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Blutzuckersenkende Medikamente unwirksam

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    Mitglied seit: 28.01.2021
    am 29.01.2021 12:01:16 | IP (Hash): 1203190562
    Hallo allerseits,
    ich wollte in diesem Forum fragen, ob es Patienten gibt, die einen ähnlichen Verlauf ihres Diabetes haben wie der meinige?
    Einige Ärzte befürchten, dass ich eine noch unbekannte Form von Diabetes haben könnte!
    Was Sie jetzt lesen werden, wird alles über den Haufen werfen, was Ärzte Euch je über Diabetes erzählt haben!
    Seit 18 Jahren erfahre ich von den verschiedensten Endokrinologen, zuletzt in der Universitätsklinik Tübingen, ich sei Diabetiker!
    Ich bin 65 Jahre alt, wiege 84 kg, messe 184 cm, betreibe intensiven Ausdauersport sowie heftiges Krafttraining und ich ernähre mich gesund. Meine sportlichen Aktivitäten haben keinen Einfluss auf meine Blutzuckerwerte! Sogar wenn ich kohlenhydratarme Nahrung zu mir nehme, steigt mein Blutzucker bis über 400 mg/dl!
    Mein morgendlicher Blutzucker steigt seit 18 Jahren kontinuierlich und exponentiell an! Es begann mit 126 g/dl. Heuer bin ich auf 280 mg/dl bei einem HbA1c-Wert von 10,5. Dabei sind meine eigenen Insulinwerte normal und es lässt sich auch keine Insulinresistenz erkennen. Nach einer Nahrungszunahme fallen meine Blutzuckerwerte ohne Einnahme von Medikamenten auf den Wert von 280 mg/dl zurück und verharren in diesem Bereich! Nach einer intensiven sportlichen Betätigung fällt dieser Blutzuckerwert und ohne Nahrungsaufnahme stellt sich dieser Wert innerhalb einer Stunde wieder ein!
    Meine Leistungsfähigkeit wird durch den erhöhten Blutzucker nicht beeinträchtigt! Mit einem Personaltrainer intensiviere ich nämlich den Muskelaufbau mit EMS (Elektro-Myo-Stimulation der Muskeln; für Diabetiker nicht erlaubt). Anderes Beispiel, ich hebe, schleppe und stapele 10 Tonnen Holz in 11 Stunden, ohne etwas essen zu müssen und ohne einen Kräfteeinbruch zu erleiden! Folglich muss mein Körper genug Insulin zur Verfügung haben und es wirkt! Meine normalen C-peptide-Werte bestätigen diesen Umstand. Zudem, eine Hypoglykämie habe ich noch nie erlebt, auch nicht bei der Einnahme des Medikaments Diamykron!
    Auch mental bin ich sehr aktiv. Ich schreibe Romane und Theaterbücher und lerne über 60 Seiten Text auswendig für eine Rolle mit 2 Stunden aktiver Präsenz auf der Bühne!
    Zudem, kein einziges der Blutzucker senkenden Medikamente zeigte bisher eine Wirkung, auch nicht das Insulin. Durch das Insulin gewann ich aber innerhalb von zwei Wochen 3 kg an Gewicht. Ich setzte es sofort ab und erreichte in Kürze mein vorheriges Gewicht. Andere Medikamente wie Trulicity, Ozempic, Jardinance machten mich zudem krank. Extreme Krämpfe in den Beinen und heftiger Durchfall waren die Folgen! Auch natürliche Produkte wie Berberin, Bittermelone und Myo-Inositol habe ich erfolglos ausprobiert!
    Alle meine anderen Blutwerte befinden sich im normalen Mittelbereich, außer dass das Cortisol grenzwertig hoch ist und das Eisen 6-mal so hoch, als es sein darf. Aderlässe konnten diesen Zustand nicht ändern!
    Sonstige Indikatoren in der Immunologie hinsichtlich Entzündungen, Krebs usw. befinden sich im untersten Bereich. Der Zustand meiner Organe, Herz, Augen, Blutgefäße, Nerven, Leber, Nieren, Nebennieren, Schilddrüse usw., zeigen im MRT, Echografie, Elektrokardiogramm keine erkennbaren kranke Veränderungen.
    Mein Blutzucker erreicht tagsüber Werte von 500 mg/dl und darüber! Ich erlaube mir dann sogar noch 200 gr Sorbet-Eis zu essen. In der Folge passiert dann rein gar nichts. Kein Durchfall, kein extremer Durst, kein ständiges Urinieren. Ich erfahre nicht einmal ein leichtes Anzeichen eines komatösen Zustandes!
    Mir geht es gut, solange wie ich keine Medikamente einnehme, um meinen Blutzucker zu senken! Trotzdem befürchte ich, obwohl es nach 18 Jahren noch nicht passiert ist, dass es wegen der zu hohen Blutzuckerwerte zu Folgeerkrankungen kommen könnte!
    Vor 2 Monaten haben Ärzte allerdings festgestellt, dass mein Körper permanent Eigenzucker produziert, womöglich angeregt durch das sehr hohe Cortisol. Man weiß nur noch nicht, wie man den Cortisolspiegel senken könnte.
    Ich bin seit Jahren davon überzeugt, dass die Eigenproduktion von Energie in meinem Körper entgleist ist, meine Blutzuckerwerte deswegen extrem erhöht sind und dass die auf dem Markt befindlichen Diabetik-Medikamente diese nicht zu beeinflussen vermögen.
    Fazit
    Ich lebe seit 18 Jahren mit einem kontinuierlich ansteigenden Blutzuckerwert, ohne jegliche Folgeerkrankungen zu haben noch Leistungseinbrüche im alltäglichen Leben. Befinden sich in diesem Forum Diabetes-Patienten mit ähnlichen Erfahrungen?
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    am 29.01.2021 12:28:34 | IP (Hash): 1867586122
    Hier hab ich die letzten 10 Jahre keinen solchen Fall gesehen, woanders übrigens auch nicht.
    Magst Du vielleicht hier meine Frage von drüben beantworten https://www.diabetes-forum.de/forum/topic/15094/Unbekannte-Form-von-Diabetes ?

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 29.01.2021 17:50:00 | IP (Hash): 1478243996
    @hjt,
    es wäre sehr viel sinnvoller, wenn du deinen Beitrag mit deiner Frage hier noch mal anhängst. Hier wäre er vielbesser aufgehoben. Einfaches Kopieren schaffst du bestimmt noch, oder?

    Wäre schön, wenn du auch hier https://www.diabetes-forum.de/Forum/Topic/11064/Gewichtszunahme-durch-Tresiba#m_107696 noch das Zitat lesbar hinbekommst. Wie du das machen kannst, wurde dir doch schon mehrfach erklärt. Das kriegst du doch auch noch hin, oder?
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    am 29.01.2021 18:31:12 | IP (Hash): 1867586122
    @Rainer
    Danke für die freundlichen Hinweise!

    @Ries
    Für’s allgemeine Verständnis: In Foren wie diesem schreiben wir alle per Du.

    Fälle mit Bĺutzucker mit über 1000 mg/dl ohne irgendwelche Ausfallerscheinungen sind bekannt. Die Ausfallerscheinungen kommen auch nicht vom hohen Blutzucker, sondern von der dabei trotzdem mangelhaften Energie- oder/und Wasser- und Mineralversorgung der Zellen des Organismus. Hier kurz skizziert der Weg:

    Der Durchschnittserwachsene bildet 24/7 180 Liter Primärharn. Davon wird alles wieder zurückgefiltert, was der Organismus noch brauchen kann. Also alle gelösten Mineralien und Salze und auch alle Glukose NORMAL bis zu einer Größenordnung von um 180 mg/dl. Darüber geht normalerweise nicht und wird ausgeschieden. Und wo 1 Gramm Glukose 5 Gramm Wasser bindet und mit dem halt auch alle darin gelösten Mineralien und Spuren, werden aus den normal 1-2 Litern Urin mit höherem Blutzucker sehr viel mehr. So habe ich z.B. mal für die Jahre, die ich mit HBA1c 15und verbracht habe und mit Nüchternblutzucker 400und, eine tägliche Trinkmenge von um 15 Litern rekonstruiert.

