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Vorstellung und Fragen zu Diabestes und Fußsyndrom
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am 30.10.2021 14:02:11 | IP (Hash): 790592211
"nochmal: Wenn du deinen Doc (oder einen neuen Arzt) dazu bringen kannst, einen GLP1-RA (Trulicity, Ozempic, ...) auszuprobieren und wenn es bei dir (evtl. mit Unterstützung von Basalinsulin) ausreichend wirkt, wird dein Leben um ein Vielfaches einfacher und deine BZ-Verläufe werden wahrscheinlich auch ein ganzes Stück besser. "
Ich werde das notieren, und auf jeden Fall ansprechen.
Wie geschrieben- ich muß einen Termin machen- ich wohne auf dem Lande, und bin wochentags immer unterwegs, Montag an einam anderem Ort, als ich letzte Woche war ! Ich muß also die Sache mit der Arbeit unter einen Hut bringen- auch wenn da offensichtlich wenig Verständnis vorhanden ist: Mit Gewalt ist kein Bulle zu melken.
Bearbeitet von User am 30.10.2021 14:02:44. Grund: . -
specki
Rang: Gastam 30.10.2021 20:50:26 | IP (Hash): 1487376100
"Was mir dabei besonders Sorgen bereitet, weil das als Anfang vom Ende beschrieben wird:
Beide Zehenreihen fühlen sich IMMER taub und/ oder "kribbelnd" an. Fühlen sich an, als ob man festgewordenen Klebstoff innen an den Zehen hat.
Egal, ab Tag oder Nacht, egal, welche Zuckerwerte oder Blutdruck, die Taubheit ist immer da.
Wer kann dazu was schreiben ? Ist das mit der Taubheit übertrieben, gibt es Spezis, die ich kontaktieren könnte, bestimmte Medis, usw. ?"
DU hast diabetes
DU hast schon beschwerden in den füßen
und hoffst jetzt hier auf ein wundermittel gegen diabetischen fuß?
(das auch noch in deinen arbeitsplan paßt)
und dafür muß man hier jetzt verständniss haben?
sei mir nicht böse, aber es sind doch DEINE füße
wenn du nicht sonderlich an ihnen hängst mach weiter so.
spätestens wenn du an deinen nägeln rumschnibbelst und es sich mal richtig schön entzündet
und nicht wieder zugeht oder deine füße so schlimm sind das du diabetikerschuhe tragen mußt
(sehr sexy) mußt du dir zwangsläufig zeit nehmen bzw die hast du dann zwangsläufig
weil du nicht mehr arbeiten gehen kannst.
aaaaaaaber, das ist ganz alleine DEINE entscheidung und dafür habe ich vollstes verständniss.
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am 30.10.2021 21:51:21 | IP (Hash): 512393456
Ich hatte in einem meiner früheren Leben mal nen Ingenieur in der SHG mit Typ 1 und häufig äußerst miesen BZs. Er hat komplexe technische Systeme erfunden und entwickelt und seinen BZ immer lückenlos protokolliert: Spätestens ne Woche nach seiner neuen Einstellung in ner renommierten Diabetesklinik fing sein BZ das Ansteigen an, und spätestens nach 6 Wochen war er nüchtern wieder bei 200. Gab er auch noch zum besten! "Ich muss mal wieder in die Klinik. Professor X ist wirklich eine Koryphäe für die Einstellung.”
Klar hat(te?) der mehr auf dem Kasten als mancher Typ 1 Normalo, der sich ganz selbstverständlich seinen alltäglich BZ im Rahmen von HBA1c 7 und besser macht und dafür nix weiter braucht als ausreichend einigermaßen verlässliche Testmedien und Insulin, weil er sich den passenden Umgang damit selbst angeknobelt hat und den auch immer wieder anpasst, wenn sich aus welchen Gründen auch immer daran was ändert.
