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Kurz vorm verzweifeln: Meinungen

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    Mitglied seit: 24.08.2021
    am 24.08.2021 20:04:12 | IP (Hash): 34683627
    Hallo,
    Ich lese hier seit einigen Tagen um möglichst viele Informationen zu bekommen. Allerdings fehlt mir noch ein bisschen das Verständnis bzw. fühle ich mich von meinen Ärzten etwas im Stich gelassen.


    Bei mir wurde noch KEIN Diabetes diagnostiziert und ich Zweifel ob dies überhaupt passieren wird, bzw. ob ich überhaupt erfahren werde, was mit meinem Körper nicht stimmt.

    Ich weis dass dieses Forum eigentlich für Diabetes ist, habe aber gelesen dass einige von euch, sich auch mit anderen Erkrankungen auskennen.

    Aber erstmal von Anfang an:

    Seit meiner Kindheit kämpfe ich mit einem starken Blähbauch, eigentlich bin ich sehr schlank (Grenze zum Untergewicht), aber mein Bauch sieht generell aus als wäre ich 4 Monat schwanger. Als ich 10 war wurde bei mir eine Herzinsuffiziens diagnostiziert, allerdings ohne dass ich Medikamente nehmen musst oder sonst was.

    Seit meiner Schwangerschaft 2013 kämpfe ich permanent mit Bauchschmerzen und quälender Müdigkeit nach dem Essen. Egal was ich esse oder wie viel ich esse, mir gehts danach immer richtig schlecht (Insgesamt habe ich inzwischen 3 Kinder und bei keinem wurde Schwangerschaftsdiabetes festgestellt.). Bisher konnte oder wollte mir kein Arzt wirklich helfen, immer wurden nur Blutabnahmen gemacht und mir dann zb Eisen oder Magnesium verschrieben. Oder es hieß, es sei eine Magenverstimmung.

    Mitte 2014 hatte ich einen extremen Gewichtsverlust obwohl ich mich ganz normal ernährt hatte, auch da wusste kein Arzt warum. Ich habe dann angefangen mit Fastfood (leider gottes, war das meine einzige Hilfe), mein Gewicht zu halten, und habe bis heute „nur“ 8kg zugenommen. Zum Abendessen koche ich dennoch gesund und frisch, denn ich möchte meine Kinder gesund ernähren und nicht mit Müll vollstopfen.

    Seit ca 1 Jahr ist es noch extremer, ich versuche so lange nichts zu essen, bis mir richtig schwindelig wird und ich Bauchschmerzen bekomme, wenn ich dann was esse (ganz egal was oder wie viel) habe ich immer noch Bauchschmerzen und diese extreme Müdigkeit (hält jedesmal 3-4 Stunden an bis es besser wird). Inzwischen habe ich wahnsinnige Magen/darm Probleme d.h mein Magen grummelt nach dem Essen und ich kann morgens im 10minuten Takt auf die Toilette sowie nach Mahlzeiten.

    Ich habe öfter so einen Schwindel im Kopf obwohl ich mehr als genug trinke (teilweise bis 5 Liter täglich). Seit guten 2 Jahren habe ich einen extrem unregelmäßigen Zyklus und eine recht lange periode, Frauenärztlich wurde alles für unauffällig befunden, auch die Schilddrüse war in Ordnung (ich meine der wert war 2,1).

    Ich habe immer wieder einen starken Juckreiz am Körper und sehr trockene Haut , der Juckreiz lässt aber nach, sobald ich Fenistil (antiallergikum) genommen habe, dennoch wird ein Allergietest erst im Herbst gemacht……
    Meine Sehstärke musste innerhalb von 2 Jahren 2 mal angepasst werden.

    Ich habe immer wieder mal Migräne Anfälle, ständig kalte Füße oder kribbelnde Füße bzw ist mir oft kalt und dann habe ich wieder Schweißausbrüche.

    Das schlimmste was mich stört, ist einfach der aufgeblähte Bauch und die Beschwerden nach JEDEM essen. Inzwischen ist mir auch aufgefallen, dass mein Puls nach dem Essen extrem ansteigt, ohne körperliche Anstrengung.

    Das höchste war letzte Woche auf 170, ansonsten steigt er auf 110-125 an, obwohl ich „nur“ gegessen habe. Und das nicht mal extrem viel oder fettig oder ungesund. Ich koche generell frisch und fast nur mit Gemüse oder Kartoffeln, seit ich ein „optimal“ Gewicht habe, esse ich auch kein Fastfood mehr, und: toi toi toi, bisher kein ungewollter Gewichtsverlust, Außenstehende meinen zwar ich hätte abgenommen (optisch), allerdings sagt meine Wage dass ich noch immer bei meinen 50-53kg liege.

    Beim Gastroenterologen war ich vor 2 Monaten, da ich bei „normalen“ Ärzten nicht weiter komme, der machte eine Magenspiegelung, bei der absolut keine befunde rauskamen, und möchte im Dezember einen oGTT, einen Milchzucker und einen Fruchtzuckertest machen.

