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Prädiabetes - was tun?
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am 11.11.2021 21:14:54 | IP (Hash): 1103741578
Dex schrieb:
Jetzt meine Frage: Wer setzt oder implantiert dir den Sensor von Libre, und was soll das kosten ?
Den Sensor muss man selber setzen. Der Applikator ist dabei und lässt sich ganz gut bedienen. Ein Sensor kostet 59,90€ und hält 14 Tage.
Einen Sensor kannst du dir kostenlos (Libre 2 Testpaket) schicken lassen. Früher gab es auch das Lesegerät kostenlos dazu, heute müsstest du es falls du kein passendes Smartphone hast, selber kaufen.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 18.11.2021 18:44:57 | IP (Hash): 1620400239
Es gibt News
FreeStyle Libre 3 ist in Österreich nicht erhältlich
Es gibt in Österreich auch kein Testgerät
Habe jetzt mal 2 bestellt
Messe seit heute mal herkömmlich den BZ
Trotz Stärke 5 will da aber nur mit fest drücken ein Tropfen aus dem Finger.
Gibt es Tricks?
Wie hoch darf der BZ 1 Stunde nach dem Essen sein?
Wie hoch nach 2 Stunden?
Wann soll er wieder normal sein?
War heute zur Körperfettmessung.
Alles bestens.
Mein metabolisches Alter ist 15 Jahre jünger und wenig viszerales Fett. Auch genug Muskeln ins die Zellen arbeiten auch gut.
Bedeutet für mich ich mache etwas mehr Yoga und etwas Kraftübungen zu Hause, ums Fitnesscenter drücke ich mich noch.
Vielleicht bin ich doch gestresster als ich es wahrhaben möchte. Bin sehr perfektionistisch … vielleicht doch Meditation oder Ähnliches.
Mit den derzeitigen BZ-Werten will ich mich nicht anfreunden, die klopfen schon bei der Diabetes-Türe an.
Vielleicht habt ihr ja noch Ideen woran es liegen könnte? Vielleicht mal was gelesen?
Danke schon im Voraus. -
am 18.11.2021 19:45:18 | IP (Hash): 590329310
Hier hast Du ne bewährte Anleitung, ganz am Ende auch nen Link für nen Flyer auch German ;)
Nachtrag:
Sorry, dass ich den Link zwar versprochen aber nicht einkopiert hab. Hat Rainer (danke!) zum Glück nachgeholt!
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Bearbeitet von User am 19.11.2021 08:52:14. Grund: Nachtrag -
am 19.11.2021 06:54:49 | IP (Hash): 1042835279
-anna- schrieb:
Wie hoch darf der BZ 1 Stunde nach dem Essen sein?
Wie hoch nach 2 Stunden?
Wann soll er wieder normal sein?
Hallo Anna,
Hier hast du mal eine gute Anleitung zum Messen der BZ-Werte:
https://a7582688-a1e5-4056-88a2-dfd422642832.filesusr.com/ugd/32a606_db20057cf9b5496ea94c7d7d2d6f0cde.pdf
(Quelle: https://www.bloodsugar101.com/download-the-lower-your-blood-sugar )
Du brauchst natürlich nicht so oft zu messen. Besonders unsinnig wäre die tägliche Messung des Nüchternwertes. Der ändert sich nicht so schnell, du erfasst damit nur zufällige Schwankungen.
Wenn der Blutstropfen so schwer kommt, hilft eventuell vorheriges massieren, vom Unterarm beginnend. Warme Hände sind wichtig. Wenn die Hände kalt sind, habe sogar ich manchmal Probleme. Nicht in die Fingerkuppe stechen, sondern seitlich, aber das hast du dir bestimmt schon so rausgesucht.
Zur Diabetesart, die außer Typ2 noch denkbar wäre:
- MODY, dann hättest du allerdings sehr wahrscheinlich enge Verwandte mit dem gleichen Diabetes,
- LADA, ein sich langsam entwickelnder Typ1-Diabetes.