Unser Nomade erinnert mich an den, denn der Nomade hat sich selbst beigebracht, wie er mit nem einfachen Auto wie nem Golf durch ne "Pfütze” fährt, in der Normalo mit Allradstern locker stecken bleibt. Und die Arbeiten, für die er da beständig auf der Achse ist, werden auch ne gut trainierte aktive Zwischenohrmasse voraussetzen. Und der will uns erzählen, dass er ein bisschen systematische Arbeit in der Größenordnung von max 15 Minuten pro Tag mit seinem BZ aus Zeitgründen nicht gebacken kriegt?
Eigentlich wollte ich Rainer einfach nur zustimmen. Am einfachsten, der Typ kriegt jetzt ne Medi, mit der sein BZ ohne Nachdenken und Zutun vielleicht noch 2-3 Jahre oder sogar länger im erträglichen Rahmen bleibt. Aber danach kommt dann doch auch Insulin, eben ein paar Jahre und ein paar weniger graue Zellen weiter!
Wäre nicht viel vernünftiger, der würde einsetzen, was er jetzt noch hat, und die Mittel, die er jetzt schon kriegt, und seinen BZ die meisten von 24 Stunden möglichst völlig gesund steuern? Und mit dem gesunden BZ die einzige Möglichkeit nutzen, ne vom zu hohen BZ ausgehende Nervenschädigung zu stoppen und vielleicht noch den einen oder anderen Tick zurück zu drehen?
Klar könnte der auch mal das einfach nur Fleischessen probieren, aber erstens würd’s mir nicht schmecken (kein objektiver Grund, ich weiß) und zweitens könnte er dann immer noch schauen, wie viel von seinem normalen Insulin er mit nur Fleisch einsparen könnte, wenn er denn wollte ;)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 30.10.2021 22:40:28 | IP (Hash): 1107150118
Der richtige Facharzt für deine Fuß-Beschwerden ist erst Der Diabetologe, kann aber sein, dass dieser dich dann zum Neurologen weiterverweist.
Die Fuß-Beschwerden können mit deiner Blutzuckereinstellung zusammenhängen.
Was spritzt du denn für Insulin? Also welche Arten genau?
Du schreibst, du bist häufiger mal unterzuckert. Hast du denn ein Sensormesssystem, wie bspw. den FreeStyle Libre? Damit würdest du rechtzeitig gewarnt werden und könntest rechtzeitig etwas essen bevor du in eine Unterzuckerung kommst.
Ich hatte bspw. bei Lantus als Langzeitinsulin auch immer wieder Probleme, dass ich dort bei Bewegung unterzuckert bin, auch wenn kein Mahlzeiteninsulin aktiv war. Nach der Umstellung auf Toujeo trat dies damals dann nicht mehr auf.
Wenn du nach 5 Stunden unterzuckerst, kann es sein, dass dein Mahlzeiteninsulin (welches? und welche Menge?) so lange wirkt. Normalinsuline wirken länger als Analoginsuline (Novorapid, Humalog, Lispolog oder Fiasp). Aber auch Analoginsuline mit hoher Dosierung wirken länger als die angegebenen 3-4 Stunden. Die Zeitdauer verlängert sich je größer die Insulinmenge ist.
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am 30.10.2021 23:09:16 | IP (Hash): 701139008
Specki hat es schon leise angedeutet und ich sage dazu:
Nichts auf der Welt ist wertvoller als die eigenen Gesundheit.
Wenn der Nomade schreibt in seiner Nähe sind Leute verstorben die mit ihrer Diabetes recht schlampig umgegangen sind, dann trifft das auch auf ihn zu.
Scheiß auf die Kohle und kümmere dich mehr um dich.
Gehe in Frührente um dich um deine Krankheit zu kümmern. Suche dir eine Beschäftigung wie Gemüse züchten bei einem eigenen Garten, oder einen Schrebergarten.
Was jetzt mit deinen Füssen passieren sollte:
Vermeide es Strümpfe zu tragen die oben ein Gummibund besitzen.
Diese können die Haut so einschnüren das der Blutfluss behindert wird.
Meist entstehen dadurch auch Eindrücke an den Beinen die deutlich sichtbar sind und erst nach einiger Zeit verschwinden.
