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Stress mit Diabetes Ärztin
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am 06.02.2021 07:03:23 | IP (Hash): 47109555
Hallo Forumsgemeinde, ich bin neu im Forum und ich habe mich angemeldet, weil ich momentan nicht weiter weiß. Folgender Zusammenhang: Im Oktober des letzten Jahres wurde bei mir Typ2 festgestellt.
Das ganze mit einem Langzeitwert von 9,2. Ok,......geärgert, aber Herausforderung akzeptiert.
Ich bin 52 Jahre ,1,78 groß und wiege 97kg und habe eine kräftige Statur. Das Gewicht geht zum Sommer hin etwas runter 90-93. Ernährung ist etwas umgestellt. Also metformin bekommen und 4x spritzen. Vor den Mahlzeiten(3x) Lispro zwischen 4-6 Einheiten und abends nochmal 14 E Abaglasar.
Nun die Beratung.....ich solle auf ein anderes Medikament umgestellt werden was mir eimal wöchentlich gespritzt wird. Seit November spritze ich.Mittlerweile ist der Langzeitwert auf 7 runter. Nur mit dem Insulin und den Messungen komme ich nicht klar.....Früh ist der Zucker immer zu hoch, ob ich spritze oder nicht. Ich komme auch nachts nicht wirklich runter.......habe immer so zwischen 7,5mmol und 10mmol, auch mal Ausrutscher mit 12,2mmol. gestern Abend, ok das verstehe ich, weil wir das erste Zeugnis mit Mekkas gefeiert haben.
Die Aussage meiner Ärztin ist aber, erst muß der Zucker richtig eingestellt sein und dann gibt es das andere Medikament. Dieses ständige in den Bauch spritzen ist mir sehr unangenehm, ich merke jedesmal die Nadel,vom Treffen Blutgefäße ganz zu schweigen, das ist auf Dauer unerträglich.
Und Therapielösung der Ärztin ist Einheiten erhöhen, das widerspricht aber meiner Erfahrung, wenn ich um 22.00Uhr nicht spritze, ist der Morgenzucker nicht anders.......auch zwischen 7,5 und 9...,
Ich weiß da nicht weiter, aber mein Bauchgefühl sagt mir, mehr hilft nicht.....und wenn die Werte nicht passen, komme ich nie zum wöchentlichen Medikament.
Der letzte Termin beim Diabetologen war eine Katastrophe, Sie hört mir nicht zu, sondern macht nur nach Schema F." Morgenwerte zu hoch, also Einheiten hoch".
Vielleicht hat ja jemand eine Rat für mich.
Viele Grüße
Sven
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am 06.02.2021 08:54:26 | IP (Hash): 704271533
Hallo Sven,
dir Ärzte haben da echt sehr unterschiedliche Behandlunga Ansätze.
Meine Werte viel viel höher (langzeit Wert 13,5) und nüchtern über 300 ( 16.6).
Mein Arzt hat mir nur Metformin und das insulin toujeo verschrieben das muss ich nur einmal morgen spritzen. Das funktioniert sieht gut und tut fast nie weh. Es gibt ja auch unterschiedliche Nadel längen. Vielleicht brauchst du kürzere.?
Zusätzlich habe ich die Ermahnung massiv umgestellt und in gut 3 Monaten 12 kg abgenommen.
Wenn du mit deiner aktuellen Therapie nicht zurecht kommst und deine Ärztin nicht flexibel ist steht es dir frei auch den Arzt zu wechseln. Du selbst kannst über die Ernährung aber auch viel für deinen BZ machen.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 06.02.2021 09:34:59 | IP (Hash): 1562375847
Moin Sven,
das Leben ist zu kurz um Stress zu haben, zumindest in meinen Augen.
Bei 178 cm Körpergröße wäre Dein Normalgewicht bei 78 kg und Dein Idealgewicht 70 kg. Abnehmen ist nicht schwierig. Du musst nichts anderes machen als nichts (kalorienreduziert) essen. Ich habe in 3 Monaten 30 kg Gewicht abgebaut.
In Situationen, in denen ich mit der Kommunikation mit meinem Arzt nicht klarkomme, wende ich mich an einen anderen Arzt.
G Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
Bearbeitet von User am 06.02.2021 09:42:46. Grund: Schreibfehler1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 06.02.2021 10:07:24 | IP (Hash): 704271533
@ Rolf
Das abnehmen nicht schwer ist würde ich doch mal direkt bestreiten, und Millionen Menschen würden mir zustimmen ;)
Aber diabetes kann eine sehr gute Motivation sein es endliche anzugehen.
30kg in 3 Monaten ist auch sehr heftig wenn man nicht 100 oder 200kg Übergewicht hat.
Bei geringen Übergewicht sind 1kg in der Woche schon gut, viele Ärzte empfehlen auch nur 1-2 kg im Monat.
Schließlich soll man langfristig seine Ernährung anpassen. -
am 06.02.2021 11:32:22 | IP (Hash): 245327711
@svenner69
Die Wochenspritze ist wahrscheinlich ein Medi, das dafür sorgt, dass Hormone immer just passend zum Übergang von neu gegessener Glukose aus dem Dünndarm in den kurzen Leitungsweg zur Leber verstärkt von Deinem eigenen Insulin bestellen. Aber beim Blutzucker meistens über 8 mmol/l liefert Deine Bauchspeicheldrüse schon beständig alles, was sie kann. Da lässt sich halt nichts steigern. Daran kann Deine Diabetologin auch dann nichts ändern, wenn sie Dir besser zuhört. Damit zu den Mahlzeiten wieder eine Steigerung möglich ist, braucht Deine Bauchspeicheldrüse dazwischen erholsamere Perioden mit wenigstens 5-6 besser 4-5 mmol/l.
Die Voraussetzungen kannst nur Du ändern, und zwar vor allem mit 2 Möglichkeiten:
1. Indem Du für Deinen Blutzucker passender isst, am "einfachsten" nach diesem Rezept https://a7582688-a1e5-4056-88a2-dfd422642832.filesusr.com/ugd/32a606_b02597c39b5c4f6e9b6f2291ca6c9d08.pdf
2. Indem Du direkt im Anschluss an jede Mahlzeit 20-30 Minuten intensiverer Bewegung einschiebst. Du musst dafür nicht joggen. Supermarktjogging direkt nach dem Mittagessen kann schon für so einen Einschub reichen.
Mein Beispiel dafür ist die schon recht demente Oma, die ich mal für einige Jahre betreut hab. Sie bekam noch keine ZUckermedi und Standardessen vom Pflegedienst bereitet, setzte sich danach jeweils für ne Stunde in ihren Schaukelstuhl und ging dann jeweils für 20-30 Minuten mit ihrem Hund. In der Reihenfolge hatte sie zum Gang mit dem Hund immer um 15 mmol/l und um 8-10, wenn sie zurückkam. Ergebnis HBA1c 8. Mit der Änderung der Reihenfolge, erst Hund, dann Schaukelstuhl, hatte sie zum Setzen in den Schaukelstuhl nur noch 5-6 mmol/l und HBA1c unter 6.
Was bei Dir wie am besten wirkt und machbar ist, kann Dir kein Diabetologe sagen, sondern das kannst Du nur mit Geduld systematisch ausprobieren. Daumendrück.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 06.02.2021 11:53:56 | IP (Hash): 1270895596
Hi Andie,
was bist du denn für ein lustiger Vogel? Ich glaube, Du hast Dir mal zu viel in den Kopf gespritzt, kann das sein? Aber mach weiter, vielleicht lesen wir dann irgendwann mal eine richtig kreative Idee von Dir. wäre mit Deinen 89 Jahren eine super Leistung.
Diabetisches Winken,
Biggi
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am 06.02.2021 12:14:09 | IP (Hash): 1881518699
Svenner69 schrieb:
,,, Und Therapielösung der Ärztin ist Einheiten erhöhen, das widerspricht aber meiner Erfahrung, wenn ich um 22.00Uhr nicht spritze, ist der Morgenzucker nicht anders.......auch zwischen 7,5 und 9...,
Ich weiß da nicht weiter, aber mein Bauchgefühl sagt mir, mehr hilft nicht....
