Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
Prädiabetes - was tun?
-
am 09.11.2021 10:37:46 | IP (Hash): 1620400239
Mitglied schrieb:
Und das Ziel Sport + Muskelaufbau + Fettabnahme lässt sich auch mit 1.000 kcal am Tag erreichen, zumal wir nicht wissen, welchen Grund-/Leistungsumsatz die liebe Anna hat.
Also, die Anna hat keinen tollen Grundumsatz.
Ich ernähre mich schon viele Jahre sehr diszipliniert, sonst würde ich zunehmen (bin in der Menopause, das macht es nicht einfacher).
Ich habe mehrfach gelesen, dass der Körper keine Kohlenhydrate braucht, weil er die selbst erzeugen kann. Da ich viel Gemüse esse, sind immer auch KHs dabei.
Auf Eiweiß achte ich sehr genau, da muss ich mir schon jeden Tag überlegen was ich esse um auf 1 gr pro kg zu kommen (wenn ich Sport mache).
Bei den Fetten achte ich schon auf gesund und ergänze noch mit Algenöl (veganes Omega3).
Bin zwar im Fitnesscenter, mache dort aber nur Cardio als Ausgleich.
Das möchte ich jetzt ändern, Trainerstunde und dann mit Krafttraining anfangen, macht mir zwar keine Freude, aber gut wäre es schon.
Mein Ziel für 2022, NBZ unter 100 und Hba1c unter 5,3 und mehr Muskeln bei gleichbleibendem Gewicht.
Lauf vielen Infos im Netz müsste das durchaus möglich sein und die Möglichkeiten die man hat sind ja alle nicht ungesund. -
am 09.11.2021 13:28:38 | IP (Hash): 870987132
Einen HBA1c unter 5,3 kannst du such bei normaler Ernährungund Diabetes haben
-anna- schrieb:
Mitglied schrieb:
Und das Ziel Sport + Muskelaufbau + Fettabnahme lässt sich auch mit 1.000 kcal am Tag erreichen, zumal wir nicht wissen, welchen Grund-/Leistungsumsatz die liebe Anna hat.
Also, die Anna hat keinen tollen Grundumsatz.
Ich ernähre mich schon viele Jahre sehr diszipliniert, sonst würde ich zunehmen (bin in der Menopause, das macht es nicht einfacher).
Ich habe mehrfach gelesen, dass der Körper keine Kohlenhydrate braucht, weil er die selbst erzeugen kann. Da ich viel Gemüse esse, sind immer auch KHs dabei.
Auf Eiweiß achte ich sehr genau, da muss ich mir schon jeden Tag überlegen was ich esse um auf 1 gr pro kg zu kommen (wenn ich Sport mache).
Bei den Fetten achte ich schon auf gesund und ergänze noch mit Algenöl (veganes Omega3).
Bin zwar im Fitnesscenter, mache dort aber nur Cardio als Ausgleich.
Das möchte ich jetzt ändern, Trainerstunde und dann mit Krafttraining anfangen, macht mir zwar keine Freude, aber gut wäre es schon.
Mein Ziel für 2022, NBZ unter 100 und Hba1c unter 5,3 und mehr Muskeln bei gleichbleibendem Gewicht.
Lauf vielen Infos im Netz müsste das durchaus möglich sein und die Möglichkeiten die man hat sind ja alle nicht ungesund.
-
am 09.11.2021 16:58:22 | IP (Hash): 1665161748
DanielaW schrieb:
Einen HBA1c unter 5,3 kannst du such bei normaler Ernährungund Diabetes haben
Und was, sollte sie anders tun, als sie schon macht und sich vorgenommen hat, wenn sie tatsächlich einen Diabetes hätte?
----------------------------------------------
Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 10.11.2021 08:17:01 | IP (Hash): 72970431
DanielaW schrieb:
Hut ab july
Du Ghast dich mittlerweile zur kompetentesten schreiberin entwickelt. Auch hier wieder tolle Ratschläge von einer selbst betroffenen diabetikerin, naja wer schreibt hier schon als nichtdiabetiker oder gibt als dieser Ratschläge.