Hast du nachts kalte Füße, wie viele Männer mit Diabetes, verzichte darauf die Nacht über Strümpfe zu tragen. Die Haut kann nicht richtig atmen.
Zuerst sollte ein Dopplertest an den Füssen vorgenommen werden. Dort lässt sich schon feststellen wie der Blutfluss im allgemeinen ist.
Dann beim Arzt einen Test für die Stellen der Taubheit feststellen lassen.
Der Arzt hat so einen kleinen runden Sensor der an verschiedenen Stellen am Fuß angesetzt wird.
Der Patient muss dann sagen ob es dort kalt oder warm ist. So findet der Arzt heraus wie es mit der Taubheit des Fußes steht.
Ist das Problem mit der Durchblutung doch schlimmer als erwartet muss eine Überprüfung der Arterien
in dieser Röhre gemacht werden.
Finden sich dort verengte Arterien dann ist eine OP notwendig in der ein Bypass, Stint oder Ballon gesetzt wird.
Du solltest alles dafür tun deine Füße nicht zu verlieren.
Bearbeitet von User am 31.10.2021 08:59:16. Grund: Berichtigung1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 31.10.2021 11:43:23 | IP (Hash): 1515891051
Hallo Arbeitsnomade,
wenn ich Dich richtig verstanden habe, fährst Du LKW. Und das mit nicht richtig behandelten und versorgten Diabetes ...
Wenn Du nicht irgendwann einen schlimmen Unfall verursachen willst und Dir Dein Leben ist, hör endlich. Du hast jetzt schon so viele Infos und Tips bekommen, ich denke mehr geht nicht. Wenn Du jetzt nicht hörst, ist Dir nicht zu helfen.
Gruß,
Biggi -
am 31.10.2021 12:00:05 | IP (Hash): 1241591923
Wäre es möglich, daß Sie alle sich wieder einkriegen ?!
Nein, ich bin kein LKW- Fahrer. (Habe das vor Jahren mal gemacht). Was ich mache, habe ich geschrieben.
Fahren tue ich, ein Unfall wegen des diabetischen Fußes ist eher unwahrscheinlich-das tritt nicht plötrzlich auf, und ich habe auch keine Wunden.
Und- wie oft sdoll ich es schreiben: Ich bin n icht beratungsresistent. Warum wohl habe ich hier ein Thema eröffnet ?
Und- wie oft sdoll ich es schreiben: Ich habe einen Termin beim Diabetologen vor.
Allerdings kann ich das nicht gleich und sofort-ich muß eben eben noch arbeiten, da mögen wohl einige Rentner, "Harzis" und Bürosesselpupser wenig Verständnis für haben.
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am 31.10.2021 12:02:06 | IP (Hash): 1241591923
Um den Ton zu beruhigen:
Ich danke für die Hinweise, und gehe aus dem Forum raus.
Bitte keine weiteren Beiträge mehr hier, Danke.
Der Arbeitsnomade. -
am 31.10.2021 12:51:52 | IP (Hash): 767673734
Jetzt wollte ich gerade auch was dazu schreiben...ist wohl zu spät.
Sehr schade, aber ich verstehe, dass du gehst... -
am 31.10.2021 13:05:01 | IP (Hash): 468932784
biggi119 schrieb:
Wenn Du nicht irgendwann einen schlimmen Unfall verursachen willst und Dir Dein Leben ist, hör endlich. Du hast jetzt schon so viele Infos und Tips bekommen, ich denke mehr geht nicht. Wenn Du jetzt nicht hörst, ist Dir nicht zu helfen.
Gruß,
Biggi
hallo Biggi,
ich schreibe trotzdem mal weiter.
Meine Beschreibungen was mit den Füssen passieren sollte ist ja nicht verkehrt.
Was der gute Mann jetzt hier betreibt ist einfach Unvernunft und Geldgier.
Dafür habe ich jetzt absolut kein Verständnis mehr.
Er möchte seinen Kindern noch etwas vererben. Gut und schön.
Was aber wenn die Kinder selber vom Staat unterstützt werden?
Dann wird das Amt ganz genau ausrechnen wie lange die Kinder von dem Erbe leben müssen.
