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Kurz vorm verzweifeln: Meinungen

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    am 26.08.2021 19:44:44 | IP (Hash): 1218454110
    Jessi25 schrieb:


    Bei einem Gastroenterologen war ich vor kurzem, daher auch die Magenspiegelung und im Dezember der H2 Laktosetest und der ogtt. Bei der Magenspiegelung meinte er, könnte er den Darm auch sehen, und hat wohl auch direkt Proben entnommen. Laut dem Befund ist alles unauffällig.

    Was ist denn der Unterschied zwischen einem Endokrinologen und einem Gastroenterologen?

    Mein Blutdruck war bisher bei spontan Messungen immer unauffällig aber auch diesen Tipp nehme ich gerne an und werde meine Mama nächste Woche fragen ob ich ihr Gerät zeitweise ausleihen darf (sie ist aktuell im Urlaub).

    Die Histaminintolleranz verwirrt mich einwenig, meine Schwiegermutter bekam vor kurzem einen Allergietest bei dem auf Feld 2 Histamine aufgetragen wurden, da hieß es, es sei zur Kontrolle weil da JEDER darauf reagiert? Oder gibt es da einen Unterschied? Wird der Allergietest auf Lebensmittel auch beim Gastroenterologen gemacht?

    Rheuma wurde auch schon abgeklärt als ich 15 war, da hatte ich die Symptome dafür. Aber auch Rheuma hätte doch nichts mit meinen Magenbeschwerden zu tun oder?



    Ich antworte mal auf die noch zitierten Fragen, der Reihe nach.

    Der Darm ist sehr lang ca. 7 m. Bei einer Magenspieglung wird nur der oberste Teil des Dünndarms beurteilt. Wenn dieser unauffällig war, heißt dass noch lange nicht, dass der restliche Darm okay ist! Deshalb wäre eine Darmspieglung plus Calprotectin bei dir sehr wichtig. Die Darmsieglung untersucht den untersten Teil des Darms (den kompletten Dickdarm und den Übergang Dick- zu Dünndarm). In seltenen Fällen, um den restlichen nicht durch Magen- und Darmspieglung einsehbaren Dünndarm beurteilen zu können, muss bei Bedarf auch noch ein MRT oder eine Dünndarmspieglung/Doppelballon-Enteroskopie durchgeführt werden. Aber dieser Fall wird bei dir eher nicht auftreten.

    Ein Endokrinologe ist ein Facharzt für Hormone und Stoffwechselgeschichten. Ein Gastroenterologe ist ein Facharzt für Magen- und Darmerkrankungen (plus die weiteren Verdauungsorgane wie Leber und Bauchspeicheldrüse)

    Mein Blutdruck ist bei Routine-Messungen auch unauffällig. Jedoch leide ich an einer sog. orthostatischen Dysregulation. Das bedeutet, wenn ich nach längerem Sitzen/Liegen aufstehe, sackt mein Blutdruck stark ab. Lange hieß es mein Schwindel sei psychosomatisch. Erst eine Blutdruckmessung im Liegen und dann beim/nach dem Aufstehen zeigte das Phänomen. Daher sagt eine unauffällige Routine-Messung nicht aus, ob bei bestimmten Aktivitäten/Tätigkeiten nicht doch eine Störung des Blutdrucks auftreten kann. Das kann man nur herausfinden, wenn man in dieser bestimmten Situation den Blutdruck misst.

    Histaminintoleranz ist ein sehr umfassendes Thema. Dabei geht es darum, dass der Körper ab einer bestimmten Menge Histamin dieses nicht mehr gut abbauen kann und daraus die Symptome resultieren. Das eingesetzte Histamin beim Allergietest hat damit soweit ich weiß, nur wenig zu tun.
    Einen Allergietest auf die klassischen Allergien per Prick-Test oder Bluttest führt auf jeden Fall die meisten Hausarzt durch. Den Blutallergietest wird vermutlich auch ein Gastroenterologe machen, beim Pricktest bin ich mir nicht so sicher.

