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Neu im Forum, schlecht eingestellt

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    Mitglied seit: 11.10.2021
    am 11.10.2021 21:21:12 | IP (Hash): 734848723
    Hallo,
    ich wurde vor einem Monat mit einem Blutzuckerwert von 648 mg/dl stationär im Krankenhaus auf Insulin eingestellt. Abasaglar und Novorapid. Leider hatte ich bisher noch keine Möglichkeit an einer Schulung teilzunehmen, und auch im Krankenhaus habe ich außer einem Spritzschema keine weiteren Hilfen mit nach Hause bekommen. Immerhin bin ich seit einer Woche stolze Besitzerin eines Free Style libre.
    Soweit kam ich bis letzte Woche mit, im Durchschnitt 4-3-3 Einheiten Novorapid und 6 Einheiten Abasaglar auch ganz gut zurecht. Dann plötzlich Abend schoss mein BZ nach dem Essen in den Keller, und ich musste mit 4 Tafeln Traubenzucker, 2 Ampullen Glucose und 2 Müsliriegeln gegensteuern um auf einen Wert von 85 mg/dl zu kommen. Panik war riesig. Seit dem war ich eigentlich ständig nur am korrigieren und mir geht es einfach nur schlecht. Diabetologe gerade im Urlaub, passt. Jetzt habe ich eigenmächtig mein Bolusinsulin abgesetzt, Werte sind 1h nach dem Essen wieder im Normalbereich, und nach 2 h wieder beim Ausgangswert. Basalinsulin soll ich laut Hausarzt wieder von 2 auf 6 iE hochsetzen.
    Davor habe ich Angst, da mein Alarm auch so schon 2x/Nacht anschlägt.
    Hat jemand hier im Forum Ideen dazu, oder selbst schon mal so Schwankungen gehabt. Was macht ihr gegen UZ in der Nacht.
    Vielen Dank schon mal für Eure Antworten
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    Mitglied seit: 11.02.2019
    am 11.10.2021 21:37:11 | IP (Hash): 1121801260
    Hast du denn Typ1 Diabetes oder Typ2 Diabetes? Was du schreibst, könnte besonders zu Typ1 passen, habe ich recht?

    Bei Typ1 Diabetes kann es sein, dass du in die Honeymoon-Phase kommst. In diese kann man kurz nach Diagnose und Insulinspritzen kommen, da sich die restlichen Betas noch kurzfristig erholen. Da braucht man dann deutlich weniger Insulin, manche können das Bolusinsulin komplett absetzen und spritzen nur kleine Mengen Basalinsulin. Die Phase ist aber endlich und dann brennt die Bauchspeicheldrüse komplett aus und benötigt gar nichts mehr.

    Bei Typ2 kann Ernährungsumstellung/Gewichtsabnahme, etc. die Werte so weit verbessern, dass die Insulinmenge langsam reduziert bis ausgeschlichen werden kann.

    Du solltest unbedingt beim FreeStyle Libre auch blutig gegenmessen. Sollte man auf den FreeStyle Libre draufliegen, kann es sein, dass dieser dadurch falsch niedrig misst.
    Zudem solltest du überprüfen, wie gut dein Freestyle Libre misst. Bei einigen misst der Sensor exakt, bei anderen kontinuierlich 20mg/dl zu niedrig und bei wenigen funktioniert der Sensor gar nicht gut und es kommt zu starken Abweichungen.

    Vor dem Schlafengehen vielleicht eine Kleinigkeit essen, wie dunkle Schokolade, Müsliriegel, Käsebrot, etc. also etwas was langsam ins Blut geht. Ggf. kann es auch helfen, dass Basalinsulin statt Abends am Morgen zu spritzen, das solltest du aber unbedingt mit deinen behandelnden Ärzten abklären, nicht eigenmächtig.

    Ansonsten unbedingt Traubenzucker, Fruchtsaft, oder ähnliches am Bett deponieren für den Notfall.
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    am 11.10.2021 22:07:31 | IP (Hash): 734848723
    Lieben Dank für die Antwort.

    Bei der Diagnose war man sich wohl nicht so ganz einig, man geht aber wohl von einem Typ 1 LADA aus.

    Ich messe immer mal wieder blutig nach, die Werte unterscheiden sich minimal.

    Den Tip mit den Spätsnacks werde ich gerne mal ausprobieren.