    Langer Schreibe erste Sinn: Deine Nieren müssen nach Deiner Schilderung ohne auffällig großen Wasserumsatz Glukose wenigstens bis zu einem BZ von 300 und eher noch darüber hinaus noch voll zurückfiltern.

    Hat dazu einer Deiner Ärzte vielleicht schon mal was Schlaues gesagt?

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    am 29.01.2021 21:41:45 | IP (Hash): 1894205491
    Wurden verschiedene Mody-Formen bereits ausgeschlossen?

    Hier wird über Mody-Formen berichtet:
    https://www.diabetes-deutschland.de/mody_diabetes/

    Der Autor selbst scheint von der Uniklinik Düsseldorf zu sein. Vielleicht hast du eine Möglichkeit dort mal ein Gespräch zu suchen.


    Ansonsten würde ich es mal hier versuchen: ZUSE Uniklinik Marburg
    https://www.ukgm.de/ugm_2/deu/umr_zuk/27241.html

    Hier muss dich allerdings ein Arzt überweisen.
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    am 30.01.2021 11:20:48 | IP (Hash): 1203190562
    Du sprichst mit Zitat mein Fazit an, oder?
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    am 30.01.2021 11:46:47 | IP (Hash): 1203190562
    Ich trinke insgesamt 2l Wasser pro Tag, Kein unmässiges Urinieren oder Trinken bei 400 mg/dl !!! Mein Urin habe ich über 24 Stunden gesammelt zwecks Analyse in einem erweiterten Spektrum ! Im Urin befand sich kein Zucker, nur im Blut. Alle sonstigen Befunde, auch in Bezug auf die Nieren, waren normal. Meine Nierenwerte zeigen absolut keine Anomalien auf, wie diese bei Diabetiker auftreten. Im MRT und in der Echographie wurden keine organische Veränderungen weder an der Leber, der Niere noch an der Nebenniere entdeckt.

    Wahrscheinlich, wenn ich meinen Blutzucker nicht messen würde, dann hätte ich kein Problem. Keine Auffälligkeiten, ausser ein Überschuss an Energie und dem Umstand, dass ich jeden Morgen eine halbe Stunde benötige um in die Gänge zu kommen!

    Wie schon angesprochen, laut den Ärzten, die im Bereich der funktionalen Medizin tätig sind, regt irgendwas in meinem Körper die Leber an ein Hormon freizugeben, das dafür sorgt, dass in meiner Muskulatur Material freigesetzt wird aus dem Blutzucker produziert wird, das angeblich Insulin unabhängig wirkt. Hauptsächlich steht dieser Blutzucker dem Gehirn und dem Herzen zur Verfügung!
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    am 30.01.2021 15:53:53 | IP (Hash): 1249233736
    Ries_Heng schrieb:
    Wahrscheinlich, wenn ich meinen Blutzucker nicht messen würde, dann hätte ich kein Problem. Keine Auffälligkeiten, ausser ein Überschuss an Energie und dem Umstand, dass ich jeden Morgen eine halbe Stunde benötige um in die Gänge zu kommen!


    Einen Überschuss an Energie kann ich da beim besten Willen nicht sehen.

    400 mg/dl bedeuten, dass in jedem Liter Deines Blutes 4 Gramm Glukose=Einfachzucker gelöst unterwegs sind. So wie normal 1 Gramm pro Liter. In 5 Litern Blut - Durchschnittsmenge bei Erwachsenen - also statt normal 5 Gramm insgesamt bei Dir 20 g.

    Mit normal 1 Gramm pro Liter werden in 24 Stunden je nach Bedarf etwa 60 bis um 200 Gramm und in längeren Zeiten mit sehr intensiver Bewegung auch sehr viel mehr an die Verbraucherzellen verteilt.

    NICHTS weist darauf hin, dass bei Dir mehr Glukose produziert und verteilt und verbraucht werden könnte.
    Es wird offenbar aus einer Menge bisher unerfindlicher Gründe mehr davon in Deinem Kreislauf gehalten (gehalten und NICHT verteilt!).

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    am 31.01.2021 04:53:31 | IP (Hash): 1203190562
    Ich habe einen sehr hohe Blutzuckerwert, ohne etwas zu essen! Ohne zu essen hebe, schleppe und stapele ich während 11 Stunden 10 Tonnen Brennholz von einer Schnittlänge von 50 cm. Ich trainiere mit 150 bis 200 W Leistung 60 min auf dem Home- und Crosstrainer. Ich fahre Mountainbike während 2 Stunden mit einem Kalorienverbrauch von bis zu 2000 Kcal! Ich mache 2-mal die Woche Krafttraining. Und der Blutzucker bleibt dabei hoch, auch wenn ich vor dem Training nichts gegessen habe! Eine Unterzuckerung habe ich noch erleben müssen. Das zusätzliche Spritzen von Insulin nimmt keinen Einfluss! Keine einziges der auf dem Markt befindlichen Medikamente zur Blutzuckersenkung zeigte bei mir bisher eine Wirkung.

    Bei 500 mg/dl esse ich zusätzlich 1/2 Liter Sorbeteis, ohne dass sich bei mir etwas krankhaftes regt!

    Meine Ärzte sind auf der Suche nach der Ursache, weshalb sich mein Körper beständig eigenmächtig mit Energie versorgt und weshalb eine Überzuckerung einfach weggesteckt wird! Einen zu diesem Zweck 4-tätigen Aufenthalt im Spital führte zu keiner Erklärung!

    Ich habe mich in diesem Forum eingeloggt um zu erfahren, ob es Menschen gibt, die einen ähnlichen Verlauf ihres Diabetes kennen!
    Bearbeitet von User am 31.01.2021 04:54:59. Grund: Fehlerkorrektur
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    am 31.01.2021 10:04:44 | IP (Hash): 1331907618
    Ries_Heng schrieb:
    Ich habe einen sehr hohe Blutzuckerwert, ohne etwas zu essen! Ohne zu essen hebe, schleppe und stapele ich während 11 Stunden 10 Tonnen Brennholz von einer Schnittlänge von 50 cm. Ich trainiere mit 150 bis 200 W Leistung 60 min auf dem Home- und Crosstrainer. Ich fahre Mountainbike während 2 Stunden mit einem Kalorienverbrauch von bis zu 2000 Kcal! Ich mache 2-mal die Woche Krafttraining. Und der Blutzucker bleibt dabei hoch, auch wenn ich vor dem Training nichts gegessen habe! Eine Unterzuckerung habe ich noch erleben müssen....
    Meine Ärzte sind auf der Suche nach der Ursache, weshalb sich mein Körper beständig eigenmächtig mit Energie versorgt und weshalb eine Überzuckerung einfach weggesteckt wird! Einen zu diesem Zweck 4-tätigen Aufenthalt im Spital führte zu keiner Erklärung!


    Leber und Nieren produzieren bei allen Menschen Glukose aus Eiweiß (Gluconeogenese). Das mag man als eigenmächtige Energieversorgung bezeichnen.
    Alle völlig gesunden Menschen, die so fit wie Du sind, machen all das wie Du's beschreibst, auch sie völlig ohne Unterzuckerung, nur eben bei um 100 mg/dl.
    Dein Organismus setzt nicht mehr Energie um, als jeder andere vergleichbare bei um 100 mg/dl.
    Die Höhe des Blutzuckers sagt absolut NICHTS über Umsatz und Verbrauch. Bei 70 mg/dl kann pro Stunde genauso viel Energie umgesetzt werden wie bei 400.

