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Bewegung direkt nach dem Essen
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am 27.11.2021 18:14:42 | IP (Hash): 2003657711
Wie toll Bewegung direkt nach dem Essen den Blutzucker bei uns mit Typ 2 am gewaltigen Anstieg hindert, kann natürlich nur sehen, wer seinen Verlauf bis zur Spitze (meistens etwa 1 Stunde) nach dem Essen ohne Bewegung kennt und dann mit dem mit Bewegung direkt nach dem Essen vergleicht.
Wie die erhebliche Verringerung des Anstiegs zustande kommt, ist recht einfach zu verstehen: Mit Bewegung geht unser Kreislauf schneller. Der Puls nimmt zu, und besonders auch die Menge, die unser Herz mit jedem Pulsschlag bewegt. Eine Beschleunigung um den Faktor 2-3 stellt sich da mit etwas mehr andauernder Bewegung locker ein. Und das bedeutet dass jedes Insulinmolekül im Blut in seiner Hauptwirkzeit mit 2-3mal so vielen Verbraucherzellen in Berührung kommt, wie in Ruhe. Insulin verfällt nämlich im Blut sehr schnell. So haben vier Moleküle nach knapp 5 Minuten nur noch die Wirkung von zwei, noch 5 Minuten weiter die von einem, und noch 5 Minuten weiter ist auch davon nix mehr da.
Und besonders viel Insulin ist immer direkt nach dem Essen in Umlauf. Denn wenn die ersten Schlucke vom Speisebrei aus dem Magen in den Dünndarm gelangen, nimmt der als erstes daraus via Darmwand die Glukose auf. Und in dem Maße, in dem die Glukose die Darmwand passiert, bestellen Hormone darin fortlaufend die passende Menge an Insulin. So treffen dann die neue Glukose und ihr Insulin in der Pfortader auf dem kurzen Weg in die Leber zusammen und werden darin auch gleich zum größten Teil verarbeitet. Und eben am allerbesten mit bewegungsmäßig vermehrter Möglichkeit der Zellkontakte, so lange das Insulin noch seine größte Wirkung hat.
Dann gibt die Leber nämlich an ihrem Ausgang gleich sehr viel weniger an zuvieler Glukose in den Körperkreislauf :)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.11.2021 19:33:36 | IP (Hash): 240542329
Hallo Jürgen!
Das kann schon sein, wenn man nach Insulin Spritze auch nach dem Essen sofort Sport
gemacht werden muß. So wie ich dies verstehe, bezieht sich dies nur für Patienten die
Insulin Spritzen. Ich nehme nur metformin und noch andere 4Tabletten. Deshalb mache
ich immer 30Min nach dem Essen Sport mit dem Ergometer. Trotzdem teste ich wöchentlich
meine Werte, obwohl Ärztin meint dies ist nicht erforderlich. Dies dient nur für mich.
Andreas -
am 27.11.2021 19:45:36 | IP (Hash): 2003657711
cebuaner schrieb:
So wie ich dies verstehe, bezieht sich dies nur für Patienten die Insulin Spritzen.
Hilf mir! Wo hab ich was so geschrieben, dass sich das auf gespritztes Insulin bezieht?
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 27.11.2021 20:44:02 | IP (Hash): 240542329
Hallo Jürgen!
Ärzte haben mir es aber anders erklärt. Ok vergiss es.
Werde Dich nicht mehr belästigen.
Andreas -
am 27.11.2021 20:55:45 | IP (Hash): 2003657711
Hey, wenn Du mir nicht hilfst, wer dann? Ich will gern verstehen, was Ärzte erklären! Damit belästigst Du mich kein bisschen!
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am 27.11.2021 21:08:31 | IP (Hash): 1895146710
Ich nehme auch "nur" Metformin, und der Sport direkt nach dem Essen wirkt stark bei mir.
Genau, wie Jürgen das schön erklärt hat.
Danke dafür Jürgen. -
am 27.11.2021 21:18:00 | IP (Hash): 240542329
Hallo!
Ist doch alles gut, macht weiter euer Training nach dem Essen. Ich mache es 30Min später.
