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Prädiabetes - was tun?

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    am 08.11.2021 17:35:36 | IP (Hash): 1235121670
    Solltest du einen OGTT durchführen lassen, musst du unbedingt darauf achten, mindestens 3 Tage vorher dich kohlenhydratreicher (min. 150gr Kohlenhydrate am Tag) zu ernähren, keine Hungerperioden, etc. Sonst ist der Test nicht aussagekräftig.
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    am 08.11.2021 17:59:02 | IP (Hash): 1438927617
    Wie ich das verstehe, geht es nicht um irgendeine Diagnose, sondern um die ärztlich festgestellten Werte im Eingangsbeitrag, die als zu hoch empfunden werden, und darum, wie frau die senken kann, oder?

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 08.11.2021 18:38:20 | IP (Hash): 702683048
    Nene Tobi, eine Mangelernährung lässt sich nicht an der zugeführten Energiemenge festmachen. Wenn der Körper eine zeitlang nicht die benötigten Nährstoffe bekommt, dann hat er - unabhängig von der kcal-Zufuhr - einen Mangel zu befürchten (Eiweißmangel, Vitamin-Mangel, o.ä.). Ist aber in unseren gut genährten Breitengraden eher die Ausnahme der Regel. Nur anhand der geringeren Kalorienmenge lässt sich darüber sowieso nicht urteilen. Umgekehrt gibt es so einige Adipöse, die trotz der vielen Kalorien die sie sich durch ihre einseitige, nährstoffarme Enährung einverleiben nicht die benötigten Nährstoffe bekommen.

    Und das Ziel Sport + Muskelaufbau + Fettabnahme lässt sich auch mit 1.000 kcal am Tag erreichen, zumal wir nicht wissen, welchen Grund-/Leistungsumsatz die liebe Anna hat.
    Bearbeitet von User am 08.11.2021 18:48:31. Grund: .
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    am 08.11.2021 18:41:32 | IP (Hash): 870987132
    Hut ab july
    Du Ghast dich mittlerweile zur kompetentesten schreiberin entwickelt. Auch hier wieder tolle Ratschläge von einer selbst betroffenen diabetikerin, naja wer schreibt hier schon als nichtdiabetiker oder gibt als dieser Ratschläge.
    Letztendlich wird nur der ogtt als goldstandart eine Diagnose geben bei einem zu hohen hba1c

    July95 schrieb:
    -anna- schrieb:
    OGTT verschreibt mir meine Ärztin leider nicht, weil sie ja der Meinung ist, bei mir sei alles in Ordnung.
    Ich frage morgen im Labor ob ich das auch privat machen kann, wird ja kein Vermögen kosten, befürchte nur ich brauche dann ja trotzdem eine Überweisung.

    Läuft dann wieder auf ein eigenes Messgerät hinaus, damit müsste ich das ja auch testen können?
    Oder braucht es dafür venöses Blut?



    Also prinzipiell ist immer eine Blutuntersuchung, also auch der OGTT, als IGEL-Leistung möglich. Dafür brauchst du dann auch keine Überweisung. Machst du das direkt im Labor, werden halt neben den Kosten für den reinen Blutwert, auch Kosten für Blutabnahme, Beratung, etc. berechnet. Wird sowieso eine Blutabnahme beim Arzt gemacht und du willst einen Wert als IGEL-Leistung dazu, dann musste ich bisher nur die Kosten direkt für den reinen Blutwert zahlen, keine Blutabnahme, Beratung, etc.

    Für den OGTT wird venöses Blut benötigt und das zwei oder dreimal. Die Handmessgeräte weisen eine Toleranz bei Werten über 100mg/dl von +-15% auf. Der OGTT gilt als unauffällig, wenn du nach 2 Stunden unter 140mg/dl bist. Bei 140-199mg/dl wäre dies ein Prädiabetes, ab 200mg/dl ein Diabetes.

    Würdest du das ganze jetzt mit Handmessgerät messen und es käme ein Wert von bspw. 150mg/dl raus hieße das zwar erstmal Prädiabetes, könnte gemäß der Toleranz aber bei einer Messung beim Laborgerät 127mg/dl rauskommen und das hieße gesund. Deshalb eignen sich nur Laborgeräte für eine klare Diagnose.