    So, und jetzt zum eigentlichen Problem:

    Da mir das bis Dezember zu lange dauert, bzw ich nicht so lange leiden WILL, dachte ich, ich bin schlau, und messe meinen BZ selber. Nicht um zu sehen ob ich Diabetes haben KÖNNTE (letztlich ist mir die Diagnose egal, ich möchte nur eine Lösung für mein Problem), ich wollte herausfinden, bei welchen BZ-werten es mir gut geht und bei welchen nicht.

    Noch eine eventuell wichtige Info: ich frühstücke nicht. Nie, Weil es mir dann nicht gut geht.

    So, jetzt habe ich unterschiedliche Werte an unterschiedlichen Tagen.

    Zum Beispiel:

    Nüchtern: 84mmg/dl
    Vor dem Mittagessen: 94mmg/dl
    1h nach dem Essen: 166mmg/dl
    2h nach dem Essen: 148mmg/dl


    Nächster Tag mit dem gleichen Essen (war vom Vortag über)
    Nüchtern: 95mmg/dl
    Vor dem Essen: 96mmg/dl
    1 h nach dem Essen: 113mmg/dl
    2 h nach dem Essen: 116mmg/do


    Der eine Tag ist mit dem 1 und 2 Stunden wert Grenzwertig hoch, aber eigentlich noch kein Diabetes. Und der andere Tag mit genau dem gleichen Essen, im normal Bereich, wie kann das sein? An beiden Tagen gehts mir aber schlecht.
    Eine Glutenunverträglichkeit wurde über die Magenspiegelung vor 2 Monaten ausgeschlossen.

    Meine Fragen: ist es normal dass an einem Tag, der Zucker „zu hoch“ ist und am anderen normal? Habt ihr eine Idee, welcher Arzt mir noch weiterhelfen könnte? Bzw sollte ich schauen ob ich bei einem anderen Arzt, früher einen oGTT bekomme?

    Ich habe auch schon versucht, viele kleine Portionen zu essen, auf den Tag verteilt, da ist mein BZ egal wann ich messe, zwischen 145-170mmg/dl.

    Allerdings ist mir aufgefallen, dass er NUR beim Essen steigt, beim trinken egal ob Saft oder Softdrinks, bleibt er bei ca 100mmg/dl. Wenn ich wie gewohnt Wasser trinke, ist er sogar unter 100mg/dl.

    Und das alles verwirrt mich extrem, zumal die Ärzte bei den ich bisher war, immer nur Blut abgenommen haben und den Blutdruck gemessen haben…..

    Vielleicht versteht einer mein Wirr warr und hat noch ein paar Ideen, was ich tun kann, damit essen für mich keine Qual mehr ist.

    Liebe Grüße
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    am 24.08.2021 20:07:11 | IP (Hash): 34683627
    Was ich noch vergessen habe, vielleicht ist das auch wichtig: ich habe ebenfalls seit meiner Kindheit, ein unstillbares Verlangen nach Salz. Ich kann Salz eigentlich pur essen und habe dann immer noch verlangen danach.
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    am 24.08.2021 20:40:30 | IP (Hash): 442900642
    Liest sich nach nem schweren Kreuz, das Du da mit Dir rumschleppst. Glückwunsch, dass Du's bis jetzt ausgehalten hast!
    Unternommen hast Du ja schon "einige" Versuche, den Beschwerden auf die Spur zu kommen. Dass sie Dich nicht weitergebracht haben, liegt in der Natur der Sache: Die medizinische Weltkarte hat nach wie vor riesige weiße Bereiche, in denen sich niemand auskennt.
    Mit dem Bestimmen aller Blut- und sonstiger Werte bei den verschiedensten Ärzten bist Du nicht weiter gekommen, und die Blutwerte, die Du gemessen hast, liegen voll in der normalen Streubreite. Nach der Diagnose werden Menschen mit Diabetes ganz ordentlich so behandelt, dass der Blutzucker doppelt so hoch wie bei Dir in der Spitze nach dem Essen ansteigt und da manchmal halt bis über 200 und manchmal eben bis über 300. Und ALLES ohne irgendwelche Symptome und schon gar keine beschwerlichen.

    Wenn ich Du wäre, würde ich von sofort an über alles, was ich esse, eindeutig Buch führen. Also nicht X Nummern KH aufschreiben, sondern konkret was gegessen und um welche Zeit, und mit allem anderen Essen genauso. Und genauso mit dem Mies- oder Besserfühlen, immer um welche Zeit. Und dazu auch, was so konkret wann an intensiver Bewegung notwendig gewesen ist und ebenso konkret, wann etwas Ruhe gelungen ist. Mit 3 Kindern wird ja nicht so besonders viel Ruhe möglich sein.
    Und dann würde ich einen Tag in der Woche nehmen, an dem ich die vergangene noch einmal lese und schaue, z.B. nach welcher Art Essen es mir besonders mies gegangen ist, und ebenso, nach welcher Art Essen eben besonders schlecht. Dabei wäre normal, wenn Du nach 1 Woche oder auch nach 4 oder 8 noch keine "Wenn-Dann-Gesetzmäßigkeiten" entdecken würdest. Aber von jetzt bis Weihnachten hättest Du bestimmt schon das eine oder andere Futter als übleren Täter bei Dir herausgefunden und von Deiner Speisekarte gestrichen. Und damit würde es Dir schon ein gutes Stück besser als bisher gehen :)

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
    Bearbeitet von User am 24.08.2021 20:43:09. Grund: verbessert
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    am 24.08.2021 21:40:02 | IP (Hash): 34683627
    Danke für deine Antwort,
    Ich kann ja leider nichts anderes tun, als aushalten. Und als Mama muss ich trotz allem Funktionieren.

