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Gestern Diabetes typ 2 festgestellt

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    am 03.02.2022 19:20:56 | IP (Hash): 1027123047
    Hape schrieb:
    Du hältst also Menschen, bei denen beim Hausarzt ein Hba1c von 5,0% gemessen wird für gleich schwer erkrankt wie Menschen, bei denen bei einer Routinekontrolle ein Hba1c von 10,0%. auffällt.


    Meine Diagnose hatte ich mit HbA1c 15,5 oder ,6 oder ,7. Die Ansage vom Dok war, zunächst mal unter 10. Aber da war nix greifbar für mich für den normalen Alltag dran.
    Nüchtern-BZ war 430 mg/dl, mal 420 und dann wieder 450. Nüchtern unter 200 war als erstes Ziel genannt, aber kein Zeitrahmen. Zu den Mahlzeiten war die Ansage 3mal je 4 BEs.
    Geändert habe ich das erst damit, dass ich nicht nur wie zu Anfang zu den Standardzeiten selbst gemessen hab, sondern geschaut hab, was welcher Input mit meinem BZ macht.
    Bin intuitiv mit viel mehr Löchern zu diesem Rezept gekommen https://www.bloodsugar101.com/_files/ugd/32a606_db20057cf9b5496ea94c7d7d2d6f0cde.pdf und damit nach nem halben Jahr bei HbA1c um 6. Einen guten Teil des Wegs dahin mit Euglukon und den Rest völlig ohne Medis, nur mit 1 statt 4 BEs zu den Mahlzeiten. Ohne das eigene Messen und nach dem Messen Richten hätte ich das nie geschafft. Ganz bestimmt nicht mit der Ausrichtung am HbA1c.

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 03.02.2022 20:16:03 | IP (Hash): 77128888
    Hape schrieb:
    Zuckerle schrieb:

    Ich persönlich empfinde es als übergriffig, dass du hier bedrängt wirst, deine Wert zu posten.



    Hier werden Ratschläge gegeben.
    Und es ist natürlich nicht dasselbe, wenn hier ein Neuling mit einem Hba1c von 6% oder von über 10% aufschlägt.
    Da sind unterschiedliche Ratschläge erforderlich.



    Naja Hape, ich finde fast alles, was hier seit vorgestern geschrieben wird reichlich übertrieben.

    Sonja hat vor ein paar Tagen die Diagnose bekommen, mit der Maßgabe, sie solle 10 kg abnehmen und auf Zucker und Kohlenhydrate verzichen. Also war es offenbar kein exorbitant hoher Wert. Hier fragt sie nach, weil sie unsicher ist. Daraufhin werden hier alle Geschütze aufgefahren, sie wird nach ihren Werten und ihrem Gewicht gefragt, sogar nach ihrem BMI. Das alles geht uns gar nichts an. Sie wird bedrängt, sich ein Messgerät zuzulegen usw. Wie bitte soll den ein Neuling, der noch keine Schulung und keine Beratung hatte mit alle dem klarkommen? Es gibt hier Abhandlungen mit ellenlangen Schatelsätzen zu lesen...sorry, die versteht kaum jemand, schon gar kein Neuling.

    Wir sind lediglich Laien, die von Diabetes betroffen sind. Wir können Ratschläge zur Lebensführung (Ernährung, Bewegung) geben, sonst gar nichts.

    Alle weiteren Ratschläge und die Therapie obliegen dem Arzt. Es sollte langsam mal aufhören, dass sich hier einige Leute als Diabetes-Spezialisten aufspielen und therapeutische Ratschläge geben. Das steht uns nicht zu.
    Bearbeitet von User am 03.02.2022 20:17:20. Grund: Tippfehler
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    am 03.02.2022 20:21:40 | IP (Hash): 2033421176
    Oh, das sehen hier aber einige ganz anders, die stellen sich über die Ärzte

    Zuckerle schrieb:
    Hape schrieb:
    Zuckerle schrieb:

    Ich persönlich empfinde es als übergriffig, dass du hier bedrängt wirst, deine Wert zu posten.