Ob etwas davon zutrifft, kann man von weitem natürlich nicht sagen. Du kannst dich aber schon mal dazu schlau machen und die weitere Entwicklung deiner BZ-Störung auch aus diesem Blickwinkel beobachten.
Alles Gute, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 19.11.2021 06:56:19. Grund: BBCodes -
am 24.11.2021 16:53:59 | IP (Hash): 1973298533
Rainer, danke für die Hinweise auf diese seltenen Arten.
Mütterlicherseits hat niemand Diabetes, väterlicherseits schwer zu sagen. Mein Vater ist früh verstorben, er und auch ich sind Einzelkinder.
Ich faste jetzt den 3. Tag (trinke nur Wasser und Tee)
Am Morgen 96
Und jetzt gerade 92
Da sollte ich ja längst so zwischen 60 und 80 sein.
Woher holt sich der Körper nur den Zucker?
Ich bin davon abgesehen seit Wochen in der Ketose.
Faste jetzt noch einige Tage und werde zur Kontrolle immer dreimal messen.
Habe auf YouTube einiges gesehen wie unterschiedlich Menschen auf die selben Nahrungsmittel reagieren.
Das Thema beginnt mich immer mehr zu interessieren, habe ja viel Zeit im Lockdown.
Ich bin nicht „der Typ“ für Typ2 und trotzdem geht die Tendenz in die Richtung. Würde ich nicht halbwegs gesund leben hätte ich wahrscheinlich schon Typ2.
Glaubt ihr es macht Sinn wenn ich mir einen Arzt (Spezialisten) suche den ich privat zahle? Oder kann der auch nicht mehr tun als ich schon mache? -
am 24.11.2021 18:21:40 | IP (Hash): 1652519281
-anna- schrieb:
Da sollte ich ja längst so zwischen 60 und 80 sein.
Woher holt sich der Körper nur den Zucker?
Ich bin davon abgesehen seit Wochen in der Ketose.
Woher Glukose, wenn ich keine esse? Aus Glukoneogenese, also der Gewinnung von Glukose aus Eiweiß in Nieren und Leber. Bei glukogener Ernährung locker bis zu deutlich über 100 g pro Tag, bei ketogener minimal um 40, aber mehr, wenn mehr Protein gegessen wird.
Bei ketogener Ernährung wird der BZ bei gesunden Menschen nüchtern und zwischen den Mahlzeiten eher im Bereich von 90-110 beobachtet, wo er bei glukogener Ernährung bei 70-90 verläuft.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 24.11.2021 19:42:17 | IP (Hash): 1189869622
hjt_Jürgen schrieb:
Bei ketogener Ernährung wird der BZ bei gesunden Menschen nüchtern und zwischen den Mahlzeiten eher im Bereich von 90-110 beobachtet, wo er bei glukogener Ernährung bei 70-90 verläuft.
Das kann ich nicht bestätigen. Die leichte Erhöhung betrifft nach meiner Erfahrung nur die Nüchternwerte. Zwischen den Mahlzeiten kann ich und andere, die sich ketogen ernähren, mit normalen 70 ... 90 rechnen. Es wäre denkbar, dass das in den ersten 6 Wochen der Umstellung anders ist, das kann ich aber nicht beurteilen.
@Anna,
dass der BZ bei ketogener Ernährung niedriger als normal ist, solltest du nicht erwarten, 70 ... 90 (und ein bisschen drüber wegen Messtoleranzen) sind in Ordnung. Deine BZ-Automatik sorgt mit Glukose aus der Leber für den Mindest-BZ. Wenn du sehr wenig KH isst, dann sorgt die Glukoneogenese für den notwendigen Nachschub. Hilfreich ist dabei auch, dass die Zellen nur wenig Glukose aus dem Blut raus fischen, weil viele Zellen die Energie direkt aus Fettsäuren und Ketonkörpern ziehen.