    Im September habe ich einen Terminen beim Orthopäden, da ich als Kind mal ein Unfall auf den Rücken habe, und seit dem mal mehr mal weniger, Probleme mit meinem Kreuz habe (falls das so gemeint war). Auch der Gastroenterologe meinte, dass meine Beschwerden eventuell vom Rücken kommen.
    Wo bei ich aber nicht ganz verstehe was der Zusammenhang zwischen Essen, Verdauung, und Wirbelsäule sein soll?


    Ich habe tatsächlich auch schon zeitweise bestimmte Lebensmittel gemieden, zb 2 Wochen lang kein Koffein, oder kein Gluten, etc. Leider hat das keine tatsächliche Besserung gebracht.

    Es ist auch ziemlich egal ob ich einen Pudding, eine Portion Nudeln, Kartoffeln oder einfach nur gebackenes Gemüse esse, bei allem habe ich diese Symptome.

    Mir ist nur aufgefallen, dass die Zeit die ich mir beim Essen lasse und die Menge ausschlaggebend ist. Das heißt, esse ich „schnell“ (ich brauche teilweise eine halbe Stunde für eine normale Portion), und zusätzlich nur 1/4 von dem was eine normale Menge ist, dann gehts mir nicht so schlecht. Dennoch merke ich, dass ich was gegessen habe, aber dann ist es erträglich. Nachteil daran: ich habe dann ständig Heißhungerattacken.

    Deinen Tipp werde ich aber umsetzen, da ich aktuell wegen den BZ-Werten sowieso Buch führe, um vielleicht da einen Grund für mein befinden zu ermitteln, ist es nicht schwer dazuzuschreiben, was ich wann gegessen habe und wie viel.

    Liebe Grüße
    Bearbeitet von User am 24.08.2021 21:43:53. Grund: Tippfehler
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    am 24.08.2021 22:11:31 | IP (Hash): 442900642
    Jessi25 schrieb:
    Mir ist nur aufgefallen, dass die Zeit die ich mir beim Essen lasse und die Menge ausschlaggebend ist. Das heißt, esse ich „schnell“ (ich brauche teilweise eine halbe Stunde für eine normale Portion), und zusätzlich nur 1/4 von dem was eine normale Menge ist, dann gehts mir nicht so schlecht. Dennoch merke ich, dass ich was gegessen habe, aber dann ist es erträglich. Nachteil daran: ich habe dann ständig Heißhungerattacken.


    Ne SUPER Beobachtung, auf die ich so schnell nicht gekommen wäre. Ok, Du hattest da schon einige Zeit zum Sammeln von Erfahrung ;)
    Und zu Heißhungerattacken gibt es ja schon manche häufigere Erfahrung, wie sich die begrenzen bis vermeiden lassen könnte.
    Aber das ist ja dann vielleicht schon der nächste oder übernächste Schritt. Einstweilen erstmal gutes Gelingen mit dem Aufschreiben! Ich hab mich im Anfang praktisch jeden Tag dabei erwischt, dass mir mit Diabetes nach nem halben Tag die eine oder andere Info fehlte, die meinen Blutzucker erklärt hätte. Nachtrag: Ganz einfach deswegen, weil ich die Kleinigkeiten zwischendurch nicht als Mahlzeit gesehen und nicht als wichtig für den Blutzucker gesehen und aufgeschrieben hatte.

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    Bearbeitet von User am 24.08.2021 22:15:26. Grund: Nachtrag
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    am 24.08.2021 22:27:01 | IP (Hash): 34683627
    Ok, danke erstmal :)
    Ich werde weiter berichten, sollte sich irgendwas neues ergeben bzw ich weitere Fragen haben, wünsch dir noch einen schönen Abend :)
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    am 24.08.2021 23:38:01 | IP (Hash): 1795907957
    Jessi25 schrieb:

    Nüchtern: 84mmg/dl
    Vor dem Mittagessen: 94mmg/dl
    1h nach dem Essen: 166mmg/dl
    2h nach dem Essen: 148mmg/dl


    Nächster Tag mit dem gleichen Essen (war vom Vortag über)
    Nüchtern: 95mmg/dl
    Vor dem Essen: 96mmg/dl
    1 h nach dem Essen: 113mmg/dl
    2 h nach dem Essen: 116mmg/do



    Das waren nicht zufällig Nudeln, Kartoffeln oder ähnliche Kohlenhydratreiche Lebensmittel.

    Es ist nämlich bekannt das sich die Kohlenhydrate beim Abkühlen verändern und danach deutlich weniger Stark EInfluss auf den BZ haben als frisch gekocht.

    Generell ist der Körper aber keine Maschine der auf den gleichen Input immer gleich reagieren muss. Deine Tagesform kann schon großen Einfluss haben oder dein Frühstück usw.