Damit ist allen geholfen und alle sind zufrieden wie es sein soll.
Andreas -
am 27.11.2021 21:43:37 | IP (Hash): 2003657711
Wichtig:
Wer Insulin nimmt und sich in der Zeit der Bolus-Wirkung etwas mehr und ausdauernder bewegt, kann das nur engmaschig beobachten und sich entsprechend danach richten.
Wenn ich nach dem Essen hier wieder am Schreibtisch sitzen will, weil’s draußen regnet, spritze ich zum Essen den normalen Bolus.
Wenn der Regen nach dem Essen unverhofft der Sonne Platz macht und ich noch was z.B. vom Supermarkt brauch und den kleinen Meter wie diese https://www.youtube.com/watch?v=2VZH30QD7_4 dahin rolle, leiste ich mir dafür 3 oder 4 Bömse oder nen Apfel oder…
Wenn das Wetter schön ist und ich den Ausflug zum Supermarkt nach dem Essen einplane, spritze ich von vornherein nur den halben Bolus. Wenn ich dann trotzdem nach dem Essen hier am Schreibtisch sitze, weil ne wichtige Arbeit hier sofort zu erledigen ist, muss ich halt die andere Hälfte (ist was bei MIR meistens passt, kann bei anderen sehr viel anders sein) nachspritzen.
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am 27.11.2021 22:22:57 | IP (Hash): 240542329
Hallo Jürgen!
Wir reden aneinander vorbei. Ich mache mein Trainingsprogramm etwas anders. Ich mache
nur BZ Sonntags 1mal pro Woche. Bei mir geht es nur um Langzeit BZ, bedeutet morgens
Kaffee ohne Frühstück. 10:30 Ergometer Stufe 4 15Min. Danach Relaxen, 30Min später
Spaziergang 2,5KM, Mittagsessen (keines). 17:00Uhr 2Spaziergang. Gegen 18.00Uhr-18:30
Abendessen natürlich leichte Kost. Gegen 21:30 letztes Training Ergometer von 15Min.
Gewichtsabnahme und BZ Werte geben mir vollends Recht. Aber die sich täglich nach dem
Essen Ihr BZ messen müssen und Insulin spritzen müssen. Wie dieses Trainingsprogramm
aussieht, kann ich nicht wissen. Weil ich noch nie Insulin bekommen habe.
Andreas -
am 27.11.2021 22:58:06 | IP (Hash): 2003657711
Mit mehr miteinander Reden, reden wir vielleicht weniger vorbei? Ich habe eine alte Frau betreut. Familienmitglied. Ihr Arzt wollte bei HBA1c 8 etwas gegen zu hohen Blutzucker geben, aber hatte Angst, dass sie manchmal damit auch unterzuckern könnte.
Ich habe beobachtet und gemessen.
Sie bekam Essen vom Pflegedienst aufbereitet. Nach dem Essen setzte sie sich für ne halbe bis Stunde in ihren Schaukelstuhl, und anschließend ging sie um ne halbe Stunde mit ihrem Hund. Machte sie so 3mal täglich bei jedem Wetter.
Damit hatte sie nach dem Ruhen beim Start zum Hundegang 250-300 mg/dl und wenn sie zurückkam 150-200. Bis zum nächsten Essen konnte das bis auf 130-150 sinken. HBA1c um 8 mit der Tendenz zu höher.
Wenn sie nach dem Essen zuerst den Hundegang machte und dann im Schaukelstuhl ausruhte, kam sie mit um 100 mg/dl vom Hundegang wieder, und der Blutzucker stieg dann auch mit dem Ausruhen im Schaukelstuhl nicht mehr an. Ich habe ihr einreden können, dass der Hund immer sofort nach dem Essen raus musste. Also ist sie von da an immer sofort nach dem Essen gegangen und hatte von da an immer praktisch gesunden Blutzucker.
Also nichts am Essen geändert, nichts am Gewicht, nicht mehr bewegt, nur die Bewegung zu einer leicht anderen Zeit. Ergebnis von da an für Jahre HBA1c unter 6 :)
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Bearbeitet von User am 27.11.2021 22:59:19. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.11.2021 23:23:00 | IP (Hash): 240542329
Jürgen!