Und der Staat freut sich für längere Zeit monatlich 446,00 € einzusparen.
Ist das am Ende die Sache wert?
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am 31.10.2021 20:43:36 | IP (Hash): 1515891051
Hallo Helmuth,
Dein Beitrag war genau richtig. Du hast ihm deutlich die Folgen aufgezeigt. Arbeitsnomade hätte gerne seinen Diabetes seinen Wünschen angepasst, was wir wohl alle gerne machen würden.
Gruß,
Biggi -
am 01.11.2021 09:38:20 | IP (Hash): 474592755
Hallo Arbeitsnomade,
vlt. liest du ja trotzdem noch.
Deinen Fehler habe ich auch gemacht, solange ich noch berufstätig war.
Die erschwerdenden Umstände des Jobs, (Krankenschwester!!) vor meine Gesundheit gestellt.
Falsch, weiß ich heute.
Ich habe langjährigen Diabetes MODY.
Seit ich Zeit habe, weil in Rente und älter werde, merke ich wie lange ich meinen Körper, Stoffwechsel und auch die Seele ruiniert habe.
Pass gut auf dich auf und stell dich unbedingt an 1. Stelle.
By the way: Mein Diabetologe schafft es immer noch, meine angesprochene Muskelschwäche zu ignorieren. Nö, das ist nur ein Muskelkater.
Also übernehme ich seine Ignoranz nicht mehr und mache viel selbst für einen Muskelaufbau.
Ich habe keine Probleme mit den Füßen, der Resonanztest ist immer gut. Das ist halt alles, was den Herrn Doktor interssiert.
Aber die Muskelschwäche in den Beinen schritt voran.
Meine Denke war im Beruf auch, ich bewege mich viel, das passt schon und reicht.
Hat es nicht!!
Pass gut auf dich auf!!!
heaven
Und immer wenn du eine Antwort hast, stellt das Leben eine neue Frage.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 05.11.2021 11:39:50 | IP (Hash): 1873057284
Da ja noch Beiträge an mich gerichtet wurden, möchte ich noch antworten.
"Was der gute Mann jetzt hier betreibt ist einfach Unvernunft und Geldgier."
Was schreiben hier für Kasperköppe... ich bin weder unvernünftig, sonst würde ich nicht hier eine Anfrage gestellt haben, und Geldgier... bescheuerter geht's kaum. Ich bin weder Zuckerberg, Bezos, Gates, Soros oder sonst ein Geldsack ! Meist ist am Ende des Geldes noch viel Monat übrig- 1,5 Jahre nur Krankengeld wegen zweier OPs haben reingehauen.
Ich gehe arbeiten, um leben zu können.
Wer Arbeit kennt, weiß auch, daß man meist- froh ist, diese zu haben. Das Leben hängt davon ab- ist nun mal so.
Leute, die ein dickes Einkommen haben, scheinen hier eher weniger zu schreiben. Diejenigen, welche arbeiten könnten, aber nicht arbeiten, mögen den Ball ganz flach halten. Ich habe da auch wenig Verständnis !
Rentner können froh sein, wenn sie aus der Tretmühle raus sind, und das Geld reicht, Gerade bei heutigen Waren- und Energiepreisen.
Die Rente, die einst meine Eltern bekamen- bekommen wir nicht- soweit ist das Rentensystem heruntergefahren.
Zum Vergleich: Das von etlichen Spinnern geforderte "bedingungslose Grundeinkommen" oder "Bürgergeld" für jeden, 1500.- EU (von dieser Höhe war mal die Sprache) wäre schon mal 200 - 300 Euro mehr, als meine Rente (nach den Berechnungen, die mir die Rentenstelle zuschickt- und ich habe -bis auf wenige Monate, sowie die 1,5 Jahre wegen der OPs- immer gearbeitet !!!
Das liegt z. T. an Tarifen -für qualifizierte Arbeit- in den 90ern, die jeder Beschreibung spotten, aber gerade da war Arbeit haben und jeder Pfennig ein Wert, wenn man 5 Kinder hat.