    Das du aber kein Diabetes hast, hast du selbst ganz richtig erkannt. Daran liegen deine Beschwerden wohl nicht auch wenn viele deiner Symptome auch bei Diabetes Auftreten können.
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    am 25.08.2021 00:14:02 | IP (Hash): 442900642
    Turbotobi schrieb:
    Das du aber kein Diabetes hast, hast du selbst ganz richtig erkannt. Daran liegen deine Beschwerden wohl nicht auch wenn viele deiner Symptome auch bei Diabetes Auftreten können.


    Is aber schon schwierig, weil manche meinen, dass sie auch Diabetes ohne entsprechend zu hohen Blutzucker haben könnten. Bei denen ist halt noch nicht angekommen, dass der nach Definition höher als gesunde Blutzucker Diabetes heißt und keine noch so schöne Sammlung von Symptomen ohne dieses Merkmal.

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    am 25.08.2021 07:30:22 | IP (Hash): 1309692873
    Wobei der bz schon etwas hoch ist mit 148 2h nach dem essen, gut das du die Störung schnell erkannt hast. Diabetes ist es natürlich im Moment noch nicht, du kannst noch gegensteuern


    Turbotobi schrieb:
    Jessi25 schrieb:

    Nüchtern: 84mmg/dl
    Vor dem Mittagessen: 94mmg/dl
    1h nach dem Essen: 166mmg/dl
    2h nach dem Essen: 148mmg/dl


    Nächster Tag mit dem gleichen Essen (war vom Vortag über)
    Nüchtern: 95mmg/dl
    Vor dem Essen: 96mmg/dl
    1 h nach dem Essen: 113mmg/dl
    2 h nach dem Essen: 116mmg/do



    Das waren nicht zufällig Nudeln, Kartoffeln oder ähnliche Kohlenhydratreiche Lebensmittel.

    Es ist nämlich bekannt das sich die Kohlenhydrate beim Abkühlen verändern und danach deutlich weniger Stark EInfluss auf den BZ haben als frisch gekocht.

    Generell ist der Körper aber keine Maschine der auf den gleichen Input immer gleich reagieren muss. Deine Tagesform kann schon großen Einfluss haben oder dein Frühstück usw.

    Das du aber kein Diabetes hast, hast du selbst ganz richtig erkannt. Daran liegen deine Beschwerden wohl nicht auch wenn viele deiner Symptome auch bei Diabetes Auftreten können.

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    am 25.08.2021 07:49:31 | IP (Hash): 34683627
    Turbotobi schrieb:
    Jessi25 schrieb:

    Nüchtern: 84mmg/dl
    Vor dem Mittagessen: 94mmg/dl
    1h nach dem Essen: 166mmg/dl
    2h nach dem Essen: 148mmg/dl


    Nächster Tag mit dem gleichen Essen (war vom Vortag über)
    Nüchtern: 95mmg/dl
    Vor dem Essen: 96mmg/dl
    1 h nach dem Essen: 113mmg/dl
    2 h nach dem Essen: 116mmg/do



    Das waren nicht zufällig Nudeln, Kartoffeln oder ähnliche Kohlenhydratreiche Lebensmittel.

    Es ist nämlich bekannt das sich die Kohlenhydrate beim Abkühlen verändern und danach deutlich weniger Stark EInfluss auf den BZ haben als frisch gekocht.

    Generell ist der Körper aber keine Maschine der auf den gleichen Input immer gleich reagieren muss. Deine Tagesform kann schon großen Einfluss haben oder dein Frühstück usw.



    Doch, in dem Beispiel waren es tatsächlich Nudeln, am ersten Tag frisch gekocht, am zweiten Tag hab ich sie kalt gegessen.
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    am 25.08.2021 07:59:54 | IP (Hash): 34683627
    DanielaW schrieb:
    Wobei der bz schon etwas hoch ist mit 148 2h nach dem essen, gut das du die Störung schnell erkannt hast. Diabetes ist es natürlich im Moment noch nicht, du kannst noch gegensteuern



    Ich werde die nächsten Tage genauer drauf achten was ich esse, ich Messe meinen BZ noch nicht so lange, vielleicht war aber der hohe Wert auch ein einmaliger Ausrutscher.

    Ich aber nach wie vor am zweifeln ob meine Probleme wirklich vom BZ kommen, da es mir wie gesagt auch nicht gut geht, wenn er normal ist.

    Der Magen und Darm an sich kann ja ausgeschlossen werden, da bei der Magenspiegelung absolut gar nichts gefunden wurde, nicht einmal eine Fehlansammlung der Bakterien. Die Schilddrüse fällt ebenfalls raus, sowie laut den Blutwerten die Nieren etc.

    Allerdings ist bei mir generell ein Hämoglobin Mangel und mein CPR wert immer leicht erhöht. Vielleicht sieht der ein oder andere aus den Informationen noch einen Zusammenhang?
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    am 25.08.2021 11:26:56 | IP (Hash): 1309692873
    Aber weil es einem schlecht geht ist dies doch kein sympthom von hohem Zucker, das merkt man doch nicht
    Jessi25 schrieb:
    DanielaW schrieb:
    Wobei der bz schon etwas hoch ist mit 148 2h nach dem essen, gut das du die Störung schnell erkannt hast. Diabetes ist es natürlich im Moment noch nicht, du kannst noch gegensteuern



    Ich werde die nächsten Tage genauer drauf achten was ich esse, ich Messe meinen BZ noch nicht so lange, vielleicht war aber der hohe Wert auch ein einmaliger Ausrutscher.