    Hier werden Ratschläge gegeben.
    Und es ist natürlich nicht dasselbe, wenn hier ein Neuling mit einem Hba1c von 6% oder von über 10% aufschlägt.
    Da sind unterschiedliche Ratschläge erforderlich.



    Naja Hape, ich finde fast alles, was hier seit vorgestern geschrieben wird reichlich übertrieben.

    Sonja hat vor ein paar Tagen die Diagnose bekommen, mit der Maßgabe, sie solle 10 kg abnehmen und auf Zucker und Kohlenhydrate verzichen. Also war es offenbar kein exorbitant hoher Wert. Hier fragt sie nach, weil sie unsicher ist. Daraufhin werden hier alle Geschütze aufgefahren, sie wird nach ihren Werten und ihrem Gewicht gefragt, sogar nach ihrem BMI. Das alles geht uns gar nichts an. Sie wird bedrängt, sich ein Messgerät zuzulegen usw. Wie bitte soll den ein Neuling, der noch keine Schulung und keine Beratung hatte mit alle dem klarkommen? Es gibt hier Abhandlungen mit ellenlangen Schatelsätzen zu lesen...sorry, die versteht kaum jemand, schon gar kein Neuling.

    Wir sind lediglich Laien, die von Diabetes betroffen sind. Wir können Ratschläge zur Lebensführung (Ernährung, Bewegung) geben, sonst gar nichts.

    Alle weiteren Ratschläge und die Therapie obliegen dem Arzt. Es sollte langsam mal aufhören, dass sich hier einige Leute als Diabetes-Spezialisten aufspielen und therapeutische Ratschläge geben. Das steht uns nicht zu.

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    am 03.02.2022 20:37:26 | IP (Hash): 247123332
    Hape schrieb:


    Nein, das gibt es nicht.
    Der Blutzucker steigt aber von Kohlenhydratfreien- oder armen Lebensmitteln kaum an.
    Leider enthalten nicht nur Süßigkeiten Kohlenhydrate, sondern auch die vier menschlichen "Hauptnahrungsmittel": Nudeln, Reis, Kartoffeln und auch Brot.
    Quasi keine Kohlenhydrate enthalten ausgerechnet Nahrungsmittel, die gemeinhin als eher "ungesund" gelten, also Fleisch, Fisch, Wurst, Käse, Eier. Die alermeisten Gemüse enthalten wenig Kohlenhydrate.

    Ich rate unbedingt dazu beim Hausarzt den Hba1c zu bestimmen zu lassen.



    Nicht nur die vier Haupt-Kohlenhydratlieferanten, die Du genannt hast, sondern auch Obst enthält (in Form von natürlichem Fruchtzucker) so einige Grämmchen Kohlenhydrate. An der Spitze: Besonders süße Früchte wie Bananen, Weintrauben oder Kirschen.

    Seit wann gilt Fisch - auch Eier und Käse - (wieder) als ungesund? ;-)
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    am 03.02.2022 20:38:47 | IP (Hash): 1027123047
    Zuckerle schrieb:
    Wir sind lediglich Laien, die von Diabetes betroffen sind. Wir können Ratschläge zur Lebensführung (Ernährung, Bewegung) geben, sonst gar nichts.

    Alle weiteren Ratschläge und die Therapie obliegen dem Arzt. Es sollte langsam mal aufhören, dass sich hier einige Leute als Diabetes-Spezialisten aufspielen und therapeutische Ratschläge geben. Das steht uns nicht zu.


    Wenn Du bis heute mit gesundem BZ völlig ohne Zuckermedikation hättest leben können, wäre das nicht mal im Rückblick eine interessante Alternative für Dich?

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
    Bearbeitet von User am 03.02.2022 20:40:42. Grund: .
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    am 03.02.2022 21:09:27 | IP (Hash): 1515891051
    Liebes Zuckerle,

    das war doch ich, die als erstes nach den Werten fragte. Und deshalb, weil ich merkte, dass Snoopy durch ihre Diagnose total verunsichert ist. Und genau so ist es mir vor einem Jahr auch gegangen. Null Durchblick. Aber um beruhigen oder einen Tip für den Anfang geben zu können, wäre es meines Erachtens doch gut gewesen, die ersten Messwerte zu hören. Dann kann man beruhigen oder eben kleine Tips geben.