Letztendlich wird nur der ogtt als goldstandart eine Diagnose geben bei einem zu hohen hba1c
Bei einem "zu hohen HbA1c", also einem A1c von 6,5 % und mehr und z.B. NBZ von 165 mg/dl wird wohl kein Arzt mehr der angeblichen Notwendigkeit der Durchführung eines OGTT zur Absicherung der Diagnose andenken.
Noch einmal in aller Deutlichkeit: Die Diagnose-Grenzwerte für Diabetes sind willkürlich gesetzt. Unter Berücksichtigung dieser Tatsache zu behaupten, die Stoffwechselstörung ließe sich eindeutig, also ganz exakt(er) auf diese und jene Werte gemessen annageln, ist sinnfrei und irreführend.
Damit ist auch klar, dass es so etwas wie einen "Goldstandard" - wie Du hier schon seit gut 10 Jahren behauptest - nicht gibt.
Bearbeitet von User am 10.11.2021 08:34:42. Grund: . -
am 10.11.2021 08:33:20 | IP (Hash): 72970431
DanielaW schrieb:
Einen HBA1c unter 5,3 kannst du such bei normaler Ernährungund Diabetes haben
Da die Diagnose-Grenzwerte offenbar noch nicht überschritten worden sind, erübrigt sich die Frage nach einer Therapie. Im Sinne einer Prävention unternimmt die liebe Anna ja jetzt schon alles, damit ihr BZ künftig keine Grenzwerte für Diabetes überschreitet. Mir scheint so, als liefe Dein Beitrag wieder darauf hinaus, dass sich die Diagnose Diabetes durch einen A1c im Normbereich bei gesunder Ernährung nicht "anzeigen" ließe, also wenn da nicht kohlenhydratreich, süß und "ungesund" gegessen wird, der manifeste DM2 durch den A1c nicht aufgedeckt werden würde. Das ist hier aber nicht das Thema, daher erspare uns bitte derartige Streitereien, denn davon war hier schon genug zu lesen.
Achja: Wie sähe für Dich eine "normale" Ernährung aus?
-
am 10.11.2021 09:34:26 | IP (Hash): 1620400239
Hallo und schönen guten Morgen in die Runde!
Genau das was ihr hier wohl diskutiert (ich blicke ehrlich gesagt nicht ganz durch was mir manche mit ihren Wortmeldungen sagen wollen) treibt mich ja um, für die Ärzte gelte ich als "(Blutzucker)gesund", für mich persönlich sind meine Werte aber doch beängstigend, weil ich die letzten Monate viel darüber gelesen habe und ich immer mehr der Meinung bin, dass meine Werte zu hoch sind.
Es geht mir nicht um medikamentöse Behandlung, im Gegenteil, genau das möchte ich ja vermeiden.
Befürchte aber wenn ich nichts mache wird mir genau das irgendwann drohen.
Bei der gestrigen Blutuntersuchung hatte ich 109 (vor vier Wochen noch 117) Nüchternblutzucker.
Und das obwohl ich kalorienreduziert ketogen gegessen habe und das auch noch intermittierend fastend.
Irgendwas passt da nicht.
Hba1c wurde gestern nicht gemessen, stand wohl nicht auf der Überweisung.
Im Jänner möchte ich neben BZ und Hba1c auch Insulin testen lassen.
Und dann auch dieses OGTT.
Ich habe noch eine private praktische Ärztin, denke die wird mir dafür auch eine Überweisung schreiben, sie war es auch die mich bei einem Wert von knapp über 100 schon darauf aufmerksam gemacht hat dass der BZ etwas hoch ist.
Weil hier die Fragen im Raum standen.
Waist to Heigh Ratio: 0,47
BMI schwankend zwischen 21 und 22
Fatty Liver Index: 6 (also Fettleber sehr unwahrscheinlich)
Vitamin D3 ~70
Um feststellen zu können wie mein Körper auf Nahrung reagiert werde ich mir jetzt so einen FreeStyle Libre besorgen.
Habt ihr Erfahrungen, kann man damit auch baden?
Bin vor allem gespannt was da nachts passiert und ob der Nüchternblutzucker die ganze Nacht so hoch ist.
Werde sehr oft zwischen 3 und 4 Uhr munter und schwitze auch öfter mal nachts. Tat das aber immer als Symptome der Menopause ab. Kann das vielleicht auch am Zucker liegen?