    Ich aber nach wie vor am zweifeln ob meine Probleme wirklich vom BZ kommen, da es mir wie gesagt auch nicht gut geht, wenn er normal ist.

    Der Magen und Darm an sich kann ja ausgeschlossen werden, da bei der Magenspiegelung absolut gar nichts gefunden wurde, nicht einmal eine Fehlansammlung der Bakterien. Die Schilddrüse fällt ebenfalls raus, sowie laut den Blutwerten die Nieren etc.

    Allerdings ist bei mir generell ein Hämoglobin Mangel und mein CPR wert immer leicht erhöht. Vielleicht sieht der ein oder andere aus den Informationen noch einen Zusammenhang?

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    am 25.08.2021 11:37:45 | IP (Hash): 34683627
    DanielaW schrieb:
    Aber weil es einem schlecht geht ist dies doch kein sympthom von hohem Zucker, das merkt man doch nicht
    Jessi25 schrieb:
    DanielaW schrieb:



    Ich selber wäre auch nicht auf diese Idee gekommen, allerdings möchte der Gastroenterologe einen oGtt. (Erst im Dezember weil früher laut Arzthelferin nichts frei war.


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    am 25.08.2021 18:40:29 | IP (Hash): 1161245251
    Jessi25 schrieb:
    Mir ist nur aufgefallen, dass die Zeit die ich mir beim Essen lasse und die Menge ausschlaggebend ist. Das heißt, esse ich „schnell“ (ich brauche teilweise eine halbe Stunde für eine normale Portion), und zusätzlich nur 1/4 von dem was eine normale Menge ist, dann gehts mir nicht so schlecht. Dennoch merke ich, dass ich was gegessen habe, aber dann ist es erträglich. Nachteil daran: ich habe dann ständig Heißhungerattacken.

    Hallo Jessi,

    dann versuche doch mal, zu deinem schnellen und wenig Essen etwas kalorienreiches, also Fett dazu zu nehmen. Vielleicht geht es dir dann immer noch besser und du kannst den Heißhunger abmildern.

    Bei deinen Problemen mit der Verdauung würde ich dir Fett empfehlen, was leicht zu verdauen ist. Butter ist wegen seines hohen Anteils an kurz- und mittelkettigen Fettsäuren so ein leicht verdauliches Fett, das auch zu fast jedem Essen gut dazu passt. Probiere das mal aus. Falls es für dich passt, dann steigerst du am besten die Menge langsam, so viel wie du verträgst.

    Noch ein Wort zu deinem hohen Salzkonsum: Salz an sich ist überhaupt nicht schädlich. Bei manchen steigt bei viel Salz der Blutdruck und das ist dann schädlich. Wenn bei dir der Blutdruck auch mit viel Salz in Ordnung ist, dann brauchst du nichts auf die Warnungen zu geben. Wenn du allerdings schon einen zu hohen Blutdruck hast, dann müsstest du dich zusammen reißen. Ich bin übrigens auch ein Salzjunkie, bei dem Salz keinerlei Einfluss auf den Blutdruck hat.

    Gutes Gelingen, Rainer
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    am 25.08.2021 21:41:42 | IP (Hash): 1487376100
    hast du dich eigentlich schonmal auf lebensmittelallergien untersuchen lassen?

    ich meine das kostet 150+ euro.

    und auch auf die gefahr hin, das mich einige erschlagen wollen lol


    lass alles weg und ess nur fleisch und fett(ja das geht und man lebt noch)

    es gibt viele die vor dieser ernährung probleme hatten mit blähbauch,verdauung,haut etc.
    nach 30-60 tagen kann man langsam lebensmittel integrieren
    und merkt dann ganz schnell was du vertägst und was nicht.
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    am 25.08.2021 22:23:32 | IP (Hash): 34683627
    Rainer schrieb:
    Jessi25 schrieb:
    Mir ist nur aufgefallen, dass die Zeit die ich mir beim Essen lasse und die Menge ausschlaggebend ist. Das heißt, esse ich „schnell“ (ich brauche teilweise eine halbe Stunde für eine normale Portion), und zusätzlich nur 1/4 von dem was eine normale Menge ist, dann gehts mir nicht so schlecht. Dennoch merke ich, dass ich was gegessen habe, aber dann ist es erträglich. Nachteil daran: ich habe dann ständig Heißhungerattacken.

    Hallo Jessi,

    dann versuche doch mal, zu deinem schnellen und wenig Essen etwas kalorienreiches, also Fett dazu zu nehmen. Vielleicht geht es dir dann immer noch besser und du kannst den Heißhunger abmildern.

    Bei deinen Problemen mit der Verdauung würde ich dir Fett empfehlen, was leicht zu verdauen ist. Butter ist wegen seines hohen Anteils an kurz- und mittelkettigen Fettsäuren so ein leicht verdauliches Fett, das auch zu fast jedem Essen gut dazu passt. Probiere das mal aus. Falls es für dich passt, dann steigerst du am besten die Menge langsam, so viel wie du verträgst.