Etliche Jahre Auslandsarbeit hätten mir noch einen Zusatz beschert- per EU- Gesetz gestrichen ! Da wurde ein Stichtag gesetzt- und dasmit ist das vom Tisch..
Dieses Traum- "Bürgergeld" wäre um die gleiche Größe mehr, als meine Kinder -mit normaler 40- Stunden- Arbeit !!!- hier verdienen !
Wäre natürlich schön, sich so ein festes Einkommen zu wünschen, ohne auch nur einen Fuß vor die Tür setzen zu müssen, Zeit für Freizeit, und auch Arztbesuche---- aber die Idee ist vollkommen idiotisch, sowas fordern Arbeitsscheue. (nicht falsch verstehen: ich meine keine Kranken !!!)
Ich werde also noch eine Weile malochen. Nicht, weil ich arbeitsgeil oder geldgierig bin.
Ich werde auch am mich selbst denken.
Wenn etwas schief läuft, betrifft es sowieso nur mich- die Kinder sind groß, und haben selbst Kinder.
Wie geschrieben, ich danke denen, die relevate Infos beigetragen haben.
Ich habe für heute vorarbeiten können, und war bei meiner Doc, und die ist auch Diabetologin- und falls das jemand wundert: Da ich nicht ständiger Arztpraxen- Dauergast bin, wußte ich das nicht.
Die beschriebenen Symptome sind eine Nervenschädigung, die wohl bleiben wird- das Fortschreiten verhindern, ist geboten.
Tests, Blutabnahme dann, die Werte der letzten Zeit sind gut, bis auf die beschriebenen, gelegentlichen Ausreißer nach unten und oben.
Ich habe einen neuen Mediplan bekommen, es kommt eine Pille dazu, die die BZ- Verläufe "glätten" soll ("Forxiga").
Und- ich kriege ein Ding, was am Arm plaziert wird, und Werte direkt und schnell mißt, nennt sich "FreeStyle Libre". Kann wohl mit irgendwas ausgelesen werden. Ich habe aber nur einen Infozettel, die Firme meldet sich bei mir (?).
Bearbeitet von User am 05.11.2021 11:41:06. Grund: .2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 05.11.2021 12:01:59 | IP (Hash): 1854291739
Super, dass Du zurück bist! Und dass Die Untersuchung brauchbare Werte bescheinigt hat. Mit Forxiga wird mehr von der zuvielen Glukose ausgepinkelt. Mit dem Libre siehst Du am Lesegerät, wenn Du's dran hältst, den aktuellen BZ und den Verlauf bis dahin. Statt Lesegerät geht auch Handy mit der zugehörigen App. Weiter gutes Gelingen!
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 05.11.2021 12:01:59 | IP (Hash): 1854291739
Super, dass Du zurück bist! Und dass Die Untersuchung brauchbare Werte bescheinigt hat. Mit Forxiga wird mehr von der zuvielen Glukose ausgepinkelt. Mit dem Libre siehst Du am Lesegerät, wenn Du's dran hältst, den aktuellen BZ und den Verlauf bis dahin. Statt Lesegerät geht auch Handy mit der zugehörigen App. Weiter gutes Gelingen!
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 05.11.2021 12:22:36 | IP (Hash): 1873057284
Danke für die Zuschrift !
:-)
Was mir noch nicht klar ist, warum das Forxziga frühs... die Ausreißer sind ja stets am Morgen, vor dem Essen, da. Klar- "richtiges" Essen gibt's abends. Am Tage schiebt man sich ein paar Scheiben Brot mit irgendwas rein. Ich arbeite eben nicht im Büro. Und gerade abends verschätze ich mich da oft.
Allerdings auch manchmal "nach unten".
Müßte das Zeug nicht um die Abendzeit mit derWirkung ansetzen ?
Bearbeitet von User am 05.11.2021 12:28:13. Grund: . -
am 05.11.2021 12:59:17 | IP (Hash): 1854291739
Das Zeugs senkt die Nierenschwelle. Dazu ein kleiner technischer Ausflug: Die Nieren filtern beim erwachsenen Menschen um 180 Liter Blutplasma (ohne Farbe und sonstige "festen" Bestandteile) pro 24 Stunden als Primärharn raus und daraus dann alles, was weiter gebraucht wird, wieder zurück. Der Rest geht mit so um 1-2 Litern Wasser pro Tag in die Blase.
