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Kurz vorm verzweifeln: Meinungen

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    am 25.08.2021 07:59:54 | IP (Hash): 34683627
    DanielaW schrieb:
    Wobei der bz schon etwas hoch ist mit 148 2h nach dem essen, gut das du die Störung schnell erkannt hast. Diabetes ist es natürlich im Moment noch nicht, du kannst noch gegensteuern



    Ich werde die nächsten Tage genauer drauf achten was ich esse, ich Messe meinen BZ noch nicht so lange, vielleicht war aber der hohe Wert auch ein einmaliger Ausrutscher.

    Ich aber nach wie vor am zweifeln ob meine Probleme wirklich vom BZ kommen, da es mir wie gesagt auch nicht gut geht, wenn er normal ist.

    Der Magen und Darm an sich kann ja ausgeschlossen werden, da bei der Magenspiegelung absolut gar nichts gefunden wurde, nicht einmal eine Fehlansammlung der Bakterien. Die Schilddrüse fällt ebenfalls raus, sowie laut den Blutwerten die Nieren etc.

    Allerdings ist bei mir generell ein Hämoglobin Mangel und mein CPR wert immer leicht erhöht. Vielleicht sieht der ein oder andere aus den Informationen noch einen Zusammenhang?
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    am 25.08.2021 11:26:56 | IP (Hash): 1309692873
    Aber weil es einem schlecht geht ist dies doch kein sympthom von hohem Zucker, das merkt man doch nicht
    Jessi25 schrieb:
    DanielaW schrieb:
    Wobei der bz schon etwas hoch ist mit 148 2h nach dem essen, gut das du die Störung schnell erkannt hast. Diabetes ist es natürlich im Moment noch nicht, du kannst noch gegensteuern



    Ich werde die nächsten Tage genauer drauf achten was ich esse, ich Messe meinen BZ noch nicht so lange, vielleicht war aber der hohe Wert auch ein einmaliger Ausrutscher.

    Ich aber nach wie vor am zweifeln ob meine Probleme wirklich vom BZ kommen, da es mir wie gesagt auch nicht gut geht, wenn er normal ist.

    Der Magen und Darm an sich kann ja ausgeschlossen werden, da bei der Magenspiegelung absolut gar nichts gefunden wurde, nicht einmal eine Fehlansammlung der Bakterien. Die Schilddrüse fällt ebenfalls raus, sowie laut den Blutwerten die Nieren etc.

    Allerdings ist bei mir generell ein Hämoglobin Mangel und mein CPR wert immer leicht erhöht. Vielleicht sieht der ein oder andere aus den Informationen noch einen Zusammenhang?

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    am 25.08.2021 11:37:45 | IP (Hash): 34683627
    DanielaW schrieb:
    Aber weil es einem schlecht geht ist dies doch kein sympthom von hohem Zucker, das merkt man doch nicht
    Jessi25 schrieb:
    DanielaW schrieb:



    Ich selber wäre auch nicht auf diese Idee gekommen, allerdings möchte der Gastroenterologe einen oGtt. (Erst im Dezember weil früher laut Arzthelferin nichts frei war.


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    am 25.08.2021 18:40:29 | IP (Hash): 1161245251
    Jessi25 schrieb:
    Mir ist nur aufgefallen, dass die Zeit die ich mir beim Essen lasse und die Menge ausschlaggebend ist. Das heißt, esse ich „schnell“ (ich brauche teilweise eine halbe Stunde für eine normale Portion), und zusätzlich nur 1/4 von dem was eine normale Menge ist, dann gehts mir nicht so schlecht. Dennoch merke ich, dass ich was gegessen habe, aber dann ist es erträglich. Nachteil daran: ich habe dann ständig Heißhungerattacken.

    Hallo Jessi,

    dann versuche doch mal, zu deinem schnellen und wenig Essen etwas kalorienreiches, also Fett dazu zu nehmen. Vielleicht geht es dir dann immer noch besser und du kannst den Heißhunger abmildern.

    Bei deinen Problemen mit der Verdauung würde ich dir Fett empfehlen, was leicht zu verdauen ist. Butter ist wegen seines hohen Anteils an kurz- und mittelkettigen Fettsäuren so ein leicht verdauliches Fett, das auch zu fast jedem Essen gut dazu passt. Probiere das mal aus. Falls es für dich passt, dann steigerst du am besten die Menge langsam, so viel wie du verträgst.

    Noch ein Wort zu deinem hohen Salzkonsum: Salz an sich ist überhaupt nicht schädlich. Bei manchen steigt bei viel Salz der Blutdruck und das ist dann schädlich. Wenn bei dir der Blutdruck auch mit viel Salz in Ordnung ist, dann brauchst du nichts auf die Warnungen zu geben. Wenn du allerdings schon einen zu hohen Blutdruck hast, dann müsstest du dich zusammen reißen. Ich bin übrigens auch ein Salzjunkie, bei dem Salz keinerlei Einfluss auf den Blutdruck hat.