    Die zentrale Frage ist, wie Dein Organismus die 400 in den Pipelines hält? Wie z.B. Deine Nieren eben nicht alles über 180 aus dem Primärharn in den Urin ausscheiden, sondern unbegrenzt - eigentlich völlig unmöglich - in den Kreislauf zurückfiltern?
    Oder könnte etwa sein, dass Glukose in Deinen Nieren gar nicht erst in den Primärharn gelangt und einfach im Kreislauf verbleibt? - Ich habe keine Ahnung, wie man das untersuchen könnte, aber das wäre an Deiner Stelle meine nächste Frage an die Ärzteschaft.

    Und noch einmal: In diesem Forum ist bislang kein solcher Fall bekannt, und ich kenne auch keinen solchen Fall in der Literatur.

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    am 31.01.2021 11:52:50 | IP (Hash): 1203190562
    Danke für all deine Antworten. Alles korrekt was du schreibst. Ich habe allerdings nicht behauptet, dass mein Körper mehr Energie pro Stunde umsetzt, als bei anderen Menschen dies der Fall ist. Meine Leistungsfähigkeit reißt nur nie ab. Ich schlafe nur 4 Stunden, die restlichen 20 Stunden kann ich Vollgas geben!
    Mein nüchterne Normalwert liegt eben momentan bei 290 und pendelt sich immer um diesen Wert ein nach dem Essen oder Sport! Ohne Medikamente!
    Für die Ärzteschaft ist mein Stoffwechsel ein Rätsel!
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    am 31.01.2021 15:06:42 | IP (Hash): 1331907618
    Ries_Heng schrieb:
    Meine Leistungsfähigkeit reißt nur nie ab. Ich schlafe nur 4 Stunden, die restlichen 20 Stunden kann ich Vollgas geben!
    Mein nüchterne Normalwert liegt eben momentan bei 290 und pendelt sich immer um diesen Wert ein nach dem Essen oder Sport! Ohne Medikamente!
    Für die Ärzteschaft ist mein Stoffwechsel ein Rätsel!


    So beneidenswert leistungsfähige Menschen kenne ich auch, allerdings mit BZ nüchtern zwischen 70 und um 100. Dir wünsche ich, dass Du mit dem Rätsel so leistungsfähig steinalt werden mögest. Daumendrück :)

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    am 31.01.2021 15:06:42 | IP (Hash): 1331907618
    wieder mal verdoppelter Eintrag
    Bearbeitet von User am 31.01.2021 15:07:43. Grund: wieder mal verdoppelter Eintrag
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    am 31.01.2021 15:54:09 | IP (Hash): 1203190562
    Vielleicht durchlebe ich gerade eine Metamorphose zu einer freibeweglichen Pflanze und werde zu einer neuen Struktur in der Flora, die sich durch Fotosynthese noch weiterentwickeln wird! 🤣
    Bearbeitet von User am 31.01.2021 16:27:17. Grund: Gramatik
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    am 31.01.2021 17:52:05 | IP (Hash): 733481720
    Aufgrund deiner Beschreibung hast du sicher keinen Typ1 oder Typ2 Diabetes, sondern irgendeine besondere Form. Ich würde an deiner Stelle mal die Typ3 Diabetesformen mir anschauen.

    Ich habe dort gerade von einer weitere Diabetes-Form gelesen, die ggf. bei dir zutreffen könnte.

    Anti-Insulin-Rezeptor-Antikörper-Diabetes. Typ3g Diabetes.
    Laut Beschreibung besetzen diese Antikörper die Andockzellen von Insulin, so dass das Insulin nicht wirken kann und der Zucker nicht in die Zellen kommt. Das ist allerdings ein sehr seltener Diabetes.
    Bei deiner Beschreibung, dass selbst Insulin nicht wirkt, wäre das vllt eine Möglichkeit.

    Hier steht ganz grob ein wenig über die einzelnen Typ3- Diabetesformen.
    https://www.netdoktor.de/krankheiten/diabetes-mellitus/diabetes-typ-3/
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    am 31.01.2021 18:54:44 | IP (Hash): 1203190562
    Danke für dein Interesse. Der Typ 3 wurde auch schon gescheckt. Mein intensives Kraft- und Ausdauertraining widerspricht dem, dass kein Insulin von meinen Zellen aufgenommen wird! Mir wurde gesagt, dass meine Eigenproduktion von Blutzucker insulinunabhängig sein könnte!
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    am 31.01.2021 19:44:59 | IP (Hash): 1331907618
    Eigenproduktion=Gluconeogenese ist nach meiner Kenntnis immer weitgehend unbeeinflusst von Insulin. Die Verarbeitung der Glukose in der Leber und ihre Ausgabe in den Ganzkörperumlauf werden in aller Regel wesentlich vom Insulin beeinflusst.

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    am 31.01.2021 19:44:59 | IP (Hash): 1331907618
    Eigenproduktion=Gluconeogenese ist nach meiner Kenntnis immer weitgehend unbeeinflusst von Insulin. Die Verarbeitung der Glukose in der Leber und ihre Ausgabe in den Ganzkörperumlauf werden in aller Regel wesentlich vom Insulin beeinflusst.

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    am 31.01.2021 22:13:07 | IP (Hash): 664729049
    Ries_Heng schrieb:
    Mein intensives Kraft- und Ausdauertraining widerspricht dem, dass kein Insulin von meinen Zellen aufgenommen wird!

    Das muss nicht unbedingt sein, Die Muskeln können auch sehr gut mit anderer Energie arbeiten, mit Ketonen und Fettsäuren. Landläufig besteht die Meinung, dass man sportliche Höchstleistungen nur mit Glukose vollbringen kann. Das stimmt aber nicht, dass zeigen die Spitzensportler, die unter ketogener Ernährung trainieren. Die Anpassung daran braucht zwar längere Zeit, aber wenn das bei dir immer so war, spielt das für dich keine Rolle. Nur mit deinem obigen Argument kannst du Typ3g nicht ausschließen.

    Hast du schon mal ausprobiert, wie sich dein BZ mit Metformin verhält? Dieses Metformin bremst die Glukoseausgab aus der Leber, die ja bei dir vermutlich laufend zu viel Glukose ins Blut gibt. Metformin ist nicht so wirksam, dass es deinen hohen BZ komplett normalisieren könnte. Aber wenn deine Theorie stimmt, müsste sich damit eine deutliche Wirkung zeigen. Falls du Metformin ausprobieren willst, dann denke an langsames Einschlichen. Das ist häufig entscheidend für gute Verträglichkeit.

    Noch eine Idee: Hast du schon mal mit einem Laborexperten darüber geredet, ob der hohe Eisengehalt in deinem Blut eventuell die Messwerte verfälschen könnte? Ein Experte, der sich mit den Messmethoden auskennt, kann dir bestimmt schnell sagen, ob so etwas denkbar ist oder nicht.
    Bearbeitet von User am 01.02.2021 11:41:24. Grund: .
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    am 01.02.2021 00:52:10 | IP (Hash): 1203190562
    Rainer schrieb:
    [quote=Ries Heng;107760]Mein intensives Kraft- und Ausdauertraining widerspricht dem, dass kein Insulin von meinen Zellen aufgenommen wird!


    Danke für dein Interesse und deine Hilfestellung. Mit allen Medikamenten bin ich durch, auch mit dem Metformin. Sogar das Myo-Inositol, das unteranderem auch auf die Glukoseausgabe in der Leber wirkt, zeigt keine Wirkung. Die Einnahme von Bittermelone und Berberin bewirken ebenfalls keine Veränderung im Stoffwechsel.

