt definitiv keine Möglichkeit, Muskeln so schnell wieder aufzubauen, wie Du das mit dem Frühstück beschreibst ;)
Ich habe mich wahrscheinlich schlecht ausgedrückt. Genauer beschreibt das Folgende meinen Zustand:
Ich gehe abends zu Bett wie ein Fünfzigjähriger und erwache morgens wie ein Achtzigjähriger! Dieses Gefühl residiert beim Aufwachen in Kopf und Beinen. Über dem Frühstücken verschwindet dieses Gefühl schlagartig! Beim Schlafen muss irgendetwas Unerklärliches in meinem Stoffwechsel passieren!
Und wie schon angesprochen, alle meine Ärzte, begonnen beim Hausarzt bis hin zu den Spezialisten, stehen wegen dem erhöhtem Eisen und Blutzucker vor einem Mysterium aufgrund all der guten Bewertungen in den Untersuchen, denen fast ausschließlich normalen Analysen in Blut, Stuhl und Urin und der befundfreien Ergebnissen im MRT sowie meiner aussergewöhnlichen leistungsfähigen und gesunden körperlichen Verfassung, die mich absolut nicht wie ein 65-jähriger aussehen lässt!
Die gut gemeinte Ansicht meiner Ärzte: Seien sie froh Herr Ries!
Der Professor Dr Fritsche an der Universitätsklinik Tübingen, teilte mir mit, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse über den Stoffwechsels noch sehr bescheiden sind und weltweit intensiv geforscht wird, sogar inwiefern der Traum zuständig sein könnte für die hohen morgendlichen Blutzuckerwerten! So ist auch seine Aussage zu verstehen: Herr Ries, es gibt so Menschen wie Sie! -
am 02.02.2021 18:27:23 | IP (Hash): 1203190562
hjt_Jürgen schrieb:
... Hast Du zu dem Projekt in London einen funktionierenden Link?
Das war vor 6 Jahren. Ein Arbeitskollege hatte mich darauf aufmerksam gemacht. Ich hatte die Webseite auch gefunden, aber leider nicht gespeichert. Meine damalige Endokrinologin hat die Studie bloß belächelt! -
am 02.02.2021 18:32:49 | IP (Hash): 1203190562
Mitglied schrieb:
... Dein Fall ist in der Tat seeeeeehr seltsam und irgendwie konträr zu allem, was medizinisch recht oder unrecht ist. Sicher, dass Du kein grünes Blut und (irgendwo drunter) spitze Vulkanier-Ohren hast? ;-)))
Es ist allgemein bekannt, dass das menschliche Gehirn bei jeder Mutation, vom Neandertaler bis hin zum Homo sapiens, nur mit erhöhtem Blutzucker funktionieren kann. Vielleicht bin ich der nächste Adam in der Evolutionsgeschichte der Menschheit! -
am 02.02.2021 20:06:17 | IP (Hash): 1089076313
Ries_Heng schrieb:
Es ist allgemein bekannt, dass das menschliche Gehirn bei jeder Mutation, vom Neandertaler bis hin zum Homo sapiens, nur mit erhöhtem Blutzucker funktionieren kann. Vielleicht bin ich der nächste Adam in der Evolutionsgeschichte der Menschheit!
Das halte ich mit etwas Wohlwollen für einen sicher gern genommenen Mythos. Denn noch vor 100 Jahren gab es keine ernsthafte Form der Blutzuckerbestimmung. Und wenigstens meines Wissens gibt es auch keine Möglichkeit, aus Mumien oder noch früheren Lebensresten deren Blutzucker im Leben zu bestimmen. Hier mal aus der neueren Geschichte zur Blutzucker-Bestimmung https://www.mein-buntes-leben.de/artikel/40-jahre-roche-blutzuckermessen Und noch etwas mehr Geschichte geht hier https://diabetesinfo.de/component/content/article.html?id=11&Itemid=125
Die Schaltung für Deinen allmorgendlichen Generationensprung würde ich in neuronalen Regelkreisen verorten. Für das Ergebnis einer Änderung in der Energieversorgung geht das eindeutig zu schnell.
Zum Stoffwechsel ist in der Tat um Welten weniger bekannt und erforscht, als die Medizin uns jeden Tag glauben machen möchte - und als wir Laien doch auch allzu gerne glauben wollen.
Und dass die Ärzteschaft Dir zu Deinem gratuliert, statt ihn eifrigst zu untersuchen, liegt in der allgemeinen Ausrichtung der Medizin auf Beschwerden und Krankheiten begründet.
Nachtrag:
Gemein, ich weiß. Aber wahrscheinlich hast Du nicht mehr Glukosehöhe, sondern mehr Glukosemenge gemeint. Aber die ist nun mal von der Höhe praktisch völlig unabhängig und wird am BZ-Messer überhaupt nciht sichtbar.
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Bearbeitet von User am 02.02.2021 22:20:05. Grund: Nachtrag -
am 02.02.2021 23:50:40 | IP (Hash): 1160019981
hjt_Jürgen schrieb:
Ries_Heng schrieb:
Es ist allgemein bekannt, dass das menschliche Gehirn bei jeder Mutation, vom Neandertaler bis hin zum Homo sapiens, nur mit erhöhtem Blutzucker funktionieren kann. Vielleicht bin ich der nächste Adam in der Evolutionsgeschichte der Menschheit!
Das halte ich mit etwas Wohlwollen für einen sicher gern genommenen Mythos. .
Ich auch. Meine eigene Erfahrung ist da komplett anders. Selten war ich so leistungsfaehig wie die letzten Jahre mit extrem low carb, Fastentagen und Fahrradfahren. Klar, bei letzterem kann ich keine Daten, wie 6W/kg vorweisen. Aber ich fahre mittlerweile 75km in 3 Stunden. Mit Neuropathie und Diabetes ist das fuer mich erstaunlich gut. Auch die kognitive Leistung scheint keineswegs zu leiden.
Ich werde auch bei jedem Arztbesuch 'dumm' angesprochen. Wieso hast Du einen HbA1c von 5.6%? Als T2 darfst Du doch bis 7%!
Das ist eben nicht mein Ziel.
@Henri, hast Du mal 'leistungsfoerdernde' Mittel fuer den Sport genommen?
Bin echt gespannt, ob Du irgendwann Neuigkeiten berichten kannst, ich wuensche Dir jedenfalls viel Erfolg.
Freundlich gegrüßt und schönen Tag gewünscht!
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am 03.02.2021 11:54:55 | IP (Hash): 1128275232
Die Vorstellung ist weit verbreitet, dass mehr Bedarf/Verbrauch höheren Blutzucker braucht.
Das Hirn wird im Schnitt von mehr als 1 Liter frischem Blut pro Minute versorgt, bei intensiverer körperlicher Betätigung noch deutlich mehr. Wenn jeder Liter 0,2 Gramm Glukose dort lässt, sind das bei ruhiger Tätigkeit pro Stunde mehr als 12 Gramm und in 24 Stunden wenigstens um die 300, wo um 240 nach allen Medizininfos bei glukogener Ernährung lang reichen.
0,2 Gramm Glukose sind 20 mg/dl, und die sind im Hirn geblieben, wenn das Blut da konstant mit 90 mg/dl rein- und mit 70 mg/dl rausflutet. Klar, auch wenn mit 390 rein und mit 370 wieder raus. Deswegen machen die zusätzlichen 300 mg/dl absolut keinen Sinn.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.