Bei mir würde dies nicht funzen, ich weiß dass Du es nur gut meinst. Aber mein Diabetes2
ist nicht auf Essen und messen ausgerichtet. Wenn ich direkt nach Essen, Sport machen
würde. Wüsste ich dass ich weder die 2,5KM noch die 15Min Ergometer schaffen würde.
Ich bin froh dass meine Werte jetzt gut sind, mit den zuvielen Kilos komme ich auch noch
klar. Aber Du mußt zugeben, es gibt viele möglichkeiten die Werte runterzubekommen.
Wichtigste wie Du immer sagst, Ernährung und Bewegung.
Andreas -
am 28.11.2021 11:02:12 | IP (Hash): 1515891051
Hallo Cebu,
ich muss es leider sagen, Dir ist nicht zu helfen. Du scheinst zu meinen, alles besser wissen zu müssen. Und dabei bemüht sich Jürgen wirklich, es Dir zu erklären. Ob Du nur Tabletten nimmst oder spritzt, ist zweitrangig, Bewegung nach dem Essen gilt nämlich für beides.
Gruß,
Biggi -
am 28.11.2021 11:12:35 | IP (Hash): 573509991
Hallo Andreas,
ich denke, du bist mit Jürgens Ratschlag nicht unbedingt gemeint.
Jürgens Vorschlag ist absolut richtig.
gemeiint ist hier kein riesen Sportprogramm direkt auf vollen Magen. Sondern der Verdauungsspaziergang, die sprichwörtlichen 1000 Schritte.
Diese sollen den einschießenden BZ unmittelbar abgreifen.
Das ist ein langfristiges Konzept, kein Plan zum massiven Einregulieren der BZ-Werte wie es neudiagnostizierte gern voller Elan betreiben.
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 28.11.2021 11:38:32 | IP (Hash): 240542329
Hallo!
Wieso ist mir nicht mehr zu helfen? jeder soll doch sein Programm machen wie er es mag.
Ich sagte doch immer, dass ich nach dem Essen weder laufe noch Ergometer betätige.
Ist doch möglich, dass Patienten dies erfreut direkt nach dem Essen sich zu betätigen.
Dies finde ich gut, ich habe mein tägliches Programm davon weiche ich nicht ab.
Das weiß ich dass es Jürgen gut meint, mein Ziel ist bis Januar unter 6,5 BZ Wert
zu kommen. Damit ich auf1-2 Tabletten endlich verzichten kann. Und ohne Essen-
umstellung klappt dies überhaupt nicht. Diabetes ist doch so verschieden, manche
Messen sich täglich manche nur alle 3Monaten. Aber hier geht es Bewegung direkt
nach dem Essen. Dies muss für sich jeder selbst entscheiden. Wie gesagt, die sich
immer nach Essen messen, für diese Patienten kann es lebenswichtig sein.
Andreas
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am 28.11.2021 14:03:03 | IP (Hash): 1250915775
torsten1973 schrieb:
gemeiint ist hier kein riesen Sportprogramm direkt auf vollen Magen. Sondern der Verdauungsspaziergang, die sprichwörtlichen 1000 Schritte.
Diese sollen den einschießenden BZ unmittelbar abgreifen.
Das ist ein langfristiges Konzept,
Langfristig insofern, als dass es so lange funzt, wie man's macht. Immer dann, wenn man's nicht macht, funzt es auch nicht. Aber es funktioniert auch schon sehr überzeugend beim ersten Mal!
Ergänzung:
Noch mal zurück zur Hundeoma: Wenn die nicht schon vorher jeden Tag 3mal mit dem Hund gegangen wär, sondern stattdessen nur in ihrem Schaukelstuhl gesessen hätte, hätte sie zu dem Zeitpunkt, wo der Dok mich angesprochen hat, statt der HBA1c 8 eher 10 gehabt.
Also Bewegen überhaupt ne Verbesserung um 2 Punkte, und dann die Bewegung direkt nach dem Essen noch mal 2.