    Rheuma gibt es in so vielen Formen, nicht nur das, was man klassisch unter Rheuma versteht (also die Gelenkentzündungen) sondern auch viele andere autoimmun-ausgelöste Entzündungen zählen zu Rheuma. Und nur, weil es bei dir einmalig ausgeschlossen wurde, heißt es nicht, dass du es nicht doch jetzt bekommen könntest... Der erhöhte CRP spricht halt schon für eine Entzündung im Körper. Da du auch Magen-Darm-Probleme hast, würde ich zuallererst dort eine Entzündung vermuten. Sollte das aber nicht sein, wäre halt irgendeine andere entzündliche Autoimmun-Erkrankung denkbar.
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    am 26.08.2021 19:52:27 | IP (Hash): 1218454110
    Helmuth schrieb:
    Hast du jemanden der die Kinder versorgen kann wenn du für 2 oder 3 Tage ins Krankenhaus musst wegen der Darmspiegelung?
    Ich musste 3 Tage im KH bleiben. Tag 1 war für Untersuchungen, Tag 2 für Spiegelung.
    Da durfte ich morgens nichts essen. Tag 3 konnte ich nach Hause gehen.
    Ich fand das alles sehr unangenehm und hatte danach ziemliche Schmerzen am Darmausgang.
    Man erhält morgens eine große Dosis Gleitmittel in dem Darm, ähnlich einem Einlauf.
    Vielleicht kann man auch eine Narkose bekommen, daran kann ich mich nicht mehr erinnern, liegt schon ein paar Jahre zurück.



    Eine Darmspieglung kann man auch super gut ambulant durchführen lassen. Nur in seltenen Fällen wird das heutzutage stationär gemacht. Ein paar Tage vor der Untersuchung muss man schon bestimmte Dinge beim Essen weglassen, wie Nüsse.
    Einen Tag vorher muss man abführen (es gibt mittlerweile auch gute Abführmittel, wo man nur geringe Mengen (bis 1 Liter) und keine 3 Liter- wie früher- trinken muss) und darf nichts essen, dass kann man aber sehr gut daheim machen.
    Am Tag der Untersuchung kommt man nüchtern in die Praxis, da wird noch einmal kurz gesprochen, Zugang gelegt, meist wird das ganze mit Dormicum und/oder Propofol in einem sog. Dämmerschlaf oder Kurznarkose durchgeführt, so dass man die Untersuchung nicht mitbekommt. Man ist schnell wieder wach und mit Propofol war ich auch gleich wieder fit, Dormicum war bei mir zumindest nicht so gut. Schmerzen sind selten. Bekommt man so eine "Schlafspritze" muss man allerdings in der Praxis abgeholt werden und darf an diesem Tag nicht mehr Autofahren.

    Alles in allem ist die Darmspieglung eine sehr harmlose Untersuchung. Das Abführen ist tatsächlich das unangenehmste an der ganzen Untersuchung. Ich hatte dank meinem Morbus Crohn schon einige Darm-Spieglungen hinter mir. Bei einer gastroenterologischen Praxis, die den ganzen Tag spiegelt, ist das ganze echt überhaupt kein Problem.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 26.08.2021 20:11:20 | IP (Hash): 61660616
    Ich hatte damals, wie geschrieben ist das schon einige Jahre her, Beschwerden mit dem Darm und musste deshalb im KH untersucht werden. Das waren damals meine Erfahrungen mit der Spiegelung.
    Das die Sache heute durch modernere Techniken einfacher machbar ist, war mir bisher nicht bekannt.
    Aber gut zu wissen, ich würde sonst so einen Test nicht mehr machen.
    Man lernt doch nie aus.

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    am 26.08.2021 20:24:48 | IP (Hash): 34683627
    Helmuth schrieb:
    Hast du jemanden der die Kinder versorgen kann wenn du für 2 oder 3 Tage ins Krankenhaus musst wegen der Darmspiegelung?
    Ich musste 3 Tage im KH bleiben. Tag 1 war für Untersuchungen, Tag 2 für Spiegelung.
    Da durfte ich morgens nichts essen. Tag 3 konnte ich nach Hause gehen.
    Ich fand das alles sehr unangenehm und hatte danach ziemliche Schmerzen am Darmausgang.
    Man erhält morgens eine große Dosis Gleitmittel in dem Darm, ähnlich einem Einlauf.
    Vielleicht kann man auch eine Narkose bekommen, daran kann ich mich nicht mehr erinnern, liegt schon ein paar Jahre zurück.



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    Theoretisch ja, müsste halt im Vorfeld geplant werden. Aber ich dachte bei der Magenspiegelung wird der Darm mit angeschaut? So hatte es der Arzt der die bei mir gemacht hat, gesagt. Und da war ich nur 2 Stunden im Krankenhaus und bin danach wieder heim.
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    am 26.08.2021 20:29:34 | IP (Hash): 34683627
    July95 schrieb:
    Jessi25 schrieb:


    Bei einem Gastroenterologen war ich vor kurzem, daher auch die Magenspiegelung und im Dezember der H2 Laktosetest und der ogtt. Bei der Magenspiegelung meinte er, könnte er den Darm auch sehen, und hat wohl auch direkt Proben entnommen. Laut dem Befund ist alles unauffällig.