Hallo Sven,
es wäre wirklich möglich, dass du zu viel Basalinsulin spritzt und damit hohe Morgenwerte hast. Wenn dein BZ in der Nacht zu weit absinkt, dann wird deine Leber gegensteuern und Glukose ausgeben. Da sie das bei uns Diabetikern gerne übertreibt, hast du eventuell dadurch höhere Nüchternwerte.
Beobachten kannst du das am besten mit einem Libre 2 Sensor. Mit den Kurve kannst du das Ergebnis dann auch deiner Ärztin vorführen. Bestelle dir doch ein kostenloses Gerät und probiere es für 14 Tage aus:
https://www.FreeStylelibre.de/libre/testpaket-lesegeraet.html
Aber Achtung, die 14 Tage gehen sehr schnell vorbei. Mach dir am besten vorher einen Testfahrplan: z. B. 3 Tage mit den jetzigen Einheiten, 3 Tage ohne Basalinsulin, 3 Tage mit der halben Dosis und den Rest mit Erhöhung aller 2 Tage.
Alles Gute, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 06.02.2021 12:15:50. Grund: . -
am 06.02.2021 17:56:01 | IP (Hash): 47109555
Hallo, vielen Dank für die zahlreichen Antworten und Tipps. Nun habe ich allerdings die Ernährung schon weitestgehend umgestellt. Das heißt im Klartext. Nur noch reines Roggenbrot, und frische Küche. immer mit frischem Gemüse. Kuchen und Pizza essen wir sowieso nicht. Vielleicht 1x /woche Döner als Hauptmahlzeit.
Bewegen ist so eine Sache, ich bin selbstverständlich Berufstätig und bin im Büro, aber mehr ls ein paar Minuten spazieren gehen ist in der Mittagspause nicht drin. Nach dem Feierabend betreue ich unsere Kinder 4 und 6, weil meine Frau Nachmittags arbeitet. Sie kommt gegen 7.
Jetzt ist ganz blöd da Homeoffice, Wir gehen schon täglich spazieren, aber ins Schwitzen komme ich dabei nicht. Mehr Bewegung ist in der Woche kaum zu integrieren.......
AM WE komme ich schon auf meine 10-15 km Fußmarsch, mit Fotoausrüstung auf dem Rücken........
Wenn der Wert für das wöchentliche Medikament auf 4-5 runter soll. Hut ab, na mal sehen.
Jedenfalls danke ich allen für Ihre Tipps. -
am 06.02.2021 20:21:17 | IP (Hash): 733481720
Hallo Sven,
zwecks Basalinsulin erhöhen.
Man muss erstmal die geeignete Dosis für einen persönlich herausfinden. Bei einigen tut sich gar nichts bis zu einer bestimmten Menge. Das könnte bei dir auch sein. Und dann muss man einfach langsam die Dosis weiter erhöhen bis sich eine Wirkung bemerkbar macht. Das ist für viele frustrierend, sie spritzen, aber es zeigt sich kein Unterschied. Dann ist halt leider die Dosis zu gering und man muss langsam weiter erhöhen.
Andere Möglichkeit wäre eine unbemerkte Unterzuckerung in der Nacht und daher aufgrund der Gegenregulierung sind deine Nüchternwerte dann wieder höher. Das kannst du leicht ausschließen, imdem du mal zwei Nächte gegen 2 und 3 Uhr den Wecker stellst und deinen Blutzucker misst. Sollte er dort zu niedrig sein, musst du langsam dein Insulin reduzieren.
Zwecks Schmerzen bei der Insulingabe, es gibt verschiedene Nadellängen 4, 5, 6, 8, 12 mm. Viele bevorzugen die 4 und 5 mm. Man kann sich von einigen Herstellern (bspw. AccuChek, BD, Mylife) kostenlos einige Probenadeln zusenden lassen. Viele empfinden Unterschiede zwischen verschiedenem Herstellern. Einfach mal verschiedene ausprobieren.