Mir ist bewusst, dass ich da von Seiten der Ärzte keine Unterstützung bekommen werde.
Da muss man sich selbst informieren und dann schauen wie man das alles am besten umsetzen kann. Finde ich schade, weil man da vielleicht vielen Menschen Medikamente und später Insulin ersparen könnte, aber das wäre ein anderes Thema.
Ich mache jetzt dann mal Leberfasten und ab 1.1. 10 bis 14 Tage Heilfasten.
Falls die Leber doch ein wenig verfettet sein sollte, müsste dies dem ja entgegenwirken.
Und sonst verzichte ich auf KHs wie es geht.
Der Glaube stirbt ja bekanntlich zu Letzt, ich hoffe doch auf etwas bessere Werte im Jännern.
Falls ihr Ideen und Anregungen für mich habt, bitte immer her damit.
Ich hoffe da sehr auf das Schwarmwissen aus dem Forum und bedanke mich an dieser Stelle ganz herzlich für eure vielen Antworten und Gedanken. -
am 10.11.2021 09:58:23 | IP (Hash): 773230692
Hallo Anna,
das weißt du wahrscheinlich, aber vorsichtshalber der Hinweis auf Libre 2 ein Sensor kostenlos;
https://fsl2.FreeStyle.abbott/de-de/datenschutz.html
Der Nüchternwert wird durch verschiedene Sachen beeinflusst,deshalb kann der - auch wenn es ein genauer Laborwert ist - schnell mal unterschiedlich ausfallen. Stress kann ihn z,B. erhöhen und vorher kräftige Bewegung kann ihn runter drücken. Deshalb ist dieser Wert alleine nicht besonders aussagekräftig.
Viel Erfolg mit deinen Maßnahmen, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 11.11.2021 04:51:27. Grund: BBCodes -
am 10.11.2021 10:19:36 | IP (Hash): 1620400239
Hallo Rainer,
danke für den Tipp.
Super!
So weit hatte ich mich mit dem Thema noch nicht beschäftigt, das kam jetzt erst weil ich einfach besser Bescheid wissen möchte.
Ich lebe allerdings nicht in Deutschland sondern in Österreich.
Ist der Libre3 schon auf dem Markt? Der soll ja kleiner sein und auch Ketone messen.
Ich denke Stress ist nicht das Thema bei mir, habe einen guten Job, genügend freie Zeit, keine/wenig Sorgen.
Dieser Nüchternblutzucker ist jetzt halt schon seit 2, 3 Jahren zu hoch und der Hba1c mit 5,7 ja ebenfalls.
Anfangs habe ich mir das auch als zufällig schlechten Wert schön geredet, jetzt kann ich das nicht mehr weil die Tendenz leider steigend ist. -
am 10.11.2021 10:48:42 | IP (Hash): 72970431
-anna- schrieb:
Ich lebe allerdings nicht in Deutschland sondern in Österreich.
Endlich bin ich nicht mehr der Einzige, liebe "Mitbewohnerin" :-)
Ist zwar Off-Topic, aber: Wo - wenn ich denn fragen darf - hast Du Dich denn genau niedergelassen? -
am 10.11.2021 10:58:11 | IP (Hash): 72970431
Die Leber schüttet unter akutem Stress fast augenblicklich Glukose aus. Also bist Du auch ohne chronischem sondern lediglich aktuellem Stress beim Arzt - was auch immer dafür die Ursache sein mag - dann quasi nicht mehr nüchtern.
Ich frage mich selbst häufig, wie denn die letzten beiden "normalen" NBZ-Ergebnisse (von 2019 u. 2020) tatsächlich ausgefallen wären, wenn ich vor lauter Aufregung vor dem Ergebnis nicht so stark "unter Strom gestanden" hätte. Tendenziell komme ich eher aus dem Lager jener Personen, die sich weniger vor dem Stich als vielmehr vor dem eigentlichen Ergebnis ängstigen.
Einen solch negativen Einfluss auf das Ergebnis durch Stress hast Du übrigens beim A1c - im Gegensatz zum NBZ und OGTT - nicht zu befürchten.
Bearbeitet von User am 11.11.2021 08:17:14. Grund: .