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Bearbeitet von User am 28.11.2021 14:07:55. Grund: Ergänzung -
am 28.11.2021 22:46:23 | IP (Hash): 240542329
Hallo Jürgen!
Da gebe ich Dir recht, im Alter sollte man sich mehr Bewegen.
Andreas -
am 29.11.2021 11:29:38 | IP (Hash): 819993213
Bewegung ist Grundlage eines großen Teils aller Versorgung im menschlichen Organismus. Und nicht nur in dem! Und nicht erst im Alter, sondern vom ersten bis zum letzten Atemzug!
Unser Transportdienst=Logistiker wie DHL & Co ist unser Blutkreislauf. Im Durchschnitt hat ein erwachsener Mensch insgesamt um 5 Liter, und in Ruhe pumpt das Herz 5 Liter pro Minute. Mit zunehmender vor allem körperlicher, aber auch gefühlsmäßiger und geistiger Bewegung pumpt es mehr, und zwar einmal mit mehr Blut pro Pulsschlag und dann mit mehr Puls=häufigeren Pumpschlägen. Damit kann es locker die meisten Stunden vom Tag die doppelte Ruhemenge und in der Spitze kurzzeitig bis zu 25 Liter in der Minute pumpen.
Und wofür? Zur Sofort-Versorgung, just in time. Weil die Zellen in Muskeln und Nerven und … alle keine nennenswerten Speicher haben, brauchen die von allem praktisch dauernd Nachschub. Z.B. von Sauerstoff. Die roten Blutkörperchen transportieren Sauerstoff. Wen da kein Nachschub kommt, ist schon nach wenigen Minuten der Ofen komplett aus. Und wenn der Nachschub nicht für die Leistung reicht, die gerade gebraucht wird, kann die Leistung halt höchstens für nen Moment im Ansatz kommen und schlafft dann gleich wieder ab. Und so wie mit dem Sauerstoff funktioniert das mit allem, was der Körper so braucht, auch mit Glukose und Insulin aus der eigenen Bauchspeicheldrüse - aus Pen und Pumpe ein bisschen behinderter.
Ach ja, hab ich ausdrücklich dabei zu schreiben vergessen, aber is doch eigentlich klar: Wo nur 1 Blutkörperchen Sauerstoff abliefern kann, kann auch nur die Leistung gelingen, für die eine Portion reicht. Wenn in der selben Zeit 5 Blukörperchen liefern können, wird damit auch die 5fache Leistung möglich.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Bearbeitet von User am 29.11.2021 11:54:09. Grund: Nachtrag -
am 01.12.2021 07:38:23 | IP (Hash): 1283670702
hjt_Jürgen schrieb:
Wie toll Bewegung direkt nach dem Essen den Blutzucker bei uns mit Typ 2 am gewaltigen Anstieg hindert, kann natürlich nur sehen, wer seinen Verlauf bis zur Spitze (meistens etwa 1 Stunde) nach dem Essen ohne Bewegung kennt und dann mit dem mit Bewegung direkt nach dem Essen vergleicht.
Hast du denn auch mal getestet, wie gut gg. Bewegung direkt VOR dem Essen wirkt? -
am 01.12.2021 08:18:38 | IP (Hash): 57453442
ich habe das schon des Öfteren so gemacht wenn ich erst für das Mittagessen eingekauft habe.
Der BZ wurde dabei gesengt, ging nach dem essen natürlich hoch. Nicht verglichen habe ich aber mögliche Unterschiede zwischen der Bewegung vorher und nachher ohne Bewegung.
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am 01.12.2021 09:40:18 | IP (Hash): 734611598
r2d2 schrieb:
Hast du denn auch mal getestet, wie gut gg. Bewegung direkt VOR dem Essen wirkt?[/quote]
Bei der Hundeoma von vor dem Essen 120-140 auf um 180, beim Typ 1 flashbang05 Erich von 75 vor der halben Stunde Joggen auf 170 nach dem Joggen, und bei mir mit ner Stunde ausrollen bei 80-100 vorher auf etwa 80-100 nachher.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 01.12.2021 09:50:49 | IP (Hash): 103203839
r2d2 schrieb:
Hast du denn auch mal getestet, wie gut gg. Bewegung direkt VOR dem Essen wirkt?