    Weiß aber absolut nicht, wie ich mit dem Basalinsulin umgehen soll. Gegen das Steigern sprechen die 2 Alarme pro Nacht, dafür ansteigende Nüchternwert.

    Leider ist mein Arzt ja im Urlaub, Hausarzt druckst rum. War heute schon kurz davor ins Krankenhaus zu fahren, weil ich nicht weiß, wie ich wann was spritzen soll.
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    am 11.10.2021 22:15:05 | IP (Hash): 1058999687
    Für gegen den ansteigenden Nüchternwert bewährt ist die Verringerung der Spitzen nach dem Essen, am besten bis in den gesunden Bereich, allerdings über einen längeren Zeitraum von wenigstens 14 Tagen.

    Als weitere Option ist da ein zusätzlicher Bolus (muss natürlich in der Größe ausgetestet werden) direkt mit dem Aufstehen, also vor dem Essen einfach nur zum Einfangen von dem aufsteigenden BZ.
    Und die optimale Lösung ist die Insulinpumpe, die sich so programmieren lässt, dass sie genau gegen den ansteigenden BZ passend Insulin ausgibt.

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 11.10.2021 23:04:18 | IP (Hash): 734848723
    Auch dir danke ich für deine Antwort.

    Mit einer Insulinpumpe habe ich mich noch nicht beschäftigt, da ich noch nicht allzu lange diagnostiziert bin.

    Verstehe ich das richtig, das ich den nüchtern Anstieg dann nur durch Bolus- , nicht aber durch das Basalinsulin verändern kann?
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    am 11.10.2021 23:08:35 | IP (Hash): 1058999687
    Genau, lies dich einfach mal durch diabetesinfo.de, super toll für Typ 1, und schau nach Gupf. Daumendrück :)

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    am 12.10.2021 07:28:34 | IP (Hash): 104063404
    Leider kannst du hier nicht deine Librekurve posten. Da könnte man dir bessere Tipps geben. Ich hoffe mal deine Diabetologin ist am Montag wieder da, damit du nur noch kurz die Zeit überbrücken musst. Dass du als Neuling total verunsichert bist, kann ich verstehen. Ist vielleicht deine Diabetesberaterin noch da? In meiner Praxis machen die bewusst unterschiedlich Urlaub, damit immer ein Ansprechpartner da ist.

    Bei der Honeymoon-Phase, die du sehr wahrscheinlich hast, ist es normal, dass du nur sehr wenig Insulin benötigt und dennoch sehr gute Werte hast.

    Wie niedrig kommst du denn in der Nacht? In der Honeymoon-Phase ist es durchaus möglich, dass du stabil bei 70-80 durch die Nacht kommen kannst. Sollte es in dieser Größenordnung oder ganz knapp unter 70 sein, dann würde ich persönlich einfach mal kurz abwarten, ob der Blutzucker weiterfallen würde oder ob er stabil bleibt. Stoffwechselgesunde Menschen haben nachts auch einen Blutzucker von 60-80mg/dl. Die 2 IE Basalinsulin sind sehr wenig und vermutlich haben diese weit weniger Anteil an den niedrigen Werten wie momentan deine Bauchspeicheldrüse.

    Und wie hoch steigst du morgens an? Sollte das nur ein kleiner Anstieg sein, würde ich das tatsächlich aussitzen, bis deine Praxis wieder erreichbar ist. Sollte der Anstieg stark ausfallen und nicht von alleine wieder auf Ausgangsniveua zurückgehen, dann könntest du sehr vorsichtig mit Bolusinsulin korrigieren. Hast du bereits einen Korrekturfaktor? Wenn nicht, würde ich ganz vorsichtig korrigieren und annehmen, dass eine Einheit Insulin den Blutzucker min. um 60mg/dl senken wird.