    In einer breitgefächerten und tiefer gehenden Analyse inklusive Infektionsparameter und Immunologie von Blut, Urin über 24 Stunden und Stuhlgang wurden keine Indikatoren eines Diabetes festgestellt, Es wurden auch keine Rückstände gefunden, die bei der Energiegewinnung durch Verbrennen von Ketonen und Fettsäuren entstehen.

    Es besteht sicherlich eine Relation zwischen meinem hohen Eisengehalt von 1600 und dem erhöhten Blutzucker. Denn beide Werte erhöhten sich gleichzeitig vor 18 Jahren.

    Im MRT wurden deswegen Leber, Nieren und Nebennieren kontrolliert. Keine Fettleber, keine Hämochromatose. Nicht das geringste Anzeichen einer Erkrankung der Nieren wurde festgestellt und die Nebennieren sind auch nicht vergrößert. Meine Schilddrüse funktioniert normal, keine krankhaften Veränderungen am Herzen, Augen, Gefässe oder Nerven. Meine Blutwerte sind alle normal, ausser den erhöhten Werten von Eisen, Blutzucker, dem Cortisol und dem Progesteron!

    Meine Ärzte stehen vor einem Rätsel! Ich arbeite mit ihnen gemeinsam bei der Suche einer Lösung! https://www.funmeddev.com/functional-medicine.html
    Bearbeitet von User am 01.02.2021 00:56:10. Grund: Unnötiges Quote entfernt
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    am 01.02.2021 02:07:57 | IP (Hash): 1203190562
    hjt_Jürgen schrieb:
    Eigenproduktion=Gluconeogenese ist nach meiner Kenntnis immer weitgehend unbeeinflusst von Insulin. Die Verarbeitung der Glukose in der Leber und ihre Ausgabe in den Ganzkörperumlauf werden in aller Regel wesentlich vom Insulin beeinflusst.

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    Alles bekannt und wurde auch durch die Ärzte untersucht, ohne einen degenerativen Befund an den Organen in meinem Körper zu finden. Außer, dass die erwähnten Blutwerte extrem ausser der Norm liegen, fühle ich mich im Allgemeinen pudelwohl!
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    am 01.02.2021 09:36:34 | IP (Hash): 33628159
    Ries_Heng schrieb:
    ... untersucht, ohne einen degenerativen Befund an den Organen in meinem Körper zu finden.


    Darin könnte der Schlüssel zu Deinem Rätsel liegen. Denn wenn ein Organismus praktisch völlig gesund funktioniert, können auffällige Messwerte ohne Befund wohl kaum degenerative Ursachen haben.
    ABER wie macht Dein Organismus das ganz praktisch, dass er mit dem extremen Blutzucker so völlig gesund und leistungsfähig funktioniert? Und da sind wir wieder bei meiner ersten Frage: Wie funktioniert in Deinen Nieren anders als bei praktisch allen anderen Menschen, dass der Blutzucker über der sogenannten Nierenschwelle praktisch nicht überläuft?
    Noch einmal ausdrücklich: Gesucht würde aus dieser Perspektive nicht nach einem Defekt, wie alle Medizin das normal tut, sondern nach den genialen Tricks, mit denen Dein Organismus die normalen Auswirkungen vom sehr hohen Blutzucker praktisch alle auf NULL setzt.

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    am 01.02.2021 11:47:58 | IP (Hash): 1203190562
    hjt_Jürgen schrieb:
    Gesucht würde aus dieser Perspektive nicht nach einem Defekt, wie alle Medizin das normal tut, sondern nach den genialen Tricks, mit denen Dein Organismus die normalen Auswirkungen vom sehr hohen Blutzucker praktisch alle auf NULL setzt.



    Meine Ärzte stellen sich genau diese Frage! https://www.funmeddev.com/functional-medicine.html
    Sie haben in meinem Blut einen extremen Überschuss eines Hormons festgestellt (Name ist mir entfallen), das regulierend auf Stress im Stoffwechsel reagiert. Sie sagen, dass dieses Hormon eine ausgleichende Wirkung auf Dysfunktionen im Organismus hat und ich mich womöglich deswegen nicht krank fühle! Inwiefern es die normalen Auswirkungen vom sehr hohen Blutzucker praktisch alle auf NULL setzen könnte, wissen sie noch nicht!

    Andererseits frage ich mich, wenn angenommen, mein Körper wie in einem Notfallprogramm reagiert und Blutzucker produziert, gesteuert über das Insulin durch Glyconeogenese in der Leber, dann dürfte dieser Blutzucker doch für meinen Organismus eigentlich nicht schädlich sein und dürfte sich auch nicht durch Insulin reduzieren lassen oder über den Urin ausgeschieden werden! Ansonsten würde doch der Organismus die eigene Funktion des Nofallprogramms zunichte machen!

    Bearbeitet von User am 01.02.2021 11:48:59. Grund: Falscher quote
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    am 01.02.2021 12:24:16 | IP (Hash): 733481720
    Sollte ich falsch liegen, tut es mir Leid.
    Aber ich habe so ein wenig den Eindruck, du willst gar nicht den Blutzucker senken. Und du suchst hier eher Bestätigung, dass deine hohen Blutzuckerwerte auf keinen Fall schädlich sind. Das ist allerdings ein Trugschluss. Auch wenn die Werte momentan deinen Körper nix auszumachen scheinen, kann es doch langfristig Folgen geben.
    Wie gesagt, sollte ich mich irren, tut es mir Leid. Das ist halt nur mein Eindruck.
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    am 01.02.2021 13:09:55 | IP (Hash): 33628159
    Ries_Heng schrieb:
    Andererseits frage ich mich, wenn angenommen, mein Körper wie in einem Notfallprogramm reagiert und Blutzucker produziert, gesteuert über das Insulin durch Glyconeogenese in der Leber, dann dürfte dieser Blutzucker doch für meinen Organismus eigentlich nicht schädlich sein und dürfte sich auch nicht durch Insulin reduzieren lassen oder über den Urin ausgeschieden werden! Ansonsten würde doch der Organismus die eigene Funktion des Nofallprogramms zunichte machen!


    Gluconeogenese ist bei gewichtserhaltender Ernährung kein Notfallprogramm, sondern normale Verwertung von Eiweiß, das gerade nicht gerade als Eiweiß gebraucht wird. Denn Eiweiß geht nicht zu speichern. Bei dem Prozess entsteht aus 2 Teilen Eiweiß ein Teil Wärme, die wir immer für unsere Körperwärme brauchen, und 1 Teil Glukose. Diese Glukose unterscheidet sich in NICHTS von der Glukose, die Du mit irgendwas durch den Mund einverleibst. Im Blut ist die alle völlig gleich.
    Und Glukose, die im Organismus gerade nicht gebraucht wird, wird in der Leber in der Größenordnung von so um 200g zwischengespeichert. Und alle Glukose, die diese Speicherkapazität überschreitet, wird mit Hilfe von Insulin in Triglyzeride umgewandelt und in den Schwimmhilfen als Langzeitreserve deponiert.

    In wirklichen Notzeiten, wenn es Tage und Wochen lang NICHTS zu essen gibt, nutzt der Organismus die Gluconeogenese wirklich für 1-3 Tage zunächst voll und dann abnehmend als Notprogramm. Dafür wird dann direkt auf Muskelmasse zurück gegriffen. In der Zeit schalten fast alle Zellen mit der Ausbildung von entsprechenden Enzymen vom glukogenen auf den ketogenen Betrieb um. Wenn der erreicht ist, verwerten die meisten Zellen einschließlich der meisten im Gehirn Fett statt Glukose zu ihrer Energieversorgung, und für die, die dafür ausschließlich Glukose verwenden können, wie z.B. die roten Blutkörperchen, reichen insgesamt 20g Glukose pro Tag, also 40g Eiweiß via Gluconeogenese.