Kurze Bewegung direkt vor dem Essen hat bei mir wenig Auswirkung. Längere Bewegung bspw. eine längere Wandertour, Shopping-Tag, etc. wirkt sich dann auch noch auf das Abendessen positiv aus bei mir. Menschen mit insulinpflichtigen Diabetes müssen dann unbedingt auch den Muskelauffülleffekt beachten. -
am 01.12.2021 15:52:53 | IP (Hash): 57453442
was tischt uns der Jürgen wieder für Geschichten auf.
Ja ist klar, der Doktor hat dich angesprochen dich um die alte Dame zu kümmern.
Und dann die Geschichte, halte ich für unglaubwürdig und selbst ausgedacht.
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am 01.12.2021 16:54:32 | IP (Hash): 734611598
Helmuth schrieb:
was tischt uns der Jürgen wieder für Geschichten auf.
Ja ist klar, der Doktor hat dich angesprochen dich um die alte Dame zu kümmern.
Und dann die Geschichte, halte ich für unglaubwürdig und selbst ausgedacht.
Ich zitier's mal, damit Du nachher nicht behauptest, dass Du sowas fieses nie geschrieben hast.
Dass Du's geschrieben hast, sagt mir, dass Du dich in Deinem aktiven Leben nie um eine ältere und immer hilfebedürftigere Person im Familienkreis hast kümmern müssen.
Mit immer mehr eigener Hilfestellung, dann immer mehr zugekauften Hilfe- und Pflegeleistungen und schließlich mit der gesetzlichen Betreuung.
In diesem Rahmen ist völlig normal, dass Pflegedienste und Ärzte mit der gesetzlich betreuenden Person sprechen und bei Problemen gemeinsame Lösungsmöglichkeiten suchen.
Als die Medikation für den Typ 2 dringend anstand, wohnte die Frau noch allein in einem kleinen Einfamilienhaus in einer kleinen dörflichen Siedlung, und der Dok hatte Bedenken, dass sie bei einem ihrer Hundegänge mit Unterzucker aus den alten Latschen kippen und sich nicht zu helfen wissen könnte. Denn sie war da schon so beschränkt aufnahmefähig, dass er ihr dazu nix mehr verständlich erklären konnte.
Essen ließ sich nicht beeinflussen, denn das stellte ihr der Pflegedienst 3mal den Tag nach DGE-gesund hin: Die Hälfte Stärke-KHs.
Ich bin da 2mal die Woche hingefahren, 75 km ein Weg, und habe ein halbes Jahr dafür gebraucht herauszufinden, wie sie ihren BZ gesünder haben könnte, und das dann mit ihr einzuüben.
Das hat super funktioniert, auch mit ner ganz tollen Nachbarschaft, so dass sie noch an die 3 Jahre länger in ihrem alten Häuschen leben konnte, bis ich einen Platz im Pflegeheim organisieren musste.
Gerade noch rechtzeitig. Den Umzug direkt hab ich noch als vorübergehend deklarieren müssen, aber 4 Wochen weiter wusste sie schon nix mehr von ihrem Hund, nix mehr von ihren alten Nachbarn und nix mehr von ihren Kindern und Enkeln. Wenn sie dann im Aufenthaltsraum nach Hause wollte, meinte sie nicht mehr in ihr altes Häuschen, sondern in ihr Zimmer in ihr Bett.
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am 01.12.2021 17:40:36 | IP (Hash): 57453442
Jeder kann sich Geschichten ausdenken um zu untermauern wie wichtig sein Beitrag für die Menschheit ist.
Ich mache es jetzt wie du: Beweisen, alles schön beweisen.
Mache von deinem Messgerät und den BZ ein Foto, und ein weiteres wenn du wieder zu Hause bist.
Aber so deutlich das man Datum und Uhrzeit erkennen kann.