    Zwecks Empfehlung deines Hausarztes, die Basaldosis zu erhöhen, käme es in meinen Augen darauf an, wie tief die Werte wirklich nachts abfallen und ob sie dann auf niedrigen Niveau stabil sind, oder nicht. Sollten die Nachtwerte wirklich stabil sein auf niedrigen Niveau, dann könnte man tatsächlich probieren das Basalinsulin um 1 oder 2 IE zu erhöhen. Das ganze soll ja nur unterstützen und deine Bauchspeicheldrüse arbeitet momentan sehr gut mit. Daher ist die Menge an Basalinsulin wirklich nur ein kleiner Teil der Gesamtinsulinmenge, die dein Körper zur Verfügung steht. Wenn du erhöhst, solltest du natürlich weiterhin aufmerksam deinen Blutzuckerverlauf beobachten.
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    am 12.10.2021 08:38:35 | IP (Hash): 778247339
    Hallo Agathe!
    Ich kam auch mit plötzlich sehr hohen Werten ins Krankenhaus.
    Dort habe ich Insulin zu den Mahlzeiten und Langzeitinsulin bekommen. Die Werte besserten sich und mein Diabetologe hatte versucht, dass Insulin abzusetzen. Dann stiegen meine Werte wieder an und ich bekomme bis heute Langzeitinsulin. Nun verschlechtern sich meine Werte immer stärker und ich soll nun wieder Mahlzeiteninsulin bekommen. Ich bin bis heute schlecht eingestellt und mir geht es nicht gut damit.
    Der FreeStyle Libre hatte bei mir in der Nacht auch immer einen Alarm abgegeben.
    Ich drücke Dir die Daumen, dass Du schnell gut eingestellt wirst.
    Mich würde interessieren, wie alt Du bist.
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    am 12.10.2021 10:52:37 | IP (Hash): 578971209
    Caro. schrieb:
    Hallo Agathe!
    Ich kam auch mit plötzlich sehr hohen Werten ins Krankenhaus.
    Dort habe ich Insulin zu den Mahlzeiten und Langzeitinsulin bekommen. Die Werte besserten sich und mein Diabetologe hatte versucht, dass Insulin abzusetzen. Dann stiegen meine Werte wieder an und ich bekomme bis heute Langzeitinsulin. Nun verschlechtern sich meine Werte immer stärker und ich soll nun wieder Mahlzeiteninsulin bekommen. Ich bin bis heute schlecht eingestellt und mir geht es nicht gut damit.
    Der FreeStyle Libre hatte bei mir in der Nacht auch immer einen Alarm abgegeben.
    Ich drücke Dir die Daumen, dass Du schnell gut eingestellt wirst.
    Mich würde interessieren, wie alt Du bist.


    Schon mal über ne Woche oder zwei systematisch ausprobiert, wie sich weniger KHs, z.B. nur noch die Hälfte von dem, was Du normal isst, auf Deinen BZ auswirken?

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    Mitglied seit: 30.07.2021
    am 12.10.2021 11:26:02 | IP (Hash): 778247339
    jedenfalls nicht nach System....
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    am 12.10.2021 11:33:46 | IP (Hash): 734848723
    Hallo,

    Leider habe ich ja immer noch keine Diabetesberaterin, und hänge deshalb komplett in der Luft.

    Habe jetzt mit der Hausärztin vereinbart, dass ich evtl. noch mal eine stationäre Eistellung machen lasse, da ich immer mehr abbaue und auch vor leider Übelkeit nichts essen kann.

    Ich gehe nachts auf ca 70 runter, schaffe es aber nicht dann noch abzuwarten, da mich ansonsten leichte Panik überkommt.

    Morgens steigen die Werte auf 140-150 an, und halten sich z. B. Heute, ohne Essen, zwischen 130 und 140.

    Einen Korrekturfaktor habe ich ebenfalls noch nicht.

    Gruß, Agathe


    Bearbeitet von User am 12.10.2021 11:34:37. Grund: Vertippt
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    am 12.10.2021 11:36:21 | IP (Hash): 734848723
    Hallo Caro,

    Ich bin 50 Jahre alt. Kein Übergewicht, keine familiäre Vorbelastung und schon immer sehr sportlich.

    Gruß, Agathe
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    am 12.10.2021 11:45:32 | IP (Hash): 410057497
    Agathe schrieb:
    Morgens steigen die Werte auf 140-150 an, und halten sich z. B. Heute, ohne Essen, zwischen 130 und 140.

    Hallo Agathe,

    deine Werte sind zwar nicht so, dass du dich jahrelang damit zufrieden geben solltest, aber ein Grund zur Panik besteht damit absolut nicht.

    Versuche einfach immer besser zu werden und wenn du in einem halben oder in einem Jahr deinen BZ meistens gut im Griff hast, dann läuft alles richtig. Das "immer besser werden" geht natürlich besonders gut mit einer guten Schulung. Aber auch mit selber schlau machen (z.B. hier: www.diabetesinfo.de ) und sorgfältiger Beobachtung der eigenen Reaktion auf Speisen, kannst du gut voran kommen - in kleinen Schritten und ganz ohne Furcht und Hektik.