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    Bearbeitet von User am 01.02.2021 13:11:27. Grund: Korrektur
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    am 01.02.2021 13:18:59 | IP (Hash): 1203190562
    July95 schrieb:
    Aber ich habe so ein wenig den Eindruck, du willst gar nicht den Blutzucker senken. ...Auch wenn die Werte momentan deinen Körper nix auszumachen scheinen, kann es doch langfristig Folgen geben.
    Wie gesagt, sollte ich mich irren, tut es mir Leid. Das ist halt nur mein Eindruck.



    Im Gegenteil, ich habe Angst vor den Folgeerkrankungen. Deswegen bin ich in diesem Forum. Dennoch, mein Augenarzt berichtet meinem Endokrinologen, dass meine Augen trotz Diabetes nicht mal die altersbedingten Schwächen aufweisen! Die gleiche Feststellung machen mein Kardiologe und Urologe (unteranderem hohes Testosteron) sowie eine Gefäßärztin, welche glaubte anhand der Bilder einer Echographie einen 40-jährigen vor sich zu haben!
    Meine Befürchtung ist, dass ich erst durch die Einnahme von unnützen Medikamente, krank werden könnte!
    Seit einem Monat kompensiere ich durch von einem Arzt verschriebene Nahrungsergänzung die Wirkung von erhöhtem Blutzucker, die zu Folgeerkrankungen führen könnten!

    Hast du dir die Webseite der funktionalen Medizin angeschaut?
    Bearbeitet von User am 01.02.2021 13:20:27. Grund: Quote angepasst
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    am 01.02.2021 15:27:49 | IP (Hash): 1203190562
    hjt_Jürgen schrieb:

    In wirklichen Notzeiten, wenn es Tage und Wochen lang NICHTS zu essen gibt, nutzt der Organismus die Gluconeogenese wirklich für 1-3 Tage zunächst voll und dann abnehmend als Notprogramm. Dafür wird dann direkt auf Muskelmasse zurück gegriffen.



    Vorerst möchte ich dir danken für all deine detaillierten Kenntnisse, die du mit mir und mit all den andren in diesem Forum teilst! DANKE

    Zur Muskelmasse. Jeden Morgen beim Aufwachen, habe ich im Kopf so ein duseliges Gefühl, als hätte ich nachtsüber etwas zu viel gefeiert und in den oberen Muskeln der Beine empfinde ich ein sonderbares Schwächegefühl. Über dem Frühstücken verschwinden diese Symptome augenblicklich und tauchen nicht mehr auf bis zum Erwachen am nächsten Morgen!
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    am 01.02.2021 21:47:05 | IP (Hash): 33628159
    Ries_Heng schrieb:
    Meine Ärzte stellen sich genau diese Frage! https://www.funmeddev.com/functional-medicine.html
    Sie haben in meinem Blut einen extremen Überschuss eines Hormons festgestellt (Name ist mir entfallen), das regulierend auf Stress im Stoffwechsel reagiert. Sie sagen, dass dieses Hormon eine ausgleichende Wirkung auf Dysfunktionen im Organismus hat und ich mich womöglich deswegen nicht krank fühle! Inwiefern es die normalen Auswirkungen vom sehr hohen Blutzucker praktisch alle auf NULL setzen könnte, wissen sie noch nicht!


    Wie ich's sehe, geht es Deinen Ärzten um ein neues Narrativ. Sorry, aber ob z.B. und wenn ja wieviel Glukose in Deinen Primärharn gelangt und dann komplett wieder von Deinen Nieren zurück gefiltert wird, lässt sich messen. Klar, mit sehr viel mehr Aufwand, als ein einfaches Krankenhaus leisten kann. Aber dafür sollte Deine Variante interessant genug sein.
    Und dieses Messen könnte vielleicht bisher so noch nicht bekannte Prozesse aufdecken, die sich vielleicht sogar für die Behandlung von Diabetes vor allem Typ 2 nutzen lassen.

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    Bearbeitet von User am 01.02.2021 21:47:32. Grund: k
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    am 02.02.2021 04:47:42 | IP (Hash): 1160019981
    Hallo Ries,

    eine Loesung Deines Problems habe ich nicht parat. Aber erlaube mir zu schreiben, was ich machen wuerde. Deinen Eingangsbeitrag lesend, dachte ich 'Was ein stressiges Leben!'. Auch, wenn es Dir nicht so erscheinen mag.
    Ich wuerde meine sportlichen Aktivitaeten mal zwei Wochen bleiben lassen und versuchen, die Leber mittels Ernaehrung 'glukosefrei' zu bekommen. Mich, an Deiner statt, wuerde es interessieren, ob sich etwas aendert,

    Warst Du beim Balletshofer in Tuebingen?

    Freundlich gegrüßt und schönen Tag gewünscht!

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    am 02.02.2021 12:41:41 | IP (Hash): 1203190562
    skytower schrieb:
    Hallo Ries,
    die Leber mittels Ernaehrung 'glukosefrei' zu bekommen ... Warst Du beim Balletshofer in Tuebingen?



    Danke für dein Interesse!
    Ich habe keine Fettleber, wenn du dies als ¨glucosefrei¨ bezeichnest! Die Energie wird bei mir scheinbar Nachts hauptsächlich meiner Beinmuskulatur entzogen!
    Ich habe schon mehrmals 3-12 Wochen auf Sparflamme gelebt, ohne Sport und kalorienarme Ernährung, hat aber nichts gebracht! Als Alternative könnte ich unter klinischer Beobachtung mich einem extrem strikten Fasten unterziehen. In London war eine Universitätsklinik in einem Forschungsprogramm sehr erfolgreich damit bei 600 Patienten, die laut einem Bericht vollends vom Diabetes genesen wurden.

    In Tübingen war ich 2019 bei Professor Dr Fritsche in einer einmaligen Konsultation. Er kam zu dem Schluss: Herr Ries, es gibt Menschen sowie Sie, die mit hohem Blutzucker problemlos leben können!

    Freundlich gegrüßt und schönen Tag gewünscht!

    Henri
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    am 02.02.2021 14:01:08 | IP (Hash): 1089076313
    Ries_Heng schrieb:
    Die Energie wird bei mir scheinbar Nachts hauptsächlich meiner Beinmuskulatur entzogen!


    Sorry, aber das halte ich für ein Narratief. Die Strukturen in unserem Organismus werden alle 24/7 fortlaufend ab- und aufgebaut. Da ist immer Protein im Fluss und die Gluconeogenese speist sich aus diesem Fluss, genauso wie der sich wieder aus neu gegessenem Eiweiß speist.
    Klar könntest Du dagegenhalten, dass bei Dir doch eh alles anders sei, aber es gibt definitiv keine Möglichkeit, Muskeln so schnell wieder aufzubauen, wie Du das mit dem Frühstück beschreibst ;)

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    am 02.02.2021 15:21:34 | IP (Hash): 72970431
    "Herr Ries, es gibt Menschen sowie Sie, die mit hohem Blutzucker problemlos leben können!"

    Eine sehr fragwürdige und seltsame Aussage....

    Dein Fall ist in der Tat seeeeeehr seltsam und irgendwie konträr zu allem, was medizinisch recht oder unrecht ist. Sicher, dass Du kein grünes Blut und (irgendwo drunter) spitze Vulkanier-Ohren hast? ;-)))




    Bearbeitet von User am 02.02.2021 15:23:00. Grund: Ergänzung
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    am 02.02.2021 17:09:05 | IP (Hash): 1089076313
    Mitglied schrieb:
    Dein Fall ist in der Tat seeeeeehr seltsam und irgendwie konträr zu allem, was medizinisch recht oder unrecht ist. Sicher, dass Du kein grünes Blut und (irgendwo drunter) spitze Vulkanier-Ohren hast? ;-)))


    Muss gestehen, dass die Art Denke bei mir seit dem ersten Beitrag im Hintergrund läuft, aber die Antworten sind bislang zwar manchmal geradezu naiv aber erstaunlich sachlich und konsistent.