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    am 08.11.2021 20:08:33 | IP (Hash): 633108556
    Mitglied schrieb:
    Nene Tobi, eine Mangelernährung lässt sich nicht an der zugeführten Energiemenge festmachen. Wenn der Körper eine zeitlang nicht die benötigten Nährstoffe bekommt, dann hat er - unabhängig von der kcal-Zufuhr - einen Mangel zu befürchten (Eiweißmangel, Vitamin-Mangel, o.ä.). Ist aber in unseren gut genährten Breitengraden eher die Ausnahme der Regel. Nur anhand der geringeren Kalorienmenge lässt sich darüber sowieso nicht urteilen. Umgekehrt gibt es so einige Adipöse, die trotz der vielen Kalorien die sie sich durch ihre einseitige, nährstoffarme Enährung einverleiben nicht die benötigten Nährstoffe bekommen.

    Und das Ziel Sport + Muskelaufbau + Fettabnahme lässt sich auch mit 1.000 kcal am Tag erreichen, zumal wir nicht wissen, welchen Grund-/Leistungsumsatz die liebe Anna hat.



    Natürlich gibt es einen Unterschied zwischen Nährstoffen und Energie, und ja natürlich kann man viel zu viel Energie zu sich nehmen und trotzdem einen Mangel an Nährstoffen haben.

    Bei 1000kcl kann die Nahrung aber so viel Nährstoffe haben wie sie will, damit wird man an Körpergewicht verlieren. Durchaus möglich das man während dieser Phase auch noch einige Fettreserven in Muskelmasse umbauen kann.

    Aber höchstens Kurzfristig , Mittel und Langfristig wird da die Energie fehlen. Und wenn man das zu lange macht werden die mühsam antrainierten Muskeln auch wieder als Energiereserve benutzt.

    Eine Zeit lang kann man das schon machen aber das ist keine Langfristige Strategie um deinen BZ niedrig zu halten. Da braucht man eine Methode um seinen Alltäglichen Energiebedarf von mindestens 1600kcl zu decken. Je nach Arbeit und regelmäßigem Sport können das auch deutlich über 2000kcl sein.
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    am 08.11.2021 20:38:02 | IP (Hash): 1438927617
    Turbotobi schrieb:
    ... aber das ist keine Langfristige Strategie um deinen BZ niedrig zu halten.


    Aber wie notwendig könnte das sein? Bislang stehen da ja nur ein zwar auffällig hoher ärztlich gefundener Nüchternwert, aber noch deutlich unter jedem Diagnose-Grenzwert, und der HBA1c mit 5,7 an der Obergrenze von definiert gesund.
    Der Nüchternwert entspricht recht nah dem mittleren Glukosewert für den HBA1c. Also wird es im alltäglichen Verlauf höhere Berge und tiefere Täler geben. Aber ob diese Schwankungen größer als völlig gesund 30-50 mg/dl sind, weiß bis jetzt niemand, wo noch nicht selbst gemessen wird.

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    am 08.11.2021 20:51:09 | IP (Hash): 1042835317
    Hallo Anna,

    ich denke, dass du den oGTT auch zu Hause mit einem Handmessgerät machen. Natürlich sind die Werte dann nicht zur Diagnose geeignet, aber du willst ja keine Diagnose, sondern du willst wissen wo du mit deinem BZ ungefähr stehst. An dem 1-Stunden-Wert siehst du, wie deine BZ-Automatik noch mit so einer provokativen Belastung umgehen kann und am 2-Stunden-Wert, wie gut deine Betazellen noch in der Lage sind, hohen BZ (falls der 1-Stunden-Wert hoch war) zu normalisieren.

    Wie July schon geschrieben hat, misst du, selbst wenn es dir schwer fällt, 3 Tage vorher mindestens 150g KH pro Tag essen. Sonst wird dein BZ überreagieren und du bekommst falsch hohe Werte. Für die Trinklösung musst du 75g Traubenzucker nehmen, Haushaltszucker wäre nicht richtig. In den 2 Stunden solltest du dich nicht stark bewegen.

    Sieh dir erst mal diese Werte an, ehe du dir riesige Sorgen machst.