Falls du dich fragst warum ich das mache:
Das ist eine Retourkutsche für deine überflüssige und dämliche Bemerkung von heute morgen.
Um es noch genauer auszudrücken; ab heute bekommst du von mir richtig Gummi, wann immer sich die Gelegenheit dafür bietet. -
am 01.12.2021 17:42:44 | IP (Hash): 734611598
Und was hab ich heute morgen schreckliches geschrieben?
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am 01.12.2021 17:47:42 | IP (Hash): 969678549
Meine Güte Helmuth...was veranstaltest du hier für einen Kindergarten?
Niemand muss hier alles lesen und niemand muss zu allem und jedem seinen Senf beisteuern...1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 01.12.2021 18:07:34 | IP (Hash): 240542329
Hallo!
Jeder ist alt genug um zu wissen, wieviel er sich Bewegen muß. Jürgen macht aus diesem
Forum doch einen Kindergarten. War gestern beim Arzt, habe meine Umsstellung auf
Gemüse erklärt. Sagte wenn Sie das durchhalten bis zum nächsten Test. Können Sie damit
Rechnen, dass es mindestens 1Tablette weniger wird. Leider wurde kein Bz gemessen, weil
dies bei mir nur alle 3Monaten für Langzeit Diabetes nötig ist. Doch ich Bewege mich auch
Direkt nach dem Essen, aber nur zum WC.
Andreas
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 01.12.2021 19:36:40 | IP (Hash): 734611598
cebuaner schrieb:
Jeder ist alt genug um zu wissen, wieviel er sich Bewegen muß.
Sorry, Andreas, aber wo habe ich Dir oder jemand anderem vorgeschrieben, wann er sich wie viel bewegen soll?
Ich hab mit diesem Thread nur schreiben wollen, wann am Tag Bewegung die größte Blutzuckerwirkung hat.
Ob Du das nutzt oder nicht, ist doch völlig unabhängig davon nicht meine, sondern Deine absolut freie Entscheidung.
Zur allgemeinen Info:
http://www.lauber-methode.de/?cont=28_FitWieEin Hans Lauber hat sich übrigens mit dem Laufen direkt nach dem Essen in viele wichtige Diabetes-Gremien in D gelaufen.
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am 01.12.2021 20:24:02 | IP (Hash): 240542329
Hallo Jürgen!
Mit Bewegung ist dasselbe wie mit der Impfung, jetzt bekommen die ungeimpften die
Schuld. Hat nichts mit dem Thema zu tuen, Lock Down steht kurz vor der Haustüre.
Ich bewege mich täglich wirklich genug, jetzt geht mein Gewicht auch runter. Natür-
lich hat Bewegung damit auch viel zu tuen, jeder muß dies für sich selbst entscheiden.
Die richtlinien dafür setzt man sich selbst, oder erarbeitet einen Plan.
Andreas -
am 01.12.2021 20:24:12 | IP (Hash): 240542329
Hallo Jürgen!
Mit Bewegung ist dasselbe wie mit der Impfung, jetzt bekommen die ungeimpften die
Schuld. Hat nichts mit dem Thema zu tuen, Lock Down steht kurz vor der Haustüre.
Ich bewege mich täglich wirklich genug, jetzt geht mein Gewicht auch runter. Natür-
lich hat Bewegung damit auch viel zu tuen, jeder muß dies für sich selbst entscheiden.
Die richtlinien dafür setzt man sich selbst, oder erarbeitet einen Plan.
Andreas -
am 01.12.2021 20:59:22 | IP (Hash): 1515891051
ja sagt mal, bin ich hier im Kindergarten? Jürgen hat unzweifelhaft recht, Bewegung direkt nach Mahlzeiten hilft, dass der BZ nicht so in die Höhe schießt. Nur, ich habe jetzt gerade den Eindruck, dass Du, Cebu, wohl fragst, dann aber Antworten, die Dir nicht passen, mit Streit bekämpfen willst. Mach doch Dein Programm, wie Du es für richtig hältst, aber streite nicht.