    Nachtrag:
    Allerdings hat mir ein gestandener Diabetologe vor einigen Jahren erklärt, dass ich zwar auch mit gesunden KHs einen höheren BZ haben könnte, aber dass der dann unabhängig von der Höhe nicht ungesund sein könnte. Ungesunden gäb's nur mit ungesunden KHs.
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    Bearbeitet von User am 02.02.2021 17:44:40. Grund: Nachtrag
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    am 02.02.2021 17:13:55 | IP (Hash): 1089076313
    Ries_Heng schrieb:
    Als Alternative könnte ich unter klinischer Beobachtung mich einem extrem strikten Fasten unterziehen. In London war eine Universitätsklinik in einem Forschungsprogramm sehr erfolgreich damit bei 600 Patienten, die laut einem Bericht vollends vom Diabetes genesen wurden.


    Unter den größeren aktuellen Ansätzen in GB kenne ich nur DiRECT auf der Basis von Prof. Taylors Twin Cycle Ansatz mit der Entfettung von Leber und Pankreas. Aber das meinst Du ja offensichtlich nicht. Hast Du zu dem Projekt in London einen funktionierenden Link?

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    am 02.02.2021 18:20:43 | IP (Hash): 1203190562
    hjt_Jürgen schrieb:
    ... , aber es gibt definitiv keine Möglichkeit, Muskeln so schnell wieder aufzubauen, wie Du das mit dem Frühstück beschreibst ;)



    Ich habe mich wahrscheinlich schlecht ausgedrückt. Genauer beschreibt das Folgende meinen Zustand:

    Ich gehe abends zu Bett wie ein Fünfzigjähriger und erwache morgens wie ein Achtzigjähriger! Dieses Gefühl residiert beim Aufwachen in Kopf und Beinen. Über dem Frühstücken verschwindet dieses Gefühl schlagartig! Beim Schlafen muss irgendetwas Unerklärliches in meinem Stoffwechsel passieren!

    Und wie schon angesprochen, alle meine Ärzte, begonnen beim Hausarzt bis hin zu den Spezialisten, stehen wegen dem erhöhtem Eisen und Blutzucker vor einem Mysterium aufgrund all der guten Bewertungen in den Untersuchen, denen fast ausschließlich normalen Analysen in Blut, Stuhl und Urin und der befundfreien Ergebnissen im MRT sowie meiner aussergewöhnlichen leistungsfähigen und gesunden körperlichen Verfassung, die mich absolut nicht wie ein 65-jähriger aussehen lässt!

    Die gut gemeinte Ansicht meiner Ärzte: Seien sie froh Herr Ries!

    Der Professor Dr Fritsche an der Universitätsklinik Tübingen, teilte mir mit, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse über den Stoffwechsels noch sehr bescheiden sind und weltweit intensiv geforscht wird, sogar inwiefern der Traum zuständig sein könnte für die hohen morgendlichen Blutzuckerwerten! So ist auch seine Aussage zu verstehen: Herr Ries, es gibt so Menschen wie Sie!
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    am 02.02.2021 18:27:23 | IP (Hash): 1203190562
    hjt_Jürgen schrieb:
    ... Hast Du zu dem Projekt in London einen funktionierenden Link?



    Das war vor 6 Jahren. Ein Arbeitskollege hatte mich darauf aufmerksam gemacht. Ich hatte die Webseite auch gefunden, aber leider nicht gespeichert. Meine damalige Endokrinologin hat die Studie bloß belächelt!
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    am 02.02.2021 18:32:49 | IP (Hash): 1203190562
    Mitglied schrieb:
    ... Dein Fall ist in der Tat seeeeeehr seltsam und irgendwie konträr zu allem, was medizinisch recht oder unrecht ist. Sicher, dass Du kein grünes Blut und (irgendwo drunter) spitze Vulkanier-Ohren hast? ;-)))



    Es ist allgemein bekannt, dass das menschliche Gehirn bei jeder Mutation, vom Neandertaler bis hin zum Homo sapiens, nur mit erhöhtem Blutzucker funktionieren kann. Vielleicht bin ich der nächste Adam in der Evolutionsgeschichte der Menschheit!
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    am 02.02.2021 20:06:17 | IP (Hash): 1089076313
    Ries_Heng schrieb:
    Es ist allgemein bekannt, dass das menschliche Gehirn bei jeder Mutation, vom Neandertaler bis hin zum Homo sapiens, nur mit erhöhtem Blutzucker funktionieren kann. Vielleicht bin ich der nächste Adam in der Evolutionsgeschichte der Menschheit!


    Das halte ich mit etwas Wohlwollen für einen sicher gern genommenen Mythos. Denn noch vor 100 Jahren gab es keine ernsthafte Form der Blutzuckerbestimmung. Und wenigstens meines Wissens gibt es auch keine Möglichkeit, aus Mumien oder noch früheren Lebensresten deren Blutzucker im Leben zu bestimmen. Hier mal aus der neueren Geschichte zur Blutzucker-Bestimmung https://www.mein-buntes-leben.de/artikel/40-jahre-roche-blutzuckermessen Und noch etwas mehr Geschichte geht hier https://diabetesinfo.de/component/content/article.html?id=11&Itemid=125

    Die Schaltung für Deinen allmorgendlichen Generationensprung würde ich in neuronalen Regelkreisen verorten. Für das Ergebnis einer Änderung in der Energieversorgung geht das eindeutig zu schnell.

    Zum Stoffwechsel ist in der Tat um Welten weniger bekannt und erforscht, als die Medizin uns jeden Tag glauben machen möchte - und als wir Laien doch auch allzu gerne glauben wollen.
    Und dass die Ärzteschaft Dir zu Deinem gratuliert, statt ihn eifrigst zu untersuchen, liegt in der allgemeinen Ausrichtung der Medizin auf Beschwerden und Krankheiten begründet.

    Nachtrag:
    Gemein, ich weiß. Aber wahrscheinlich hast Du nicht mehr Glukosehöhe, sondern mehr Glukosemenge gemeint. Aber die ist nun mal von der Höhe praktisch völlig unabhängig und wird am BZ-Messer überhaupt nciht sichtbar.

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    Bearbeitet von User am 02.02.2021 22:20:05. Grund: Nachtrag
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    am 02.02.2021 23:50:40 | IP (Hash): 1160019981
    hjt_Jürgen schrieb:
    Ries_Heng schrieb:
    Es ist allgemein bekannt, dass das menschliche Gehirn bei jeder Mutation, vom Neandertaler bis hin zum Homo sapiens, nur mit erhöhtem Blutzucker funktionieren kann. Vielleicht bin ich der nächste Adam in der Evolutionsgeschichte der Menschheit!


    Das halte ich mit etwas Wohlwollen für einen sicher gern genommenen Mythos. .



    Ich auch. Meine eigene Erfahrung ist da komplett anders. Selten war ich so leistungsfaehig wie die letzten Jahre mit extrem low carb, Fastentagen und Fahrradfahren. Klar, bei letzterem kann ich keine Daten, wie 6W/kg vorweisen. Aber ich fahre mittlerweile 75km in 3 Stunden. Mit Neuropathie und Diabetes ist das fuer mich erstaunlich gut. Auch die kognitive Leistung scheint keineswegs zu leiden.
    Ich werde auch bei jedem Arztbesuch 'dumm' angesprochen. Wieso hast Du einen HbA1c von 5.6%? Als T2 darfst Du doch bis 7%!
    Das ist eben nicht mein Ziel.