    Viel Erfolg, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 14.10.2021 16:49:26. Grund: BBCodes
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    am 12.10.2021 11:52:37 | IP (Hash): 877924395
    Dianetesberaterinnen arbeiten in jeder diabetologischen Schwerpunktpraxis. Falls deine Diabetologin keine Schwerpunktpraxis ist/keine Diabetesberaterin hat, solltest du vielleicht über einen Wechsel nachdenken?

    Wenn du nochmal stationär gehen möchtest, schau dass du in die Diabetesklinik Bad Mergentheim kommt. Das ist DIE Adresse für Typ1 Diabetiker. Dort bleibt man i.d.R. 10-14 Tage, neben der Einstellung hat man auch viele sehr hilfreiche Schulungen. Bei Bedarf gibt es auch psychologische Gespräche. Google es mal, falls dir die Klinik zusagt, muss deine Praxis (am besten Diabetologe, Hausarzt geht notfalls aber auch), einen Fragebogen ausfüllen und hinschicken. Danach geht dann deine Dringlichkeit. Es kann sein, dass es je nachdem zu längeren Wartezeiten kommt. Aber die Klinik ist echt top. Ich habe da sehr viel letztes Jahr gelernt. Das beste ist, man trifft andere Typ1 Diabetiker in seinem Alter, erlebt High und Lows mit.
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    am 12.10.2021 12:23:25 | IP (Hash): 578971209
    Zugegeben, Bad Mergentheim ist für alle, die dorthin gelangen, eine große Hilfe. Aber nicht 10 von 100 Typ 1, die ihren Blutzucker zuverlässig in dem Bereich steuern, in dem sie ihn haben wollen, war in Bad Mergentheim. Die haben sich das alle mit etwas ärztlicher und assistentlicher Anleitung, aber in der Hauptsache selbst systematisch angeknobelt.
    Das systematische Anknobeln fängt damit an, dass man fortlaufend jeden Tag von morgens bis abends Insulin und Essen und Messwerte mit den entsprechenden Zeiten aufschreibt, und zwar so, dass man z.B. noch 2 Wochen weiter bei nem gleichen Essen zurückschauen und sehen kann, wieviel man dafür mit welchem Ergebnis gespritzt hatte:
    Ach ja, da war der BZ 2 Stunden weiter unter 60 mg/dl gewesen. Da spritze ich heute dafür besser nur die Hälfte!

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    am 12.10.2021 12:57:05 | IP (Hash): 1249077769
    Ich kann Jürgen nur zustimmen.
    Messen, messen, messen
    und ALLES aufschreiben - was habe ich gegessen - wieviel KH waren das - was habe ich gespritzt - wie waren die Ergebnisse - Sport - und und und .
    Am Anfang viel Arbeit aber mit der Zeit geht das gut von der Hand.
    Essen wiederholt sich - KH-Menge auch.

    Ich mache das alles in einer Tabelle am Computer und kann da gut vergleichen.
    Es lohnt sich. Je mehr Arbeit man sich am Anfang macht - je leichter und informativere wird es später.

    Und Du hast mehr Informationen für den Arzt.
    Denn der fährt erst mal nach Schema f.
    Mit DEINEN Informationen kann er dann nach Schema Agathe fahren.


    ______________
    —————————————-
    Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - LZW zZ 6,3 Stand 09/21 (ich arbeite weiter daran)
    Bearbeitet von User am 12.10.2021 13:12:06. Grund: .
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    Mitglied seit: 11.10.2021
    am 12.10.2021 13:49:06 | IP (Hash): 734848723
    Hallo,
    Ich bin in einer diabetischen Schwerpunktpraxis, aber leider durfte ich noch an keiner Schulung teilnehmen, und habe somit auch keine Kontaktdaten der Diabetesberaterin.

    Habe inzwischen die Zusage für eine Reha in Bad Kissingen bekommen, davon erhoffe ich mir sehr viel.

    Ansonsten notiere ich mir schon jeden Wert, jede Nahrung und, und und…

    Werde wohl jetzt erst mal nur an dem Langzeitinsulin festhalten und nur auf das Kurzzeitinsulin zurück kommen, wenn die Werte entgleisen, oder mir ein Arzt etwas anderes sagen konnte.

    LG