Solltest du am Bauch spritzen weiterhin Probleme haben, könntest du auch mal die Hüftregion und die Oberschenkel ausprobieren. Ich verwende persönlich den Bauchbereich gar nicht. -
am 06.02.2021 20:31:29 | IP (Hash): 245327711
@svenner69
Das Messen nach dem Essen wird Dir zeigen, was Deine besonders hohen Spitzen verursacht. Die lassen sich dann mit entsprechend kleineren Portionen davon schon recht einfach verkleinern, wenn man darauf nicht ganz verzichten will.
Mit weniger hohen Spitzen folgt meistens nach 2-3 Wochen auch langsam der morgendliche Nüchternwert.
Unser Muster-Typ 2 Hans Lauber macht zwar noch immer Messen+Essen+Laufen und meint mit Laufen auch wirklich wenigstens ne halbe Stunde Joggen. Aber "meine" Hunde-Oma ist wirklich die 3mal am Tag nur gegangen. Dabei ist sie auch nicht in Schweiß geraten. Sie hat nur ihren Kreislauf gegenüber dem im Sitzen um den Faktor 2-3 beschleunigt. Also der Puls ist ein bisschen schneller gegangen, und das Volumen pro Pulsschlag hat sich ein bisschen erhöht. Und das direkt nach jedem Essen.
Damit hat sie die Menge ihrer Verbraucherzellen um den Faktor 2-3 vermehrt, mit denen ihr Insulin in der Zeit seiner größten Wirksamkeit in Kontakt gekommen ist.
Die Zeit ist nämlich beim Insulin ein Schlüsselfaktor. Das hat eine Halbwertzeit von knapp 5 Minuten im Blut. Nach 5 Minuten im Blut ist eine Einheit Insulin nur noch so wirksam, wie 0,5 und noch 5 Minuten weiter wie 0,25 usw.
Und je mehr empfangsbereite Verbraucherzellen es in der Zeit seiner größten Wirksamkeit trifft, desto mehr können damit Glukose aufnehmen.
Deswegen hätte Hans Lauber mit demselben Laufpensum täglich nach Feierabend eher nicht die Hälfte von seinem gesunden Blutzuckererfolg erreichen können.
Aber nicht jeder kann nach dem Essen einfach mal ne halbe Stunde joggen oder wenigstens spazierengehen. Ich auch nicht. Wenn ich nicht raus oder hier am Moni nicht weg kann, mache ich hier in meinem Schreibtischsessel 10x10 Stehaufmännchen: weil mein gelähmtes Fahrgestell nicht funktioniert, drücke ich mich auf die Armlehnen gestützt in den Stand und setze mich dann wieder, alles schön langsam, 10mal und dann ne Seite Lesen oder auch 2 oder ein Anruf oder… und dann wieder 10mal und… nach 100 dieser Stehaufmännchen verteilt über 20-30 Minuten kann ich recht zuverlässig das Ende des postprandialen Anstiegs messen. Und ich denke mir, dass das auch bei Leuten funktionieren könnte, die die Übung nur auf ihren Beinen machen können oder auch mit allen Vieren ;)
Meine Knipse ist mein Smartphone. Für was für Perspektiven lohnt sich das Schleppen so einer Ausrüstung?
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 06.02.2021 23:21:32 | IP (Hash): 271812362
Moin Turbotobi,
ich kann nur von mir reden/schreiben. Mir fällt es nicht schwer Mahlzeiten wegzulassen oder beispielsweise 4 Wochen lang, wie in meinem letzten Urlaub in Masuren morgens ausgiebig zu frühstücken und am Abend nur Salatteller zu mir zu nehmen.
Das Problem der meisten Übergewichtigen ist, dass sie nie etwas essen, zumindest in ihren Erzählungen. Sie nehmen ohne Kalorienaufnahme zu. Dieses absolute Mysterium wurde noch nie von der Wissenschaft untersucht.
Liebe Grüße
Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 07.02.2021 19:53:15 | IP (Hash): 47109555
Hallo July95, wahrscheinlich habe ich meinen persönlichen Wert noch nicht herausgefunden. Nadeln nutze ich 5mm von Klinion, wurde mir verschrieben, weil ich überhaupt kein Ahnung habe.