    @Henri, hast Du mal 'leistungsfoerdernde' Mittel fuer den Sport genommen?

    Bin echt gespannt, ob Du irgendwann Neuigkeiten berichten kannst, ich wuensche Dir jedenfalls viel Erfolg.

    Freundlich gegrüßt und schönen Tag gewünscht!

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    am 03.02.2021 11:54:55 | IP (Hash): 1128275232
    Die Vorstellung ist weit verbreitet, dass mehr Bedarf/Verbrauch höheren Blutzucker braucht.

    Das Hirn wird im Schnitt von mehr als 1 Liter frischem Blut pro Minute versorgt, bei intensiverer körperlicher Betätigung noch deutlich mehr. Wenn jeder Liter 0,2 Gramm Glukose dort lässt, sind das bei ruhiger Tätigkeit pro Stunde mehr als 12 Gramm und in 24 Stunden wenigstens um die 300, wo um 240 nach allen Medizininfos bei glukogener Ernährung lang reichen.
    0,2 Gramm Glukose sind 20 mg/dl, und die sind im Hirn geblieben, wenn das Blut da konstant mit 90 mg/dl rein- und mit 70 mg/dl rausflutet. Klar, auch wenn mit 390 rein und mit 370 wieder raus. Deswegen machen die zusätzlichen 300 mg/dl absolut keinen Sinn.

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    am 03.02.2021 20:35:56 | IP (Hash): 1203190562
    skytower schrieb:
    hjt_Jürgen schrieb:
    Ries_Heng schrieb:

    Bin echt gespannt, ob Du irgendwann Neuigkeiten berichten kannst, ich wuensche Dir jedenfalls viel Erfolg



    Mein Arzt aus der Schweiz hat mich vorhin angerufen! Er hat erneut seine Verwunderung zum Ausdruck gebracht, dass bei mir, ausser den hohen Blutzuckerwerten, absolut keine medizinische Indikationen eines Diabetes vorliegen!
    Sein Anruf galt dem diagnostizierten Stress in meinem Stoffwechsel und dessen Bewältigung mittels spezifischer Nahrungsergänzung. Dieser Stress wurde mittels spezifischer Analysen im Blut festgestellt!
    Dieser Arzt geht davon aus, dass Stress der Verursacher ist der erhöhten Glukosemenge in meinem Körper!

    Freundlich gegrüßt und gute Nacht gewünscht


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    am 03.02.2021 21:19:06 | IP (Hash): 1128275232
    Ries_Heng schrieb:
    Mein Arzt aus der Schweiz hat mich vorhin angerufen! Er hat erneut seine Verwunderung zum Ausdruck gebracht, dass bei mir, ausser den hohen Blutzuckerwerten, absolut keine medizinische Indikationen eines Diabetes vorliegen!


    Und auch der hat wieder nicht die Spur von einem Ansatz gezeigt zu untersuchen, wie Dein Organismus das anstellt, von dem hohen Blutzucker praktisch völlig unberührt zu bleiben. Obwohl diese bislang verborgene Strategie vielen Menschen mit schlecht einstellbarem Diabetes vielleicht sehr viel mehr Gesundheit verschaffen könnte. Schade.

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    am 04.02.2021 04:18:42 | IP (Hash): 1203190562
    hjt_Jürgen schrieb:

    Und auch der hat wieder nicht die Spur von einem Ansatz gezeigt zu untersuchen, wie Dein Organismus das anstellt, von dem hohen Blutzucker praktisch völlig unberührt zu bleiben.



    Jürgen, deine Aussage kann ich so nicht im Raum stehen lassen. In der momentanen Phase wird alles unternommen um bei mir Folgeschäden zu vermeiden, auch wenn bisher keine solche Anzeichen nach 18 Jahren unbehandeltem Diabetes zu erkennen sind.
    Mit bestimmten natürlichen Nahrungsergänzungsmittlel werden besonders Nerven, Augen, Herz, Leber, Nieren und die Gefäße geschützt! Zugleich wird der Stress in meinem Stoffwechsel behandelt.
    Dieser Stress ist die einzige Störung die bisher in meinem Organismus festgestellt wurde! In 3 Monaten wird anhand von detaillierten Analysen kontrolliert ob dieser Stress behoben sein wird oder nicht!
    Meine Ärzte sehen momentan in diesem Stress eine mögliche Ursache meines Überschusses an Glukose im Blut.

    Vor einer Woche habe ich zudem den Endokrinologen gewechselt! Diese Ärztin sagte mir gestern, dass mit großer Wahrscheinlichkeit die in meinem Körper generierte Glukose, möglicherweise für meine Organe nicht schädigend sein könnte, auch wenn das eine neue Erkenntnis wäre. Dies würde bedeuten, dass Glukose nicht unbedingt gleich Glukose wäre, was sich auch durch den Umstand erklären würde, dass die durch Glukoneogenese produzierte Energie insulinunabhängig ist!

    Meine Ärzte der funktionalen Medizin sind auf der Suche nach der Ursache meines erhöhten Blutzuckers. Das Ergebnis steht aber noch aus.
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    am 04.02.2021 07:32:50 | IP (Hash): 72970431
    hjt_Jürgen schrieb:

    Und auch der hat wieder nicht die Spur von einem Ansatz gezeigt zu untersuchen, wie Dein Organismus das anstellt, von dem hohen Blutzucker praktisch völlig unberührt zu bleiben.



    Gut, dass Du zumindest einmal einen irgendwie möglichen Lösungsansatz hast, auch wenn MIR permanent dermaßen hohe BZ-Werte, die ausschließlich auf Stress zurückzuführen sein sollen, nicht gerade einleuchtend erscheint, wobei ich schon von Fällen gehört habe, wo Stress angeblich direkter und alleiniger Auslöser für Diabetes gewesen sein soll. Dass sich der vielleicht schon lange bestehende Überschuss an Stress - vor allem im Zusammenhang mit dem Diabetes - nicht negativ auf Deinen Körper insgesamt ausgewirkt hat, macht das Ganze noch mal doppelt und dreifach mysteriöser und mir ist absolut schleierhaft, wie jemand auf dem Papier (mind.) 18 Jahre (bescheinigt) an Diabetes leiden kann, so hohe BZ-Werte hat und bisher ohne jegliche Folgeerkrankungen UND!!! nicht mal ansatzweise Anzeichen für Organschädigungen zeigt... Irgendwie wird Dein "Fall" wirklich immer seltsamer, weswegen ich gerne - auch wenn ich damit nicht einmal ansatzweise zur Verbesserung Deiner Situation beitragen kann, sondern mal ein Lächeln in die sonst so undurchsichtige Fallstricke bringen möchte - noch einmal auf meine Frage zurückkommen will, ob Du nicht vielleicht doch von grünen Männchen zu uns gebracht und von Menschen adpotiert worden bist, denn hier auf der Erde ist bisher kein mir bekannter vergleichbarer Übermensch wie Du zugegen ;-)))
    Bearbeitet von User am 04.02.2021 07:43:35. Grund: Ergänzung
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    am 04.02.2021 09:46:00 | IP (Hash): 1956639062
    Ries_Heng schrieb:
    hjt_Jürgen schrieb:

    Und auch der hat wieder nicht die Spur von einem Ansatz gezeigt zu untersuchen, wie Dein Organismus das anstellt, von dem hohen Blutzucker praktisch völlig unberührt zu bleiben.



    Jürgen, deine Aussage kann ich so nicht im Raum stehen lassen. In der momentanen Phase wird alles unternommen um bei mir Folgeschäden zu vermeiden, auch wenn bisher keine solche Anzeichen nach 18 Jahren unbehandeltem Diabetes zu erkennen sind.Meine Ärzte der funktionalen Medizin sind auf der Suche nach der Ursache meines erhöhten Blutzuckers. Das Ergebnis steht aber noch aus.