Glukose gehört natürlich zu den Bestandteilen, die gebraucht werden und in den Kreislauf zurückgefiltert werden. Allerdings nur bis so um 160-180 mg/dl. Was darüber ist, geht nicht mehr zurück, sondern raus. Das ist die Nierenschwelle. Und das Zeugs senkt die nun auf um 140, womit dann eben mehr Glukose nicht mehr zurück geht, sondern raus.
Aber Glukose geht nirgendwo alleine hin, sondern 1 Teil Glukose immer nur zusammen mit wenigsten 5 Teilen Wasser mit dem Ergebnis, dass zur Hauptwirkzeit (wenn's denn sowas gibt) der Pille der Entwässerungsgang bei entsprechend hohem BZ häufiger erforderlich werden kann - und besonders lästig bei der Nacht.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Bearbeitet von User am 05.11.2021 13:00:16. Grund: . -
am 05.11.2021 17:20:27 | IP (Hash): 1638405967
Arbeitsnomade schrieb:
Und- ich kriege ein Ding, was am Arm plaziert wird, und Werte direkt und schnell mißt, nennt sich "FreeStyle Libre". Kann wohl mit irgendwas ausgelesen werden. Ich habe aber nur einen Infozettel, die Firme meldet sich bei mir (?).
Super, dass du jetzt einen FreeStyle Libre bekommst. Vermutlich den FreeStyle Libre 2, oder schon den Freestyle Libre3 (der geht nur in Verbindung mit einer Iphone App)?
Der Freestyle Libre 2 zeigt nicht nur den kompletten Blutzuckerverlauf der letzten Stunden an, sondern warnt dich auch bei zu hohen oder tiefen Werten. Das wäre sicher hilfreich. Auslesen kann man es entweder mit einem Lesegerät oder per Handyapp (sowohl Iphone als auch Android) um den aktuellen Wert sehen zu können muss man den Sensor scannen.
Der Libre 3 zeigt automatisch die Werte an, ohne dass man scannen kann und ist kleiner. Kein Lesegerät, sondern nur Handyapp, momentan auch nur fürs Iphone. Sonst ändert sich nichts groß gegenüber dem Libre 2.
Normaler Ablauf bei Abbott (dem Hersteller und Versender von Freestyle Libre): Die Praxis schickt das Rezept an diese, Abbott braucht natürlich auch deine Daten, das kannst du online machen. Abbott schickt das Rezept dann an die Krankenkasse, Krankenkasse genehmigt die Sensoren und du bekommst dann die Sensoren geschickt meist als Quartalslieferung mit 6-7 Stück.
Falls du mal Zeit hast, hier ist die Seite, da kannst du dich schon ein wenig darüber informieren:
https://www.freestylelibre.de/
Für den ersten Sensor zu setzen und für die Einstellung von Lesegerät oder Handyapp solltest du nochmal zu deiner Ärztin gehen. Dass du dir da schonmal die Zeit einplanst. -
am 05.11.2021 19:21:05 | IP (Hash): 1169570213
July95 schrieb:
Für den ersten Sensor zu setzen und für die Einstellung von Lesegerät oder Handyapp solltest du nochmal zu deiner Ärztin gehen. Dass du dir da schonmal die Zeit einplanst.
Hallo July,
warum denn das? Die Anleitung zu Setzen des Sensors liegt bei und ist gut zu verstehen. Die Einstellung der App bietet auch keine gro0en Probleme.
Arbeitsnomade hat genügend Probleme, dringend notwendige Arzttermine in seine Zeitplan einzuordnen. Deshalb musst du ihm nicht noch einreden, dass er dazu unbedingt seine Ärztin braucht. Zumal auch fraglich ist, ob seine Ärztin sich überhaupt die Zeit dazu nehmen würde. Wenn Sie das für notwendig halten würde, dann hätte sie ihm das bestimmt gesagt und dafür eine Termin gemacht.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 06.11.2021 15:23:17 | IP (Hash): 882874098
Danke für weitere Zuschriften.