Nachts habe ich auch schon gemessen und richtig unterzuckert war ich da nicht, leider irgendwas zwischen 7,7 und 8,3. Ja, ich weiß viel zu hoch. Ich habe für nachts noch nicht den Weg gefunden. Leider gehört Geduld zu meinen größten Schwächen.......Seit 4 Monaten arbeite ich nun mit der Diabetes und habe noch keinen dauerhaften Erfolg, das frustriert mich gerade. Stressituationen waren auch schon da und das hat die Werte wieder nach oben gebracht.
VG -
am 07.02.2021 20:14:20 | IP (Hash): 799798250
Svenner69 schrieb:
,,, Und Therapielösung der Ärztin ist Einheiten erhöhen, das widerspricht aber meiner Erfahrung, wenn ich um 22.00Uhr nicht spritze, ist der Morgenzucker nicht anders.......auch zwischen 7,5 und 9...,
und
Nachts habe ich auch schon gemessen und richtig unterzuckert war ich da nicht, leider irgendwas zwischen 7,7 und 8,3.
Hallo Sven,
dann kann es aber fast nicht sein, dass du zwischen mit und ohne Basalinsulin keine Änderung feststellst. Vermutlich beobachtest du nicht sorgfältig genug.
Mach wirklich mal den Versuch mit einem kostenlosen Testsensor Libre 2. Damit kannst du in den 14 Tagen sehr viel über deinen BZ-Verlauf im Tagesverlauf und über Nacht lernen.
Alles Gute, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.[/quote]
Bearbeitet von User am 07.02.2021 20:15:43. Grund: . -
am 07.02.2021 21:30:19 | IP (Hash): 13425181
Na dann auch noch mal 2 Cents von mir, und zwar zur Möglichkeit der Remission, wenn Du die ausprobieren magst.
Wenn Du zu den Typ 2ern zählst, die positiv drauf reagieren, könntest Du damit Zuckermedikamente und Bauchpieksen für die nächsten Jahre und vielleicht sogar für immer vergessen. Mit etwas Englisch und ggf Google Translate hier der Vortrag, mit dem Prof. Taylor in 2012 der weltweiten Diabetologenschaft seine tatsächlich damals umwerfenden Erkenntnisse präsentieren durfte https://www.ncl.ac.uk/media/wwwnclacuk/newcastlemagneticresonancecentre/files/banting-memorial-lecture.pdf
Kurz zusammengefasst:
Er hatte entdeckt und bei einen Gruppe Freiwilliger bis in kleinste Einzelheiten nachgemessen, dass nach etwa 1 Woche mit sehr wenig Essen (600 kcal/Tag + 200 Salat/Gemüse) die Leber wieder ganz normal Glukose ausgibt mit morgens nüchtern 3,5-5,5 mmol/l. Eigentlich steht das voll im Widerspruch zum fachoffiziellen Narrativ, nach dem dafür erhebliche Gewichtsabnahme notwendig sei. Denn nach ner Woche sind auf diese Weise man gerade max 2-3 kgs abgeschmolzen.
Und nach weiteren 3-4 Wochen mit so wenigem Essen und dann schon einer nennenswerten Menge Kilos weniger, steigen auch die Spitzen um ne Stunde nach dem Essen nur noch im völlig gesunden Rahmen an. In GB läuft dazu DiRECT, eine umfassende Vergleichsstudie zwischen der normalen Art Behandlungsbeginn, wie Du sie bislang genießt, und der möglicherweise neuen nach Prof Taylor. Und die Ergebnisse bestätigen bislang den Professor. Allerdings stößt der Ansatz hierzulande bei den Fachärzten auf große Abneigung. Vielleicht, weil da ganz offensichtlich der gesunde Blutzucker für Typ 2 wichtiger und als für Typ 1 wird?
Am einfachsten macht man sich übrigens die 600 kcal/Tag mit morgens+mittags+abends einem Glas Almased oder Optifast oder einem anderen dieser Shakes, und mit dem Beginn kann und sollte man getrost auf alle Zuckermedis verzichten.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 21.07.2022 20:45:29 | IP (Hash): 670741911
Hallo Turbotobi, wie hast du dein Essen umgestellt?
Kannst du bitte Tipps geben?
Vielen Dank!