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  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 11.10.2021
    am 12.10.2021 11:33:46 | IP (Hash): 734848723
    Hallo,

    Leider habe ich ja immer noch keine Diabetesberaterin, und hänge deshalb komplett in der Luft.

    Habe jetzt mit der Hausärztin vereinbart, dass ich evtl. noch mal eine stationäre Eistellung machen lasse, da ich immer mehr abbaue und auch vor leider Übelkeit nichts essen kann.

    Ich gehe nachts auf ca 70 runter, schaffe es aber nicht dann noch abzuwarten, da mich ansonsten leichte Panik überkommt.

    Morgens steigen die Werte auf 140-150 an, und halten sich z. B. Heute, ohne Essen, zwischen 130 und 140.

    Einen Korrekturfaktor habe ich ebenfalls noch nicht.

    Gruß, Agathe


    Bearbeitet von User am 12.10.2021 11:34:37. Grund: Vertippt
  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 6
    Mitglied seit: 11.10.2021
    am 12.10.2021 11:36:21 | IP (Hash): 734848723
    Hallo Caro,

    Ich bin 50 Jahre alt. Kein Übergewicht, keine familiäre Vorbelastung und schon immer sehr sportlich.

    Gruß, Agathe
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 12.10.2021 11:45:32 | IP (Hash): 410057497
    Agathe schrieb:
    Morgens steigen die Werte auf 140-150 an, und halten sich z. B. Heute, ohne Essen, zwischen 130 und 140.

    Hallo Agathe,

    deine Werte sind zwar nicht so, dass du dich jahrelang damit zufrieden geben solltest, aber ein Grund zur Panik besteht damit absolut nicht.

    Versuche einfach immer besser zu werden und wenn du in einem halben oder in einem Jahr deinen BZ meistens gut im Griff hast, dann läuft alles richtig. Das "immer besser werden" geht natürlich besonders gut mit einer guten Schulung. Aber auch mit selber schlau machen (z.B. hier: www.diabetesinfo.de ) und sorgfältiger Beobachtung der eigenen Reaktion auf Speisen, kannst du gut voran kommen - in kleinen Schritten und ganz ohne Furcht und Hektik.

    Viel Erfolg, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 14.10.2021 16:49:26. Grund: BBCodes
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    Mitglied seit: 11.02.2019
    am 12.10.2021 11:52:37 | IP (Hash): 877924395
    Dianetesberaterinnen arbeiten in jeder diabetologischen Schwerpunktpraxis. Falls deine Diabetologin keine Schwerpunktpraxis ist/keine Diabetesberaterin hat, solltest du vielleicht über einen Wechsel nachdenken?

    Wenn du nochmal stationär gehen möchtest, schau dass du in die Diabetesklinik Bad Mergentheim kommt. Das ist DIE Adresse für Typ1 Diabetiker. Dort bleibt man i.d.R. 10-14 Tage, neben der Einstellung hat man auch viele sehr hilfreiche Schulungen. Bei Bedarf gibt es auch psychologische Gespräche. Google es mal, falls dir die Klinik zusagt, muss deine Praxis (am besten Diabetologe, Hausarzt geht notfalls aber auch), einen Fragebogen ausfüllen und hinschicken. Danach geht dann deine Dringlichkeit. Es kann sein, dass es je nachdem zu längeren Wartezeiten kommt. Aber die Klinik ist echt top. Ich habe da sehr viel letztes Jahr gelernt. Das beste ist, man trifft andere Typ1 Diabetiker in seinem Alter, erlebt High und Lows mit.
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 12.10.2021 12:23:25 | IP (Hash): 578971209
    Zugegeben, Bad Mergentheim ist für alle, die dorthin gelangen, eine große Hilfe. Aber nicht 10 von 100 Typ 1, die ihren Blutzucker zuverlässig in dem Bereich steuern, in dem sie ihn haben wollen, war in Bad Mergentheim. Die haben sich das alle mit etwas ärztlicher und assistentlicher Anleitung, aber in der Hauptsache selbst systematisch angeknobelt.
    Das systematische Anknobeln fängt damit an, dass man fortlaufend jeden Tag von morgens bis abends Insulin und Essen und Messwerte mit den entsprechenden Zeiten aufschreibt, und zwar so, dass man z.B. noch 2 Wochen weiter bei nem gleichen Essen zurückschauen und sehen kann, wieviel man dafür mit welchem Ergebnis gespritzt hatte:
    Ach ja, da war der BZ 2 Stunden weiter unter 60 mg/dl gewesen. Da spritze ich heute dafür besser nur die Hälfte!

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 12.10.2021 12:57:05 | IP (Hash): 1249077769
    Ich kann Jürgen nur zustimmen.
    Messen, messen, messen
    und ALLES aufschreiben - was habe ich gegessen - wieviel KH waren das - was habe ich gespritzt - wie waren die Ergebnisse - Sport - und und und .
    Am Anfang viel Arbeit aber mit der Zeit geht das gut von der Hand.
    Essen wiederholt sich - KH-Menge auch.

    Ich mache das alles in einer Tabelle am Computer und kann da gut vergleichen.
    Es lohnt sich. Je mehr Arbeit man sich am Anfang macht - je leichter und informativere wird es später.

    Und Du hast mehr Informationen für den Arzt.
    Denn der fährt erst mal nach Schema f.
    Mit DEINEN Informationen kann er dann nach Schema Agathe fahren.


    ______________
    —————————————-
    Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - LZW zZ 6,3 Stand 09/21 (ich arbeite weiter daran)
    Bearbeitet von User am 12.10.2021 13:12:06. Grund: .
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    am 12.10.2021 13:49:06 | IP (Hash): 734848723
    Hallo,
    Ich bin in einer diabetischen Schwerpunktpraxis, aber leider durfte ich noch an keiner Schulung teilnehmen, und habe somit auch keine Kontaktdaten der Diabetesberaterin.

    Habe inzwischen die Zusage für eine Reha in Bad Kissingen bekommen, davon erhoffe ich mir sehr viel.

    Ansonsten notiere ich mir schon jeden Wert, jede Nahrung und, und und…

    Werde wohl jetzt erst mal nur an dem Langzeitinsulin festhalten und nur auf das Kurzzeitinsulin zurück kommen, wenn die Werte entgleisen, oder mir ein Arzt etwas anderes sagen konnte.

    LG