    Gutes Gelingen, Rainer
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    am 25.08.2021 21:41:42 | IP (Hash): 1487376100
    hast du dich eigentlich schonmal auf lebensmittelallergien untersuchen lassen?

    ich meine das kostet 150+ euro.

    und auch auf die gefahr hin, das mich einige erschlagen wollen lol


    lass alles weg und ess nur fleisch und fett(ja das geht und man lebt noch)

    es gibt viele die vor dieser ernährung probleme hatten mit blähbauch,verdauung,haut etc.
    nach 30-60 tagen kann man langsam lebensmittel integrieren
    und merkt dann ganz schnell was du vertägst und was nicht.
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    am 25.08.2021 22:23:32 | IP (Hash): 34683627
    Rainer schrieb:
    Jessi25 schrieb:
    Mir ist nur aufgefallen, dass die Zeit die ich mir beim Essen lasse und die Menge ausschlaggebend ist. Das heißt, esse ich „schnell“ (ich brauche teilweise eine halbe Stunde für eine normale Portion), und zusätzlich nur 1/4 von dem was eine normale Menge ist, dann gehts mir nicht so schlecht. Dennoch merke ich, dass ich was gegessen habe, aber dann ist es erträglich. Nachteil daran: ich habe dann ständig Heißhungerattacken.

    Hallo Jessi,

    dann versuche doch mal, zu deinem schnellen und wenig Essen etwas kalorienreiches, also Fett dazu zu nehmen. Vielleicht geht es dir dann immer noch besser und du kannst den Heißhunger abmildern.

    Bei deinen Problemen mit der Verdauung würde ich dir Fett empfehlen, was leicht zu verdauen ist. Butter ist wegen seines hohen Anteils an kurz- und mittelkettigen Fettsäuren so ein leicht verdauliches Fett, das auch zu fast jedem Essen gut dazu passt. Probiere das mal aus. Falls es für dich passt, dann steigerst du am besten die Menge langsam, so viel wie du verträgst.

    Noch ein Wort zu deinem hohen Salzkonsum: Salz an sich ist überhaupt nicht schädlich. Bei manchen steigt bei viel Salz der Blutdruck und das ist dann schädlich. Wenn bei dir der Blutdruck auch mit viel Salz in Ordnung ist, dann brauchst du nichts auf die Warnungen zu geben. Wenn du allerdings schon einen zu hohen Blutdruck hast, dann müsstest du dich zusammen reißen. Ich bin übrigens auch ein Salzjunkie, bei dem Salz keinerlei Einfluss auf den Blutdruck hat.

    Gutes Gelingen, Rainer



    Mir ist zwar aufgefallen, dass ich weniger Probleme habe, wenn ich weniger esse, und der folgende Heißhunger ist tatsächlich das kleinste Problem (nicht angenehm und erfordert ordentlich Selbstdisziplin aber aushaltbar), meine größte Sorge ist, wenn ich nur noch kleine Mengen esse, dass ich wieder einen extremen Gewichtsverlust bekomme und kurz vor der Zwangseinweisung stehe. Das war damals auch der Grund, warum ich dann mit täglichem Fastfood angefangen hatte, weil mir der Arzt gedroht hat, mich Zwangseinweisen zulassen, sollte ich noch weiter abnehmen.


    Bei meinem Blutdruck gab es noch nie Auffälligkeiten, war aber immer der Meinung (wie man es eben auch gesagt bekommt) dass zu hoher Salzkonsum schädlich ist. Aber genau das hat bisher immer jeder Arzt „überhört“.
    Tatsächlich bin ich ein Mensch mit hohem Selbstdisziplin, aber bei Salz hört’s dann auf….. aber gut zu wissen, dass ich zumindest das dann (erstmal) so stehen lassen kann.

    Den Tipp mit der Butter finde ich an sich nicht schlecht, allerdings esse ich selten Brot. Wären zb Avocado oder Lachs auch fette die leicht zu verdauen sind?
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    am 25.08.2021 22:34:24 | IP (Hash): 34683627
    specki schrieb:
    hast du dich eigentlich schonmal auf lebensmittelallergien untersuchen lassen?

    ich meine das kostet 150+ euro.

    und auch auf die gefahr hin, das mich einige erschlagen wollen lol


    lass alles weg und ess nur fleisch und fett(ja das geht und man lebt noch)

    es gibt viele die vor dieser ernährung probleme hatten mit blähbauch,verdauung,haut etc.
    nach 30-60 tagen kann man langsam lebensmittel integrieren
    und merkt dann ganz schnell was du vertägst und was nicht.



    Lebensmittelallergie noch nicht, aber im Dezember wird ebenfalls ein Unverträglichkeitstest auf Laktose und Fruktose gemacht.