    Noch ein Wort zu deinem hohen Salzkonsum: Salz an sich ist überhaupt nicht schädlich. Bei manchen steigt bei viel Salz der Blutdruck und das ist dann schädlich. Wenn bei dir der Blutdruck auch mit viel Salz in Ordnung ist, dann brauchst du nichts auf die Warnungen zu geben. Wenn du allerdings schon einen zu hohen Blutdruck hast, dann müsstest du dich zusammen reißen. Ich bin übrigens auch ein Salzjunkie, bei dem Salz keinerlei Einfluss auf den Blutdruck hat.

    Gutes Gelingen, Rainer



    Mir ist zwar aufgefallen, dass ich weniger Probleme habe, wenn ich weniger esse, und der folgende Heißhunger ist tatsächlich das kleinste Problem (nicht angenehm und erfordert ordentlich Selbstdisziplin aber aushaltbar), meine größte Sorge ist, wenn ich nur noch kleine Mengen esse, dass ich wieder einen extremen Gewichtsverlust bekomme und kurz vor der Zwangseinweisung stehe. Das war damals auch der Grund, warum ich dann mit täglichem Fastfood angefangen hatte, weil mir der Arzt gedroht hat, mich Zwangseinweisen zulassen, sollte ich noch weiter abnehmen.


    Bei meinem Blutdruck gab es noch nie Auffälligkeiten, war aber immer der Meinung (wie man es eben auch gesagt bekommt) dass zu hoher Salzkonsum schädlich ist. Aber genau das hat bisher immer jeder Arzt „überhört“.
    Tatsächlich bin ich ein Mensch mit hohem Selbstdisziplin, aber bei Salz hört’s dann auf….. aber gut zu wissen, dass ich zumindest das dann (erstmal) so stehen lassen kann.

    Den Tipp mit der Butter finde ich an sich nicht schlecht, allerdings esse ich selten Brot. Wären zb Avocado oder Lachs auch fette die leicht zu verdauen sind?
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    am 25.08.2021 22:34:24 | IP (Hash): 34683627
    specki schrieb:
    hast du dich eigentlich schonmal auf lebensmittelallergien untersuchen lassen?

    ich meine das kostet 150+ euro.

    und auch auf die gefahr hin, das mich einige erschlagen wollen lol


    lass alles weg und ess nur fleisch und fett(ja das geht und man lebt noch)

    es gibt viele die vor dieser ernährung probleme hatten mit blähbauch,verdauung,haut etc.
    nach 30-60 tagen kann man langsam lebensmittel integrieren
    und merkt dann ganz schnell was du vertägst und was nicht.



    Lebensmittelallergie noch nicht, aber im Dezember wird ebenfalls ein Unverträglichkeitstest auf Laktose und Fruktose gemacht.

    Was ich aber mal machen lassen habe, war eine Haaranalyse (ebenfalls Selbstkosten), bei der Dinge wie zb Koffein, Getreide, Vollkorn, Reis, Ananas, Hefe, Soja, Weizen und Schellfisch als „unverträglich“ raus kamen. Erst hab ich das ernst genommen und mich gefragt, was ich denn dann überhaupt essen soll? Habe dann aber immer für 4 Wochen eine Kategorie weg gelassen, aber auch der Verzicht hat leider keine Besserung gebracht. Alles gleichzeitig weg zu lassen, wäre für mich mehr als schwierig, weil ich persönlich keine Alternativen sehe für eine Abwechslungsreiche und Ausgewogene Ernährung. Zumal ich für insgesamt 6 Personen täglich koche, ich kann und möchte von den anderen nicht erwarten dass sie sich wegen mir einschränken.

    Ehrlich gesagt kann ich mir auch nicht vorstellen, täglich nur Fleisch und vor allem Fett zu essen, ich Koch bzw esse generell Fettarm, weil wir da ein bisschen gestört sind :P wir empfinden Essen bei dem man das Fett sieht (egal ob das Essen darin „schwimmt“ oder das Fett zb am Fleisch „klebt“) als eklig.

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    am 26.08.2021 11:09:27 | IP (Hash): 1487376100
    wenn du doch schon weisst das du eine unverträglichkeit gegen a-z hast

    da kämen beim allergietest wahrscheinlich noch 17 andere dinge hinzu(würde ich drauf wetten)

    hast du 2 möglichkeiten a) so weiterleben mit deinen beschwerden

    oder b) einfach mal alles weglassen.


    klar empfindet man fett als ekelig, man hat ja auch immer propagandiert das es ungesund und eklig ist.

    das du für deine familie eine "ausgewogene und abwechlungsreiche" ernährung anbieten möchtest
    is eine sache, das DU aber selbige nicht verträgst eine andere.

    jetzt bist du kurz vorm verzweifeln, dann warte halt bis du am verzweifeln bist.
    so oder so, deine entscheidung.
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    am 26.08.2021 11:30:22 | IP (Hash): 1881517641
    Jessi25 schrieb:
    Den Tipp mit der Butter finde ich an sich nicht schlecht, allerdings esse ich selten Brot. Wären zb Avocado oder Lachs auch fette die leicht zu verdauen sind?

    Hallo Jessi,

    natürlich kannst du auch Lachs und Avocado essen, wenn du es verträgst. Die Butter habe ich dir für den Fall besonders empfohlen, falls du mit anderen Fetten Verdauungsprobleme bekommst. Butter lässt sich übrigens nicht nur aufs Brot schmieren, sondern passt zu vielen anderen Sachen gut dazu, z.B. zu Blumenkohl oder überhaupt zu Gemüse.