    Was ist denn der Unterschied zwischen einem Endokrinologen und einem Gastroenterologen?

    Mein Blutdruck war bisher bei spontan Messungen immer unauffällig aber auch diesen Tipp nehme ich gerne an und werde meine Mama nächste Woche fragen ob ich ihr Gerät zeitweise ausleihen darf (sie ist aktuell im Urlaub).

    Die Histaminintolleranz verwirrt mich einwenig, meine Schwiegermutter bekam vor kurzem einen Allergietest bei dem auf Feld 2 Histamine aufgetragen wurden, da hieß es, es sei zur Kontrolle weil da JEDER darauf reagiert? Oder gibt es da einen Unterschied? Wird der Allergietest auf Lebensmittel auch beim Gastroenterologen gemacht?

    Rheuma wurde auch schon abgeklärt als ich 15 war, da hatte ich die Symptome dafür. Aber auch Rheuma hätte doch nichts mit meinen Magenbeschwerden zu tun oder?



    Ich antworte mal auf die noch zitierten Fragen, der Reihe nach.

    Der Darm ist sehr lang ca. 7 m. Bei einer Magenspieglung wird nur der oberste Teil des Dünndarms beurteilt. Wenn dieser unauffällig war, heißt dass noch lange nicht, dass der restliche Darm okay ist! Deshalb wäre eine Darmspieglung plus Calprotectin bei dir sehr wichtig. Die Darmsieglung untersucht den untersten Teil des Darms (den kompletten Dickdarm und den Übergang Dick- zu Dünndarm). In seltenen Fällen, um den restlichen nicht durch Magen- und Darmspieglung einsehbaren Dünndarm beurteilen zu können, muss bei Bedarf auch noch ein MRT oder eine Dünndarmspieglung/Doppelballon-Enteroskopie durchgeführt werden. Aber dieser Fall wird bei dir eher nicht auftreten.

    Ein Endokrinologe ist ein Facharzt für Hormone und Stoffwechselgeschichten. Ein Gastroenterologe ist ein Facharzt für Magen- und Darmerkrankungen (plus die weiteren Verdauungsorgane wie Leber und Bauchspeicheldrüse)

    Mein Blutdruck ist bei Routine-Messungen auch unauffällig. Jedoch leide ich an einer sog. orthostatischen Dysregulation. Das bedeutet, wenn ich nach längerem Sitzen/Liegen aufstehe, sackt mein Blutdruck stark ab. Lange hieß es mein Schwindel sei psychosomatisch. Erst eine Blutdruckmessung im Liegen und dann beim/nach dem Aufstehen zeigte das Phänomen. Daher sagt eine unauffällige Routine-Messung nicht aus, ob bei bestimmten Aktivitäten/Tätigkeiten nicht doch eine Störung des Blutdrucks auftreten kann. Das kann man nur herausfinden, wenn man in dieser bestimmten Situation den Blutdruck misst.

    Histaminintoleranz ist ein sehr umfassendes Thema. Dabei geht es darum, dass der Körper ab einer bestimmten Menge Histamin dieses nicht mehr gut abbauen kann und daraus die Symptome resultieren. Das eingesetzte Histamin beim Allergietest hat damit soweit ich weiß, nur wenig zu tun.
    Einen Allergietest auf die klassischen Allergien per Prick-Test oder Bluttest führt auf jeden Fall die meisten Hausarzt durch. Den Blutallergietest wird vermutlich auch ein Gastroenterologe machen, beim Pricktest bin ich mir nicht so sicher.

    Rheuma gibt es in so vielen Formen, nicht nur das, was man klassisch unter Rheuma versteht (also die Gelenkentzündungen) sondern auch viele andere autoimmun-ausgelöste Entzündungen zählen zu Rheuma. Und nur, weil es bei dir einmalig ausgeschlossen wurde, heißt es nicht, dass du es nicht doch jetzt bekommen könntest... Der erhöhte CRP spricht halt schon für eine Entzündung im Körper. Da du auch Magen-Darm-Probleme hast, würde ich zuallererst dort eine Entzündung vermuten. Sollte das aber nicht sein, wäre halt irgendeine andere entzündliche Autoimmun-Erkrankung denkbar.