    Alles Gute, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 08.11.2021 20:51:56. Grund: BBCodes
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    am 08.11.2021 21:01:36 | IP (Hash): 1438927617
    Rainer schrieb:
    ich denke, dass du den oGTT auch zu Hause mit einem Handmessgerät machen


    Aber warum sollte sie so einen Test machen? ERGÄNZUNG Was würde der helfen? sie will doch nur weniger Nüchtern-BZ? Und auch das nur, weil sie glaubt, dass mit ihren Muskel- und weiteren Zellen infolge IR ir-gendwas nicht in Ordnung ist.

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
    Bearbeitet von User am 08.11.2021 21:47:41. Grund: Ergänzung
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    am 09.11.2021 08:23:59 | IP (Hash): 1620400239
    Guten Morgen!
    Danke für eure vielen Antworten, ich werde zu einem späteren Zeitpunkt noch darauf eingehen.

    Weil die Frage aufgetaucht ist warum ich mich damit so beschäftige, ganz einfach, die Tendenz ist steigender Blutzucker und dagegen möchte ich etwas machen, wenn ich kann.

    Zur besseren Verdeutlichung (musste wegen etwas anderem öfter ein Blutbild machen).

    16.03.2020 BZ 106
    20.11.2020 BZ 109 Hba1c 5,5
    18.02.2021 BZ 118 Hba1c 5,6
    09.09.2021 BZ 117 Hba1c 5,7

    Ich habe dann begonnen viel zu lesen und mich zu informieren und dann auch meine Ernährung umgestellt. Gehe jetzt Blutbild machen und hoffe die Tendenz bewegt sich wieder nach unten.
    Und dann entscheide ich ob ich mir ein Messgerät besorge.

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    am 09.11.2021 10:25:33 | IP (Hash): 1620400239
    July95 schrieb:
    Solltest du einen OGTT durchführen lassen, musst du unbedingt darauf achten, mindestens 3 Tage vorher dich kohlenhydratreicher (min. 150gr Kohlenhydrate am Tag) zu ernähren, keine Hungerperioden, etc. Sonst ist der Test nicht aussagekräftig.



    Hallo July95,
    danke für deine Erklärungen. Dann muss dieser Test warten, ich möchte derzeit nicht 3 Tage 150 gr KHs essen. Mein Körper kommt scheinbar gut damit klar wenn ich unter 50 gr KHs bleibe, ich fühle mich frisch und munter und leistungsfähig.

    @ All
    Weil hier öfter die Frage nach Nährstoffen, Mangelernährung usw. aufgetaucht ist.
    Da ich vor Jahren zur Vegetariern wurde und jetzt mehr und mehr nur mehr vegan lebe, setze ich mich schon stark mit Ernährung auseinander.
    Esse sehr viel Gemüse und früher auch Obst (das lasse ich jetzt zum größten Teil weg, bis auf ab und zu Beeren), gesunde Fette, Nüsse, viele Hülsenfrüchte und ich mache schon längere intermittierendes Fasten. Mein Essensfenster ist meistens von 15:00 bis max. 21:00, manchmal sogar kürzer.

    Da ich nicht abnehmen muss, gab es bei mir auch immer Trockenfrüchte oder Bananen oder auch mal Kartoffel, Vollkornbrot und Nudeln.
    Und ich glaube jetzt dieses Nahrungsmittel sind zwar nicht schädlich, aber es waren wohl zu viele KHs.

    Zuckerhaltiges Obst ersetze ich jetzt durch Nüsse, oder jetzt in dieser Testphase auch mal durch ein Stück Käse. Auch wenn ich mich einige Wochen mal mit ~ 1.200 Kcal ernähre nehme ich kaum ab, der Körper gibt nicht gerne etwas her. Um 1, 2 Kilo zu verlieren muss ich schon wirklich eisern sein und viel Bewegung machen.

    Meine Waage meint ich hätte 32% Körperfett, nur so ganz genau sind die nicht.
    Damit wäre ich aber ein TOFI, also außen schlank und innen fett.
    Meine Ärztin meinte letztens so schlanke Menschen wie ich könnten keinen Typ2 haben, ich denke da irrt sie aber gewaltig. Das kann auch schlanke Menschen treffen.

    Auf jeden Fall wurde mir klar, dass ich mir da selbst helfen muss und dafür muss ich viel lernen.
    Und ich habe wirklich viel gelesen und mir einiges aus YouTube angeeignet.
    Und jetzt bin ich hier bei euch, bei den Profis.
    Danke für euren Input zu dem Thema, fühlt sich gut an hier verstanden zu werden.

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