    Ich würde dir empfehlen, in diese Richtung weiter rumzuprobieren: kleine Mengen mit vielen Kalorien zu essen. Da steht dir deine Fettphobie allerdings stark im Weg. Wenn die Versuche damit für dich einen Vorteil ergeben, dann würde ich Stück für Stück mehr Fett in die Ernährung einbauen. Welches Fett ist egal, solange du es verträgst.

    Alles Gute, Rainer
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    am 26.08.2021 12:34:15 | IP (Hash): 1477968606
    specki schrieb:
    klar empfindet man fett als ekelig, man hat ja auch immer propagandiert das es ungesund und eklig ist.


    Und wenn's die fetten Mitmenschen mit sich rumschleppen, wird das als krankhafte Anlagerungen gewertet und nicht genialer Speicher von all der Energie, die die Betroffenen sich eingefüllt und nicht verbraucht haben. 1 g Fett speichert 9 kcals, und es braucht dazu keine besondere Wartung. Nicht wie 1 g Glukose mit knapp der Hälfte vom Energiegehalt, das 5 g Wasser bindet. Schon interessant, wenn man sich mal vorstellt, wie ein normal schlanker Mensch durch die Tür passen würde, wenn er alle an/in ihm in Fett gespeicherte Energie in Form von Glukose und dem zugehörigen Wasser mit sich rumschleppen müsste ;)

    Aber Essgewohnheiten und da vor allem Abneigungen halten sich hartnäckig und lassen sich oft nur mit der Zeit gründlicher ändern. So hab ich z.B. bis zu meiner Diagnose vor 30 Jahren zum Frühstück eher 3 als 2 Scheiben Brot mit Margarine und Marmelade gegessen. Wenn mir damals einer erzählt hätte, dass ich heute zu meinem Frühstück gut ca 250 g geschredderte rohe Möhren hatte und dazu ein Stück Käse um 60 g Käse aus der Hand und so schon seit Jahren, hätte ich ihn für total verrückt erklärt.
    Dabei hatte ich als Grund für meine Veränderung ja nicht einmal irgendwelche besonderen Beschwerden, nur mit dem Brot halt immer die 300 mg/dl und mehr auf der Testanzeige.

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 26.08.2021 16:01:41 | IP (Hash): 34683627
    specki schrieb:
    wenn du doch schon weisst das du eine unverträglichkeit gegen a-z hast

    da kämen beim allergietest wahrscheinlich noch 17 andere dinge hinzu(würde ich drauf wetten)

    hast du 2 möglichkeiten a) so weiterleben mit deinen beschwerden

    oder b) einfach mal alles weglassen.


    klar empfindet man fett als ekelig, man hat ja auch immer propagandiert das es ungesund und eklig ist.

    das du für deine familie eine "ausgewogene und abwechlungsreiche" ernährung anbieten möchtest
    is eine sache, das DU aber selbige nicht verträgst eine andere.

    jetzt bist du kurz vorm verzweifeln, dann warte halt bis du am verzweifeln bist.
    so oder so, deine entscheidung.



    Na ich hoffe nicht dass Dein Verdacht eintrifft und Variante a ist für mich keine Option, sonst würde ich ja nicht um Tipps fragen.

    Wenn ich jetzt ne Zeitlang ALLES weg lasse und so wie du sagst, NUR Fleisch (was wirklich eine Herausforderung werden wird) esse, muss ich da nicht Angst haben, eine Mangelerscheinung zu bekommen?
    Bearbeitet von User am 26.08.2021 16:15:36. Grund: Schreibfehler
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    am 26.08.2021 16:07:14 | IP (Hash): 34683627
    Rainer schrieb:
    Jessi25 schrieb:
    Den Tipp mit der Butter finde ich an sich nicht schlecht, allerdings esse ich selten Brot. Wären zb Avocado oder Lachs auch fette die leicht zu verdauen sind?

    Hallo Jessi,

    natürlich kannst du auch Lachs und Avocado essen, wenn du es verträgst. Die Butter habe ich dir für den Fall besonders empfohlen, falls du mit anderen Fetten Verdauungsprobleme bekommst. Butter lässt sich übrigens nicht nur aufs Brot schmieren, sondern passt zu vielen anderen Sachen gut dazu, z.B. zu Blumenkohl oder überhaupt zu Gemüse.

    Ich würde dir empfehlen, in diese Richtung weiter rumzuprobieren: kleine Mengen mit vielen Kalorien zu essen. Da steht dir deine Fettphobie allerdings stark im Weg. Wenn die Versuche damit für dich einen Vorteil ergeben, dann würde ich Stück für Stück mehr Fett in die Ernährung einbauen. Welches Fett ist egal, solange du es verträgst.

    Alles Gute, Rainer



    Ja es ist auf jedenfall ein Versuch wert. Auf wenn es wirklich eine Herausforderung werden wird, bewusst mehr Fett zu verwenden, auch der Rat ausschließlich Fleisch zu essen, wird mich Herausfordern, aber wenn das Ganze einen positiven Effekt erzielt oder eventuell erzielt: kann ich es probieren.
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    am 26.08.2021 16:14:34 | IP (Hash): 34683627
    hjt_Jürgen schrieb:
    specki schrieb:
    klar empfindet man fett als ekelig, man hat ja auch immer propagandiert das es ungesund und eklig ist.