Meine Doktorsche hat keinen speziellen Termin betr. des FreeStyle Libre vorgeschlagen, aber ich muß sowieso nochmal vorbei- schon mal nächste Woche wegen Corona- Impfung- die erste- immer wenn ich gekonnt hätte, gab's die Suppe nicht, wir leben auf dem Lande. Aber bis dahin werde ich das nicht haben. Glücklicherweise habe ich momentan die Möglichkeit, vorzuarbeiten, daß ich Freitags einen Arzttermin wahrnehmen kann. Das geht aber eben nicht immer.
Forxziga wird also mehr Wasser bewirken, das ich dann stangenweise wegstellen muß, wenn ich es abends nehme, dann nachts.
Das stört mich wenig- das habe ich sowieso schon lange.
Ich kriege sicher ein Lesegerät zum FreeStyle Libre- ich bin nämlich Smartphone- Hasser.
Ich habe ein ganz winziges Klapphandy, das Ding kann nurTelefon. Es heißt ja auch... Mobiltelefon.
;-)
(ja, SMS kann es auch, nutze ich aber nicht).
Kann mir jemand Hinweise zur Dosierung geben, wenn ich Forxiga und das Freestyle Libre verwende ? Hinweise- ich meine also Erfahrungswerte, daß ich einen Anhalt für die Dosierung habe.
Momentan habe ich:
- Frühs Novorapid- Spritze, Dosis nach Bedarf, + 1000 mg Janumet (= Metformin) + Forxiga 10 mg.
Forxiga soll aber auch abends möglich sein, habe in der Apotheke gefragt, und die hatten eine Produktbeschreibung.
- Mittags Novorapid nach Bedarf,
- Abends Novorapid nach Bedarf,, + 18- 24 Einh. Lantus- Spritze (neu festgelegt) + 1000mg Janumet
Novorapid bisher etwa angezeigter Wert des Meßgeräts + 10, also bei Wert 8 = 18 Einheiten.
Bearbeitet von User am 06.11.2021 15:28:10. Grund: . -
am 06.11.2021 17:34:28 | IP (Hash): 799802575
Hallo Nomade,
selbstverständlich bekommst du das Libre2 mit Lesegerät. Das ist aber auch nit einer guten Anleitung ausgestattet, so dass man es problemlos alleine starten kann. Wenn du sowieso in die Arztpraxis musst, dann kannst du natürlich auch versuchen, dort Hilfe zu bekommen.
Forxiga wirkt 24 Stunden, so dass die Einnahme am Abend kaum eine Unterschied machen dürfte. Du kannst es aber ausprobieren. Im Beipackzettel steht, dass man es zu einem beliebigen Zeitpunkt einnehmen kann, nur immer zur gleichen Zeit. Da Forxiga sowieso nur dann wirkt, wenn der BZ zu hoch ist, was ja in der Nacht bei guter BZ-Führung kaum der Fall ist, brauchst du nachts nicht viel zu befürchten.
Alles Gute, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 06.11.2021 17:38:28. Grund: BBCodes -
am 06.11.2021 19:07:45 | IP (Hash): 882874098
"Da Forxiga sowieso nur dann wirkt, wenn der BZ zu hoch ist, was ja in der Nacht bei guter BZ-Führung kaum der Fall ist, brauchst du nachts nicht viel zu befürchten. "
Da habe ich meist die "Ausreißer", weil ich mich verschätze. Am nächsten Morgen ist der Wert dann noch hoch, ich spritze entsprechend, und dann knallt der Wert blitzschnell runter, und mir wird mies.,
Ja, kann man ändern, muß man ändern... nur ist die Realität eben nicht, daß ich nicht nur sitze und Schach spiele. Bei der Arbeit wird dann doch mehr Zucker verbraten, aber man mißt ja nicht die ganze Zeit die Arbeitsintensität. Mal verbrät man mehr, mal weniger.