    Ahhh ok, jetzt hab ich’s verstanden, danke.
    Ich denke die Anlaufstelle um auch dafür den Stein ins Rollen zu bringen, ist wohl wieder der Hausarzt? Ich werde für nächste Woche bei ihm einen Termin machen, und ihn beten mir Überweisungsscheine dafür auszustellen, bzw für das, was er nicht testen kann.
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    am 26.08.2021 20:31:41 | IP (Hash): 34683627
    July95 schrieb:
    Helmuth schrieb:
    Hast du jemanden der die Kinder versorgen kann wenn du für 2 oder 3 Tage ins Krankenhaus musst wegen der Darmspiegelung?
    Ich musste 3 Tage im KH bleiben. Tag 1 war für Untersuchungen, Tag 2 für Spiegelung.
    Da durfte ich morgens nichts essen. Tag 3 konnte ich nach Hause gehen.
    Ich fand das alles sehr unangenehm und hatte danach ziemliche Schmerzen am Darmausgang.
    Man erhält morgens eine große Dosis Gleitmittel in dem Darm, ähnlich einem Einlauf.
    Vielleicht kann man auch eine Narkose bekommen, daran kann ich mich nicht mehr erinnern, liegt schon ein paar Jahre zurück.



    Eine Darmspieglung kann man auch super gut ambulant durchführen lassen. Nur in seltenen Fällen wird das heutzutage stationär gemacht. Ein paar Tage vor der Untersuchung muss man schon bestimmte Dinge beim Essen weglassen, wie Nüsse.
    Einen Tag vorher muss man abführen (es gibt mittlerweile auch gute Abführmittel, wo man nur geringe Mengen (bis 1 Liter) und keine 3 Liter- wie früher- trinken muss) und darf nichts essen, dass kann man aber sehr gut daheim machen.
    Am Tag der Untersuchung kommt man nüchtern in die Praxis, da wird noch einmal kurz gesprochen, Zugang gelegt, meist wird das ganze mit Dormicum und/oder Propofol in einem sog. Dämmerschlaf oder Kurznarkose durchgeführt, so dass man die Untersuchung nicht mitbekommt. Man ist schnell wieder wach und mit Propofol war ich auch gleich wieder fit, Dormicum war bei mir zumindest nicht so gut. Schmerzen sind selten. Bekommt man so eine "Schlafspritze" muss man allerdings in der Praxis abgeholt werden und darf an diesem Tag nicht mehr Autofahren.

    Alles in allem ist die Darmspieglung eine sehr harmlose Untersuchung. Das Abführen ist tatsächlich das unangenehmste an der ganzen Untersuchung. Ich hatte dank meinem Morbus Crohn schon einige Darm-Spieglungen hinter mir. Bei einer gastroenterologischen Praxis, die den ganzen Tag spiegelt, ist das ganze echt überhaupt kein Problem.



    Ok, dann werde ich darauf meinen Gastroenterologen ansprechen, leider bin ich halt erst im Dezember wieder bei ihm. Zwischenzeitlich lass ich aber die anderen Dinge die du vorgeschlagen hast abklären.
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    am 26.08.2021 21:25:23 | IP (Hash): 1218454110
    Jessi25 schrieb:
    Ahhh ok, jetzt hab ich’s verstanden, danke.
    Ich denke die Anlaufstelle um auch dafür den Stein ins Rollen zu bringen, ist wohl wieder der Hausarzt? Ich werde für nächste Woche bei ihm einen Termin machen, und ihn beten mir Überweisungsscheine dafür auszustellen, bzw für das, was er nicht testen kann.



    Genau, der Hausarzt sollte die erste Anlaufstelle sein.
    Bei Eisenmangel ist häufig der Gastroenterologe ein besserer Ansprechpartner, meiner Erfahrungen nach. Auch bei B12 und Folsäure ist häufig der Gastroenterologe eher bereit, diese zu überprüfen, da sein Laborbutget anscheinend etwas größer ist, kommt jedoch auf den Hausarzt an. Bei B12 ist allerdings auch der Endokrinologe ein guter Ansprechpartner. Wichtig beim Eisen sollte nicht nur das Eisen im Serum (Ferrum) sondern unbedingt auch das Ferritin überprüft werden. Ferritin ist der Eisenspeicher.

    Zwecks Überweisung zum Endokrinologen da stellen sich leider einige Hausärzte ziemlich an. Aber nicht alle Endokrinologen verlangen eine Überweisung. Also wenn du keine bekommst, kannst du dennoch mal bei einem Endokrinologen anrufen und nachfragen. Manchmal stellen auch Gynäkologen eine Überweisung zum Endokrinologen aus. Da du ja auch Zyklusstörungen hast, wäre es sicher ein möglicher Weg. Zyklusstörungen können nämlich auf eine Hormonstörung hindeuten, jedoch ist häufiger bei Untergewicht/Gewichtsabnahme dies die Ursache.