    Und wenn's die fetten Mitmenschen mit sich rumschleppen, wird das als krankhafte Anlagerungen gewertet und nicht genialer Speicher von all der Energie, die die Betroffenen sich eingefüllt und nicht verbraucht haben. 1 g Fett speichert 9 kcals, und es braucht dazu keine besondere Wartung. Nicht wie 1 g Glukose mit knapp der Hälfte vom Energiegehalt, das 5 g Wasser bindet. Schon interessant, wenn man sich mal vorstellt, wie ein normal schlanker Mensch durch die Tür passen würde, wenn er alle an/in ihm in Fett gespeicherte Energie in Form von Glukose und dem zugehörigen Wasser mit sich rumschleppen müsste ;)

    Aber Essgewohnheiten und da vor allem Abneigungen halten sich hartnäckig und lassen sich oft nur mit der Zeit gründlicher ändern. So hab ich z.B. bis zu meiner Diagnose vor 30 Jahren zum Frühstück eher 3 als 2 Scheiben Brot mit Margarine und Marmelade gegessen. Wenn mir damals einer erzählt hätte, dass ich heute zu meinem Frühstück gut ca 250 g geschredderte rohe Möhren hatte und dazu ein Stück Käse um 60 g Käse aus der Hand und so schon seit Jahren, hätte ich ihn für total verrückt erklärt.
    Dabei hatte ich als Grund für meine Veränderung ja nicht einmal irgendwelche besonderen Beschwerden, nur mit dem Brot halt immer die 300 mg/dl und mehr auf der Testanzeige.

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    Sich das Bildlich vorzustellen ist schon witzig, aber für mich ist da immer noch ein unterschied ob es „nicht“ sichtbar in meinem Körper ist, oder SICHTbar auf dem Teller. Nichts desto trotz werde ich mich überwinden müssen, wenn ich möchte dass es mir langfristig besser geht und eure Ratschläge in die Tat umsetzen.

    Natürlich ist der Mensch ein Gewohnheitstier und mit einer (kleinen oder großen) Portion Selbstdisziplin dazu fähig, seine Gewohnheiten zu ändern. Damit habe ich Gott sei Dank oder leider gottes (kann man sehen wie man will) Erfahrung und an Disziplin mangelt es mir definitiv nicht.


    Welches Fleisch würdet ihr mir denn Empfehlen? Am besten ja Rotes Fleisch (rind) wegen dem Eisengehalt? Das Fleisch gekocht oder gebraten? Oder ist das egal? Würzen oder nicht würzen?

    Wie gesagt, das wird mich auf eine harte Probe stellen und wie ihr merkt hab ich da jetzt absolut keine Ahnung, wir essen eigentlich allgemein sehr selten Fleisch (maximal 1xwoche oder seltener)
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    am 26.08.2021 16:42:06 | IP (Hash): 1312120764
    Jessi25 schrieb:
    specki schrieb:
    Was ich aber mal machen lassen habe, war eine Haaranalyse (ebenfalls Selbstkosten), bei der Dinge wie zb Koffein, Getreide, Vollkorn, Reis, Ananas, Hefe, Soja, Weizen und Schellfisch als „unverträglich“ raus kamen.



    Na also, da hast du doch schon einen guten Fahrplan. Laut dieser Analyse verträgst du alle Gemüsesorten inkl. Kartoffeln, alle Obstsorten außer Ananas, alle Fleischsorten und alle Fische außer Schellfisch. Da ist eine ausgewogene Ernährung gut möglich.

    Stecke nicht den Kopf in den Sand und ernähre dich und deine Familie abwechslungsreich mit allem was geht.

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    am 26.08.2021 17:50:48 | IP (Hash): 34683627


    Auf der Liste stand noch weit mehr, waren Insgesamt 4 Dina4 Seiten….. zusammengezählt vielleicht eine ganze Seite mit Umwelteinflüssen dich nicht vom Essen kommen. Ich habe hier nur einige wenige Beispiele von der Liste aufgezählt, wobei ich aber einiges zusammenfassen kann, zb alle Getreide Sorten die ja alle irgendwie eine Gemeinsamkeit mit Gluten haben, wobei aber wiederum ärztlich eine Glutenunverträglichkeit bzw. Zöliakie (schreibt man das so?) ausgeschlossen wurde.

    Ich denke ich werde den Tipp mit dem Fleisch und dem Fett beherzigen und ausprobieren.

    Hab aber noch ne Frage:
    Bei mir soll noch ein Test auf Laktoseintoleranz gemacht werden (ebenfalls erst im Dezember), weil ich allgemein negativ auch Milchprodukte reagiere.

    Mir ist jetzt aber aufgefallen dass mein BZ nach einem Milchprodukt zb Cappuccino um gute 15-20mmg/dl sinkt, und ich bekomme Unterzuckerungssymptome (obwohl es keine „echte“ Unterzuckerung ist), da die erst unter 60mmg/dl anfängt.

    Dass der BZ bei einer Laktoseinteroleranz NICHT ansteigt, ist mir bewusst, aber kann dadurch auch der BZ sinken?