Besser ist da wahrscheinlich die ständige Überwachung iun kürzeren Abständen, und eine geringere Dosis Insulin nach Bedarf, dafür dann mehrfach, oder ?
Bearbeitet von User am 06.11.2021 19:30:59. Grund: . -
am 06.11.2021 22:13:04 | IP (Hash): 1379967063
Dann wird es sicher das Libre 2. Libre 2 kommt automatisch mit Lesegerät. Erst beim Libre 3 wurde das Lesegerät warum auch immer abgeschafft...
Ich würde auf jeden Fall von der Ärztin bzw. Diabetesberaterin mir eine kurze Einweisung geben lassen. Hilfreiche Themen wären vermutlich:
- Wo genau setzt man den Sensor am besten hin
- welche Desinfektionstücher sind gut
- wie kompensiert man den verzögerten Anzeigemechanismus/Interpretation der Trendpfeile
- was sind sinnvolle Alarmgrenzen für dich persönlich
- wann solltest du dennoch blutig gegenmessen
Vielleicht hat deine Praxis auch einen Probesensor da, den du erstmal zwei Wochhen tragen kannst. Bis deine Lieferung kommt, wird es noch einige Tage dauern.
Zwecks deiner hohen Werte morgens und der dann starke Abfall wäre es vermutlich sinnvoller an Arbeitstagen weniger Insulin zu spritzen. Also statt deiner normalen Dosis, diese etwas verringern. Und dann schauen, ob es so dann besser passt,wenn nicht weiter anpassen.
Du spritzt momentan nach einem festen Spritzplan und orientierst dich nur an den gemessenen Blutzuckerwerten, so wie das klingt. Da ist es wichtig, dass du immer die ungefähr gleiche Menge Kohlenhydrate pro Tageszeit/Mahlzeit isst. Also nicht bspw. beim Frühstück mal 1 Scheibe Brot, dann 3 Scheiben. Sonst bewirkt das noch mehr Chaos. -
am 06.11.2021 22:32:33 | IP (Hash): 882874098
"Du spritzt momentan nach einem festen Spritzplan und orientierst dich nur an den gemessenen Blutzuckerwerten, so wie das klingt. Da ist es wichtig, dass du immer die ungefähr gleiche Menge Kohlenhydrate pro Tageszeit/Mahlzeit isst. Also nicht bspw. beim Frühstück mal 1 Scheibe Brot, dann 3 Scheiben. Sonst bewirkt das noch mehr Chaos. "
Na ja, nicht so ganz fest, wie erwähnt: BZ- Wertt + 10 = Insulin- Einheiten. Klappt sehr gut, wenn ich nicht malochen muß, und auch nicht sündige.
Aber dafür kann ich nicht garantieren.
:-| -
am 06.11.2021 22:38:00 | IP (Hash): 1379967063
Arbeitsnomade schrieb:
"Du spritzt momentan nach einem festen Spritzplan und orientierst dich nur an den gemessenen Blutzuckerwerten, so wie das klingt. Da ist es wichtig, dass du immer die ungefähr gleiche Menge Kohlenhydrate pro Tageszeit/Mahlzeit isst. Also nicht bspw. beim Frühstück mal 1 Scheibe Brot, dann 3 Scheiben. Sonst bewirkt das noch mehr Chaos. "
Na ja, nicht so ganz fest, wie erwähnt: BZ- Wertt + 10 = Insulin- Einheiten. Klappt sehr gut, wenn ich nicht malochen muß, und auch nicht sündige.
Aber dafür kann ich nicht garantieren.
:-|
Eben das ist ein fester Spritzplan. Du variierst nicht nach dem, was du isst.
Kein fester Spritzplan wäre ICT und das hieße: gegessene Kohlenhydrate * BE-Faktor + gegebenenfalls Blutzuckerkorrektur
Wenn es sonst klappt, bspw. am Wochenende, aber an Arbeitstagen nicht, dann kannst du ja deine Insulinmenge an Arbeitstagen ein wenig Reduzieren. Viele Diabetiker brauchen an Arbeitstagen weniger Insulin, als am Wochenende.