    Gruß,
    Biggi
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    am 03.02.2022 22:15:14 | IP (Hash): 77128888
    Liebe Biggi,

    ich weiß, dass du es warst. Diese Fragerei häuft sich in letzter Zeit immer mehr...der Abschuss war die Frage nach dem BMI. Sorry, aber das sind ganz private Dinge und ich empfinde es einfach nur als übergriffig.

    Auch ohne die Messwerte zu kennen, kann man beruhigen und kleine Tipps geben. Mehr steht uns einfach nicht zu.
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    am 03.02.2022 22:20:41 | IP (Hash): 77128888
    hjt_Jürgen schrieb:

    Wenn Du bis heute mit gesundem BZ völlig ohne Zuckermedikation hättest leben können, wäre das nicht mal im Rückblick eine interessante Alternative für Dich?



    Äääähm Jürgen...deinen Schachtelsatz habe ich jetzt mehrfach gelesen, bis ich verstand, was du wahrscheinlich meinst. Das was du vermutlich meinst, hat Karl Valentin "die ungelegten Eier" genannt...du kannst sie in München im Karl-Valentin-Museum bewundern.

    Könnte ich bis heute mit gesundem Blutzucker und ohne Medikation leben, würde ich mich dafür überhaupt nicht interessieren. Denn ich hätte keinen Diabetes.
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    am 03.02.2022 22:26:54 | IP (Hash): 77128888
    Ich stelle euch allen nochmal die Frage:

    Was bitte soll ein frisch diagnostizierter Diabetiker mit all dem hochtrabenden und unverständlichem Geschreibe anfangen?

    Verlegt euch doch bitte mal auf das Wesentliche und versucht das in klarem verständlichem Deutsch zu schreiben - danke...
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    am 03.02.2022 22:32:41 | IP (Hash): 1027123047
    Snoopy schrieb:
    Er meinte ich soll 10 Kilo abnehmen und dann geht das wieder weg.


    Extrem dicken Menschen mit Typ 2 wird seit Jahren immer häufiger der Magen verkleinert oder sogar völlig umgangen. Anschließend können sie natürlich nur immer sehr wenig Futter aufnehmen, 3mal am Tag in der Größe vom kleinen Joghurtbecher so ein Fitnessdrink. Und dann stellt sich nach einer Woche von einem auf den anderen Tag regelmäßig ein nahezu bis völlig gesunder Blutzucker ein, völlig ohne blutzuckersenkende Medikamente.

    Warum schreib ich Dir das?
    1. Weil nach ner Woche noch niemand 10 kg abgenommen hat und damit klar ist, dass der zu hohe Blutzucker nicht vom Gewicht kommt!
    2. Weil schon vor mehr als 10 Jahren Prof. Taylor, Newcastle, nachgewiesen hat, dass sich der gesunde Blutzucker auch völlig ohne Operation einfach nur mit der starken Verringerung der täglichen Nahrungsaufnahme schon nach einer Woche erreichen lässt.

    Nach 6 Wochen in der Art ist der Erfolg so weit gefestigt, dass nach und nach zur normalen Ernährung übergegangen werden kann, sagen mehrere Jahre Erfahrungen aus der DiRECT-Studie in GB.
    Wo die Teilnehmer_innen in der Studie ihren Blutzucker selbst nicht messen, zeigt die Statistik, dass der gesunde Blutzucker über Jahre erhalten bleibt, wenn mit dem Auslaufen der Joghurtbecher-Phase weiter Kilos verloren werden. Wenigstens um die 15 und dann eben so lange, wie die Dich nicht wiederfinden ;)

    Klar, nur für den Fall, dass Du noch mitliest. Die skizzierte Möglichkeit war bei meiner Diagnose vor 31 Jahren noch nicht entdeckt. Ich hab also den normalen Weg nach ärztlichen Anweisungen genommen und brauche seit gut 20 Jahren Insulin. Und auch damit kann Opa Jürgen gesund und munter leben. Also Kopf hoch und Daumendrück für was immer Du machst :)

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