Und Helmuth, beweisen muss hier niemand etwas. Jürgen hat viel Erfahrung als langjähriger Diabetiker. Natürlich trifft nicht alles auf jede Person zu, weil die Diabeteserkrankungen bei jedem anders liegen. Der eine verträgt zum Beispiel bestimmte Kohlehydrate gut, der andere weniger gut.
Ich denke, dieses Forum ist da, um sich Unterstützung zu holen und aus den Erfahrungen anderer zu lernen. Und man darf sich Anregungen zu Herzen nehmen, die für einem geeignet sind. Und das andere überliest man. Ich zum Beispiel habe keine Ahnung was Typ 1 - Diabetiker brauchen, lese die Einträge der Typ 1er trotzdem.
Gruß,
Biggi -
am 02.12.2021 08:01:33 | IP (Hash): 240542329
Hallo!
Biggi ob Du hier im Kindergarten bist, mußt Du für Dich selbst entscheiden. Aber es ist
völlig egal, ob man Diabetes hat oder nicht. Bewegen sollte man sich immer. Diabetiker
bekommen 50 einheiten frei von der Krankenkasse, für Rehasport. In dieser Zeit habe
ich mir die Übungen angeeignet. In der Woche hatte ich 2mal 45Min Training. Mir
hat dieses viel gebracht, nach diesen Einheiten übernimmt die Krankenkasse die
Kosten für das Training nicht mehr. Entweder man meldet sich dann im Verein
an, oder wie ich eigne mir die Übungen an. Außerdem haben Diabetiker Chance
auf eine Rehaklinik, aber ich habe dieses Angebot ein 2tes mal nicht angenommen.
Weil Rehasport mir mehr zusagte, wie immer jeder kann dies für sich selbst
entscheiden.
Andreas -
am 02.12.2021 22:44:27 | IP (Hash): 415988758
cebuaner schrieb:
Hallo!
Außerdem haben Diabetiker Chance
auf eine Rehaklinik, aber ich habe dieses Angebot ein 2tes mal nicht angenommen.
Weil Rehasport mir mehr zusagte, wie immer jeder kann dies für sich selbst
entscheiden.
Andreas
In einer Rehaklinik mit Diabetesprogramm wird allerdings deutlich mehr geboten, als nur Rehasport/Bewegungsangebote. Vielmehr finden dort zahlreiche Diabetesschulungen statt über die Erkrankung selbst, es gibt Schulungen über gesunde blutzuckergeeignete Ernährung, z.T. auch Lehrküche mit einfachen schnell zu kochenden und dennoch blutzuckergünstigen Gerichten, ggf. Ernährungsberatung, natürlich Bewegungsangebote, Entspannungsangeboten, bei Bedarf auch psychologische Unterstützung. -
am 03.12.2021 00:43:13 | IP (Hash): 240542329
Hallo July 95!
Ich war nicht direkt wegen Diabetes in Rehaklinik, sondern wegen einer anderen OP.
Diabetes spielte da nur eine Nebenrolle, trotzdem bekamen wir mehrere Stunden. Für
gesundes Essen und Diabetes, wir machten überwiegend Gymnastik. Aber Rehasport
ist in der Ausführung viel besser. Deshalb habe ich auch Klinik beim 2ten mal nicht
mehr angenommen. Habe mir fast alles angeeignet, so dass ich dieses zu Hause machen
kann. Bei mir ging es um die Wirbelsäule, wäre vielleicht besser gewesen dafür Diabetes
in die Klinik zu gehen. Aber dies weiß ich nicht, hinterher ist man ja immer schlauer.
Problem ist ja jetzt gelöst, Ehefrau hat Essen umgestellt Seitdem kommt auch der
Erfolg auf der Wage.
Andreas -
am 04.12.2021 08:41:51 | IP (Hash): 240542329
Hallo!
Wollte bestimmt niemanden beleidigen, wenn dies jemand meint. Möchte ich mich
entschuldigen, wir sitzen doch in einem Boot. Für uns ist die Gesundheit, doch unser
höchstes Gut. Jürgen habe es nicht so gemeint, trotzdem Danke für Deine Tips.
Andreas