    Da du erst spät einen Termin beim Gastroenterologen hast, könntest du deinen Hausarzt fragen, ob er dir eine Überweisung für eine Darmspieglung schreibt. Damit könntest du bei deiner gastroenterologischen Praxis anrufen und schonmal einen Termin machen. Viele Praxen haben dafür nämlich lange Wartezeiten von 3-6 Monate.
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    am 27.08.2021 09:06:39 | IP (Hash): 34683627
    July95 schrieb:
    Jessi25 schrieb:
    Ahhh ok, jetzt hab ich’s verstanden, danke.
    Ich denke die Anlaufstelle um auch dafür den Stein ins Rollen zu bringen, ist wohl wieder der Hausarzt? Ich werde für nächste Woche bei ihm einen Termin machen, und ihn beten mir Überweisungsscheine dafür auszustellen, bzw für das, was er nicht testen kann.



    Genau, der Hausarzt sollte die erste Anlaufstelle sein.
    Bei Eisenmangel ist häufig der Gastroenterologe ein besserer Ansprechpartner, meiner Erfahrungen nach. Auch bei B12 und Folsäure ist häufig der Gastroenterologe eher bereit, diese zu überprüfen, da sein Laborbutget anscheinend etwas größer ist, kommt jedoch auf den Hausarzt an. Bei B12 ist allerdings auch der Endokrinologe ein guter Ansprechpartner. Wichtig beim Eisen sollte nicht nur das Eisen im Serum (Ferrum) sondern unbedingt auch das Ferritin überprüft werden. Ferritin ist der Eisenspeicher.

    Zwecks Überweisung zum Endokrinologen da stellen sich leider einige Hausärzte ziemlich an. Aber nicht alle Endokrinologen verlangen eine Überweisung. Also wenn du keine bekommst, kannst du dennoch mal bei einem Endokrinologen anrufen und nachfragen. Manchmal stellen auch Gynäkologen eine Überweisung zum Endokrinologen aus. Da du ja auch Zyklusstörungen hast, wäre es sicher ein möglicher Weg. Zyklusstörungen können nämlich auf eine Hormonstörung hindeuten, jedoch ist häufiger bei Untergewicht/Gewichtsabnahme dies die Ursache.

    Da du erst spät einen Termin beim Gastroenterologen hast, könntest du deinen Hausarzt fragen, ob er dir eine Überweisung für eine Darmspieglung schreibt. Damit könntest du bei deiner gastroenterologischen Praxis anrufen und schonmal einen Termin machen. Viele Praxen haben dafür nämlich lange Wartezeiten von 3-6 Monate.



    Ok danke, dann weis ich erstmal Bescheid und werde das alles versuchen in die Wege zu leiten.

    Allerdings hatte noch die Frage ob Milchprodukte den BZ senken? Weist du da eventuell etwas drüber?
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    am 27.08.2021 21:47:17 | IP (Hash): 1799255014
    Jessi25 schrieb:

    Allerdings hatte noch die Frage ob Milchprodukte den BZ senken? Weist du da eventuell etwas drüber?



    Es gibt keine Nahrungsmittel die den Blutzucker senken können. Das einzige, was den Blutzucker senkt ist Insulin (und Bewegung).

    Du hast ein paar Seiten vorher einem Abfall von 10-20mg/dl nach dem Konsum von Cappucchino berichtet. Meinst du auch bei anderen Milchprodukten diese Größenordnung?
    Solche "geringfügigen" Schwankungen sind total normal im Tagesverlauf und haben vermutlich überhaupt keinen Zusammenhang mit dem Cappucchino.
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    am 27.08.2021 23:56:00 | IP (Hash): 34683627
    July95 schrieb:
    Jessi25 schrieb:

    Allerdings hatte noch die Frage ob Milchprodukte den BZ senken? Weist du da eventuell etwas drüber?



    Es gibt keine Nahrungsmittel die den Blutzucker senken können. Das einzige, was den Blutzucker senkt ist Insulin (und Bewegung).

    Du hast ein paar Seiten vorher einem Abfall von 10-20mg/dl nach dem Konsum von Cappucchino berichtet. Meinst du auch bei anderen Milchprodukten diese Größenordnung?
    Solche "geringfügigen" Schwankungen sind total normal im Tagesverlauf und haben vermutlich überhaupt keinen Zusammenhang mit dem Cappucchino.



    Ok.

    Ja, im Endeffekt bei allen Milchprodukten. Aber wenn es kein Lebensmittel gibt, was den BZ senkt, ist auch diese Frage geklärt :)

    Danke euch allen, ich werde mich jetzt erstmal darum kümmern dass eure Vorschläge ärztlich getestet werden, vorallem deine July, und werde berichten sobald ich was neues weis.

    Lg