    Du bestätigst doch praktisch genau das, was ich geschrieben habe und was Du nicht im Raum stehen lassen willst:
    KEINE FRAGE nach einer Erklärung dafür, dass von der vielen umlaufenden Glukose keine ausgeschieden wird. Obwohl die Antwort sicher vielen Menschen helfen könnte, die sich mit einer schlechten Einstellung (häufig kriegen sie kein Insulin oder können es nicht bezahlen) die Seele aus dem Leib pinkeln.
    KEINE FRAGE nach einer Erklärung dafür, dass Du nicht den ganzen Tag voll schlapp und tranig bist, wie alle anderen, von denen ich mit so hohem Blutzucker weiß. Obwohl die Antwort ...

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    Bearbeitet von User am 04.02.2021 09:46:56. Grund: e
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    hjt_Jürgen schrieb:

    Keine Frage ...



    Hallo Jürgen,
    die Antworten auf diese Fragen stehen eben noch aus. Sobald die Ärzte etwas festgestellt haben werden, werde ich an dieser Stelle darüber berichten!

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    Danke! Aber Du hast natürlich recht: In erster Linie muss für Dich kommen, dass Du keinen Schaden erleidest. Wobei ich nach sooo vielen Jahren ohne die geringste diabetische Folge an Deiner Stelle doch sehr zuversichtlich wäre :)

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    am 22.01.2022 03:39:41 | IP (Hash): 1463434966
    Halle Allesamt
    Hier eine Stellungnahme zu meiner Form von Diabetes von Stephan Herzig, PhD, Professor and Research Director, Forschungszentrum für Diabetes Helmholtz Munich

    Sehr geehrter Herr Ries,

    herzlichen Dank für Ihr Zuschrift und die ausführliche Schilderung Ihres Gesundheitszustandes.
    Sie scheinen in der Tat einen sehr außergewöhnlichen Stoffwechselzustand zu besitzen.
    Insgesamt passt es aber zu der inzwischen durchaus akzeptierten Theorie, dass Diabetes mehr als hoher Blutzucker ist, insbesondere in Hinblick auf etwaige Komplikationen. D.h., ein hoher Blutzucker ist eigentlich nur eine Art Biomarker für Diabetes aber in vielen Fällen nicht die Ursache von Spätfolgen. Wir glauben hier, dass es andere Störungen des Zucker- und Fettstoffwechsels sind, die die eigentliche Krankheit verursachen und dass der Zucker selber nur ein Indikator ist. Wir konnten in diesem Zusammenhang neulich zeigen, dass Menschen vor diabetischen Komplikationen geschützt sind, die insbesondere eine hohe Fähigkeit besitzen, genetische Mutationen in den Körperzellen gut zu reparieren.

    In Ihrem Fall scheint der Blutzucker ja auch tatsächlich nicht mit sonstigen Komplikationen zusammenzuhängen, so dass sie evtl. genetisch bedingt besonders gute Schutzmechanismen besitzen. Das erklärt aber natürlich immer noch nicht, wo der Zucker herkommt. Da der Nüchternzucker bei Ihnen hoch ist, liegt es nahe, dass es mit der Leberfunktion zu tun haben könnte, aber dies ist natürlich nur eine Vermutung.

    Da wir selber in München keine Klinik betreiben, werde ich Ihren Fall einmal mit meinen klinischen Kollegen an unseren anderen Standorten besprechen. Sofern dort jemand eine gute Idee hat, wie wir Ihr Phänomen erklären können, melde ich mich wieder bei Ihnen.

    Alles Gute für Ihre Zukunft und weiterhin viel Gesundheit.

    Viele Grüße
    Stephan Herzig

    Stephan Herzig, PhD
    Professor and Research Director
    Helmholtz Munich
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    am 22.01.2022 11:03:42 | IP (Hash): 1270600459
    Danke für die Rückmeldung! Und super, dass es Dir immer noch gesund geht!

    Der Prof hat Recht:
    Der hohe Blutzucker liegt an der Leber, denn es gibt keinen anderen Zugang, durch den die Glukose sonst in den Kreislauf gelangen könnte. Und die Leber ist auch für die Regelung ihrer Glukoseausgabe zuständig.

    Besonders interessant finde ich noch immer und sogar immer mehr: Wie funktioniert das mit Deiner völlig unauffälligen Insulinausgabe?
    Ein Pankreas, der in Glukose schwimmt, müsste eigentlich 24/7 bis zum Verrecken auf höchsten Touren Insulin produzieren und ausschütten.
    Aus meiner Sicht müsste in dieser unauffällig gesunden Regelung, die sich ja in und durch die Leber fortsetzt, ein wichtiger Schlüssel für die Erklärung Deiner Gesundheit liegen.
    Denn andersrum wird aus der Auswertung von immer mehr Daten immer wahrscheinlicher, dass wenigstens ein großer Teil der Schäden, die bislang dem Blutzucker zugeordnet worden sind, vor allem bei Typ 2 eher auf das Konto vom auffällig großen Insulinumsatz gehen.
    So wird mit Gliflozinen (slgt2 hemmer), die die Nierenschwelle für mehr Glukose im Klo senken, auch dann eine positive KHK-Wirkung bei Typ 2 beobachtet, wenn sich am BZ damit nichts ändert. Was sich damit allerdings vor allem bei Typ 2 besonders verringert, ist eben der Insulinumsatz. Und wo Insulin auch dann in allen übrigen Bereichen, in die es hineinwirkt, wirksam bleibt, auch wenn es den BZ nur noch wenig oder gar nicht senkt, kann möglichst gesund wenig davon durchaus zum Vermeiden diabetischer Folgen wenigsten beitragen.

    Anyway, bin weiter mit Dir gespannt und drücke die Daumen für gute Gesundheit und munteres Schaffen in 22 :)

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 22.01.2022 21:28:27 | IP (Hash): 1463434966
    hjt_Jürgen schrieb:

    „Ein Pankreas, der in Glukose schwimmt, müsste eigentlich 24/7 bis zum Verrecken auf höchsten Touren Insulin produzieren und ausschütten.“

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.



    Ich habe Ende 2021 eine grundlegende Untersuchung meines Körpers machen lassen! Die Werte meiner Insulinproduktion wurden dabei analysiert! Lauter Normalwerte wie bei einem gesunden Menschen. Im MRT vor 3 Monaten, wurden keine Schädigungen entdeckt, weder an Nieren, Nebennieren und Leber (keine Fettleber). Beim EMG vor 3 Wochen, entdeckte der Neurologe keine Schädigungen an meinen Nerven. Mein Kardiologe bestätigte mir ein gesundes Sportlerherz, der Venenarzt fand ein intakt funktionierendes Gefäßnetz vor und mein Augenarzt sah eine intakte Netzhaut inklusive befundfreier Gefäße und glasklarer Linse. Der Urologe befand meinen Körper für mein Alter zu jung. Zudem befinden sich meine Blutwerte, außer die des Blutzuckers und des Eisens, im Normalbereich!

    Eine Frau hat mich vor 3 Tagen in diesem Forum entdeckt und mit mir Kontakt aufgenommen. Deren Diabetes ist seit 20 Jahren genauso unauffällig wie der meine, was die Symptomatik und die Folgeerkrankungen anbelangt! Angeblich gibt es in Deutschland 4 Patienten deren Diabetes dem meinen sehr ähnlich ist! Wir versuchen die andren 3 ausfindig zu machen!

    Ich berichte sobald ich Neueres in Erfahrung bringe!

    Alles Gute, besonders Gesundheit für 2022!
    Bearbeitet von User am 22.01.2022 22:39:04. Grund: Formatierung