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 24.11.2021 19:55:51. Grund: BBCodes -
am 24.11.2021 20:03:11 | IP (Hash): 1652519281
Rainer schrieb:
Die leichte Erhöhung betrifft nach meiner Erfahrung nur die Nüchternwerte. Zwischen den Mahlzeiten kann ich und andere, die sich ketogen ernähren, mit normalen 70 ... 90 rechnen. Es wäre denkbar, dass das in den ersten 6 Wochen der Umstellung anders ist, das kann ich aber nicht beurteilen.
@anna
Ärzte haben alle Hände voll zu tun, sich um Patienten mit akut gefährlichem neuem Krankheitspotenzial, mit weiteren Akut-Fällen und mit voll entwickelten chronischen Krankheiten zu kümmern. Da bleibt praktisch keine Zeit für eine Patientin, die vielleicht einen Typ 2 hat, aber den mit ihrem alltäglichen Verhalten im insgesamt noch praktisch völlig gesunden BZ-Bereich hält.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 25.11.2021 19:14:41 | IP (Hash): 456149776
Das Wunderwerk Körper
Für mich noch ein spanisches Dorf ;-)
Wenn ich faste erstellt der Körper doch nurxeteas Zucker für das Gehirn und Muskeln.
Richtig?
Die Glukosespeicher sind ab Tag 3 doch vermutlich leer.
Richtig?
Also geht der Körper an das Fett und in die Ketose.
Woher dann doch relativ viel Zucker?
Deutet das nicht vielleicht darauf hin, dass ich zu wenig Insulin habe?
Vorhin 83 BZ
Besser, aber immer noch nicht optimal.
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am 25.11.2021 19:50:39 | IP (Hash): 871441051
-anna- schrieb:
Wenn ich faste erstellt der Körper doch nurxeteas Zucker für das Gehirn und Muskeln.
Richtig?
Nur ein winziger Teil des Gehirns kann sich nur mit Energie aus Glukose versorgen. Der größte Teil kann sich wenigstens genauso gut mit Energie aus Ketonen=Fett versorgen.
Die roten Blutkörperchen gehören zu den wenigen Teilen des Organismus, die sich nur mit Energie aus Glukose versorgen können.
ALLE Muskeln können sich genauso gut mit Energie aus Fett versorgen bis hin zu sportlicher Hochleistung.
-anna- schrieb:
Die Glukosespeicher sind ab Tag 3 doch vermutlich leer.
Richtig?
Also geht der Körper an das Fett und in die Ketose.
Nie ganz leer, und die Umstellung zu ketogen fängt wahrscheinlich schon mit dem 2. Tag an. Denn der Organismus ist bestrebt, zu seinem Antrieb nach Möglichkeit nur Reserven zu verbrauchen, wenn keine Glukose nachgeliefert wird.
Für die wenigen Verbraucher, die unbedingt auf Glukose angewiesen sind, haben wir die Glukoneogenese. So wird das Verfahren bezeichnet, mit dem der Organismus in Nieren und Leber aus 2 Teilen Eiweiß 1 Teil Glukose und 1 Teil Wärme macht. Die Glukose eben für die wenigen Verbraucher und die Wärme zur Erhaltung unserer warmblütigen Körpertemperatur.
-anna- schrieb:
Woher dann doch relativ viel Zucker?
Deutet das nicht vielleicht darauf hin, dass ich zu wenig Insulin habe?
Woher steht oben, und die wenigen Verbraucher, die unbedingt auf Glukose angewiesen sind, brauchen dafür kein Insulin.
Und was meinst Du mit relativ viel? Deine 83 mg/dl von vorhin sagen, dass in jedem Liter Deines Blutes da gerade 0,83 Gramm Glukose unterwegs waren. Bei durchschnittlich um 5 Litern insgesamt in Deinem ganzen Kreislauf zwischen 4 und 5 Gramm.
WICHTIG dabei: Die BZ-Höhe sagt ABSOLUT NICHTS über die z.B. pro Minute oder pro Stunde verteilte Menge an Glukose!
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Bearbeitet von User am 25.11.2021 21:15:33. Grund: .