    Was ich aber mal machen lassen habe, war eine Haaranalyse (ebenfalls Selbstkosten), bei der Dinge wie zb Koffein, Getreide, Vollkorn, Reis, Ananas, Hefe, Soja, Weizen und Schellfisch als „unverträglich“ raus kamen. Erst hab ich das ernst genommen und mich gefragt, was ich denn dann überhaupt essen soll? Habe dann aber immer für 4 Wochen eine Kategorie weg gelassen, aber auch der Verzicht hat leider keine Besserung gebracht. Alles gleichzeitig weg zu lassen, wäre für mich mehr als schwierig, weil ich persönlich keine Alternativen sehe für eine Abwechslungsreiche und Ausgewogene Ernährung. Zumal ich für insgesamt 6 Personen täglich koche, ich kann und möchte von den anderen nicht erwarten dass sie sich wegen mir einschränken.

    Ehrlich gesagt kann ich mir auch nicht vorstellen, täglich nur Fleisch und vor allem Fett zu essen, ich Koch bzw esse generell Fettarm, weil wir da ein bisschen gestört sind :P wir empfinden Essen bei dem man das Fett sieht (egal ob das Essen darin „schwimmt“ oder das Fett zb am Fleisch „klebt“) als eklig.

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    am 26.08.2021 11:09:27 | IP (Hash): 1487376100
    wenn du doch schon weisst das du eine unverträglichkeit gegen a-z hast

    da kämen beim allergietest wahrscheinlich noch 17 andere dinge hinzu(würde ich drauf wetten)

    hast du 2 möglichkeiten a) so weiterleben mit deinen beschwerden

    oder b) einfach mal alles weglassen.


    klar empfindet man fett als ekelig, man hat ja auch immer propagandiert das es ungesund und eklig ist.

    das du für deine familie eine "ausgewogene und abwechlungsreiche" ernährung anbieten möchtest
    is eine sache, das DU aber selbige nicht verträgst eine andere.

    jetzt bist du kurz vorm verzweifeln, dann warte halt bis du am verzweifeln bist.
    so oder so, deine entscheidung.
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    am 26.08.2021 11:30:22 | IP (Hash): 1881517641
    Jessi25 schrieb:
    Den Tipp mit der Butter finde ich an sich nicht schlecht, allerdings esse ich selten Brot. Wären zb Avocado oder Lachs auch fette die leicht zu verdauen sind?

    Hallo Jessi,

    natürlich kannst du auch Lachs und Avocado essen, wenn du es verträgst. Die Butter habe ich dir für den Fall besonders empfohlen, falls du mit anderen Fetten Verdauungsprobleme bekommst. Butter lässt sich übrigens nicht nur aufs Brot schmieren, sondern passt zu vielen anderen Sachen gut dazu, z.B. zu Blumenkohl oder überhaupt zu Gemüse.

    Ich würde dir empfehlen, in diese Richtung weiter rumzuprobieren: kleine Mengen mit vielen Kalorien zu essen. Da steht dir deine Fettphobie allerdings stark im Weg. Wenn die Versuche damit für dich einen Vorteil ergeben, dann würde ich Stück für Stück mehr Fett in die Ernährung einbauen. Welches Fett ist egal, solange du es verträgst.

    Alles Gute, Rainer
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    am 26.08.2021 12:34:15 | IP (Hash): 1477968606
    specki schrieb:
    klar empfindet man fett als ekelig, man hat ja auch immer propagandiert das es ungesund und eklig ist.


    Und wenn's die fetten Mitmenschen mit sich rumschleppen, wird das als krankhafte Anlagerungen gewertet und nicht genialer Speicher von all der Energie, die die Betroffenen sich eingefüllt und nicht verbraucht haben. 1 g Fett speichert 9 kcals, und es braucht dazu keine besondere Wartung. Nicht wie 1 g Glukose mit knapp der Hälfte vom Energiegehalt, das 5 g Wasser bindet. Schon interessant, wenn man sich mal vorstellt, wie ein normal schlanker Mensch durch die Tür passen würde, wenn er alle an/in ihm in Fett gespeicherte Energie in Form von Glukose und dem zugehörigen Wasser mit sich rumschleppen müsste ;)

    Aber Essgewohnheiten und da vor allem Abneigungen halten sich hartnäckig und lassen sich oft nur mit der Zeit gründlicher ändern. So hab ich z.B. bis zu meiner Diagnose vor 30 Jahren zum Frühstück eher 3 als 2 Scheiben Brot mit Margarine und Marmelade gegessen. Wenn mir damals einer erzählt hätte, dass ich heute zu meinem Frühstück gut ca 250 g geschredderte rohe Möhren hatte und dazu ein Stück Käse um 60 g Käse aus der Hand und so schon seit Jahren, hätte ich ihn für total verrückt erklärt.
    Dabei hatte ich als Grund für meine Veränderung ja nicht einmal irgendwelche besonderen Beschwerden, nur mit dem Brot halt immer die 300 mg/dl und mehr auf der Testanzeige.

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.